Anyone Dies in Paradise

von Laura Newman 
4,3 Sterne bei36 Bewertungen
Anyone Dies in Paradise
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TheUjulalas avatar

Absolut stimmiger Abschluss. Brutaler, aber trotzdem gefühlvoll und emotional. Roadtrip durch Zombie-Apokalypse mit sympatischen Protas.

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Unterhaltsam, spannend & wirklich tolle Charaktere...

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Inhaltsangabe zu "Anyone Dies in Paradise"

Dieses Mal ist das Paradies eisig!
Die Gruppe um Naya muss sich erneut enormen Herausforderungen stellen. Monate nach der nervenaufreibenden Flucht aus New York hat sich die Lage in der Welt weiter verschlechtert. Überleben ist alles, was zählt.
In der winterlichen Umgebung Kanadas müssen die erfahrenen Apokalypsegänger abermals feststellen, dass sie im Grunde kaum etwas über die Krankheit und deren Hintergründe wissen. Dass die Auswirkungen der Katastrophe noch viel grausamer sind, als man es sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741241277
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:340 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:04.12.2017
Teil 2 der Reihe "Paradise"

Rezensionen und Bewertungen

Neu
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    TheUjulalas avatar
    TheUjulalavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut stimmiger Abschluss. Brutaler, aber trotzdem gefühlvoll und emotional. Roadtrip durch Zombie-Apokalypse mit sympatischen Protas.
    Zombie-Dystopie-Roadtrip, aber trotzdem viel Gefühl und Emotionen

    Nachdem mich das erste Band der ADIP-Dilogie „Another Day in Paradise“ von Laura Newman so mitgerissen hat, musste ich auch gleich das 2. Band hinterherschieben. Das habe ich auch sofort getan und einfach Anschluß nach dem Ersten einfach weitergelesen.

    Coverbild
    Auch dieses Cover ist von Laura Newman selber gestaltet und ist in der Aufteilung dem des ersten Bandes gleich. Diesmal aber sehen wir eine weiße Landschaft mit Schneedünen. Natürlich zeigt auch hier der plakative Schriftzug den Titel des Buches. Neu sind allerdings die Gruppe von 4 Personen einige Ebenen hinter der wankenden Silhouette. Auch hier gefällt mir die Aufmachung des Covers sehr gut und es vermittelt hier ebenfalls nicht nur das Genre, sondern auch ganz gut, in welcher Landschaft sich der zweite Teil abspielen wird.

    Handlung
    Naya hat sich mit ihren Freunden Jaze, Summer und Gadget nun nach Kanada durchgeschlagen und suchen dort einen Ort, an dem sie in Sicherheit vor den Deadheads und der Seuche sind. Inzwischen hat sich die Seuche nämlich über die ganze Welt ausgebreitet und es gibt nur wenige Siedlungen oder Orte, die sich erfolgreich gegen die Krankheit abschirmen konnten. Doch auch egal, an welchem Ort sie ankommen, die Seuche schafft es immer wieder hinter die Barrieren zu gelangen. Die Deadheads werden immer mehr und es scheint wohl unausweichlich zu sein, ihnen überhaupt noch zu entkommen. Und doch ist es verwunderlich, dass die Vier sich nach Monaten Zombiegemetzel nicht angesteckt haben. Und ob sie jemals einen Ort finden werden, in dem sie vor dem Virus sicher sein können?

    Buchlayout / ebook
    Auch dieses Band wurde mit seinen 358 Seiten in 39 recht kurze Kapitel aufgeteilt. Da ich das schon aus dem Ersten kannte, konnte ich mich darauf einstellen. Die Kapitelüberschriften sind ebenfalls wie in Buch 1 gestalterisch aufbereitet. Neu allerdings ist die Einteilung in mehrere Abschnitte die dann jeweils einen Perspektivenwechsel einleiten.

