Laura Newman Coherent

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Inhaltsangabe zu „Coherent“ von Laura Newman

Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.

Lest es!

— lunau-fantasy

Inhalt gefällt, Schreibstil leider gar nicht fesselnd..

— Minka93

1/3 Teenie-Lovestory, 1/3 Kurzbeschreibung, 1/3 Thriller. Nicht so mein Fall.

— Haeviness

Meiner Meinung nach schlichtweg kein gutes Buch

— Amilyn

super spannend und ganz anders als erwartet! Bin total begeistert, mehr mehr mehr bitte! *-*

— booksaremybestfriends

Anfangs etwas langatmig, wurde es dann doch noch sehr spannend. Toller Schreibstil! Empfehlenswert

— SophieH

Leider war das Buch nicht so mein Fall. Die Story fing eigentlich gut an, wurde mir dann aber zu vorhersehbar. Hatte ab und an seine Längen.

— Enni

132/448 - an dieser Stelle abgebrochen. Es ist schade, aber ich werde einfach nicht warm mit diesem Buch & es hat mie eine Flaute verursacht

— Leseeule96

Wieder ein tolles Drachenmond Buch! Trotz anfänglicher Längen auf ganzer Linie überzeugend.

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  • Rezensionen
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  • teilweise zuviele Wiederholungen

    Coherent

    theresa_st

    12. July 2017 um 21:34

    Die Farbgestaltung des Covers finde ich sehr ansprechend. Weiters finde ich das Ornament beim Kopf der Frau ziemlich spannend und passend zur Geschichte. Ich kam eigentlich ziemlich gut in das Buch rein. Die Kapitellänge war sehr angenehm. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht des Erzählers. Es wird aber immer auf die Sicht von Sophie, Jean und Agent Lamar Bishop eingegangen. Die Idee fand ich im Prinzip gut, aber teilweise hat es dann etwas gezogen, als zum Beispiel eine actionreiche Szene mit einer schon zu erahnenden Auflösung eines Geheimnisses aus der Sicht von allen Dreien nacheinander geschildert wird. Da kam es teilweise zu Wiederholungen und da ich schon voraussah, was das Geheimnis ist, hat sich an dieser Stelle bei mir leider keine Spannung aufgebaut. Generell war Sophie ein total nettes Mädchen. Zu erwähnen ist, dass es im Buch einen Zeitsprung gibt, sodass sich die Charaktere dazwischen natürlich ein wenig weiterentwickelt haben. So lernen wir zuerst eine junge unsichere und vor allem auch traurige Sophie kennen. Im Laufe der Geschichte wird sie aber ziemlich selbstsicher und mutig. Dann gibt es da noch Jean. Er ist ein richtiger Charmeur und ist sogleich von Sophie fasziniert. Toll fand ich es, dass Sophie im total vertrauen konnte und dass er sie immer unterstüzt. Dann gibt es da noch Agent Lamar Bishop. Mein persönlicher Lieblingscharakter dieses Buches. Wir waren einfach total auf einer Wellenlänge. Zu Anfang spielt er eher eine Nebenrolle, aber im Laufe der Geschichte wird sein Part immer wichtiger. Er hat definitiv seine Macken, aber mir gefiel seine Sicht der Dinge und sein Zynismus. Zudem fand ich seine Entwicklung auch total toll. Generell fängt die Geschichte eher unspektakulär an und erst nach und nach entdeckt Sophie ihre Fähigkeiten. Am Anfang geht es auch vor allem um die Beziehung von Jean und ihr. Dann wird es aber doch noch actionreich. Wie schon erwähnt, haben mir hier aber die Wiederholungen durch die unterschiedlichen Sichten ein wenig die Spannung genommen. Im Laufe der Geschichte wird dann schließlich auch das große Geheimnis um Sophies Fähigkeiten gelüftet und es kommt zu einem Showdown. Der Schluss war dann teilweise irgendwie traurig. Teilweise hab ich noch die ganze Zeit gehofft, aber es war dann doch ziemlich brutal. Der Epilog war dann aber wieder schön und hoffnungsvoll.  Die Grundidee des Buches fand ich ziemlich spannend. Es war toll Sophies Fähigkeiten zu beobachten. Zudem hat sich die Autorin hier viel Mühe gegeben, dass es realistisch wirkt - sofern man das bei dieser Geschichte, die Richtung Science Fiction geht, sagen kann. Fazit: Tolle Grundidee, aber durch die Wiederholungen war teilweise leider die Spannung raus für mich - ich gebe 4 von 5 Sternen

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  • Die Liebe, das Leben und das Internet

    Coherent

    lunau-fantasy

    04. June 2017 um 16:41

    Sophie ist anders. Das merkt sie, als sie auch nach vier Monaten, die ihre Eltern nun schon tot sind, immer noch das Gefühl hat, irgendetwas würde falsch laufen. Technische Geräte verursachen ihr Kopfschmerzen und Sophie versucht ihnen so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Je mehr sie darüber nachdenkt, ob es eine Allergie gegen Technik gibt, desto mehr befasst sie sich mit ihren "Problem" und kommt dabei einer spannenden Wahrheit auf die Spur. Als sie auf einen Sprachaustausch dann plötzlich den Franzosen Jean kennenlernt, verstrickt sie sich immer weiter in Geheimnis, das niemals ans Licht kommen sollte. Und plötzlich sieht Sophie sich gezwungen ihr ganzes Leben hinter sich zu lassen und abzuhauen. Denn wenn sie bleibt, dann wird sie sterben.

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  • Kurzbeschreibung hält nicht, was sie verspricht...

    Coherent

    Haeviness

    14. March 2017 um 20:45

    Young Adult Fiction trifft es auf den Punkt. Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen, obwohl sich die Kurzbeschreibung sehr spannend liest. Und da ist auch schon das Problem. Das, was dort beschrieben wird, passiert erst im letzten Drittel des Buches. Daher hatte ich ganz andere Erwartungen, die erst zum Schluss ein wenig erfüllt wurden. Das erste Drittel des Buches ist eine Geschichte über jugendliche Verliebtheit, Abenteuer im Ausland und der unvermeidbaren Rückkehr in die Heimat. Das ist alles sehr schön geschrieben, nur fand ich manche Stellen sehr kurz gehalten, wie zum Beispiel der letzte Tag von Sophie in Paris.Nachdem diese Reise zu Ende ist, findet ein langer Zeitsprung statt. Die ganze Geschichte dauert ca. 2,5 Jahre. Die beiden Zeitsprünge sind für die Story förderlich, allerdings konnte ich mich damit nicht so recht anfreunden.Zum Ende wird es richtig spannend, ich habe mitgefiebert, wie es wohl ausgeht und war zufrieden. Auch wenige Tage nach dem Beenden denke ich noch oft an Sophie und Jean zurück.Der Schreibstil garantiert ein schnelles Lesen. Ich habe allerdings nicht verstanden, wieso viele Wörter, die normalerweise mit "ck" geschrieben werden, immer mit "kk" geschrieben wurden, wie "Rükken" zum Beispiel. Das tat schon in den Augen weh. Außerdem wäre es von Vorteil, zumindest ein kleines bisschen französisch zu können, um manche Gespräche flüssig lesen zu können.Ich empfehle das Buch allen, die mal wieder Lust auf eine schöne Liebesgeschichte mit einem Hauch Spannung und außergewöhnlichen technischen Fähigkeiten haben. 

