Laura Lam

 3,8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Das ferne Licht der Sterne, Dark World und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Laura Lam

Laura Lam wuchs in der Nähe von San Francisco auf und lebt heute in Schottland. Sie ist Autorin vieler Kurzgeschichten, Essays und Romane, darunter der preisgekrönten »Micah Grey«-Trilogie. Neben dem Schreiben unterrichtet sie Creative Writing an der Edinburgh Napier University.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Laura Lam

Cover des Buches Das ferne Licht der Sterne (ISBN: 9783426527009)

Das ferne Licht der Sterne

 (15)
Erschienen am 01.06.2021
Cover des Buches Dark World (ISBN: 9783453317208)

Dark World

 (9)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches False Hearts (ISBN: 9781447286417)

False Hearts

 (1)
Erschienen am 16.06.2016
Cover des Buches Pantomime (ISBN: 9781908844361)

Pantomime

 (0)
Erschienen am 07.02.2013
Cover des Buches Seven Devils: TikTok Made Me Buy It (ISBN: 9781473225145)

Seven Devils: TikTok Made Me Buy It

 (0)
Erschienen am 06.08.2020
Cover des Buches Shadowplay (ISBN: 9781908844408)

Shadowplay

 (0)
Erschienen am 07.01.2014
Cover des Buches Shattered Minds (ISBN: 9781447286905)

Shattered Minds

 (0)
Erschienen am 15.06.2017

Neue Rezensionen zu Laura Lam

Cover des Buches Das ferne Licht der Sterne (ISBN: 9783426527009)faanies avatar

Rezension zu "Das ferne Licht der Sterne" von Laura Lam

Eine dystopische und feministische Science-Fiction-Story, die aber so realistisch ist, dass es mir kalt den Rücken hinabläuft.
faanievor 9 Monaten

Nachdem ich ‚Das ferne Licht der Sterne‘ von Laura Lam, übersetzt von Kristina Koblischke, gelesen habe, verstehe ich, warum die Meinungen fast durchweg begeistert sind. Es ist eine dystopische Science-Fiction-Story, die zwar in der Zukunft spielt, dabei aber so realistisch ist, dass mir ein kalter Schauer den Rücken hinabläuft, wenn ich nur daran Nachdem ich ‚Das ferne Licht der Sterne‘ von Laura Lam, übersetzt von Kristina Koblischke, gelesen habe, verstehe ich, warum die Meinungen fast durchweg begeistert sind. Es ist eine dystopische und feministische Science-Fiction-Story, die zwar in der Zukunft spielt, dabei aber so realistisch ist, dass mir ein kalter Schauer den Rücken hinabläuft, wenn ich nur daran denke. Die Geschichte ist düster, provokant, spannend, eindringlich und voller unerwarteter Wendungen und ich konnte mich nur schwer von ihr lösen.


In nicht allzu ferner Zukunft werden der Erde noch 30 Jahre prognostiziert. Die Menschheit hat ihren Planeten zugrunde gerichtet, Seuchen verheeren ganze Landstriche, Teile der Erde sind durch extreme klimatische Bedingungen nicht mehr bewohnbar. There is no planet B? Hier schon. Valerie Black hat ihn gefunden. Doch Frauen sind seit einiger Zeit nicht mehr gern im aktiven Dienst der Weltrauminstitute gesehen, werden an die Schreibtische verfrachtet und von Männern verdrängt. Kurzerhand entführt Valerie zusammen mit einer Crew aus vier weiteren Wissenschaftlerinnen ein Raumschiff und macht sich auf in Richtung des Planeten, der die Menschheit retten soll – fernab vom Einfluss korrupter Politiker, von Kriegen, Religion und den Sünden der vorherigen Generationen. Doch ist die Crew bereit, den Preis zu zahlen, den Valerie verlangt?


