Laura Kuhn We could be heroes

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 14 Rezensionen
(5)
(9)
(7)
(0)
(2)

Inhaltsangabe zu „We could be heroes“ von Laura Kuhn

**Platz 1 des Schreibwettbewerbs von tolino media und Carlsen Impress!**Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert.

Die Liebesgeschichte zwischen Elia und Luna konnte mich wirklich begeistern - aber etwas hat gefehlt.

— zhera

So ein schönes Buch!

— Jasmin26

Nicht ganz nach meinem Geschmack....

— Bjjordison

Ein wichtiges Thema, das jedoch nicht mit genügend emotionaler Tiefe dargestellt wird. Hätte besser sein können.

— SabrinaSch

super

— WennausBuechernLiebewird

**Platz 1 des Schreibwettbewerbs von tolino media und Carlsen Impress!**

— charmingbooks

Super Feel good Buch. War richtig schön zum lesen und entspannen.

— Sarahmaria1998

Eine schöne Idee, aber leider eine eher mittelmäßige Umsetzung, die für mich etwas zäh war.

— Lila-Buecherwelten

sehr gefühlvoll...

— MarleneWinter

Stöbern in Jugendbücher

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Der Anfang war irgendwie noch zäh und unverständlich

X-tine

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Das Ende erinnerte mich stark an Biss ...

X-tine

Iskari - Der Sturm naht

Schwache Heldin, starkes Szenario.

Yllin

Soul Mates - Flüstern des Lichts

Spannend, unerwartet, voller Emotionen!

nuean

Nur noch ein einziges Mal

Absoluter Pageturner. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen...

GrOtEsQuE

Das Herz des Verräters

Gelungene und spannende Fortsetzung!

Mira20

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • We could be heroes

    We could be heroes

    Blacksally

    05. November 2017 um 22:59

    Meine MeinungVom Cover her sieht das Buch eher nach einer Sommergeschichte aus, dennoch habe ich mich erst jetzt für das Buch entschieden, da das Thema doch nicht ganz so locker leicht für den Sommer passt.Ich finde das Cover aber wirklich wunderschön gemacht, ich mag die Farben und das Mädchen das im Kornfeld steht passt einfach super.Lou bzw Luna lernen wir als normales Mädchen kennen, die zusammen mit ihrer besten Freundin viel Erlebt. Ich fand es ehrlich gesagt etwas schade, das so ein kurzer und schöner Name mit "Lou" abgekürzt wurde, aber dies ändert nichts an der Geschichte an sich.Sie geht zwar nicht gerne auf Partys, doch wird sie von ihrer besten Freundin immer mitgezogen. Da sie auch in Natalie verliebt ist, fügt sie sich und hofft lange Zeit, ihr dadurch näher zu kommen. Als sie Natalie jedoch küsst und von ihr weggeschubst wird, ändert sich für Lou alles.Plötzlich ist es für sie kein Problem mehr, zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder Tom wegzuziehen. Dieser hat nämlich einen alten Bauernhof gekauft, was schon immer sein Traum war.Kurz darauf befinden sie sich 200 km entfernt auf dem Land wieder. Zum Gück findet Lou schnell Anschluss und auch ihr allseits beliebter Bruder kommt gut mit den anderen in der Schule zurecht.Was mir sehr gut gefallen hat, war das Lou und ihr Bruder ein super Team sind. Sie können sich immer beim anderen ausheulen, wenn sie jemanden zum reden brauchen ist der andere immer da. Ich finde sowas kommt in Büchern viel zu selten vor und war eine schöne abwechslung. Was ich jedoch etwas schade fand ist, das ihr Vater ständig abwesend war und sich gefühlt garnicht um seine Kinder gekümmert hat. Da die Mutter bereits tot ist und er der einzige Erwachsene im Haus ist, fand ich das schon etwas befremdlich. Man hat gemerkt das Lou sich nie an ihn wenden konnte und ihr Gefühlsleben lieber für sich ausgemacht hat, anstatt mit ihrem Vater zu reden.Die Sicht im Buch war aus dem Kopf von Lou, so konnte man das Gefühlschaos live miterleben und ihre Gedanken lesen. Manchmal fand ich ihre Handlungen etwas zu vorhersehbar, andererseites gab es Szenen in denen sie mir doch recht spontan vorkam (z.B. als sie sich für eine neue Frisur entscheidet). Allgemein wird ihr erst sehr spät bewusst, das ihre Gefühle etwas ganz normales ist und sie von anderen nicht verstoßen wird, nur weil sie lesbisch ist, das fand ich etwas schade.Sonst war es aber ein sehr schönes Buch und eine tolle Geschichte, bei der man die Sicht eines Teenagers gut rübergebracht bekommen hat.AutorinLaura Kuhn, geb. 1996 in der Schweiz, hat diese nach dem Abitur verlassen, um Buchhändlerin zu werden. Wie es danach weitergeht, ist offen, im Zentrum steht aber das Ziel, viel auszuprobieren und nie bereuen zu müssen, etwas nicht getan zu haben. Ihr Debütroman »We could be Heroes« belegte den ersten Platz im Schreibwettbewerb von tolino media und Carlsen Impress.EinzelbewertungenSchreibstil 4/5Charaktere 4/5Spannung 2/5Ende 4/5Cover 5/5FazitEin Jugenbuch, mit einem etwas ernsteren und meiner Meinung nach, auch wichtigem Thema. Mir hat es gut gefallen