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  • Welche, welches, welcher, welchen ...

    Coherent

    Amilyn

    31. January 2017 um 21:14

    Der Tod ihrer Eltern und eine merkwürdige Informationsflut, die von internetfähigen Geräten auszugehen scheint, werfen Sophie aus der Bahn. Da kommt der Schüleraustausch nach Frankreich, den sie eigentlich gar nicht machen wollte, gerade recht. Hier lernt sie den attraktiven Jean kennen und lässt sich von ihm von ihren Problemen ablenken. Doch bald bemerkt Sophie, dass all die Elektrogeräte nicht nur mit ihr "sprechen". Und dass noch jemand zu wissen scheint, zu was sie wirklich fähig ist ... "Wann kommt denn jetzt eigentlich das, was im Klappentext steht ...?" habe ich mich beim Lesen die ganze Zeit gefragt. Was als "abenteuerliche Flucht quer über den Globus" angepriesen wird, beginnt als reine Kennenlerngeschichte zwischen Hauptfigur Sophie und dem Franzosen Jean. Es soll der Beginn einer großen Liebe sein, aber viel mehr als in der Provence von einem Sightseeing-Punkt zum nächsten zu flanieren und sich dabei heimlich anzuhimmeln, passiert eigentlich nicht. Und dass Jean normalerweise ein ganz Wilder ist, sich in Sophies Nähe aber permanent fragt, warum er denn plötzlich so ein Weichei geworden ist, macht ihn nicht gerade "smart", wie ebenfalls im Klappentext versprochen. Sophie kommt aus Wyoming, von dem man nur mitbekommt, dass es einer der heißesten Staaten der USA sei (war mir neu; wenn das das Kriterium an den Heimatort der Protagonistin war, hätte ich mir vielleicht Texas oder New Mexico ausgesucht, aber okay ...), wohingegen die Provence, in die Sophie zum Schüleraustausch fährt, bis zum Äußersten in all seinen Klischees beschrieben wird. Man merkt, dass die Autorin offenbar viel Zeit dort verbracht hat, und das wird auch gerne mit dem Hineinwerfen einiger kleiner Ortsnamen demonstriert. Zur Geschichte will das aber nicht so richtig passen. Dieser ganze Einstieg las sich wie ein Prolog, doch der ging 40 % (39, um kleinlich zu sein), was in etwa 200 Buchseiten ausmachte. VIERZIG PROZENT, um Dinge zu erzählen, die man in zwei bis drei Seiten Prolog super hätte runterschreiben können, und dann hätte es immer noch nicht wahnsinnig viel mit der eigentlichen Geschichte zu tun gehabt.  Und bei der "abenteuerlichen Flucht quer über den Globus" wird nie wieder etwas so ausufernd beschrieben wie die Provence ... Ärgerlicherweise passiert nach dem Provence-Teil etwas, das diesen ganzen vierzigprozentigen Anfang zunichte macht, wovon ich mich ehrlicherweise ganz schön verkackeiert gefühlt habe, aber immerhin kommt die Handlung jetzt ein wenig in die Gänge: die Flucht beginnt! Gibt auch einen Antagonistenwechsel. Noch mehr Klischees rund um den neuen Lieblingstrend Computernerds. Kommt ja heutzutage auch keine Geschichte mehr ohne diese netten Leute aus. Auf der Flucht noch ein bisschen Sightseeing. Hat man ja sonst nichts zu tun. Haarefärben vielleicht? Oder nee, lieber nicht. Dann ist ja das schöne Rot futsch. Man merkt, da sind die Flucht-Profis am Werk.  Nun gut, was gibt es überhaupt zu den Figuren so grundsätzlich zu sagen? Nicht viel. Sophie ist rothaarig, und Jean ist Franzose. Und war mal ein ganz Wilder. Jetzt nicht mehr, jetzt ist er ja verliebt. Interessanterweise wird der Antagonist (der erste) sehr liebevoll beschrieben, so dass seine Passagen noch am meisten Spaß machen. Die beiden anderen POV-Charaktere sind hauptsächlich austauschbar und ... na ja ... französisch. Ebenfalls sehr ärgerlich war, dass am Ende, als es wirklich mal spannend wurde, alles doppelt und dreifach erzählt wurde. Kaum hatte man die Szene aus Perspektive A gelesen, begann sie auch schon wieder von neuem aus Perspetive B, vielleicht etwas später, aber aus Perspektive C war man so auch schon fast am Ende von Perspektive A angelangt, und man holperte sich so Schrittchen für Schrittchen nach vorne. Vor allem die großartige Enthüllung war so einfach nur anstrengend und nervend zu lesen. Wenn man schon vor 2 Kapiteln weiß, was Sache ist, ist es nicht gerade aufregend, das ganze bis zum Zerreißen in die Länge zu ziehen. Abgesehen davon, dass sowieso alles zehnmal durchgekaut wurde, was man schon längst vom Mittelteil her wusste. Zusätzlich zu den minus 40 % wäre man allgemein von der Geschichte her bei vielleicht 100 Seiten, die wirklich zur Handlung beitragen. Der Schreibstil ist hier noch das einzig Positive, obwohl sich mir ein Stilmittel besonders negativ aufgedrängt hat. Sätze wie "Die Tür,  welche geöffnet war", "Der Alltag,  welcher sie einholte", "Das Mädchen,  welches auf der Straße stand" * lasen sich für mich unnötig kompliziert, vor allem, da der restliche Schreibstil sehr locker ist. Ich persönlich finde dieses Stilmittel schlecht und habe es in dieser geballten Form auch noch nie in einem Buch gelesen.  Fazit: Ja, mein Gott, wer braucht schon einen Klappentext? Die eigentliche Story beginnt nach einem Endlos-Kennenlern-Marathon der beiden Hauptfiguren, und die Geschichte strotzt nur so vor Klischees. Wenn das das erste Buch von Laura Newman gewesen wäre, das ich gelesen hätte, ich würde in Zukunft die Finger von ihren Romanen lassen. Warum ich 2** für  Coherent vergebe, weiß ich eigentlich auch nicht, wahrscheinlich aus Sympathie für die Autorin. Und warum ausgerechnet dieses Buch der Selfpublisherin Newman von einem Verlag herausgegeben wurde, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. * Diese Sätze sind nicht aus dem Roman, sondern nur frei rausgehauene Beispiele

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    • 3
  • Rezension "Coherent"

