Ich fand den Schreibstil ganz wild. Das hatte was von einem Fiebertraum/Drogen-Tripp, wie man durch die Story geführt wurde. Alles war so unfokussiert. Außerdem Kapitel drei. Das war schon beinahe steril. Ich fand die Recherche über ihren Großvater aber ganz interessant. Wichtiges Thema, mit dem sich nicht viele auseinander setzen.
Laura Lichtblau

Lebenslauf
die Macht der Literatur: Laura Lichtblau ist eine deutschsprachige Schriftstellerin. Ihr Debüt gab sie zunächst mit ihrem Kinderbuch „Kamilla“. So erfüllte sie sich ihren großen Traum Autorin zu werden und durch die Macht der Literatur die Realität in etwas Neues zu verwandeln.
Später wandte sie sich jedoch der Erwachsenenliteratur zu und fing an Romane zu verfassen. Wenn sie nicht gerade schreibt verbringt die Autorin viel Zeit mit ihren Pflanzen und versucht sich in der Melonenzucht.
Alle Bücher von Laura Lichtblau
Schwarzpulver
Sund
Kamilla
Schwarzpulver: Roman
Neue Rezensionen zu Laura Lichtblau
Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und auch das tolle Cover war nach meinem Geschmack. Leider habe ich es noch vor der Hälfte abgebrochen. Es war einfach nicht die richtige Zeit für mich und dieses Buch. Ich kam weder in die Story noch in den Stil hinein. Es ist sehr lyrisch mot starken Worte und Sätzen. Die etwas in einem anstimmen, aber ich konnte nicht so richtig greifen was. Irgendwie bekam ich keinen Zugang. Auch der Verlauf der Geschichte viel mir schwer, wer ist wer und warum verschwimmen die Charaktere immer wieder ineinander. Und eigentlich sollte es doch um etwas ganz anderes gehen als um die Liebesgeschichte.
Da ich mich zusehends sehr aufraffen musste, um weiter zu lesen, habe ich entschieden es weg zu legen und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zur Hand zu nehmen.
Es geht um die Aufarbeitung der Familiengeschichte unserer Ich-Erzählerin. Ihr Urgroßvater soll am Euthanasie - Programm Hitlers beteiligt gewesen sein, welches initiiert wurde, um, aus Sicht der abartigen Ideologie, „Ballastexistenen“ den „Gnadentod“ zu gewähren.
Das klingt unvorstellbar und furchtbar. War es auch. Ist es auch. Bleibt es auch. Und hier liegt auch mein Hauptkritikpunkt. Ich konnte nicht feststellen, dass das Verhalten, die Taten kritisch hinterfragt worden ist. Vielleicht wurde es aufbereitet, ich konnte es dann aber nicht erkennen. Der Schreibstil ist, wie bereits angedeutet, wenig greifbar, Vieles bleibt unerwähnt oder ist mir hinter einem nebeligen Schwall schön klingender Worte verborgen geblieben.
Die Autorin kann großartig mit Worten umgehen, wenn nicht sogar spielen, und dementsprechend gut schreiben. Ich befand mich eingangs in einem Sog, ich fand es klasse und klebte an Lichtblaus Ausführungen. Doch je dichter ich dem Kern der Geschichte kam, desto unbedeutender wurde mir die Sprache und ich habe mir umso mehr eine klarere und kritischere Darstellung gewünscht.
Bei einem leichteren Thema hätte ich gewiss mehr Sterne vergeben!
Denn es ist so ein wichtiges Thema und darf ebensowenig vergessen werden wie alle anderen Gräueltaten aus der NS-Zeit, zumal ich vergleichbar wenig Romanliteratur zu explizit dieser Thematik gefunden habe. Und genau deshalb bin ich mir unsicher, ob die spezielle Herangehensweise der Autorin die Vielzahl der interessierten Leser ansprechen wird, wenngleich es sensibilisiert.
Es ist daher nur bedingt empfehlenswert, weshalb ich nur drei Sterne vergeben möchte.
Gespräche aus der Community
Eine moderne Dystopie: Laura Lichtblau erzählt in ihrem Debütroman "Schwarzpulver" berührend und sprachgewaltig die Geschichte von drei unterschiedlichen Menschen, die auf der Suche nach der Freiheit und sich selbst sind. Doch wie kann man sich selbst finden, wenn man in einem Staat lebt, der jede Individualität unterdrückt?
Danke für das Buch!
Hier ist meine Rezension:
https://www.lovelybooks.de/autor/Laura-Lichtblau/Schwarzpulver-2570014623-w/rezension/2700835447/
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