Laura Moriarty Eines Tages vielleicht

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Inhaltsangabe zu „Eines Tages vielleicht“ von Laura Moriarty

Was fühlt eine Mutter, deren Tochter das Leben eines anderen Menschen auf dem Gewissen hat? Was fühlt eine Tochter, die weiß, dass sie einen Fehler nie wieder wird gutmachen können? Mit feinem Gespür für die emotionalen Konflikte ihrer Figuren erzählt Laura Moriarty, wie ein Schicksalsschlag eine Familie in ihren Grundfesten erschüttert und plötzlich alte Wunden aufreißt, die lange Zeit unter der Oberfläche des scheinbar perfekten Familienglücks verborgen waren. Eine wunderbar einfühlsame Geschichte über Mütter und Töchter und über das Wiederfinden der Hoffnung.

Gefühlvoll und sehr interresant

— LaMensch
LaMensch

Ich war von diesem Buch nicht ganz so begeistert, wie ich es erhofft hatte. Mir haben die gefühlvollen Momente gefehlt und ich finde es mehr als schade, dass die Geschichte nur aus Leighs Perspektive und Karas Äußerungen erzählt wird. Viel interessanter wären die Gedanken der anderen Familienmitglieder gewesen! Trotzdem ist es kein Buch, dass man nach dem Lesen bereut.

— killerprincess
killerprincess

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Pagina86

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    Eines Tages vielleicht
    LaMensch

    LaMensch

    31. March 2017 um 09:14

    Kara hat gerade den Führerschein. Sie fährt mit dem Auto ihrer Eltern durch die Stadt, biegt auf einen Parkplatz ein um einen streunenden Hund zu retten. Als sie den Parkplatz wieder verlässt, mit Hund im und Freundin im Auto telefoniert sie und übersieht ein Mädchen, das gerade den Bürgersteig verlässt um über den Zebrastreifen zu gehen. Sie bemerkt erst, als es knallt, dass sie es überfahren hat. Das Mädchen stirbt. Sie ist voller Schuldgefühle, kann sie jemals wieder in ein richtiges Leben finden? Und das ganze könnte noch viel einfacher sein, wenn die Beziehung zu ihrer Mutter jetzt nicht diese schlechten Ausmaß hätte, die sie in Wirklichkeit doch hat.Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr einfach gehalten. Man sieht die Geschichte aus der Sicht der Mutter geschrieben. Das macht die ganze Sache so interessant, denn man weiß nicht genau was in der Tochter vorgeht, kann sich aber die Mutter und ihre Gedanken komplett zu seinen eigenen machen und somit in die Geschichte hinein tauchen. Mir gefallen die Charaktere, sie sind sehr authentisch und wirklich verschieden. Das Thema ist zertifiziert und muss vorsichtig angegangen werden, ich denke in diesem Buch ist es sehr gut dargestellt.Jedoch muss ich sagen, dass es sich teilweise doch etwas gezogen hat, das ist aber der alte Kritikpunkt, den ich wirklich habe.Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Eines Tages vielleicht" von Laura Moriarty

    Eines Tages vielleicht
    Aljona

    Aljona

    19. November 2011 um 23:26

    In diesem Buch handelt es von Kara, die in einem unwachsamen Moment ein Mädchen anfährt und dieses daraufhin an den Folgen stirbt. Es war ein Unfall, jedoch plagt sie sich selbstverständlich mit Schuldgefühlen und die Wut der Hinterbliebenden trifft sie unvermittelt. Es geht um die Auswirkungen dieses Ereignisses für die Familie des Opfers aber auch für Karas. Das Leben aller verändert sich. Sehr gutes, authentisches und emotionales Buch. Es spricht ein Thema an mit dem man sich normalerweise nicht beschäftigt und regt einen dadurch zum Nachedenken an. Es ist gut geschrieben und daher leicht in einem Schwung durchzulesen. Es gibt einen Punkt Abzug von mir, da ich doch erwartet habe das die Schuldgefühle der Tochter im Mittelpunkt stehen würden, jedoch ging es hauptsächlich um die Mutter und ihre Beziehung zu der Tochter. Diese Konflikte wurden sehr gut geschildert, aber waren doch nicht das Erwartete. So oder so sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Eines Tages vielleicht" von Laura Moriarty

    Eines Tages vielleicht
    killerprincess

    killerprincess

    06. July 2011 um 13:24

    "Eines Tages vielleicht" von Laura Moriarty Inhalt Kara hat ihren Schulabschluss und fährt mit ihrer besten Freundin mit dem Auto durch die Stadt. In einem unachtsamen Moment passiert dann das unglaublich schreckliche -vor allem wird dieses Geschehen Karas Leben für immer verändern, denn nun hat sie das Leben eines jungen Mädchens auf ihrem Gewissen. Doch auch Karas Mutter Leigh, sowie der Rest der Familie muss mit der Situation klarkommen, denn Leigh kann einfach nicht vergessen, dass das tote Mädchen einmal ihre Schülerin war. Meinung Ich mach es knapp: Insgesamt bin ich etwas enttäuscht von dem Buch. Ich bin ein sehr großer Fan von Geschichten, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden und diese Geschichte schreit nach diesem Konzept -aber nein, Laura Moriarty hat es vorgezogen, aus der Sicht der Mutter zu schreiben. Das ist vielleicht nicht schlecht, weil so auch einmal die Seite gezeigt wird, die "nur" indirekt betroffen ist, aber will der Leser nicht auch wissen, wie es der Tochter geht und nicht nur die Vermutungen der Mutter hören? Hinzu kommt, dass Leigh schon etwas nervig sein kann. Leigh ist ein so extrem unsicherer Mensch und verliert sich immer wieder in ihren "Ich wäre so gerne eine gute Mutter, was habe ich bloß falsch gemacht"-Gedanken. Auf Dauer nervt es, dass sie nicht fähig ist, mit ihren Menschen zu kommunizieren, ihnen das zu sagen, was sie fühlt. Positiv zu vermerken ist jedoch die Behandlung des Themas, denn die Schwierigkeit, wie man sich nach dieser Tragödie weiterhin verhalten soll, kommt gut rüber. Aber auch hier kann ich wieder kritisieren: Diese Geschichte könnte und sollte auch in meinen Augen trauriger sein, immerhin ist ein junges Mädchen gewaltsam gestorben und die Fahrerin macht sich selbst schreckliche Vorwürfe. Außerdem bringt die Familie noch genügend eigene Probleme zwischen den einzelnen Mitgliedern und in Leighs Vergangenheit mit sich. Manchmal lenken diese Probleme zu sehr von der eigentlichen Geschichte ab. Fazit Ich hatte irgendwie mehr von der Geschichte erwartet, vielleicht so etwas ähnliches wie die Bücher von Jodi Picoult, da ihre Meinung auch auf dem Buchrückung zitiert wird. Ich finde aber nicht, dass mich dieses Buch sehr zum Nachdenken gebracht hat, denn Fokus der Geschichte liegt nicht darauf, was man hätte anders machen können, sondern dass es "blöd gelaufen" ist und man jetzt irgendwie damit fertig werden muss. Die Geschichte ist nicht schlecht, birgt aber mehr Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde!

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  • Rezension zu "Eines Tages vielleicht" von Laura Moriarty