    Coherent

    booksaremybestfriends

    28. October 2016 um 15:16

    Hallo ihr Hübschis :)Heute habe ich wieder eine Rezension im Gepäck und zwar zu "Coherent" dem zweiten Rezensionsexemplar, das der Drachenmond Verlag mir zur Verfügung gestellt hat.Zum Buch: Titel: CoherentAutor: Laura NewmanVerlag: DrachenmondGenre: Young Adult FictionSeitenzahl: 439 SeitenErscheinungsdatum: Dezember 2015Neupreis Dt: 14,90 €Zum Inhalt: "Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen."Sophie muss einen schweren Schicksalsschlag verkraften, den Tod ihrer Eltern. Das Schicksal meint es aber auch gut mit ihr, sie geht auf einen Schüleraustausch nach Frankreich, kurz nach dem Ableben ihrer Eltern, denn ihre Mutter hatte sie dazu angemeldet. Sophie bemerkt aber noch etwas anderes, das Internet "redet" mit ihr, sie kann per Gedankenkraft eine SMS senden oder sich in das Wetter vorhersagen lassen.In Frankreich lernt sie ihre Fähigkeiten und Jean kennen. Gemeinsam erkunden sie Sophies Fähigkeiten.Die ganze Zeit über behält eine Regierungsorganisation Sophie und ihre Gabe im Auge.Es geht einige Zeit ins Land, Sophie und Jean verlieren sich aus den Augen und ihre Gabe wächst. Ein weiterer heftiger Schicksalsschlag bringt Sophie ins Straucheln und in große Gefahr.. Schaffen Jean und Sophie es der Gefahr zu entkommen und was hat einer der "Men in Black" damit zu tun?Ich werde es euch nicht verraten, das erfahrt ihr nur, wenn ihr das Buch selbst lest.Zum Cover: Das Cover zu "Coherent" passt wie Faust aufs Auge zum Buch. Die rothaarige Schönheit vorne drauf entspricht genau meiner Vorstellung von Sophie oder ist sie davon beeinflusst, ich weiß es nicht, aber es passt auf jeden Fall zusammen.Das angedeutete "Bauzeichenskelett" von Sophie beschreibt ihre Bedeutung und ihre Gabe sehr treffend. Ein stimmiges passendes Cover, wo die Protagonistin und das besondere des Buches genau im Fokus liegen.Mein Fazit: Zuerst mal das positive: Ich bin überrascht von dem Buch, im Positiven natürlich, denn ich habe eine ganz andere Geschichte erwartet mit weniger Spannung und weniger Liebe. Laura Newman hat die perfekte Mischung zwischen Action-Thrilller, Lovestory und Science fiction gefunden. Ich möchte auf jeden Fall mehr von ihr lesen. Auch ihr Schreibstil und die abwechselnde Perspektive zwischen Sophie, Jean und Lamar Bishop hat mich überzeugt, wir sehen den Plot aus allen Sichtweisen und verstehen die Motivationen und Zweifel der Figuren genau. Das heikle Thema von Technologie, die in Menschen angewandt wird, und unsere Angst davor, dass die Technik uns irgendwann beherrscht, hat Laura Newman super spannend und gleichzeitig schockierend real eingefasst.Negativ aufgestoßen ist mir nur eine Kleinigkeit, die Schreibung von vielen Worten mit "kk" bei denen in der neuen deutschen Rechtschreibung ein "ck" stehen müsste, diese sehr willkürliche Wahl der Schreibungen hat mich ziemlich irritiert. Da musste ich mich teilweise fragen, was mit dem Lektor los war.Für mich ein Must-Have im Regal und ein tolles, spannendes Buch über den Menschen und die Technik.4,5 von 5 Sternen für "Coherent"Zur Autorin: Wenn ihr wie ich mehr von Laura Newman lesen wollt oder euch inspirieren lassen möchtet, schaut euch doch mal diese Bücher an: "Jonah Wenn nichts ist, wie es scheint" "Another Day in Paradies" "Anyone dies in Paradies" "NACHTSONNE - Flucht ins Feuerland" "NACHTSONNE - Der Weg des Widerstands" "NACHTSONNE - Im Zeichen der Zukunft" Stöbert mal ein bisschen bei dieser vielversprechenden Autorin! :)

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  • Eine tolle Geschichte !!!

    Coherent

    Jen_loves_reading_books

    28. August 2016 um 14:09

    CoherentvonLaura NewmanZum Inhalt:Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.Zum Cover:Sehr gut gewählt. Auf jeden Fall passend zur Thematik des Buches, einschließlich der äußerlichen Übereinstimmungen der Protagonistin.Die Story und ihre Charaktere:Die Geschichte kam mir anfangs etwas zäh vor.Rückblickend aber denke ich, dass man am Anfang ein wenig mehr Zeit investieren musste , um Sophies Vergangenheit zu durchleuchten und um ihre Fähigkeiten weiter auszubauen und um den Leser ihre Beziehung zu dem Franzosen Jean näher zu bringen.Der Schreibstil ist wunderbar. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Manche Formulierungen waren sehr amüsant.Der Erzählstil ist sehr flüssig, in sich stimmig und daher angenehm zu lesen.Das Buch ist in 3 Teilen aufgebaut und wie schon gesagt, kommt einem der Anfang etwas zäh vor, aber im nachhinein war das schon gut so, da ab dem 2. Teil die Geschichte sehr an Fahrt aufnimmt und sie auch bis zum Showdown beibehält und man da das Gefühl bekommt, das sämtliche Gefühlsduseleien jetzt irgendwie unpassend wären. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und in ihren Handlungen nachvollziehbar. Auch Lamar wurde sehr gut beschrieben und machte für mich die größte Wandlung in dem Buch durch. Eine etwas größere Rolle hätte ich mir für Beth und Marcel gewünscht.Das Ende war wirklich spannend, überraschend mit einem kleinen Augenzwinkern ganz am Ende. Was mir hervorragend gefallen hat. Ich liebe so etwas.Fazit:Einen Roman mit dieser Thematik hatte ich bisher noch nicht gelesen.Ich wusste nicht wirklich, was mich bei dieser Geschichte erwartet und bin total überrascht und begeistert.Empfehlung:Ja, auf jeden Fall. Nicht nur für Jugendliche.Von mir gibt's:5 von 5 Sternen

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  • Wie immer super geschrieben

    Coherent

    claryherondale

    19. July 2016 um 14:25

    Cover Das Cover ist wunderschön und sehr passend zu der Geschichte. Auch den Titel „Coherent“ finde ich toll und habe ihn ehrlich gesagt sofort gegoogelt, nachdem ich das deutsche Wort „kohärent“ dafür gefunden habe Inhalt Ob Smartphone, Tablet oder Computer über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Meine Meinung Nachdem ich schon „Nachtsonne“ von Laura Newman gelesen und geliebt habe, war ich unglaublich gespannt auf „Coherent“. Nicht nur das Cover, sondern auch der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Leider muss ich jedoch sagen, dass der Anfang sich etwas gezogen hat, wobei der Schreibstil an sich großartig war, wie man es von Laura Newman gewohnt ist, mir die Schreibweise im ersten Drittel des Buches jedoch nicht so gut gefallen hat. Meistens bekommt man die Geschehnisse nicht mit, sobald sie passieren, sondern danach, wenn die Protagonistin darüber nachdenkt und noch einmal zusammenfasst. Das war wohl auch der Grund, warum mir das Geschehen zunächst gezogen vorkam. Aber nun zu den positiven Aspekten! Die Charaktere sind alle wunderbar ausgearbeitet und man erfährt auch viel über ihre Vergangenheit. V.a. Sophie als Protagonistin mochte ich sehr. Zudem ging es nach dem ersten Drittel von „Coherent“ unglaublich spannend weiter und ab diesem Zeitpunkt (es findet ein Zeitsprung von 2 Jahren statt), konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand lassen, weil ich es so spannend fand. Sophie findet mehr über ihre Gabe heraus und auch den Grund dafür… Die Handlung ist ab hier auch wieder besser verknüpft, sodass man beim unmittelbaren Geschehen dabei ist, was ich auch sehr gut finde. Eine Geschichte mit kohärenten Personen habe ich bisher auch noch nirgends gefunden. Laura überzeugt also nicht nur durch einen guten Schreibstil, sondern auch durch innovative Ideen. Charaktere Sophie: Sie ist eine toghe Protagonistin, die jedoch nicht die ganze Zeit über die Starke spielt, sondern auch Gefühle zeigt. Ihre Familie ist ihr sehr wichtig, genauso wie Jean. Jean: Jean verliebt sich praktisch auf den ersten Blick in Sophie und unterstützt sie ab diesem Zeitpunkt, womit er nur kann. Jean ist Franzose und lernt Sophie bei ihrem Schüleraustausch kennen. Lamar: Er ist der Detective, der auf Sophie angesetzt wurde. Lamar hat eine schwere Zeit hinter sich, doch er versucht sein Leben wieder auf die richtige Bahn zu kriegen. Fazit Ein wundervolles Buch, welches zwar nicht perfekt ist, jedoch trotzdem mehr als lesenswert. Ich kann allen, denen innovative Ideen und faszinierende Visionen gefallen und auch für Computerfreaks ist bei „Coherent“ alles dabei! Vielen Dank, lieber Drachenmond-Verlag, für dieses wundervolle Rezensionsexemplar! Ich liebe euren Verlag und finde es toll, wie viel Zeit, Arbeit und Liebe ihr in ihn hineinsteckt!

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  • Das Buch hta mich nicht überzeugt.

    Coherent

    GrueneRonja

    12. July 2016 um 18:42

    Was nach einem rasanten Science Fiction Thriller klingt, ist irgendwie… lahm. Das Thema rund um Sophies Gabe ist mehr als spannend, doch die Umsetzung ist sehr schleichend. Das Buch ist in drei Teile geteilt. Im ersten lernen wir Sophie kennen, die mit dem Tod ihrer Eltern zu kämpfen hat. Da kommt ihr der Schüleraustausch nicht wirklich gelegen, doch da es ein Wunsch ihrer Mutter war, macht sie ihn doch. Es verschlägt sie ausgerechnet nach Frankreich, obwohl sie nicht mal französisch kann. Doch in Avignon angekommen lernt sie das Leben dort wieder zu genießen, nicht zuletzt durch Jean, dem eisblau-äugigen Franzosen. Durch seine Hilfe lernt sie ihre Gabe auch besser kennen. Im zweiten Teil begleiten wir Sophie zwei Jahre später. Sie hat an der Uni einige Kurse belegt, die ihre Gabe unterstützen. Da sie sich auch im ihre Tante kümmern muss, nutzt Sophie ihre Gabe um an Geld zu kommen. Dadurch zieht sie die Aufmerksamkeit einer geheimen Behörde auf sich. Man könnte meinen, dass es endlich rasant weitergeht, doch selbst die Flucht durch das Land ist weniger rasant. Mir fehlt an diesem Buch das fesselnde, die Geschwindigkeit der Ereignisse. Ich habe eher das Gefühl, dass ich mich im Urlaub befinde, wo alles etwas gemütlicher ist. Dadurch ist das Buch mehr als anstrengend für mich. Ich habe keine Lust zu lesen, weil ich gefühlt nicht voran komme, gleichzeitig möchte ich aber auch wissen, woher Sophie ihre Gabe hat, und was mit Jean ist. Was ich sehr witzig an dem Buch finde, ist die Herkunft von Sophie. Sie lebt in Green River, Wyoming. Da in der Nähe war ich zum Schüleraustausch, und ich war auch direkt in Green River zu Besuch. Die Autorin beschreibt Wyoming als einer der wärmsten Staaten in der USA, und mal ganz ehrlich… meinen wir dasselbe Wyoming? Denn ich kann mich noch sehr gut an den vielen Schnee erinnern, und nicht an die sommerlichen 27°C. Aber nun gut, das hat natürlich nichts mit dem Buch an sich zu tun und ist auch nicht wirklich wichtig. Zum Abschluss möchte ich nur sagen, dass mir persönlich das Buch nicht gefallen hat. In der Story steckt so viel Potenzial, es ist von der Idee her wirklich mega spannend, und obwohl der Schreibstil sehr flüssig ist, ist die Erzählweise eher langsam.

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    • 2
  • Weniger Technik, als gedacht

    Coherent

    EvyHeart

    10. July 2016 um 11:28

    Titelbild und Titel Das Cover hat mich in seinem Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich liebe Blau und Türkis und das Mädchen mit den roten Haaren passt super. Problematisch bei Figuren finde ich, dass Haare oft unscharf oder zu detailliert aussehen - das tun sie auch auf dem Titelbild. Außerdem wirkt das Mädchen ziemlich blass und das Gesicht künstlich. Das passt zum Buch - ein Mädchen, das sich erst finden muss und bei dem man nicht weiß, wieviel Technik in ihr steckt. Aber ich kann es nicht lange angucken :-) Der Titel gefällt mir nur nur wenig. Auf dem Cover sieht das gut aus, aber ich finde das Wort schwer auszusprechen und für mich klingt es nicht gut. Das Wort klingt technisch, nicht greifbar, nicht treibend. Anderseits passt das zum Buch - denn das Buch ist in der ersten Hälfte sehr ruhig, bis es in der zweiten spannend wird. Inhalt Sophie lebt ein beschauliches Leben in einer amerikanischen Kleinstadt - bis zu dem Tag, als ihre Eltern bei einem Autounfall sterben. Neben der Trauer hat Sophie ein weiteres Problem - plötzlich prasseln Informationen von technischen Geräten auf sie ein, ohne, dass sie das kontrollieren kann. Beim Schüleraustausch in in Frankreich lernt sie nicht nur ihre Fähigkeiten besser kennen, sondern auch Jean lieben. Zwei Jahre später ist die Beziehung nicht mehr vorhanden und Sophies Tante Anna stirbt nach langer Krankheit. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Sophie und Jean werden von mysteriösen Männern gejagt und Sophie erfährt unschöne Details über die Autounfall ihrer Eltern. Am Ende gibt es einen Knall. Mehrere :-) Der Klappentext des Buches hat mir sehr gut gefallen! Ich hatte das Gefühl, dass sich das Buch intensiv mit der Technik beschäftigt, ihren Vor- und Nachteilen. Ich hatte erwartet, dass ich darüber gut nachdenken kann. Das war ein Irrtum - spannend wird es auf den letzten 50 Seiten und hinterfragt wird wenig. Sophies Fähigkeiten werden an einigen Beispielen demonstriert, aber mit dem Ende werden auch Fragen ausgelöscht. Ich hatte das Gefühl, dass es Newman weniger um Technik als um die Gefühl der Figuren ging. Figuren Sophie ist ein junges, relativ naives Mädchen. Sie war für mich keine glanzvolle Heldin, aber sie kann gut denken. Manchmal ist sie ein bisschen impulsiv. Ich finde es gut, dass sie kühl, aber sehr sozial ist. Leider wird von ihrer Familie, obwohl sie so wichtig ist, wenig erzählt. Das ist ärgerlich, weil das Ende dadurch nicht so stimmig war. Jean ist Sophies Freund und sehr leidenschaftlich. Er entwickelt eine große Faszination für ihre Fähigkeiten, was ich nicht gut fand - ich hatte Bedenken, dass Sophies Techy-Skills wichtiger sind als sie, dass sie nur ein Spielzeug für Jean ist. Im zweiten Teil entwickelt er sich um aufopferungsvollen Helden und er wurde für mich "plastischer". Trotzdem fehlte mir Jeans "weiche" Seite - obwohl oft der Konflikt mit seiner Familie betont wird, kam das bei mir nicht an. Lamar ist der Anti-Held der Geschichte. Er ist ein Ex-FBI-Agent, der irgendwann scheiterte, dem Alkohol verfiel und von Frau und Tochter verlassen wurde. Es war sehr schnell klar, auf welcher Seite Lamar steht und was seine Funktion ist. Aber ich konnte ihn nicht verstehen. Ich konnte keine Sympatie für einen Mann entwickeln, der merkt, dass seine Probleme selbst verschuldet sind, dem aber das letzten Fünkchen Einsehen fehlt. Lamar wirkt, als sei er sich selbst hilflos ausgeliefert. Das Kollektiv ist ziemlich unaufgeregt, jeder hat seine Rolle und füllt sie aus. Erst am Ende kommt eine Nebenfigur hinzu, die Humor hineinbringt. Schade, dass das vorher nicht so war. Ich glaube, das Buch ist sehr fokussiert. Perspektiven Wie in vielen Büchern verwendet die Autorin die Sicht der drei Hauptfiguren, um das Geschehen zu schildern. Allerdings sind die Sichtweise personal. Das hat den Vorteil, dass man für alle Figuren "denselben" Erzähler nutzen kann und man als Leser nicht erwartet, dass alle Perspektiven unterschiedlich klingen. Allerdings entsteht dadurch Distanz, weil mehr erzählt als gefühlt wird. Auf mich wirkte das sehr trocken, und die Handlung kam nicht voran. Am Ende raubt das dem Ende die Spannung - weil man den Showdown nach zwei Erzählungen durchschaut (und durchlitten) hat, aber die dritte Perspektive noch beleuchtet werden muss. Themen Forschung: Das zentrale Thema des Buches ist die Frage, welche Opfer man für die Forschung bringt und welche Folgen sie hat. Fast. Denn oft wird angedeutet, dass die neue Technik nicht in die Hände von Staaten fallen darf - aber es wird nie erklärt, warum. Es wird eine Situation erzeugt, die bedrohlich wirken soll, aber auf mich nicht bedrohlich wirkt. Ich denke, Macht ist gefährlich, wenn sie nicht gleichmäßig verteilt ist. Würde die Technologie allen zur Verfügung stehen, wäre das kein Problem. Liebe: Die Liebe war für mich nicht so wichtig, ist aber deutlich spürbar. Besonders im ersten Drittel wird Romantik celebriert, mit Feuerwerk, in Frankreich... sehr liebevoll und feinfühlig. Liebe zieht sich durch das ganze Buch, aber der Bruch und die Verfolgungsjagd waren für mich schwer nachzufühlen. Denn die Figuren bleiben bei sich, weil sie eine Aufgabe bewältigen müssen. Selbst-Aufgabe: Besonders an Lamar sieht man, wie sehr Menschen resignieren und wie sie versuchen, ihre Schuld auszugleichen. Lamar merkt, dass etwas schlecht läuft, aber er weiß nicht, woran das liegt. Er kämpft mit seinem Stolz und scheitert. [Spoiler] Erst am Ende gibt er sich selbst auf, er opfert sich. [Spoiler Ende] Schreibstil Der Stil ist gekonnt. Das Buch war einfach zu lesen und ich hatte nie das Gefühl, dass die Autorin "verkrampft" schreibt - alles floss dahin. Gut gefallen haben mir kleine Gags, die mich zum Lachen brachten - das macht den Stil besonders! Weniger gut waren Sätzen, die länger als drei Zeilen waren und sich schlecht lesen ließen. Fazit "Coherent" war anders, als ich erwartet habe. Es ist keine Dystopie mit Liebeselementen, sondern eine Liebesgeschichte mit Dystopie-Elementen. Ich war am Ende enttäuscht, dass es nicht so technisch war und dass der Vater als Symbol dessen so wenig betrachtet wird. Andererseits gibt es viele Kleinigkeiten, die mir gefallen haben: Das Cover, der Humor und die Tatsache, dass die Autorin Jean versucht auszubauen, obwohl er "nur" eine Nebenfigur ist. Freunde schöner Liebesgeschichten werden mit "Coherent" schöne Stunden haben, Verfechter von Dystopien finden andere Stoffe.

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  • Spannende Geschichte mit etwas flachen Charakteren

