Laura Moriarty Das Schmetterlingsmädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Schmetterlingsmädchen“ von Laura Moriarty

New York in den Goldenen Zwanzigern: Eine turbulente Metropole voller Leben, Musik, Abenteuer - ein aufregendes Versprechen. Als die fünfzehnjährige Louise aus dem verschlafenen Kansas dorthin reist, um Tänzerin zu werden, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Hals über Kopf stürzt sich das neugierige, unkonventionelle Mädchen in diese berauschende Welt - sehr zum Missfallen ihrer Anstandsdame Cora, einer Frau mit traditionellen Wertvorstellungen. Doch hinter Coras korrekter Fassade verbirgt sich ein trauriges Schicksal, von dem niemand ahnt. Die Reise nach New York ist für sie eine Reise in die Vergangenheit -

3. Teil (ca. letzte 100 Seiten) kam mir vor wie ein ellenlanger Epilog und hat mir etwas die Lesefreude genommen => 3 Sterne

— Amy_de_la_Soleil
Amy_de_la_Soleil

Ich hatte mir etwas mehr erwartet von diesem Buch...

— VanCa
VanCa

Beindruckendes und bewegendes Buch über den Wandel der Zeiten und ein bemerkenswertes Menschenleben. Sehr facettenreich.

— earthangel
earthangel

Falsche u zu niedrige Erwartungen aufgrund irrefuehrendem Klappentext. Echt ein emotionsgeladenes Meisterstueck, das zu Unrecht lange rumlag

— birdotheweirdo
birdotheweirdo

Hab durch den Klappentext und den Titel etwas anderes erwartet, aber trotzdem ein interessantes und lesenswertes Buch bekommen!

— Svarta
Svarta

Eine wirklich schöne Geschichte, die einen in die 20er eintauchen lässt. Aber manchmal möchte man Cora u. Louise einfach nur wachrütteln.

— halloundaufwiedersehen_
halloundaufwiedersehen_

wunderbar! Aber nicht täuschen lassen; es geht über die 20 er hinaus weiter zurück in die Vergangenheit!

— dieFlo
dieFlo

Die Geschichte einer bemerkenswerten Frau zu Beginn des 20. Jh. - faszinierend und zum mitfiebern

— sternenleserin
sternenleserin

Leider unpassender Titel/Klappentext. Trotzdem wunderbar geschrieben, viele Überraschungen, viele zeitliche Details, gute Story.

— Dajana
Dajana

Die Schauspielerin Louise Brooks aus der Sicht einer Anstandsdame

— schokoloko29
schokoloko29

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  • Eine Reise ....

    Das Schmetterlingsmädchen
    dieFlo

    dieFlo

    02. April 2016 um 19:32

    Auch wenn das Cover und der erste Klappentext eine Reise in die zwanziger Jahre vermuten lassen, so bietet diese Buch mehr, denn neben dem Schicksal einer angehenden Schauspielerin spielt Cora die Hauptrolle. Cora das Mädchen aus dem Waisenhaus, das Mädchen das mit 6 Jahren in einen Zug quer durch die Staaten gesetzt wurde, wie so viele und wenn der Zug hielt, standen Leute, begutachteten die Kinder und nahmen welche mit. Cora musste weit fahren, ehe sie jemand nahm, bis jemand Interesse an dem Mädchen hatte.... Jahre später wird sie die Chance haben und zurück fahren können. Als Anstandsdame einer jungen Frau, die wunderschön ist und der eine herausragende Karriere in Aussicht gestellt wird. Louise erst 15 Jahre alt und diese Reise wird sie verändern. Louise, der Rebell, was mochte ich ihre starke Persönlichkeit, ihren Mut, ihren Traum zu leben. Was habe ich ihre Mutter verabscheut - 2 Protagonisten, die das Buch bereichen. Doch Cora wird sie nutzen, diese Fahrt. Diese Reise will sie nutzen, sie will ihre Wurzeln finden, sie will ihre Vergangenheit und sie will ihr altes "Ich" finden und Wirklichkeit wird sie sich der Lüge ihres Lebens stellen müssen. Sie wird die Liebe entdecken und kann sie nicht leben, denn dann würde das Kabinengerüst zusammenfallen.... Was habe ich für Cora gehofft, was habe ich ihr Mut machen wollen, was bin ich dankbar für ein Leben in einer anderen Zeit. Die Autorin entführt mit ihren Worten, lässt dich in dem Zug sitzen, lässt dich erwartungsvoll mit den Augen eines Kindes angstvoll in die Welt blicken, sie lässt dich aufatmen und dann doch wieder leiden. Die Liebe ist wunderbar - wir alle sollten ein Recht haben sie zu leben und an alle die mit Zweifeln: das Leben ist wunderbar, wenn man die Chancen ergreift!

