Das Geheimnis der Flamingofrau

von Laura Lay 
3,9 Sterne bei45 Bewertungen
Das Geheimnis der Flamingofrau
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Belladonnas avatar

Eine kleine aber feine Erotik-Geschichte mit Ecken und Kanten.

Eine erotische, spannenden und niveauvolle Erzählung, die man mit Genuss in einem Rutsch liest - und dann eigentlich mehr davon möchte.

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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis der Flamingofrau"

Im "Geheimnis der Flamingofrau" wird der Leser in eine Geschichte-in-einer-Geschichte hineingezogen. Da ist eine geheimnisvolle Domina, die mit ihrer scheuen Gespielin ein Gutshaus am Stadtrand bezieht. Ein Junglehrer, der in eine erotische Falle gerät. Und eine anonyme Sammlerin von Erotika, die die Notlage eines Schriftstellers ausnutzt und pikante Erzählungen von ihm erpresst, deren Richtung sie Folge für Folge bestimmt …

Laura Lay nimmt ihre Leser in eine Doppelwelt mit, wo Versuchung und Intrige Hand in Hand gehen, wo Erpressung zur Verführung wird, wo die erotische Erfindung langsam ins Reale greift.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B007ECZ06G
Sprache:
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:25.02.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    mausispatzi2s avatar
    mausispatzi2vor 4 Jahren
    kleine aber feine Geschichte

    Meine Meinung:
    Das Geheimnis der Flamingofrau ist ein kurzweiliges Vergnügen, das leider viel zu schnell gelesen ist und mich mit vielen offenen Fragen und ein bisschen verwirrt zurücklässt. Das ich allerdings als sehr positiv empfinde, da man im nachhinein noch über vieles Nachdenkt.

    Die Story ist sehr schön ineinander verwoben und entführt einen in eine Welt voller Erotik und zieht einen in seinen Bann. Es ist schwer in Worte zu fassen, was man beim lesen empfindet, man muss es einfach gelesen haben, um zu wissen wovon ich spreche. Die erotischen Stellen sind gut und realistisch beschrieben.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die 50 Seiten vergehen wie im Flug. Es wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet, die sich immer wieder abwechseln.

    Die Protagonisten lassen viel Platz für eigene Vorstellungen, was das Aussehen betrifft. Eigentlich weiss man überhaupt nichts über sie außer was gerade für die Situation nötig ist, was das ganze sehr geheimnisvoll und interessant macht.

    Das Cover passt zum Titel und verrät trotzdem nichts über den Inhalt.

    Fazit:
    Das Geheimnis der Flamingofrau ist eine sehr interessante und abwechslungsreiche Erzählung, die einem Lust auf mehr macht.

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    mausispatzi2s avatar
    mausispatzi2vor 4 Jahren
    kleine aber feine Geschichte

    Meine Meinung:
    Das Geheimnis der Flamingofrau ist ein kurzweiliges Vergnügen, das leider viel zu schnell gelesen ist und mich mit vielen offenen Fragen und ein bisschen verwirrt zurücklässt. Das ich allerdings als sehr positiv empfinde, da man im nachhinein noch über vieles Nachdenkt.

    Die Story ist sehr schön ineinander verwoben und entführt einen in eine Welt voller Erotik und zieht einen in seinen Bann. Es ist schwer in Worte zu fassen, was man beim lesen empfindet, man muss es einfach gelesen haben, um zu wissen wovon ich spreche. Die erotischen Stellen sind gut und realistisch beschrieben.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die 50 Seiten vergehen wie im Flug. Es wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet, die sich immer wieder abwechseln.

    Die Protagonisten lassen viel Platz für eigene Vorstellungen, was das Aussehen betrifft. Eigentlich weiss man überhaupt nichts über sie außer was gerade für die Situation nötig ist, was das ganze sehr geheimnisvoll und interessant macht.

    Das Cover passt zum Titel und verrät trotzdem nichts über den Inhalt.

    Fazit:
    Das Geheimnis der Flamingofrau ist eine sehr interessante und abwechslungsreiche Erzählung, die einem Lust auf mehr macht.