    Idee / Plot
    Dass die Gefahr der Seuche nicht vorbei ist, war am Ende von Band 1 schon klar. Nach der Flucht aus New York und dem misslungenen Versuch, die Menschheit frühzeitig zu warnen, wollen die vier Freunde eigentlich nichts anderes, als einen Ort finden, in dem sie vor dem Virus geschützt sind. Nach Ausbruch der Seuche über die ganze Welt herrscht nur noch Misstrauen Fremden gegenüber und die allgegenwärtige Angst. Was auch verständlich ist. Ein bisschen erinnert das an Outbreak und die Frage, warum sich Naya und ihre Freunde bisher nicht angesteckt haben wird immer präsenter. Das wichtigste, was die Vier zusammenhält, ist das tiefe Vertrauen, welches sie füreinander über die lange Zeit in Texas und die Flucht nach Kanada aufgebaut haben. Sie können sich absolut aufeinander verlassen und haben gelernt, in den schlimmsten Situationen miteinander zu kämpfen und aufeinander Acht zu geben. Denn dass ist ihre einzige Überlebenschance. Neue Mitreisende haben es da schwer Fuß in die Gruppe zu fassen und das Vertrauen der eingeschworenen Freunde zu gewinnen.

    Emotionen / Protagonisten
    Der Verlust von Sam schmerzt Naya noch sehr, aber sie muss mit ihren Freunden ums Überleben kämpfen, und da haben Trauer und Emotionen kaum Platz. Auch die Zweisamkeit mit Jaze, so sehr sie sich beide danach sehnen, muss dem Wohl der Gruppe hintenanstehen. Ich habe Naya als wesentlich ernster und gesetzter empfunden, was mir aber auch in Anbetracht der langen Zeit in dieser Apokalypse als schlüssige Entwicklung erscheint. Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken sehr gut nachempfinden.

    "Der Anblick ist so entsetzlich, dass mir die Luft wegbleibt. Ich war mir immer so sicher, dass uns nichts geschehen kann. Nicht nach all der Zeit. Nach allem, was wir bereits durchgestanden haben. Ich hielt uns für unbesiegbar. Und nun muss ich erkennen, wie dumm dieser Gedanke ist. Wie dumm und naiv."

    Laure Newman "Anyone Dies in Paradise (ADIP 2)“ Pos. 2052 (Kindle eBook © Laura Newman, Bremen)

    Jaze ist nicht mehr so überhitzt und aufreißerisch wie im ersten Buch. Auch er ist nachdenklicher geworden. Seine Liebe zu Naya ist sehr groß und er würde sie immer und überall beschützen. Man kann seine Gefühle zu Naya sehr gut nachempfinden, trotzdem blitzt immer wieder noch seine unbeherrschte Art durch.

    "»Ein Gutes hat die ganze Sache immerhin.« Summer und ich sehen ihn verwundert an. Auch Gadget runzelt die Stirn. »Den bescheuerten Paradiessatz können wir uns von nun an sparen.«"

    Laure Newman "Anyone Dies in Paradise (ADIP 2)“ Pos. 3029 (Kindle eBook © Laura Newman, Bremen)

    Miles war mir am Anfang recht sympathisch, aber seine Handlungen haben dann doch alles zunichte gemacht. Ich kann zwar schon verstehen, warum Naya ihn mitnehmen und damit retten wollte.

    Summer und Gadget sind über den Großteil des Buches eher im Hintergrund, bekommen dann zum Schluß hin aber noch mal eine sehr wichtige Rolle. Ich habe beide sehr lieb gewonnen und fand sie durchweg sehr sympathisch. Und obwohl beide sich nicht offen dazu bekannt haben, hat man durchaus sehr gut mitempfinden können, wieviel sie sich bedeuten.

    Handlungsaufbau / Spannungsbogen
    Der Einstieg war für mich zunächst erst mal enttäuschend. Denn der erste Abschnitt ist nicht aus Nayas Perspektive erzählt. Es geht um einen Jungen namens Miles, der mit seiner Familie in der verbarrikadierten Siedlung Trust lebt. Das hatte ich nicht erwartet. Aber ich war dann überglücklich, als dann in der folgenden Perspektive wieder aus Nayas Sicht erzählt wurde. Die Handlung ist deswegen zu Beginn etwas holperig, aber dann gewinnt die Spannung die Oberhand. Der Spannungsbogen wird durch eine überraschende Wendung noch weiter angehoben bis es dann in ein echt krasses und sehr blutiges und auch emotionales Finale mündet. Alle Fragen aus dem ersten und zweiten Buch sind für mich auch am Ende aufgeklärt worden. Und obwohl mir das Ende echt zugesetzt hat, konnte ich das Buch befriedigt schließen.

