Lauren Beukes Zoo City

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Inhaltsangabe zu „Zoo City“ von Lauren Beukes

Wer Schuld auf sich lädt ... ... muss mit zwei Dingen leben: Einer magischen Begabung. Und einem Tier, das plötzlich da ist und einem nie mehr von der Seite weicht. So wie das Faultier, das Zinzi December auf dem Rücken trägt. Zinzi hat einen Haufen Schulden und ein Talent dafür, verlorene Dinge zu finden. Oder Menschen, wie im Fall des verschwundenen Pop-Starlets Songweza. Die Suche gestaltet sich schwierig, denn in einer Welt, in der Magie und Verbrechen regieren, sind allzuviele Fragen nicht erwünscht. Wenn man anfängt, in Johannesburgs dunkle Ecken zu schauen, kommt schnell die Wahrheit ans Licht. Eine Wahrheit die einige Leute dringend unter Verschluss halten wollen. Die Wahrheit über die «Getierten» und über das, was im Verborgenen mit ihnen geschieht ... Ausgezeichnet mit dem Arthur C. Clarke Award.

Interessante Ideen, aber leider bis auf die letzten zwanzig Seiten in weiten Strecken langweilig.

— DamonWilder
DamonWilder

Zoo City hat gute Ansätze.

— NicoleP
NicoleP

Großartige, junge südafrikanische Autorin. Spannende Dystopie!

— Peterfellner
Peterfellner

Ein Buch, so anders das man es am besten mit kurios und seltsam beschreiben kann.

— Shellan
Shellan

Ungewöhnlich, anders und irgendwie ziemlich cool!

— Tatsu
Tatsu

Zwischenzeitlich hängts in der Story, aber am Ende doch ein klassse Buch.

— Katinkabell
Katinkabell

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  • Selbst ,,einzigartig" ist nicht das richtige Wort, um ZOO CITYs Story zu beschreiben!