    Eines Tages vielleicht
    Lesefee86

    Lesefee86

    11. May 2011 um 10:44

    Eine Geschichte aus dem Leben. Eine Geschichte die jedem passieren kann - in nur dem kleinsten unachtsamen Augenblick. Ein Mensch verliert sein Leben, weil ein junges Mädchen im Straßenverkehr abgelenkt war. Nur ein kleiner Moment bringt das Leben von vielen Durcheinander. In dieser Geschichte passiert es. Leighs Tochter Kara überfährt eine ehemalige Schülerin. Kara schottet sich ab, redet und isst nicht mehr. Zumindest nicht mehr in der Gegenwart von Leigh. Warum kann eine Tochter nicht zu ihrer Mutter gehen, sich in die Arme nehmen lassen? Warum nicht einmal in der schwersten Zeit des Lebens? Liegt es daran, dass Leigh selbst nie eine gute Mutter hatte? Eine Kindheit und Jugend die nicht hätte schlimmer verlaufen können? Oder ist es einfach nur Karas Angst, die sie schweigen lässt? Nach und nach wird klar, dass Kara die Schuldgefühle nicht aushält. Sie will sich selbst bestrafen und würde sich freiwillig verurteilen lassen - auch wenn alles nur ein Unfall war. Durch die Hilfe von Leighs Schwester und einer Freundin aber wird Kara deutlich, dass eine Bestrafung die Schuld nicht von ihren Schultern nehmen würde. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und geht einen neuen Weg... Eine Geschichte über ein Mutter-Tochter-Verhältnis, welches niemals gut war und durch diesen Vorfall noch mehr zu zerbrechen scheint. Eine Familiengeschichte die berührt und einem zeigt, dass Veränderungen etwas bewirken. Ein interessantes Buch, anspruchsvoll, da es oft hin und her springt. Leider mit einem Ende, welches nicht ganz so zufrieden stellt.

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  • Rezension zu "Eines Tages vielleicht" von Laura Moriarty

    Eines Tages vielleicht
    Ajana

    Ajana

    31. October 2010 um 08:30

    Laura Moriarty hat es geschafft, mich mit ihrem Buch zu berühren. Wie sagt der Text auf dem Bücherrücken so schön: Was fühlt eine Mutter, deren Tochter das Leben eines anderen Menschen auf dem Gewissen hat? Ich denke, dass kann eigentlich keiner so recht wissen... bei jemanden Menschen wird es verschieden sein.... Laura schafft es jedoch, in ihrem Buch die Gefühle der Mutter Leigh gut rüberzubringen. Durch den tragischen Unfall, den ihre Tochter Kara verursacht hat, merkt Leigh erst so richtig, wie schwierig die Beziehung zu ihrer Tochter Kara ist und wie viel sie in der Erziehung falsch gemacht, genau wie ihre eigene Mutter damals, auch wenn sie sich geschworen hatte, als Mutter alles richtig zu machen. Die Geschichte zeigt, dass Mütter alles andere als perfekt sind und wie ein Unfall die Wende in der Beziehung zwischen Mutter und Tochter bringen kann. Und auch wie schwierig es für einen Vater ist, mit so einer Situation zurechtzukommen, auch wenn er meint, sonst so stark zu sein. Doch wenn es um die eigenen Kinder geht, sind doch viele Väter hilflos und wollen ihr Kind vor allem beschützen, auch wenn sie wissen, dass man das KInd nie vor dem wirklichen Leben schützen kann. DIe Geschichte macht einen auch nachdenklich und man erinnert sich an seine eigene Beziehung zur eigenen Mutter, als man noch jünger war.

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  • Rezension zu "Eines Tages vielleicht" von Laura Moriarty

    Eines Tages vielleicht
    guerkli

    guerkli

    11. October 2010 um 17:27

    Wahrscheinlich ist die Beziehung zwischen Mutter und Tochter nie leicht. Vielleicht, weil Faust Recht hatte und sie konkurrieren, vielleicht auch nur, weil sich eine Tochter abnabeln muss. Warum auch immer - es gibt meiner Ansicht nach kein Buch, dass die Unsicherheiten, die Missverständnisse und die Ängste zwischen den zwei so gefühlsvoll und echt beschreibt. Gleichzeitig kommt bei einem ständig die Frage auf, wie man sich selbst fühlen würde - dass man genau so gut an beider Stelle sein könnte - und dass es so schrecklich ist, was dieser Familie passiert. Eine Geschichte aus dem Leben. Kara wird sich wahrscheinlich nie verzeihen, dass sie ein Mädchen überfahren - getötet - hat. Aber eines Tages - eines Tages vielleicht - wird sie es als Chance sehen - als Chance zu reifen, an sich selbst zu arbeiten. Ihre Mum wird hinter ihr stehen - ganz egal, was passiert.

