Laura Lam

 3.1 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Dark World, False Hearts und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Laura Lam

Laura Lam wuchs in der Nähe von San Francisco auf und lebt heute in Schottland. Sie ist Autorin vieler Kurzgeschichten, Essays und Romane, darunter der preisgekrönten »Micah Grey«-Trilogie. Neben dem Schreiben unterrichtet sie Creative Writing an der Edinburgh Napier University.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Laura Lam

Cover des Buches Dark World (ISBN:9783453317208)

Dark World

 (7)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches False Hearts (ISBN:9781447286417)

False Hearts

 (1)
Erschienen am 16.06.2016
Cover des Buches SHADOWPLAY 2 (ISBN:9781908844392)

SHADOWPLAY 2

 (0)
Erschienen am 02.01.2014
Cover des Buches Shadowplay (ISBN:9781908844408)

Shadowplay

 (0)
Erschienen am 07.01.2014
Cover des Buches Shattered Minds (ISBN:9781447286905)

Shattered Minds

 (0)
Erschienen am 15.06.2017
Cover des Buches Pantomime (ISBN:9781908844361)

Pantomime

 (0)
Erschienen am 07.02.2013

Neue Rezensionen zu Laura Lam

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Rezension zu "Dark World" von Laura Lam

Dark World
angeltearzvor 4 Tagen

Der Verlag schreibt auf der Rückseite des Buches “Ein fesselnder Thriller in einer Welt, die schon morgen die unsere sein könnte”. Ich finde mit diesem Satz setzt der Verlag die Latte verdammt hoch. Und ich habe mir, gerade durch diesen Satz, von dem Buch extrem viel versprochen. Irgendwie war das auch der ausschlaggebende Satz, dass ich dieses Buch überhaupt lesen wollte. Und kurz gesagt das Buch hat schon das gehalten, was dieser Satz versprochen hat. Nur eine Sache fand ich nicht ganz so gut. Dazu komme ich aber gleich im Anschluss.

Ich mag es sehr, wenn die Autoren sich eine Geschichte ausdenken, die einerseits so weit weg und andererseits doch so nah ist. Wenn die Autoren etwas nehmen, was schon längst Realität ist und daraus etwas bauen, was eigentlich nicht sein kann. Naiv gesehen, denn bisher ist die Realität nie weit weg gewesen.

Dieser Mix aus einer Sekte, die wirklich krass ist und dann der Großstadt aus der Zukunft, die genauso krass ist. Und beides gehört zusammen und auch wieder nicht. Es ist der Wahnsinn, was die Autorin hier für ein Setting geschaffen hat.


Taema und Tila ist extrem gute Charaktere, die sehr gut durchdacht sind. Ich hatte die ganze Zeit überlegt, ob es überhaupt wichtig ist, dass die beiden siamesische Zwillinge sind. Ob es überhaupt relevant für die ganze Geschichte ist. Eigentlich stelle ich es ungerne in Frage, was sich ein Autor bei solchen Dingen denkt. Aber hier wollte ich wirklich wissen, warum. Warum ist es so wichtig, dass die beiden siamesische Zwillinge sind. Und ja, die Autorin hatte gute Gründe das so zu wählen. Wie tiefgründig die Charaktere sind, das hat mich wirklich beeindruckt.

Nicht nur die beiden Mädchen sind so tiefgründig, sondern auch die restlichen Charaktere. Es kommen nicht viele vor, aber die die da sind, die sind am richtigen Platz.


Ich mag den Schreibstil der Autorin wirklich richtig gerne. Sie hat es geschafft mich in die Geschichte zu ziehen und mich darin fest zu halten. Irgendwie war das doch gar nicht so unrealistisch, wie man behaupten könnte. Ja, es spielt in der Zukunft, aber irgendwie war es jetzt nicht so als würde ich es ihr nicht abkaufen. Sie beschreibt auch unglaubliches extrem realistisch und gerade das mag ich an solchen Büchern unheimlich gerne. Wenn der Autor mir solch Dinge gut “verkaufen” kann.