    Zoo City
    Sardonyx

    Sardonyx

    07. February 2017 um 10:13

    Zinzi December trägt den Tod ihres Bruders ständig mit sich, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: jeder Mensch, der Schuld auf sich geladen hat, ist ein ,,Getierter" und wird von einem Geist (mashavi) in der Gestalt eines Tieres begleitet, in Zinzis Fall also ein Faultier. Außerdem hat Zinzi die Gabe, verlorene Gegenstände aufzuspüren und hat sich diese magische Fähigkeit zum Beruf gemacht, um ihre enormen Schulden abzubezahlen. Drogen, Betrug, Armut im verblichenen Glanz scheinheiligen Prunks - das ist Zinzis Welt, ein Sumpf, in dem jeder unweigerlich bis zum Hals versinkt. Als die Sängerin, Songweza, des berühmten Pop-Duos iJusi plötzlich verschwindet, nimmt Zinzi die Suche auf und es beginnt ein gnadenloser Kampf um Wahrheit und Lüge. Was hat es mit den seltsamen E-Mails auf sich, die Zinzi erhält? Zu welchem abstrusen Geheimnis wird die Suche nach Song Zinzi führen? ,,Zoo City" ist bereits dadurch schon ungewöhnlich, dass die südafrikanische Autorin Lauren Beukes hier Urban Fantasy mit Thrillerelementen verknüpft hat - aber sobald ihr das Buch selber gelesen habt, werdet ihr genau wie ich feststellen, dass ,,außergewöhnlich" und ,,kurios" nur annähernd beschreiben können, wie krass anders dieses Buch ist! Was mich besonders neugierig gemacht hat ist die Idee mit den Tieren, die dein Gewissen und deine Schuld darstellen - leider sind nicht all meine Fragen zu den Getierten beantwortet worden, dafür hat die Autorin einen anderen Kniff benutzt, um das Getierten-Phänomen buchstäblich greifbar zu machen. Zwischen den Kapiteln finden sich wissenschaftliche Abhandlungen, Erfahrungen von Straftätern mit ihren jeweiligen Tieren, Reviews zu Filmen über Getierte und Philip Pullmans ,,Der goldene Kompass" wird auch erwähnt 😊 Lauren Beukes' Schreibstil und Stilmittel sind an sich bereits einer der Gründe, warum ihr euch ,,Zoo City" unbedingt selbst zulegen solltet: Beukes schreibt nicht, sie malt ihre makabre Variante von Johannesburg in poetischen, außergewöhnlichen Bildern und untersetzt alles mit Zinzis verbittertem, sarkastischem Tonfall. Zinzi habe ich sofort gern gehabt: ja, sie ist verbittert, frustriert, moralisch recht fragwürdig und zynisch - und trotzdem eine beeindruckende Frau! Sie weiß genau, wo Richtig endet und Falsch beginnt und ist im Grunde ihres Herzens immer voller Hoffnung (auch wenn sie das nie offen zugeben würde). Hier mal ein paar Zitate: "Schwefelgelb wie die Goldminenhalden steigt das Morgenlicht über der Skyline von Johannesburg auf und bohrt sich durch das Fenster. Mein ganz persönliches Bat-Signal. Oder auch nur eine Erinnerung, dass ich mir endlich Vorhänge anschaffen sollte." "Emmanuels Grinsen fällt ihm vom Gesicht wie ein vom Schoß gestoßener Welpe, es fällt auf den Gehsteig und purzelt mit einem erbärmlichen Jaulen in den Rinnstein." "Aber seit Faultier da ist, bin ich so monogam, dass die Demostrationsbanane, mit der die Aids-Aufklärer zeigen, wie man ein Kondom aufzieht, gegen mich richtig versaut aussieht." Nicht schlecht, dieser Schreibstil, was? Ich liebe Beukes' Bildhaftigkeit, die zum Finale allerdings explodiert ist wie die Bakterienpopulation auf einem Nährboden: Das Buch ist ja so schon stellenweise sehr heftig, aber irgendwie kam mir vieles zum Ende hin eher vor wie reine Effekthascherei. Das soll nicht heißen, dass das schlecht oder unerträglich störend beim Lesen war. Schließlich überkam mich eine leichte Panik, als nur ein Kapitel zwischen mir und dem Ende von ,,Zoo City" stand! Was mir jedoch negativ aufgefallen ist, war die Art, wie die Autorin zwar einen roten Faden ihrer Geschichte behalten hat - aber es gab stellenweise zu viel Drumherum und Irrungen und falsche Fährten. Wenn sogar die Protagonistin Zinzi nicht verstanden hat, was bei ihr abläuft, was soll man dann von den Lesern sagen, die - wie ich halt - mal mit vor Hiflosigkeit verschleiertem Blick stoppen müssen und sich fragen, worum zur Hölle es eigentlich jetzt geht? Nein, um mal wieder ernst zu werden, ich finde ,,Zoo City" klasse und das düster-fantastische, nervenzerreißend-melancholische Buch wird sicher noch lange in meinem Kopf herumspuken!

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  • ACHTUNG SPOILER

    Zoo City
    NicoleP

    NicoleP

    31. October 2016 um 21:57

    ACHTUNG * SPOILER *Johannisburg in der Gegenwart – und doch ist vieles anders. Straftäter sind an einem Tier zu erkennen, welches sie ständig bei sich führen müssen. Eine Art innere Verbindung lässt eine größere Entfernung zwischen Mensch und Tier nicht zu. Diese Menschen werden „Getierte“ genannt.Nach dem Tod ihres Bruders wird Zinzi December zu einer solchen „Getierten“. Ein Faultier und die magische Fähigkeit, verlorene Dinge wiederzufinden, gehören nun zu ihrem Alltag. Zinzi hat bei ihrem Dealer Schulden, die sie bei ihm abarbeiten muss. Da erhält Zinzi den Auftrag das Pop-Sternchen Songweza zu finden. Sehr lukrativ, und daher nimmt sie den Auftrag an. Wie gefährlich sich die Suche entwickelt, kann Zinzi noch nicht ahnen.Zoo City hat gute Ansätze. Die Idee, Verbrecher zu kennzeichnen, in dem ein Tier sie zukünftig begleitet, ist nicht schlecht. Doch warum erhält ein Getierter ein Faultier, einen Hund, eine Ratte, einen Schmetterling, einen Vogel oder was auch immer? Soll das Tier auf irgendeine Charaktereigenschaft hinweisen? Hierauf bekommt der Leser keine Antwort.Von der im Klappentext beschriebenen „Wahrheit über die Getierten“ gibt es keine Spur. Die Protagonisten leben am Rande der Gesellschaft, und daher spielt die Geschichte größtenteils im entsprechenden Milieu ab. Wie die Menschen dort leben müssen, ist gut beschrieben und kann auch als Gesellschaftskritik verstanden werden. Die Autorin setzt dabei auf den Konflikt zwischen Getierten und Un-Getierten.Empfehlen kann ich das Buch leider nicht.Aufgrund der gut umgesetzten Gesellschaftskritik gibt es einen Bonuspunkt.

