Lauren Groff

 3.9 Sterne bei 201 Bewertungen
Autorin von The Monsters of Templeton, Licht und Zorn und weiteren Büchern.
Autorenbild von Lauren Groff (© Verlag C. H. Beck)

Lebenslauf von Lauren Groff

Bestseller: Lauren Groff, geboren am 23. Juli 1978 in New York, ist eine US-amerikanische Autorin. Sie studierte an der Wisconsin-Madison University und gab nach ihrem Abschluss ihr Debüt als Autorin mit ihrem Roman „Die Monster von Templeton“. Dieser stand in kürzester Zeit auf den Bestsellerlisten und bekam sogar vom Star-Autor Stephen Kind eine positive Rezension. 

Auch ihre folgenden Werke wurden zu Erfolgen und wurden mit Titeln wie „Das Beste Buch des Jahres“ ausgezeichnet. Ihre Kurzgeschichten Sammlung „Licht und Zorn“ wurde für den National Book Award nominiert. 

Die Autorin lebt heute zusammen mit ihrer Familie in Florida.

Alle Bücher von Lauren Groff

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Buchformat:
Cover des Buches Licht und Zorn (ISBN: 9783446253162)

Licht und Zorn

 (38)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Arcadia (ISBN: 9783406653667)

Arcadia

 (6)
Erschienen am 28.05.2014
Cover des Buches Florida (ISBN: 9783446264106)

Florida

 (4)
Erschienen am 21.10.2019
Cover des Buches Licht und Zorn (ISBN: 9783869523279)

Licht und Zorn

 (3)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches The Monsters of Templeton (ISBN: 140134092X)

The Monsters of Templeton

 (144)
Erschienen am 08.07.2011
Cover des Buches Fates and Furies (ISBN: 9780099592532)

Fates and Furies

 (6)
Erschienen am 07.07.2016
Cover des Buches Delicate Edible Birds and Other Stories (ISBN: 9781401393175)

Delicate Edible Birds and Other Stories

 (0)
Erschienen am 27.01.2009
Cover des Buches Florida (ISBN: 9781473558496)

Florida

 (0)
Erschienen am 05.06.2018

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Neue Rezensionen zu Lauren Groff

Neu
V

Rezension zu "Florida" von Lauren Groff

Lust am Untergang
Vielhaber_Juergenvor 6 Monaten

Normalerweise lasse ich mich nicht vom Literaturclub inspirieren, doch dieses Mal empfahl Milo Rau und das machte mich neugierig...
Elf Geschichten, die mich an Jennifer Clements Gun Love anfangs erinnerten, aber diese an Blut und Düsternis um einiges übertrafen...Selten jedoch wurde Untergang und Verderben verführerischer geschildert...manche auch moderne , böse Versionen der Grimm- Märchen...
Auf Happy Endings wartet der/die Leser/in vergeblich, aber was sind heutzutage schon Happy Endings ?

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Rezension zu "Florida" von Lauren Groff

Düstere Lebensschnappschüsse
Karin-Lvor 7 Monaten

"Er sah sich selbst als Insel mitten im Ozean, ohne jede Hoffnung, in der Ferne je eine andere Insel oder auch nur ein vorbeifahrendes Schiff zu sichten."  S.37

Florida, auch genannt der Sunshine-State. Im ersten Momente denkt man an Urlaub, Strände, Erholung und eben Sonnenschein. Doch Lauren Groff entführt den Leser in eine Welt des "gefährlichen" Floridas. Nicht zwangsläufig nur aufgrund der Schlangen und Alligatoren, sondern aufgrund der Lasten, welche die jeweiligen Protagonist*innen mit sich herumtragen. 

Die elf Erzählungen sind düster, sorgen für wenig Aufheiterung, beginnen aber relativ unspektakulär. Es wird von dem Alltag erzählt, beiläufige Sachen werden erwähnt, Situationen nahegelegt, von denen man denkt, sie seien unwichtig. Am Ende fügt sich immer alles so zusammen, dass man erahnt, worauf das gesagte hinauslaufen soll und zu einigen Geschichten fühlte ich mich durchaus verbunden. Allerdings sind diese unaufgeregten Darlegungen manchmal so "ruhig", dass man nicht genau weiß, was man damit anfangen soll. Man liest einfach weiter, weiß aber nicht genau, ob man davon etwas mitnehmen kann.
Wenn man dies auf die Figuren bezieht, ist das natürlich großartig umgesetzt, denn genau das ist es, was sie empfinden. Eine stete Frage danach, was sie noch erwarten können, ob es für sie ein gutes, glückliches Ende geben wird. Für die Leser*innen hingegen fehlt es den Erzählungen da manchmal ein wenig an Hilfestellungen, damit man nicht das Gefühl einer Gleichgültigkeit verspürt. Denn an der einen oder anderen Stelle verflüchtigt sich der Impuls bei den Figuren bleiben zu wollen, man weiß nicht was sie von einem verlangen oder wollen und entzieht sich ihrer "Botschaft". Oftmals blieb ich dabei sogar einfach nur mit einem traurigen Gefühl zurück.