    Mehr
  • es steckt viel mehr drin, als das Cover vermuten lässt

    We could be heroes

    Bibilotta

    27. October 2017 um 22:52

    Bei diesem wundervollen Cover konnte ich es nicht sein lassen – das musste ich lesen. Dabei erwartete ich hier einen lockerleichten und frischen Jugendroman – der ans Herz geht. Nicht ohne Grund hatte die Autorin mit diesem Debüt doch den Schreibwettbewerb von Tolino gewonnen – so dachte ich zumindest. Der Schreibstil war auf jeden Fall sehr leicht und flüssig und es gestaltete sich alles sehr emotional. Sowas mag ich ja sehr, da fängt mein Herz ja dann auch sofort an zu Rasen – sofern es mich packen kann – und das hat es mich. Doch es kam alles was anders als erwartet … es war nicht ganz so lockerleicht wie ich es mir vom Cover her erwartet hatte. Im Gegenteil – es steckt hier viel mehr drin – was mich positiv überraschte. Man bekommt hier einen tiefen Einblick in Lou und ihre Probleme. Ihre Gefühlswelt steht Kopf und sie macht sich Gedanken darüber was „normal“ ist und was nicht. Wie ist es als Mädchen auf ein Mädchen zu stehen? Kann man sich da einfach anderen anvertrauen oder wird das sehr schwer? Und natürlich die Frage – wie geht mein Umfeld damit um, wenn das bekannt wird? Ich konnte hier regelrecht mit Lou mitfiebern und kann ihre Ängste und Bedenken total nachvollziehen – denn diese Thematik ist doch sehr ernsthaft und ja- eigentlich traurig, dass man sich da immer noch so Gedanken überhaupt machen muss. Es bleibt also spannend und interessant, hier zu verfolgen wie Lou mit der ganzen Sache umgeht, wie ihre Freundinnen dazu stehen und vor allem ihre Familie. Ich finde Laura Kuhn hat diese Thematik sehr glaubwürdig und realistisch umgesetzt…. Auch wenn es zu Beginn mehr Handlung hätte sein dürfen – statt zu lange und zu ausdauernd an den Gefühlen von Lou festzuhängen – obwohl das natürlich auch sehr wichtig war. Nur zwischendurch hatte ich einfach das Gefühl, dass es sich nur so dahinzieht…. Aber ok…dafür hat sich später das Tempo gesteigert – und man kommt dann nicht mehr von der Story weg.   Fazit „We could be heroes“ von Laura Kuhn ist ein toller Debütroman. Ich finde es klasse, dass diese Thematik um die Liebe zwischen zwei Mädchen hier eine ernste und große Rolle spielt. Es machte Spaß und war interessant Lous Gedankengänge hier so nah mitzuverfolgen. Auch wenn es am Anfang was langatmig manchmal war – so nahm dann später das Tempo zu und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Ein Buch, das vom Cover her anderes erwarten lässt – als wirklich drin steckt.

    Mehr
  • viel Gefühl, schöne Geschichte

    We could be heroes

    hexe2408

    22. October 2017 um 16:44

    Ein Umzug in eine andere Stadt oder sogar aufs Land, kann alles verändern. Manchmal macht es die Dinge einfacher, weil man noch mal von vorn beginnen kann, manchmal hilft es aber auch nicht, nur vor seinen Problemen weg zu laufen. Lou ist zunächst froh, dass sie etwas Abstand zu ihrem alten Leben bekommt. Eine neue Schule, neue Umgebung, neue Chancen und trotzdem  ist nicht alles so leicht, wie sie es sich gewünscht hätte. Überrannt von ihren Gefühlen, beginnen erneut die Herausforderungen der Liebe.   Der Schreibstil von Laura Kuhn ist sehr angenehm, flüssig und mitnehmend. Durch die Ich-Perspektive ist man Protagonistin Lou von Beginn an nah. Während der Geschichte erlebt man ihre Gedankengänge und die oft aufgewühlten Gefühle intensiv mit. So ist man als Leser immer besser informiert, als die Personen in ihrer Umgebung, auch wenn sie sich nach und nach ihren guten Freunden bzw. ihrem Bruder anvertraut. Mir war Lou schon nach kurzer Zeit sehr sympathisch. Ihre Gedankengänge, Zweifel und Ängste sind nachvollziehbar. Ich find es schön, wie sie sich in der neuen Umgebung anpasst, sich entwickelt und sich dabei selbst treu bleibt.   Der Umzug hat zwar Abstand zu der jungen Dame gebracht, die zunächst für Lous Herzrasen verantwortlich war, aber leichter wird es dadurch nur bedingt. Man kann sich gut vorstellen, dass es schwer fällt, die beste Freundin zurück zu lassen und sich sein Leben neu aufzubauen, wenn man immer noch so belastet ist von den Sorgen und Zweifeln. Lou versucht, mit ihren Emotionen zu Recht zu kommen und sich auf die neue Schule zu konzentrieren, doch auch dort trifft sie bald auf jemanden, der sie nachhaltig durcheinander bringt- emotionales Chaos vorprogrammiert. Neben der Ich-Perspektive von Lou gibt es immer wieder kursiv geschriebene Einschübe, bei denen zunächst nicht aufgedeckt wird, von wem sie stammen. Recht schnell wird jedoch klar, um wen es sich dabei handeln muss.  Diese Passagen geben eine gute Ergänzung zu Lous Erzählungen und geben noch mal einen anderen Blick auf die Handlung.   Besonders ins Herz geschlossen habe ich auch Lous Bruder. Die beiden haben ein sehr inniges Verhältnis zueinander und kennen sich zu gut, als dass sie lange etwas vor dem anderen verbergen könnten. Dieser liebevolle Umgang hilft in vielen Lagen, aber die Geschichte zeigt auch, dass es Punkte gibt, an denen eine Geschwisterbeziehung ihre Grenzen hat. Zusätzlich zu den immer wieder emotional aufgewühlten Momenten, geht es auch viel um Freundschaft, die „Problematik“ Outing, Vorurteile, die Tücken von Kommunikation und den alltäglichen Schulwahnsinn, den man als junger Mensch meistern muss, während man doch eigentlich grad ganz andere Sorgen hat. So entsteht eine schöne und authentische Mischung, bei der man sich gut vorstellen kann, dass sie so oder so anders schon das eine oder andere Mal tatsächlich abgelaufen ist.   Eine schöne Geschichte, die ans Herz geht. Ich habe Lou gern begleitet auf ihrer emotionalen Reise zur Selbstfindung. Auch wenn einige Dinge vorhersehbar waren, war es nicht langweilig.   Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!    

