Laurel Snyder

 4.3 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Insel der Waisen, Der Schwan und weiteren Büchern.
Autorenbild von Laurel Snyder (©Sonja Naumann)

Lebenslauf von Laurel Snyder

Laurel Snyder ist eine vielfach ausgezeichnete amerikanische Dichterin und Kinderbuchautorin. Sie hat acht Romane für Kinder und Jugendliche, diverse Bilderbücher und zwei Gedichtsammlungen veröffentlich. Snyder unterrichtet Kreatives Schreiben für Kinder und junge Erwachsene an der Hamline University. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie weit weg vom Meer, in Atlanta, Georgia. www.laurelsnyder.com

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Laurel Snyder

Cover des Buches Insel der Waisen (ISBN: 9783958541467)

Insel der Waisen

 (14)
Erschienen am 18.08.2020
Cover des Buches Der Schwan (ISBN: 9783314103933)

Der Schwan

 (4)
Erschienen am 01.08.2017
Cover des Buches Orphan Island (ISBN: 9780062443410)

Orphan Island

 (0)
Erschienen am 30.05.2017

Neue Rezensionen zu Laurel Snyder

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Rezension zu "Insel der Waisen" von Laurel Snyder

Großartiger Roman, leider mit einer schwierigen Protagonistin!
Wauwuschelvor 4 Tagen

Jinny wohnt als Älteste auf einer einsamen Insel, zusammen mit acht anderen Kindern. Nach jedem Läuten der Glocke kommt ein neues Kind hinzu und das Älteste geht, wohin wissen sie nicht. Doch als Jinny die Regeln missachtet, bringt sie die gesamte Insel in Gefahr.

Der Roman beginnt mit einem Neuanfang, das heißt, dass die Glocke geläutet hat, Jinnys jahrelanger Freund wegfährt und Jinny Ess als Mündel bekommt, die sie unterrichten muss, bis Jinny selbst wegmuss. Zusammen mit Ess lernen auch wir die Insel kennen und somit einen ganz neuen Fantasieraum. Dieser ist, wie schon versprochen, fantastisch. Ich würde da sofort hinreisen, schließlich gibt es dort alles, was man braucht und die Sonnenauf- und -untergänge sind bunt und besonders. Bis es zur Gefahr kam, die im Klappentext beschrieben wird, dauert es zwar eine Weile, doch hat mich das gar nicht gestört. Mit dieser Zeit komme ich in die Geschichte rein und lerne die Charaktere kennen, sowie ihre Beziehung zueinander.

Ess hat mir sofort gefallen und wurde mir im laufe der Geschichte immer sympathischer. Sie kommt neu auf eine Insel, wo es keine Erwachsenen gibt und Abenteuer warten hinter jeder Ecke. Sie ist klein und süß und ich denke, jeder würde sie in sein Herz schließen. Auch Ben ist mir positiv aufgefallen, der ein guter Ausgleich zu Jinny ist, denn die Protagonistin hat mir gar nicht gefallen. Dabei weiß ich nicht, ob die Autorin Jinny mit Absicht unsympathisch erscheinen lässt, oder ob das nur meine Meinung ist, aber ich finde sie ist grässlich!

Da sie die Älteste ist, muss sie ein bisschen Verantwortung zeigen, doch heult sie ihrem Deen hinterher. Damit ist sie kein gutes Vorbild und obwohl ich weiß, dass es ziemlich schmerzhaft ist, einen guten Freund zu verlieren, sollte sie sich nicht so anstellen. Jinny ist einfach egoistisch und hat keine Empathie für andere übrig. Die anderen versuchen ihr zu helfen, doch blockt sie diese entschieden ab. Erst als sie selbst entscheidet nicht zu gehen, wird es spannend. Langsam verändert sich alles: Jinny und die Insel. Trotzdem wird sie mir durch ihr Verhalten noch unsympathischer. Zum Schluss sieht sie ein, wie schlimm es wird und die Situation entspannt sich wieder. Tatsächlich war ich am Ende sogar traurig, was mich selbst überrascht hat. Also habe ich doch eine Verbindung zu den Kindern aufgebaut, egal wie interessant ich sie fand. Das mieseste ist das offene Ende. Man weiß gar nichts mehr und es hört einfach auf. Ich glaube zwar, dass kein zweiter Band erscheinen wird, ganz sich bin ich mir da aber nicht.

Um nochmal etwas Positives zu erwähnen, muss ich sagen, dass mir die Story an sich und ihre Umsetzung ziemlich gut gefallen hat. Es hat Potenzial und dieses wurde ausreichend genutzt. Es ist eins von wenigen ersten Büchern, bei dem sich ein zweiter Teil irgendwie lohnt. Zusammenfassend ist das Buch vor allem für die Jüngeren empfehlenswert, auch wenn ich vorwarnen muss, dass einem nicht alles gefallen kann.

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Rezension zu "Insel der Waisen" von Laurel Snyder

Langwierige Story bei offenem Ende
JuliesBookhismusvor 6 Tagen

Wir landen auf einer Insel, auf der 9 Waisen leben und jedes Jahr kommt ein Boot mit einem neuen Kind im Austausch mit dem ältesten Kind der Insel. Ich schätze, dass die jüngsten immer so mit 2 Jahren ankommen und dann mit 11/12 Jahren wieder gehen, so am Anfang der Pubertät, was im Laufe der Geschichte einleuchtet, denn Jinny bekommt ihre Periode und weiß nicht, was das ist. Jedenfalls bis Jinny an der Reihe ist.

Jinny ist nach dem letzten Boot die Älteste und muss sich nun um ihr Mündel Ess kümmern, die im Tausch gegen Deen auf die Insel kam. Anfangs ist sie eher genervt, bis sie sowas Mutter- bzw. Schwestern-Gefühle entwickelt. Jedenfalls macht es mir den Eindruck. Sie fängt an dieses kleine Mädchen zu lieben und will es nicht allein lassen. Und dann kommt das nächste Boot. Ein neues „Baby“ im Austausch gegen Jinny. Doch Jinny weigert sich und so nimmt das Unglück seinen Lauf.

Die Geschichte ist irgendwie sehr skurril, vor allem als Jinny den Brief von Abbi findet, blick ich echt nicht mehr durch. Ist das alles ein Experiment oder warum werden die Kinder auf die Insel geschickt und wieso klappt das alles so reibungslos und die Insel ist so „freundlich“? Eine sehr verwirrende Welt, die mir nicht so richtig einleuchten will.

Zur absoluten Verwirrung kommt dann noch das Ende hinzu, dass, für mich persönlich, nichts aussagt. WO fährt sie denn nun hin? Wird auf der Insel wieder alles gut? Wird Loo gerettet? Ist das ganze nur ein Spiel? Trifft sie Deen wieder? Für meinen Geschmack viel zu viele offene Fragen, bei sehr viel „Geplänkel“. Jaaaa, man soll die Kinder und die Insel kennenlernen, aber das hätte man auch kürzer halten können. 

Alles in allem ein gutes Buch und auch der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Mir war es einfach nur zu lang und viel zu offen.

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Rezension zu "Insel der Waisen" von Laurel Snyder

Feuerwerk der Gefühle.
Wuschelvor 2 Monaten

Was für ein Buch! Es wird ab 12 Jahren empfohlen und ich denke auch, dass dies gut passt. Besonders, weil das angesprochene Publikum zum Nachvollziehen ein treffendes Alter hat. Anfangs fragte ich mich, wann es denn endlich los geht, aber naja, es geht nichts wirklich los. Es ist einfach an sich eine sehr packende Geschichte mit einem teilweise recht ruhigen Verlauf. Sie überzeugt nicht nur mit Spannung, sondern mit einer gewissen Art von Tiefgang. Selbstverständlich ist das wie immer mein subjektive Meinung, aber das Buch fasziniert mich heute noch. 

Klar, liest man im Klappentext "Neun Kinder leben allein auf einer paradiesischen Insel", aber die Tragweite wird einem dann wirklich beim Lesen bewusst. Diese Kinder geben ihr Wissen weiter, von Kind zu Kind. Da ist niemand, der sie man an die Hand nimmt oder ihnen etwas über Moral erzählt. Nein, sie leben rein instinktiv und nach den Regeln, die man ihnen beibrachte - und das sind meiner Meinung nach mehr grundlegende Dinge. Sie organisieren sich anhand der Stärken der Einzelnen. 

Wie alt die Kinder sind erfährt man nicht, aber man kann es erahnen. Das ist auch einer der Punkte, den ich gut fand, denn so konnten sich diese in der Geschichte frei entwickeln. Sicher, das hätten sie auch gekonnt, wenn man das Alter wüsste, aber der Mensch vergleicht gerne - ich auch. So hätte man sich also immer in Frage gestellt. War man selbst in dem Alter in der Lage x oder y zu tun? Ist das nicht etwas weit her geholt, dass das Kind dies oder jenes schon so kann? All diese Fragen stellt man sich nicht, da man es nicht richtig kann. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass ich das Buch, allein durch die Art wie es geschrieben ist, einfach wertfrei genossen habe. Ich erinnere mich an kaum ein Kinder-/ Jugenbuch, das so viele Gefühle transportiert hat. Es wird sehr gut verdeutlicht, wie wir uns mit der Zeit ändern. Die Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen, der Pubertät, den überschäumenden Gefühlen - wie das eben ist mit dem Erwachsenwerden. 

Selbst heute noch hallt es in mir nach, weil ich es gar nicht richtig greifen kann. Ich bin mir bewusst, dass es sich bei dem Buch um Fiktion handelt, aber trotzdem fühlt es sich so echt an. Was ich natürlich nicht hoffen will, denn mal davon abgesehen, dass uns allen etwas mehr Bezug zur Natur nicht schlecht täte, so wachsen diese Kinder doch komplett weltfremd auf. Einzig der Vergleich mit dem Buch "Die Insel der besonderen Kinder" hinkt, aber sowas von. Dennoch bleibt mir nur zu sagen: absolut großartig! 

Fazit: 

Dieses Buch zeigt auf sehr emotionale Weise, wie es sein kann, wenn man Kindern sich selbst überlässt, wie sich der menschliche Instinkt auswirken kann, aber auch wie sehr unsere Gefühle uns und unser Handeln beeinflussen können. Ein Buch, das auch Tage später noch nachklingt. 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Insel der Waisen

"Insel der Waisen" von Lauren Snyder könnte dieses Jahr das besondere Geschenk unter dem Weihnachtsbaum sein. Die Geschichte über die neun Kinder, die auf einer mysteriösen Insel leben, hat großes Potenzial, euch mit der nötigen Dosis Spannung während der Weihnachtstage zu versorgen!

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Wir wünschen euch eine wunderschöne Weihnachtszeit und viel Spaß mit dem LovelyBooks Adventskalender 2020!

382 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Annette126vor einem Monat

Beitrag Nr.1. Herzlichen Glückwunsch den lieben drei Gewinnern.

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