Sehr genial finde ich allerdings, dass aus beiden Sichten erzählt wird. Zum Einen von Taema, die aller lebt und der wir folgen. Und zum Anderen Tila, die uns viele Fakten aus der Vergangenheit erzählt. Schon sehr cool, wie beides zusammen läuft.


Wie oben schon geschrieben gibt es eine Sache, die mir nicht so gut gefallen hat. Und das ist so schade! Die Autorin hat so viel Tiefe und Liebe in die Ausarbeitung der Charaktere gesteckt. Aber leider dabei ein extremes Tempo in den Ablauf der ganzen Geschichte gesteckt. Ich hätte mir etwas weniger Geschwindigkeit gewünscht. Teilweise passieren die Dinge so schnell und man hat noch gar nicht ganz begriffen was da los ist, da war die Szene auch schon wieder vorbei. Gerade das große Finale war so schnell vorbei, dass ich erstmal sacken lassen musste. Irgendwie war mir das einfach zu schnell. Viel zu schnell erledigt und viel zu schnell passiert.

Und gerade das macht es für mich so schwer, dieses Buch bis zur letzten Seite zu lieben. Ich hätte gerne viel mehr gelesen. Und auch ein wenig mehr von dem Hintergrund erfahren. Es wird zwar aufgeklärt, was passiert und wieso das alles passiert. Aber das große Warum, das fehlt mir. Wie ist es überhaupt dazu gekommen?


Trotzdem ist dieses ein sehr genialer Thriller, der ohne viel Blut auskommt. Er ist ein wenig Psycho, aber nicht so doll. Ich kann den Thriller jeden empfehlen, der gerne Geschichten aus der Zukunft lesen mag und sich nicht so an Thriller rantraut.

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Rezension zu "Dark World" von Laura Lam

ein beängstigender und interessanter Sci-Fi Thriller
aly53vor 17 Tagen

Bei diesem Werk hab ich mich tatsächlich vordergründig durch das Cover verleiten lassen. Einfach weil es wirklich wahnsinnig schön ist.
Beim Klappentext würde ich jedoch empfehlen, ihn nicht in Augenschein zu nehmen.
 Denn es sagt nicht annähernd nur das aus, womit man letztendlich konfrontiert wird.

Siamesische Zwillinge trennen. Kein Problem. In der Zukunft ist scheinbar alles möglich. Und wenn ich alles sage, meine ich alles.
Das wahre Paradies für Verbrecher, wenn man diese Welt näher betrachtet.
Denn das schöne San Francisco ist nicht nur schön, angenehm und voller Glamour.
Denn es gibt auch die Schattenseite dieser bezaubernden Metropole.
Dort ist es düster, brutal und knallhart.
Drogen, Skrupellosigkeit, Machtgier und das nicht zu knapp.
Laura Lam hat es wirklich toll verstanden dieses Setting zu präsentieren, so das ich es verstehen und auseinandernehmen konnte.
 Und glaubt mir, es war absolut nervenaufreibend und unglaublich spannend.

Doch hier geht es in erster Linie um Taema und Tila und was Ihnen dort passiert.
Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein, weswegen ich anfangs doch etwas Schwierigkeiten mit Taemas sanfter ,aber doch irgendwie unerschütterlicher Art hatte.
Man hatte einfach das Gefühl, sie schwimmt mit dem Strom. Alles, bloß nicht auffallen. Im Laufe Handlung erfährt man jedoch woher Taema kommt und warum sie nur zu gern dem Gleichklang folgt. Ich konnte es absolut nachvollziehen. Sie wollte einfach Sicherheit und keine Angst mehr haben.
Nun ja, Tila macht ihr da einen Strich durch die Rechnung.
Schließlich wird Tila plötzlich des Mordes angeklagt und als Leser erfährt man schon früh, welche Strafe dafür erfolgt.
Ich fand das wirklich extrem beängstigend und schockierend. Die Technik ist verdammt weit fortgeschritten und gerade dieser Umstand hat so einiges an Beklemmung in mir ausgelöst.
 Taema möchte nun irgendwie ihre Schwester retten. Doch ist sie dazu überhaupt in der Lage?

