fischer baumler

Laura McVeigh Als die Träume in den Himmel stiegen

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Inhaltsangabe zu „Als die Träume in den Himmel stiegen“ von Laura McVeigh

Der große Roman über die Flucht eines Mädchens aus Afghanistan

»Es gibt Reisen, die wir niemals unternehmen wollten. Und dennoch treten wir sie an, weil es der einzige Weg ist, um zu überleben. Dies ist meine Reise.«

Samar muss mit ihrer Familie aus dem gelben Haus mit dem Mandelbaum in Kabul flüchten. Mit ihren Eltern und Geschwistern kommt sie in ein Dorf im Hindukusch. Doch auch dort bricht der Schrecken ein, der für Samar jetzt plötzlich ein Gesicht bekommt: Die Taliban überfallen das Dorf. Samars Familie bleibt nur ein Ausweg: über die Grenzen hinaus zu fliehen, das Land zu verlassen. Wird Samar jemals in der Freiheit ankommen?

»Manche Dinge können wir nicht, werden wir nicht vergessen. Sie reisen mit uns – bis zum Schluss.«

»Eine Geschichte, die an Hosseinis Drachenläufer erinnert. Sehr berührend!« IMAGE

»Ein brillanter Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt.« The Times

Ein Buch was mich unheimlich bewegt und berührt hat. Ich würde 10 Sterne für diese aussergewöhnliche Geschichte geben!

— Buecherseele79

Man vermutet zunächst ein Happy End, liest aber immer mehr die tragische Geschichte eines jungen Mädchens.

— Loooora

ich kann einfach nur sagen wow

— MoervieReads

emotionales Buch über ein Mädchen auf der Flucht , jedoch ohne Happy End

— Hummel68

Ein Buch, das mich sprachlos, entsetzt und auch ein wenig ärgerlich zurück lässt …

— Lieblingsleseplatz

Ich bin einfach nur sprachlos. Ein wunderschönes und doch so trauriges und herzzerreißendes Buch! Ich kann es wirklich jedem empfehlen!

— zeilenverliebte

Eine Geschichte die nachhallt und überzeugen konnte, jedoch nicht fesseln.

— Icelegs

Mir war es insgesamt zu grausam. Ich hätte gerne mehr über Samars und ihre Familie erfahren. Vieles blieb ungeklärt.

— Lagoona

Zwar nicht mein Lesegeschmack aber doch sehr tiefgreifend und bewegend! Empfehlenswert für jene mit starken Nerven!

— andymichihelli

Leider konnte mich das Buch trotz tragischer Geschichte nicht ergreifen!

— Landbiene

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  • Als die Träume in den Himmel stiegen