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  • Kurioses Buch

    Zoo City
    Shellan

    Shellan

    26. May 2016 um 18:47

    Wer Schuld auf sich lädt, der schleppt ein "Geist"/Tier mit sich herum, die liebevoll "Zoo's" genannt werden. Auch Zinzi geht es so. In einer Welt in der jeder der etwas getan hat einen solchen Zoo mit sich schleppt soll sie einen verschwundenen Star finden, was wirklich leichter klingt als es ist. Das Buch startet mit einer genauen Beschreibung der Welt rund um Zinzi, so dass man sich einfinden kann. Oder zumindest versuchen kann dies zu tun. Die Charaktere sind wirklich was für sich. Im Endeffekt dreht es sich nur um Zinzi, denn die Nebencharaktere sind dermaßen unwichtig das sie meistens nur sehr kurz vorkommen. Der Schreibstil von Lauren Beukes ist zunächst ziemlich gewöhnungsbedürftig. Manchmal ist er ebenfalls ziemlich hart aber ehrlich. Man kann schon sagen, dass er irgendwie schon was für sich hat. Auch das neu erfundene Wörter benutzt werden finde ich mehr als Kreativ - gott sei dank gibt es für diese ein Glossar. Allerdings finde ich, dass es nicht immer so deutlich ist worum es in der Story geht. Nach der Hälfte des Buches hat man nämlich bereits den Klappentext komplett abgearbeitet und bleibt mit einem großen Fragezeichen zurück. Ich finde "kurios" und "seltsam" beschreiben "Zoo City" sehr gut.Die Spannung war die meiste Zeit relativ gering, steigt aber auf den letzten Seiten noch etwas an. Das Ende ist dann wieder so offen, dass man denkt "da kommt bestimmt noch ein folge Band".

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  • Tierisches Chaos

    Zoo City
    rallus

    rallus

    Zoo City hat 2011 den Arthur C.Clarke Award gewonnen, nicht immer ist dies ein Indiz für gute oder spannende Lektüre, so auch leider hier nicht. Wir befinden uns in der Gegenwart in Johannesburg, es gibt aber 'getierte' Menschen, Menschen mit einem Tier, was empathisch mit Ihnen verbunden ist. Wie es dazu kommt wird nicht genauer beschrieben, es muss aber irgendetwas mit Schuld zu tun haben. Bei Tod des Tiers wird der dazugehörige Mensch in einem 'Sog' vernichtet. Zinzi December trägt ein Faultier auf dem Rücken und wohnt in Zoo City. Sie hat eine magische Begabung, sie findet verloren gegangene Dinge. Auch andere Menschen haben verschiedene magische Eigenschaften, aber auch hier wird nicht auf Grund, Ursache oder Art der Eigenschaften eingegangen. Zinzi hat Schulden und ist froh um jeden Job - nur Menschen möchte sie nicht auffinden. Nachdem sie in Mordverdacht gerät nimmt sie dennoch einen Job um ein verschwundenes Mädchen an, was sie tief in den Sumpf dieser Stadt bringt. Zoo City ist ein Punk Buch, chaotisch, wild, undurchsichtig, fahrig, blutig. Bei Punk hat mir aber immer am meisten die Melodie im Hintergrund gefallen, die hier leider fehlt. Zu abgefahren ist die Geschichte, als dass man sie eine Geschichte nennen kann. Es passieren Dinge, immer wieder, abwechselnd mit manchmal coolen Sprüchen von Zinzi und Gedanken über die Gesellschaft (aber auch das sehr selten). Gegen Ende wuchert der Roman in eine wilde Blutorgie aus und wird immer wirrer. Insgesamt eine gute Idee, die aber nach meinem Geschmack zu unausgereift ausgeführt wurde. Knapp 3 Sterne.

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    • 2
  • Die Welt - ein großer Zoo

    Zoo City
    thursdaynext

    thursdaynext

    Zoo City ist rasant, hart, brutal, witzig. Fantastische Fiction und Gesellschaftskritik zugleich. Die mit dem Arthur C. Clarke Award ausgezeichnete Lauren Beukkes hetzt den begeisterten Leser durch die südafrikanische  Gesellschaft, die Globalisierung und durch die Straßen eines zukünftigen Johannesburgs, streift dabei mystisches, bleibt aber immer in der realen Welt der ehemals drogensüchtigen Protagonistin. Ja, sehr deutliche Anleihen bei Philip Pullmans Trilogie um den „Goldenen Kompass“ sind gegeben, dennoch: geklaut wurde hier nicht. Genial gesampelt trifft es eher. Das schlechte Gewissen manifestiert sich als permanenter tierischer Begleiter in allen möglichen Formen. Die sogenannten Getierten sind gesellschaftliche Außenseiter, wenn sie direkt erkannt werden können. Nicht jeder möchte dazu stehen, sich outen. Wohl dem, der ein Hand-, oder Hosentaschen kompatibles tierisches „Gewissen“ mit sich herumträgt und dessen magische Fähigkeiten zum Broterwerb taugen. Bei Zinzi December ist beides nur bedingt möglich...   Ein außergewöhnlich großartiges Thriller - Leseerlebnis für Menschen die dem Genre und der Thematik nicht abhold sind, und geschmeidig genug um mit dem Tempo der Geschichte und dem Stil der Autorin Schritt halten  können. Respekt für Lauren  Beukkes und statt des gewohnten Dodos hier wahrlich verdiente drei Faultiere.  

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    • 4
  • Südafrikanische Urban Fantasy

    Zoo City
    Zeilenleben

    Zeilenleben

    25. June 2015 um 12:05

    Meine Meinung Ich bin zufällig beim Stöbern im Internet auf dieses Buch gestoßen und nach dem Lesen des Klappentextes war ich so begeistert, dass ich es mir gleich bestellt habe. Mir war zwar bewusst, dass dieses Buch wohl in einem dystopischen Südafrika spielt, doch ich hätte nicht gedacht, dass mir dieses Setting doch einige Probleme macht. Viele der hier genutzten Ausdrücke kannte ich überhaupt nicht, die Namen war für mich noch fremder, als die in russischen Romanen und irgendwie konnte ich mit der Stadt nicht so viel anfangen. Zinzi die Protagonistin hat einen Mord begannen und deshalb ist sie nun in ständiger Begleitung eines Faultiers. Sie lebt in einer Art Ghetto, in dem viele der Getierten leben. Es ist eine gefährliche, ärmliche Gegend aber das scheint niemanden zu stören. Besonders Zinzi nicht. Sie gerät nämlich in viele unmögliche Situation, schüttelt sich geistig aber nur einmal und macht weiter wie gewohnt. Dabei scheint Zinzi durch diese Situationen zu stolpern und irgendwie plätschert die Story um ein verschwundes Mitglied einer Pop Band doch nur so vor sich hin. Die Menschen, die sie trifft sind alle irgendwie sehr problembelastet und es scheint in dieser Welt keine Normalos mehr zu geben. Durch die Tiere, die sie begleiten sind die Menschen, die einen Mord begangen haben deutlich gekennzeichnet und werden von der Gesellschaft ausgeschlossen. Irgendwie scheinen aber die mehr die Tiere das Problem zu sein, anstatt die Tat an sich. Dabei ist das Buch wirklich interessant gestaltet. Zwischen den Kapiteln mit der eigentlichen Handlung sind wissenschaftliche Texte über die „Getierten“ oder auch Rezensionen zu Dokumentationen über besonders prominente Menschen mit tierischen Anhang eingestreut. Das macht die Welt dann doch irgendwie realer und greifbarer. Ich habe so etwas noch nie in einem anderen Buch gelesen und war recht angetan von diesem Stilmittel. Leider lenken diese guten Abschnitte aber immer nur kurzfristig von der recht schwachen Handlung ab. Dennoch hätte ich das Buch zufrieden zuklappen können, wäre da nicht das Ende gewesen. Es kommt am Ende plötzlich zu einem Ausbruch an Gewalt mit einem hohen Ekelfaktor. Das passt überhaupt nicht zum vorherigen Verlauf des Buches und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin einfach nur noch mal etwas raushauen möchte.Natürlich ist Zinzis Welt hart und brutal aber wieso muss die Gewalt am Ende des Buches so derat explodieren? Wegen des Knalleffekts? Das hätte ich wirklich nicht gebraucht. Fazit Lauren Beukes hat in diesem Buch einen sehr ungewöhnlichen Schreibstil, der schon viel Stimmung und Atmosphöre erzeugt. Sie malt ungewöhnliche Bilder, die so skurril sind, das sie schon wieder zu überzeugen wissen. „Emmanuels Grinsen fällt ihm vom Gesicht wie ein vom Schoß gestoßener Welpe, es fällt auf den Gehsteig und purzelt mit einem erbärmlichen Jaulen in den Rinnstein.“ Allein durch diesen Schreibstil, das Setting und die Idee hätte das Buch, trotz der für mich nicht überzeugenden Handlung, doch noch dreieinhalb Sterne bekommen. Wegen des Endes werde ich aber einen ganzen Stern abziehen und so bekommt Zoo City gerade mal zweieinhalb Sterne von mir.

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  • Großartige Idee mit tollen Figuren

    Zoo City
    WortGestalt

    WortGestalt

    31. March 2015 um 18:44

    Zinzi December hat ein Faultier. Ein putziges Ding, ab und an schnauft es verächtlich, wenn Zinzi etwas tut, das es nicht gutheißt. Ansonsten hängt es meist nur so herum und tut, was Faultiere eben so tun. Und wenn Zinzi die Wohnung verlässt, hängt sich das Faultier wie ein Rucksack auf ihren Rücken und begleitet sie. Dieses Faultier geht überall mit hin. Es ist immer dabei. Immer. Für immer. Denn Zinzi hat ihren Bruder erschossen und gehört seitdem zu den Getierten. Die Welt, in der Zinzi December lebt und die der unseren eigentlich sehr ähnelt, sich seit den 80er Jahren nur in eine etwas andere Richtung entwickelte als wir es erlebten, hat eine neue Randgruppe bekommen: Die Getierten, auch „Zoos“ genannt, sind Menschen, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben und wer Schuld auf sich lädt, der wird mit einem Tier und einer magischen Fähigkeit gezeichnet. Woher das kommt, weiß man gar nicht so genau, darüber wird spekuliert, eine richtige Antwort gibt es aber nicht. Man munkelt hier und da, Virus, Experimente, Gene, göttliche Fügung, aber mit Sicherheit kann man nur sagen, dass dieses Phänomen einfach irgendwann da war. Zinzi December also, früher mal Journalistin, ist nun so eine Art übersinnliche Spürnase. Und eine Geächtete. Mit ihrem Faultier ist sie gebrandmarkt, lebt in „Zoo City“, einem Viertel von Johannesburg, in dem alle „Zoos“ leben, ausgegrenzt von der Gesellschaft. Denn das sind ja alles Verbrecher! (Ist es wirklich so einfach? Die Frage stellte ich mir beim Lesen immer wieder, eben weil man doch weiß, dass es nie so einfach ist.) „Zoo City“ gleicht einem Ghetto, heruntergekommen und in ärmlichen Verhältnissen hausen hier die Menschen, die in der Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Aber immerhin leben sie hier, in China werden Zoos getötet. Einen richtigen Job bekommt man mit einem Tier nur selten, aber Zinzis kann wenigstens ihre magische Fähigkeit zu Geld machen und spürt verlorene Dinge auf. Als es dann aber darum geht, ein verschwundenes Mädchen aufzuspüren, gerät auch sie an ihre Grenzen... Das ganze Buch glänze für mich vor allem mit seinem Ton, seiner Atmosphäre, seiner Stimmung und seinem Noir-Einschlag. Düster. Ein bisschen hoffnungslos. Und im Kontrast dazu auch ein bisschen pulp, ein bisschen flippig. Herausragend auch das komplette Figurenensemble, das empfand ich als perfekt inszeniert, die einzelnen Charaktere haben alle wunderbar in dieses Setting gepasst und auch die Handlung ist angenehm komplex. Diese Mischung aus Zukunft und Verfall, Urban Fantasy und hard-boiled, noir und auch ein bisschen pulp, das hat einen schönen Eindruck hinterlassen. Und die Idee ist einfach großartig, hat mitnichten Ähnlichkeiten mit der Vorstellung von Pullmans "Der goldene Kompass" und brilliert einfach in seiner ganzen Art. Ich wäre mit diesem Buch ansich restlos glücklich gewesen, wären da nicht so viele ungeklärte Dinge übrig geblieben, die ich in diesem Fall nicht als angenehm anregende offene Fragen am Ende sehen konnte, sondern als fehlende Puzzleteile in der Geschichte wahrnahm. Die Idee bietet so viel Raum und ich hätte mir gewünscht, dass der einfach mehr gefüllt wird. So hätte ich erwartet, dass es eine wirklich tolle, raffinierte, schlüssige Erklärung dafür gibt, warum und woher denn nun diese Tiere kommen. Da ist ja vom Pinguin bis zum Krokodil alles dabei. Mir ist es einfach zu ätherisch, so ein Phänomen als gegeben hinzunehmen. Ich bin eher der faktische Typ, ich muss das dann ganz genau wissen und das wieso, weshalb, warum wird für meinen Geschmack hier nur unzureichend erklärt. Wäre dies ein Reihenauftakt, könnte ich mich noch damit anfreunden, dass die fehlenden Erklärungen in späteren Bänden folgen, aber da das Buch im Original bereits 2010 erschienen ist und ich bei der Recherche keine Anzeichen für eine Fortsetzung entdecken konnte, muss ich davon ausgehen, dass das hier alles war und das finde ich schade. Wer sich allerdings nicht so sehr an Fakten klammert wie ich, kann diesen Kritikpunkt getrost übergehen! :) Aber einen habe ich noch, die Sache mit der Schuld! Auch hier gibt es für mich ein großes Fragezeichen,wieder eines der Art, das nicht ausschließlich angenehm ist, weil es zum Nachdenken anregt, sondern eines, das mir als logischer Knotenpunkt in der Handlung fehlt. Denn erinnern wir uns an die Ausgangsituation, Zinzi December soll ihren Bruder erschossen haben und trägt seitdem nun ein Tier und eine magische Fähigkeit mit sich herum. Sie hat Schuld auf sich geladen. Doch die Hintergründe dieser Tat bleiben unerwähnt. Und man weiß doch, dass da eine Geschichte lauert, wenn eine Schwester ihren Bruder erschosen haben soll. Da gibt es so viel zwischen schwarz und weiß, zig Grauzonen, die alle nicht beleuchtet werden. Wann fängt Schuld eigentlich an, wer macht sich wann eigentlich womit genau schuldig, geht es um die reine Tat oder auch um den Weg dort hin? Schließlich kann man auch Schuld auf sich laden, wenn man etwas nicht tut. Welche Verbrechen werden mit einem Tier gestraft? Lädt nicht auch der Schuld auf sich, der ein Kind schlägt, ein Auto klaut, Drogen verkauft? Wer dieser Frage nachgehen will, sollte das für sich tun, das Buch beschäftigt sich damit nicht weiter. Die Fragen entstehen beim Lesen nicht, weil sie die Figuren umtreiben, sondern weil ich als Leser von außen auf diese Welt schaue und mich frage, wie das nun eigentlich funktioniert, mit den "Zoos". Fazit: Ich bin quasi hin- und hergerissen. Zum einen fand ich das Buch großartig, die Idee ist fantastisch, die Atmosphäre und die Stimmung so schön düster und ein wenig abgefuckt und doch auch flippig, irgendwo zwischen Zukunft und Verfall. Die Figuren, geradezu perfekt in ihre Welt eingefügt, haben mich begeistert! Und die Kombination aus urbaner Fantasy mit einem Kriminalfall, was will ich eigentlich mehr? Vielleicht ein bisschen mehr Fakten, ein bisschen mehr greifbare Erklärungen, ein bisschen mehr die Themen auch aufgreifen, die man aufwirft. Rezension auch auf http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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  • Zizi December ist 'ne coole Sau und hat ein Faultier

    Zoo City
    BUECHERLESERjw

    BUECHERLESERjw

    18. February 2015 um 09:21

    INHALT Zizi December trägt ihre Schuld mit sich herum. Meist auf dem Rücken. Im wahrsten Sinne des Wortes. Form eines Faultiers. Zizi ist Anfang 30 und eine “Getierte”. In den 1980 hat es angefangen, die Schuld der Menschen hat  sich in Form eines Tieres manifestiert.  Und mit dem Tier kommt eine magische Begabung. Im Fall von Zizi bedeutet das, dass am Tag als ihr Bruder starb, Faultier in ihren Armen erschien und sie seitdem verlorene Dinge finden kann. Oder Menschen, aber davon hält Zizi sich lieber fern. Menschen bedeuten Ärger. So auch im Fall der verschwunden Songzewa, ein neues Sternchen am südafrikanischen Musikhimmel. Zizi soll die verschwundene Teenagerin finden zu ihrem Manager bringen. Dabei kommen Zizi und Faultier in die Elitären Kreise Johannesburgs, sondern begegnen auch einem getierten Wahnsinnigen und stecken auf einmal selbst ziemlich in der Scheiße. Kann Zizi Songzewa finden und ihr helfen? Kann Zizi sich selbst helfen? FAZIT “Zoo City” hat mir sehr gut gefallen. Es greift das Genre der Fantasy für mich völlig neu auf und zeigt, dass Fantasy auch durchaus in unserer Welt stattfinden kann.  Gleichzeitig reißt Lauren Beukes ein Gesellschaftskritisches Thema an “Ausgrenzung wegen einer sichtbaren Andersartigkeit”. Die Getierten, allesamt Leute, die Schuld auf sich geladen haben und meistens Verbrecher sind, werden gnadenlos ausgegrenzt und in Slums untergebracht. Bereiche, in denen niemand für Recht und Ordnung sorgt, in denen schlechte Lebensbedingungen herrschen und es kaum Jobs gibt. Allerdings wird das Thema -zum Glück- nicht tot-diskutiert, sondern eher als gegeben dargestellt. Mit Zizi December hat Lauren Beukes eine zynischen, unterhaltsame Protagonistin geschaffen, der eigentlich alles egal sein sollte, die aber doch das Herz am Rechten Fleck hat. Vor allem ihre vulgäre-lockere Art der ( ja auch ab un zu Fäkal-)Sprache hat mir gut gefallen :) Leider wird nie ganz geklärt, was genau nun mit Zizi’s Bruder passiert ist und warum sie die Schuld daran trägt. Das hat mich wirklich sehr neugierig gemacht! Eine weitere Frage, die mich ebenfalls beschäftigt hat und auch immer noch beschäftigt ist: Wer entscheidet, ob jemand Schuld an etwas hat? Was ist also wenn jemand eine Straftat begeht, aber kein Gewissen hat, sondern sich im Recht sieht? Und was ist, wenn jemand sich die Schuld an etwas gibt, diese aber gar nicht hat? Das ist in der Tat etwas, das mich immer noch beschäftigt. Kurz: Kaufempfehlung!

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  • Ein wahres Leseerlebnis

    Zoo City
    Esme--

    Esme--

    22. January 2015 um 13:01

    Cover und Titel: Cover und Titel des Buches hätte man kaum besser wählen können. Der Schriftzug ist in schwarz-weiß gut gewählt und schmückt sich mit Zeichnungen von Tieren, Flachbauten, Knochen, einem Auto, einem schreienden Menschen. Das Cover strahlt meines Erachtens genau den Schreibstil sowie die Stimmung aus, die in diesem Buch herrscht und verkörpert mit den Abbildungen wichtige Elemente der Story. Inhalt: Zinzi hat eine Fähigkeit: Sie kann verlorene Gegenstände finden. Diese Fähigkeit nutzt sie dazu, um Geld zu verdienen und sich von ihren Schulden freizuschaufeln, die sie bei dem korrupten Vuyo angehäuft hat. Bei diesem steckt sie in einem Geschäftsmodell fest, welches ahnungslose Bürger mit Spendenaufrufen einfängt. Diese beiden „Jobs“ lassen Zinzi in die Fänge zweier Getierter geraten, die sie wiederum zu dem Chef einer Musikfirma führen. Hier soll Zinzi dafür sorgen, dass seine neueste Entdeckung iJusi wieder auf die Bühne zurückkehren kann. Dieses Vorhaben hapert an dem Verschwinden der Sängerin des Zwillingsduos Songweza. Zinzi, die eine Möglichkeit sieht sich aus ihrem Schuldenberg und den Fängen von Vuyo zu ziehen, nimmt diesen Auftrag an und gerät schon bald in eine Intrige in der es eine Menge Opfer gibt. Schreibstil: Lauren Beukes hat einen ganz eigenen Schreibstil. Er ist verrückt, er ist verrucht und andersartig. Man muss sich darauf einlassen. Ebenso wie auf eine teilweise recht wirre Story, viele Fremdbegriffe, über die auch das anschließende Glossar nur bedingt hinweghelfen kann und sehr viele Charaktere, von denen einige auch nicht nur einen, sondern gleich zwei Namen haben. Das verwirrt aber es macht auch Spaß. Besonders, wenn Lauren B. mal einen Zeitungsartikel, eine Eintrag aus der Bibliozoolika oder eine Email einbindet. Ben Aaronovitch beschreibt den Roman als wundervollen Fantasy-Noir-Thriller und trifft mit diesen Worten direkt ins Schwarze. Charaktere: Lauren Beukes Charaktere sind schmutzig, sie leben am Abgrund und sie sind originell. Besonders gelungen ist ihr auch die Hauptcharakterin Zinzi, die zweifelsohne ein wenig korrupt ist. Dennoch ist sie heldenhaft mutig in einer Welt, wo nur eines zählt: Das Überleben. Auch Zinzis treuer Begleiter wurde von Lauren B. in Gestalt eines Faultieres originell gewählt. Selbst wenn dieses Tier hauptsächlich schläft (16 Stunden am Tag und gerne auch auf der wärmenden Oberfläche des Laptops), gewinnt es in diesem Buch doch stark an Charakter. Zinzi und Faultier sind aneinander gebunden. Der eine kann nicht ohne den anderen und somit sind sie stets zusammen unterwegs und helfen sich in Notsituationen. Ein sehr ungewöhnliches, gut harmonierendes Team. Fazit: Zoo City empfand ich als abgedreht. Jeder Satz sprudelte nur so von Ereignis und verrückten Gegebenheiten. Story, Charaktere und Wortwahl sind stellenweise verwirrend. An diesen Stellen muss man einfach weiterlesen. Dann wird man mit einem sehr kunstvollen, andersartigem Fantasyroman belohnt, der einfach nur Spaß macht. Buchzitate: Ihr dünnes, orangefarbenes Haar war zu einer steifen Madame-Pompadour-Tolle gegelt und sah aus wie die Kruste auf einer Crémebrûelée. Ich greife hinter Faultier ein dunkelblaues Vintage-Kleid mit weißem Kragen raus, kombiniere es mit weißen Jeans und Flipflops und runde das Ganze mit einem limettengrünen Tuch ab. … Nennen wir den Look „Grace Kelly gibt Sailor Moon“. In Zoo City dreht sich alles um Toleranz oder gegenseitigen Beistand im Elend. Aber seit Faultier da ist, bin ich so monogam, dass die Demonstrationsbanane, mit der die Aids-Aufklärer zeigen, wie man ein Kondom aufzieht, gegen mich richtig versaut aussieht. Klar, in seiner Vergangenheit gab es etwas Schreckliches, siehe Mungo, aber er trug es mit Größe, wie ein weiches, altes, oft gewaschenes Hemd. Wenn Augen Fenster zur Seele sind, dann blicken diese gerade auf Tschernobyl. „Das“, sagt sie und tippt auf die Fotos, „war kein alltäglicher Einbruch. Sechsundsiebzig Stichwunden? Das war persönlich.“ Muss schön sein, seine Narben außen zu tragen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Eine realere Version von "Der goldene Kompass"

    Zoo City
    jahfaby

    jahfaby

    20. September 2013 um 17:07

    Zoo City ist ein Viertel im Johannesburg der Alternativwelt, in der dieses Buch spielt. In dieser Welt bekommt jeder, der ein Kapitalverbrechen wie Mord begeht, von Mutter Natur ein Tier an seine Seite gestellt. Als wäre ein Teil der Seele ausgelagert, kann der Mensch dann nicht mehr ohne das Tier. Und jeder Außenstehende weiß sofort: Das ist ein Verbrecher. Zinzi December ist eine der “Getierten” und hat ein Faultier an ihrer Seite. Neben all den negativen Sachen bringt jedes Tier seinem Besitzer auch eine Fähigkeit mit, in Zinzis Fall kann sie verlorenene Dinge sehr leicht wieder aufspüren. Als sie aber große Geldsorgen hat, lässt sie sich darauf ein, dass sie eine vermisste Person sucht. Und hier setzt Zoo City an. Das Buch erzählt eine Episode aus Zinzis Leben im Slum von Johannesburg, welches sich wahrscheinlich nicht so sehr vom echten Johannesburg unterscheidet. Gewalt, Drogen und Morde sind an der Tagesordnung. Und in dieser Welt eben auch Tiere. Manchmal erinnert das Konzept der Seelen in de n Tieren ein wenig an “Der goldene Kompass”, nur ist die Welt hier härter und realer. Faszinierend, wie das Konzept der Getierten innerhalb des Buches aufgeht und Lauren Beukes mit diesem Gedankenspiel viele Ecken der Gesellschaft auslotet. Bisher gibt es den Roma nur auf englisch und ich musste einige Absätze mehrmals lesen, bin aber grundsätzlich ganz gut durch das Buch durchgekommen. ich bi gespannt auf die anderen Romane dieser Schriftstellerin aus Johannesburg.

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