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  • Buchverlosung zu "Zurück nach Tara" von Kate Alcott

    Zurück nach Tara
    Insel_Verlag

    Insel_Verlag

    »Eine großartige Hommage an die Pioniere von Hollywood.« Booklist Für alle Film- und LiteraturliebhaberInnen kommt hier die perfekte Chance auf ein fesselnes Leseerlebnis: Wir verlosen 15 Exemplare von Kate Alcotts neuem Roman Zurück nach Tara, einer abenteuerlichen Geschichte vor dem Hintergrund der erfolgreichsten Filmproduktion aller Zeiten. Zum Inhalt Hollywood, 1938. Der Himmel leuchtet grell orangerot, Gebäude gehen in Flammen auf, Menschen eilen aufgeregt durcheinander. Eine junge Frau bahnt sich einen Weg durch die Menge, auf der Suche nach keinem Geringeren als David O. Selznick. Gerade jetzt, als der in Culver City ein Flammeninferno inszeniert – und damit die Dreharbeiten zum aufsehenerregendsten Filmprojekt aller Zeiten einläutet: Vom Winde verweht. Julie ist noch nicht lange hier, in der sagenumwobenen Stadt voll Glitzer und Glamour, umjubelter Filmstars und skandalöser Partys. Sie will Drehbücher schreiben, doch noch ist sie nur eine kleine Schreibkraft in Selznicks Produktionsfirma. Nie hätte sie sich träumen lassen, dass sie mitten hineingerät in die dramatische Liebesgeschichte von Scarlett und Rhett, die ganz Amerika aufseufzen ließ. Und nicht nur das: Auch die Affäre von Selznicks Star Clark Gable mit der Femme fatale Carole Lombard wird mit einem Mal Julies ganz persönliche Angelegenheit … Zur Autorin Kate Alcott studierte an der University of Oregon und arbeitet als Journalistin. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und vier Töchtern in Chicago. Ihr letzter Roman Ein Koffer voller Träume (OT: The Dressmaker) kam 2012 in den USA heraus und wurde ein Bestseller. Hier findet Ihr das Facebook-Profil von Kate Alcott. Ihr möchtet mit Zurück nach Tara die Türen zum alten Hollywood öffnen und mit der abenteuerlustigen Julie einen Blick hinter die nostalgischen Kulissen werfen? Dann bewerbt Euch bis zum 03.12. und beantwortet die folgende Frage über den „Jetzt bewerben“-Button: Welches Drehbuch müsste unbedingt geschrieben werden? Ganz gleich ob die Verfilmung eines Buches, eine reale Geschichte oder Eure ganz persönliche Idee – welchem Stoff würdet Ihr den großen Durchbruch wünschen?

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    • 191
  • Ich bin enttäuscht ...

    Das Schmetterlingsmädchen
    engineerwife

    engineerwife

    25. September 2015 um 14:25

    Ganz klar wurde bei dieser Geschichte das Thema verfehlt! Das wunderschöne Cover mit einer hübschen jungen Frau mit Louises Zügen sowie der Klappentext lassen den angehenden Leser vermuten, dass es in dem Buch hauptsächlich um die Lebensgeschichte der in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekannten Stummfilmschauspielerin Louise Brooks handelt. Aber weit gefehlt. Wir begleiten eigentlich die Anstandsdame Cora von frühen Kindesbeinen an. Auch Cora hat ja ein recht bewegtes junges Leben hinter sich. Die Verschickung von Waisenkindern von der Ostküste in den mittleren Westen im späten 19ten bis zum frühen 20ten Jahrhundert finde ich zum Beispiel durchaus interessant, aber da gibt es sicher andere Bücher, die sich mit diesem Thema befassen. Coras Leben wird nun also in vielen, manchmal fast aneinander gereihten Episoden geschildert, während Louise im Hintergrund als arrogante Zicke recht blass bleibt. Vielleicht hätte man in der deutschen Ausgabe den englischen Originaltitel übersetzen sollen, der das Thema mit The Chaperone besser getroffen hat. 

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  • Buchverlosung zu "Das Schmetterlingsmädchen" von Laura Moriarty

    Das Schmetterlingsmädchen
    NiWa

    NiWa

    23. April 2015 um 09:13

    Blogger schenken Lesefreude ist eine Aktion von begeisterten Buchbloggern, um am Welttag des Buches (23. April) weitere Lesebegeisterte zu erreichen und vielleicht sogar die weniger Begeisterten in die Welt des gedruckten (von mir aus auch digitalen) Wortes zu entführen.  Auf meinem Blog gibt es daher u.a. dieses Buch zu gewinnen und hier erfahrt ihr auch mehr darüber: http://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at Viel Glück!