    Mehr
  • We could be heroes

    We could be heroes

    Bjjordison

    19. October 2017 um 13:55

    Ich hatte das Buch schon länger auf meinem eReader, aber nun hatte ich endlich Zeit es zu lesen. Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass es nicht unbedingt ist, was ich erwartet hatte. Wir lernen hier Lou und ihre Familie kennen. Diese haben gerade einen Umzug hinter sich gebracht und suchen nun neue Freunde und haben halt generell diese zu erwartenden Umstellungen vor sich. Natürlich wird uns auch noch etwas Liebe präsentiert und zwar dieses Mal im lesbischen Bereich. Die Handlung fand ich jetzt generell ganz nett. Der Einstieg hat mir recht gut gefallen und nach einer gewissen Zeit ging die Geschichte dann so richtig los. Ich hatte gerade zu Beginn eher das Gefühl, dass es die Autorin langsam angehen lässt. Mir hat es aber recht gut gefallen, wie uns die Gefühlswelt von Lou beschrieben wurde, es ist ja nicht so einfach, wenn man sich das erste Mal verliebt und dann muss es auch noch ein Mädchen sein. Diese Gefühle fand ich toll und durchaus realistisch beschrieben. Besonders fasziniert war ich von der Erzählung über Elia und wie Lou plötzlich den Wunsch hatte diese unbedingt näher kennen zu lernen.Mir hat der Aspekt von Lou und dem Zusammenhalt mit ihrem Bruder gut gefallen, deswegen fand ich es doch recht schade, dass die beiden sich dann nach einer gewissen Zeit etwas auseinander gelebt haben. Die Hauptprotagonistin Lou hat mir recht gut gefallen. Ich fand sie durchaus sympathisch dargestellt. Allerdings konnte ich mich nicht mit ihr identifizieren. Vielleicht war es ihre Art. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Das Buch lässt sich sehr flott lesen. Persönlich hatte ich jetzt doch aber manchmal das Gefühl, dass etwas gefehlt hat.   Fazit: 3 von 5 Sterne. Leider nicht 100% überzeugend für mich.

    Mehr
  • "We could be heroes" von Laura Kuhn

    We could be heroes

    Lienne

    04. September 2017 um 06:44

     Inhalt:**Wenn ein Mädchen ein Mädchen liebt...**Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert.Meine Meinung:Dieses wunderschöne Cover und der Titel haben mich dazu verleitet, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen. Dass die Autorin mit ihrem Debüt den Schreibwettbewerb von Tolino gewonnen hat, hat mich nur umso neugieriger gemacht. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr emotional. Jedoch täuscht das heitere Cover, denn es handelt sich hierbei keinesfalls um ein fröhliches und lockerleichtes Jugendbuch. Doch genau das begeistert mich wirklich an dieser Geschichte. Die Gefühlswelt von der Protagonistin Lou (Luna) stehen im Vordergrund. Die Gedanken darüber, was "normal" ist, wie es ist als Mädchen auf Mädchen zu stehen, wie schwierig es ist, sich anderen anzuvertrauen und auch die Angst vor der Resonanz seines Umfeldes. Lou ist mir vom ersten Moment an sympathisch. Ich mag ihre Art unglaublich gern und habe sehr mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Es hat mich unglaublich gefreut, dass sie mit Tina und Bianka so tolle sympathische Freunde gefunden hat. Auch ihre Familie mochte ich sehr gern. Das einzige, was ich wirklich schade fand, ist dass Elia für mich ein wenig oberflächlich geblieben ist. Meiner Meinung nach fehlte es ihr an Tiefe, obwohl ihre Gefühlswelt im Laufe der Geschichte als dritte Person beschrieben wurde. Irgendwie hatte ich mehr erwartet.Die Emotionen stehen ganz klar im Vordergrund, weshalb die Handlung ein wenig dahinplätschert. Erst am Ende wird es ein wenig rasanter und der Leser wird über die kleinen Längen hinweggetröstet.Fazit:Eine schöne und emotionale Geschichte mit wichtiger Thematik, die mir im großen und ganzen sehr gut gefallen hat. Lesenswert!

    Mehr
  • Es fehlt an Tiefe

    We could be heroes

    SabrinaSch

    20. August 2017 um 09:21

    Der Inhalt:Nachdem Lou ihre beste Freundin Natalie geküsst hat, hat sie das Gefühl, dass ihr alles im Leben entgleitet. Da kommt ihr der Umzug aufs Land gerade recht. Während sie noch mit ihren Gefühlen hadert und gleichzeitig versucht, an ihrer neuen Schule Fuß zu fassen, passiert es: Sie sieht das scheinbar schönste Mädchen der ganzen Welt. Von nun an kann sie nicht mehr aufhören, an Elia zu denken. Doch Lou ist nicht die Einzige, die Gefallen an ihr gefunden hat. Und die andere Person ist ausgerechnet ist großer Bruder Tom. Wie soll Lou mit dieser Situation umgehen? Die Geschichte: Es ist schön, mal eine andere Geschichte als die typische Mädchen-Junge-Lovestory zu bekommen. Vor allem, da im Jugendbuch das Thema Homosexualität häufig nur angeschnitten wird und das lesbische/schwule Paar so gut wie nie im Vordergrund steht. In dieser Hinsicht auf jeden Fall Hut ab vor Laura Kuhn, dass sie diese Thematik aufs Papier gebracht hat. Wobei ich leider sagen muss, dass mir die Szenen teilweise zu kurz waren und es letztendlich doch alles zu schnell ging. Besonders das Ende kam ziemlich abrupt. Die Charaktere: Lou hat mich als Protagonistin überzeugt. Man nahm ihr die verwirrenden Gefühle ab, das Hadern mit sich und der Welt. Ganz zu schweigen den Konflikt mit ihrem älteren Bruder, welcher nicht so farblos war, wie man es von diesen perfekten Typen erwartet. Ansonsten waren die Figuren auf das Nötigste reduziert, was angesichts der Hauptgeschichte okay war. Nur Elia hätte noch etwas mehr Tiefe bekommen können, da reichten die kursiven Einschübe hin und wieder nicht aus. Der Schreibstil: Lässt sich leicht und schnell lesen. Auch die wertenden, teils witzigen Kommentare von der Erzählerin Lou passten für mich gut ins Bild. Ein wenig irritiert haben mich die kurzen (bereits erwähnten) Einschübe aus Elias Perspektive. Die waren vom Inhalt her nicht so essentiell und tauchten vor allem am Anfang an komischen Stellen auf. Vielleicht war hier Sinn und Zweck, den Leser nicht in Sicherheit zu wiegen, wie das Buch weitergeht, aber sicher bin ich mir nicht. Also von meiner Seite her hätte es die nicht unbedingt gebraucht. Mein Fazit: Coming-out-Geschichten gibt es noch relativ wenige im Jugendbuch, insofern deckt "We could be heroes" eine kleine Marktlücke ab. Allerdings ist das Buch in meinen Augen nicht der perfekte Lückenfüller, da es bei mir keine richtigen Emotionen ausgelöst hat. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte nicht geschadet. Trotzdem schön und flüssig zu lesen. Sabrina S. Says: 3 von 5 Büchern

