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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Leserunde 2.0!

Hanna ist 28 Jahre alt und lebt mit ihrem Freund Oliver in Berlin. Eigentlich fühlt sie sich dort nicht wohl, vermisst
sie doch ihre Familie und ihre Freunde in Köln. Hals über Kopf verlässt sie die Stadt, als sie ihren Freund dabei erwischt,
wie er mit einer anderen schläft. Zurück in Köln läuft sie abermals Finn über den Weg, der ihr schon auf der Frankfurter Messe den Kopf verdrehte. Da sie eine neue Bleibe sucht, lädt Finn sie zu sich ein, da er noch ein Zimmer frei hat. Hanna ist sich unsicher. Sie mag Finn, aber er ist doch schwul, oder etwa nicht?
Zu all dem Stress wollen ihre Eltern das Pralinengeschäft verkaufen und nach Spanien ziehen. Höchste Zeit, auch da etwas zu unternehmen!

Die Geschichte hat 232 Buchseiten und ist bald auch als Printversion erhältlich.

Für wen könnte die Geschichte spannend sein?
Für Leserinnen ab 16 Jahren, da die Hauptfiguren über 25 sind und sich die Thematik mit der zweiten Liebe beschäftigt, Beruf, Umzug etc.
Es gibt keine pornographischen Szenen in der Geschichte!  Wer also nach beschreibungen im FSK18 Bereich aus ist, ist hier falsch :)
Hier geht es um die Geschichte, Humor und die große Liebe - natürlich mit Happy End! (Das weniger als Spoiler, aber Chick Lit beinhaltet immer ein Happy End)

Warum "Leserunde 2.0"?
Die erste Leserunde wurde ende November vorzeitig beendet, da es leider noch ein paar Fehlerchen in der Geschichte gab. Die wurde über den Dezember 2012 bearbeitet (mit einer zweiten Lektorin und einem neuen Korrektorat) und in den ersten beiden Januarwochen 5 Testleserinnen gegeben, die noch einmal über die Geschichte gelesen haben. Jetzt ist es fertig, falls noch irgendwo ein Pünktchen falsch ist, bitte ich um entschuldigung :)


Da es "Pralinenherz" auch bald als Print gibt, verlose ich 5 Bücher :)
Etwa ende Februar wird es erhältlich sein und daher möchte ich 5 Bücher verschenken.
Bitte einfach eine Mail an:

silberfluegelverlag@t-online.de

Betreff: Pralinenherz Print Gewinnspiel

schicken :) Ausgelost wird am 01 Februar 2013 und die Bücher werden kurz darauf versendet.
Viel Glück an alle Teilnehmer ^^
(Diese bekommen eine Mail zurück und werden hier auch genannt (natürlich mit Zensur!)

Teilnahmebedingung:
Da die Bücher an eure Adresse geschickt werden, brauche ich diese natürlich, ich werde die Daten nicht weitergeben.
Bitte beteiligt euch an der Leserunde aktiv und auch eine kleine, ehrliche Rezension wäre wünschenswert.
Teilnahmeschluss ist somit der 31.01.2013 um Mitternacht. Jede Mail die danach eintrifft, kann leider nicht berücksichtigt werden.

Autor: Laura Sommer
Buch: Pralinenherz

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Leseprobe (Kapitel 1 und 2)

Pralinenherz
Laura Sommer



Vielen Dank an Silke, Claudia, Lena, Vanessa,
Savannah, Ma Nu, Mendea, Saskia H. Mabra,
Saskia M und www.ellyseidl.com



