Laura Wohnlich Sweet Rotation

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Inhaltsangabe zu „Sweet Rotation“ von Laura Wohnlich

Der plötzliche Tod ihrer Mutter hat eine nachhaltige Wirkung auf die 19-jährige Anna. Sie muss endlich das Projekt Erwachsenwerden in Angriff nehmen. Aber Anna sucht nicht nur einen Job. Sie sucht einen Platz in der Welt. Anna ist zerbrechlich und mutig zugleich. Sie ist desillusioniert und bereit, bis an ihre Grenzen zu gehen - und darüber hinaus. Sie wird Escortgirl. In ihrem neuen Leben spielen biedere Zahnärzte Nebenrollen und ein durchgedrehter Künstler die Hauptrolle. Bis Nelson auf den Plan tritt. Seine Augen haben die Farbe von Waldpfützen, sie sind undefinierbar und schön. Ja, Anna hat sich verliebt. Doch ist das die Lösung für ihre Probleme?

Ich wollte und konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen! Wunderbarer Roman über das Erwachsenwerden, Liebe und die ungewisse Zukunft.

— PaulaAbigail

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  • Wunderbares Debüt über das Erwachsenwerden

    Sweet Rotation

    PaulaAbigail

    25. April 2017 um 09:23

    In Sweet Rotation erzählt Laura Wohnlich die Geschichte von Anna.An einem Tag geschehen gleich zwei ungewöhnliche Dinge im Leben der Neunzehnjährigen:Sie steigt als Prostituierte ins Geschäft ein und ihre Mutter stirbt.Nachdem Annas Mutter ihr eröffnet hatte, dass sie nun selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen muss, weiss Anna, dass ein normaler Job es nicht tut für sie - und um ihre Mutter zu schocken -, steigt sie also ins Escortgewerbe ein.Als sie nachhause kommt, erfährt sie vom Tod ihrer Mutter.Anna muss sich von jetzt auf plötzlich auf die neue "Arbeitssituation" einstellen, denn alles geht sehr schnell. Fotos für die Homepage werden gemacht und die ersten Anrufe von Kunden lassen nicht lange auf sich warten. Nachdem es beim ersten Date noch bisschen holpert, trifft Mira - so nennt sich Anna jetzt - auch auf durchaus nette und interessante Kundschaft - Männer wie Frauen - und wird an exklusive Veranstaltungen, in Restaurants und an einmalige Locations eingeladen.Und dazu noch das ganze Geld...Doch dann trifft Anna auf Nelson, Nelson mit den Pfützenaugen, und bei dem ist von Anfang an irgendwie alles anders. Nelson ist eigentlich durchschnittlich, er hat nicht besonders viel Geld, aber er ist nett, nimmt sie mit auf einen Ausflug und legt sich zu ihr während sie volltrunken bei ihm zuhause ihren Rausch ausschläft. Nelson ist für sie da. Etwas, das Sanja ihrer Tochter nie bieten konnte, denn stets wird die Beziehung der beiden als kühl, gar als nicht vorhanden beschrieben. In Nelson hat sie endlich jemanden gefunden, dem sie sich öffnen kann.Laura Wohnlich hat ein wunderbares Debüt geschrieben.Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe es in knapp zwei Tagen ausgelesen.An manchen - ich wage gar zu sagen: an vielen - Stellen konnte ich Annas Denken und Handeln nicht ganz nachvollziehen, habe mich gefragt wie ich mit neunzehn - also gerade mal vor einem Jahr - über dies oder jenes gedacht oder in einer bestimmten Situation gehandelt hätte.Trotzdem hat Laura Wohnlich mit Anna eine tolle junge Frau, mutig und durchaus auch mit positiver Seite geschaffen, mit der man mitfiebert und deren Alltag man gespannt folgt und mitfühlt.Man könnte auch denken, dass die Story langweilig, kitschig und vorhersehbar ist, doch wer so denkt, der wird überrascht. Trotz unvorhersehbarer Wendung ein versöhnliches Ende.

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  • Leider nicht meins...

    Sweet Rotation

    Luna0501

    24. March 2017 um 15:51

    Als die 19-jährige Anna von ihrer Mutter erfährt, dass sie ihre Lebenserhaltungskosten nun selbst tragen soll, ist für die junge Frau klar, dass es ein „normaler“ Job nicht tun wird. Ihre Einstellung zu Arbeit und zum Leben selbst ist desillusioniert und sehr eigen und so wird Anna ein Escortgirl. Die Protagonistin ist mit dem Tod ihrer Mutter verständlicherweise total überfordert. Da auch ihr Vater keine Hilfe ist, hat Anna ihren Platz im Leben noch nicht gefunden. Sie versucht also ihren Weg zu gehen, sucht vielleicht eher unterbewusst nach der Liebe, die ihr als Kind verwährt wurde, stößt an ihre Grenzen und übertritt diese auch manchmal. Ihre Vorstellungen und Denkweisen sind aber oft so überzogen und in meinen Augen auch nicht gerade konform mit ihrem Lebensjahr, dass ich Probleme hatte mich in sie hinein zu versetzen. Sie ist mutig und hat auch ihre positiven Seiten, jedoch konnte ich nicht allzu viel Entwicklung bei ihr ausmachen, bis auf das Ende. Auch die Nebencharaktere sind mir persönlich nicht authentisch genug. Nelson ist sympathisch, aber mit seinem Alter wirkt er mir zu blind und einen Hauch naiv. Enrique ist lustig und so der verquere, ausgeflippte Künstler, der abgedrehte Dinge macht und alles etwas auflockert.  Laura Wohnlich schreibt auf eine komplexe, aber verständliche Art und Weise. Mit einer guten Portion Humor bringt sie dem Leser Anna’s ungewöhnliche Art näher. Da manche Ansätze auch eher poetisch gehalten sind, denke ich einfach, dass „Sweet Rotation“ ein Buch ist, bei dem die Meinungen sich arg spalten. Leider hat es mich auch emotional nicht wirklich mitreißen können. Das Cover ist recht einfach gehalten. Es passt aber gut zum Inhalt. Für mich war es ein eher zähes Lesevergnügen und so richtig konnte mich „Sweet Rotation“ nicht überzeugen. 

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