    Mehr
  • we could be heroes

    We could be heroes

    WennausBuechernLiebewird

    15. August 2017 um 15:16

    Klappentext:  " DURCH DIE STOCKDUNKLE NACHT FAHRE ICH AUF MEINEM MOFA NACH HAUSE UND DEN GANZEN WEG SCHREIE ICH VOR GLÜCK. ICH HABE MICH NOCH NIE SO GUT GEFÜHLT WIE IN DIESEM AUGENBLICK.   Der Umzug aufs Land kommt Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen - egal, was passiert." LINK: https://www.carlsen.de/taschenbuch/we-could-be-heroes/86554   Daten: Titel: We could be heroes Autorin: Laura Kuhn Verlag: Carlsen im.press ISBN: 978-3-551-31691-2 Seitenanzahl: 250  Sterne: 5/5 ⭐️ Preis: 7,99€     Dieses Buch ist ein mega schönes Buch, dass ich fast zum weinen gebracht hat. Ich liebe es und es ist leicht zu lesen. Also eine leichte Sommerlektüre, die sich Innerhalb von zwei Tagen super lesen lässt. Naja, man kann es auch Innerhalt eines Tages lesen, aber da ich gestern erst durch dieses Buch aus meiner Leseflaute gekommen bin, wollte ich es nicht übertreiben.   Dieses Buch ist nicht unbedingt nur ein Roman,. indem es um Liebe geht. Es geht auch um eine ganz bestimmte Liebe, die ich niemals erfahren kann, nämlich um die Geschwisterliebe.   In dem Buch wird von unserer Protagonistin Lou erzählt, die einige Probleme in Sachen Liebe hat. Teile des Buches kommen unerwartet, was es auch spannend macht. Das Ende hätte ich ab einem bestimmten Punkt nicht so erwartet, wobei ich mit dem Ende des Buches mehr zu frieden bin, als mit dem Ende, welches ich mir ausgesucht hätte.   Ich finde in diesem Buch keine einzige Stelle wo ich sagen würde, die Protagonistin regt mich auf. Sie ist einfach ein ganz normales Teenagermädchen, dass nur eine Ausnahme hat, denn sie ist lesbisch.    Ich liebe dieses Buch und bin mega froh es mir schlussendlich dann doch gekauft zu haben, denn im Thalia dachte ich mir noch, ist das Buch überhaupt etwas für dich. Und JA es ist etwas für mich. Damit hätte ich persönlich nie gerechnet, aber es hat mich auf eine ganz bestimmte Art und Weise berührt.   Eine dicke Leseempfehlung von mir.       Macht es gut und passt auf Euch auf.      Und an alle, die schon wieder Schule haben, ich fühle mit Euch, denn am Mittwoch, den 16.08.2017, heißt es für mich nämlich auch wieder Schulbankdrücken. Und an alle, die immer noch Ferien haben, genießt sie, denn sie vergehen viel zu schnell.

    Mehr
  • schöne Idee, doch mir fehlte etwas...

    We could be heroes

    charmingbooks

    10. August 2017 um 11:14

    **Platz 1 des Schreibwettbewerbs von tolino media und Carlsen Impress!** Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert.eBook: 3,99 €Print: 7,99 €Taschenbuch: 256 SeitenVerlag: Carlsen (24. März 2017)Sprache: DeutschISBN-10: 3551316910ISBN-13: 978-3551316912Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 JahrenMeine Meinung:„We could be heroes“ ist das Debüt von Laura Kuhn.Das Cover ist sehr farbenfroh und bunt und erinnert einem an einen leichten heiteren Sommerroman.Für mich ist dieses Buch aber alles andere als heiter. Der Schreibstil ist leicht, locker und flüs-sig. Man kommt ganz hervorragend ins Lesen und hat überhaupt gar keine Probleme in die Geschichte hinein zu finden.Lou ist ein junges Mädel, welches in der Schule eher eine Außenseiterrolle einnimmt, wäre da nicht ihre beste Freundin. Lou ist ansonsten recht taff, nicht wirklich eine graue Maus und steht zu sich selbst. Das hat mich schon irgendwie beeindruckt. Lou als Type mochte ich wirklich sehr gerne, ihre Art … ihre Gedanken … sie war mir vom Fleck weg sympathisch. Auch ihre Ambitionen zu ihrer besten Freundin waren süß dargestellt und sehr gut nachvollziehbar.Auch die anderen Charaktere haben mir wahrlich gut gefallen. Ich mochte das Verhältnis zwi-schen Lou und Ihrem Bruder. Generell hat mir die ganze Familie wunderbar gefallen - harmo-nisch, liebevoll – wie man sich so eine Familie halt vorstellt. Auch die beste Freundin ist zum Ende hin wieder sehr süß und die neuen Freunde von Lou sind einfach grandios. Gerade Tina die kein Blatt vorm Mund nimmt.Elia war für mich nicht greifbar. Es ist zu wenig von ihr preisgegeben worden, als das ich wirk-lich einen Zugang zu ihr gefunden hätte. Sie war mir zu undurchsichtig und es hat mir einfach etwas die Persönlichkeit gefehlt.Generell hat mir die Geschichte gut gefallen. Allerdings muss man klar sagen, dass es Stellen gibt, die sich wirklich in die Länge ziehen (hätte nicht sein müssen) und andere, die man aus-führlicher hätte haben wollen – kurz abgehandelt werden. Die Geschichte trödelt lange vor sich hin und nimmt zum Ende erst richtig Fahrt auf. Das finde ich schade. Auch das Zwiegespaltene hinsichtlich der Neigung zu Frauen habe ich hier bei dem jungen Mädel etwas vermisst – das wurde immer mal kurz angerissen, war mir aber einfach zu wenig.Fazit:Eine schöne Geschichte mit einem schönen Ende. Ich bin gespannt, wie die weiteren Werke der Autorin werden und ob eine Entwicklung zu erkennen ist.

