Rezension zu "If he had been with me" von Laura Nowlin
In 'If he had been with me' geht es um Autumn und Finny, die seit ihrer jüngsten Kindheit Nachbarn und beste Freunde sind. Man bekommt in diesem Buch eine sehr genaue Vorstellung davon was für eine tolle Freundschaft die beiden verbunden hat und wie sie zusammen mit ihren Müttern aufwachsen. Als die beiden jedoch älter werden, verändert sich das alles so ein wenig und die typischen Probleme und Erfahrungen als Jugendliche kommen auf die beiden zu.
Schreibstil: Die Autorin hat einen sehr ruhigen und besonderen Schreibstil, der mich aber extrem fesseln konnte. Die Ausdruckweise und die kurzen Kapitel haben mich sehr in den Bann gezogen, sodass man schnell mal 70 Seiten gelesen hat ohne zu merken wie schnell die Zeit vergeht, daher würde ich auf jeden Fall gerne weitere Bücher der Autorin lesen.
Inhalt: Hier muss man sagen, dass es wirklich eine sehr ruhig Geschichte ist, da man die beiden sehr viel in ihrer Schulzeit begleitet und die eigentliche Liebesgeschichte lange nicht so sehr im Vordergrund steht. Nichtsdestotrotz, hat das natürlich sehr dabei geholfen die Charaktere gut kennenzulernen und extrem realistische Personen und Freundesgruppen darzustellen. Leider finde ich dass es zur Hälfte des Buchs hin dann doch etwas zu langatmig wurde und das Ende wurde dann doch zu schnell abgehandelt für mich, da hätte man schon nochmal deutlicher Autumns Gefühls- und Gedankenwelt ausarbeiten können.
Emotionalität: Ich habe im Voraus schon häufig gehört, dass das Buch sehr traurig und emotional sein soll, und das stimmt auch. Man weiß eigentlich von Anfang an in welche Richtung die Geschichte sich entwickelt und trotzdem, hat es mich dann als es soweit war sehr mitgenommen. Ich finde, der Schreibstil der Autorin hat das hier wieder extrem gut zur Schau gestellt, auch wenn ich wie bereits erwähnt hier etwas mehr Tiefe und eine längere Auflösung gemocht hätte.
Fazit: Insgesamt also eine sehr ruhig und angenehme Childhood-Friends-to-Lovers Geschichte mit einem emotionalen und tragischen Ende. Und obwohl es kein Highlight für mich werden konnte kann ich die Geschichte und vor allem die Autorin mit ihrem tollen Schreibstil empfehlen.
((Werbung, da Rezensionsexemplar))