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    Belladonnas avatar
    Belladonnavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine kleine aber feine Erotik-Geschichte mit Ecken und Kanten.
    Das Geheimnis der Flamingofrau von Laura Lay

    Beschreibung

    Leon Walsky ist Schriftsteller und kann sich mit seinem mageren Verdienst kaum noch über Wasser halten. Als auch der Verkauf seines aktuellen Manuskriptes nicht abgeschlossen werden kann, bekommt er von einer geheimnisvollen Frau ein unglaubliches Angebot. Doch Leon Walsky möchte sich nicht an diese Frau verkaufen und trennt sich daher lieber von seinem gesamten Hab und Gut.

    Als die Situation für den Schriftsteller völlig ausweglos erscheint nimmt er doch noch das Angebot an und schreibt erotische Geschichten für Tania R.. Der Verlauf der Geschichte wird von Tania beeinflusst und seitenweise bezahlt.

    Meine Meinung

    Die erotische Kurzgeschichte “Das Geheimnis der Flamingofrau” von Laura Lay wirft den Leser direkt in’s Geschehen. Zum einen schürte dies meine Neugier zum anderen habe ich allerdings etwas gebraucht um in die Geschichte einsteigen zu können.

    Die Geschichte ist in zwei Handlungsstränge gespalten. Zum einen begleitet man den Schriftsteller Leon auf seinem steinigen Weg zum anderen taucht man mitten in die erotische Geschichte ein, die er für eine geheimnisvolle Frau schreibt und sich dabei ihrem Willen unterwirft. Die Idee der gesamten Geschichte finde ich ziemlich spannend. Leider ist das mit der “Geschichte-in-der-Geschichte” ziemlich komplex für so eine Kurzgeschichte und ich hatte das Gefühl, dass dadurch vieles zu kurz kommt.

    Ich habe schon einige erotische Romane gelesen und war teilweise sehr genervt von den Non-Stop Sexszenen. Im Gegensatz hierzu wird in “Das Geheimnis der Flamingofrau” mit diesen Szenen etwas gegeizt. Obwohl eine erotische Atmosphäre durchaus spürbar war hatte ich mir in dieser Beziehung etwas mehr Action erhofft.

    Der Schreibstil von Laura Lay habe ich als sehr angenehm empfunden, so dass ich die Geschichte recht flüssig lesen konnte. Dank der bildhaften Erzählweise konnte ich mir die Geschichte gut vorstellen und meiner Fantasie freien lauf lassen.

    Als ich so richtig warm mit der Geschichte wurde, war sie leider auch schon zu Ende. Mich beschleicht so langsam das Gefühl, dass ich einfach nicht so recht für Kurzgeschichten gemacht bin und das lesen längerer Romane bevorzuge. Dennoch möchte ich gute 3 von 5 Grinsekatzen vergeben.

    Über die Autorin

    Laury Lay wurde 1974 geboren und schreibt erotische Geschichten. Die Erzählung “Das Geheimnis der Flamingofrau” ist der beginn einer erotischen E-Book Reihe. Mehr über Laura Lay könnt ihr auf ihrer Homepage in Erfahrung bringen: www.laura-lay.jimdo.com.

    Fazit

    Eine kleine aber feine Erotik-Geschichte mit Ecken und Kanten.

    -----------------------------------------------------------
    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.08.2014

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    Anneblogts avatar
    Anneblogtvor 4 Jahren
    Das Geheimnis der Flamingofrau

    Inhalt:
    Leon Walsky ist Schriftsteller mit Leib und Seele, hat jedoch erhebliche finanzielle Probleme. Das Angebot der mysteriösen Tania R., die sich eine erotische Geschichte von ihm wünscht lehnt er erst ab, obwohl er einen hohen Lohn versprochen bekommt. Ihre Forderungen findet er erst zu seltsam, nimmt dann schließlich aber doch das Angebot an. In seiner Geschichte lernt der junge Lehrer Christian Konrad die geheimnisvolle Tania von Rosenfels kennen, die neu in die Stadt gezogen ist. Schon bald ist er von ihr ebenso fasziniert wie von ihrer Gespielin Luise…
    Meine Meinung:
    Als ich von Laura Lay eine Rezensionsanfrage erhielt, war ich anfangs ehrlich gesagt etwas unsicher, ob ich dieses annehmen sollte. Zum einen habe ich es nicht unbedingt mit erotischer Literatur, mit „Shades of Grey“ oder „Colours of Love“ kann ich mal so gar nichts anfangen.
    Zudem war ich auch vom Cover etwas verblüfft-einen Flamingo verbindet man wohl eher weniger mit einer erotischen Kurzgeschichte und es wirkt etwas nichtssagend. Beim Lesen erfährt man jedoch, was es mit dem Flamingo auf sich hat, auch wenn ich diesen Teil schon ziemlich seltsam fand. Ebenso habe ich einen Moment gebraucht, um mit den verschiedenen Perspektiven klarzukommen, in die Geschichten einzufinden-denn es handelt sich um eine Geschichte in einer Geschichte. So etwas stehe ich ebenfalls eher kritisch gegenüber und auch hier konnte die Autorin mich nicht zu 100% überzeugen. Mir hätte der Teil um den Lehrer Christian Konrad und Tania von Rosenfels wirklich gereicht. Denn dieser ist sehr fesselnd zu lesen, zudem endet jedes Kapitel in einem Cliffhanger, sodass man einfach weiterlesen muss.
    Die Geschichte um den Schriftsteller Leon Walsky, der auf Anweisungen von Tania R. einen erotischen Kurzroman schreibt und dazu von dieser an einen bestimmten Ort geschickt wird um eine gewisse Frau zu beobachten, fand ich jedoch einfach nur bizarr. Und Erotik kommt in dieser Geschichte ja auch nicht vor, es werden nur vage Andeutungen gemacht. Er hat die Geschichte nicht weitergebracht, zeigt aber Laura Lays sehr guten Schreibstil. Sie hat einem einen wirklich guten Einblick in die Leben der Charaktere gegeben, mittels sehr ausführlichen und bildlichen Beschreibungen, wobei mir die Charaktere jedoch größtenteils relativ unsympathisch blieben.
    Erst gegen Ende kommt die Erotik mit ins Spiel, leider erst wirklich spät, wirkt jedoch keinesfalls plump oder platt wie man es in anderen erotischen Romanen findet. Die beschriebene Szene ist prickelnd und aufreizend, endet jedoch sehr abrupt. Ich hätte zumindest dann noch gerne gewusst, wie Leons Werk bei Tania R. ankommt, wer sie ist-stattdessen wird man im Unwissenden gelassen und auch weitere Fragen bleiben offen.
    Fazit:
    Anfangs etwas zäh, jedoch mit einer überraschenden Komplexität, gegen Ende hin dann heiß, aber zu schnell vorbei. Eine erotische Kurzgeschichte auf hohem Niveau, die mich leider nicht in allen Teilen überzeugen konnte. Wer aber mal eine Abwechslung von den „Mainstream“-Erotikromanen benötigt, dem kann ich „Das Geheimnis der Flamingofrau“ nur empfehlen! Von mir gibt es nach längerem Überlegen 4 von 5 Punkten.

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    Jeanne_Darcs avatar
    Jeanne_Darcvor 4 Jahren
    Ein niveauvolle, erotische Geschichte!

    Schon öfter wollte ich dieses Buch lesen und jetzt habe ich es endlich getan. Ob ich es bereut habe?
    Nein keineswegs, Laura Lay überzeugt mit einem nievauvollen Erotikroman, fernab von der oftmals schmuddeligen Konkurenz.

    Cover:

    Schlicht schwarz mit einem Flamingo auf der Vorderseite so einfach und gleichzeitig stilvoll kann ein Cover sein. Auffallen wegen des pinken Flamingos wird das Cover sicherlich.

    Schreibstil:

    Laura Lay hat einen sehr angenehmen lesbaren Schreibstil, sie ermöglichten dem Leser in ihren Roman zu versinken.  Weniger ansprechend fand ich jedoch sehr schnellen Einstieg.

    Meinung:

    Das Buch hat zwei parallel laufenden Handlungsstränge einen die von Leon und zum anderen die Handlung von Leons Geschichte. Ich persönlich fand die Geschichte in der Geschichte (also jene die von Leon geschrieben wurde) interessanter. Das Buch hätte meiner Meinung nach noch ein paar Seiten vertragen können vielleicht hätte ich es dann besser durschaut, da ich es speziell  zum Schlusshin sehr verwirrend fand und es sogar ein zweites Mal gelesen habe um das Ende zu verstehen.
    Die Idee fand ich sehr interessant und vorallem für meine Begriffe neuartig.

    Ein schönes jedoch sehr kurzes Lesevergnügen

    3,5 Sterne von 5

    Kommentare: 1
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    Buecherparadiess avatar
    Buecherparadiesvor 4 Jahren
    Kurzer Erotikroman

    Als erstes wurde man direkt in die Geschichte geschmissen ohne eine Ahnung zu haben, was die Neugier des Lesers aufjedenfall weckt.
    Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen. Der erste Handlungsstrang erzählt von Leon, einem Autor und wie er seine Geschichte schreibt. Der zweite Erzählstrang handelt von dem Buch, welches Leon schreibt.
    Ehrlichgesagt fand ich die Geschichte in der Geschichte sehr verwirrend. Die Idee hat mir sehr gefallen, aber da es eine kurze Erzählung ist kann man meiner Meinung nach nicht zwei komplett ausgeführte Geschichten richtig präsentieren. Mir persönlich hat die Geschichte in der Geschichte mehr gefallen, weil wie der Autor (Leon) seine Geschichte schreibt hat mich ehrlichgesagt überhaupt nicht interessiert.

     Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Das Buch ist durch eine einfache und bildhafte Sprache sehr einfach zu lesen.

    Von den Erotikpassagen habe ich mir mehr erhofft. Das Buch kommt erst am Ende richtig den richtigen Schwung und wurde leider dann sehr aprupt abgebrochen und lässt den Leser mit einen Chliffhänger zurück.

    Es sind viele Fragen offen geblieben und ich hoffe, dass diese in dem nächsten Teil beantwortet werden.  


    Fazit:
    "Das Geheimnis der Flamingofrau" hat mir im großen un Ganzen gefallen, allerdings hat sich mir das Geheimnis nicht offenbart. Die Erotikpassagen hätte man noch weiter ausarbeiten können und ich fand es sehr schade, dass das Buch so aprupt geendet hat.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine erotische, spannenden und niveauvolle Erzählung, die man mit Genuss in einem Rutsch liest - und dann eigentlich mehr davon möchte.
    Erotik, Spannung und Niveau

    Sich allein auf den Inhalt dieser Erzählung zu beschränken, wird ihr nicht gerecht. Inhaltlich verquickt die Autorin sinnliche Erotik mit einer großen Portion Spannung. Diese wiederum bezieht sich aus der Unvorhersehbarkeit der Geschehnisse. Als Leser taste ich mich von Szene zu Szene, darauf gefasst, dass alles passieren könnte.

    Die Erzählstruktur erinnert mich an Paul Auster. Eine Geschichte in der Geschichte wird präsentiert. Ein Schriftsteller entwickelt eine Handlung, die Anlehnung in der Wirklichkeit nimmt. Wir als Leser erfahren beides, die Situation des Schreibenden und das was er schreibt. Grenzen verschwimmen, Realität und Fiktion greifen ineinander. Eine glänzende Idee, denn man liest atemlos weiter.

    Die Erotik in diesem Buch ist geschmackvoll und sinnlich dargestellt. Wie eine handgefertigte Praline.

    Mein Fazit: Ich werde mit Genuss noch die beiden anderen Kurzgeschichten der Autorin lesen und hoffe sehr auf einen Roman. :-)

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    Shadowgirls avatar
    Shadowgirlvor 4 Jahren
    Stilvolle Erotik!

    Leon, ein bisher eher erfolgloser Schriftstelller, nimmt aus der Not heraus das Angebot einer Unbekannten an. Sie will seine Texte kaufen. Doch nicht das, was er bisher geschrieben hat! Leon soll exklusiv nur für die unbekannte Frau schreiben und sich ihrem Willen, was Figuren und Handlung angeht, unterwerfen.

    Als Tania von Rosenfels in das recht kleine Dorf zieht, beginnt die Gerüchteküche zu brodeln. Wer ist diese Frau? Wo kommt sie her? Was will sie? Auch im Lehrerzimmer wird über Tania von Rosenfels geredet. Hier hört auch der Deutschlehrer so einiges. Doch es interessiert ihn nicht. Er hat kein Interesse an dieser Frau - was sich allerdings bald ändern soll. Und dann ist da auch noch Tanias junge Gespielin...
    ________________________
    'In der Kürze liegt die Würze' - oder wie heißt es so schön?

    Laura Lay erzählt "Das Geheimnis der Flamingofrau" auf zwei Ebenen. Während der Leser einerseits den Schriftsteller Leon kennenlernt, taucht er auf der anderen Seite in die von Leon geschriebene Geschichte ein. Der Geschichte um Tania von Rosenfels, die uns aus der Sicht des Deutschlehrers näher gebracht wird. 
    Die Autorin besticht durch stilvolle Erotik, die weder Überhand nimmt noch plump wirkt. Die erotischen Szenen sind geprägt von Dominanz und Unterwerfung, die Ausdrücke keineswegs vulgär, sondern Laura Lay bringt es auf eine umschreibende Art und Weise auf den Punkt. Ich weiß nicht, ob klar wird, was ich meine, aber es ist halt nicht so, dass sie die Erotik nur andeutet, aber auch nicht so, dass sie vulgäre Worte benötigt, um die Szenen zu beschreiben.
    Auch ihr Schreibstil macht definitiv Lust auf mehr! Schon nach den ersten Zeilen war ich gefesselt und wollte unbedingt weiterlesen. Laura Lays Schreibstil ist das, was ich als "blumig" bezeichnen würde. Sie entführt den Leser in eine andere Welt, ich konnte förmlich in die Geschichte eintauchen.

    Dem Leser wird ausreichend Raum für eigene Interpretationen gegeben. Obwohl Laura Lay uns alle erforderlichen Infos gibt, ansprechend verpackt, MUSS die eigene Fantasie genutzt werden. So vieles ist im Endeffekt doch noch offen. 
    Der einzige Kritikpunkt ist die Länge ;-) Die 50 Seiten sind so schnell durchgelesen *seufz* Ich wollte eigentlich nicht aufhören, zu lesen, aber leider manifestierten sich nicht plötzlich doch noch mehr Seiten ;-)  Andererseits hat aber auch diese Kürze etwas für sich. Vielleicht macht auch gerade dies das "Zauberhafte" aus? Gerade durch die geringe Seitenzahl kann der Leser wirklich versinken, sich gefangen nehmen lassen und sich dem erotischen Flair ganz hingeben.

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    Waldschrats avatar
    Waldschratvor 4 Jahren
    erotische Geschichte der etwas anderen Art

    Inhalt:

    Eine geheimnisvolle Domina, die mit ihrer scheuen Gespielin ein Gutshaus am Stadtrand bezieht. Ein Junglehrer, der in eine erotische Falle gerät. Und eine anonyme Sammlerin von Erotika, die die Notlage eines Schriftstellers ausnutzt und pikante Erzählungen von ihm erpresst, deren Richtung sie Folge für Folge bestimmt … 

    Laura Lay nimmt ihre Leser in eine Doppelwelt mit, wo Versuchung und Intrige Hand in Hand gehen, wo Erpressung zur Verführung wird, wo die erotische Erfindung langsam ins Reale greift. 

    Mein Leseeindruck:

    Der Inhaltstext ist ein klein wenig irreführend, da es sich eigentlich um eine Geschichte in der Geschichte handelt. Dadurch gibt es zwei Erzählstränge: zum einen der Lehrer, der die geheimnisvolle Domina kennenlernt und sich vielleicht auch verliebt (mehr will ich nicht verraten) und zum anderen der verarmte Schriftsteller mit einem Auftragswerk über die Flamingofrau. Beide Erzählstränge sind erotisch angehaucht und sehr geheimnisvoll, aber ohne eine handelsübliche erotische Szene bzw. den Akt an sich. Man könnte auch sagen, dass dem Leser ziemlich viel der Fantasie überlassen wird, wodurch die Geschichte mehr Reiz erhält.

    Das und die Tatsache, dass in der Geschichte eine weitere Geschichte erzählt wird, macht die Erzählung sehr interessant und kunstvoll. Gewürzt ist alles mit etwas skurrilen Charakteren und ich habe mich tatsächlich gefragt, wie der Schriftsteller in seiner Schreibblockade überhaupt so weit kommen konnte bzw. wie er überhaupt gelebt hat. Ich deute absichtlich alles nur etwas an, denn man muss sich wirklich selbst auf die Suche nach der Flamingofrau begeben.

    In “Das Geheimnis der Flamingofrau” ist nichts so, wie es scheint und in jedem Kapitel wartet eine neue Entdeckung, welche die Geschichte schon wieder in eine andere Richtung lenkt. Und das frustrierende ist, dass am Ende nicht alles aufgelöst wird. Ich wurde mit der Flamingofrau angefixt und Laura Lay hat mir einfach nicht gegeben, was ich wollte. Das mag zwar etwas frustrierend sein, aber ich fand den Erzählstil wirklich erfrischend. Eine erotische Geschichte braucht nicht jedes mal einen dominanten Milliardär und ein graues Mäuschen.

    Laura Lay hat es geschafft, mich mit ihrer etwas skurrilen erotischen Erzählung einzufangen und in den Bann der Flamingofrau zu ziehen. Wer ist denn nun das Mädchen im Zoo, was hat es mit den dominanten Frauen in beiden Erzählsträngen auf sich und wer verliebt sich nun eigentlich in wen? Gerne mehr davon!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    eine tolle erotische Geschichte für zwischendurch

    Inhalt:

    Leon, ein Schriftsteller, fast pleite, bekommt einen anonymen Anruf einer seltsamen Frau. Er soll eine erotische Geschichte für sie schreiben, deren Inhalt sie im Groben selbst bestimmt.

    Christian ist ein junger Lehrer, der Bekanntschaft mit der reichen und kühlen Tania von Rosenfels macht und schon bald in ihrer erotischen Welt versinkt.

    Meine Meinung:

    Als mich die Autorin anschrieb, konnte ich mir erst nicht so recht vorstellen, um was es in dieser Lektüre so richtig gehen soll, jedoch war ich mir sicher, diese zu lesen, nachdem ich einen kurzen Blick in die Leseprobe warf.

    Aufgefallen ist mir der sehr angenehme und gut lesbare Schreibstil von Laura Lay. Trotz der wenigen Seiten des E-Books konnte ich schnell in die Geschichte eintauchen und war schon bald mittendrin.

    Der Inhalt hat mich positiv überraschen können. Die Handlung ist in zwei Ebenen aufgeteilt, einmal die in der Leon die Erzählung schreibt und dann die der Geschichte in der Geschichte, nämlich des Lehrers Christian. Nicht von Anfang an geht es zur Sache, sondern vielmehr ist die Erotik zwischen den Zeilen zu spüren und knistert leise vor sich hin. Dabei steigert sich diese in einer angenehmen Art. Außerdem hat die ganze Geschichte einen gewissen Flair, der mir gut gefallen hat. Leider nahm sie aber ein zu abruptes Ende. Gern hätte ich noch einige Zeilen mehr gelesen, um zu wissen, wie es mit Leon und der geheimnisvollen Flamingofrau weitergeht.

    Von den Charakteren erfährt man nicht allzu viel, aber sie sind dennoch gut beschrieben und vor allem authentisch. Am meisten hat mich Tania von Rosenfels beeindruckt. Sie war mit ihrer kühlen, arroganten Art einfach perfekt gezeichnet. Leon ist ein Charakter, der mir leid tat, mich aber in seinen Bann zog. Dagegen konnte ich mit Christian leider nicht wirklich was anfangen. Irgendwie konnte ich ihn nicht fassen.

    Ich muss sagen, dass mich dieses E-Book dennoch positiv überraschen konnte. Es ist eine gute, niveauvolle erotische Geschichte für zwischendurch und hat mich durchaus unterhalten können. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung für alle, die solche erotisch angehauchten Geschichten mögen.

    4/5 Sterne

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