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    gsimak

    14. September 2017 um 22:55

    Meine MeinungDie Geschichte wird aus der Sicht von Samar erzählt. Mal in der Gegenwart- mal in der Vergangenheit. So bekommt man ein klares Bild von Personen, Umgebungen und Geschehen. Die Reise, welche Samar mit ihrer Familie unternimmt, könnte emotionaler nicht sein. Müssen sie doch ihr ganzes, eigentlich glückliches Leben, hinter sich lassen. Sind gezwungen ihr schönes Haus, und den damit verbundenen Luxus, zu verlassen. In einem Dorf im Hindukusch findet die Familie Zuflucht bei den Großeltern. Anfangs ist Samar total schockiert, ob der primitiven Verhältnisse. Bald schon lernt sie jedoch diese außergewöhnliche Idylle zu lieben. Findet eine gute Freundin. Was mit der Freundin später passiert, hat mir Tränen in die Augen getrieben. Die Menschen leben dort in Häusern, die in Felsen hineingebaut wurden. Ich habe mir Bilder im Netz angesehen. Wahnsinn! Aber auch irgendwie faszinierend. In Kabul herrschten Kriege. Im Hindukusch sind sie erst mal sicher. Der Friede währt jedoch nicht lange. Ein Bruder von Samar schließt sich der Taliban an.In der Gegenwart flüchtet die Familie mit dem Zug nach Russland. Die transsibirische Eisenbahn ist lange Zeit so eine Art Wohnung für sämtliche Menschen.Die Passagen im Zug fand ich auch spannend, obwohl erst mal gar nicht viel passiert.Samar liest viel und liebt die Spiele, die sie mit der Familie zusammen macht. Die Szenen im Hindukusch berühren sehr. Stimmen einen traurig und fassungslos.Die Flucht vom Hindukusch ist sehr spannend. Traurig hat mich die Tatsache gestimmt, dass es solche Flüchtlinge im realen Leben zu Tausenden gibt. Die Autorin erzählt dieses Drama, ohne dabei rührselig zu werden. Sie überlässt es dem Leser, welche Emotionen er für dieses Buch investieren möchte. Sie weiß bestimmt im Vorfeld schon, dass diese Geschichte keinen Menschen kalt lässt. Zumindest keinen Menschen mit Gewissen und Herz. Ich finde es total schade, dass es in Afghanistan so viele Kriege gibt. Wie gerne würde ich solche Länder mal bereisen. Die Mentalität kennen lernen. Besonders die in Fels gehauenen Häuser besuchen. Es gibt dort so viele tolle Menschen. Die Taliban und sämtliche andere kriegerische Organisationen, vermitteln uns oftmals ein falsches Bild dieser Menschen. Wir lernen jedoch auch Menschen kennen, die ihr eigenes Leben in Gefahr bringen, um zu helfen. Fanatismus ist, wie so oft, der Auslöser dieses blutigen Dramas. Mein FazitDie Autorin holt den Leser von Anfang an ab. Begibt sich mit ihm auf eine Reise, die Potenzial hätte ein unvergessliches Abenteuer zu werden. Ist es ja eigentlich auch; aber nicht diese Art von Abenteuer, die wir uns wünschen. Vielmehr lernen wir Brutalität und unheimliches Leid kennen, welches uns fassungslos zurück lässt.Man beginnt mit diesem Buch und ist gefangen. Gefangen von einem Mädchen, welches uns von ihrem großen Schicksal erzählt. Die Umstände, unter denen ihre Mutter ein weiteres Kind zur Welt gebracht hat, sind in unserem Land unvorstellbar.Und doch kommt auch in dieser traurigen Welt, immer wieder mal ein kleines Stückchen Glück zum Vorschein.Ob mir das Buch gefallen hat? Es ist unheimlich gut geschrieben. Die Charaktere fabelhaft ausgearbeitet. Ich habe es sehr gerne gelesen. Aber, der Inhalt darf einem doch gar nicht gefallen! Oder?Eine absolute Empfehlung von mir. Meine Besprechung beinhaltet nur einen kleinen Bruchteil dessen, was auf 350 Seiten passiert ist.Danke Laura Mc Veigh

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  • Die Reise in ein besseres Leben

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Buecherseele79

    31. August 2017 um 13:04

    Samar lebt mit ihrer grossen Familie glücklich in Kabul, einem gelben Haus mit einem wunderschönen Garten.Die Sowjets haben sie mit ihrem Krieg überstanden doch die neue Macht, die um sich greift, die Taliban...diese scheinen sie nicht so leicht hinnehmen zu können.In den Bergen bei den Grosseltern des Vaters findet die Familie von Samar ein neues, einfaches aber schönes Leben.Doch auch hier erreicht sie irgendwann der lange Arm der Taliban und das Dorf spaltet sich in zwei Lager...zum Schrecken der Familie gerät der Bruder Javad in den Glaubenskreis der Taliban und wird immer extremer.... und Samar wird gezwungen eine Reise zu beginnen...eine Reise die sie sich so nie vorgestellt hatte und wo sie nicht weiss wo sie ein neues Leben beginnen wird...Ein Buch welches mich wahrlich sprachlos, fassungslos und traurig zurückgelassen hat.Ein Buch welches man, in meinen Augen, zurecht mit "Drachenläufer" von Khaled Hosseinis vergleichen kann.Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und nimmt mich als Leser sofort mit auf eine unfassbare Reise.Die grosse Familie von Samar, ihr Leben in Kabul, das Erleben der Taliban, die Flucht zu den Grosseltern ist allesamt sehr gut umgesetzt, lebendig und facettenreich beschrieben und lässt mich als Leser mitfühlen, mithoffen, manchmal auch verzweifeln.Der Beginn zum Buch war etwas holprig und fing auch sehr hoffnungsvoll und schön an, bis Samar anfing ihre Geschichte aufzuschreiben und somit dem Leser die Wahrheit über ihr Leben präsentiert.Ein Leben welches einfach aber schön hätte werden können im Schoss der grossen Familie.Und umso mehr Abgründe sich aufmachten umso mehr musste ich als Leser schlucken und das ein oder andere Mal das Buch kurz zur Seite legen, denn wieviel Schmerz und Leid kann eine junge Kinderseele ertragen?Und auch wenn dies "nur" eine Geschichte sein mag, für mich enthält dieses Buch unheimlich viel Gefühl, Realität und Wahrheit, denn jeder der regelmässig die Nachrichten verfolgt kann sich sehr gut ein eigenes Bild von den beschriebenen Orten/Umständen von Samar machen.Ein Buch welches kein Happy End aufweisen wird, damit muss man als Leser leben, auf der anderen Seite wäre es, in meinen Augen, unrealistisch gewesen ein Happy End auf diese Geschichte zu schreiben.Für Leser die der Realität durch Samars Blick in die Augen schauen können, die nach dem Buch verstehen werden warum ein Happy End nicht so passend gewesen wäre- für die ist es auf jeden Fall ein sehr intensives Leseerlebnis.

