Laura Walden Korallenherz

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 1 Leser
  • 6 Rezensionen
(5)
(6)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Korallenherz“ von Laura Walden

Eine mitreißende Australiensaga für alle Fernwehleser Cairns / Australien, 1897: Hier beginnt die Suche der verwaisten Zwillingsschwestern Lucy und Miranda nach ihrem verloren geglaubten Vater … hier entschließt sich Mandu zur Flucht, ein verschleppter Mischlingsjunge, der das Erbe seiner Aborigine-Ahnen wiederfinden will. Und an diesem Ort begegnen sie dem wohlhabenden jungen Neuseeländer Brian, der von seiner Familie nach Australien abgeschoben wurde. So gegensätzlich sie sind, so verschieden ihre Träume – auf ihrem gemeinsamen Weg nach Brisbane entlang der paradiesischen, aber auch gefährlichen Küste werden ihre Schicksale und ihre Herzen unauflöslich miteinander verknüpft …

Ein tolles Buch mit wunderbaren Charakteren.

— marjana_

Ein sehr süsses Buch was von 4 ganz unterschiedlichen Jugendlichen erzählt die man nur ins Herz schliessen kann, sehr schön!

— HerzundSeeleleserin

Ein schönes Buch

— Tierfreundin

Stöbern in Jugendbücher

Café Morelli

Eine perfekte Mischung aus leckerem Essen, wohl duftendem Kaffee, Freundschaft, Familie & Zusammenhalt.

Niccitrallafitti

Illuminae

4,5 Sterne: Geniales Buch! Geniale Handlung! Geniale Wendungen! Sehr sehr gut!

Kleines91

Starfall. So nah wie die Unendlichkeit

Wow..eine wunderschöne und sehr emotionale Geschichte =)

Buecherelfchen

Wovon du träumst

WUNDERVOLL!

Fantasia08

Über den wilden Fluss

Philip Pullman hat eine sehr gelungene Vorgeschichte geschrieben, die mich sehr berührt hat, sehr gut unterhalten hat und auch sofort wiede

FrauTinaMueller

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

ein großartiger und beeindruckender Roman

katrin297

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension ,,Korallenherz''

    Korallenherz

    HerzundSeeleleserin

    09. November 2014 um 17:47

    Die Zwillingsschwestern Miranda und Lucy werden nach dem Tod ihrer Mutter (Dienstmädchen) in ein schreckliches Mädchenheim namens ,,Haus zum heiligen Engel'' abgeschoben trotz des Versprechens was Mr. Taylor deren Mutter gegeben hatte. Dort wird besonders Miranda die leicht rebellisch auftretet schlecht behandelt, und muss des öfteren Schläge einstecken sowie hungern. Lucy die ruhigere von beiden hat es da leichter könnte man glauben doch Schwester Oberin knöpft sich diese auch vor als sie merkt dass das die beste Taktik ist ihre Schwester zu unterdrücken.  Als den beiden eine Gelegenheit geboten wird abzuhauen, zögern sie keinen Moment, sie wollen nach Cairns ihren leiblichen Vater suchen. Auf dem Weg dorthin begegnen sie einem reichen, jungen Schnösel namens Brian (aus Neuseeland, muss auch nach Cairns) der mit seiner leicht arroganten Art nicht sehr freundlich ankommt. Als dieser dann wie blöde mit seiner vollen Geldtasche rum prallt bekommt er diese kurze Zeit später geklaut und muss sich den beiden Mädchen wiederwillig anschliessen. Auf dem Bahnhof begegnen sie dann Mandu ein Mischlingsjunge der sich vor einem Menschenjäger versteckt. Er musste von der Oldfieldfarm abhauen da ihm ein Mord angehängt werden will. Schnell merken sie das sie ähnliche Schicksale erlitten haben (und doch so anders) . Miranda und Lucy suchen ihren Vater, Madu seine Mutter von der er als kleiner Junge getrennt und verschleppt wurde und Brian seinen Onkel da er von seinem Vater dorthin verschoben wurde. Des öfteren müssen die vier Umwege einschlagen aus Angst geschnappt zu werden , sie halten aber immer fest zusammen und schweissen zu echten Freunden zusammen. Sie lernen auf sich selbst aufzupassen, die guten von schlechten Menschen zu unterscheiden, und füreinander zu sorgen. Auch die Liebe wird eine entsprechende, wichtige Rolle spielen. Werden sie es bis nach Cairns schaffen?  meine Meinung: Dieses Buch ist wunderschön geschrieben, es ist so zart und die Geschichte scheint nichts zu wiegen. Es geht um vier Jugendliche die mit dem Leben konfrontiert werden und sich auf eigene Faust herausschlagen müssen wobei der Zusammenhalt und die Freundschaft eine wichtige Rolle spielen wird. Die vier unterschiedlichen Charaktere schliesst man schnell ins Herz und hält schöne Erinnerungen von ihnen zurück, besonnders da man ihre Entwicklung miterleben darf.  Ich kann euch das Buch weiterempfehlen , es wird euch verzaubern und ihre Reise ist spannend geschildert.  Es ist jetzt kein Lesemuss aber es lohnt sich trotzdem es zu lesen, ihr werdet es nicht bereuen. 