 "Alles schimmerte, aber man konnte es nicht anfassen, als wäre es hinter Glas." S.71

Es gab aber eben durchaus auch Erzählungen, die ich sehr gelungen fand. Dort hat diese zurückgenommene Atmosphäre, gepaart mit der typischen (auch gefahrbereiten) Landschaft Floridas und der Sehnsüchte der Figuren wunderbar harmonisiert. Auch hier bleiben diese Geschichten meist düster, aber sie tragen so ein ganz leichtes Flackern in sich, als könnte man den Sonnenschein kurz aufleuchten sehen. Eine komplette Auflösung bekommen die Leser*innen jedoch nicht immer, denn vielleicht verschwindet das Licht wieder hinter einer dunklen Wolkendecke.
Ich habe mir in dem Buch sehr viele Stellen angemerkt, die ich sehr schön, stimmungsvoll, klug oder einfach als passend empfunden habe, daher bin ich natürlich der Meinung, dass die Erzählungen lesenswert sind. Für mich hat aber noch das kleine Fünkchen gefehlt, damit ich sagen kann, dass mich das Buch komplett überzeugt hat. Schade fand ich zudem, dass rassistische Begriffe fallen, wahrscheinlich der "Authentizität der Zeit" wegen. Hätte für meine Verhältnisse nicht sein dürfen, wo Groff doch sonst darauf geachtet hat, sich vernünftig auszudrücken.

Was ich an den Geschichten besonders mochte, war die Verbindung zwischen dem alltäglichen Leben, seinen Herausforderungen und der Literatur. In jeder Erzählung finden sich Bücher, die einen besonderen Wert für die Personen haben. Die letzte Erzählung "Yport" fand ich dahingehend noch einmal besonders interessant. Hier steht im Fokus, ob Altgeliebtes und Hochgelobtes für immer ein Anker sein kann, oder ob man sich nicht lieber davon trennen sollte, wenn man merkt, dass es problematisch und belastend ist.

"'Sag mal. Meinst du, es gibt noch gute Menschen auf der Welt?

            O ja, sagte er. Milliarden. Das Problem ist nur, dass die schlechten so viel mehr Lärm machen." S.224

INSGESAMT: Ein Erzählband mit einem eher düsteren, nachdenklichen Setting. Einige Geschichten konnten mich überzeugen und mitreißen, bei anderen hingegen fehlte mir das Durchhaltevermögen komplett dranzubleiben und nicht abzuschweifen. Thematisiert die Ängste, Hoffnungen, Tragödien und kleinen Lichtblicke der Protagonist*innen und vereint sie mit der Kulisse des Sonnenstaates, der sich hier unteranderem durch die heimischen Tiere als eher gefährlich präsentiert. Interessant für alle, die gerne von Lebensschnappschüssen lesen, welche nicht gänzlich auserzählt / aufgelöst werden.


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Rezension zu "Fates and Furies" von Lauren Groff

Überraschend und mit Nachhall
holly_golightlyvor einem Jahr

Es fiel mir etwas schwer, in das Buch reinzukommen. Aber es hat sich gelohnt, denn "Fates & Furies" hat sich zu meinem absoluten Lieblingsbuch gemausert. Die Geschichte ist bei der Hälfte zweigeteilt, was ich normalerweise nicht so gerne mag. Aber die zweite Hälfte war wirklich überraschend, hat mich noch lange danach beschäftigt und man merkt: es ist nicht alles so, wie es scheint. Es gibt nicht die perfekte Beziehung und dem Schicksal muss man selbst auf die Sprünge helfen - auch wenn man viel dafür aufopfern muss. Kurzum: Ich kann das Buch nur empfehlen und vergebe 5 Sterne!

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Zusätzliche Informationen

Lauren Groff wurde am 23. Juli 1978 in New York geboren.

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