Laura Momo Aufderhaar

 4,8 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor*in von Was tun, wenn ....

Lebenslauf

Laura Momo Aufderhaar hat an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Kommunikationsdesign studiert und ihren Abschluss in Illustration bei Franz Zaulek gemacht. Sie arbeitet als freie Grafikerin und Illustratorin und lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Laura Momo Aufderhaar

Cover des Buches Luki Laus (ISBN: 9783702241476)

Luki Laus

(4)
Erschienen am 19.08.2023
Cover des Buches Gerda Gelse (ISBN: 9783853512470)

Gerda Gelse

(3)
Erschienen am 18.03.2013
Cover des Buches Was tun, wenn ... (ISBN: 9783948743499)

Was tun, wenn ...

(1)
Erschienen am 10.09.2025
Cover des Buches Wasser ist nass (ISBN: 9783702234355)

Wasser ist nass

(0)
Erschienen am 01.04.2015

Neue Rezensionen zu Laura Momo Aufderhaar

Cover des Buches Was tun, wenn ... (ISBN: 9783948743499)
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Rezension zu "Was tun, wenn ..." von Laura Momo Aufderhaar

lauchmotte
Interaktives Sachbuch für Kinder über besondere Gefahren

Was tun, wenn… Kleine Hilfe bei großen Katastrophen von Laura Momo Aufderhaar ist ein Sachbuch für Kinder ab etwa 9 Jahren, das sich mit außergewöhnlichen Gefahrensituationen beschäftigt und dabei einen sehr zugänglichen, kindgerechten Ansatz wählt.

Im Mittelpunkt stehen reale Extremsituationen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche, Gewitter, Fluten oder das Verlaufen im Wald. Diese werden nicht dramatisiert, sondern klar und verständlich aufbereitet, sodass Kinder ein realistisches Gefühl für mögliche Risiken und sinnvolle Verhaltensweisen entwickeln können.

Besonders hervorzuheben ist der interaktive Aufbau der Kapitel: Kinder werden aktiv in Entscheidungssituationen eingebunden und können verschiedene Handlungswege nachvollziehen. Dadurch entsteht ein lernförderlicher Zugang, der über reine Wissensvermittlung hinausgeht und Entscheidungsfähigkeit sowie Orientierung im Ernstfall stärkt.

Die visuelle Gestaltung mit dem markanten Neonorange sorgt zusätzlich für eine hohe Aufmerksamkeit und unterstützt den thematischen Fokus auf Orientierung und Sicherheit.

In der praktischen Erprobung im Unterricht (4. Klasse) zeigte sich eine hohe Motivation und Aufmerksamkeit der Kinder, insbesondere bei den Entscheidungsszenarien und den anschließenden Gesprächen. Das Material eignet sich daher auch sehr gut für den Einsatz im pädagogischen Kontext.

Einschränkend ist anzumerken, dass in den dialogischen Passagen nicht immer eindeutig nachvollziehbar ist, welche Figur spricht, was das Vorlesen stellenweise etwas erschwert.

Insgesamt ein sehr gelungenes Sachbuch, das Kinder sachlich informiert, zur Reflexion anregt und ihnen konkrete Handlungsoptionen vermittelt, ohne zu überfordern.

Mehr dazu hier: https://kinderbuch-detektive.de/was-tun-wenn-kleine-hilfe-bei-grossen-katastrophen/?p=6984

Cover des Buches Gerda Gelse (ISBN: 9783853512470)
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Rezension zu "Gerda Gelse" von Heidi Trpak

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✎ Heidi Trpak & Laura Momo Aufderhaar - Gerda Gelse

Mücken sind in unserem Garten die Plagegeister schlechthin! Man kann ab Ende März, wenn es endlich die ersten warmen Tage bei uns hat, nicht mehr draußen sitzen, weil es sofort welche gibt, die sich auf einen stürzen. Mittlerweile halten sie sich aufgrund des Klimawandels bis in den November hinein bei uns auf. Das ist nicht nur lästig, sondern echt schmerzhaft, wenn man Gemüse anbaut und am Ende des Tages mit mehr als 50 Mückenstichen rein geht. Die üblichen Sprays halten schon lange nicht mehr ihre Versprechen …

Als meine Siebenjährige und ich zufällig eine kurze Doku darüber gesehen haben, warum Mücken Blut brauchen und wie sie ihre Eier legen, fanden wir das faszinierend. Dann fiel mir „Gerda Gelse“ von Heidi Trpak & Laura Momo Aufderhaar in die Hände und ich war gespannt, wie dieses Kindersachbuch das Thema umsetzt.

