Laura Zavan Venedig - Die Kultrezepte

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Inhaltsangabe zu „Venedig - Die Kultrezepte“ von Laura Zavan

Haben Sie Lust auf Antipasti, Spritz, Stockfischcreme, einen Croque-Monsieur aus 'Harry’s Bar', gegrillten Seeteufel, süss-sauer eingelegte Sardinen oder einen Risotto mit Tintenfisch? Tauchen Sie auf einem stimmungsvollen und reich bebilderten Streifzug durch die 'Serenissima' in die Geheimnisse der venezianischen Küche ein! Mit 100 Rezepten und fünf kulinarischen Spaziergängen durch die schönsten Quartiere der Stadt sowie vielen guten und lohnenden Adressen zum Ausprobieren. Fotos: Grégoire Kalt

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  • Kochbuch, Restaurantreiseführer und Hommage an la Serenissima

    Venedig - Die Kultrezepte
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    04. January 2015 um 14:27

    ~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~ Laura Zavans Anreiz, dieses Buch zu schreiben, war ein simpler: sie wollten ihren Freunden die Vielfalt der venezianischen Küche näherbringen und ihnen gleichzeitig einige Gerichte präsentieren, die man bei einem Urlaub in Venedig einfach probiert haben muss. Sie erzählt von der Schönheit der Serenissima, von dem Abenteuer namens Weinbar, von der Entstehung Venedigs und ihrem ursprünglichen Zweck, von den Sinnesreisen, die die tadt bietet. Zavans Vorwort sprüht vor Faszination und Liebe zu dieser einzigartigen Stadt. In dem nun folgenden Teil des Buches wechseln sich Rezepte und Spaziergänge durch die einzelnen Viertel ab. Die Rezepte sind zunächst nach Gängen unterteilt: Il Bacaro & i cicheti, Antipasti, Primi Piatti, Secondi Piatti e Contorni, Dolci Zwischen den Gängen finden sich besagte Spaziergänge durch die Viertel. Bei diesen werden bestimmte Ecken Venedigs in den Mittelpunkt gerückt und anhand einer detaillierten Straßenkarte kann man eine von Laura Zavan vorgestellte Route ablaufen. In die Karte sind vor allem Restaurants und (Wein-)Bars eingezeichnet und Zavan erklärt, wie man zu welcher Stätte gelangt und was so besonders an der jeweiligen Örtlichkeit ist. Wer also einen Venedig-Urlaub plant und an kulinarischen Highlights interessiert ist, sollte sich ihre Geheimtipps zu Herzen nehmen. Im Anhang finden sich noch einige nützliche Informationen. Da wäre einmal der Abschnitt Einkaufen für Genießer in dem typische Produkte vorgestellt werden, die man unbedingt einkaufen und mit nach Hause nehmen sollte, wenn man in Venedig ist. Dazu gehören unter anderem Weiße Polenta, handwerklich gefertigte Nudeln, Balsamicoessig, Käse, Wurstspezialitäten wie sopressa und Wein. Eine kleine Weinschule gibt es ebenfalls, sowie einige gue Adressen und das obligatorische Rezeptverzeichnis. Das ganze Buch ist durchweg bebildert und Grégoire Kalts Arbeit gefällt mir ausgesprochen gut. Es finden sich nicht nur Food Fotos, sondern auch einige Bilder von regionalen Produkten, Porträts und Landschaftsaufnahmen. Die bildlichen Impressionen erschaffen eine schöne, mediterrane Atmosphäre. Fast schon meint man die salzige Luft riechen zu können. Die Rezeptseiten sind klassisch-schlicht gestaltet, aber gleichzeitig sehr hübsch anzusehen. Es wird mit verschiedenen Schriftarten und -größen gespielt, mal ist die Seite weiß, mal dient ein doppelseitiges, von einem kleinen Textfeld bedeckten Foto als Hintergrund bzw. Rahmen für die Rezeptseiten. ~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~ Die Rezepte selbst sind, wie kann es bei der venezianischen Küche anders sein, sehr fischlastig und denoch abwechslungsreich. Für meinen Geschmack ist es eine Küche, die ich größtenteils im Sommer ausrobiere, wenn es heiß ist. An kalten Wintertagen mag ich es gerne etwas deftiger, aber auch für diese Gelegenheit gibt es das eine oder andere Rezept. Eines davon habe ich nachgekocht: Maiale al latte (Schweinskarree in Milch, Seite 184). Allerdings habe ich mich für eine vorgestellte Variante entschieden und statt der Milch Bier verwendet. Es ist ein tolles Sonntagsessen, das sättigt und an kalten Wintertagen auch wärmt. Dazu gab es Kartoffelpüree und Spinat. Als Aperitif vorweg bzw. dazu gab es den in Venedig kennen und lieben gelernten Bellini (Sete 50), einen Cocktail aus Prosecco und Pfirsichpüree. Das Püree habe ich - in Ermangelung an reifen Pfirsichen - nicht selbst gemacht, sondern gekauft. Zum Schluss haben wir uns an Gnocchi di Patate (Kartoffelgnocchi, Seite 116) versucht. Es ist sehr zeitaufwendig, aber der Teig ließ sich erstaunlich leicht verarbeiten. Geschmacklich waren die Gnocchi lecker, die Konsistenz war uns dagegen zu weich. Sie hatten keinen Biss. Ichh weiß nicht, woran es lag, vielleicht an der Kartoffelsorte. Irgendwann werde ich es noch einmal versuchen. ~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~ Venedig ist mehr als ein Kochbuch, es ist auch ein Restaurant-Reiseführer und eine Hommage an eine der schönsten Städte der Welt. 5 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Aufmachung 1 Punkt, Rezepte 1 Punkt, Vielfalt 1 Punkt, Preis-Leistung 1 Punkt ~*~ AT Verlag ~*~ 272 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-03800-826-2 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 20,5 x 26 cm ~*~ 29,90€ ~*~ August 2014 ~*~

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