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  • Rezension zu "Eines Tages vielleicht" von Laura Moriarty

    Eines Tages vielleicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2010 um 11:24

    Inhalt: Was fühlt eine Mutter, deren Tochter das Leben eines anderen Menschen auf dem Gewissen hat? Was fühlt eine Tochter, die weiß, dass sie einen Fehler nie wieder wird gutmachen können? Mit feinem Gespür für die emotionalen Konflikte ihrer Figuren erzählt Laura Moriarty, wie ein Schicksalsschlag eine Familie in ihren Grundfesten erschüttert und plötzlich alte Wunden aufreißt, die lange Zeit unter der Oberfläche des scheinbar perfekten Familienglücks verborgen waren. Eine wunderbar einfühlsame Geschichte über Mütter und Töchter und über das Wiederfinden der Hoffnung. Meine Meinung: Kara verursacht durch eine kleine Unaufmerksamkeit einen Verkehrsunfall bei dem eine Schülerin ums Leben kommt. Die ganze Familie leidet darunter. Es kommt zu Konflikten, Schuldgefühlen und Auseinandersetzungen. Die eigentliche Protagonistin in diesem Roman ist aber Leigh, Karas Mutter. Die Autorin schildert Leighs Gedanken und Schuldzuweisungen. Ihre eigene Kindheit scheint hier eine große und tragende Rolle zu spielen. Ihr Verhältnis zu Kara erscheint kühl und distanziert, obwohl sich Leigh sicher ist, eine gute und aufmerksame Mutter zu sein und immer nur das beste für Ihre Kinder zu wollen. Auf mich wirkte sie recht unsympathisch und egozentrisch, oft hat mich dieser fast zwanghafte Sinn für Gerechtigkeit der Mutter , genervt. Zu häufig wurde ihre Kindheit erwähnt, Erlebnisse und Erinnerungen kamen zum Vorschein, die mir schon fast zu viel waren und irgendwie nicht den Erwartungen entsprachen, die ich durch den Klappentext hatte. Ich dachte eher das Kara im Vordergrund steht, ihr Leben mit diesem Unfall, dem wissen einen Menschen getötet zu haben. Jedoch hab ich beim lesen immer wieder das Gefühl bekommen das die Rolle der Mutter, ihr Kummer, im Vordergrund stand. Karas Sichtweisen kommen jedoch eher erst zum Ende des Romans zum Vorschein. Recht gut gefielen mir die verschiedenen Aspekte und Sichtweisen der Betroffenen, vor allem Kara und die Mutter des toten Mädchens. Diese Gefühle kamen mir realistisch und nachvollziehbar vor, auch die hilflosen und verzweifelten Versuche der Eltern, ihre Tochter vor weiteren Fehlern zu schützen. Der Leser erlebt die nächsten Wochen, das Verhalten der Nachbarn, die Angst der Familie. Sehr deutlich und einfühlsam ist der Familienzusammenhalt beschrieben, aber auch seine Konflikte und Auseinandersetzungen mit diesem tragischen Unglück. Der Schreibstil ist einfach, leicht zu verstehen, dennoch empfand ich das Buch als recht anspruchsvoll, da es eine recht verstrickte Handlung hatte. Das Cover zeigt eine Frau mit nackten Schultern, auf blauem Hintergrund. Fazit: Ich bin hin und hergerissen. Das Buch konnte mich nicht ganz so sehr überzeugen, kam mir die Handlung doch oft sehr unrealistisch und abgehackt vor, vor allem kurz vorm Schluss. Es wäre mir lieber gewesen wenn es mehr um Kara gegangen wäre, anstatt der Mutter. Dennoch war es trotzallem interessant und eine nette Abwechslung die mich länger beschäftigt hat, weil ich mich nach dem lesen noch mit der Handlung sehr auseinandergesetzt habe. „Eines Tages vielleicht“ hat mich zum nachdenken angeregt. Schnell wird bewusst wie ein einziger Fehler, ein Leben verändern kann. Wer hier aber einen Roman erwartet der zu Tränen rührt, wird mit diesem Buch nicht glücklich.

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