    Szenerie / Setting
    Diesmal sind wir in der Eiseskälte von Kanada, also genau das Gegenteil von der Texanischen Wüste. Trotzdem konnte mir Laura Newman die Umgebung sehr bildhaft und schlüssig vor Augen führen. Dieses Band ist aber noch brutaler und noch splattiger, und trotzdem sind mir die Protagonisten sympathisch geblieben. Passend zu eine Apokalypse gibt es immer weniger Menschen und die wenigen Überlebenden sind sehr misstrauisch geworden. Hier zählt nur noch das eigene Überleben und Rücksichtnahme auf andere könnte der eigene Tod bedeuten.

    Sprache / Schreibstil
    Die Lektüre ist trotz Zombie-Splatter-Dystopie für mich ein wahrer Genuss. Laura Newman hat für mich einen unheimlich tollen, bildhaften aber auch authentischen Sprachstil. Dieser Band ist nicht ganz so pointiert sarkastisch wie der erste Band. Sehr gelungen finde ich den Perspektivenwechsel zwischen den einzelnen Personen. Allerdings hätte Miles Perspektive für mich nicht gebraucht. Die kleinen Rückblenden sind gekonnt eingeflochten und das ganze Buch lässt sich in einem Rutsch lesen. Einige Beschreibungen von Szenen haben mich sehr beeindruckt und auch emotional berührt. Vor allem das Showdown ist definitiv nichts für schwache Nerven!

    FAZIT

    Absolut stimmiger Abschluss. Brutaler, aber trotzdem gefühlvoll und emotional. Roadtrip durch Zombie-Apokalypse mit sympathischen Protagonisten.

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    Amilyns avatar
    Amilynvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hätte sehr viel besser sein können
    Emotionen? ... Irgendwo ...?

    Naya, Jaze, Gadget und Summer haben sich nach Kanada durchgeschlagen. Wenige haben auf ihre Warnungen bezüglich des Virus' gehört, der die Menschen zu wütenden, brutalen Kreaturen macht, die nur noch eines kennen: töten. Eigentlich wollen sie sich irgendwo einen sicheren Rückzugsort suchen, nur sie vier, doch schließlich versuchen sie es noch einmal mit einer sicheren Siedlung.

    Der vierte Roman, den ich von Laura Newman gelesen habe, hat mich zurück zu Naya und Co. gebracht. Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil der ADIP-Dilogie, beginnend mit Another Day in Paradise, und somit um den Abschluss dieser Geschichte. Den ersten Teil halte ich für den stärksten Roman unter denen, die ich von der Autorin bisher gelesen habe, muss aber sagen, dass ich nach Anyone dies in Paradise nicht mehr so sicher bin, ob ich das heute auch noch sagen würde (edit: Gut, der beste bleibt es schon, aber vermutlich würde ich keine 4**** mehr geben). Denn auch wie in den weiteren Geschichten von ihr, hat es Laura Newman hier wieder nicht geschafft, Emotionen bei mir hervorzurufen.

    Diesmal wird die Zombiegeschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, die Haupterzählerin bleibt jedoch Naya. Der Einstieg aus der Sicht eines aus dem ersten Teil nicht bekannten Charakters hat mir sehr gut gefallen, später stößt man dann auch auf die vertraute Gruppe. 

    Doch die Erzähler tun eben nur das: erzählen. Sie erzählen und erzählen und zeigen praktisch nichts. Ich weiß nicht, ob Laura Newman die "Show, don't tell"-Technik nicht beherrscht oder schlicht und einfach nicht anwendet. Das Problem ist aber nun einmal, dass so alles nur wie ein reines Abhaken irgendeiner Liste rüberkommt: dann passierte das, dann noch das und zuletzt sagte ich noch das und zwar möglichst verwundert, aufgebracht, verletzt, eifersüchtig, streng und keine Ahnung noch wie. Adjektive en masse, das macht's halt leider auch nicht emotionaler. Und ein riesengroßen Logikloch, gerade im Zusammenhang mit Teil 1, aber sogar auch in diesem Teil 2 selbst, taucht auch noch auf.

    Dabei hat mir die Geschichte wirklich sehr gut gefallen (kein Wunder, waren ja auch genügend Parallelen zu The Walking Dead zu finden, ob nun unbeabsichtigt oder frech geklaut, ist mir dann eigentlich auch egal). Sie war zackig, durchaus spannend, hatte keinerlei Längen und ein paar tolle Überraschungen. Auch Naya, die ich im ersten Teil noch hin und wieder unpassend witzig fand, ist erwachsener geworden. Trotzdem hat dieser Roman einfach überhaupt nichts mit mir gemacht. 

    Fazit: Wenn man sich selbst mit dem kreativen Schreiben auseinandersetzt und mal wissen will, was "Tell" statt "Show" mit einem macht, kann man super von diesem Buch lernen. Wirklich schade, dass die im Grunde tolle Story so emotionslos nahezu heruntergeleiert wird. Von mir bekommt ADIP 2 daher 3***. Ob ich noch einmal etwas von Laura Newman lese oder ob ich jetzt genug gelernt habe? Mal schauen.

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    YvisLeseeckes avatar
    YvisLeseeckevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Ein guter zweiter sehr actionreicher zweiter Teil.
    Fazit: Ein guter zweiter sehr actionreicher zweiter Teil.

    Meine Meinung:


    Der Schreibstil hat mir wie beim ersten Teil sehr gut gefallen. Es ist sehr umgangssprachlich und modern. Durch tolle Dialoge kommt sehr viel Dynamik in das Buch.

    Auch hat mir das Buch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen und es war an keiner Stelle langatmig oder gar langweilig. Das Buch ist durchweg spannend und sehr actionreich. Einfach eine sehr gut Unterhaltung für zwischendurch. Wo man sich halt nicht angestrengt konzentrieren muss.

    Der Einstieg ins Buch war richtig toll und kreativ und konnte mich durchaus überraschen. Auch nach längere Pause zwischen den beiden Büchern habe ich mich sofort wieder in die Geschichte rein finden können und die Charaktere waren mir sofort wieder vertraut.

    Dennoch hat mir der erste Teil deutlich besser gefallen. Im nachhinein würde ich den ersten Teil sogar 5 Sterne geben. Im ersten Teil gab es einfach viel mehr zwischenmenschliches. Es konnte mich emotional mehr packen als dieser Band. Dieser Band ist eben sehr actionreich. In diesem Buch sind einfach sehr viele Geschehnisse die hintereinander weg passieren und leider kamen bei mir dadurch die Emotionen nicht so recht an. Auch zum Ende hin, habe ich immer auf den einen Überraschungsmoment, eben auf das besondere etwas gewartet, was dann leider nicht kam.

    Fazit: Ein guter zweiter sehr actionreicher zweiter Teil.

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    MircoNigburs avatar
    MircoNigburvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es fiel mir anfangs schwer in die Geschichte hinein zu kommen!
    Ich fand »Another Day in Paradise« besser!

    Hallo Laura,
    Anyone Dies in Paradise (ADIP2) war für mich so naja ... es war okay. Vom Schreibstil her ist es super gewesen, aber es hat mich nicht so mitgenommen, wie ich es erhoffte. Ich gebe dem Buch nur drei Sterne, weil es mir Anfangs ziemlich schwer fiel, in die Geschichte hinein zu finden. Und ich bin kein Fan davon, wenn der Hauptcharakter in der Fortsetzung nicht mehr derselbe gewesen ist.

    Ich bin jedoch sehr gespannt, wie »This New World« wird. Ich schätze mal, dass das ein Buch wird, dass mich wieder mega überzeugen wird. ;)

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    K
    KimberlyClarkvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Entgegen meiner Erwartungen war dieser Teil noch besser als der erste. Ich bin vollauf zufrieden damit.
    Rezension zu "Anyone dies in Paradise"

    Buchtitel: Anyone dies in Paradise

    Veröffentlicht am: 27.06.2016

    Autor: Laura Newman

    Cover: Laura Newman entsprechend toll. Umreist gelungen die Stimmung innerhalb des Romans. Diesmal im eisigen Kanada.