Die Handlung selbst fand ich am Anfang etwas fade und monoton, die Spannung wollte nicht so recht auf mich überspringen.
Auch mit den Emotionen blieb es leider etwas lau. Wenn man bedenkt ,dass man von beiden hier die Perspektiven erfährt, fand ich das doch etwas schade. Erst gegen Mitte der Story wurde es besser. Als sich die Charaktere und die Handlung weiterentwickelt haben. Als man sich nicht mehr völlig überfordert fragen musste, wo denn der eigentliche Kern zu finden sei.
Denn das, hat mich mal richtig aus den Latschen kippen lassen. Das war der Moment, wo die Skrupellosigkeit und Machtgier mit voller Härte auf mich einschlug.
Es nahm immer mehr Form an. Man verstand, worum es ging und was Taema hier genau versuchte auszuhebeln.
Da steckt so viel Kraft und Mut in ihr, das ich einfach nur den Hut vor ihr ziehen konnte.
 Es gibt einen weiteren Punkt ,den ich hier unglaublich faszinierend empfand. Ihn aber nicht weiter erläutern kann. Der Überraschungsmoment für den Leser würde sonst flöten gehen. Aber es zeigt sehr gut auf, wie gefangen und angreifbar man in dieser Welt ist und wie fast unmöglich es erscheint, sich die eigene Persönlichkeit und Freiheit zu bewahren.

Laura Lam schlägt da zu, wo es uns am meisten Angst bereitet und das mit voller Kraft und absolut raffiniert.
Es hat mich jetzt nicht emotional zusammenbrechen lassen. Aber ich fand es unglaublich interessant und habe ab einem gewissen Punkt unentwegt mitgezittert und gebangt.
Mit den Details geht die Autorin etwas sparsam um. Dennoch erfährt man auch mehr aus der Vergangenheit der Zwillinge und das hat mich wirklich erschüttert und traurig gemacht.
Daneben setzt sie auch sehr viel Kalkül und Abgründigkeit ein, was sie uns nur allzu deutlich unter die Nase treibt.
Das Ende hat mich nicht wirklich überrascht ,aber es passt einfach.
Letztendlich ein Sci-Fi Thriller der mit unterschwelliger Spannung punktet und ein Geflecht aus Machtgier, Skrupellosigkeit und Manipulationen ans Licht bringt.
 Wer gern kurzweiliges liest, ist hier bestens bedient.

Fazit:

Dark World hat mich vor allem durch das Cover verzaubert.
Ein Sci-Fi Thriller der mit unterschwelliger Spannung punktet und ein Geflecht aus Machtgier, Skrupellosigkeit und Manipulationen ans Licht bringt.
Hier ist nichts wie es scheint und allzu leicht verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Vision ineinander.
 Leider nicht so emotional wie erhofft, dafür aber unglaublich interessant und faszinierend in seiner Ausarbeitung.

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M

Rezension zu "Dark World" von Laura Lam

Dark World
Mira123vor 2 Monaten

Das erste Buch, das mich in den Ferien begleiten durfte. Und gleich ein absolutes Highlight für mich, das ich nur so verschlungen habe. Zwischendurch versank ich so tief in dem Buch, dass ich nicht mehr reagierte, wenn ich angesprochen wurde und total desorientiert war, wenn ich kurz mal eine Lesepause einlegte. Das spricht für sich, nicht wahr? Weil  ich aber weiß, dass das als Rezension doch noch zu kurz ist, schreib ich wohl doch noch ein bisschen mehr.