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  • Als die Träume in den Himmel stiegen

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Hummel68

    26. August 2017 um 21:09

    Samar lebt mit ihrer Familie in einem gelben Haus in Kabul. Doch sie muss ihre geliebte Heimat verlassen, da der Krieg ausbricht und ihre Familie sich nicht mehr sicher fühlt. Zunächst flüchten sie aufs Land zu den Großeltern und leben sich dort auch ganz gut ein. Als die Lage dort jedoch auch bedrohlicher wird, beschließen sie das Dorf zu verlassen. Doch ihre Träume werden durch eine Naturkatastrophe und das Leben in einem Flüchtlingslager zrstört. Als Samar als einzige Überlebende übrig bleibt , möchte sie mit der transsibrischen Eisenbahn nach Moskau reisen um ihre Tante zu suchen, bei der sie vielleicht leben könnte. Unterwegs schreibt sie ihre Erlebnisse und Erinnerungen in einem Notizbuch auf und träumt von einem Neuanfang . Nach einer langen und erschwerlichen Reise, erreicht sie endlich Moskau. Wird sie dort ein glückliches Leben ohne Angst führen können ? Laura McVeigh erzählt die Geschichte von Samar schonungslos und man bleibt oft sprachlos, wütend und traurig zurück. Oft denkt man , wieviel muss ein Mensch ertragen um glücklich zu werden. Ich musste des öfteren eine kleine Lesepause einlegen, um das gelesene erst einmal zu verarbeiten. Man leidet mit Samar mit und wünscht sich ein Happy-End für sie, doch leider erfahren wir nicht , ob Samar eine glückliche Zukunft vor sich hat, da das Ende offen bleibt.Das Buch zeigt einem die Grausamkeit der Taliban und wie beschwerlich die Flucht ist . Samar ist ein starkes Mädchen und durch ihre Erinnerungen an ihre Familie , gelingt es ihr die Reise durchzustehen. Es ist kein einfacher Lesestoff und das Buch  berührt einen und regt zum Nachdenken an. Samar und ihre Familie werden mir noch lange in Erinnerung bleiben und vielleicht erfahren wir ja irgendwann, ob Samar noch ihr Glück gefunden hat.Das bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Da zum Schluß aber noch einige Fragen ungeklärt bleiben vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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  • Eine wunderschöne Lektüre, die eine total mitreißt!

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    zeilenverliebte

    24. August 2017 um 14:06

    „Als die Träume in den Himmel stiegen“ von Laura McVeigh ist meiner Meinung nach definitiv begründet das Buch des Monats vom Fischerverlag.Alleine das erste Kapitel hat mich schon total überzeugt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Und besonders auf meiner Zugreise hat es mir geholfen die Fahrtzeit zu überstehen. Der Schreibstil war einfach unglaublich ansprechend und sehr schön zu lesen. Zudem ist es wirklich eine wunderschöne Geschichte. Ich weiß gar nicht wie ich all das in Worte fassen soll und wo ich anfangen soll…Das Buch war wirklich wunderbar und die Geschichte war so ergreifend und herzzerreißend.Die kleine Samar erzählt ihre Lebensgeschichte und es ist wirklich schockierend, was ihr alles zustößt und dass sie einen Verlust nach dem anderen verkraften muss. Ich kann gar nicht genau auf die Charaktere eingehen, aber sie sind wirklich perfekt gewählt und die Geschichte harmoniert einfach… Vor allem die Wechsel zwischen Jetzt und Früher fand ich schön, da man Samars Entwicklung gut erkennen konnte und das Mädchen kennen gelernt und mit ihr gefühlt hat. Allerdings finde ich, dass am Anfang alles schön gemächlich vor sich hin geht und man nach und nach einiges erfährt. Aber plötzlich geht dann alles bergab und man erfährt Stück für Stück, dass einiges vom Erzählten quasi nur eine Illusion Samars war und ich war wirklich ziemlich verwirrt. Aber als das Buch zu Ende war dachte ich mir einfach nur „Wow!“. Allerdings finde ich man hätte das Ende besser gestalten können, denn zum Ende hin ging plötzlich alles ziemlich schnell, so als wollte die Autorin das Buch schnellstmöglich beenden. Und zudem dachte ich mir nur: „Das kann doch jetzt nicht einfach so enden oder?“. Aber so als Fazit kann ich echt nur sagen, dass es ein wunderbares Buch war, dass einem mal zeigt, wie gut wir es eigentlich haben und was so in anderen Teilen der Welt abgeht, und wie sich Flüchtlinge fühlen und was sie alles durchstehen müssen… Dieses Buch regt wirklich zum Nachdenken an und ist trotzdem eine schöne und angenehme Lektüre auch für Zwischendrin!