    Mehr
  • We could be Heroes

    We could be heroes

    Kitsune87

    24. July 2017 um 14:41

    Rezension zu We could be Heroes von Laura Kuhn Beim Stöbern auf Netgalley fiel mir dieser Roman sofort ins Auge. Allerdings nicht aufgrund seines sommerlich angehauchten Covers, sondern aufgrund des Labels. Da mir Geschlechter oder sexuelle Orientierung sowohl im echten Leben, als auch in Romanen vollkommen egal sind und ich mich trotzdem oder eben gerade deswegen über mehr Diversität in Büchern freue, musste ich „We could be Heroes“ unbedingt lesen. Daten: Titel: We could be heroes Autor: Laura Kuhn Verlag: Impress (Carlsen) Genre: Jugendbuch | LGBTQ Preis: Taschenbuch 7,99 € | ebook 3,99 € Erscheinungsdatum: 24.03.2017 Isbn: 978-3551316912 Vielen Dank an Netgalley und Carlsen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Klappentext: Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert. (Carlsen) Meinung: Man merkt der jungen Autorin ihr Debüt stilistisch kaum an. Würde sich die Bewertung rein auf das schriftliche Beschränken, würde das Buch sicher eine hohe Punktzahl bekommen. Inhaltlich sieht es dann doch ein wenig anders auf.  Die beiden großen Themen des Romans sind Coming of Age und das Coming Out, da es sich um ein Buch mit dem Thema LGBT handelt. Vorletzteres weiß sich von anderen Romanen der Art abzuheben, da es zwar einen großes Platz einnimmt, aber sich der Fokus mehr auf das Verlieben an sich bezieht. Der Roman kommt dadurch ohne Gefühlsdramen und Identitätskrisen aus. Ich hätte mir trotzdem mehr tiefergehende Einblicke in Lous Gefühlswelt gewünscht. Auch wenn der Roman aus der ersten Person durch sie erzählt wird, blieb sie mir doch weitestgehend fern. Noch mehr war dies bei den weiteren Figuren, die ihr an die Seite gestellt wurden, zu spüren. Bruchstückartige Einschübe (allerdings in der dritten Person) der Gedanken von Seiten ihrer Love Interest ließen auf weitere Informationen im weiteren Verlauf schließen, wurden aber nie aufgelöst.  Der Roman ist ein klassisches Sommerjugendbuch, da seine Lektüre leicht von statten geht und die 256 Seiten schnell ausgelesen sind. Der Erzählfluss ist konstant und bricht nie ein, Längen sind so gut wie nicht vorhanden. Die Liebesgeschichte an sich nimmt erst ab ca. der Hälfte richtig Fahrt auf, was mir sehr zugesagt hat. Es handelt sich hierbei nicht um die sog. Liebe auf den ersten Blick, von der wir in letzter sowieso schon viel zu viel lesen mussten. Der erste Teil befasst sich aus diesem Grunde mit Lou, ihrem bisherigen und ihrem neuen Leben. Wie bereits oben angeführt, hätte sich dieser Part mehr Zeit mit den Interessen und Gefühle von Lou befassen können. Sie wirkt konstant desinteressiert und so, als ob sie sich fortgehend dahintreiben lässt. Problemen geht sie eher aus dem Weg, als dass sie sich wirklich damit befassen möchte. Man darf aber weiterhin nicht vergessen, dass sich um ein Jugendbuch mit einer jugendlichen Protagonistin handelt. Mein größter Kritikpunkt ist ihr ihre Verliebtheit, die ab einem gewissen Punkt schon fast an Besessenheit grenzt. Dies hätte ich in einer „klassischen Liebesgeschichte“ mit einer weiblichen Protagonisten und männlichem Objekt der Begierde ebenso moniert.  Gut zu wissen: „We could be Heroes“ war der Gewinnertitels eines von Carlsen Impress und Tolino Media ausgeschriebene Schreibwettbewerbs.  Fazit: „We could be Heroes“ ist ein süßes und sommerlich leichtes Debüt über das Erwachsenwerden und sich selbst Akzeptieren. Es weist ein paar Schwächen auf, muss sich aber nicht hinter anderen Jugendbüchern verstecken. ich sehe hier ganz großes Potenzial und würde mir wünschen, auch in Zukunft wieder ein Buch bzw. ebook der Autorin in den Händen halten zu können. 