Ich war überrascht, wie wenig technisch der Roman ist. Natürlich kommt die Geschichte nicht ohne aus, wir befinden uns im Weltraum, auf einem Raumschiff und haben dadurch zwangsläufig mit Technik und Wissenschaft zu tun. Doch es ist sehr eingängig und nachvollziehbar beschrieben und nimmt nicht so viel Raum ein, wie es bei anderen Romanen des Genres mit Sicherheit sein wird. Natürlich bleibt die Geschichte an der Oberfläche und setzt viele technische Errungenschaften, wie z.B. dem Warp-Ring zur Reise mit Lichtgeschwindigkeit, als gegeben voraus.
Mich persönlich hat dieses Manko an Details nicht gestört, denn im Fokus des Romans stehen vielmehr die Crew, ihre alltäglichen Probleme und die Beziehungen der fünf mitgereisten Wissenschaftlerinnen zueinander. Dominiert von einer Visionärin, die alles dafür tut, dass ihr Traum von der Besiedlung eines erdähnlichen Planeten, Wirklichkeit wird. Teilweise unfassbar und oft düster und moralisch verwerflich, immer spannend und mutig. Und an sich eigentlich unvorstellbar, diese Reise durch die unendlichen Weiten des Alls. Leider weniger unvorstellbar: Der Kollaps unseres Planeten. Die Botschaft Laura Lams ist klar: Wir müssen handeln. Jede*r muss seinen bzw. ihren Beitrag leisten. Und diesen dystopischen Roman lesen, denn er ist unbedingt lesenswert! 4 Sterne.

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Cover des Buches Das ferne Licht der Sterne (ISBN: 9783426527009)hope_stlps avatar

Rezension zu "Das ferne Licht der Sterne" von Laura Lam

Provokant, spannend und erschreckend Realitätsnah
hope_stlpvor einem Jahr

Infos zum Buch

Autor: Laura Lam
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 384
Preis: 16,99 [Taschenbuch] 14,99 [Taschenbuch]
ISBN: 978-3-426-52700-9
Erschienen am 1. Juni 2021

Erster Satz

Dreißig Jahre lang hat Dr. Naomi Lovelace keine Interviews gegeben.

Darum geht es

Die Erde steht am Rande eines Kollaps. Weite Teile der Erde sind unbewohnbar. Krieg und Brände herrschen auf dem Planeten, Krankheiten und Luftverschmutzung bedrohen die Menschheit. Die Hoffnung, das Schlimmste abzuwenden, stirbt. Derweil machen sich fünf mutige Frauen auf den Weg in die weiten des Alls, um zu einem Planeten zu reisen, auf dem die Menschheit weiterleben könnte. Naomi Lovelace glaubte an die Mission, den Exoplaneten Cavendish zu besiedeln und die Menschheit zu retten. Gemeinsam mit ihrer Adoptivmutter Valerie Black und drei weiteren qualifizierten Frauen begießt sie sich auf diese Mission. Doch in den Weiten des Alls kommen ihr erstmals zweifel an Valerie, ihrer Kommandantin auf dem Raumschiff. Sie hat Geheimnisse vor ihr und Naomi dämmert nach und nach, dass sie gar nicht dieselben Ziele verfolgen. 

Wie es mir gefallen hat

»Düster, hochspannend, voller unerwarteter Wendungen – und doch bis zum Ende voller Hoffnung.« – Booklist

Der Klappentext hat mich wirklich angesprochen. Die Idee von fünf mutigen Frauen, die ein Raumschiff kapern um die Menschheit zu retten, hat mir sehr gut gefallen und mit jeder Seite stieg meine Begeisterung. 

Über die Cover Gestaltung

Simpel und doch wunderschön und aussagekräftig. Die Gestaltung wirkt auf den ersten Blick nicht sehr aufregend, wenn nicht sogar klischeehaft. Doch es spiegelt einfach hervorragend die Geschichte und auch die Stimmung des Buchs wieder. auch die Typografie passt sehr gut dazu. Manchmal muss es gar nicht super aufregend sein und eine gute Wirkung zu erzielen.  

Über den Schreibstil

Ich bin wirklich verliebt in den Schreibstil von Laura Lam. Sie konnte mich von der ersten Seite an fesseln und zog mich regelrecht in ihre Geschichte. Es war unglaublich spannend, tiefgründig, emotional und mitreißend. Ich Erzählstil macht einfach Spaß, ist visionär und vor allem auch provokant. 

So viele Millionen Menschen dort unten. Wenn die Atalanta es nicht schaffte, würden all diese Lichter verlöschen.
– Seite 47

Über die Charaktere

Naomi Lovelace hat mir als Protagonistin in diesem spannenden Buch unheimlich gut gefallen. Sie ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke, junge, intelligente Frau, die alles daran setzt, die Menschheit zu retten und dabei nicht auf ihre Moral verzichtet. 