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  • Hinter den Kulissen der 20er

    Das Schmetterlingsmädchen
    NiWa

    NiWa

    Mitten in den Goldenen Zwanziger bricht die 15jährige Louise nach New York auf, um sich ihren größten Traum zu erfüllen: sie will Tänzerin werden! Allerdings lässt sie nicht einmal ihre gleichgültige Mutter allein diese Reise antreten und so kommt es, dass die moralisch gefestigte Mittdreißigerin Cora zur Anstandsdame wird. Jedoch sind Mutter und Tochter ahnungslos, welche Geheimnisse Cora aus ihrer Vergangenheit und ihrem Leben mit sich nach New York trägt, und dass sich hinter der prüden Fassade eine dramatische Geschichte verbirgt. Eine Geschichte, von der nicht einmal Cora ahnt, welchen unerwarteten Weg sie noch einschlagen wird. Und was für eine Geschichte! Im Vordergrund steht gar nicht Louise, wie es der Klappentext vermuten lässt, sondern die Anstandsdame Cora: verheiratet, angesehen, gesittet. Langweilig würde man meinen. Ganz und gar nicht! Denn hinter Coras konservativem Gehabe verbirgt sich eine Frau, die sich auf latente Weise gegen die überholten Moralvorstellungen ihrer Zeit stellt. Sie wird durch New York noch mehr in ihren Ansichten bestärkt und gewinnt neue Perspektiven, die zeigen, dass es so einiges zu überdenken gilt. Doch das ist nicht das Einzige, was ihr in der berauschenden Metropole widerfährt … Vor allem geht es aber um die 20er-Jahre. Dabei beschränkt sich die Autorin nicht nur auf die typischen Bilder, die einem im Kopf umgehen, die Prohibition, junge Frauen mit Bubikopf und einer Zigarettenspitze in der Hand, durchtanzte Nächte und alles umarmender Ausgelassenheit, sondern hier wird facettenreich das Thema der Emanzipation behandelt. Aber es ist nicht auf die Emanzipation der Frauen beschränkt, denn es geht um alle Menschen, die hinter den moralischen Gitterstäben ihrer Gesellschaft ausharren - egal ob Schwarz, Weiß, Mann, Frau, Städter oder Farmer, und sich nach und nach einen Weg aus diesem Gefängnis feilen, vielleicht sogar, um danach erneut eingeschlossen zu sein: „All diese Mädchen hatten sich von ihren Korsetts befreit, aber essen durften sie anscheinend nichts.“ (S. 131) Louise Brooks, dieses 15jährige Mädchen, dem Cora ihre Reise nach New York verdankt, ist dagegen nur eine Nebenfigur, die sich von Anfang bis Ende wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Allerdings ist sie eine Nebenfigur, die für die Stimmung und Erwartungen ihrer Generation als stellvertretende Ikone steht und ein Stummfilmstar der 20er-Jahre war. Denn Louise Brooks hat tatsächlich gelebt. Sie war für ihr ausschweifendes Leben, so manches Techtelmechtel - u.a. mit Charlie Chaplin und Greta Garbo - bekannt und nach ihrem Tod hat ihr die Band OMD mit dem Lied „Pandora’s Box“ noch einmal die Ehre erwiesen: Es ist ein Gesellschaftsroman, der einen Blick hinter die Kulissen der 20er-Jahre wirft, und dabei nicht nur mit diesem berauschenden Jahrzehnt besticht, sondern einem zu Anfang - genau wie Cora - etwas distanziert gegenübertritt, um einen zu packen und einfach nicht mehr loszulassen.Ein Buch, dem ich mich aufgrund des Titels sehr skeptisch genähert habe, das mir dann einen ordentlichen Schubs in die Goldenen Zwanziger gegeben hat und mich sogar noch nach der Lektüre weiterhin fasziniert und mich nicht mehr entkommen lassen will. Für alle, die an den 20er-Jahren, der damaligen Gesellschaft oder einfach an einem guten historischen Roman interessiert sind, spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus.