Kapitel 1
Mein Leben? Perfekt!
„Hanna! Hannaaa!“, schrillte es durch die Galerie.
„Beeil dich!“ Die Stimmbänder von Frau Behlitz vibrierten und ihre Stöckelschuhe klackerten bedrohlich über das Parkett, als sie nervös hin und her lief.
„Ich bin gleich da!“, rief Hanna Augen verdrehend und balancierte dabei ein Tablett, beladen mit Kaffee, kleinen verpackten Keksen, Milch und Zucker. Sie eilte die Treppen hinunter und setzte ihr schönstes Lächeln auf. Gekünstelt, aber wirksam, was sie am interessierten Blick des Kunden erahnen konnte. Dieser musterte sie eindringlich und konnte seine Augen nicht von ihren Beinen abwenden.
„Da bist du ja ...“, jauchzte Frau Behlitz theatralisch, entriss Hanna das Tablett, stellte es auf den Tisch und bediente nun selbst den potenziellen Käufer zweier Gemälde.
„Entschuldigen Sie bitte.“ Hanna stand da wie eine Bedienstete, die auf den nächsten Befehl ihrer Herrin wartet. Diese glitt mit ihren knochigen Fingern über die bereitgelegten Formulare und reichte dem älteren Mann einen Stift.
Während der Käufer den Vertrag durchlas, machte Hannas Chefin ihr mit ihrem Blick eindringlich klar, dass Hanna sich schleunigst entfernen sollte. Dieses auffällige Augenverdrehen hätten auch nervöse Zuckungen oder ein epileptischer Anfall sein können, da war Hanna sich bei ihrer Chefin nie ganz sicher.
So lief sie wieder die Treppen in die erste Etage hinauf, wo sich eine Kochnische befand. Hier war ihr kleiner persönlicher Rückzugsort, eine Wohlfühloase sondergleichen. Tee, Kaffee und allerlei Leckereien, die ihr über den Tag hinweghalfen.
Ihre Eltern, die ein Pralinengeschäft in Köln betrieben, schickten ihr jede Woche ein Paket, sodass Hanna immer ein Stück Heimat in Berlin vorfand. Die feinen Kleinigkeiten bewahrte sie im Kühlschrank auf, sonst hätte sie die Pralinen bei dem aktuellen Wetter trinken können.
Sie knabberte an einer gekühlten Praline, gefüllt mit feinstem Nugat, setzte sich dabei an den Tisch und prüfte ihre E-Mails. Flink huschten ihre Finger über das Smartphone. Heute waren es beinahe 30 Grad und so trank sie beim Stöbern ein Mineralwasser mit Eiswürfeln. In der Galerie herrschten zum Glück nicht solch hohe Temperaturen. Hanna liebte den Sommer, wenn sie dabei ein luftiges Kleid und Sandalen tragen durfte. Nicht aber, wenn sie in der Galerie war und die Bluse bis oben hin zugeknöpft sein musste. Mit einem Flyer fächelte sie sich etwas Luft zu, las dabei lächelnd die Nachrichten ihrer Freundinnen und die ihrer Eltern.
In diesen Momenten seufzte Hanna wohlig auf, fühlte sich zurückversetzt in die Zeit, als sie noch in Köln lebte.
Seit 14 Monaten war sie bereits in Berlin und konnte sich noch immer nicht mit dieser Stadt anfreunden.
Lediglich Oliver zuliebe blieb sie.
Das Gespräch zwischen dem Käufer und ihrer Chefin zog sich noch eine ganze Weile hin, so hatte sie genug Zeit, ein paar Skizzen zu machen. Ihre pinkfarbene Skizzenmappe nahm sie überall mit hin, falls sie inspiriert wurde, musste sie ihre Ideen einfach zu Papier bringen.
Erst das Zuschließen der Tür weckte Hannas Aufmerksamkeit und sie versteckte schnell ihre Bilder, huschte ans Geländer und lief erneut die Treppen hinunter.
Denn wie gewohnt rief ihre Chefin bereits wieder laut "Hanna!" – wie immer, wenn ein Kunde die Galerie verließ.
Als sie neben Frau Behlitz stand, die schon zu einer erneuten Standpauke ansetzte, versuchte sich Hanna weit weg zu träumen und gleichzeitig eifrig und dienstbeflissen zu allem zu nicken, was ihre Chefin ihr vorwarf.
„Zu kurzer Rock! Die Haare strenger nach hinten!“ Und auch das obligatorische „Gutes Personal ist aber auch wirklich schwer zu finden“, drangen an ihr Ohr, doch Hanna schloss nur ihre Augen, sah ihre Freundinnen und ihre Eltern, das Pralinengeschäft und die Köstlichkeiten, die sie in so manch schwerer Stunde über alles hinweggetröstet hatten.
„Das nächste Mal ...“, zeterte Frau Behlitz mit drohendem Unterton und lief dabei mit ihrer Handtasche an Hanna vorbei, bereit zu gehen und die Tür bereits aufreißend. 
„Ja, Frau Behlitz! Natürlich, Frau Behlitz. Selbstverständlich!“ Was auch immer ihr vorgeworfen wurde, ließ sich mit Unterwürfigkeit ihrerseits wieder wettmachen.
Als Frau Behlitz endlich aus der Galerie verschwunden war, begann Hannas Arbeit: Akten mussten sortiert werden, E-Mails beantwortet und die Reinigungskraft hereingelassen werden, die jeden Abend alles säuberte.
„Schätzchen!“, rief Greta, die mit einer Tüte durch die Hintertür hereinstürmte. 
„Es ist ein Junge! Ein Junge!“ Greta lief zu Hanna und nahm sie in den Arm. Ihre Wangen glühten und ihre Hände waren zittrig.
„Eine Woche zu früh, aber gesund! Das ist ja die Hauptsache! Ich habe gerade eine SMS von meinem Schwiegersohn bekommen!“ Sie öffnete stolz die Tüte und hatte Mühe, ihre Umhängetasche abzunehmen. Hanna half ihr lachend.
„Ganz ruhig Greta, sonst bekommst du gleich einen Herzinfarkt! Und herzlichen Glückwunsch, Oma!“
Greta war einer der wenigen Menschen in Berlin, die Hanna in ihr Herz schließen konnte. Sie war Anfang fünfzig, naschte ebenso gerne Pralinen wie Hanna selbst und war ein wahres Goldstück.
„Er schickt mir gleich noch ein Foto. Oh, ich bin so aufgeregt! Am liebsten wäre ich sofort ins Krankenhaus gefahren.“ Das lag aber am anderen Ende des Stadtgebietes und ihre Arbeit konnte sie ja nicht ausfallen lassen.
„Dann fahre ich dich später. Es liegt ja fast auf dem Heimweg. Ich muss nur noch so viele E-Mails beantworten.“ Gemeinsam gingen sie hinauf zur Küche, wo Greta ein paar Leckereien aus der Tüte fischte.
„Kuchen, ganz lecker! Selbst gemacht natürlich. Nur für dich und mich. Als ob ich es geahnt hätte, dass heute mein Enkelkind auf die Welt kommt!“ 
Die Stücke wurden auf die beiden Teller verteilt und gemeinsam vernascht.
„Du backst wie meine Mutter, wirklich.“ Hanna leckte sich über die Lippen und kein Krümel blieb übrig.
Als Gretas Handy sich mit einem Piepston meldete, verschluckte sie sich, hustete und begann mit ihrer freien Hand zu wedeln.
„Da ist ja das Foto … und ein Video!“ Die beiden Frauen rückten näher zusammen und betrachteten den kleinen Jonas, wie er zerknittert in den Armen der frischgebackenen Mutter lag.
„Noch ganz neu“, jauchzte Greta. 
„Endlich Oma. Ach, ist das schön!“ Sie verdrückte ein paar Tränchen und rief ihre Tochter an, während Hanna ihren Laptop aufschlug und sich an die Bearbeitung der E-Mails machte. 
Bewerbungen von Studentinnen, die ganz begeistert von Frau Behlitz` Galerie waren. „Na, wenn die wüssten ...“, dachte Hanna und schrieb ihnen eine Standardabsage.
Finn Wolf hatte ihr auch noch eine Antwort geschrieben und neben seinen Namen einen Smiley gesetzt, was Hanna zum Lächeln brachte.
Typisch Kölner, dachte sie. Die hatten noch Humor, waren witzig und anständig! Es war wirklich zu schade, dass seine Firma, die für Frau Behlitz die Webseite und die Flyer gestaltete, in Köln saß. Würde er in Berlin wohnen, gäbe es hier wenigstens einen weiteren Vertrauten.
Hier war sie die Sklavin, wohl bis ans Ende ihrer Tage. Bei ihrem Glück würde ihre Chefin ewig leben. Vielleicht war sie ein Vampir!? In ihrer Nähe verlor sie jegliche Energie, sicher saugte sie diese genüsslich aus ihr heraus. Irgendwie. Hanna schmunzelte und arbeitete fleißig weiter, plauschte mit Greta, die wie ein Wirbelwind über das Parkett schwebte, um ja schnell fertig zu werden.
„Jonas ist so ein toller Name! Und wenn er nach meinem Schwiegersohn kommt … Mann, das wird ein hübscher Kerl! Die Mädchen werden ihm alle nachlaufen! Und wenn er die Intelligenz seiner Oma hat!“ Greta war gar nicht mehr zu bremsen und unterhielt Hanna mit ihrer Freude, die nur lachend den Kopf schüttelte.
Um kurz nach 20 Uhr verließen beide die Galerie durch den Hinterausgang, wo Hannas Auto stand.