    Storyidee: Nach "Another Day in Paradise" geht es nun weiter mit Naya und Co. Im Gegensatz zum ersten Band scheint es nun jedoch eine echte Hoffnung für die Menschen zu geben gerettet zu werden. Völlig andere Lebensumstände als noch im ersten Band herrschen, doch auch das Militär als alter Gegner spielt eine große Rolle.

    Negatives: Kaum etwas. Selbst die im ersten Teil bemängelten etwas flachen Nebencharaktere sind mir in diesem Buch ans Herz gewachsen. Die etwas zu perfekte Beziehung von Naya und Jaze wäre die einzige Kritik.

    Positives: Besser als der erste Teil! Eine abwechslungsreiche Story die mich gefesselt hat. Ich konnte das Buch hin und wieder kaum aus der Hand legen und habe definitiv mitgefiebert. Selbst das beinahe zu perfekte Happy End wurde durch die vorhergegangenen Ereignisse getrübt.

    Geeignet für: Jeden der den ersten Teil mochte, denn in diesem Folgeband wächst Laura Newman über den ersten hinaus.

    Fazit: Entgegen meiner Erwartungen war dieser Teil noch besser als der erste. Ich bin vollauf zufrieden damit.

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    Johannisbeerchens avatar
    Johannisbeerchenvor 2 Jahren
    Ein gelungener Abschluss, der mich sofort in seinen Bann zog und mich befriedigt zurück lies.

    Nicht lange nach Another Day in Paradise habe ich zum zweiten Band gegriffen.

    Es sind einige Monate vergangen, seit die Freunde aus Texas geflüchtet sind und mittlerweile befinden sie sich in Kanada. Immer mal wieder machen sie Halt in kleineren oder größeren Gemeinden, aber es kommt zu immer mehr Ausbrüchen. In Trust erhoffen sie sich etwas Ruhe, aber den Plan haben sie ohne die Seuche gemacht.

    Wieder einmal konnte mich Laura Newman mit einem Buch begeistern, dieser hier gefiel mir sogar noch einen Ticken besser als der Vorgänger und das will schon was heißen. Wir begleiten die Freunde hier auf der Suche nach einer sicheren Zufluchtsstätte, werden aber immer verzweifelter und schließlich landen sie in ihrer persönlichen Hölle. Ich muss gestehen, mit diesem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet und fand den Schritt der Autorin sehr mutig.

    Der Schreibstil war stellenweise noch etwas holprig, aber Spannung konnte Laura dennoch aufbauen. Auch die Charaktere sind mir weiter ans Herz gewachsen. Sie sind eben Teenies und da ist es klar, dass sich beispielsweise Summer über alltäglichen Nichtigkeiten wie Baden sehr freut und auch mal kleine Plänkeleien entstehen.
    Fazit: Ein gelungener Abschluss, der mich sofort in seinen Bann zog und mich befriedigt zurück lies.

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    lenasbuecherwelts avatar
    lenasbuecherweltvor 2 Jahren
    LL rezensiert

    Während der letzte Band damit endete, dass Naya und Co fliehen konnten, steigt der Leser hier mit dem neuen Charakter Miles wieder ein, der in einer Siedlung lebt, die abgeschottet von den Deadheads liegt. Dieser Perspektivwechsel kam überraschend, doch es dauert nicht lange, bis wir der alten Truppe wieder begegnen.

     Insgesamt wird die Handlung aus 3 Perspektiven (Nayas, Miles und ein weiterer Charakter, der wichtig für das kommende Geschehen ist) erzählt, was frischen Wind in die Geschichte brachte und für Spannung sorgte.

     Laura Newman schreibt auch hier atmosphärisch und passend zur Jahreszeit bekam ich regelmäßig eine Gänsehaut, als ich von der verschneiten Siedlung in Kanada las.

     Gefreut habe ich mich auch, dass die Reihe nichts von ihrer Spannung verloren hatte. Eigentlich bin ich wahrlich kein Zombie-Fan, doch mit den Deadheads konnte die Autorin mich packen und schaudern lassen.

     Im letzten Band hat mir unteranderem der Roadtrip sehr gefallen, der hier leider nicht mehr in dem Ausmaß vorhanden war.

    Obwohl Zombies eigentlich gar nicht meins sind, schaffte Laura Newman es auch mit dem Abschluss ihrer Dilogie mir einen Schauder den Rücken herunterlaufenzulassen und mich an die Seiten zu fesseln. Spannend und atmosphärisch wie auch schon Band 1!

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    RubysSpaces avatar
    RubysSpacevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wahnsinn Fortsetzung, tolle Geschichte und einzigartige Protagonisten ♥
    Rezension zu "Anyone dies in Paradise" von Laura Newman ♥

    Ich bin immer noch total platt. Laura Newman weiß, wie man Bücher schreibt und „Anyone dies in Paradise“ (erschienen 2016 im Books on Demand Verlag) ist wieder einmal ein super gutes Beispiel dafür. Aber lest selbst:

    Klappentext...

    Dieses Mal ist das Paradies eisig!
    Die Gruppe um Naya muss sich erneut enormen Herausforderungen stellen. Monate nach der nervenaufreibenden Flucht aus New York hat sich die Lage in der Welt weiter verschlechtert. Überleben ist alles, was zählt.
    In der winterlichen Umgebung Kanadas müssen die erfahrenen Apokalypsegänger abermals feststellen, dass sie im Grunde kaum etwas über die Krankheit und deren Hintergründe wissen. Dass die Auswirkungen der Katastrophe noch viel grausamer sind, als man es sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte.

    Details zum Buch…

    …Cover…
    Das Cover hat, auch durch den Vorgänger „Another Day in Paradise“, einen hohen Wiedererkennungswert und ist sehr schlicht, aber dennoch, schön gestaltet.

    …Eigene Ansicht…
    Die Gruppe um Naya konnte sich noch nicht in Sicherheit wiegen und muss sich weiterhin auf Ihrer Flucht behaupten. Dieses Mal ist es aber nicht die Hitze, die ihnen zu schaffen macht, sondern die Kälte und zusätzlich kommen auch andere Umstände dazu, die alle so nicht erwartet hätten…
    Absolute Begeisterung macht sich in mir breit. Der zweite Teil der „ADIP“-Dilogie ist wieder einmal super gelungen und total spannend verfasst.

    …Einblick ins Buch…
    „Summer und Gadget nicken. Ich kann sehen, wie sehr es Summer gegen den Strich geht, dass schon wieder ein Aufbruch ansteht. Gadget letz ihr eine Hand auf den Rücken. Eine kleine, aber liebevolle Geste, die ihr nicht fremd zu sein scheint. Sie schenkt ihm ein missmutiges Lächeln. Von der Küche her ist nichts mehr zu hören, was mich auf der Stelle nervös macht. „Ich gehe mal nachsehen“, erkläre ich kurz entschlossen und schnappe mir den Schnürhaken, den Jennys Dad neben dem Kamin liegen gelassen hat. Summer zieht fragend eine Augenbraue hoch, doch dann nickt sie zustimmend. Sie scheint mir im Gesicht abzulesen, in welche Richtung meine Befürchtungen gehen.“

    …Lieblingscharaktere…
    Naya. Obwohl mir die anderen Charaktere auch immer mehr ans Herz wachsen, muss ich sagen, dass Naya einfach total authentisch ist und man direkt eine „Bindung“ zu ihr aufbauen kann.

    …Schreibstil…
    Locker, Leicht, Lebendig, Toll! :)

    …Negatives…

    … das es der letzte Band zu dieser Dilogie war. Ich hätte mich gerne mit Naya und Co. in die restlichen Abenteuer gestürzt. :(

    ...Empfehlung…
    Klare Empfehlung für alle. Meiner Meinung nach sollte man aber zuerst den ersten Band „Another Day in Paradise“ der Autorin gelesen haben, um einen Zusammenhang herstellen zu können. ♥

    ♥ Ruby

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    Lalapejas avatar
    Lalapejavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine gute Fortsetzung, die aber ein paar Längen aufzuweisen hat. Das letzte Drittel und das Ende sind jedoch wieder super spannend! 4/5 Pkt.
    [Buchmeinung] „Anyone dies in paradise“ von Laura Newman

    Inhalt

    Dieses Mal ist das Paradies eisig! Die Gruppe um Naya muss sich erneut enormen Herausforderungen stellen. Monate nach der nervenaufreibenden Flucht aus New York hat sich die Lage in der Welt weiter verschlechtert. Überleben ist alles, was zählt. In der winterlichen Umgebung Kanadas müssen die erfahrenen Apokalypsegänger abermals feststellen, dass sie im Grunde kaum etwas über die Krankheit und deren Hintergründe wissen. Dass die Auswirkungen der Katastrophe noch viel grausamer sind, als man es sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte.

    Meinung

    Ich liebe ja Laura Newman und ihre Bücher! Diese Self-Publisherin kann verdammt gut schreiben und ich frage mich, wieso ihre Bücher nicht noch mehr im Gespräch sind!

    „Anyone dies in paradise“ ist der zweite Teil einer Dilogie. Bereits Teil 1 „Another day in paradise“ konnte mich völlig begeistern. Nun war ich mehr als gespannt auf die Fortsetzung.

    Zunächst lernen wir neue Charaktere kennen, was mich ein wenig zwiegespalten zurück gelassen hat. Zum Einen finde ich es gut auch mal jemand neuen kennenzulernen, andere Eindrücke zu gewinnen etc. Andererseits war ich Feuer und Flamme Naya, Jaze, Gadget und Summer wieder zu treffen. Ich bin so ungeduldig in das Buch gestartet, dass ich die neue Gruppe gar nicht richtig wahrnehmen konnte. Mein Fehler…

    Mittlerweile ist Winter, wir befinden uns in Kanada, das Überleben wird immer schwieriger durch die Kälte. Unsere ursprüngliche 4-er-Truppe ist tougher geworden und an Zombie-Schnetzel-Szenen mangelt es auf keinen Fall! Die Geschichte ist durchgehend spannend und da die Erzählperspektiven öfter gewechselt werden, kommt man gar nicht dazu einmal durchzuschnaufen. Man will unbedingt wissen, wie es weiter geht und liest so Kapitel um Kapitel.

    Laura Newman hält einige Überraschungen für ihre Leser parat. Mehr als einmal war ich völlig baff. Dabei wirkt die Geschichte jedoch nie unglaubwürdig und immer realistisch.

    „Anyone dies in paradise“ ist ein guter zweiter Teil dieser Buchreihe. Das Ende ist gut gelöst, irgendetwas fehlte mir jedoch noch. Ich habe auch ein wenig das Roadtrip-Feeling aus dem ersten Teil vermisst (damit wurde das Buch ja auch beworben). Dennoch ist ADIP eine Buchreihe, die gelesen und geliebt werden muss! Schon allein die Titel und Cover sind unglaublich gut gelungen und die Geschichte hat so viel mehr zu bieten, als es zunächst den Anschein hat.

    Was mich ein weeeenig gestört hat, waren Anspielungen und Zitate aus Serien und Filmen. Ich habe sie meistens verstanden, aber wer da nicht up to date ist, der bleibt auf der Strecke, denn Erklärungen folgen nicht. Das ist etwas schade, da hätte es ja zumindest eine kleine Anmerkung oder Fußnote geben können zum besseren Verständnis.

    Fazit

    Klasse Buchreihe um Zombies, Wissenschaft und Überleben. Laura Newman bringt das apokalytische Feeling super gut rüber!

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    Nadininis avatar
    Nadininivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein grandioser und spannungsgeladener Abschluss dieser Dilogie!
    Toller und spannender Abschluss!


    Ein gutes halbes Jahr mussten wir auf den Nachfolger von ADIP warten und im Juni war er dann endlich da! Leider habe ich es erst vor kurzem ergattern können und musste mich so lange gedulden, doch auch diesmal war die Geschichte wieder top und somit typisch Laura Newman! Mittlerweile erwarte ich gar nichts anderes mehr und freue mich, dass mich das Finale der Dilogie so zufrieden stimmen konnte.

    Zu Beginn wurde ich richtig überrascht, denn man schlüpft nicht wie gewohnt in die Rolle von Naya und verfolgt sie und die anderen, sondern beginnt die Reise mit Miles, einem Jungen, der mit anderen Menschen in einer Art Dorf lebt und dort Schutz hinter hohen Mauern sucht. Es fiel mir erst schwer den Sichtwechsel hinzunehmen, weil ich die anderen Charaktere doch so lieb gewonnen hatte. Doch es dauert nicht lange und man hört von ihnen und schlüpft auch schnell wieder in die Rolle von Naya.

    Miles habe ich erst ziemlich lieb gewonnen, er hat sich immer um seine Liebsten gesorgt und war neugierig und aufgeweckt. Leider hat er sich im Laufe des Buches sehr unsympathisch gemacht und ich kann mit ihm leider nicht mehr allzu viel anfangen.

    Umso schöner ist es, dass man wieder in Nayas Haut schlüpfen kann und Gadget, Summer, sowie Jaze wiedertrifft. Nach ein paar Seiten war alles wie vorher und obwohl es etwas her ist, seit ich den ersten Band gelesen habe, kam ich schnell wieder in die Geschichte rein und es wurde auch immer wieder auf Situationen aus Band 1 aufmerksam gemacht.

    Die Story ist diesmal genauso stark wie im ersten Band, man bekommt nicht das Gefühl als wäre es zu viel oder einfach nur eine unnötige Fortsetzung. Das hat mir sehr gut gefallen und dementsprechend hat die Spannung auch nicht nachgelassen. Tatsächlich ist dieser Band um einiges brutaler und emotional stärker aufgeladen als der erste Band. Hier gab es Situationen in denen ich richtig mitgelitten habe. Insgesamt habe ich drei der härteren Szenen noch sehr genau im Kopf, weshalb die Altersbeschränkung meiner Meinung nach eingehalten werden sollte.

    Darüber hinaus wird es diesmal natürlich auch richtig ernst und es kommt zu grausamen, schönen, traurigen und extremen Situationen. Ich wurde regelrecht geschockt und habe es absolut geliebt. Ob nun der Anfang, der Mittelteil oder das Ende, es wirkte alles durchdacht und immerzu aufgeladen. Leider gibt es auch Charaktere, die man verliert und von denen man es nie erwartet hätte. Trotzdem läuft es auf ein sehr interessantes Ende zu.

    Diesmal gibt es ganze drei Hauptprotagonisten, welche ich euch aber nicht verraten werde, da ich euch sonst einen ganz besonderen Moment vorwegnehmen würde ;) Ich selbst war gar nicht so überrascht, trotzdem ist es einer der schönen Momente in diesem Buch und die sollte jeder selbst erleben.

    Man trifft außerdem auf einige Nebencharaktere, seien es nur kurze Augenblicke oder Charaktere, die öfter auftauchen und damit auch präsenter sind. So nimmt Borrows eine sehr starke Rolle ein, die wahrscheinlich jeder verachten wird. Hinzu kommen Riley und Jenny, sowie weitere der Art. Ihr werdet sehen was ich meine, wenn ihr es les.


    Fazit:
    Mir hat dieser zweite und letzte Band sehr gut gefallen! Man hat drei Hauptprotagonisten, die man alle gern verfolgt, wobei ich Miles nicht unbedingt gebraucht hätte. Gerade auf Naya und ihre Gruppe habe ich mich gefreut, denn sobald man sie wiedertrifft ist es, als hätte es die Wartezeit zwischen Band 1 und 2 gar nicht gegeben. Das Buch ist spannend, ob nun auf emotionaler oder anderer Ebene. Es gibt nicht nur aufgeladene, sondern auch sehr extreme und brutale Szenen, die das Buch aber noch besser machen. Alle Charaktere sind toll ausgearbeitet und die Story wirkt nicht überflüssig oder sonst wie ausgeschmückt, sondern einfach nur logisch und passend. Besonders schlimm fand ich den Verlust einiger Charaktere, die man doch sehr ins Herz geschlossen hat und deren Ende unglaublich grausam war. Umso besser hat mir das Ende gefallen, das dieses Buch erwartet. Die Autorin weiß genau, wie sie den Leser fesseln und zufrieden stimmen kann, obwohl doch wortwörtlich alles den Bach runtergeht. Ein toller Abschluss, der von mir 5 Leseschmetterlinge verdient hat!

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