    Coherent

    Sakuko

    03. July 2016 um 08:00

    Sophie wacht eines Tages auf und kann die Internet-Kommunikation aller Geräte in Reichweite hören und sehen. Ein paar Monate später versterben ihre Eltern und sie wird kurz darauf von ihrer Tante gedrängt, doch auf den lang geplanten Schüleraustausch nach Frankreich zu fahren.Dort lernt sie nicht nur den gutaussehenden, freundlichen Jean kennen, sie lernt auch ihre Fähigkeiten zu kontrollieren und zu verbessern.Aber auch eine Geheimorganisation hat Interesse an ihrem Talent gefunden und beschattet sie.Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Der erste spielt während Sophies Schüleraustausch in Frankreich und ist zum großen Teil schnulziger Liebesroman. Und gerade als ich dachte Sophies Fähigkeit wäre nur ein McGuffin, lernt sie aber mit Jeans Hilfe doch noch einige neue Dinge, und es wird dann auch tatsächlich interessant. Leider fand ich die technischen Beschreibungen etwas wechselwarm. Manchmal werden sehr technische Begriffe benutzt und vernünftige Erklärungen für Vorgänge gegeben, die meiste Zeit wird Sophies Fähigkeit aber in sehr wager Laiensprache besprochen. Sophie hat offensichtlich nur wenig Ahnung von Computersystemen, obwohl sie diese wie ein Hörbuch abhören kann. Für Laien ist das Buch also gut lesbar, für Experten in dem Thema kann es schon mal anstrengend werden, weil nicht alles unbedingt Sinn machen muss.Sophie und Jean werden beide leider für mich nicht ausreichend charakterisiert. Sie wirken auch am Ende für mich noch etwas flach und unausgereift. Besonders viel wissen wir eigentlich gar nicht über sie. Es ist offensichtlich, dass das Buch durch die Aktion vorangetrieben wird, nicht durch die Charaktere. Denn obwohl das Buch Zeiträume von mehreren Jahren spannt, so bekommen wir doch eigentlich keine Charakterentwicklung zu sehen.Aktion und Spannung gibt es dafür genug. Eine geheimnisvolle Man-in-Black-artige Organisation, Verfolgung und Flucht, Hacking, Verrat und wilde Rettungsaktionen. Das Buch variiert dabei ein bisschen zwischen etwas vorhersehbar bis unerwartet, so dass es definitiv nicht langweilig wird. Ich würde auch nicht sagen, dass man das YA unbedingt herausliest, abgesehen davon das die Hauptcharaktere zu beginn 16 Jahre sind, hält sich das Buch nicht unbedingt zurück, auch wenn es keine wirklich expliziten Situationen gibt.Das Ende fand ich, auch wenn es spannend war, nicht so wirklich überzeugend. Am Ende wird alles zu einem hübschen, sauberen Paket verschnürt, wie es nur ein Buch-Happy-End kann. Auch fand ich letztendlich die Handlungen einiger Personen schwer nachzuvollziehen, z.B. des Bosses des Pharmakonzerns oder des Agenten der Geheimorganisation. Trotz Erklärungsversuchen des Buches fühlte ich mich eher mit einem Plotpunkt konfrontiert, als mit menschlichem Verhalten.

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    • 2
  • Coherent

    Coherent

    kleeblatt2012

    30. June 2016 um 20:58

    Sophie ist anders, als andere Mädchen. Nicht nur, dass sie schon mit ihren 17 Jahren herbe Verluste in der Familie hinnehmen muss, auch ihre "Gabe" ist nicht gerade förderlich. Irgendwie kann sie gedanklich Kontakt mit internetfähigen Geräten aufnehmen. Als sie bei einem Schüleraustausch in Frankreich Jean kennenlernt, ist er der erste, der von ihrer Fähigkeit erfährt. Und so verbringt Sophie mit Jean wunderschöne Monate. Als Sophie dann jedoch wieder nach Hause fahren muss, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn es warten nicht nur weitere Schicksalsschläge auf sie, sondern auch Männer in dunklen Anzügen, die sich nicht für Sophie, sondern mehr für ihre Fähigkeiten interessieren. Mit ihrem Dilogie-Auftakt "Another day in Paradise" ist mir die Autorin schon sehr positiv aufgefallen. Dies lag unter anderem an dem bildhaften Schreibstil, der mich in den Bann gezogen hat. Mit "Coherent" lag mir nun der nächste Roman vor. Schon der Klappentext hat mich sehr angesprochen und als ich mich dann den ersten Seiten hingegeben habe, war ich sofort wieder vom Stil gefangen. Es ist nicht nur die bildhafte Schreibweise, sondern auch die Liebe zum Detail, die mir sofort aufgefallen ist. Nicht nur die die Beschreibung der Charaktere oder der Landschaften, auch die einzelnen Szenen und Dialoge sind gut ausgearbeitet. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, mittendrin zu sein.Sophie ist eine sympathische junge Frau, die durch einen Schicksalsschlag schon mit ihren 17 Jahren viel zu früh erwachsen werden muss. Sie hat sich um vieles zu kümmern und ist gleichzeitig noch mit ihrer besonderen Gabe "gestraft". Nach und nach ergibt sich erst, warum Sophie so ist, wie sie ist.In drei Teilen erzählt die Autorin nun die Geschichte Sophies. Und dem jungen Franzosen Jean, der Sophie gehörig den Kopf verdreht. Allerdings fand ich Jean letzten Endes nicht so gut gelungen. Er war mir etwas zu perfekt. Er hatte stets einen passenden Spruch auf den Lippen, hat sich (zu) rührend um Sophie gekümmert und war auch sonst fast ohne Fehler. Ich hätte mir bei ihm etwas mehr Ecken und Kanten gewünscht. Außer seiner lästigen Angewohnheit zu rauchen, war fast gar nichts "fehlerhaftes" an ihm.Aber auch die etwas langwährenden Szenen im ersten Teil des Buches führen zu Punktabzug. Die Geschichte des "Schüleraustausches" war etwas zu sehr in die Länge gezogen. Doch ab dem zweiten Teil macht die Autorin dies alles wieder wett. Denn dann kommt endlich Sophies Gabe ins Spiel und es beginnt die eigentliche Geschichte. Und es wird spannend. Das kann ich versprechen. Es beginnt ein Katz- und Maus-Spiel. Dabei kommen einige überraschende Wendungen zum Vorschein.Die letztendliche Umsetzung des Endes hat mich dann auch nicht richtig überzeugen können. Ich denke aber, dass es bei mir einfach doch am Thema lag. Manchmal verstand ich eben nur den berühmten Bahnhof, was aber an meinen mangelnden Kenntnissen über Computer sowie Soft- und Hardware liegt. Und deswegen sehe ich darüber weg.Insgesamt fand ich - als eingefleischter "The Walking Dead"-Fan - "Another Day in Paradise" um Längen besser, was dann aber eben an der Thematik lag. In diesem Fall werde ich mich auf jeden Fall noch der "Nachtsonne"-Trilogie der Autorin widmen.Alles in allem war ich dann aber doch mittendrin und hatte kurzweilig Lesestunden.Fazit:Spannen ab dem zweiten Drittel.

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  • Ein spannendes Buch mit einer interessanten Thematik und sympathischen,zum Teil nerdigen Charakteren

