Laura Lichtenwalter

 3.4 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Laura Lichtenwalter

Laura Lichtenwalter, geboren in Karlsruhe, studierte Buchwissenschaft und Spanisch in Mainz, München und Palma de Mallorca. Als Hotspot der Buchbranche ist München für sie der ideale Ort zum Arbeiten und Leben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Laura Lichtenwalter

Cover des Buches Kerzen, Killer, Krippenspiel (ISBN: 9783426521632)

Kerzen, Killer, Krippenspiel

 (7)
Erschienen am 02.10.2017

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Rezension zu "Kerzen, Killer, Krippenspiel" von Laura Lichtenwalter

Kerzen, Killer, Krippenspiel. Laura Lichtenwalter (Hrsg)
miissbuchvor 3 Jahren

Titel: Kerzen, Killer Krippenspiel
Herausgeber: Laura Lichtenwalter
Seiten: 476
Verlag: Knaur
Handlungsorte: Allgäu; Bayreuth; Berlin; Bielefeld; Bonn; Castell; Gießen; Hamburg; Harz; Karlsruhe; Kleve; Köln; Langeoog; Limburg an der Lahn; München; Ostermoordorf; Schwäbischer Wald; Stuttgart; Sylt; Vogelsberg, Deutschland | Treberndorf, Österreich | St. Galler Oberland, Schweiz
 Erstveröffentlichung: Oktober 2017


Infos zu Den Autoren

Ich finde es etwas viel, jetzt alle 24 Autoren und Autorinnen hier kurz zu beschreiben, schaut doch einfach bei Droemer-Knaur vorbei, da findet ihr alle Infos!

Rezension

Als erstes möchte ich mich herzlich bei dem Droemer-Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares bedanken! Ich habe leider vorher noch keinen „Adventskalender“ gelesen. Ich finde es tatsächlich schwer dieses Buch zu rezensieren. 24 komplett unterschiedliche Geschichten, von 26 unterschiedlichen Autoren. 24 unterschiedliche Ansätze die Leser zu unterhalten. Deswegen habe ich überlegt, es gibt zu jeder einzelnen Geschichte eine kleine Meinung.
1. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Eine Familienstreiterei artet etwas aus und jeder möchte den letzten Platz in der Familiengruft haben.
2. Wenn einen der Tod des geliebten Ehepartners sehr mitnimmt und man als Oma für die Emanzipation kämpft, dann kann das Ganze nur lustig werden.
3. Neid ist wohl etwas, dass man überall findet, scheinbar auch zwischen Weihnachtsmännern. Schlimm wenn der eine dem anderen die Mütze nicht gönnt.
4. Diese Geschichte hat mich tatsächlich etwas verwirrt, weil ich zwischendurch nicht wusste, was nun Gegenwart und was Vergangenheit ist. Viele Inhalte in wenigen Seiten für mich etwas zu viel.
5. Diese Geschichte war ja mal richtig spannend! Daraus hätten die beiden auch sicher gut ein ganzes Buch schreiben können und es hätte mich bestimmt auch sehr gut unterhalten! Eine meiner Lieblingsgeschichten.
6. Diese Geschichte hat mir persönlich gar nicht gefallen. Irgendwie fand ich sie etwas zu „modern“ und unrealistisch. Schon der Beginn war viel zu übertrieben und das Ende hat mir auch gar nicht gefallen. Eine der Geschichten, die ruhig durch anderen ersetzt werden könnte.
7. Auch diese Kurzgeschichte hätte Handlung für ein ganzes Buch geboten. Wenn normale Bürger auf einmal kriminell werden, lebt es sich doch im Großen und Ganzen viel entspannter.
8. Diese Geschichte fand ich wirklich sehr lustig. Obwohl es sich ja auch nur um eine Kurzgeschichte handelt, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und ich war auch etwas traurig, dass es sich hierbei nur um eine Kurzgeschichte und nicht um ein ganzes Buch handelt.
9. Ein völlig durchgedrehter Mann in der Weihnachtszeit, das kann nicht Gutes werden und das war es tatsächlich. Diese Geschichte hat mir auch nicht so gut gefallen, auch wenn mich das Ende überrascht hat.
10. Diese Geschichte war auch sehr komplex und ich am Anfang sehr verwirrt. Allerdings hat mich die Auflösung des ganzen Durcheinanders total überrascht und mich begeistert.
11. Diese Geschichte hat mich sehr an die von Tag 5 erinnert. Eine Frau die sich betrogen fühlte und nun Rache nimmt. Sehr gelungen!
12. Kurz und Knapp und ein gut durchdachter Racheplan. Wenn auch etwas unrealistisch und zu perfekt, war diese Geschichte sehr unterhaltsam.
13. Dies war mal wieder eine Familientragödie ganz nach meinem Geschmack. Ich fand auch diese Geschichte sehr unterhaltsam.
14. Nach dieser Geschichte sollte ich mich von den Großmüttern in meiner Umgebung in Acht nehmen. Wie schnell man zum Mörder wird, wird hier deutlich.
15. Wenn sich zwei mit Mord auskennen, dann wohl zwei Krimi-Autoren – sollte man zumindest meinen. Ich fand es zwar etwas vorhersehbar, aber sehr unterhaltsam.
16. Dieses war so ca. die blödeste Geschichte des ganzen Buches. Ich glaube der „Adventskalender mit historischen Geschichten“ hat jetzt einen Krimi zu lesen. Das hat mir gar nicht gefallen, denn es passte überhaupt nicht in das gesamte Buch.
17. Das Fest der Liebe einmal anders. Besonders beliebte Zeit bei Dieben. Auch aus dieser Kurzgeschichte hätte sicher ein gutes Buch werden können!
18. Manchmal ist weniger einfach mehr und wenn 20 Seiten so spannend sind, dass man sich sofort in den Schwäbischen Wald versetzt fühlt, dann ist das ein großes Talent.
19. Nicht alles ist schön in der Weihnachtszeit, erst recht nicht, wenn um einen Mord geht. Mord an einem Mann der scheinbar der liebste und zuverlässigste Bürger war, den es gab. Aber der Schein trügt.
20. Modernes Mobbing – Cyber Mobbing und alles nur wegen dem Wind. Wenn aus Drohungen ernst wird, dann ist die Weihnachtszeit versaut.
21. Wenn man versucht es allen recht zu machen, dann hat man einen vergessen, nämlich sich selbst. Gerade in der Weihnachtszeit sollte man mal mehr an sich und  weniger an andere denken.
22. Zivilcourage und Integration – das funktioniert auch in der Weihnachtszeit. Der Inhalt dieser Geschichte sollte einfach bekannt sein, denn nur so kann man im Miteinander leben!
23. Schuster bleibt bei deinen Leisten. Polizisten als Nikolaus, dass kann einfach nicht gut gehen. Aber es ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam.
24. Diese schönen Dorftragödien, gefallen mir ja auch immer sehr gut. Wenn man sonst keine Hobbys hat, dann beschäftigt man sich eben mit Wölfen. Auch wenn diese Hobbys schon mal etwas übertrieben ausgelebt werden.

