Laura McBride

 3.3 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Laura McBride

Laura McBride lebt mit ihrer Familie in Las Vegas und unterrichtet am College of Southern Nevada. »Träume vor Mitternacht« ist ihr zweiter Roman und folgt auf ihr gefeiertes Debüt »We Are Called to Rise«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Laura McBride

Cover des Buches Träume vor Mitternacht (ISBN:9783442488308)

Träume vor Mitternacht

 (1)
Erschienen am 18.06.2019
Cover des Buches We are Called to Rise (ISBN:9781471132599)

We are Called to Rise

 (2)
Erschienen am 26.02.2015

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Rezension zu "Träume vor Mitternacht" von Laura McBride

Eine Geschichte - vier Lebensläufe
JosBuecherblogvor 2 Monaten

Las Vegas war ein Ort, der mich schon immer fasziniert hat. Schon dieser Name verbreitet etwas Exklusives, Mysteriöses und Glanz. Deswegen habe ich mich sehr für dieses Buch interessiert.
Zuerst kann ich sagen, dass ich das Konzept dieser Geschichte sehr interessant fand. In den Kapiteln erfährt man abwechselnd immer etwas über das Leben und die Schicksale der vier Frauen. Während der Geschichten ändern sich die Zeiten und die Lebensumstände, was sehr interessant zu beobachten war. Schließlich kreuzen sich die Wege der Frauen und die Verbindungen zwischen ihnen werden deutlicher. Jedoch habe ich lange auf das gewartet, was im Klappentext beschrieben wird. Für mich als Leser waren die Umstände und die wahren Beziehungen von Anfang an klar, sodass ich nur darauf warten musste, dass es auch die Personen im Buch herausfinden. Ich hätte es allerdings auch spannend gefunden, hätte man nur so viel gewusst wie die Charaktere im Buch. So hätte man die Geschichte mit ihnen nach und nach erfahren können.
Der Schreibstil hat mir eher so mittelmäßig gefallen, wobei ich allerdings nicht genau sagen kann, woran das lag. Für mich hat sich alles in die Länge gezogen und ich bin nur langsam voran gekommen. Das Ende hat mich dann jedoch berührt und ich hatte das Gefühl, dass sich der Kreis der Geschichte nun geschlossen hatte.
Insgesamt erzählt das Buch vier sehr interessante Lebensgeschichten, bei denen man auch die Entwicklung der Gesellschaft und des Umfelds nachvollziehen kann. Leider konnte es mich doch nicht vollkommen mitreißen.  

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Rezension zu "We Are Called to Rise" von Laura McBride

Drei Leben
walli007vor 2 Jahren

Die Mittfünfzigerin Avis ist entsetzt. Ohne Vorwarnung erzählt ihr Mann, er habe eine neue Freundin und werde sich trennen. Es zieht Avis den Boden unter den Füßen weg. Was soll sie nun bloß mit ihrem Leben anfangen. Alles scheint zu Ende. Am Anfang steht der achtjährige Einwandererjunge Bashkim, dessen Eltern aus Albanien nach Las Vegas gekommen sind. Seine Eltern sind zwar eher arm und verdienen sich ihren Lebensunterhalt als Eisverkäufer, aber der Junge hat Glück und darf eine angesehene Schule besuchen, wo er bei den Mitschülern und Lehrern beliebt ist. Doch auch sein Leben nimmt eine Wende als er einen Brief an einen US-Soldaten in Übersee schreibt. Er erhält eine Antwort, die er als sehr schockierend empfindet.


Drei Menschen, die sich nicht kennen, die jedoch alle in Las Vegas leben oder gelebt haben. Nebeneinander ohne Bezug zueinander, so wäre es, würden nicht gewisse Ereignisse wie zum Beispiel der Brief dazu führen, dass es zu Berührungspunkten kommt. Was hat das Schicksal für die drei Fremden in petto. Avis, mit Eheproblemen, von denen sie bis zur Offenbarung ihres Mannes nichts wusste. Avis, die es nicht leicht hatte, die glaubte, es geschafft zu haben, die nun merkt wie brüchig alles Glück sein kann. Bashkim, voller Hoffnung auf den amerikanischen Traum, der mit der harten Wirklichkeit konfrontiert viel von seiner kindlichen Freude verliert. Und ein traumatisierter Soldat, der ums Überleben kämpft.


Drei Leben, deren Wege sich kreuzen. Menschen, die einiges erleiden müssen und dabei nicht absehen können, ob es eine Wendung zum Besseren geben kann. Flucht, Schrecknisse des Soldatendaseins, Schicksalsschläge, die das Leben einem auferlegt. Ein Roman, der auffordert, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen und der damit keine leichte Kost bietet. Allerdings entwickelt die Autorin ihre Geschichte langsam und sorgfältig, so dass sich die Zusammenhänge erst relativ spät abzeichnen. Schwierig wird es sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Viele Empfindungen werden nur angedeutet und Tatsachen werden nicht ausgesprochen. Etliches wird dem Leser überlassen, der Zeit hat, Antipathien zu entwickeln. Wäre Bashkim nicht, für den man wirklich hofft, dass ihm eine gute Zukunft beschieden ist, käme das Buch tatsächlich an die Grenze einen als Leser zu überfordern. Diese Ungewissheit des was hätte man besser machen können gegenüber dem man kann sowieso nichts ändern können, hält die Handlung sehr in der Schwebe. Und so hat man hier ein Buch, das sehr nachdenklich macht, das aber nicht für sich einnimmt.

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