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    • 19
    Sabine17

    Sabine17

    29. March 2015 um 00:05
  • Eine Anstandsdame legt ihr Korsett ab ...

    Das Schmetterlingsmädchen
    gst

    gst

    Bisher wusste ich weder, dass es eine Louise Brooks gab, noch dass sie eine berühmte Diva der Stummfilmzeit war. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass das Titelbild dieses Romans diese Louise Brooks zeigt. Obwohl mit dem „Schmetterlings-Mädchen“ dieser Star der Zwanziger Jahre gemeint ist, spielt sie in diesem Roman nur die zweite Geige. Im Mittelpunkt steht Cora, zwanzig Jahre älter als Louise. Sie begleitet die 15jährige Louise als Anstandsdame von Kansas nach New York. Dabei erlebt sie eine provozierende Pubertierende, die genau weiß, was sie will und die es immer wieder schafft, ihre Ziele zu erreichen. Der Roman besteht aus drei Teilen. Im ersten erfährt der Leser, wie Cora zu Louises Anstandsdame wurde. Der zweite Teil ist der ausführlichste und erzählt von der Reise nach New York und dem dortigen Aufenthalt. Aus dem „unbeschriebenen Blatt“ Cora wird ein lebendiger Mensch mit Vergangenheit und festen Moralvorstellungen, die von Louise ins Lächerliche gezogen werden. Für Cora ändert sich während dieses Aufenthaltes das Leben grundlegend. Doch was geschieht, das soll sich jeder selbst erlesen. Ich fand die Lektüre jedenfalls anregend und zum Mitfiebern geeignet. Weshalb ich trotzdem nur drei Sterne vergebe? Das liegt am dritten Teil, der wohl eine Abrundung der vorhergegangenen Geschichte sein soll – auf mich aber im Verhältnis zum zweiten Teil ziemlich schwach wirkte. Insgesamt bietet der Roman Einblicke in eine Zeit des Aufbruchs in Amerika. Während anfangs noch enge Moralvorstellungen das Leben erschweren (die nur heimlich überschritten werden), erlebt man während der Lektüre eine sehr mühsame Lockerung der vorgegebenen Regeln. Alles in allem kann ich dieses, in gut lesbarer Sprache gehaltene Buch uneingeschränkt auch denjenigen empfehlen, die nicht nur an Louise Brooks Leben interessiert sind..

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    • 3
  • Eine Reise nach New York

    Das Schmetterlingsmädchen
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    Im Kansas der 20er Jahre beschließt die junge Cora, Hausfrau und Mutter zweier erwachsener Söhne, die Tochter einer Bekannten als Anstandsdame nach New York zu begleiten. Die dickköpfige und meist leichtsinnige Louise Brooks soll in der Weltstadt zur Tänzerin ausgebildet werden. Beide Frauen verfolgen auch noch eigene Ziele, denn Louise möchte nicht wieder nach Wichita zurückkehren und die New Yorker Ungezwungenheit voll auskosten. Und Cora hat ihr ganz eigenes Geheimnis, dessen Spuren sie verfolgen möchte.  Laura Moriarty begeistert den Leser mit einem Buch, das man keinesfalls mehr aus der Hand legen möchte. Die Handlung und der sprachliche Stil haben mich regelrecht fasziniert. Schön gezeichnete Protagonisten, eine davon eine spätere Berühmtheit, verstärkten dieses Gefühl bei mir noch.  Mit Louise musste ich erst warm werden, was mir jedoch trotz ihrer Allüren gelang. Cora hingegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Man merkt sofort, sie ist eine warmherzige Frau, die es nicht immer leicht im Leben hatte, aber das Beste aus der jeweiligen Situation gemacht hat.  Die damaligen Gepflogenheiten, man kann sich die Diskussionen der Rocksaumlänge in der heutigen Zeit gar nicht mehr vorstellen, sind sehr schön beschrieben und in die Geschichte eingewebt. Man merkt, wie sehr Cora sich wünscht, zeitgemäß und trotzdem modern und fortschrittlich zu denken und zu Handeln. Und dennoch die Regeln der Tugend zu wahren.  Viel mehr möchte ich über diese berührende Geschichte gar nicht verlieren. Es würde meiner Meinung nach zu viel von der mitreißenden Spannung vernichten.  Fazit: Eine großartige Geschichte über zwei wirklich unterschiedliche Frauen, die in den prüden Zwanzigern für ihre Träume und ihr Glück kämpfen. Das Buch wandert sofort auf meine Favoritenliste. Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!!!! 

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    • 2
    NiWa

    NiWa

    07. February 2015 um 16:39
  • Leserunde zu "Der Zug der Waisen" von Christina Baker Kline

    Der Zug der Waisen
    Goldmann_Verlag

    Goldmann_Verlag

    "Der Zug der Waisen" von Christina Baker Kline ist ein bewegender Roman über ein vergessenes Kapitel amerikanischer Geschichte und über eine unerwartete Freundschaft. In den USA war der Roman ein absoluter Überaschungserfolg, der sich wochenlang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste hielt. "Der Zug der Waisen" erscheint bei Goldmann am 10. November 2014, wir stellen für eine Leserunde 30 exklusive Vorab-Exemplare zur Verfügung. Die Gewinner der Bücher stehen fest: Leselea, BookfantasyXY, sunflower130280, Pelikanchen, mecedora, mabuerele, Rheinmaingirl, miro76, mimimaus01, Sophiiie, hermine, Robbi6, Toolkat, Irmi_Bennet, Buchswagger, britta70, Cupcakes2, Bella5, Lrvtcb, harakiri, Brilli, -Viki-, Xirxe, Mohnschnitte, SweetSmile, Gotti, tiggger, Kitai, angie126 und Arizona

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    • 402
  • Die Schausoielerin Louise Brooks und ihre Anstandsdame

    Das Schmetterlingsmädchen
    schokoloko29

    schokoloko29

    20. July 2014 um 15:45

    Inhalt des Buches: Louise Brooks bekommt einen Engagement als Tänzerin und zieht vom verschlafenen Wichita in Kansas nach New York City. Da Louise sehr jung (15 Jahre) und sehr freizügig ist, wird die Cora beauftragt sich um das Mädchen zu kümmern. Sie selbst hat ein großes Interesse nach New York zu kommen, da sie in New York geboren wurde und im Waisenhaus aufwuchs. Mit einem Waisenzug wird sie nach Kansas gebracht, wo sich ein Ehepaar bereit erklärt sie bei sich aufzunehmen. Doch Cora möchte endlich erfahren, wer ihre leiblichen Eltern sind.... Eigene Meinung: Ich habe vor dem Lesen des Buches nichts von Louise Brooks und den Waisenzügen gehört. Von daher war es für mich Neuland und ich war begierig zu erfahren, was das alles auf sich hat. Jedoch fand ich die Erzählweise etwas langatmig und gestelzt. Ich weiß natürlich nicht ob es an der Übersetzung oder an der Autorin lag. Fazit: Ein interessantes Buch, was eher die Entwicklung der Cora beschreibt. Louise bleibt eher eine Randfigur, bei dem man als Leser nicht so den Eindruck hat diese zu durchschauen. Sie bleibt einem immer sehr distanziert.

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  • Die goldenen Zwanziger

    Das Schmetterlingsmädchen
    Sabine17

    Sabine17

    Das Buch spielt hauptsächlich in den zwanziger Jahren in Amerika. Cora lebt in Kansas und ist mit einem erfolgreichen Anwalt verheiratet. Ihre Zwillingssöhne haben gerade das Haus verlassen, um ans College zu gehen. Da erfährt sie, dass für die 15 jährige Louise Brooks eine Anstandsdame gesucht wird, die sie für einen Monat nach New York begleitet. Das Mädchen hat sich dort für die Aufnahme bei einer berühmten Tanzgruppe beworben. Cora übernimmt diesen Job, weil sie die Zeit nutzen möchte, um mehr über ihre Herkunft herauszufinden. Sie war als kleines Mädchen aus einem Waisenhaus in New York zu Pflegeeltern gekommen und würde gern wissen, wer ihre Eltern sind. Cora hat es nicht leicht mit Louise. Das Mädchen ist ungewöhnlich hübsch und selbstbewusst. Sie frisiert und kleidet sich sehr unkonventionell und verstößt gegen alle Anstandsregeln der damaligen besseren Gesellschaft. Doch dieser Monat zusammen mit Louise in New York verschafft Cora nicht nur Erkenntnisse über ihre eigene Vergangenheit, sondern sie wird zudem ermutigt, ihr zukünftiges Leben in die Hand zu nehmen und selbst zu gestalten. Das Buch gibt dem Leser einen guten Eindruck über Leben und Gesellschaft im Amerika der zwanziger Jahre: Prohibition, Frauenwahlrecht, Ku-Klux-Clan, Mode, Musik, Theater, Film, Religion und Weltanschauung. Das Buch ist flüssig geschrieben und sämtliche Personen sind sehr lebendig beschrieben, so dass man das Gefühl hat, einen echten Einblick in das Leben der damaligen Zeit zu bekommen. Und wie ein roter Faden zieht sich auch die Lebensgeschichte von Louise Brooks durch das Buch. Sie hat wirklich gelebt und war ein Stummfilmstar. Sie hat u. a. auch in Deutschland zwei Filme gedreht. Außerdem hatte sie ein bewegtes Privatleben, häufig gezeichnet von Alkoholproblemen. Wer mehr wissen möchte: http://de.wikipedia.org/wiki/Louise_Brooks. Was ich bei Wikipedia lesen konnte, deckt sich mit den Beschreibungen ihres Lebenslaufs in dem Buch.  Der Roman ist ein ungewöhnlich gut erzähltes Stück Zeitgeschichte und ein wahrer Lesegenuss.  

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    • 2
    NiWa

    NiWa

    18. July 2014 um 18:58
  • Das Schmetterlingsmädchen von Laura Moriarty

    Das Schmetterlingsmädchen
    Legibilis

    Legibilis

    23. June 2014 um 10:41

    Mitten in den goldenen 20er Jahren: Cora Carlisle führt ein beschauliches Leben in einem kleinen Städtchen in Kansas. Ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Nur noch sie und ihr Mann Alan bewohnen ihr großes Haus. Cora vertreibt sich ihre Zeit mit Kaffeekränzchen, Wohltätigkeitsveranstaltungen und ehrenamtlicher Tätigkeit. Doch dann sucht die als arrogant geltende Myra Brooks eine Anstandsdame für ihre Tochter Louise, die mit dem 15-jährigen Mädchen nach New York fahren soll, wo das Kind eine berühmte Tanzschule besuchen wird. Cora fackelt nicht lange und bewirbt sich für die Stelle. Und bekommt sie. Kurze Zeit später schon kommt sie mit dem Zug und Louise Brooks in New York an. Und während das Mädchen, das später zu einer der größten Stummfilmikonen werden soll, an der Tanzschule ihr bestes gibt, wandert Cora durch die Straßen New Yorks. Auf der Suche. Denn Cora verbindet etwas Besonderes mit dieser Stadt… Ein Buch, das mitten in den goldenen Zwanzigern spielt. Und genauso schillernd und voller Umbrüche, wie uns heute diese Zeit scheint, ist auch dieses Buch. Man begegnet der jungen Louise, die aus den alten Konventionen ausbrechen will. Sie wirkt moderner als viele der anderen Figuren, vertritt sie doch viele Anschauungen, die heute normal sind, über die zum Teil niemand mehr nachdenken würde, die aber in den 20er Jahren einen wahren Tabu-Bruch darstellten. Ihr gegenüber steht die etwa 20 Jahre ältere Cora. Sie ist ein Kind ihrer Zeit und tief verwurzelt in den alten Anschauungen. Besonders am Anfang wirkt sie deswegen eher spröde und prüde. Das macht es auch dem Leser schwer sich mit ihr zu identifizieren. Doch nach und nach, umso mehr man über Cora und ihre Lebensumstände weiß, schleicht sich ein Gefühl des Verständnisses ein. Und zum Ende hin (ohne hier zu viel verraten zu wollen) wird Cora zu einer sehr modernen und unkonventionellen Frau. Gerade die Entwicklung der Cora ist deshalb umso erstaunlicher. Der Leser begleitet sie auf ihrem Weg und erhält dabei auch Einblicke in die damalige Zeit. Dazu gehört auch Louise Brooks. Das Mädchen, aus dem später eine der Stummfilm-Ikonen der Zeit wurde, beschäftigt Cora ihr ganzes Leben lang und zieht sich damit auch durch das Buch. Über Cora erfährt der Leser, wie es mit der ambitionierten Tänzerin weiterging. Und wie sich die Entwicklung des Filmes, weg vom Stummfilm zu den großen Blockbustern, die wir kennen, auch auf die Karriere und das Leben der Louise Brooks ausgewirkt hat. Anders, als man vielleicht beim Lesen des Klappentextes glauben mag, geht es nicht vornehmlich um Louise Brooks. Vielmehr ist „Das Schmetterlingsmädchen“ die Familiengeschichte der Cora. Die auf eindrückliche Weise auch die sich im Umbruch befindliche Zeit widerspiegelt. Aber gerade die Schilderungen von Louise machen den Leser neugierig auf die Stummfilm-Ikone, von der bestimmt noch nicht viele vorher gehört haben. Ich zumindest habe mir im Anschluss an das Buch erst einmal einige Videos im Internet mit ihr angeschaut. „Das Schmetterlingsmädchen“ von Laura Moriarty ist ein wundervoller Roman, der mit seiner bildhaften Sprache auf eindrückliche Weise die 20er Jahre vor den eigenen Augen wieder aufleben lässt, und die Veränderungen in der Gesellschaft anhand der traurigen Geschichte der Cora beschreibt.

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  • Das Schmetterlingsmädchen von Laura Moriarty

    Das Schmetterlingsmädchen
    Legibilis

    Legibilis

    19. January 2014 um 13:41

    Mitten in den goldenen 20er Jahren: Cora Carlisle führt ein beschauliches Leben in einem kleinen Städtchen in Kansas. Ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Nur noch sie und ihr Mann Alan bewohnen ihr großes Haus. Cora vertreibt sich ihre Zeit mit Kaffeekränzchen, Wohltätigkeitsveranstaltungen und ehrenamtlicher Tätigkeit. Doch dann sucht die als arrogant geltende Myra Brooks eine Anstandsdame für ihre Tochter Louise, die mit dem 15-jährigen Mädchen nach New York fahren soll, wo das Kind eine berühmte Tanzschule besuchen wird. Cora fackelt nicht lange und bewirbt sich für die Stelle. Und bekommt sie. Kurze Zeit später schon kommt sie mit dem Zug und Louise Brooks in New York an. Und während das Mädchen, das später zu einer der größten Stummfilmikonen werden soll, an der Tanzschule ihr bestes gibt, wandert Cora durch die Straßen New Yorks. Auf der Suche. Denn Cora verbindet etwas Besonderes mit dieser Stadt… Ein Buch, das mitten in den goldenen Zwanzigern spielt. Und genauso schillernd und voller Umbrüche, wie uns heute diese Zeit scheint, ist auch dieses Buch. Man begegnet der jungen Louise, die aus den alten Konventionen ausbrechen will. Sie wirkt moderner als viele der anderen Figuren, vertritt sie doch viele Anschauungen, die heute normal sind, über die zum Teil niemand mehr nachdenken würde, die aber in den 20er Jahren einen wahren Tabu-Bruch darstellten. Ihr gegenüber steht die etwa 20 Jahre ältere Cora. Sie ist ein Kind ihrer Zeit und tief verwurzelt in den alten Anschauungen. Besonders am Anfang wirkt sie deswegen eher spröde und prüde. Das macht es auch dem Leser schwer sich mit ihr zu identifizieren. Doch nach und nach, umso mehr man über Cora und ihre Lebensumstände weiß, schleicht sich ein Gefühl des Verständnisses ein. Und zum Ende hin (ohne hier zu viel verraten zu wollen) wird Cora zu einer sehr modernen und unkonventionellen Frau. Gerade die Entwicklung der Cora ist deshalb umso erstaunlicher. Der Leser begleitet sie auf ihrem Weg und erhält dabei auch Einblicke in die damalige Zeit. Dazu gehört auch Louise Brooks. Das Mädchen, aus dem später eine der Stummfilm-Ikonen der Zeit wurde, beschäftigt Cora ihr ganzes Leben lang und zieht sich damit auch durch das Buch. Über Cora erfährt der Leser, wie es mit der ambitionierten Tänzerin weiterging. Und wie sich die Entwicklung des Filmes, weg vom Stummfilm zu den großen Blockbustern, die wir kennen, auch auf die Karriere und das Leben der Louise Brooks ausgewirkt hat. Anders, als man vielleicht beim Lesen des Klappentextes glauben mag, geht es nicht vornehmlich um Louise Brooks. Vielmehr ist „Das Schmetterlingsmädchen“ die Familiengeschichte der Cora. Die auf eindrückliche Weise auch die sich im Umbruch befindliche Zeit widerspiegelt. Aber gerade die Schilderungen von Louise machen den Leser neugierig auf die Stummfilm-Ikone, von der bestimmt noch nicht viele vorher gehört haben. Ich zumindest habe mir im Anschluss an das Buch erst einmal einige Videos im Internet mit ihr angeschaut. „Das Schmetterlingsmädchen“ von Laura Moriarty ist ein wundervoller Roman, der mit seiner bildhaften Sprache auf eindrückliche Weise die 20er Jahre vor den eigenen Augen wieder aufleben lässt, und die Veränderungen in der Gesellschaft anhand der traurigen Geschichte der Cora beschreibt.

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  • Cora Carlisle erzählt über Luise Brooks

    Das Schmetterlingsmädchen
    flower1984

    flower1984

    31. December 2013 um 14:29

    Ich wollte eigentlich nur 3,5 * vergeben.... Leider nicht möglich, also hat Laura Moriarty Glück und es gibt einen halben Stern mehr. Warum die Autorin so viele Biografien über Luise Brooks gelesen hat, das weiß ich nicht und lässt es mich in dem Buch auch nicht erkennen. Der Klappentext und auch das Cover sind falsch, bzw. Irreführend. Man darf mich nicht falsch verstehen. Das Buch ist gut geschrieben. Am Schreibstil kann man nicht meckern. Gegen Ende hab ich sogar ein paar Tränen vergossen. Mit Luise Brooks, der schillernden Stummfilm-Ikone, wie im Klappentext so schön geschrieben, hatte das jedoch nichts zu tun.  Cora Carlisle. Cora X. Cora Kaufmann habe ich diese Tränen zu verdanken. Ihren Erzählungen als Kind, junge Frau und Mutter. Als alternde Geliebte. Beeindruckend, was diese Frau in ihrem Leben alles durchgemacht hat. Wie viel Glück sie als kleine Waise erfahren durfte. Welch Durchsetzungsvermögen als gereifte Frau. Cora hat Luise gekannt.... Ich glaube, es war er anderes herum. Luise hat Cora gekannt.  Luise Brooks ist in diesem Buch zwar erwähnt und sie nimmt sicher auch einen kleinen Stellenwert ein. Aber dieses Buch handelt nicht von Luise Brooks. Es handelt auch nicht von der damaligen rauschhaften Epoche in den goldenen Zwanzigern. Nein... dieses Buch handelt von Cora Carlisle. Ihrem Leben als Waise, als Jugendliche, als naive Braut und jungen Mutter. Von der betrogenen Ehefrau bis hin zur glücklichen Geliebten.  Vielleicht hat dieses Buch doch 4 * verdient. Aber zu verdanken ist es nicht Luise Brooks. Sondern den Erzählungen von Cora. 