Valerie Black ist mir zu Beginn ebenfalls sympathisch gewesen – wenn auch etwas suspekt. Sie ist eine ehrgeizige Frau mit einer Vision. Ich muss ehrlich sagen, dass ich sie bis zum Schluss verstehen konnte und ihren Gedankengang absolut nachvollziehen kann. 

Auch die anderen Frauen auf dem Schiff haben mir gut gefallen. Sie alle haben die Geschichte so einzigartig gemacht. Diese völlig unterschiedlichen Charaktere, die Hand in Hand arbeiten mussten. Es war ganz wundervoll zu lesen. Besonders gefallen hat mir auch, dass Hart und Hixon verheiratet waren. 

Allgemein wurden einige queere Figuren mit eingebracht. Das fand ich wunderbar. 

Evan Kan ist mir von allen Figuren der liebste. Auch wenn man ihn lediglich in den Chatnachrichten oder den Rückblicken etwas kennenlernte. 

Über die Handlung

Das Buch hält so einige Wendungen bereit und ist trotz des dramatischen Verlaufs und den Krisen auf dem Planeten doch bis zum Schluss voller Hoffnung.

Unvorhersehbar, provokant und erschreckend. 

Es spiegelt auch viele wichtige politische und gesellschaftliche Themen wieder, wie Sexismus und Feminismus. Zudem spricht es deutlich die verherrenden Folgen des Klimawandels an und wirkt sehr realitätsnah.  

Das Lesen hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich konnte auch kaum aufhören, über diese Handlung nachzudenken. Besonders für Spannung gesorgt hat auch der stetige Wechsel zwischen einigen Rückblicken von Naomi und der Handlung in der Gegenwart. Das hat sowohl für Abwechslung als auch dafür gesorgt, dass man einfach weiterlesen möchte. 

Das erste Baby im All

Ganz besonders gefallen hat mir die Schwangerschaft der Protagonistin. Dadurch bekam dieser erschreckende Klima-Thriller noch zusätzlich eine romantische und vor allem sehr bewegende Komponente. 


Es gibt nur wenige, die zugeben würden, dass Valeries Plan letztendlich doch aufgegangen ist. Dass erst der Mord an so vielen Menschen geschafft hat, was all die Zahlen und Statistiken vorher nicht erreicht hatten, nämlich dass die Menschheit aufwachte und handelte.
– Seite 376


Der Appell dieses Buchs ist klar: Wir sollten etwas ändern und nicht auf etwas so dramatisches Warten, wie es in diesem Buch der Fall war. 

Besonders das Ende hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es lässt einen Hoffnungsvoll und Glücklich zurück. 

Fazit

Ein absolut faszinierender, visionärer und vor allem provokanter Klima-Thriller, der in den geheimnisvollen Weiten des Alls spielt. Eine Herzensempfehlung von mir!

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Cover des Buches Das ferne Licht der Sterne (ISBN: 9783426527009)Blacksallys avatar

Rezension zu "Das ferne Licht der Sterne" von Laura Lam

Überzeugend
Blacksallyvor einem Jahr

Die Erde wird unbewohnbar und mehrere Astronautinnen werden los geschickt um einen neuen, bewohnbaren Planeten zu finden.

Hörte sich für mich nach einer interessanten Geschichte an, weshalb ich das Buch lesen wollte.

 

Größtenteils spielt sich die Geschichte des Buches im Raumschiff ab. Man hat zwar immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit (die auch wichtig sind), doch diese spielen auf der Erde.

Die einzelnen Charaktere waren meiner Meinung nach sehr schön ausgearbeitet. Besonders Naomi mochte ich gerne.

 

An Spannung hat es ebenfalls nicht gefehlt. Das Buch war durchweg in einem Fluss aus Spannung und Zweifel gegenüber den Protagonisten. Nie wusste man als Leser wem man wirklich trauen kann. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wohin das ganze führt, aber das Ende hat mir gut gefallen. Es passte gut zur Geschichte.

 

Ich hoffe sehr, das noch mehr Bücher der Autorin ins deutsche übersetzt werden. Dieses hier konnte mich auf jeden Fall überzeugen.

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