„Du bist so lieb, wenn ich dich nicht hätte! Um die Uhrzeit mag ich ja gar nicht mehr auf die Straße gehen, auch wenn es nur ein kurzer Fußweg zur Arbeit ist.“ Die Galerie lag in einer guten Wohngegend, dennoch häuften sich Überfälle und man konnte ja nie vorsichtig genug sein. 
„Ja, ich habe auch immer Pfefferspray dabei. Wie kommst du denn zurück? Fährt dein Schwiegersohn dich nach Hause?“ Hanna prüfte den Rückspiegel und sauste über die Straße, so dass Greta sich festhalten musste.
„Ja, keine Sorge, ich werde bis zur Tür gebracht.“ Greta lachte, denn Hannas Fahrstil war so wild, dass sie sich wie in einer Achterbahn fühlte. Am Krankenhaus angekommen, hielt Hanna direkt vor dem Eingang, damit Greta nicht so weit laufen musste.
„Und du willst auch wirklich nicht mitgehen?“, fragte Greta, die bereits ausgestiegen war und hektisch ihre Sachen sortierte.
„Ich muss noch zur Konditorei. Der Besitzer wartet bereits auf mich“, entgegnete ihr Hanna.
„Aber mach viele Fotos!“ Irgendwann wollte sie auch Kinder haben, mit Oliver. Sie würden viele wunderschöne und intelligente Babys bekommen, darauf freute sie sich schon. Hanna hatte ihr Leben durchgeplant und war sich sicher, dass alles perfekt sein werden würde.
„Mach ich!“ Greta winkte Hanna noch hinterher, als sie vom Parkplatz des Krankenhauses fuhr und die Konditorei „Berlin Tortilicious“ ansteuerte. Dabei wanderten Hannas Augen immer wieder auf die Uhr im Armaturenbrett ihres kleinen grasgrünen Stadtflitzers, sie trat das Gaspedal durch und überfuhr beinahe ein Stoppschild.
„Los … fahrt doch!“ Sie war schon viel zu spät und musste sich sputen, damit sie den Inhaber noch erwischte.
Dieser wollte eigentlich um 20 Uhr schließen, hatte aber noch privat etwas zu erledigen, was Hanna gerade recht kam. Sie hastete hinein, nachdem sie ihr Auto halb auf dem Gehweg, halb auf dem Bürgersteig geparkt hatte.
Drinnen erblickte sie Herrn Wagner, der die Kasse auszählte und Hanna freundlich anlächelte.
„Na, da haben Sie sich ja beeilt“, meinte der Inhaber und winkte sie zu sich, um mit ihr in einen Nebenraum zu gehen.
„Entschuldigen Sie bitte. Meine Chefin war so lange da und … naja. Ich wollte eigentlich vor 20 Uhr hier sein, wenn sie mir schon das freundliche Angebot machen, heute länger zu bleiben.“ Hanna blickte freudig auf die Kostproben, die auf dem Tisch verteilt standen.
„Es ist ja noch genug Zeit. Ich muss erst um 21 Uhr auf den Geburtstag und verziere noch die Torte für das Geburtstagskind.“ Er deutete auf eine mehrstöckige Torte, die er mit Marzipan überzogen hatte und die bereits jetzt köstlich aussah.
Neben den Probestückchen von Olivers Geburtstagstorte stand jeweils ein Kärtchen mit den Zutaten, die Hanna bereits im Vorfeld mit dem Konditor abgestimmt hatte.“
„Pistazie, Rum, Haselnuss ...“, las sie vor und probierte von jedem Stückchen etwas.
„Die ist genau richtig“, meinte Hanna und holte eine Zeichnung und eine CD-ROM aus ihrer Handtasche hervor.
„Haben Sie das gemalt?“ Herr Wagner stupste die Brille zurück auf seine knollenartige Nase und lächelte, als er die Zeichnung genauer betrachtete. 
Hanna grinste verlegen und nickte.
„Talentiert! Haben Sie in der Galerie auch eigene Bilder zum Verkauf?“, fragte Herr Wagner, der die CD-ROM einlegte und das Bild am Computer öffnete, um es später als Zuckerdruck auf die Torte aufzulegen.
„Nein. Ich habe zwar viele Bilder gemalt, aber … ich finde keine Galerie. Meine Chefin möchte sie auch nicht ausstellen. Im Internet wurde auch noch keines verkauft, also ...“ Hanna lachte und zupfte dabei verlegen an ihrer Tasche herum.
„Also … statte ich die Geburtstagstorte für meinen Freund damit aus. Essbare Kunst, das hat doch auch etwas.“
Herr Wagner nickte und bediente zwischenzeitlich den Computer.
„Sie können die Torte am Freitag um 18 Uhr abholen. Falls es etwas später wird … ich bin auch noch länger da.“ Er nahm seine Brille ab und rieb sich die Augen, bevor er sie wieder aufsetzte und nach einem Stift suchte.
„Ihre Daten habe ich ja. Wenn noch etwas ist, rufen Sie mich bitte an“, dabei notierte sich der Konditor noch ein paar Details, die Hanna ihm aufzählte. Neben der Torte sollte es noch weitere Leckereien geben, auf die Hanna keinesfalls verzichten wollte.
„Also noch Donuts und einen Früchtekuchen?“, fragte Herr Wagner, der die Liste fertig machte. Hanna nickte erneut und freute sich auf den Geburtstag und darauf, dass sie sich einmal quer durch das Buffet futtern konnte.
Es war kurz vor 21 Uhr, als Hanna die Wohnungstür aufschloss und hörte, wie der Fernseher ein Fußballspiel übertrug.
„Bin wieder da!“, rief sie aus dem Flur und legte ihre Tasche an die Garderobe, schlüpfte aus ihren Schuhen und lugte ins Wohnzimmer, wo Oliver sich zurücklehnte und sie anlächelte. Er steckte das Handy in seine Hosentasche und stand hastig auf.
Hanna bemerkte jedoch das Handy, schenkte der Situation jedoch keine weitere Beachtung.
„Hast du wieder Überstunden gemacht?“ Oliver küsste Hannas Lippen, umschlang ihre Taille und zog sie an sich.
Hannas kurze Irritation wegen des Handys war bereits wieder verflogen und sie küsste Oliver zurück, schmiegte sich an ihn und verwendete keinen Gedanken mehr an Olivers Mobiltelefon.
„Wir fahren doch morgen nach Frankfurt. Da war noch viel zu tun. Und du bist auch wirklich nicht böse, wenn wir deinen Geburtstag auf Samstagabend verschieben?“, log sie, denn Oliver sollte ja, was er nicht ahnte, schon am Freitag überrascht werden.
„Es ist nur mein Geburtstag, nichts Besonderes. Es ist mir sogar lieber, wenn wir am Samstag feiern, denn ohne dich macht es gar keinen Spaß ...“ Er biss ihr sanft in den Nacken, als er sie herumdrehte und Hanna erneut an sich drückte.
„Oh, ich habe das Gefühl, da hat mich jemand vermisst ...“, kicherte sie und legte ihre Hände auf die seinen.
Hanna hatte den perfekten Mann gefunden. Er sah gut aus, war beruflich erfolgreich und genoss hohes Ansehen. Bei anderen Frauen war er sehr beliebt, doch er gehörte ihr ganz allein. Auch wenn sie noch nicht verheiratet waren, wandte er sich für sie sogar von seinem geliebten Fußballspiel im Fernsehen ab, um sie im Schlafzimmer zu verführen. Nach so einem anstrengenden Arbeitstag war es genau das Richtige ...
Bäuchlings, aufs Bett gefläzt, lugte sie durch die Tür und beobachtete Oliver, wie er sich die letzten Minuten des Spiels ansah. Verträumt sog sie den Geruch seines Hemdes ein, das sie ihm vom Leibe hatte reißen dürfen. Er benutzte noch immer dasselbe Parfüm wie vor drei Jahren, als sie sich kennengelernt hatten. Dieser herrliche Duft erinnerte sie an die Wildnis, die Natur und einen starken Mann, der sie willenlos machte.
Ein verliebter Seufzer schlich sich von ihren Lippen, als sie aufstand, nur mit seinem Hemd bekleidet und sich zu ihm auf die Couch setzte.
„Wolltest du nicht schlafen?“ Er legte den Arm um Hanna, streichelte sanft über ihre Hüfte.
„Ich genieße die letzten Minuten mit dir, dann male ich noch etwas. Wir werden schließlich bald vier Tage voneinander getrennt sein ...“, seufzte sie und schloss dabei ihre Augen.
In diesen Momenten war sie froh, dass er sich kein bisschen für ihre Arbeit interessierte und nicht ahnte, dass die Ausstellung in Frankfurt bereits am Donnerstag endete.
„Um 11 Uhr muss ich am Flughafen sein. Vier Tage mit der alten Behlitz. Das wird ein wahres Vergnügen werden. Zum Glück habe ich mein eigenes Zimmer!“ Sie lachte und beobachtete Oliver, der sie anlächelte. Es war seine ruhige Art, die Hanna so sehr an ihm schätzte. Er war so erwachsen, viel reifer als sie selbst. Doch auch wenn er nicht viel lachte oder albern war, zog sie seine männliche, teils unterkühlte Art an. Oliver wusste, was er wollte und im Anzug sah er einfach umwerfend aus! Außerdem akzeptierte er ihre kleinen Macken, die so manchen Mann vergraulen würden. Dafür liebte sie ihn umso mehr. Welche Frau würde nicht dahin schmelzen, wenn ihr Angebeteter sie auf Händen trug und ihr sagte, wie schön sie sei, auch wenn sie das vielleicht gar nicht war?
Nachdem Oliver im Schlafzimmer verschwunden war, wollte sie noch ein neues Bild malen. In der Wohnung hatte Hanna ein eigenes Zimmer, nur für ihre Arbeiten. Hier konnte sie sich entspannen und sich ganz ihrer Leidenschaft widmen.
Sie durchsuchte ihre Skizzen nach einem Bild, was sie auf die Leinwand bannen konnte. Frauen umringt von Blumen, hübsche Männerkörper, Landschaften. In ihrem Fundus gab es allerlei Anregungen, doch keine sprach sie so richtig an. Bis sie eine alte Skizze fand, die sie gezeichnet hatte, kurz bevor sie Oliver kennen lernte. Ein sanftes Lächeln umspielte Hannas Lippen und sie fuhr die Bleistiftlinien mit ihren Fingerspitzen nach.
Es war die Skizze eines Mannes, den sie zufällig am Kölner Bahnhof getroffen hatte. Sie erinnerte sich an diesen Moment und ein wohliges Gefühl stieg in ihr auf. Wie von Zauberhand glitt der Pinsel über den Stoff der Leinwand. Hanna schuf ihre eigene Traumwelt, gespickt mit Bauchweh und vielen Schmetterlingen, die ihre Sinne vernebelten. 
Auch wenn dieser Augenblick drei Jahre zurücklag, erinnerte sie sich noch an die dunkelbraunen Locken, die sanft im Wind wehten. Sein Hemd, das eng an seinem Körper lag und eine schwarze Hose, die seinen knackigen Hintern gut betonte. Als er sich herumdrehte, schauten sie sich nur für einen winzigen Augenblick in die Augen, doch der reichte aus, um Hanna zu verzaubern. Als sie versuchte, seine Augen zu malen, erschauderte sie, denn sie hatte sein Gesicht wieder klar vor Augen, längst vergessene Erinnerungen kehrten zurück und hinterließen ein angenehmes Gefühl von Sicherheit und Sehnsucht.
Sie erinnerte sich aber auch daran, wie Oliver sie im nächsten Moment ansprach und sie den Mann aus den Augen verlor. Es war so ein schöner Moment und zugleich ein noch schönerer, da sie den Mann ihres Lebens traf. Hanna seufzte und zeichnete neben dem Mann eine Frau, schöner und zierlicher als sie selbst, doch mit den gleichen langen Haaren. Braun, wie die Farbe von Haselnusscreme, mit langen Beinen wie von einer Gazelle und prallen Brüsten, die sie nur zu gerne selbst an sich sehen würde.
Die Figuren auf dem Bild nahmen mehr und mehr Gestalt an, bis Oliver sie aus ihrer Träumerei riss.
„Warst du die ganze Nacht hier?“ Er schlurfte zu Hanna, küsste ihre Stirn, trank einen Schluck Kaffee und wollte ihr einen zweiten reichen, doch Hanna starrte ihn nur panisch an.
„Die ganze Na... “ Sie schaute nach draußen und sah die Sonne, wie sie vorsichtig hinter einigen Hochhäusern hervorlugte und die Wipfel der Bäume längst erhellte. 
„Ach du Schreck!“ Hanna sprang auf, nahm die schmutzigen Pinsel und lief mit ihnen eilig ins Bad, um sie auszuwaschen. Oliver stand kopfschüttelnd neben der Malerei, nahm den Kaffee an sich und brachte diesen zurück in die Küche.
„Es ist erst kurz nach 8 Uhr, du hast noch genug Zeit! Außer ...“, murmelte er und trank noch einen Schluck, da Hanna wie ein Wirbelwind an ihm vorbeirannte.
„Ich habe noch nicht gepackt!“, jammerte sie und verschwand im Schlafzimmer.
„Was ich dir schon vor zwei Tagen gesagt habe ...“
„Weiß ich doch! Nicht reden … helfen!“, schrie sie nun, riss dabei die Schranktüren auf, wühlte in ihrer Kleidung, schmetterte die Schranktüren wieder zu und kletterte auf einen Stuhl, um einen Koffer vom Schrank zu ziehen. Dabei balancierte sie geschickt auf ihren Zehenspitzen und landete mit einem eleganten Satz auf dem Teppich.
„Du bist doch nur vier Tage weg ...“ Oliver hatte die Ruhe selbst und betrachtete genüsslich das hektische Schauspiel, trank dabei seine Tasse leer und schüttelte den Kopf.
„Ja. Vier Tage! Dann noch der Hinflug, der Rückflug, die Meetings abends, die Geschäftskleidung … ich brauche noch einen Koffer! Und einen für meine Schuhe …!“ Sie rannte erneut an ihm vorbei, um ihre Kosmetiktasche zu packen.
„Ich hab´s dir ge...“
„Schweig still!“, fauchte sie, mit drohendem Zeigefinger und wütendem Blick zu ihrem Liebsten, der ihr ins Badezimmer gefolgt war, um zu duschen.
„Ist das eine Drohung? Ich wollte eigentlich noch schnell mit dir unter die Dusche springen … so als kleines Abschiedsgeschenk ...“ Grinsend entledigte er sich seiner Hose und ließ seine Boxershorts zu Boden gleiten. Skeptisch beäugte Hanna seine kreisende Hüfte, die er spielerisch hin und her schwang. Doch seine Hüfte war nicht das Einzige mit einer pendelartigen Bewegung.
„Interesse?“, fragte er mit einem schelmischen Grinsen, doch Hanna blickte nur wie erstarrt in Olivers Gesicht.
„Ich … muss … packen!“ Dabei fuchtelte sie wütend mit ihren Fäusten und lief zurück in ihr Zimmer, um ihre Skizzen und einige Fotoabzüge zu holen, die sie mit zur Messe nehmen wollte.
„Du hast noch zwei Stunden! Das reicht für … ein- oder zweimal.“ Oliver pfiff fröhlich, während er duschte, was Hanna auf die Palme brachte.
Wütend schleuderte sie ihre Sachen in den Koffer, nahm sie wieder heraus, sortierte die rote Bluse wieder aus, stopfte sie in den anderen Koffer, um sie danach zurück in den Schrank zu hängen.
„Ich weiß nicht, was ich anziehen soll!“, fluchte sie, huschte dabei zurück ins Bad, wo Oliver sich gerade abtrocknete.
„Zieh was Bequemes an, du musst schließlich viel Gepäck mit dir herumschleppen ...“ Er grinste besserwisserisch und kassierte einen zweiten, wütenden Blick, während Hanna ihre Kosmetiktasche packte.
„Mein Deo lässt du aber bitte hier“, er angelte es aus dem rosafarbenen Beutel heraus und wich Hannas Hand aus, die ihn zu schlagen versuchte.
„Finger raus! Du bringst alles durcheinander!“, zischte sie und verschwand mit dem halben Badezimmer in ihrer Tasche ins Schlafzimmer. Oliver staunte nicht schlecht, als er nur noch die Überreste vorfand.
Hanna hinterließ währenddessen ein Schlachtfeld im Schlafzimmer, bevor sie mit zwei Koffern und einer Umhängetasche herauskam, völlig zerzaust und außer Atem.
„Du hast immer noch über eine Stunde, um zu duschen.“ Oliver betrachtete das Ziffernblatt seiner teuren Uhr.
„Das ist nicht lustig ...“. Hanna stellte ihr Gepäck in den Flur und verschwand fluchend im Badezimmer.
„Ich will ja nichts sagen, aber … ich hab es dir vorher gesagt!“ Oliver lachte und ging zum Bäcker, wo er belegte Brötchen und die Zeitung besorgte.
Nach einer halben Stunde kam Hanna, nur in ein Handtuch gewickelt, wieder aus dem Bad, hatte sich abreagiert und schaffte es, ihren Liebsten zu umarmen. Sie stand hinter ihm und küsste seine Wange, als er noch die Tageszeitung las.
„Hast du dich beruhigt?“, fragte er und gönnte sich seine zweite Tasse Kaffee und ein belegtes Brötchen.
„Geht so. Ich habe noch ein paar Minuten, dann muss ich los. Frau Behlitz will immer, dass ich früher da bin, sonst ist ihre Laune im Keller. Noch tiefer als sonst.“ Sie setzte sich auf Olivers Schoß und klaute ihm eine Brötchenhälfte.
„Rufst du mich jeden Tag an?“, fragte Oliver, der seine Arme um Hannas Hüften legte.
„Ja, mehrmals“, kicherte sie und fügte bedrohlich hinzu: „Und ich schicke ganz viele SMS und Luftküsschen!“ Dabei rieb sie ihre Nase an seiner und küsste ihn abermals.
„Einmal täglich reicht. Ich wollte mich noch mit Kumpels treffen und da wir sicher in Kneipen gehen oder Fußball schauen ...“
„Schon klar, ich werde dich nicht belästigen. Die Abende gehören ganz dir, versprochen!“ Die beiden küssten sich innig. Dabei versuchte er mit seiner Hand unter ihr Handtuch zu gleiten, was Hanna zu verhindern wusste.
„Ich muss jetzt leider los und mich vorher noch anziehen. Du willst doch nicht, dass ich zu spät komme?“ Sie lächelte und küsste ihn ein letztes Mal, bevor sie im Schlafzimmer verschwand, um sich anzuziehen.






Kapitel 2
Mein Leben! Es gerät ins Wanken!
Mit großen Schritten hastete Hanna durch den Flughafen und war froh, doch die flachen Ballerinas angezogen zu haben. Sie war wie ein Packesel beladen und erreichte keuchend den Treffpunkt, den ihre Chefin auserkoren hatte. 
„Großes gelbes Schild, an Gate 5. Blaue Bank. Alles klar!“
Jedoch war von Frau Behlitz noch nichts zu sehen, so dass Hanna sich hinsetzte und ihre Taschen nach dem Flugticket durchwühlte.
„Ach, auch schon da?“ Plötzlich stand Frau Behlitz neben ihr, perfekt gestylt und mit dem gleichen strengen Blick, den sie stets wie eine Maske trug. Vielleicht konnte sie auch gar nicht anders schauen? Ein Schlaganfall vielleicht oder eine andere Krankheit, die sie daran hinderte zu lächeln? Doch, Hanna erinnerte sich. Lächeln konnte sie schon. Dann erschienen goldene Euro-Zeichen in ihren Augen und ihre spitzen Zähne funkelten hinter ihren schmalen Lippen hervor.
Sie schüttelte sich kurz bei diesem Kopfkino des Grauens und stand auf, um ihre Chefin zu begrüßen.
„Ja, zwanzig Minuten früher als verabredet“, prahlte Hanna, wohl wissend, dass zwanzig Minuten früher für Frau Behlitz sechs Stunden zu spät bedeuteten.
„Wie auch immer. Deine Karte hast du ja, dann können wir jetzt einchecken. Ich hoffe, du hast alles dabei, so kannst du ja schlecht auf die Messe gehen.“ Sie betrachtete ihre Angestellte abschätzig und beschwerte sich über den viel zu kurzen Rock. Schließlich konnte man Hannas Knie sehen. Ihr eigener Rock war jedoch um ein Vielfaches kürzer Marke „breiter Gürtel“, und ihre hängenden Falten am Po hätte man auch mit einer Schichttorte verwechseln können. Frau Behlitz eilte Hanna voran zum Check-in-Schalter, sodass Hanna die beste Aussicht auf ihre Rückseite hatte. Wie hypnotisiert starrte Hanna auf die wabbelnden Hautschichten und schüttelte sich erneut, als sich Frau Behlitz herumdrehte und Hanna ihr büstenhalterloses A-Körbchen entgegen flatterte. Mit weit aufgerissenen Augen und einer Ganzkörpergänsehaut zwang sie sich, ihrer Chefin in die Augen zu sehen.
„Natürlich, ich habe auch längere Röcke dabei!“, meinte Hanna und wand sich so aus der prekären Situation heraus, wechselte schnell das Thema, indem sie mit ihrem Gepäck zum Schalter eilte. Frau Behlitz ging ihr genervt nach. 
Nach dem Check-in und einigen Kontrollen durften sie ins Flugzeug einsteigen und Hannas Gebete wurden erhört. Sie und Frau Behlitz bekamen zwei getrennte Sitzplätze, da der Flug ausgebucht war. Zwar dauerte dieser nur etwas mehr als eine Stunde, aber es war erholsam und Balsam für ihre angeschlagene Seele.
Ihr Hotel in Frankfurt war schnell gefunden und nach einer Dusche und frischer Kleidung, die Frau Behlitz zuvor abgesegnet hatte, fuhren sie gemeinsam zur Messe.
„Wenn ich rede, wird nicht dazwischen geplappert, das macht sonst einen schlechten Eindruck! Gib keine Visitenkarten heraus, ich möchte nicht belästigt werden, von irgendwelchen Möchtegern-Firmen. Die, mit denen ich zusammenarbeiten möchte, suche ich mir selbst aus. Flyer annehmen kannst du, suche dir am Ende des Tages die aus, die du für wichtig erachtest. Das ist natürlich eine Überprüfung deiner Fähigkeiten.“ Hanna blinzelte irritiert und irgendwann verschwammen die Worte ihrer Chefin in ein „Blabla“ und ihre Gedanken schweiften ab. Frankfurt war eine schöne Stadt, in der Hanna noch nie zuvor gewesen war und sie freute sich auf die Messe. Frau Behlitz wusste natürlich nicht, dass sie heimlich einige Bilder mitgenommen hatte, die sie anderen Galerieinhabern zeigen wollte. Denn wenn sie es wüsste, wäre Hanna schneller gekündigt, als sie blinzeln könnte.
„Verstanden?“, zeterte sie theatralisch und erwartete eine Antwort.
„Äh. Natürlich!“ Hanna wurde aus ihren Träumen gerissen, was sie ärgerte. Denn in ihrer Illusion waren alle Galerieinhaber begeistert von ihren Arbeiten und nahmen sie mit Kusshand in ihren Katalog auf.
An der Messe angekommen, bezahlte sie den Taxifahrer, der sie mit traurigen Augen musterte.
„Viel Glück ...“, murmelte er, empfand dabei tiefes Mitleid, was Hanna ein wenig Kraft gab, die gemeinsamen Tage mit ihrer zickigen Chefin zu überstehen.
„Danke. Und gute Fahrt weiterhin!“
Das Messegelände in Frankfurt war atemberaubend. Menschenmassen drängten sich durch die Flure, sprachen, lachten, aßen und tranken, rannten und telefonierten lauter, als es Hanna lieb war.
„Wir treffen uns dann um 19 Uhr am Taxistand. Keine Minute später!“ Mit diesen Worten verschwand die alte Hexe endlich und Hanna hatte das Gefühl, wieder Luft zum Atmen zu bekommen. Diese Frau war wie ein zu eng geschnürtes Korsett. Wie der vergiftete Apfel in ihrer Kehle.
Laut seufzend sah sie sich um und kämpfte sich durch die Massen. Dass sie getrennt voneinander Jagd auf Neuerungen waren, machte es für Hanna wesentlich einfacher, auf Kundenfang zu gehen. Hier gab es so viele Möglichkeiten!
Verlage und Galerien. Künstler und Firmen, die ihre Kreativität zum Ausdruck brachten. Die vielen Stände waren teilweise spektakulär, mit Fernsehern ausgestattet oder mit großen Plakaten. Fasziniert sah sie sich um und kam mit den ersten Galeristen ins Gespräch, tauschte Visitenkarten aus und nahm so viele Prospekte und Flyer mit, wie sie nur tragen konnte.
„Vorsicht! Platz machen bitte!“, ertönte es hinter Hanna, die erschrocken herumfuhr. Es war jedoch schon zu spät und ein Garderobenständer stieß sie um. Mit einem erschrockenen Quietschen fiel sie gegen eine Trennwand, die sofort nachgab und sie in einen der Stände plumpsen ließ.
Ihr Aufprall wurde von einigen leeren Kisten abgebremst, doch machte sie dabei trotzdem genug Krach, um beschämt ihre Hände vor das puterrote Gesicht zu schlagen.
Die Trennwand wackelte hin und her und nahm ihre ursprüngliche Position an, jedoch war Hanna nun in einer Art Abstellraum gelandet. Um sie herum niemand, nur viele Kisten, Kleidungsstücke und Aufsteller.
„Oh nein! Wie peinlich!!!“, fluchte sie, versuchte, sich aus der Kiste zu befreien, blieb jedoch mit dem Hintern stecken und strampelte hilflos mit ihren Beinen wie ein Käfer, der auf dem Rücken gelandet war.
„Das gibt es doch nicht!“, jammerte sie und strampelte weiter, sehr zur Belustigung eines jungen Mannes, der an der Tür stand, um sich das Schauspiel anzusehen.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte er, lief auf sie zu und reichte ihr die Hand.
„Es … geht schon!“, fluchte Hanna, die wegen des viel zu langen Rockes keine Beinfreiheit besaß.
„Ok, ok!“ Der junge Mann hob unschuldig grinsend beide Hände in die Luft und ging einen Schritt zurück.
„Verfluchte … blöde … warum stehen die Kisten hier!!!“, knurrte sie und zappelte weiter. 
Ihr Gegenüber lachte und ging nun in die Hocke, neigte sein Gesicht und wiederholte: „Ich helfe gerne …, aber ich habe Angst, dass Sie mich beißen.“ Dabei betrachtete er die kampfeslustige Hanna, die dabei war, den Karton in Stücke zu reißen, es jedoch aufgrund der vielen Klebestreifen nicht schaffte.
Erschöpft ließ sie alle Viere von sich fallen und starrte zu den kleinen Deckenleuchten hinauf, die wie Kameras auf sie gerichtet waren.
„Ist ja gut ...“, murrte sie erneut und reichte dem Fremden ihre Hand, sah ihn erst jetzt richtig an und erstarrte, als er ihr aufhalf. Beim Aufstehen zog sie den Karton mit sich, der sich an ihrem Hintern festsaugte wie ihr erster Freund in der achten Klasse, der sich an ihrem Hals verewigt hatte.
„Das haben wir gleich.“ Er zog den Karton von ihrem Hintern und klopfte ungeniert über ihr Jackett, an dem nun einige Styroporreste hingen.
„Hey!“ Hanna fuhr herum und hätte ihm fast mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, doch er schaute sie nur verwundert an und zeigte dann auf eines der fiesen hellgrünen Teile, die am Boden lagen.
„Passt farblich nicht ganz zu Ihnen, aber wenn Sie möchten ...“ Er steckte es ihr wieder an und dank ihrer elektrisch aufgeladenen Jacke blieb es an ihr kleben.
„Danke ...“, murmelte sie und befreite sich dann selbst von den Überresten aus dem Karton, fixierte wütend die Wand und berührte sie mit den Händen.
„Ich bin da irgendwie durchgefallen, jemand hat mich geschubst. Ungehobelter Kerl!“ Sie strich sich einige Haarsträhnen zurück und schaute erneut zu dem jungen Mann, der nun die Türklinke betätigte.
„Das war eigentlich eine Tür, aber … irgendwas hat sie aus den Angeln gerissen. Aber hey! Jetzt haben wir eine Schwingtür, das hat doch auch was für sich.“ Er lachte laut los, was Hanna aber zutiefst peinlich war. 
Er sagte ihr gerade indirekt, dass sie mit ihrem dicken Hintern die Tür zerlegt hätte. Sie versank förmlich im Erdboden und versuchte, sich davonzustehlen.
„Äh, entschuldigen Sie bitte ...“ Hanna fluchte innerlich, sah dieser junge Mann doch dem einen so ähnlich, den sie noch in der letzten Nacht zu malen versucht hatte. 
„Hauptsache, Sie haben sich nicht verletzt und das hier sollten Sie besser mitnehmen.“ Er hob ihre Tasche auf, die Hanna beinahe hier liegen gelassen hätte.
„Wo ist nur mein Kopf!“ Hanna errötete erneut und kniete sich ebenfalls hin, um ihm beim Aufheben ihrer Flyer und Visitenkarten zu helfen.
„Ach, was für ein Zufall! Sie arbeiten für Frau Behlitz?“ Er lächelte Hanna an und sorgte bei ihr für Herzklopfen. So stark, dass sie ganz weiche Knie bekam und seitlich auf ihren Hintern fiel.
„Alles in Ordnung?“ Besorgt legte er seine Hand auf ihren Rücken und stützte sie.
„Sie haben ja ganz glasige Augen. Ich hole Ihnen etwas zu trinken!“ Er sprang auf, griff in die Kühlbox und öffnete eine Flasche Limonade, um sie Hanna zu bringen.
Diese kniete noch immer am Boden, sammelte ihre Flyer ein und verstaute sie in ihrer Tasche.
„Es geht schon, vielen Dank.“ Sie nahm die Flasche an und trank etwas. Durst hatte sie ja und das kühle Getränk kam ihr gerade recht, zudem unterbrach es die peinliche Stille ihres noch peinlicheren Auftritts.
„Sie kennen meine Chefin?“, fragte sie schüchtern und traute sich endlich, ihn anzusehen.
So tiefe grüne Augen. Wie Smaragde oder Pistazien, die sie so sehr liebte. Sie glänzten und hatten eine magische Wirkung auf Hanna, die nun mit beiden Händen die Flasche umklammerte.
„Ja.“ Er sah sich um und kam etwas näher.
„Jetzt verstehe ich auch, warum Sie so schwach auf den Beinen sind.
So jemanden um sich zu haben, raubt einem die letzte Kraft oder den letzten Nerv.“ Dabei zwinkerte er ihr zu und entlockte Hanna ein zögerliches Lachen.
„Sie kreuzt hier jedes Jahr mit einer Neuen auf, länger scheint es wohl niemand mit ihr auszuhalten. Mein Vater hat schon viel für sie gemacht, er ist dieses Jahr aber nicht mit auf der Messe, aber ich vertrete ihn.“ Noch immer ruhte seine Hand auf Hannas Schulter, die nervös aus der Flasche trank.
„Ihr Vater?“ Hektisch durchforstete sie ihre Gedanken, wobei sie das Gefühl hatte, dass diese bei ihrem Sturz komplett durcheinander geworfen worden waren. Frau Behlitz arbeitete mit vielen zusammen, doch an so ein schönes Gesicht würde sie sich doch erinnern. Sie verfluchte ihr Gedächtnis, das gerade nicht funktionieren wollte und war sich sicher, dass all ihr Blut im Augenblick nicht in ihrem Kopf war. 
Außerdem sah er dem Mann von damals so ähnlich. Seine Haare waren etwas länger und sein Duft … erinnerte sie an einen Bach, der durch ein blühendes Tal verlief.
Hanna schloss ihre Augen und ertappte sich dabei, seinen Duft einzuatmen, so dass sie erschrocken von ihm wich.
„Äh und Sie sind?“, fragte Hanna, die nun auf einem Stuhl Platz nahm, der in einer Ecke stand.
„Finn Wolf. Ich glaube, wir haben auch schon einmal telefoniert? Es ging dabei um die Webseite, die ...“
Da ging Hanna endlich ein Licht auf und es durchzuckte ihren Körper. Mit weit aufgerissenen Augen und einem Limonadenrinnsal am Kinn, das ihr aus dem Mund tröpfelte, starrte sie diesen Leckerbissen an, der sich so fürsorglich um sie kümmerte.
Natürlich erinnerte sie sich. An den freundlichen Mann, mit dem sie bereits einige Male am Telefon das Vergnügen hatte und auch an die vielen E-Mails, die sie oft im Namen von Frau Behlitz schrieb. Erst gestern hatte sie noch eine E-Mail von ihm bekommen, die mit dem Smiley neben seinem Namen.
Erschrocken fuhr sie sich über die Lippen, versuchte ihr peinliches Auftreten zu kaschieren, sprang auf und drückte ihm die Flasche in die Hand.
„Ja. Ja natürlich! Hanna! Ich bin Hanna!“, rief sie erschrocken und nahm die Flasche dann doch wieder an sich.
Finn lachte und reichte ihr die Hand, die Hanna gerne nahm und schüttelte.
„Da habe ich ja endlich mal ein Gesicht zu der sympathischen Stimme am Telefon.“ Finn lächelte sie freundlich an und schaute zu einem seiner Mitarbeiter, der in die Kammer lugte.
„Finn? Die alte Behlitz ist da …“, flüsterte dieser genervt, erblickte dann Hanna und räusperte sich.
„Kommst du bitte?“ Dabei bedeutete er Finn, dass es dringend sei und er froh wäre, wenn Finn ihn ablösen könnte.
Finn lachte und grinste Hanna an.
„Wenn man vom Teufel spricht, was?“ Er lief aus der Kammer heraus und Hanna hörte ihn nur noch laut „Frau Behlitz! Schön, dass Sie hier sind!“ rufen und musste dabei kichern. Doch dann wurde es still um sie herum. Auch wenn die vielen Menschenmassen sich durch die Gänge drängten, laut gesprochen wurde und man kaum sein eigenes Wort verstand, umfing sie doch diese Stille und das Gefühl, das sie schon vor drei Jahren, bei der geheimnisvollen Begegnung am Bahnhof, hatte erleben dürfen.
Sie hielt sich den Bauch, schaute auf ihre gesammelten Werbeflyer und sah sich dann um.
War er es wirklich? Dieser Mann? Oder sah er Finn nur ähnlich? Das wäre doch ein verrückter Zufall! Schließlich hatte sie Oliver an genau demselben Tag kennengelernt und war doch glücklich mit ihm geworden. Jetzt und hier Bauchkribbeln zu bekommen, war ihrem Freund gegenüber einfach nicht fair. 
Hanna stand auf und stellte die leere Flasche beiseite, zwängte sich dann durch die von ihr demolierte Tür hindurch, verschloss sie von außen und schlich sich an Frau Behlitz heran. 
Diese lehnte entspannt an der Theke mit den verschiedenen Infoflyern, spielte an ihrer Kette und ließ tiefe Einblicke in ihr Dekolleté zu, dessen Offenbarung Finn die nackte Panik ins Gesicht schrieb. Hanna erkannte die prekäre Situation und stellte sich neben ihre Chefin, die sie gleich mit einem bösen Blick strafte, so als hätte sie den Flirt ihres Lebens unterbrochen.
„Ja, meine Assistentin. Hast du auch endlich hergefunden?“, stänkerte sie gleich abfällig in Hannas Richtung, die Finn verlegen anlächelte.
„Ja, ich musste mich noch … ähm, durch die Massen drängen“, versuchte sie sich zu verteidigen, doch Frau Behlitz holte gleich zum Gegenschlag aus.
„Mit Masse durch die Massen zu wollen, da dauert das natürlich länger. Das nächste Mal machst du dir einen Zeitplan!“ Dass sie erst in einer Stunde hätten hier auftreten sollen, davon verlor sie natürlich kein Wort und sie ließ Hanna wie eine tollpatschige, übergewichtige Pute dastehen.
Peinlich berührt schloss Hanna ihre Augen und hoffte einfach, dass ihr Kopf explodieren würde. Die Blutspritzer würde sie sogar in Kauf nehmen. Mit den heutigen Waschmitteln bräuchte sie ihre blutverschmierte Kleidung noch nicht einmal mehr vorbehandeln!
Finn räusperte sich auffällig und versuchte so, Frau Behlitz, die gerade erst in Fahrt kam, von weiteren Peinlichkeiten abzuhalten. 
Noch bevor sie ihren knochigen Körper in Kampfstellung bringen konnte, legte Finn ihr eine Hand auf die Schulter und schob sie beiseite.
„Ich zeige Ihnen am besten schon mal unsere Neuerungen, die würden sich auch prima für Ihre Webseite eignen!“ 
Hanna blieb am Stand stehen, kämpfte mit den Tränen, doch sie bewahrte Würde. Ein seitlicher Blick in einen Standspiegel offenbarte das Ausmaß der Katastrophe. Ein viel zu dicker Hintern wölbte sich unter dem Rock und ihre nur apfelgroßen Brüste akzentuierten diese Ausmaße nur noch. Seufzend drehte sie sich hin und her, um das gewaltige Ding von allen Seiten zu betrachten, sehr zu Finns Vergnügen, der durch ihr Posieren leicht abgelenkt war. 
So ausgehungert wie Cornelia Behlitz wollte sie nicht werden. Nur ein Tag ohne Kohlenhydrate und die Frau würde verhungern! Sie trank sogar weniger, um ja ihr Idealgewicht von unter 45 Kilo zu behalten, dabei war sie nur wenige Zentimeter kleiner als Hanna.
Nach einer gefühlten Ewigkeit vor dem Spiegel und vielen klagenden Seufzern ging Frau Behlitz erhobenen Hauptes an Hanna vorbei.
„Ich denke, wir sehen uns dann in Berlin wieder. Ich habe noch ein Meeting, das wird sicher erfolgreicher, wenn ich keinen Klotz am Bein habe! Wie gut, dass dein Vertrag in vier Tagen ausläuft und Dienstag dein letzter Arbeitstag sein wird!“ Mit diesen Worten rauschte sie in die Menge hinein, durchstocherte diese mit ihren Ellenbogen und erntete erschrockene Schreie ihrer Mitmenschen, die ihre Knochen zu spüren bekamen. Hanna sah ihr wütend nach und ballte ihre Fäuste. Nein, sie würde ihrer Chefin jetzt nicht nachrufen, dass sie eine verbitterte, vertrocknete, frigide …
„Sie war heute ja richtig gut gelaunt.“ Finn stemmte die Hände in seine Hüften und schaute Hanna, die noch immer vor Wut zitterte, mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Geht so.“ 
„Wie halten Sie es nur aus, sie nicht zu töten? Also mehrfach? Die Frau muss einfach mehrere Leben haben oder unsterblich sein, anders kann ich mir das einfach nicht erklären.“
„Sie ist der Teufel persönlich. Wenn man die Augen zusammenkneift, kann man ihre Hufe erkennen und den spitzen Dreizack!“, zischte Hanna und verschränkte schnaubend ihre Arme.
Beide schwiegen eine Weile, bis Hanna sich ein wenig entspannte und Finn freundlich anlächelte.
„Dann werden wir wohl künftig nicht mehr miteinander telefonieren, aber vielleicht finde ich ja schnell eine neue Galerie, die einen guten Webdesigner braucht … dann rufe ich Sie gleich als Erstes an.“ Dass sie nicht übernommen werden würde, hatte Hanna zwar bereits geahnt, doch es tatsächlich gesagt zu bekommen, das zog ihr den Boden unter den Füßen weg.
„Wenn Sie einen Job in Köln suchen, helfe ich Ihnen gerne“, bot Finn ihr an, doch Hanna schüttelte den Kopf.
„Ich bin in Köln geboren, meine Familie und meine Freunde leben dort, aber … Berlin ist jetzt meine Heimat.“ Dabei schwang so viel Wehmut in ihrer Stimme mit, dass Finn sie skeptisch beäugte.
„Mein Freund … ich warte darauf, dass er mich endlich fragt, ob ich ihn heiraten möchte. Naja. Trotzdem, vielen Dank für die Limonade und die lieben Worte!“ Sie reichte ihm ihre Hand zum Abschied und verschwand mit gesenktem Haupt in der Menge, vergaß dabei aber etwas Wichtiges, das Finn fand und an sich nahm.
Hanna weinte sich in ihrem Hotelzimmer in den Schlaf, rechnete durch, wie lange sie noch Miete zahlen konnte, bevor Oliver auch ihren Anteil übernehmen müsste.
Sie bewarb sich seit Monaten, jedoch fand sich keine Galerie, die sie einstellen wollte. Doch etwas anderes machen als Galeristin? Ihr Notfallplan, als Künstlerin ihr Geld zu verdienen, ging auch nicht auf. Kein Bild ließ sich verkaufen und so waren die Einnahmen von Frau Behlitz die einzigen, die sie zu verzeichnen hatte.
Zur Not würde sie übergangsweise woanders arbeiten. In einem Büro oder einer Konditorei. Solange Oliver bei ihr war, gab es noch einen Hoffnungsschimmer.
Doch ihre Gedanken kreisten immer wieder um die Tatsache, dass sie in Berlin niemanden anderen hatte. Keine beste Freundin, nicht einmal gute Freundinnen. Keinen Job. Keine Familie.
Und Oliver? Er tat so geheimnisvoll in den letzten Monaten, telefonierte mit einem Handy, das immer ausgeschaltet war, wenn sie da war und das er versteckte, sobald sie den Raum betrat.
Kuchen und Pralinen waren die einzigen Dinge, worauf sie sich freuen konnte!
Am nächsten Morgen schlenderte sie zum Flughafen, beobachtete fremde Pärchen, die Hand in Hand in den Urlaub fliegen wollten, Rentnerpaare und kleine Kinder, die ihr ein Lächeln auf die Lippen zauberten.
Sie schloss ihre Augen und genoss den Flug über den Wolken, sie wollte sich jetzt keine Gedanken mehr machen, was sein würde, sondern sich auf Olivers Geburtstag freuen. Auf den leckeren Kuchen und all die Köstlichkeiten, doch als sie sich dabei ertappte, erstarrte sie.
Sie blickte hinaus auf die Felder und Häuser, die so winzig erschienen wie Spielzeug. Lauschte dabei nur mit halbem Ohr der Durchsage des Piloten, der etwas über das Wetter in Berlin erzählte.
Das war doch armselig!
War es überhaupt die richtige Entscheidung gewesen, nach Berlin zu ziehen? Hanna war sich da nicht mehr so sicher …

Amy-Maus87

vor 5 Jahren

Fragen

Die zwei Kapitel machen auf jeden Fall Lust auf mehr davon ;-)
Und schön, dass es sich schon um eine ältere Protagonisten handelt.

Werden hier in der Runde ebooks verlost oder besorgt sich jeder selber sein Exemplar?

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Feedback Kapitel 11-14
@irishlady

Oh .___. ja dann bau ich das im 2 Band wieder ein :D Ich wollte es nicht zu arg übertreiben ^-^ Wie z.B. als er auf die Knie geht und fragt, ob sie mit ihm gehen will, das wäre fast rausgeflogen, weils es vielen zu kitschig war ^^ Ha! Aber dann kämpfe ich dafür im 2 Band, das solche Szenen erst recht drin bleiben ^-^

Literatur

vor 5 Jahren

Feedback Kapitel 11-14
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@Ein LovelyBooks-Nutzer

@ irishlady
Ich muss gestehen, dass ich diese Szene etwas kitschig und bereits abgegriffen fand. Aber super würde ich, wie von irishlady beschrieben, intime Szenen zwischen den beiden als Paar finden, damit meine ich nicht unbedingt erotische Momente, aber insbesondere flirten, sich necken, einfach Augenblicke des persönlichen Austausches.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Feedback Kapitel 11-14

Ok :) Das ist für Band 2 notiert ^___^
Ach sehr cool, ich finde es super, das ihr alle so ehrlich seid, das ist ein prima Feedback für mich. Band 2 wird noch besser werden, ich verspreche es ^-^!!!

ChattysBuecherblog

vor 5 Jahren

Feedback Kapitel 7-10
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Oho...es prickelt und knistert in allen Ecken.
Also mal ganz ehrlich .... mir gefällt das Buch immer noch :-)

ChattysBuecherblog

vor 5 Jahren

Feedback Kapitel 11-14
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Och menno,..schon aus!
Aber wie sagt man so schön: Nach dem Buch, ist vor dem Buch.
Soll heißen, ich bin schon sehr auf Band 2 gespannt.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Feedback Kapitel 11-14
@ChattysBuecherblog

Hey :D Vielen dank <3 Ich bin schon wild am Planen, was ich Hanna erleben lassen kann und sammel fleißig ^-^

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Fragen

Ein Video ist geplant, mit ein paar Zeichnungen :)
Ein Lied habe ich auch schon, bin total happy, das ich die Rechte dafür bekommen konnte :)!!!
Was würdet ihr denn gerne in dem Video sehen?
Es werden ein paar Zeichnungen werden, die lust auf das Buch machen sollen, aber noch nicht zuviel verraten ...

Welche Szenen schweben euch denn so vor, die euch besonders gut gefallen haben und die eurer Meinung nach die Geschichte ausmachen? Ich dachte so an 4-6 Bildchen :)

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