    Mehr
  • We could be heroes

    We could be heroes

    Line1984

    13. July 2017 um 08:34

    Dieses Buch stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Allein schon das Cover finde ich einfach wunderschön, doch was mich hier besonders reizte war die Thematik.Ein Buch mit einem solchen Thema habe ich bisher noch nicht gelesen und genau das machte mich neugierig.Ich habe dieses Buch inhaliert. Ich kam ohne Probleme in die Story rein und konnte dieses Buch bereits nach wenigen Zeilen nicht mehr aus der Hand legen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig gehalten dadurch flogen die Seiten nur so dahin.Ich muss sagen das mir die Story wirklich richtig gut gefallen hat, sie berührte mich, ich fieberte mit, ich habe gelitten und auf ein Happy End gehofft.Doch ich kam mit Lou nicht so ganz zu recht, sicherlich war sie mir symphatisch doch ihr Selbstmitleid wurde mir dann an manchen stellen doch zu viel.Ich hätte sie am liebsten geschüttelt und ihr gesagt sie soll sich mal zusammen reißen. Auf der anderen Seite konnte ich aber ihre Zweifel sehr gut verstehen denn sie steckt nun mal in keiner leichten Situation.Zum Glück bekam sie noch die Kurve und endlich nahm sie ihr Schicksal selbst in die Hand.Die Liebesstory hier ist etwas besonderes, denn was geschieht wenn sich zwei Mädchen in einander verlieben? Das fand ich hat die Autorin einfach klasse umgesetzt, es wirkte auf mich authentisch und glaubwürdig.Ich nahm es ihr ab, ebenso wie ich Lou das Gefühlschaos ab nahm.Die Charaktere hier sind einfach toll gezeichnet.Lou und all die anderen Charaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Selbst Lous Bruder Tom ist in meinen Augen ein toller Charakter, der sich zwar nicht immer von seiner besten Seite zeigte aber im Grunde meinte er es ja nur gut.Die Handlung war in meinen Augen fesselnd und sehr berührend.Eine bittersüße Lovestory die mich begeistert hat und die mich berührte.Ich kann gar nicht anders als euch dieses wundervolle Buch zu empfehlen.Ein wahres Must Read!Fazit:Mit "We could be heroes" ist der Autorin ein einfühlsamer, berührender und romantischer Roman gelungen der mich begeistern konnte. Tolle Charaktere, ein flüssiger Schreibstil und eine besondere Thematik überzeugten mich auf ganzer Linie. Bitte mehr davon. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

    Mehr
  • Rezension: We could be Heroes

    We could be heroes

    Anni-chan

    09. July 2017 um 10:35

    Kurzbeschreibung   **Platz 1 des Schreibwettbewerbs von tolino media und Carlsen Impress!**   Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert. (Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)   Äußere Erscheinung   Das Cover vermittelt auf der Stelle einen sommerlich-frischen Eindruck. Zu sehen ist ein Mädchen, das mit dem Rücken zur Kamera steht, ein Arm in die Höhe und einer nach unten gereckt steht sie in einem Getreidefeld. In der oberen Hälfte hat das Cover einen hübschen Gelbton und geht dann unten in ein sattes Orange über. Der Titel »We could be Heroes« steht in einer Art Kreideschreibschrift quer über die untere Coverhälfte. Da das Buch den ersten Platz des Tolino/Impress-Wettbewerbs gewonnen hat, befindet sich ebenfalls eine goldene Siegerplakette auf dem Cover. Schöne Auszeichnung, aber auf dem Cover finde ich sie eher als störend. Sie passt eben nicht ganz ins Bild.   Meine Meinung   Schreibstil:   Die Autorin schreibt in der Präsens, was dem ganzen Buch eine wahnsinnige Realitätsnähe gibt. Die Sätze sind eher kurz gehalten, aber sie berühren den Leser auf einer ebene, die ich kaum zu beschreiben weiß. Ich gebe zu, am Anfang hatte ich noch meine Probleme, mich mit dem Stil der Autorin anzufreunden, aber nach den ersten fünfzig Seiten hat da wirklich alles gepasst, so dass ich mich gar nicht mehr davon losreißen konnte. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Lou geschrieben, aber ab und an gibt es Einwürfe aus der dritten Person, bei der nicht von Anfang an klar ist, um wessen Sicht es sich handelt.   Handlung:   Kurz nachdem Lou den Fehler gemacht und ihre beste Freundin geküsst hat, zieht sie mit ihrem alleinerziehenden Vater und ihrem Bruder aufs Land. Sie glaubt, dass der Abstand ihr guttut, aber da trifft sie auf der neuen Schule prompt auf Elia und ist auf der Stelle fasziniert von ihr. Sie will sie unbedingt näher kennenlernen. Allerdings stellt sich das als gar nicht so leicht heraus.   Emotion wird hier großgeschrieben. Während die Handlung im Prinzip vor sich hinplätschert, entwickelt die Autorin diese großen Gefühle, die alles extrem spannend machen. Man lacht, man weint und man fiebert mit den Chrakteren mit.   Obwohl es zugegebenermaßen etwas vorhersehbar ist, ist die Geschichte von Lou und Elia sehr mitreißend und innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Man kann nämlich einfach nicht auf auffhören.   Charaktere:   Lou ist unsere Protagonistin Nummer eins. Eigentlich heißt sie Luna (Ja, ich weiß. Bei Lou denkt man zuerst an Louisa oder so und ich verstehe auch nicht wirklich, wieso sie dann Lou abgekürzt wird und nicht Lu), aber so nennt sie niemand außer ihrer Großmutter. Am Anfang wirkt sie in sich gekehrt, findet aber schnell Freundinnen an der neuen Schule. Sie ist dennoch schüchtern und neigt davor, vor ihren Problemen und Gefühlen davonzulaufen. Aber das ändert sich mit der Zeit und sie wird offener und aufgeschlossener.   Bei Elia wiederum war mein Problem, dass sie verdammt perfekt dargestellt wird. Lou ist die ganze Zeit nur am Schwärmen von ihr, dass sie schlussendlich kaum schlechte Seiten hat, die man als Leser kennenlernen könnte. Das fand ich etwas schade.   Bei Tom bin ich noch immer zwiegespalten. Einerseits tut er mir in seiner Rolle leid, andererseits fand ich ihn das halbe Buch über echt arschig gegenüber seiner Schwester. Ich bin bis jetzt immer noch nicht sicher, wie ich zu ihm stehe. Das muss wohl jeder selbst für sich entscheiden.   Fazit   »We could be Heroes« hat zurecht den ersten Platz des Wettbewerbs gewonnen. Eine berührende Liebesgeschichte, die einfach mitreißt.   Bewertung   4/5

    Mehr
  • Hätte mehr sein können ...

