Laura McBride We Are Called to Rise

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Inhaltsangabe zu „We Are Called to Rise“ von Laura McBride

An accessible, beautifully crafted and heartbreakingly topical novel about PTSI and the unseen effects of global conflict on ordinary lives. Beyond the bright lights and casinos lies the real Las Vegas, a forces town. In the predawn hours, a woman's marriage crumbles with a single confession. Across the city, Bashkim, the young son of an immigrant family, observes how they are struggling to get by in the land of opportunity. Three thousand miles away on the other side of the United States, a soldier, recently returned from active service in Iraq, wakes up in hospital with the feeling he's done something awful. In Laura McBride's heartbreaking and authentic novel, these disparate lives are brought together by one split-second choice; this is a story about families, the ones we are born to and the ones we choose to make. Faced with seemingly insurmountable loss, each person must decide whether to give in to despair, or to find the courage and resilience to rise. 'A powerful story of the way in which war detonates far from battlefields, exploding lives in a single irrevocable moment. We Are Called to Risereverberated long after I'd put it down. I can't stop thinking about it' Sarah Blake, The Postmistress 'A haunting and unforgettable debut' Marie Claire 'Compelling, emotional and heart-breaking' Sun 'Packs a raw, emotional power' Sunday Mirror 'Like Donna Tartt's… The Goldfinch, it strips a layer of gloss off the Las Vegas myth by moving to the families populating suburbia' Grazia
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    We Are Called to Rise
    walli007

    walli007

    15. June 2017 um 20:35

    Die Mittfünfzigerin Avis ist entsetzt. Ohne Vorwarnung erzählt ihr Mann, er habe eine neue Freundin und werde sich trennen. Es zieht Avis den Boden unter den Füßen weg. Was soll sie nun bloß mit ihrem Leben anfangen. Alles scheint zu Ende. Am Anfang steht der achtjährige Einwandererjunge Bashkim, dessen Eltern aus Albanien nach Las Vegas gekommen sind. Seine Eltern sind zwar eher arm und verdienen sich ihren Lebensunterhalt als Eisverkäufer, aber der Junge hat Glück und darf eine angesehene Schule besuchen, wo er bei den Mitschülern und Lehrern beliebt ist. Doch auch sein Leben nimmt eine Wende als er einen Brief an einen US-Soldaten in Übersee schreibt. Er erhält eine Antwort, die er als sehr schockierend empfindet. Drei Menschen, die sich nicht kennen, die jedoch alle in Las Vegas leben oder gelebt haben. Nebeneinander ohne Bezug zueinander, so wäre es, würden nicht gewisse Ereignisse wie zum Beispiel der Brief dazu führen, dass es zu Berührungspunkten kommt. Was hat das Schicksal für die drei Fremden in petto. Avis, mit Eheproblemen, von denen sie bis zur Offenbarung ihres Mannes nichts wusste. Avis, die es nicht leicht hatte, die glaubte, es geschafft zu haben, die nun merkt wie brüchig alles Glück sein kann. Bashkim, voller Hoffnung auf den amerikanischen Traum, der mit der harten Wirklichkeit konfrontiert viel von seiner kindlichen Freude verliert. Und ein traumatisierter Soldat, der ums Überleben kämpft. Drei Leben, deren Wege sich kreuzen. Menschen, die einiges erleiden müssen und dabei nicht absehen können, ob es eine Wendung zum Besseren geben kann. Flucht, Schrecknisse des Soldatendaseins, Schicksalsschläge, die das Leben einem auferlegt. Ein Roman, der auffordert, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen und der damit keine leichte Kost bietet. Allerdings entwickelt die Autorin ihre Geschichte langsam und sorgfältig, so dass sich die Zusammenhänge erst relativ spät abzeichnen. Schwierig wird es sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Viele Empfindungen werden nur angedeutet und Tatsachen werden nicht ausgesprochen. Etliches wird dem Leser überlassen, der Zeit hat, Antipathien zu entwickeln. Wäre Bashkim nicht, für den man wirklich hofft, dass ihm eine gute Zukunft beschieden ist, käme das Buch tatsächlich an die Grenze einen als Leser zu überfordern. Diese Ungewissheit des was hätte man besser machen können gegenüber dem man kann sowieso nichts ändern können, hält die Handlung sehr in der Schwebe. Und so hat man hier ein Buch, das sehr nachdenklich macht, das aber nicht für sich einnimmt.

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