Das Buch hat seinen Charme darin, dass es aus Sicht der titelgebenden Mücke erzählt wird, kombiniert mit sachlichen Informationen über das Insekt. Die Sprache ist kindgerecht und der ungewöhnliche Aufbau mit Pflanzendrucken als Illustrationsbasis ist kunstvoll umgesetzt.

Auf den Umschlaginnenseiten ist das Wort „Mücke“ in 35 Sprachen übersetzt, was wir interessant fanden und unsere eigene Zweitsprache dort wiederfanden - ein netter kleiner Zusatz für neugierige Kinder.

Trotz der kreativen Gestaltung wirkt der Informationsgehalt im Vergleich zu dem, was wir zuvor gesehen hatten, eher knapp. Lesende, die bereits Dokus oder andere Sachbücher über diese Tiere kennen, werden merken, dass manche Erklärungen oberflächlich bleiben. Details etwa darüber, warum Blut exakt notwendig für die Eientwicklung ist, fehlen.

Positiv ist, dass das Buch darauf eingeht, welche Rolle Mücken im Ökosystem spielen und sie nicht nur als nervige Plage darstellt. Diese Perspektive hilft, die Tiere als Teil der Nahrungskette zu sehen, statt ausschließlich mit dem Stich zu assoziieren. Jedoch fehlen Gegenmaßnahmen gegen Mücken und ein Hinweis auf ihre Bedeutung als Krankheitsüberträger, was das Bild der Tiere unvollständig lässt.

Mein Kind fand vor allem die Zeichnungen oft lustig. Für mich war es ein solider Einstieg in ein Thema, das ich grundsätzlich spannend finde, aber ich denke, das Buch könnte in einer Neuauflage mehr Tiefe vertragen und aktuelle Veränderungen wie neue Mückenarten durch den Klimawandel stärker einbeziehen.

©2026 adlatb

Cover des Buches Luki Laus (ISBN: 9783702241476)
K

Rezension zu "Luki Laus" von Lena Raubaum

Kribi
Unangenehmes Thema super aufgearbeitet

Luki Laus, die Kopflaus, spricht die Lesenden direkt an und stellt sich und ihre Artgenossen vor. In einer humorvollen Erzählung beschreibt Luki Laus die verschiedenen Wirte einer Laus, die Körperteile, ihre Nahrungsaufnahme und Entwicklungsstadien. Kurz wird auch erklärt, wie ein Kopflausbefall behandeln werden kann.

Die freche Wortwahl und die Reime von Lena Raubaum verleihen dem unangenehmen Thema eine neue Sichtweise. Die Erzählung wird durch informative Texte in kleinerer Schrift, fachlich ergänzt.

Die Illustrationen von Laura Momo Aufderhaar kombinieren Pflanzendruck, Monotypie und digitale Collage. Die schwarz gehaltenen Seiten zeigen Lausarten und ihre Körperteile, als wären sie durch ein Mikroskop betrachtet.

Die Buchseiten, auf denen die Kinder dargestellt sind, haben einen weißen Hintergrund, die Kinder sind in warmen Farben abgebildet. Das wirkt ruhig und normalisieren das Thema.

Auf dem Vorsatzblatt am Anfang des Buches sind alle Läuse ohne Beschriftung abgebildet. Auf dem hinteren sind alle Läuse noch einmal abgebildet, nun sind sie namentlich beschriftet und werden durch Wortspiele wie Nikolaus, Klaus, … ergänzt.

Ein separates Einlegeblatt mit einem Malbild und weiteren Informationen rundet das Thema des Buches ab.

Insgesamt ist das Sachbilderbuch sehr gelungen und sollte in Kindergärten und Grundschulen vorhanden sein, um über Kopflausbefall aufzuklären und Ängste zu nehmen.


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