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  • Das Buch des Monats Juli im FISCHER Leseclub: "Als die Träume in den Himmel stiegen" von Laura McVeigh

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Marina_Nordbreze

    »Es gibt Reisen, die wir niemals unternehmen wollten. Und dennoch treten wir sie an, weil es der einzige Weg ist, um zu überleben. Dies ist meine Reise.«   Im Buch des Monats Juli begleiten wir die junge Samar, die in Frieden mit ihrer Familie in Kabul lebt. Doch eines Tages müssen sie überstürzt ihre Heimat verlassen. In einem kleinen Dorf im Hindukusch versuchen sie den Neuanfang – der nicht glückt. Abermals müssen sie vor der Taliban fliehen. Wird es für Samar eine Zukunft ohne Angst geben? Das erfahrt ihr in "Als die Träume in den Himmel stiegen", dem bewegenden Debüt von Laura McVeigh. Mehr zum Buch Samar muss mit ihrer Familie aus dem gelben Haus mit dem Mandelbaum in Kabul flüchten. Mit ihren Eltern und Geschwistern kommt sie in ein Dorf im Hindukusch. Doch auch dort bricht der Schrecken ein, der für Samar jetzt plötzlich ein Gesicht bekommt: Die Taliban überfallen das Dorf. Samars Familie bleibt nur ein Ausweg: über die Grenzen hinaus zu fliehen, das Land zu verlassen. Wird Samar jemals in der Freiheit ankommen?»Ein Roman, der den Leser von der ersten Seite in seinen Bann zieht und an Khaled Hosseinis ›Drachenläufer‹ erinnert.« IMAGE>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Wir vergeben gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch 50 Exemplare von "Als die Träume in den Himmel stiegen" unter allen, die sich bis einschließlich 05. Juli 2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* für das Buch des Monats bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitmachen möchten.   In den folgenden Wochen stellen wir euch Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, könnt ihr am Ende der Monatsaktion ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen gewinnen.   Alle Infos zum System der Buchlose findet ihr hier.   Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!   Wer 10 Buchlose sammelt, erhält als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen, das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.   Zusätzlich verlosen wir unter allen, die mindestens 11 Buchlose gesammelt haben, ein orientalisches Überraschungspaket. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.   Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Juni endet am Mittwoch, den 09. August 2017 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.   Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Informationen dazu findet ihr hier.   Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen.    Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden.    *  Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der "Buch des Monats"-Aktion bis spätestens 09. August 2017. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!   Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 2203
  • Stiegen die Träume wirklich in den Himmel?