    Coherent

    Niccitrallafitti

    26. June 2016 um 21:34

    (spoilerfrei) Titel: Coherent Autor: Laura Newman Seiten: Softcover, 448 Preis: Softcover 14,90€; ebook: 4,99€ ISBN: 978-3-95991-083-5 Verlag: Drachenmond Mein Weg zu dem Buch: Durch eine Leserunde auf Facebook bin ich auf Laura Newman und ihr Buch „Jonah“ aufmerksam geworden. Es gefiel mir total gut, sodass ich mir den ersten Teil der „Nachtsonne“ Trilogie bestellt habe, welcher mich ebenfalls nicht zuletzt aufgrund der spannenden dystopischen Thematik mitriss und überzeugte. Daraufhin musste ich natürlich auch „Coherent“ lesen. Erster Satz: Sophie beobachtete den blonden, blauäugigen Jungen dabei, wie er quer durch die Cafeteria auf sie zusteuerte. Klappentext: Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Zum Autor: Laura Newman wurde 1983 in Berlin geboren und schrieb bereits als Kind gerne bunte, spannende und fantasievolle Geschichten. Im Laufe ihres Lebens beschäftigte sie sich mit Videoschnitt, Fotografie Mode- und Grafikdesign bis sie schließlich den Beruf des Mediengestalters erlernte und diese Tätigkeit etwa 10 Jahre lang ausübte. 2013 ließ sie ihre Leidenschaft zum Schreiben erneut aufleben und veröffentlichte ihren ersten Roman. Quelle: https://www.drachenmond.de/people/laura-newman/ Meinung: Die Optik des Buches gefiel mir auf Anhieb total gut. Das geklappte Softcover verbarg noch eine kleine „persönliche“ gedruckte Botschaft von Laura an ihre Leser. Im Laufe der Geschichte fiel mir jedoch auf, dass meine Vorstellung von Sophie nicht dem Mädchen auf dem Cover entsprach, insofern sie das sein soll. Sophie hat in der Geschichte lockige rote Haare, Sommersprossen und Augenbrauen in der Farbe ihrer Haare. Den Klappentext fand ich ansprechend, die Idee, ohne Geräte zu kommunizieren und online zu sein fand ich spannend, aber auch erschreckend. Meine Neugierde auf die Geschichte war geweckt. Laura Newmans Schreibstil war, wie auch in den anderen Büchern, die ich von ihr las, sehr angenehm und locker. Sie schafft es, durch eine situativ passende rasante Erzählweise die Spannung in der gesamten Zeit aufrecht zu halten und zu bestimmten, brenzligen Situationen zusätzlich anzuheben, was mich zwischendurch die Luft anhalten ließ. Ich fieberte total mit und mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte um Sophie wird in der dritten Person erzählt. Zwischendurch werden kursiv gedruckte Gedankengänge der jeweiligen Personen eingebracht, welche sehr gute Einblicke boten. Die Protagonistin Sophie fand ich sympathisch. Ich konnte ihr Ängste und Sorgen nachvollziehen und mich demnach gut in sie hineinversetzen. Auch fand ich sie im Hinblick auf diverse Ereignisse sehr mutig und stark. Jean konnte ich anfangs nicht greifen. Ich wusste nicht, mit welcher Intention er sich Sophie „annäherte“. Ich fand ihn zunächst eine Spur zu fordernd. Der gemeinsame Weg der beiden war mir teilweise wenig transparent, manche Situationen und Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass etwas fehlt. Emotionen kamen leider dadurch wenig rüber. Zum Ende hin wirkte es dann aber insgesamt authentischer und greifbarer. Auch Jean war mir zunehmend sympathisch. Besonders interessant fand ich Lamar, vor allem im Bezug auf seine Entwicklung. Die Situation mit Sophies Tante Anna kam meiner Meinung nach insgesamt etwas zu kurz, auch kamen Personen vom Anfang später nicht mehr vor, bei denen ich zunächst annahm, dass sie ebenfalls eine Rolle in der Geschichte spielen. Das Ende ist eigentlich abgeschlossen, es gibt keinen Cliffhanger. Eigentlich, da Laura Newman eine kleine Überraschung für uns bereithält, die Raum für eigene Intepretationen (und mich auf jeden Fall Schmunzeln) lässt… Zitate: „Das ist nicht unser Ding. WIR sind unser Ding.“ „Der ehemalige Mitbewohner Jeans wirkte auf sie wie ein irrer Professor auf Speed.“ Fazit: Laura Newman gehört definitv zu den Autoren, dessen Bücher ich ohne lange zu überlegen kaufen & lesen würde. „Coherent“ fand ich insgesamt gelungen und sehr spannend. Mir blieb teilweise die Luft weg und die rasante Handlung, vor allem zum Ende hin, sorgte dafür, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Die Thematik kannte ich bisher in der Form nicht, auch wurde sie hervorragend beschrieben und ausgebaut. Wer dystopische Fiction-Bücher mit einem Hauch Liebesgeschichte und sympathischen, zum Teil nerdigen Charakteren mag sollte sich das Buch auf jeden Fall mal anschauen. Den Weg der beiden Protagonisten hätte ich mir jedoch noch transparenter und nachvollziehbarer gewünscht. Ich gebe „Coherent“ insgesamt 4/5 Federn. Vielen Dank an den Drachenmondverlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Spannend trotz Anfangsschwierigkeiten

    Coherent

    Drakonia007

    25. June 2016 um 15:09

    Laura Newman - CoherentErscheinungsdatum: 18. Dezember 2015Format: Broschiert Verlag: Drachenmond VerlagSeiten: 448Preis: 14,90 € Klappentext: Ob Smartphone, Tablet oder Computer über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Meine Meinung: Die Geschichte ist insgesamt in 3 Teilen unterteilt. Man liest nicht nur aus der Sicht von Sophie, sondern auch aus der Sicht von Jean und Lamar. Allerdings in der dritten Person. Sophie ist zu Beginn des Buches 17 Jahre alt und wohnt eigentlich in den USA bei ihrer Tante, da sie ihre Eltern vor kurzem bei einem Autounfall verloren hat. Aufgrund dessen hat sie eigentlich keine Lust nach Frankreich zu fahren für einen Schüleraustausch. Sophie hat Angst, da auch ihre Sprachkentnisse nicht die besten sind. Ihr Frankreichaufenthalt wird dennoch besser als erwartet, als sie den smarten Franzosen Jean kennenlernt. Lamar ist FBI Agent und ist Sophie auf den Fersen. Den Anfang fand ich, obwohl mir Sophie mit ihrer direkten und sarkastischen Art Symphatisch war, etwas langatmig. Irgendwie kam keine Fahrt auf und mir persönlich wurde zuviel geredet. Zudem fand ich Lamar unsympathisch, was das lesen in seinen Teilen etwas schwieriger machte. Im weiteren Verlauf wurde das Buch besser und wurde auch spannender. Fazit: Trotz anfänglicher Schwierigkeit, fand ich das Buch gut geschrieben. Die Idee hinter der Geschichte ist gut gewählt aber auch erschreckend. 4 von 5 Büchern Anmerkung: "Coherent" habe ich vom Drachenmond Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Vielen Dank !

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  • Geschichte mit einigen Längen

    Coherent

    Esme--

    25. June 2016 um 13:15

    Inhalt:Sophie ist nicht begeistert, als der Zeitpunkt des Schüleraustausches gekommen ist. Sie möchte ihre Tante Anna nicht verlassen, um bei einer fremden Familie in Avignon unterzukommen. Dort angekommen, muss sie natürlich auch die örtliche Schule besuchen. Sophie holt sich vor ihrem ersten Tag dort einen Kaffee und rennt auch prompt in einen Franzosen. Kaum hat sich dieser abgeregt, lädt er sie dann kurzerhand ein, auf der Stange seines Fahrrads Platz zu nehmen und gemeinsam mit ihm zur Schule zu fahren. Sophie findet in Jean einen Freund und später auch einen Vertrauten, denn irgendetwas scheint mit ihr nicht ganz zu stimmen. Erst sind es nur die Einzelteile, die Sophie sofort erkennt, wenn sie ein elektronisches Gerät wahrnimmt. Dann gelingt es ihr, die Daten eines Handys auszulesen. Sophie kann genau erkennen, welche Apps der Besitzer auf seinem Smartphone nutzt und welche Kontakte er im Telefonbuch abgespeichert hat. Schließlich entdeckt das Mädchen die Fähigkeiten die Geräte selbst zu steuern.Wichtigste Charaktere:Sophie lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante Anna. Sie ist in der Lage technische Geräte auszulesen und die Software auch auf große Distanz hin zu verändern.Jean ist ein typischer Franzose. Er neigt zu emotionalen Ausbrüchen. Wenn das Schicksal ihm nicht wohlgesinnt ist, geht sein Temperament mit ihm durch.Lamar war ein erfolgreicher FBI-Agent. Nach der Scheidung von seiner Frau und dem Entzug des Sorgerechts für seine Tochter, verfällt er dem Alkohol und verliert den Job. Erst nach und nach gelingt es ihm im Leben wieder Fuß zu fassen.Schreibstil:Laura Newman schafft mit Coherent einen Roman mit besonders starkem Gegenwartsbezug. Sophie ist mit ihren Fähigkeiten in der Lage, sich in technische Geräte „einzuhacken“ und Veränderungen an der Software vorzunehmen. Diese Fähigkeit bereitet dem Mädchen anfangs Sorge. Wie kann es sein, dass sie über solch ein Talent verfügt? Was wird der Junge an ihrer Seite dazu sagen, wenn sie ihm von ihrem Geheimnis erzählt?Und dann gibt es da noch den gescheiterten FBI-Agenten Lamar, der nach Scheidung und Entzug des Sorgerechts versucht, in seinem Beruf wieder Fuß zu fassen. Er wird auf niemand geringeren als Sophie angesetzt.Die Geschichte klingt spannend und verspricht mit Jean auch eine Lovestory. Bedauerlicherweise wird hier das Potential nicht zur Genüge ausgeschöpft. Der Großteil des Romans stellt die Charaktere vor und lässt diese ihre zukünftigen Taten planen.Zum Ende (auf den letzten sechzig Seiten), nimmt die Handlung Schwung auf. Die Charaktere werden verfolgt, es gibt eine überraschende Wendung und man erfährt mehr über die einzelnen Beweggründe.Auch die Liebesgeschichte wusste mich nicht so recht zu fesseln. Zwar wurden die Charaktere zu Genüge ausgebaut, doch ist gerade Jean jemand, der – so Sophie – mit seinem typisch französischem Temperament, auffällt. Mal verteufelt er seine gesamte Umwelt, dann verhält er sich wieder normal. Gerade dieser Pessimismus lässt Jean aber in meinen Augen stellenweise unsympathisch wirken.Auch hier hätte ich mir eine Straffung der Handlung gewünscht. Sehr gemächlich entfaltet sich eine Bindung, die eher wie eine Freundschaft, als wie eine Liebe wirkt. Im Mittelteil entfernen sich Sophie und Jean örtlich und auch emotional wieder voneinander, nur um sich dann schließlich wieder näher zu kommen.Einige Charaktere werden gut vorgestellt - so zum Beispiel Anna und Beth – spielen dann aber im Geschehen nur eine Randrolle.Es bleibt zu erwähnen, dass ich den Schreibstil der Autorin sehr mag. Mit einer sehr bildhaften Wortwahl schafft es Laura Newman Filme fürs Kopfkino zu schreiben.Fazit:Die Charaktere werden gut ausgebaut. Jean neigte dazu, die Menschen und Situationen zu verteufeln, wenn das Schicksal ihm nicht wohlgesinnt war. Das machte ihn in meinen Augen etwas unsympathisch. Die Handlung und auch die Liebesgeschichte hätten schneller vorangetrieben werden können.Coherent ist eine Geschichte mit einem sehr interessanten und zukunftsorientiertem Plot, der jedoch in Sachen Straffung und Höhen noch ausbaufähig gewesen wäre. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt bildhaft und macht Spaß.Buchzitate:Allmählich begriff sie, was Anna an Frankreich so sehr mochte. Das Land war ein Song. Eine Melodie, mal traurig, mal lebendig.Müde auf eine Weise, in der Elfenbeinjäger müde werden oder Sozialarbeiter. Menschen, die Tag für Tag Dinge tun, die verwerflich sind oder emotional aufreibend, die einen von innen aushöhlen, bis nur noch ein trauriger Überrest zurückbleibt. Ein Mensch ohne Seele.

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  • Rezension zu "Coherent" von Laura Newman ♥

    Coherent

    RubysSpace

    20. June 2016 um 12:55

    Endlich kann ich euch die Rezension zu "Coherent" von Laura Newman (erschienen 2015 im Drachenmond-Verlag) präsentieren, da ja auch schon bald ein neues Buch von ihr erscheint, hatte das Buch höchste Priorität :) Ab sofort erscheinen meine Rezensionen in diesem Design, mit mehr Informationen zum Buch und Charakteren. Ich hoffe, es gefällt euch ♥Klappentext...Ob Smartphone, Tablet oder Computer über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Details zum Buch… …Cover…Das Cover ist meiner Meinung nach schön aufgebaut, man kann sich mit diesem Bild Sophie als Person noch etwas besser vorstellen. …Eigene Ansicht… "Coherent" ist eine spannende Young Adult Fiction. Hierbei geht es um Sophie, die nach einem tödlichen Autounfall ihrer Eltern bei ihrer Tante lebt. Als sie auf  einem Schüleraustausch in Frankreich den gutaussehenden Jean kennenlernt, durchlebt sie mit diesem eine Achterbahn der Gefühle und das nicht nur in ihrer „Beziehung“…Für mich ist Laura Newman für ihre lockere Schreibweise und ihre fesselnden und herzerwärmenden Geschichten bekannt. Das konnte sie hier wieder unter Beweis stellen. Eine spannende Geschichte mit unerwartenden Wendungen, Herz, Humor und Fantasy. ♥…Einblick ins Buch…„Du, das mit deinen Eltern ist echt scheiße. Tut mir voll Leid. Kommst du klar?“ Um seine Worte angemessen zu unterstreichen, legte er noch eine Portion Mitleidsblick nach. Er sah schon ziemlich umwerfend aus, wie er so dasaß. Seine durch hartes Training geformten Muskeln zeichneten sich unter dem dünnen grauen Shirt ab. Er legte den Kopf leicht schief, um seinen Hundeblick noch besser in Szene zu setzen, wodurch ihm eine goldblonde Haarsträhne ins Gesicht fiel, was die Aufmerksamkeit nur noch mehr auf seine blauen Augen lenkte. …Lieblingscharaktere… Marcel. Eindeutig Marcel. Jetzt nicht als Bookboyfriend, seine lockere Art ist einfach nur zum Schmunzeln. :D   …Schreibstil… Lockerer Schreibstil, wenig Fremdworte, flüssig …Negatives… Ich lese wahnsinnig gerne Bücher in der „Ich“-Perspektive. Leider hier nicht vorhanden, ist aber Geschmackssache! :)  …Empfehlung… Eindeutige Kaufempfehlung, für alle Laura Newman-Anhänger und Young Adult Fiction Leser :)♥ Ruby

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