In diesem Buch geht es um die Zwillinge Taema und Tila. Sie wurden als siamesischer Zwillinge geboren, die an der Brust zusammengewachsen sind. Das eigentliche Buch spielt aber zehn Jahre später: Die beiden sind der Sekte entkommen, leben getrennte Leben und finden sich in dieser neuen Welt eigentlich ganz gut zurecht. Bis eines Abends Tila blutüberströmt vor Taemas Haustüre auftaucht und kurz darauf verhaftet wird. Dieser eine Abend stellt Taemas Leben auf den Kopf. Sie ist die Hauptfigur in diesem Buch, auch wenn wir auch Tila durch Tagebucheinträge besser kennen lernen dürfen. Taema ist total verängstigt. Das ist eigentlich die Emotion, die sie das Buch hindurch am meisten beeinflusst. Sie fürchtet sich vor so vielem: Dass sie Tilas Unschuld nicht beweisen kann, dass sie und ihre Schwester sterben müssen und vor allem, dass sie Tila vielleicht falsch eingeschätzt hat und sie vielleicht doch schuldig sein könnte. Diese Angst wirkte dabei aber nie nervig oder übertrieben, sondern einfach nur authentisch. Taema wirkte einfach total menschlich und war für mich eine sehr spannende Protagonistin, die ich sehr gerne noch länger begleitet hätte. Aber naja, ich gehe fix davon aus, dass es noch einen weiteren Teil geben wird. Nicht, weil diese Geschichte nicht abgeschlossen wäre, denn das ist sie, aber weil auf Goodreads hinter dem Titel (Pacifica #1) steht. Ich hab keine Ahnung, was es mit dem Pacifica auf sich hat, immerhin könnte ich mich nicht daran erinnern, dass eine Pacifica im Buch vorgekommen wäre. Aber egal: Das #1 weißt auf jeden Fall darauf hin, dass es auch eine #2 geben wird. Warum denn sonst überhaupt Nummern verteilen, nicht?

Die Geschichte fand ich total spannend, gerade weil sie in einer so nahen Zukunft spielt. 2050, wenn mich nicht alles täuscht und ich das richtig in Erinnerung habe. Das werde ich miterleben, denke ich zumindest. Da wäre ich dann 50 Jahre alt. Deswegen fand ich es sehr interessant zu lesen, wie sich Lam die Zukunft so vorstellt. Und ich muss sagen: Sie scheint wirklich in Ordnung zu sein. Diese Version der Zukunft ist nicht perfekt, wirklich nicht. Es gab sogar einige Elemente, die mich zum Nachdenken brachten, ob das nicht vielleicht eine Dystopie ist. Allerdings gibt es auch vieles, das ich eigentlich ganz gut fand oder zumindest nicht unbedingt nur schlecht. Zum Beispiel, dass animierte Tattoos in dieser Zukunft möglich sind. Oder, dass die Medizin sich um so vieles weiterentwickelt hat. Und am spannendsten fand ich, dass sich diese Zukunftsversion gar nicht so abwegig anfühlte. 2050 ist in 30 Jahren - da kann viel passieren. Oder hätte sich vor 30 Jahren irgendwer vorstellen können, dass wir heutzutage Smartphones, Laptops und Virtual-Reality-Brillen haben? Ich denke nicht. Ehrlich gesagt hab ich aber keine Ahnung, ich bin noch nicht so alt.

Den Schreibstil fand ich auch gut. Er konnte mich wirklich fesseln und ich habe dieses Buch nur so verschlungen und jede Seite davon genossen. Zu Beginn war der Stil etwas gewöhnungsbedürftig. Auch da nicht schlecht und eigentlich sogar gut, aber doch gewöhnungsbedürftig. Aber sobald ich dann wirklich drin war, nahm ich gar nichts mehr um mich herum war.

Mein Fazit? Total spannendes Buch, das ich euch wirklich weiterempfehlen kann. Die Lektüre hat mir total Spaß gemacht und ich bin sehr gespannt, ob es wirklich einen zweiten Teil geben wird.

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