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Loooora

    16. August 2017 um 23:08

    Laura McVeigh schreibt eine traurige Geschichte über ein junges Mädchen, Samar, dass mit ihrer Familie aus ihrem geliebten gelben Haus in Kabul flüchten muss und letztendlich mit der Transsibirischen Bahn auf dem Weg nach Moskau ist. Man vermutet durch den Klappentext und der ersten Kapitel, dass die Geschichte ein Happy End haben wird, für Samar und ihre Familie, die zwar auf dem Weg Tragödien einstecken müssen (Tod von Freunden, die ältere Schwester, die durchbrennt), aber letztendlich in ein besseres Leben einkehren können. Leider wird die Geschichte von Kapitel zu Kapitel immer trauriger und ein Happy End wird immer geringer. Die Familie muss viel einstecken, es fängt an bei dem Verlust des Freundes Arsalan und die Flucht in die Berge zu Babas Familie. Dort finden sie zwar Anschluss, können sich aber durch die Mudschahidins dort auch nicht sicher fühlen. Letztendlich unternimmt aber Samar die Reise alleine und nicht wie zu Beginn mit ihrer Familie, was einem zunächst unbegreiflich und teils auch Fassungslos gemacht hat. Vor allem Die Geschichte im Flüchtlingsdorf, wo Samar dann noch ihre ältere Schwester auf eine mehr als tragische Weise verliert, hat mich stark erschüttert. Auch die Tatsache, dass Samar das Familiengeheimnis entdeckt und die Verhältnisse komplizierter sind, als in Wirklichkeit, hinterließen einen Kloß im Hals. Die Charaktere sind schön beschrieben, man kann sich genau vorstellen wie sie alle sind und auch in Familie agieren. Vor allem die Mutter hat mich stark beeindruckt, die sich weiterhin um die Bildung ihrer Töchter sorgt und ihnen beibringt, dass man trotz Frau ein wertvolles Leben führen kann und auch muss. McVeigh beschreibt eine tolle, aber sehr tragische Geschichte, alles ist durchdacht und man kann sich die Flucht vorstellen und wie das Leben der Menschen dort unten zu dem Zeitpunkt war/ist. Schonungslos ist ihre Story und lässt einfach nichts aus.Das Buch ist sprachlich sehr schön geschrieben, man kann sich alles bildlich vorstellen, selbst die Charaktere kann ich mir gut vorstellen, wie sie so sind. Mich hat leider irritiert, dass der Klappentext eigentlich nicht alles richtig wiedergibt. Man erwartet Samar und ihre Familie auf eine tragische Reise, aber nicht, dass es kein Happy End gibt, weil Samar in Wirklichkeit alleine reisen muss. Ich wart zunächst ziemlich geschockt und verwirrt, als fast alle aus ihrer Familie bei dem Erdbeben verstarben. Bei Omar habe ich zunächst noch erwartet, dass er wieder auftauchen wird, was in dem Buch auch lange ein Thema war und Samar auch ihre Hoffnung daraus schöpfst. Ansonsten ein tolles Buch, anders als erwartet, aber trotzdem lohnenswert zu lesen, wenn man "Der Drachenläufer" von Khaled Hosseini (die Drachen werden auch in "als Träume in den Himmel stiegen beschrieben, musste da gleich an das Buch denken!), gelesen hat und sich für Afghanistan interessiert. 

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  • Unfassbar

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    MoervieReads

    13. August 2017 um 20:28

    Ich muss meine Gedanken sammeln den dieses buch wahr   für mich mal etwas ganz anderes es ist jeendseits von  Fantasy und Humor Aber dennoch hat es mich von der ersten zeile an in seinen bann gezogen gerade der schreibstill wahr für diese herzzereißende geschichte einfach passend Samar das kleine mädchen was mann im diesem buch kennenlernt  ist ein junges mädchen das  sehr eng mit ihrrer Familie verbunden ist doch tragödien passieren auch samar wird davon heimgesucht   aber sie versucht es so gut es geht durch zu stehen sie fasst sich immer neuen mut  und träumt von ihren TRäumen und hört damit auch nicht auf  sie ist mir richtig ans herz gewachsen jede schreckliche situartion diese durch stehen musste habe ich mit ihr gedanklich zusammen durch gemacht  es ist  in meinen augen ein super buch und auf jeden fall lesenswert ich würde es jedem empfhelen noch dazu würde ich taschentücher für den notfal beeit liegen haben ich danke Laura McVeigh für dieses tolle buch

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  • Schöner Titel-dahinter verbirgt sich ein belastendes Buch

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    SofieWalden

    13. August 2017 um 05:06

    Das Mädchen Samar muss mit ihrer Familie aus der geliebten Heimat fliehen. Ihre Flucht bringt sie in ein Dorf im Hindukusch, das von den Taliban überfallen wird und die Familie erneut zwingt, zu flüchten, um ihr Leben zu retten. Ihre einzige Chance liegt darin, ihr Land endgültig zu verlassen. Nirgends sind sie willkommen. Auf Hoffnung folgt Verzweiflung, die Flucht nimmt kein Ende und  das vom Leser sehentlich erhoffte 'gute Ende' bleibt aus. Die Ereignisse so realistisch und 'erbarmungslos' zu erzählen und dem Leser, wie Samar selbst, kein Happyend, nicht mal den Ausblick auf einen menschenwürdigen Neuanfang  zu gönnen, ist die Entscheidung der Autorin, denn ihre Realität soll Realität bleiben.Und der Leser wird so gezwungen, diese Realität noch lange, nachdem er die Buchdeckel geschlossen hat, mit sich zu tragen. Auch das macht diesen Roman aus, gerade das.

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  • Keine leichte Reise!

