Laura Kalpakian Café Eden

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Inhaltsangabe zu „Café Eden“ von Laura Kalpakian

Warmherzig, klug und voller sinnlicher kulinarischer Genüsse Der Realität ihrer Kindheit entflieht Eden Douglass, indem sie sich schon früh der Kunst des Kochens und Backens widmet. Auch später, als sie an die falschen Männer gerät, ist die Küche ihr Zufluchtsort. Doch als sie endlich ihr Leben in beide Hände nimmt und das „Café Eden” eröffnet, erfährt sie wahre Unabhängigkeit - und Glück. Und vielleicht wird auch die Liebe wieder in ihr Leben treten?

Eine Familiengeschicht die das Leben einer starken Frau zeigt

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Für mich ein kleines Highlight!

    Café Eden

    engineerwife

    04. October 2017 um 11:45

    Fast ein bisschen widerwillig habe ich mit dem Lesen dieses Buchs begonnen. Hätte ich es nicht bereits an eine Lesefreundin versprochen gehabt, stünde es wohl bis heute ungelesen im Regal. Ich hatte irgendwie die Vorstellung eines schnulzigen Liebesromans im Hinterkopf. Aber weit gefehlt! Die mir bis jetzt unbekannte Autorin hat mich mit ihrem etwas eigenwilligen Schreibstil mehr als positiv überrascht. Sie führt uns zusammen mit Eden Douglass durch die Jahre 1926 bis 1976. Eden wird in eine gläubige Mormonenfamilie geboren. Ihre Großmutter Ruth, eine starke Frau, die schon damals mit viel Willenskraft und Köpfchen durchs Leben geht, ist ihr großes Vorbild. Doch das Leben ist eine eigenwillige Institution. Ihr eigener Vater ist schwach, ihre Mutter trinkt, so dass viel Verantwortung schon bald auf den Schultern der jungen Eden landet. Sie kämpft sich tapfer durch viele Lebenssituationen, wird erwachsen und erkennt, dass das Leben für sie mehr zu bieten hat als die drei berühmten Ks … Küche, Kinder, Kirche. Sie lernt mit Glück aber auch Enttäuschung umzugehen und erlebt so manchen herben Rückschlag und Verlust. Wie schon erwähnt, hat Laura Kalpakian eine ganz besondere Art dem Leser ihre Geschichte zu vermitteln. Nach jedem längeren Kapitel wird man mit einem Rezept und einer anschließenden „Momentaufnahme“ belohnt, die jeweils eine wichtige Person des Buchs und auch deren Geschichte beleuchtet. Eine für mich sehr stimmige Art, einen Roman zu erzählen. Einige Rezepte habe ich mir direkt kopiert und freue mich besonders auf das Nachkochen von „Ginny Doyles Cowgirl Chili“. Ich freue mich aber auch für Eden, die mich am Ende des Buchs fast ein bisschen mit unbefriedigter Neugier aus ihrem Leben entlässt. Ich konnte nicht umhin ihr im Stillen „Alles Gute“ zu wünschen …„Café Eden“ scheint wohl das einzige Buch der Autorin zu sein, das ins Deutsche übersetzt wurde. Schade eigentlich. 

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  • Man kann jedes Rezept verändern, so dass es zu den Zutaten passt

    Café Eden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2015 um 22:34

    Das Buch „Café Eden“ beschreibt die Lebensgeschichte von Eden Douglas, Tochter des Mormonen Gideon Douglass und Kitty Douglass, die „Lerche von Liverpool“, die in Liverpool zu den Mormonen konvertierte und dann in die USA kam um dort Gideon zu heiraten. Glücklich waren die beiden nicht in ihrer Ehe, Gideon flüchtet sich in seine Zeittafeln, Kitty in Alkohol, Kitschromanen und Kinofilmen. Aus diesem Grund musste Eden schon sehr früh Verantwortung übernehmen und schneller als andere Kinder erwachsen werden. Ihre Tante Afton, eine burschikose, anpackende, sehr gläubige Mormonin und ihre Großmutter Ruth Douglass, kümmern sich um Eden. Eden unterwirft sich nicht dem mormonischen Lebensbild, sie möchte Journalistin werden. Sie fängt früh an zu arbeiten, macht ihren High School Abschluss und verläßt ihre Eltern um in Chicago ihr Glück zu finden, als sie dort nur in einer Telefonzentrale unterkommt, meldet sie sich auf eine Anzeige der US-Army, die weibliche Rekruten während des zweiten Weltkrieges suchen. In Europa verliebt sie sich das erste Mal. Nachdem Krieg kehrt sie zurück nach Elmo zu ihrer Tante Afton, die sie unbedingt verheiraten will. Doch Eden will mehr als eine mormonische Familie, sie geht aufs College und studiert Betriebswirtschaft. Später lernt sie ihren Ehemann kennen und bekommt drei Kinder, erst während dieser Zeit erkennt sie endlich ihre wahre Berufung das Kochen. Nach dem Tod ihres Mannes eröffnet sie ihre eigenes Café, sie tritt sozusagen in die Fußstapfen ihrer Großmutter. Mit meiner Zusammenfassung, konnte ich dem Buch nicht wirklich gerecht werden, da es sich wirklich nur um eine grobe Zusammenfassung handelt. Zum einen weil das Buch sehr komplex ist, zum anderen um nicht zu viel zu Verraten. Am Anfang hat mich der Schreibstil etwas verwirrt, da nach jedem Kapite eine Momentaufnahme kommt, die eine Begebenheit aus dem Leben einer der Personen erzählt, manchmal sind diese Momentaufnahmen aus der Vergangenheit, manchmal in der Zukunft. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, da diese Momentaufnahmen wichtig sind um die einzelnen Personen besser kennenzulernen und zu verstehen. Zwischen den Kapiteln und den Momentaufnahmen finden sich die Rezepte der Gerichte die in den einzelnen Kapiteln angesprochen wurden. Am besten gefiel mir die „Auferstehungspastete“ in der alle Reste verarbeitet werden. In der Zeit, als Kittys Eltern diese Pastete zubereiteten, war man glücklich eine Auferstehungspastete machen zu können, denn das bedeutete, dass es Reste gab. Mir gefällt das Rezept so gut, weil wir heute viel zu viel wegwerfen, und uns dieses Rezept einen ganz einfachen Weg der Resteverwertung aufzeigt. Eden Douglass ist eine sehr starke Persönlichkeit, geboren 1920 trotz sie nicht nur den Traditionen ihre mormonischen Familie sondern auch den gesellschaftlichen Konventionen, indem sie es nicht anstrebt, möglichst schnell einen geeigneten Ehemann zu finden. Ihr ist es wichtig sich selbst zu finden, zu arbeiten und zwar eine Arbeit die ihr wirklich Spaß macht. Auch wenn sie merkt, dass das was sie gerade tut, nicht ihre Erfüllung ist, so ist sie doch pflichtbewusst und hat den Ehrgeiz, dass was sie tut sehr gut zu machen. Um ihre eigentlich Erfüllung und ihre Lieb zu finden braucht sie sehr lange doch sie sieht nie zurück und jammert sondern versucht aus jeder Situation das Beste herauszuholen. Sie ist bereit für ihre Überzeugungen einzustehen, auch wenn das manchmal unbequem ist. Mit den Jahren erkennt sie, dass Tante Aftons Rezeptphilosophie: "Man kann jedes Rezept so verändern, das es zu den Zutaten passt, die man zur Verfügung hat." eine Metapher fürs Leben ist: "Man muss das nehmen, was man zur Hand hat, und etwas daraus machen." Neben dem Leben der Kitty Douglass wird auch noch ein wenig die Filmgeschichte Hollywoods angerissen, die Zeit vom Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm und zur großen Aera der Western. Die Bewertung selbst fiel mehr sehr schwer, da vier Sterne fast schon zu viel sind und drei Sterne definitv zu wenig.

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