    We could be heroes

    Koriko

    26. June 2017 um 08:24

    Story:Seitdem Lou für ihre beste Freundin Natalie mehr als Freundschaft empfindet, ist ihr Leben das reinste Chaos. Ihre Versuche es zu verstecken, enden schließlich in einem alkoholgeschwängerten Kuss mitten auf der Tanzfläche einer Party. Erschrocken über ihre eigene Courage stimmt Lou kurz darauf dem Vorschlag ihres Vaters zu, einen Bauernhof zu kaufen und aufs Land zu ziehen. Dort hofft sie zur Ruhe zu kommen, trifft aber in ihrer neuen Schule auf die schüchterne Elia, in die sie sich auf den ersten Blick verliebt. Als sie herausfindet, dass ihr Bruder Tom dem Mädchen Nachhilfe gibt, scheint alles perfekt, um sie nach und nach kennenzulernen. Doch auch Tom verliebt sich in Elia und plötzlich fühlt sich Lou in einer Zwickmühle gefangen – sie will Elia, gleichzeitig aber auch ihren Bruder nicht verlieren …Eigene Meinung:Mit „We could be heroes“ legt die Autorin Laura Kuhn ihr Debüt vor. Das lesbische Jugendbuch belegte beim großen Autorenwettbewerb von Tolino Media und Carlsen Impress den ersten Platz und erschien im März 2017 im Print und eBook. Laut der Autorin ist das Buch leicht autobiografisch, da viele Szenen von ihrem eigenen Leben inspiriert sind. Von der Grundidee und dem inhaltlichen Rahmen her erinnert „We could be heroes“ stark an Anne Freytags „Den Mund voll ungesagter Dinge“.Es braucht lange, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt und mehr passiert, als der ewig gleichförmig laufende Alltag eines Teenagers. Das mag natürlich realistisch und authentisch sein, sorgt jedoch dafür, dass sich der Anfang unheimlich in die Länge zieht, zumal Lou jemand ist, die sich treiben lässt und lieber wegläuft als sich Problemen zu stellen. Der Kauf des Bauernhofes ist zu Beginn noch das spannendste, ebenso der Umzug aufs Land – wenngleich es ein wenig seltsam ist, dass sowohl Tom als auch Lou gar keine Probleme damit haben, sich dort einzuleben. Beide nehmen die Änderungen in ihrem Leben fast schon gleichgültig hin, als sei es nichts Besonderes ihren Freundeskreis zu verlassen und irgendwo neu anzufangen. Irgendwie fehlt insgesamt der Tiefgang – auch bei Lous Familie. Ihr Vater wirkt eher wie ein Statist, der lediglich als Auslöser für den Umzug da ist, sich ansonsten aber kaum blicken lässt, Tom ist zwar wichtig, aber man kann sich ihn nur schwer vorstellen, da er zu perfekt ist. Er scheint keine Fehler zu haben, was mit der Zeit ein wenig nervt. Alles in allem hätte man aus der Geschichte mehr herausholen können, denn im Grunde passiert nicht mehr, außer einem Umzug und Lous erster großen Liebe, vor der sie die meiste Zeit davonläuft. Themen wir Coming-Out und sonstige Probleme werden nur ganz am Rande angesprochen und fallen nicht stärker ins Gewicht.Die Charaktere sind realistisch und sehr authentisch – ganz besonders Lous Gedanken und Gefühle kann man nachvollziehen, wenngleich sie kein großer Sympathieträger ist. Sie mag zwar eher inaktiv sein und vor ihren Problemen davonlaufen, doch sie spiegelt die aktuelle Jugend sehr gut wieder. Im Gegenzug zu ihr ist Tom der totale Sonnyboy und den Augen seiner Schwester perfekt in allem was er tut. Mit der Zeit ist das jedoch ein wenig nervend, da er keine Fehler zu haben scheint. Elia kommt ein wenig blass daher, da man ihre Gedanken nur aus einigen seltsamen Einschüben kennt und sie nur selten zum Tragen kommt (was auch daran liegt, dass Lou ihr irgendwann aus dem Weg geht). Mit Ausnahme der Zwillinge Bianka und Tina, mit denen sich Lou in ihrer neuen Schule anfreundet (die beiden sind toll in Szene gesetzt!), bleiben die restlichen Charakter ungeheuer blass. Der Vater der Geschwister kommt kaum zum Tragen, andere Schüler und Lehrer noch weniger. Man erfährt kaum etwas über andere, weil Lou einerlei Interesse für andere zeigt.Stilistisch ist „We could be heroes“ gelungen – Laura Kuhn hat einen lockerleichten, sehr authentischen Stil, der gut die heutige Jugend widerspiegelt. Er ist direkt und unverblümt, verzichtet auf viele Dialoge (was mitunter störend ist, da viele Gespräche zusammengefasst werden), und ausufernde Beschreibungen. Stattdessen wird vieles zusammengefasst und eher inaktiv dargestellt. Ganz besonders fällt das auf, als Lou und Elia eine Woche lang gemeinsam putzen – bis auf das Anfangsgespräch sind alle Dialoge nur zusammengefasst, was schade ist, denn dabei lernen sich die beiden überhaupt erst kennen.Ein wenig verwirrend und nutzlos sind die kurzen Einschübe, die immer wieder Lous Geschichte unterbrechen und am Anfang wenig Sinn ergeben. Dass es Passagen aus Elias Sicht sind, wird zwar später klar, vieles wird jedoch nicht erklärt – gerade einige Punkte aus den ersten Einschüben. Das ist schade, denn im Grunde hätte man dieses Stilmittel auch weglassen können, ohne, dass man etwas verpasst. Es pumpt das Buch unnötig auf.Fazit:„We could be heroes“ ist ein leichter, sommerlicher, lesbischer Jugendroman für Zwischendurch, der nur bedingt überzeugen und mitreißen kann. Die Grundidee ist nicht schlecht, die Authentizität rettet die Geschichte an vielen Stellen, doch ansonsten plätschert die Handlung zu lange einfach vor sich hin ohne zum Punkt zu kommen. Lou ist nicht unbedingt eine starke Identifikationsfigur, doch sie ist und bleibt realistisch. Laura Kuhn kann auf jeden Fall schreiben und man kann gespannt sein, was die Autorin als nächstes liefert – hoffentlich wird es in ihren Büchern weiterhin queere Charaktere geben. Für ein Debüt ist „We could be heroes“ auf jeden Fall nicht schlecht, doch insgesamthätte man einfach mehr aus der Geschichte herausholen können …