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Lieblingsleseplatz

    12. August 2017 um 16:06

    Ein Buch, das mich sprachlos, entsetzt und auch ein wenig ärgerlich zurück lässt … Zu Beginn hat mich der Stil von Laura McVeigh absolut verzaubert. Ganz einfühlsam erzählt sie aus der Ich-Perspektive der kleinen Samar die Entstehung ihrer Familie und der ersten Zeit in der damals noch blühenden Metropole Kabul. Nach der ersten Leiche war ich jedoch schnell ernüchtert. Und ohne zu viel zu spoilern … sie sollte bei weitem nicht die letzte sein. Taliban, Naturkatastrophen und das Flüchtlingslager fordern Opfer, immer und immer wieder. Erstaunlich, dass Samar in den rund 10 zehrenden Jahren ihrer Flucht – zuletzt in einem Waggon der transsibirischen Eisenbahn – noch die Kraft findet aufzustehen. Immer wenn man denkt es könne nicht noch schlimmer kommen wird man eines besseren belehrt. „Als die Träume in den Himmel stiegen“ ist kein einfaches Buch. Die Autorin bedient sich einer anspruchsvollen, leisen Sprache welche aber zugleich die ungeschönten Grausamkeiten des Taliban Regimes und der brutalen Ereignisse auf der Flucht noch härter erscheinen lässt. Durch die vielen Rückblicke und die schnellen Sprünge hatte ich teilweise Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Und der Schluss lässt den Leser mit zu vielen Fragen zurück … Ich würde es bedingt empfehlen. Das träumerische Cover täuscht. Hier geht es um die brutale und schier aussichtslose Realität einer langen Reise. Für hartgesottene Leser die sich für das Thema wirklich interessieren empfehle ich das Buch. Wer eine schöne hoffnungsvolle Geschichte um ein Mädchen und ihre Familie auf der Flucht erhofft, der sollte lieber die Finger davon lassen. In diesem Sinne … „Manche Dinge können wir nicht, werden wir nicht vergessen. Sie reisen mit uns – bis zum Schluss“

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  • Ein Buch voller Hoffnung.

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    schokokaramell

    09. August 2017 um 20:58

    Jede Reise, so weit sie auch sein mag, führt uns nach Hause.Samar lebt mit ihrer Familie in einem gelben Haus in Kabul, dass sie über Nacht fluchtartig verlassen müssen, als Unruhen über der Stadt ausbrechen. Im Dorf ihrer Großeltern finden sie ein neues Heim, doch das ist erst der Beginn ihrer Reise.Das Buch beginnt ungewöhlich. Weit in der Vergangenheit mit der Geburt von Omar - Samars ältestem Bruder. Der Entstehung ihrer Familie.. und die ist Samar unheimlich wichtig - das spürt man in jeder Zeile.Die Welt scheint zu Beginn der Buches noch friedlich. Zu friedlich.. und wandelt sich schnell. Mehr mag man gar nicht verraten, sonst wäre bereits zu viel gesagt. Samars Geschichte nimmt zwei Wendungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Glück und Leid, sehr nah nebeneinander. Samar hat mich sehr berührt. Wie ein Mädchen sich in einer solch grausamen Welt zurecht findet ist beeindruckend erzählt und in der aktuellen Welt mit Sicherheit kein Einzelfall. Samar ist ein starker Charakter. So stark wie man manchmal selbst gern wäre. Ein tolles Mädchen, mit dem man auf jeder Seite mitfiebert. Ob man mit dem Ende des Buches zufrieden ist oder nicht, sieht wohl jeder anders. Mich hat es extrem berührt und ergibt durchaus auch Sinn. Einiges bleibt unerklärt und offen, aber auch das passt gut zum Verlauf des Buches. Grausam. Liebevoll. Herzzerreißend. Tragisch. All das und vieles mehr verspricht dieses Buch. Dieses Buch braucht ein wenig Zeit und lässt sich nicht so einfach nebenbei lesen. Lasst euch darauf ein, es lohnt sich - wird eure Träume und Hoffnungen mit sich tragen.

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  • Lesetipp bei den richtigen Erwartungen

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Icelegs

    09. August 2017 um 18:58

    Samar hat fünf Geschwister, ihre Eltern und ihre Großeltern. Und dann beginnt die Flucht. Von einem netten Häuschen in Kabul in die Berge, von den Bergen zur Transsibirischen Eisenbahn. Und kein Ende ist in Sicht.   Samars Familie ist vielschichtig, jeder gibt ihr Halt und stärkt sie - auch sie selber lernt, sich zu stärken. Das macht für mich das Buch aus und ist das Besondere daran. Samars Art und Weise mit Verlusten und Tragödien umzugehen ist auf jeden Fall etwas, dass ich mir aus dem Buch mitnehme.   Aber auch die Umstände der Flucht hallen nach, die Grausamkeiten die Samar miterleben muss, Dinge, die mir mitunter nie so bewusst waren. Neben der Flucht werden viele verschiedene Themen angesprochen: Naturkatastrophen, die Taliban und ihre Zwänge, eine Steinigung, Kommunismus, Gefangenenlager, Flüchtlingslager, Rebellen und auch Familiengeheimnisse. Die Schilderungen waren ergreifend, erschreckend und überzeugend, allerdings haben mir Samars Gedanken dazu gefehlt. Ihr Innenleben wird immer nur kurz angeschnitten, dabei denke ich, dass sie auf der Flucht und auch dazwischen viel Zeit zum Nachdenken haben muss.   Immer wieder finden sich dafür aber auch ein paar kluge und tiefgehende Gedanken die die junge Samar viel älter wirken lassen und dennoch nicht fehl am Platz sind.   Unter dem Cover, dem Titel und dem Klappentext hatte ich mir eine tragische Geschichte mit Platz zum Träumen erhofft, habe aber einen knallharten Bericht über die Zustände in Afghanistan erhalten. Nicht schlecht - nur irreführend. Auch die vielen verschiedenen Personen und Zeitsprünge im Leben Samaras machten mir den Einstieg schwer, der Schreibstil konnte mich leider nicht fesseln.   Also: Eine Geschichte die nachhallt und überzeugen konnte, jedoch nicht fesseln.   Ein Lesetipp für alle, die sich für die Thematik und das Land interessieren.

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  • Ein grauenvoller Blick in eine andere Welt

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Lagoona

    09. August 2017 um 07:40

    Das Menschen auf der Flucht sind, das ist heutzutage ein aktuelles Thema. Wie schrecklich, wenn man gezwungen ist die eigene Heimat zu verlassen, weil sie einfach nicht mehr sicher ist. Samar ist ein kleines Mädchen aus Kabul mit einer großen Familie. "Als die Träume in den Himmel stiegen " erzählt von Samars "Reise" in eine bessere Welt. Wobei man in diesem Falle "Reise" hier wirklich nicht als das verstehen darf, was wir uns unter dem Begriff normalerweise vorstellen würden. Flucht würde vermutlich besser passen.Samars Geschichte erzählt von Angst, Trauer, Verlust, Verzicht, Brutalität und sehr sehr viel Grausamkeit. Wer dieses Buch in die Hand nimmt muss darauf gefasst sein, dass es sich hierbei nicht um einen schönen Reisebericht handelt, sondern, dass durchaus auch Szenen auf einen zukommen, die in ihrer Brutalität nicht wirklich angenehm sind zu lesen.Mein Fazit:Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mir unter dem Titel doch ein bisschen etwas anderes vorgestellt habe.Auch nach dem Klappentext war ich nicht wirklich gut darauf vorbereitet, was mich in diesem Buch erwartet hat. Mir war es insgesamt einfach zu grausam und auch die Reise an sich stand mir ein wenig zu sehr im Hintergrund. Viele Abschnitte und die Zeitsprünge empfand ich als verwirrend. Ich weiß, es ist ein sehr heikles Thema an welches sich die Autorin da heran gewagt hat, dennoch hätten einige Szenen vielleicht nicht ganz so brutal umschrieben werden müssen. Dieses Buch konnte mich nicht überzeugen, von daher bleibt mir nicht anderesübrig als diesmal leider nur zwei Sternchen zu geben.Liebe GrüßeLagoona

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  • Samars Lebensgeschichte

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    andymichihelli

    08. August 2017 um 23:04

    Schockierend und tiefgreifend! Eine Geschichte über die Taliban, Flucht und Naturkatastrophen! Nichts für schwache Nerven und emotionale Menschen!Doch genau für jene, die sich sehr für Krieg, Flucht, die Taliban und Familiengeschichten interessieren!Fazit ist, dass das Buch viel tiefer greift, als ich zuerst gedacht habe. Niemals hätte ich mir so eine grausame Geschichte unter dem Titel vorstellen können, bis ich sie schließlich selbst gelesen habe! Den Titel werde ich wohl einfach missverstanden haben, da mir dieser eine sehr positive Wendung versprechen würde. Dieses Buch ist mir ziemlich unter die Haut gegangen und ch werde für eine Weile die Hände von so grausamen Büchern wie diesem lassen.Hut ab, wer so eine Geschichte aufs Papier bringt, ich hätte jedenfalls nicht die Nerven dazu!