Das Buch hat mich im großen und ganzen gut unterhalten, obwohl ich eigentlich ein bisschen mehr Spannung und weniger Humor erwartet hätte. Jede Geschichte steht für sich und man kann absolut keine Verbindung zwischen den einzelnen Geschichten erstellen. Denn jede für sich ist einzigartig. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut jeden Tag eine neue Geschichte zu lesen, auch wenn ich es nicht täglich geschafft habe – da kommt halt das Leben zwischen. Von mir gibt’s für das gesamte Buch 4 Sterne!

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Rezension zu "Kerzen, Killer, Krippenspiel" von Laura Lichtenwalter

Kriminelle Weihnachtsgeschichten - spannend und intensiv
gaby2707vor 3 Jahren

Kerzen, Killer, Krippenspiel ist bereits das 7. Weihnachtskrimibuch, in dem die verschiedensten Autorinnen und Autoren verteilt über ganz Deutschland ihre kriminellen Weihnachtsgeschichten veröffentlichen.

Wie man auf der Karte am Anfang des Buches sieht, ziehen sich die Weihnachtsmorde durch die ganze Republik. Z.B. von Sylt über Langeoog, nach Hamburg, Berlin, Bielefeld, Köln, Gießen, Limburg, Bayreuth, München bis ins schweizerische St. Gallener Oberland.

Egal, ob es um die letzte freie Grabstelle im Familiengrab, den Weihnachtsmann Hinnerk der sich bei einem Sturz das Genick bricht, um einen Streit zwischen Taubenzüchtern bzw. Weihnachtsmännern, um eine Verwechslung im Pillendöschen, um außergewöhnliche Diamanten, ein junger Mann die Weihnachtsgeschichte umschreiben will, Herbert an einem Lebkuchen das Zeitliche segnet – immer spielen die Geschichten in der Vorweihnachtszeit und nehmen ein schlimmes Ende.

22 Autorinnen und Autoren und zwei Autorenduos haben sich wieder Gedanken rund um das kriminalistische Weihnachtsfest gemacht und mich dabei richtig gut unterhalten.

Im Glossar werden einige Begriffe erklärt und in der Vitae stellen sich dem Leser die Autorinnen und Autoren vor.

Wer anstatt stille Weihnachten mehr auf kriminelle Weihnachten steht, ist hier absolut richtig.

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