    Mehr
  • Tolle Idee, super Sprachstil, leider eher mittelmäßige Umsetzung

    We could be heroes

    Lila-Buecherwelten

    02. May 2017 um 23:28

    Details: Seitenzahl: 256 Seiten Verlag: Impress/Carlsen Erschienen: 24. März 2017 (TB) Inhalt: Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert. Meine Meinung: Ich muss erstmal vorweg nehmen, dass ich das Thema des Buchs liebe. Es ist toll, dass die Welt offen dafür wird, dass es mehr gibt als das klassische Mann-Frau-Paar. Ich finde es großartig, dass endlich auch Frau-Frau-Beziehungen normal werden und kein Tabu-Thema mehr sind. Allein dafür gibt es einige Pluspunkte für „We could be heroes“. Sprache: Im Grunde finde ich den Sprachstil wirklich schön. Es gibt ein paar wunderschöne Passagen, die ich umwerfend zu lesen fand und die mir auch im Gedächtnis geblieben sind. Auch an sich lässt sich die Geschichte leicht und flüssig lesen, was auf jeden Fall positiv ist. Figuren und Handlung: Leider konnte mich die Umsetzung nicht so ganz überzeugen. Auch wenn die Story an sich echt süß war, hat sie sehr, sehr lange gedauert bis sie etwas in Fahrt kam. Gerade der Anfang war für mich ziemlich zäh. Es war eine nette Beschreibung des Lebens eines Teenagers, die sich in ein neues Leben einfinden muss plus ein paar Liebeswirren und einer schönen Familiengeschichte. Aber irgendwie war er das meiner Meinung nach schon, was die Handlung angeht. Mir hat an den meisten Stellen leider die Spannung gefehlt und auch wenn es wirklich ganz nett war, Lous Leben eine Weile zu folgen, so war es mir doch zu langatmig. Sehr schade, man hätte mehr aus der Geschichte rausholen können – vor allem, weil die Autorin wirklich Talent hat. Fazit: Eine schöne Idee, aber leider eine eher mittelmäßige Umsetzung, die für mich etwas zäh war. Trotz allem merkt man, dass Laura Kuhn großes Talent zum Schreiben hat und ich bin gespannt, was sie aus ihrem nächsten Buch machen wird, das mich hoffentlich mehr fesseln kann als dieses.

    Mehr
  • Gute Idee, nur die Umsetzung hätte besser sein können

    We could be heroes

    Kathaaxd

    12. April 2017 um 17:24

    Bei diesem Buch muss ich ehrlich zugeben, das mich die Story nicht so begeistert hat. Zu Anfang bin ich zwar recht gut reingekommen und vorallem interessiert, doch je länger ich gelesen habe, desto länger brauchte ich für die Geschichte. Ich fand dabei einiges zu langatmig und konnte bei vielem nur den Kopf schütteln. Was mich aber positiv gestimmt hat, war der Bauernhof, zu dem Lou, ihr Bruder und ihr Vater hingezogen sind. Da hat sich die Autorin viel Mühe gegeben und es schön umfangreich beschrieben, wodurch ich selbst Lust bekommen habe, dorthin zu ziehen. Auch die Landschaft hat sie toll umschrieben und ich selbst weiß, wie es ist in einem kleinen Ort zu leben, man kommt zu Fuß schlecht zu Einkaufsläden, doch mit der Zeit lernt man damit zu Leben. Ich fand auch, das sich die Geschichte nicht von den anderen abgehoben hat und es sich auch zum größtenteil um eine Liebesgeschichte handelt, nur eben zwischen zwei Frauen. Man liest zwar nicht so oft von lesbischen Beziehungen, aber ich kenne da doch Bücher, daher ist es für mich nichts neues. Dabei finde ich die Idee an sich eigentlich auch recht gut, aber die Umsetzung hätte definitiv besser sein können. Ich hätte mir gewünscht, das es spannender wird und mir kam auch Lou immer so gelangweilt vor, als ob sie mit ihrem Leben nicht wirklich zufrieden ist. Vorallem was sie sich wohl dabei gedacht hat, ihre beste Freundin zu küssen, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Ich würde sowas nicht machen, auch wen ich in sie verliebt wäre, würde ich einfach nicht die Freundschaft aufs Spiel setzen, den man merkt sofort, das Lous beste Freundin nur auf Männer steht. Für mich war noch positiv die Zwillinge, die Lou in ihrer neuen Schule kennenlernt. Sie sind Zwillinge, aber doch so grundlegend verschieden und das hat mich auch positiv gestimmt. Der Schreibstil war locker und leicht, aber wie schon geschrieben, manches war einfach eindeutig zu langatmig und ich habe mich durch das Buch gekämpft. Das Cover ist schlicht und schön gehalten und die Farben erinnern mich an sonnige Tage. Dadurch das mich manches positiv gestimmt hat, hat das Buch für mich trotzdem drei Herzchen verdient.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks