Laura Schroff , Alex Tresniowski Bevor du weitergehst

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Inhaltsangabe zu „Bevor du weitergehst“ von Laura Schroff

Nach ihrem Welterfolg "Immer montags beste Freunde" ist Laura Schroff vielen Menschen begegnet, die ebenfalls durch spontane Hilfeleistungen große Wirkung erzielt haben. In dreißig Geschichten erzählt die Bestsellerautorin davon, wie wichtig eine gute Tat in schweren Momenten ist, wie Menschen durch die rettende Hand des anderen ins Leben zurückfinden. "Bevor du weitergehst" knüpft an den Erfolg des ersten Buches an, es widmet sich wieder den universalen Themen wie Freundschaft, Liebe und Hilfsbereitschaft. Diesmal mit spannenden Porträts von unterschiedlichsten Menschen und deren Schicksalen.

gute Thematik und interessante Geschichten aber leider für mich zu wenig einfühlsam

— Gudrun67
Gudrun67

Sehr schöne Geschichten!

— Daniel_Allertseder
Daniel_Allertseder

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  • gute Thematik und interessante Geschichten aber leider für mich zu wenig einfühlsam

    Bevor du weitergehst
    Gudrun67

    Gudrun67

    11. August 2017 um 15:24

    Das Cover ist gut gewählt, denn die Farben lenken nicht vom eigentlichen Thema ab. Ausserdem ist das Gruppenbild ein guter Hinweis auf das, was der Inhalt widerspiegeln will. Eben ein Miteinander.Bei der Bewertung bin ich hin- und hergerissen, denn einerseits sind die Geschichten vom Inhalt her sehr berührend, aber andererseits holt mich der Schreibstil einfach nicht ab. Es werden interessante Erkenntnisse geliefert und die Denkansätze ermutigen zur Nächstenliebe.Mir ist bewusst, dass die Autoren hier einen Erzählstil gewählt haben, da die einzelnen Gegebenheiten von Dritten zugetragen wurden und daher auch über diese erzählt wird. Aber, die Situationen und die Herleitungen oder auch die daraus zu ziehenden Gedanken, sollten doch ein intensives Bild des Miteinanders ergeben. Dies konnte ich leider nicht empfinden.Obwohl ich das vorherige Buch "Immer montags beste Freunde" bisher noch nicht gelesen habe, konnte ich aufgrund der detailreichen Erläuterungen die Vorgänge, die für diesen "Folgeband" wichtig sind, gut nachvollziehen und auch die Zusammenhänge hervorragend erkennen.Die Vorkommnisse werden eher nüchtern dargestellt und stellen somit zwar die einzelnen Begebenheiten in einem klaren Licht dar, aber, das "mitten-im-Geschehen-sein" hat mir hier total gefehlt.Die Sachlichkeit stellt zwar eine gewisse Unvoreingenommenheit dar, die auch wichtig ist, damit der Leser nicht beeinflusst wird. Dennoch hätte ich mir gerade bei dieser Thematik mehr Tiefe gewünscht.Laura Schroff hat mit ihrem vorherigen Buch "Immer montags beste Freunde" eine Lawine ausgelöst. Ihr wurden die unterschiedlichsten Geschehnisse zum Thema Nächstenliebe und Mitgefühl zugetragen. Da sie damit auch andere Leser erreichen wollte, ist dieser Folgeband entstanden.Um eine gewisse Zuordnung und Übersichtlichkeit zu erhalten, sind die Geschichten in die KapitelNächstenliebe, Bejahung, Zugewandtheit, Aufmerksamkeit, Einzigartigkeit, Klarheit und Verbundenheitunterteilt.An sich finde ich die Unterteilung auch okay, aber hier wirkt wieder die vorgenannte Nüchternheit auf mich. Der Zugang ist da einfach für`s Thema nicht so gegeben, wie erwünscht.Nach den Geschichten sind auch meist Texte der Autorin angehängt, die die einzelnen Gedankengänge dazu erläutern. Ausserdem sollen sie zur besseren Verständlichkeit beitragen und auch nochmal Ideen vom vorherigen Buch aufgreifen. Diese sind für mich ebenfalls in Ordnung, aber eben auch hier wieder das "Nicht-greifen-können".Mein Fazit: gute Thematik und interessante Geschichten aber leider für mich zu wenig einfühlsam

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  • Hundert Dollar und eine Umarmung

    Bevor du weitergehst
    YukBook

    YukBook

    10. June 2017 um 10:09

    Es kann so einfach und schön sein, anderen Menschen zu helfen. Warum tun wir es dann nicht viel öfters? Diese Frage stellt man sich unweigerlich nach der Lektüre dieses Buches. Die amerikanische Autorin Lauren Schroff tat einst etwas Kleines, aber Entscheidendes, bevor sie weiterging auf dem Broadway und schrieb ein Buch darüber mit dem Titel „Immer montags beste Freunde“. Es handelt davon, dass sie einen elfjährigen bettelnden Jungen zu einem Mittagessen einlud und aus dieser emphatischen Geste eine lebenslange Freundschaft entstand. Das Buch inspirierte zahlreiche Leser, der Autorin von ähnlichen Geschichten zu berichten. 30 kurze Schicksalsberichte hat Lauren Schroff in ihrem zweiten Buch zusammengetragen und in unterschiedliche Themenschwerpunkte wie Bejahung, Einzigartigkeit und Verbundenheit gegliedert. In allen Geschichten geht es um ‚unsichtbare Bänder’, die zwei fremde Menschen schicksalhaft zusammenführt. Die erste spielt in einem Supermarkt in Tucson, Arizona und war so ergreifend, dass sie mir Tränen in die Augen trieb. Manche Berichte, die sich in ihrem Schema ähnelten, empfand ich als etwas redundant. Sehr oft handeln sie von bedürftigen Kindern, die durch einen Akt der Freundlichkeit in den Genuss einer Mahlzeit, anständigen Kleidung, schönen Sommerferien oder einer vorübergehenden Bleibe kamen. Die Autorin legt ihren Fokus vor allem darauf, wie aus winzigen Momente große Wendepunkte wurden, in denen eine einfache Handlung weitreichende Veränderungen auslöste – und zwar für beide Seiten. Die Empfänger der spontanen Hilfeleistungen wurden für ihr weiteres Leben geprägt und nutzten die nächste Gelegenheit, um sich für die Wohltat zu revanchieren. Auf die Weise stößt ein Akt der Nächstenliebe oftmals einen neuen an. Diejenigen, die helfen, macht es glücklich, dass sie jemandem eine Freude bereiten können. Eine Umarmung aus tiefsten Herzen kann ihnen mehr bedeuten, als Hundert Dollar, die sie gestiftet haben. Diese Erkenntnis ist sicher nicht neu, doch die Schilderungen machen deutlich, warum die Menschen so empfinden. Jeder trägt eine tiefe Sehnsucht nach bedeutsamen, wahrhaften Bindungen zu ihren Mitmenschen. Wir verpassen nur allzu oft die Möglichkeit, solche Bindungen einzugehen, die unsere Entwicklung und unser Glück fördern. Oder nehmen die Wohltaten, die uns zuteil werden, für selbstverständlich. Das Besondere an dieser Sammlung sind nicht nur die Geschichten, die uns ermutigen, auf unser Mitgefühl zu besinnen, sondern die abschließenden Reflexionen und Kommentare der Autorin nach jeder Episode. Sie stellt heraus, was wir daraus lernen können und regt dazu an, auch einmal etwas Unkonventionelles zu tun, da man Nächstenliebe nicht aus dem Lehrbuch lernen könne. Nur dann kommt man wohl auf so eine brillante Idee wie das Pyjama-Projekt, das mich besonders begeistert hat. Lest am besten selbst!

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  • Sehr schöne Geschichten!

    Bevor du weitergehst
    Daniel_Allertseder

    Daniel_Allertseder

    12. April 2017 um 20:38

    Meine Meinung   Ich war so begeistert vom ersten Buch von Laura Schroff, »Immer Montags beste Freunde«, wo die unglaubliche Freundschaft von Laura und Maurice erzählt wurde. Da durfte selbstverständlich auch das zweite Buch der sympathischen Frau Schroff nicht fehlen, »Bevor du weitergehst«, wo die Autorin viele Geschichten zusammengetragen hat, die ihr viele Menschen nach Veröffentlichung ihres Buches geschrieben haben.   Die vielen kurzen Geschichten, insgesamt 30 an der Zahl, beinhalten alle dasselbe Thema und denselben Kern: Freundschaft, Nächstenliebe, selbstloses Denken. Laura Schroff hat alle Geschichten aus ihrer Sicht erzählt, heißt, sie hat die Geschichten mit ihren eigenen Gefühlen kommentiert, hat Gedanken und Wahrnehmungen der betroffenen Personen miteinfließen lassen und so die Geschichten an die Leser gebracht. Die Geschichten sind nicht länger als +/- 10 Seiten, bedeutet, man kam mit dem Buch sehr schnell voran. Nach einiger Zeit des Lesens war mir klar, dass jede Geschichte gleich aufgebaut ist: Eine Person, deren Herz aus Butter ist, möchte einer benachteiligten Person helfen, tut es, fühlt sich gut, jeder ist glücklich. Dieses Schema finde ich sehr schön und natürlich ist es wunderbar, wenn so viele Menschen Gutes tun. Auch verstehe ich, dass Frau Schroff eigentlich jede Geschichte in’s Buch bringen wollte, weil jede einzigartig ist, dennoch aber ist jede Story gleich aufgebaut, und so ist alles relativ vorhersehbar; heißt wiederrum, bei der Hälfe des Buches hätte man einen Schnitt machen können.    Dennoch aber habe ich jede Schilderung gelesen und mich über diese wohltuenden und herzerwärmenden Taten der Menschen gefreut – durch diese Storys weiß man, dass es doch noch Menschen gibt, die anderen helfen, und die das auch noch gerne machen. Nach jeder Erzählung hat Frau Schroff eine Überschrift passend zur vorherigen Geschichte erstellt und darunter viel über Moral, Nächstenliebe und Engel auf Erden geschrieben. Mich wunderte es, dass Frau Schroff nicht irgendwann die Ideen ausgingen, bei so vielen Geschichten…    Sehr überzeugt bei diesem Buch haben mich die unterschiedlichen Storys, und ich spürte regelrecht die Liebe und die Überzeugung, mit der Frau Schroff diese Geschichten zusammengetragen hat. Ebenso fasziniert bin ich von den vielen Reaktionen, die die Autorin nach der Veröffentlichung ihres Buches erhalten hat. Ich auf jeden Fall bin überzeugt, dass dieses Buch die Augen der Menschen öffnen könnte. ​ ​Fazit ​ »Bevor du weitergehst« ist eine sehr schöne Sammlung vieler Geschichten, die beweisen, dass es doch noch Menschen gibt, die anderen Menschen in Not helfen. Das Buch ist liebevoll, aktuell, herzerwärmend, gut. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

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