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  • Eine Frau auf der Suche nach sich selbst

    Das Schmetterlingsmädchen
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    26. December 2013 um 18:47

    Junge Menschen können natürlich anstrengend sein und erschreckend und gönnerhaft und beleidigend, und sie können mit ihren rauen Ecken und Kanten verletzend sein. Aber sie können einen auch, noch während man schimpft und protestiert und sich zurückziehen will, direkt zum Fenster der Zukunft ziehen und vielleicht sogar hindurchschubsen. ******************************************************************** Es ist das New York der goldenen 20ger Jahre. Cora begleitet die junge Louise als Anstandsdame zu einem Tanzkurs. Louise ist wild und ungestüm, freizügig und aufregend. Sie hält Cora für langweilig und bieder. Doch auch Cora hat ihre Geheimnisse. Sie begibt sich mit der Reise nach New York auf die Suche nach ihrer Vergangenheit... und irgendwie auch auf die Suche nach ihrer Zukunft... ********************************************************************** Man begleitet Cora und Louise auf eine wunderbare Zeitreise. Das Leben von Louise Brooks, der Ikone des Stummfilms, wird in einer Nebenhandlung erzählt. Sie ist schillernd und wild und frei. Aber die eigentliche Hauptfigur ist Cora. Sie macht eine unglaubliche Wandlung durch. Sie reist als zugeknöpfte, korsetttragende Ehefrau nach New York, die alle Vorurteile der Kleinstadt lebt. Dann begibt sich sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern. Man begleitet sie durch ihre Lebensgeschichte von ihrer Kindheit, bis zu ihrem Tode. Man erfährt durch Cora von dem Leben der Menschen und der langsamen Loslösung der Gesellschaft von Voruteilen. Es werden Aspekte thematisiert, die einen zu Tränen rühren. Neben Cora und Louise erschafft die Autorin weitere liebenswerte, wichtige Charaktere (wie Alan und Joseph), die den Leser bezaubern und durch die Jahre führen. Der Schreibstil ist angenehm, manchmal doch etwas langatmig, aber flüssig. Die Sprache schnörkellos und die Geschichte kommt ohne unnötiges Tamtam aus. Eine wunderbar gefühlvolle Geschichte über Liebe und Leid, Mut und Loyalität. Darüber wie man Vorurteile überwinden kann und auch nach einem tiefen Sturz wieder auf die Beine kommen kann. Einfach zauberhaft.

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  • Das Schmetterlingsmädchen

    Das Schmetterlingsmädchen
    AgnesM

    AgnesM

    22. November 2013 um 12:26

    Die 15 jährige Louise und ihre Anstandsdame Cora begeben sich auf eine außergewöhnliche Reise. Von Wichita (Kansas) geht es auf nach New York City. Beide verfolgen verschiedene Ziele und hüten zunächst ihre Geheimnisse. Während die eigenwillige und zynische Louise beabsichtigt eine große Karriere als Tänzerin zu starten, versucht die zurückhaltende und ängstliche Cora mehr über ihre Vergangenheit, ihr eigenes Ich, herauszufinden. Anfängliche Schwierigkeiten in der Kommunikation und in der Existenz mit- und nebeneinander machen ihnen das Leben nicht einfach, doch trotzdem versuchen beide das Beste aus der Situation zu machen und ihren Zielen näher zu kommen. Die Autorin stellt ein authentisches Bild der 20er Jahre dar. Laura Moriarty gibt uns einen Überblick über die damaligen Modevorstellungen, die kulturelle Szene, Ansichten und Lebenseinstellungen der Menschen auf dem Land und in der Großstadt und reißt auch die Problematik mit dunkelhäutigen und homosexuellen Menschen an. Das Buch ist sehr gut geschrieben und flüssig zu lesen, allerdings werden an mehreren Stellen im Buch diverse Ereignisse nur kurz angeschnitten und nicht wieder behandelt, so dass am Ende doch leider einige Fragen offen bleiben. Nichtsdestotrotz regt das Buch zum Nachdenken an und hat die eine oder andere Überraschung parat.

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