Mia ist erschüttert, als ihr Opa plötzlich verstirbt. Er war der einzige, der ihr und ihrer sonst kaputten Familie Halt gegeben hat. Alles, was ihr noch von ihm bleibt, sind die Liebe zu Büchern und das besondere Buch, von dem er glaubte, es könne ihr helfen, die schwere Zeit zu überstehen.
Als sie das Buch liest und dabei die Anweisungen befolgt, die ihr Opa ihr in einem Brief hinterlassen hat, fällt sie aus ihrem Bett heraus in eiskaltes Wasser. Beinahe wäre sie ertrunken, hätte nicht ein Löwenadler sie aus dem Wasser gerettet.
Als sie am nächsten Tag in einer Holzhütte erwacht, lernt sie Liam kennen, der sie zur Seherin bringt, denn von einem Land namens Deutschland hat er noch nie gehört und auch keine Ahnung davon, wie Mia dorthin zurückkehren kann.
Mein Eindruck
A Story of Light ist der erste Band der Zeilenmagie-Trilogie von Laura Nick.
Die Protagonistin, Mia, fällt durch das Lesen eines geheimnisvollen Buchs, das ihr Opa ihr hinterlassen hat, plötzlich in eine andere, märchenhafte Welt. Mir hat gut gefallen, wie viele verschiedene Märchenwesen es gibt, und wie sie teilweise auch anders dargestellt werden, als man sie aus den üblichen Geschichten kennt. Auch dass Mias moderne Einstellung teilweise mit der der Menschen in dieser eher altmodisch orientierten Gesellschaft kollidiert, ist schön dargestellt und gibt manchen Situationen einen interessanten Twist.
Leider bin ich aber erstmal nicht sonderlich gut in die Geschichte reingekommen, weil sich der Anfang aus meiner Sicht ganz schön gezogen hat. Nach einiger Zeit kam Mia dann aber doch noch zu ihrem märchenhaften Abenteuer, was schön zu lesen war. Nur hätten die Charaktere gern noch etwas mehr Tiefe bekommen dürfen, denn unter deren Fehlen hat auch die Romance ein bisschen gelitten.
Mein Fazit
Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Wenn Band 2 so gut weitergeht, wie Band 1 aufhört, könnte es sich lohnen. Zumal Band 1 mit einem fiesen Cliffhanger endet.