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    • 3
  • Als die Träume in den Himmel stiegen

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Landbiene

    08. August 2017 um 20:40

    Eigene Inhaltsangabe:Samar muss mit ihrer Familie aus Kabul flüchten, weil der Krieg ausbricht und es nicht mehr sicher ist. Sie flüchten zu den Großeltern in die Berge und führen vorläufig ein sicheres Leben. Doch auch da kommen die Taliban und eine unvorhersehbare Katastrophe widerfährt Samar und ihre Familie. Wird sie in die Freiheit finden? Ein Leben ohne Angst und Einschränkungen?Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin Laura McVeigh lässt sich angenehm und flüssig lesen. Leider hat sie für mich aber keinerlei Emotionen rüber bringen können, obwohl die Geschichte aus Sicht von Samar in der Ich-Perspektive geschildert ist. Ich konnte leider nicht mitfiebern, weil mir der Schreibstil irgendwie zu distanziert war. Samar ist ein junges Mädel, aber die Schreibweise ist zu Erwachsen und spiegelt in der Darstellung nicht die Gefühle eines kleinen Kindes wieder. Viel zu Erwachsen meiner Meinung nach. Erzählt wird die Geschichte einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit, was mir anfangs sehr gut gefallen hat, aber später kurios und auch langweilig wird. Das Buch ist in 6 Teile aufgeteilt und die Kapitel nummeriert. Die Kapitel sinn unterschiedlich lang, wobei die Kapitel im fortschreiten des Buches in der Gegenwart immer kürzer werden und die der Vergangenheit im länger.Allgemeine Meinung:Eigentlich hatte ich großes Interesse an dem Buch, weil die Thematik sehr aktuell ist. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte von dem Mädchen das ihre Heimat verlassen musste. Die Geschichte an sich wäre auch sehr ergreifend und hat auch die brutale Realität wieder gespiegelt, jedoch hatte der Schreibstil der Autorin eine so große Distanz das ich nicht richtig an Samar und ihre Familie heran kam. Ich blieb leider (bis auf eine Szene) sehr emotionslos. Ich betrachtete das ganze eher aus der Vogelperspektive in sicherer Umgebung, anstatt bei Samar und ihren Erlebnissen zu sein. Das fand ich sehr schade. Das Buch ist nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht gut. Man hätte es besser und vor allem mit mehr Emotionen rüber bringen können. Zudem hat die Autorin versucht mehrere Thematiken in einer Geschichte unterzubringen, was mir auch nicht gefallen hat! Im Großen und Ganzen hat es mir aber leider nicht gefallen (wenn ich mich zum weiter lesen zwingen muss, heisst das schon was), daher nur 2 von 5 Sternen!

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    • 2
  • Unheimlich bedrückend und erschreckend...trotzdem lesenswert!

    Als die Träume in den Himmel stiegen

    Bosni

    08. August 2017 um 15:38

    Gemeinsam mit ihrer Familie ist Samar auf der Flucht aus Afghanistan. Sie reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn immer hin und her, bis sie den richtigen Ort für ihr neues Leben finden. Während der Fahrt erzählt Samar dem Zugbegleiter Napoleon ihre Geschichte… „Als die Träume in den Himmel stiegen“ von Laura McVeigh ist ein Buch, bei dem ich schon nur bei der Beschreibung wusste: Das muss ich haben! Das Cover finde ich wunderschön, gemeinsam mit dem Titel macht es allerdings irgendwie einen etwas traurigen Eindruck. So als hätte das kleine Mädchen überhaupt keine Chance jemals ihre Träume zu verwirklichen. Über die Geschichte selbst möchte ich nicht zu viel verraten, da man möglichst unvoreingenommen an sie herangehen sollte. Aber die Geschichte ist insgesamt betrachtet unglaublich traurig, erschütternd, berührend und manchmal aber auch hoffnungsvoll. Die gesamte Geschichte wird aus Samars Sicht erzählt, wobei sie immer wieder zwischen der Gegenwart im Zug und ihrer Vergangenheit hin und her wechselt. Das ist anfangs etwas verwirrend, zum Verständnis der Geschichte aber unbedingt nötig. Etwas gestört hat mich die Tatsache, dass im Laufe der Geschichte viele Fragen aufgeworfen werden, einige davon aber bis zum Schluss ungeklärt blieben. Es waren zwar Fakten, die nicht so wichtig wären, jedoch hätte ich mir einfach trotzdem eine Antwort gewünscht. Ob die Story selbst realistisch ist, möchte ich nicht beurteilen. Denn Samar lebt in einer völlig anderen Kultur, die teilweise für mich auch nicht 100%-tig greifbar war. Manchmal allerdings ging es mir etwas zu schnell. Es passieren zu viele Dinge in zu wenige Zeit (=Buchseiten), obwohl sich die gesamte Geschichte über ca. 10 Jahre zieht. Alles in Allem ist „Als die Träume in den Himmel stiegen“ ein unheimlich berührendes Buch, welches man nach der Lektüre definitiv erst einmal etwas verarbeiten muss, so sehr nimmt es den Leser mit. Mich konnte es vollständig in seinen Bann ziehen und bekommt daher eine absolute Leseempfehlung von mir.

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