    Mehr
  • Korallenherz

    Korallenherz

    Tierfreundin

    15. August 2014 um 16:25

    Das Buch handelt von vier Personen, die etwas gemeinsam haben. Die Zwillinge Miranda un Lucy werden nach den Tod ihrer Mutter ins Heim abgeschoben, obwohl es der Mutter anders versprochen wurde. Dort haben sie eine schlimme Zeit von Unterdrückung, Schläge und Hunger. Durch Zufall lernen sie die Brüder Walter und Georg kennen. Sie nehmen Miranda mit nach Brisbane dort lernt sie einen jungen Schnösel aus Neuseeland kennen. Später rettet Miranda den Brüdern das Leben. Sie entdecken an diesem Abend, dass sie keine Waisen sind und schmieden einen Plan. Sie wollen nach Crains. Zum Dank werden sie bei denn Brüdern zu Besuch eingeladen. Mr. Leyland gibt Miranda Geld sie nehmen sie die Gelegenheit wahr und hauen ab. Aber nicht noch vorher dem Bischoff Bericht zu erstatten, wie es ihm Heim vor sich geht. Der war dort auch zu Besuch. Unterwegs zum Bahnhof sieht Miranda den jungen Schnösel wieder mit Namen Brain. Er schließt sich ihnen an. Am Bahnhof treffen sie auf Mandu, der sich vor dem Menschenjäger versteckt. Mandu ist von der Oldfieldfarm abgehauen, weil sie ihn wegen einen angeblichen Mord an Mr. Mills suchen. Nun beginnt eine abenteuerliche Reise. Alle vier jungen Leute verbindet ein Schicksal. Die Mutter von den Zwillingen ist gestorben. Auch von Brain ist die Mutter tod und der Vater hat den Jungen von Neuseeland zu dem Onkel nach Brisbane geschickt. Mandu wollte zu seiner Mutter nach Crains. Er ist ein Mischling und wurde als kleiner Junge seiner Mutter weggenommen und zu weißen auf die Oldfieldfarm geschickt. So wollte damals das Gesetzt. Erst ging es ihm gut, bis die Frau des Hauses starb, danach mußte er sich umstellen und hart arbeiten. Sein einziger Freund war Apari. Die Jugendlichen erleben einige Abenteuer und müssen öfter darum bangen gefangen zu werden. Sie treffen auf Menschen die sie fangen wollen und ebenso auf Menschen die ihnen weiterhelfen um an ihr Ziel zu kommen. Sie verändern sich, lernen richtig miteinander umzugehen und Konflikte zu lösen. Sorgen, Eifersucht und zarte Liebe spielen auch eine große Rolle. Ich würde sagen der Roman ist für Mädchen von 12 Jahren gut geeignet. Er ist spannend erzählt und man merkt auch die Veränderung, die die Jugendlichen durchmachen. So wie im richtigen Leben. Es ist nicht immer alles nur Freude, sondern auch die einen oder anderen Schwierigkeiten zu überwinden. Am Ende wird noch alles gut. Nur mit dem Ende rechnet der Leser am Angang nicht.

    Mehr
  • Es war unterhaltsam, aufschlussreich und macht Lust auf eine Reise in das Land der Traumzeit.

    Korallenherz

    Lesegenuss

    11. August 2014 um 14:22

    Man schreibt das Jahr 1897, als die beiden Schwestern Lucy und Miranda ein neues Zuhause im „Haus zum heiligen Engel“, einem Waisenheim finden. Ihre verstorbene Mutter Sophie hatte als Hausangestellte auf dem Anwesen von Mr Taylor gearbeitet. Doch dort konnten die Zwillinge nicht länger bleiben und so brachte Mr. Taylor sie nach Brisbane. Liebe und Fürsorge erfahren sie dort nicht, auch wenn das Haus von gläubigen Schwestern geführt wurde. Als sie irgendwann erfahren, dass entgegen ihrem Wissen der Vater nicht tot ist, planen sie die Flucht, um ihn zu suchen. Miranda und Lucy sind zwar Zwillinge, aber sehr unterschiedlich von ihrem Wesen und auch Aussehen. Während Miranda robust wirkt, mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg hält, so war Lucy eher schüchtern. Wie hatte Lucy einmal zu Miranda gesagt: Zitat S. 14 „Es ist schrecklich, wenn ich dir immer als gutes Beispiel vorangestellt werde“, hatte Lucy ihr einmal anvertraut. „Das heißt doch nur, dass ich langweilig bin.“ Nein, das Paradies fanden sie nicht in dem Waisenhaus. Die Fluch gelingt, doch natürlich nicht blieb diese nicht unbemerkt und so werden sie verfolgt. Auf ihrer abenteuerlichen Reise treffen sie auf den jungen Brian, der anfangs ziemlich arrogant auftritt. Er war von seinem Vater abgeschoben worden und nunmehr auf dem Weg zu seinem Onkel. Traurig, dass ein Vater sein eigenes Kind opfert, nur damit es seinem neuen Glück nicht im Wege steht. Brian ist eine Charaktere,  die den größten Wandlungsprozess in der Handlung mitmacht. Doch die Gruppe ist noch nicht komplett. Schließlich ist da noch Mandu/Jack, ein Halbaborigine. Er wurde schon als kleines Kind seiner Mutter weggenommen und lebte fortan auf einer Farm. Drecksarbeit für den Abschaum, so möchte ich es jetzt einmal beschreiben. Mit einer List hatte er erfahren, aus welchem Ort er stammte und der Wunsch, seine Mutter zu sehen, ist immens groß. Er flieht und trifft auf die beiden Schwestern und Brian. Zu viert ist man stark oder!? Das gemeinsame Ziel vor Augen, Cairns, muß die Gruppe so manche Schwierigkeit bewältigen. Denn die Verfolger sind ihnen immer dicht auf den Fersen. Erst im Jahr 1998 wurde ein Gedenktag für die „Gestohlene Generation“ eingerichtet. Das Schicksal zigtausender „Mischlingskinder“, also meistens der Vater weiß, Mutter Aboriginal, hat Laura Walden aufgegriffen und daraus ihre Geschichte um Lucy, Miranda, Brian und Mandu geschrieben. Auch wenn die Geschichte im 19. Jahrhundert spielt, die Grausamkeit der ihren Familien entrissenen Kindern setzte sich bis ins 20. Jahrhundert fort. Beeindruckend die wunderbaren Beschreibungen der Landschaften, dem Meer und ebenso, wie die Autorin ihren Charakteren Leben gegeben hat. Gerade der Konflikt zwischen den Ureinwohnern und der weißen Bevölkerung, wie so oft in der Geschichte der Welt, wird gern unter den Tisch gekehrt. Wer sich intensiv mit der Kultur und Gebräuchen der Ureinwohner beschäftigt, wird schnell feststellen, welche Kraft sie sich aus ihren heiligen Traditionen holen. Fazit: „Korallenherz“ ist nicht nur für das empfohlene Lesealter geeignet, sondern auch für Ältere bzw. Junggebliebene, die solche Geschichten gern lesen. Es war unterhaltsam, aufschlussreich und macht Lust auf eine Reise in das Land der Traumzeit. Zitat S. 344 „Miranda nutzte den Augenblick, holte etwas aus ihrer Tasche und drückte es Lucy unauffällig in die Hand. Lucy fühlte sofort, was es war. Die Hälfte des Korallenherzens!“

    Mehr
  • Es war unterhaltsam, aufschlussreich und macht Lust auf eine Reise in das Land der Traumzeit.

    Korallenherz

    Lesegenuss

    11. August 2014 um 14:22

    Man schreibt das Jahr 1897, als die beiden Schwestern Lucy und Miranda ein neues Zuhause im „Haus zum heiligen Engel“, einem Waisenheim finden. Ihre verstorbene Mutter Sophie hatte als Hausangestellte auf dem Anwesen von Mr Taylor gearbeitet. Doch dort konnten die Zwillinge nicht länger bleiben und so brachte Mr. Taylor sie nach Brisbane. Liebe und Fürsorge erfahren sie dort nicht, auch wenn das Haus von gläubigen Schwestern geführt wurde. Als sie irgendwann erfahren, dass entgegen ihrem Wissen der Vater nicht tot ist, planen sie die Flucht, um ihn zu suchen. Miranda und Lucy sind zwar Zwillinge, aber sehr unterschiedlich von ihrem Wesen und auch Aussehen. Während Miranda robust wirkt, mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg hält, so war Lucy eher schüchtern. Wie hatte Lucy einmal zu Miranda gesagt: Zitat S. 14 „Es ist schrecklich, wenn ich dir immer als gutes Beispiel vorangestellt werde“, hatte Lucy ihr einmal anvertraut. „Das heißt doch nur, dass ich langweilig bin.“ Nein, das Paradies fanden sie nicht in dem Waisenhaus. Die Fluch gelingt, doch natürlich nicht blieb diese nicht unbemerkt und so werden sie verfolgt. Auf ihrer abenteuerlichen Reise treffen sie auf den jungen Brian, der anfangs ziemlich arrogant auftritt. Er war von seinem Vater abgeschoben worden und nunmehr auf dem Weg zu seinem Onkel. Traurig, dass ein Vater sein eigenes Kind opfert, nur damit es seinem neuen Glück nicht im Wege steht. Brian ist eine Charaktere,  die den größten Wandlungsprozess in der Handlung mitmacht. Doch die Gruppe ist noch nicht komplett. Schließlich ist da noch Mandu/Jack, ein Halbaborigine. Er wurde schon als kleines Kind seiner Mutter weggenommen und lebte fortan auf einer Farm. Drecksarbeit für den Abschaum, so möchte ich es jetzt einmal beschreiben. Mit einer List hatte er erfahren, aus welchem Ort er stammte und der Wunsch, seine Mutter zu sehen, ist immens groß. Er flieht und trifft auf die beiden Schwestern und Brian. Zu viert ist man stark oder!? Das gemeinsame Ziel vor Augen, Cairns, muß die Gruppe so manche Schwierigkeit bewältigen. Denn die Verfolger sind ihnen immer dicht auf den Fersen. Erst im Jahr 1998 wurde ein Gedenktag für die „Gestohlene Generation“ eingerichtet. Das Schicksal zigtausender „Mischlingskinder“, also meistens der Vater weiß, Mutter Aboriginal, hat Laura Walden aufgegriffen und daraus ihre Geschichte um Lucy, Miranda, Brian und Mandu geschrieben. Auch wenn die Geschichte im 19. Jahrhundert spielt, die Grausamkeit der ihren Familien entrissenen Kindern setzte sich bis ins 20. Jahrhundert fort. Beeindruckend die wunderbaren Beschreibungen der Landschaften, dem Meer und ebenso, wie die Autorin ihren Charakteren Leben gegeben hat. Gerade der Konflikt zwischen den Ureinwohnern und der weißen Bevölkerung, wie so oft in der Geschichte der Welt, wird gern unter den Tisch gekehrt. Wer sich intensiv mit der Kultur und Gebräuchen der Ureinwohner beschäftigt, wird schnell feststellen, welche Kraft sie sich aus ihren heiligen Traditionen holen. Fazit: „Korallenherz“ ist nicht nur für das empfohlene Lesealter geeignet, sondern auch für Ältere bzw. Junggebliebene, die solche Geschichten gern lesen. Es war unterhaltsam, aufschlussreich und macht Lust auf eine Reise in das Land der Traumzeit. Zitat S. 344 „Miranda nutzte den Augenblick, holte etwas aus ihrer Tasche und drückte es Lucy unauffällig in die Hand. Lucy fühlte sofort, was es war. Die Hälfte des Korallenherzens!“

    Mehr
  • Korallenherz

    Korallenherz

    Kleine8310

    08. August 2014 um 14:05

    "Korallenherz" ist das erste Buch, welches ich von Laura Walden gelesen habe und ich muss sagen, dass mir ihr Schreibstil ausgesprochen gut gefallen hat. Sie schreibt bildhaft, detailliert, aber trotzdem auch gut verständlich. Walden gelingt es jedem einzelnen Charakter Leben einzuhauchen und die Charaktere sind toll ausgearbeitet.   In "Korallenherz" geht es um die Zwillingsschwestern Miranda und Lucy, die nach dem Tode ihrer Mutter in ein Waisenhaus gebracht werden. Die Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein, aber beide sind auf ihre Weise sehr liebenswerte Charaktere. Als sich für die Mädchen eine Gelegenheit ergibt lesen sie ihre Akten und finden so heraus, dass ihr Vater gar nicht tot ist, sondern in Cairns lebt. Also fliehen die Mädchen und machen sich auf den Weg nach Cairns.    Unterwegs treffen Miranda und Lucy auf zwei Jungs, die aus unterschiedlichen Gründen auch auf dem Weg nach Cairns sind. Mandu ist ein Mischlingsjunge, der als Kind verschleppt wurde und auf der Suche nach seiner Mutter ist. Der andere Junge ist Brian, der sehr arrogant und verwöhnt ist, und von seinem Vater zugunsten seiner neuen Frau, zu seinem Onkel nach Australien geschickt wurde.    Laura Walden gelingt es sehr gut die Geschichten der Mädchen und Jungs zu erzählen und diese durch ihre Begegnung miteinander zu verknüpfen. "Korallenherz" ist warmherzig und interessant geschrieben. Ein schönes Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für interessierte Erwachsene. Die Landschaftsbeschreibungen sind toll und man bekommt ein bisschen Australien zu sich nach Hause.

    Mehr
  • auf der Flucht

    Korallenherz

    buecherwurm1310

    23. July 2014 um 14:34

    1897 in Australien stirbt die Mutter der Zwillinge Lucy und Miranda. Mr. Taylor schafft die Kinder seiner Bediensteten auf Wunsch seiner Frau ins Waisenhaus. Das wird geleitet von einer Nonne, die gnadenlos ist. Besonders Miranda hat unter ihr zu leiden, denn sie ist ein ungestümes Kind im Gegensatz zu Lucy. Bei einer Strafarbeit gelangen sie an die Akten und erfahren, dass sie doch noch einen Vater haben. Bei nächstbester Gelegenheit fliehen sie und machen sich auf die Suche nach ihrem Vater. Am Bahnhof begegnen sie dem hochnäsigen Brian, der von seinem Vater zum Onkel abgeschoben wurde, um der neuen Familie nicht im Weg zu stehen. Dann stößt auch noch der Halbaborigine Mandu zu der Gruppe, der als Kind verschleppt wurde und nun auf der Suche nach seiner Mutter ist. Ihm ist Ganan, eine Aborigine-Jäger, auf den Fersen. Da die vier das gleiche Ziel - nämlich Cairns - haben, machen sie sich gemeinsam auf die Reise. Ihre Verfolger lassen sich nicht abschütteln und sie müssen so manchen Schwierigkeit meistern. Das Bewältigung der Hindernisse lässt sie reifen und sorgt dafür, dass sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammenhalten. Das Buch beschreibt auch ein wenig die Konflikte zwischen den Weißen und den Aborigines. Mischlingskinder wurden den Müttern einfach weggenommen. Die Protagonisten wurden mit ihren Eigenheiten sehr gut beschrieben. Der Anfang des Buches versprach eine spannende Geschichte. Diese Spannung konnte aber nicht gehalten werden. Egal was sich ihnen in den Weg stellte, es wird ohne größere Probleme gemeistert. Zu oft kommen sie mit Glück aus den Schwierigkeiten heraus und es bleibt noch Zeit für Romanzen. Am Schluss wird das Ganze dann noch getoppt, als sich manche Erwartung nicht erfüllt, manche Befürchtung nicht eintrifft und alles trotzdem gut ausgeht. Das Buch ist unterhaltsam und spannend, hatte aber nicht den erwarteten Tiefgang.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks