Lauren Groff The Monsters of Templeton

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Inhaltsangabe zu „The Monsters of Templeton“ von Lauren Groff

Presents a tale of how one town holds the secrets of a family. This book features the doorstep of the author's ancestral home in Templeton, New York in the wake of a disastrous affair with her much older, married archaeology professor. (Quelle:'Fester Einband/06.03.2008')

Habe dank des Klappentexts etwas anderes erwartet, hatte aber dennoch großen Spaß an diesem wirklich schönen Roman!

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    The Monsters of Templeton
    winter-chill

    winter-chill

    14. December 2015 um 13:26

    Hinter dem Titel „Die Monster von Templeton“ versteckt sich kein Schauerroman, sondern eine etwas andere Familiengeschichte. Genau diese Andersartigkeit ist der große Pluspunkt des Romans – so richtig überzeugen konnte mich der Roman am Ende dennoch nicht. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive, zumeist von Wilhelmina „Willie“ Upton. Gleich am Anfang kehrt sie nach einer folgenschweren Affäre mit ihrem Professor überstürzt in ihren Heimatort Templeton, zu ihrer Mutter Vi zurück. Templeton ist ein bezauberndes amerikanisches Kleinstädtchen und die Bewohner halten große Stücke auf die historischen Persönlichkeiten der Stadt, allen voran den Gründer Marmaduke Temple.  Willie stammt sogar in direkter Linie von Marmaduke ab, was sie irgendwie zu etwas besonderem in ihrem Heimatort macht. Allerdings weiß Willie nicht, wer ihr Vater ist – nach den Erzählungen ihrer Mutter kommen drei Männer in Frage, mit denen sie damals in einer Kommune gelebt hat. So richtig los geht der Roman, als Willie von ihrer Mutter die Wahrheit über ihren Vater erfährt: Er ist ein angesehener Bürger von Templeton und behauptet, ebenfalls ein Nachfahre von Maramduke zu sein. Wie praktisch, dass Willie angehende Archäologin ist: Mit Feuereifer macht sie sich nun daran ihre Familiengeschichte bis ins 18. Jahrhundert zurück zu erforschen, um am Ende herauszufinden, wer ihr Vater ist. Stückchenweise hangelt sich Willie am Familienstammbaum entlang und deckt vergessene und bislang vertuschte Beziehungen, Begebenheiten und Familiengeheimnisse auf. Nebenbei erfährt man auch, wie die Stadt Templeton aufgebaut wurde und wie sie sich mit den Jahrhunderten entwickelt hat. Bald wird deutlich, dass einige von Willies Vorfahren ziemlich viel Dreck am Stecken hatten (also ziemliche Monster waren). Die Idee hinter diesem Roman und vor allem den Aufbau finde ich sehr gelungen: Immer wieder gibt es Kapitel im Buch, in denen ein Vorfahr zu Wort kommt. Auch Briefe oder Tagebucheinträge der Vorfahren bekommt man zu lesen. Dazwischen sind alte Fotografien abgebildet. Richtig toll ist die Idee mit dem Stammbaum: Immer wieder wird Willies Familienstammbaum abgebildet und zwar immer dann, wenn Willie eine neue Entdeckung gemacht hat. Das heißt: Der Stammbaum wächst und verändert sich, bis am Schluss der ganze Stammbaum abgebildet ist und die kompletten Verzweigungen der Familie offenlegt. An sich ist der Roman sehr vielschichtig: Es ist eine Mutter-Tochter-Geschichte, eine Familiensaga, eine verträumte Kleinstadtgeschichte und ein historischer Roman – man erfährt einiges über die Gründerväter Amerikas. Sogar den Mythos um ein See-Monster – ähnlich wie Loch Ness – hat Lauren Groff in dem Roman verarbeitet. Dazwischen gibt es zahlreiche Anspielungen auf die Lederstrumpf-Romane. Dennoch: So richtig bannen konnte mich der Roman nicht. Gleich von Anfang an fand ich den Schreibstil sehr zäh, die Sätze zum Teil viel zu verkünstelt. Es hat fast 200 Seiten gedauert, bis ich in der Geschichte drin war. Und auch dann ging es für mich eher schleppend voran, manchmal hab ich mich sogar gelangweilt. Die Geschichte plätschert die meiste Zeit einfach so vor sich hin, hat keine richtigen Höhepunkte. Es ist tatsächlich manchmal so, als würde man eine Chronik lesen. Ein paar weniger Seiten und ein paar weniger Absurditäten wären vielleicht besser gewesen. Summa Summarum: ein außergewöhnliches Buch, das mich aber nicht so recht überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2013 um 10:17

    Eigentlich hatte ich mich auf das Erstlingswerk „Die Monster von Templeton“ von Lauren Groff gefreut, denn ich habe eine etwas andere Familiengeschichte erwartet. Naja, etwas anders war die Geschichte schon, nur gefallen hat sie mir nicht. Dennoch waren die Voraussetzungen so gut. Das Cover ist überaus ansprechend gestaltet und bei dem ersten Durchblättern fand ich die Idee mit den ganzen Bildern und Stammbäumen ziemlich cool. Das würde das ganze Buch etwas auflockern. Das tat es auch, aber es konnte für mich die Geschichte nicht aufwerten. Vielleicht habe ich die Geschichte auch nicht wirklich verstanden, dass kann auch sein. Wer weiß. Zunächst beginnt die Geschichte mit der Bergung des Monsters, wo ich mir dachte, ok, vielleicht wird es doch ein wenig fantasy-artiger, aber nichts war dergleichen. Den Zusammenhang des Monsters und der eigentlichen Geschichte um Willie und Vi habe ich nicht begriffen. Nun, die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, meistens aus Willie’s Sicht. Diese kommt nach einigen Problemen zurück in ihre Heimat, Templeton. Sowohl Willie als Vi empfand ich als äußerst unsympathisch und nervig. Ich konnte ihre Beziehung einfach nicht einschätzen, einer ging es schlechter als der anderen. Entweder mögen die beiden sich und schwupps eine Sekunde später zicken die beiden sich wieder an. Dabei erfährt Willie, dass ihr Vater hier in Templeton lebt. Vi gibt ihr einen Hinweis, worauf sich Willie aufmacht, die Geschichte ihrer Familie rund um Marmaduke Temple und der Heimatstadt Templeton zu erforschen. Nach etwa der Hälfte des Buches, hatte ich schon einen Verdacht, wer ihr Vater sein könnte, und naja, dieser Verdacht bestätigte sich am Ende. Diese historischen Sachen waren ja eigentlich ganz interessant und auch die Rückblende, obwohl ich diese aus einer neutralen Perspektive wahrscheinlich präferiert hätte. Denn nicht nur hatte ich Probleme mit dem Charakteren auch der Schreibstil war etwas eigenwillig. Mit der Zeit gewöhnte man sich dennoch dran. Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, vielleicht lag es auch daran, dass ich zu vor richtig klasse Bücher gelesen habe, die thematisch aber doch etwas anders waren. Ich habe versucht mich auf die Geschichte einzulassen, aber Willie und Vi haben das leider nicht zugelassen. Nur Clarissa und Peter konnten mich überzeugen, leider waren das nur Nebencharaktere. Deswegen kann ich dem Buch nicht mehr als zwei Sterne geben, obwohl ich mit mir gerungen habe, ob es nicht drei werden sollten. Aber das wäre nicht fair gegenüber anderen drei Sterne Büchern.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    10. February 2012 um 08:08

    An dem Tag, als das Ungeheuer starb, kehrt Willie schuldbeladen nach einer Affäre mit ihrem College-Professor und einem Mordversuch an seiner Frau nach Tempelton zurück. Eine Kleinstadt, die sich dem Baseball verschrieben hat und die geschichtsträchtige, historische Persönlichkeiten ihr Eigen nennt. Da wären zum einen der Gründer der Stadt Marmeduke Tempelton und dessen Sohn, der berühmte Schriftsteller Jacob Franklin Tempelton. Willie ist ihr direkte Nachfahrin der beiden und in der Stadt so etwas wie ein lebendes Fossil. Um sie aus ihrer Lethargie zu reißen und einer neuen Frömmigkeit geschuldet eröffnet ihr ihre Mutter, das sie keinesfalls durch das ausschweifende Leben in einer Kommune mit drei Männern entstanden ist, sondern von einem Mann der ebenfalls in Tempelton wohnt und der behauptet ebenfalls ein Nachfahre von Marmeduke Tempelton zu sein. Mit Feuereifer stürzt Willie sich auf diese neue Aufgabe. Hat sie doch Archälogie studiert und ist somit ein Profi im ausgraben, längst vergessener Relikte und Fakten. Stückchen für Stückchen hangelt sie sich den Familienstammbaum entlang nach oben und lässt damit längst vergessene Begebenheiten, Beziehungen und kleine Familiengeheimnisse aufleben um am Ende, um einen Vater reicher und für die Zukunft gestärkt, einen völlig neuen Blickwinkel auf die spießige Kleinstadt erhält. Ich habe dieses Buch vom ersten Satz an geliebt. Die bildhafte Sprache die Lauren Groff an den Tag legt, ist manchmal sehr wortgewaltig und trotzdem von einer Leichtigkeit, die einen davonträgt in andere Epochen. Die Charaktere beginnen zu atmen, wenn man die Buchdeckel aufschlägt. Ich litt mit Willie, ich lief mit den Laufkumpels durch Tempelton und konnte ihren Schweiß riechen. Ich ging mit Namenlos im Flimmersee baden und ich war wie Charlotte schockiert als Cinnemon mir ihr Geheimnis anvertraute. Kurz und gut ich habe mich von der Magie des Buches gefangen nehmen lassen und 500 Seiten lang in Tempelton gelebt. Hin und wieder bin ich etwas durcheinandergekommen, weil Willie den Stammbaum von vorn aufrollt, aber die eingefügten Schaubilder waren sehr hilfreich, den Faden wieder aufzunehmen. Am meisten begeisterten mich die Bilder der historischen Persönlichkeiten, das verlieh dem Ganzen Authentizität und machte Tempelton für mich noch greifbarer. Letztendlich fiel mir der Abschied von Tempelton schwer als die Geschichte zu Ende war, ich wäre gern noch ein bisschen länger geblieben.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Elocin

    Elocin

    24. July 2011 um 09:59

    Willi Upton, eine junge Doktorantin kehrt in ihre Heimatstadt Templeton zurück.Sie ist in einer schwierigen persönlichen Situation und ihre Mutter offenbart ihr, dass die Geschichte ihrer Zeugung eine Lüge war. SIe sucht in der Geschichte Templetons nach der Identität ihres Vaters. Es hat über 200 Seiten gedauert, bis mich die Geschichte ein wenig gefesselt hat. Nach ich so viele begeisterte Rezensionen gelesen hatte, war meine Erwartung wohl etwas zu hoch. Insgesamt ein Buch, das ich als „OK“ bezeichnen würde, aber Begeisterung konnte ich keine empfinden.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Casimia

    Casimia

    25. April 2011 um 23:23

    Die Monster von Templeton, von Lauren Groff ist eine Liebeserklärung an eine Kleinstadt namens Templeton, in welcher die Geschichte spielt. Es geht um Wilhelmina Upton, Nachfahrin des Gründers der Stadt, welche in Schande in ihr ehemaliges Zuhause zurückkehrt. Und damit beginnt die Geschichte. Willie beginnt nach ihrem Vater zu forschen, um sich von ihren momentanen Problemen abzulenken und weil sie von ihrer Neugier getrieben wird. Dabei stößt sie auf alte Briefe, Tagebucheinträge, Zeitungsartikel und vieles mehr und beginnt Stück für Stück das Puzzle einer Geschichte zusammenzusetzen, welche vor gut 200 Jahren begann. Dabei deckt sie viele Geheimnisse ihrer Vorfahren auf, welche als kleine Nebengeschichten in die Haupthandlung eingebunden werden. Manche helfen ihr weiter, manche sind einfach nur interessant und lassen den Leser einen anderen Blick auf die Handelnden werfen, die oftmals alles andere als sympathisch sind. Glatte Charaktere sucht man in diesem Buch vergeblich, jeder hat irgendwo seine Abgründe und eben auch seine eigene Geschichte. Ganz wie im wirklichen Leben. Obwohl man im Laufe der Handlung viele Personen kennenlernt, verliert man nicht den Überblick, denn man lernt die Personen nach und nach kennen und sie tauchen immer wieder auf im Laufe der Zeit. Die Geschehnisse werden nach und nach zu einem komplexen Ganzen. Visuell unterstützt wird das Ganze durch einen Familienstammbaum, der an geeigneten Stellen der Handlung durch einige Namen ergänzt wird. Und dann wäre da noch das Monster, das es tatsächlich gibt, das aber als Vergleich für etwas anderes steht, denn auch die Geschehnisse rund um das Monster entwickeln sich gleichsam mit der Geschichte weiter. Es lassen sich gewisse Parallelen ziehen. Das Buch fiel mir damals hauptsächlich wegen seines Covers auf, das ich wirklich interessant, geheimnisvoll und außergewöhnlich fand. Jetzt, nachdem ich die Geschichte kenne, kann ich sagen, dass es wirklich sehr viel über die Handlung aussagt und man viele Elemente wiederfindet und sogar den ein oder anderen Hinweis auf den Ausgang des Ganzen. Ein wirklich tolles Cover, das zum Interpretieren anregt. Das Genre lässt sich meiner Meinung nach nicht eindeutig zuordnen. Überhaupt finde ich es schwierig mir eine Meinung über dieses Buch zu bilden, wahrscheinlich ist alles noch zu frisch. Diese Geschichte war so voller Handlung und so verstrickt, dass ich sie wohl noch ein wenig sacken lassen muss. Aber meine Begeisterung wächst von Minute zu Minute, weil ich Geschichten mag, in denen man seine eigenen Gedanken einbringen kann und bei denen man auch ein wenig interpretieren kann.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    wollsoeckchen88

    wollsoeckchen88

    20. February 2011 um 21:25

    Eine Schauergeschichte, die keine ist, erwartet einen bei den "Monstern von Templeton". Zwar treffen wir im Laufe der Geschichte auf verschiedenste Monster (menschliche und nicht so menschliche), doch ist das Werk vor allem eine Familiensaga. Eine fiktive, aber trotzdem eine schöne. Interessante Einblicke in die Geschichte der Temples, der Gründerfamilie Templetons, und ihrer lange verborgenen Geheimnisse durchziehen das gesamte Buch, doch hinterließen sie bei mir keinen bleibenden Eindruck. Anfangs hatte ich ein paar Probleme mit den vielen Namen und Generationen und wer gehört nun zu wem und hat wann gelebt? Wer ist wessen Kind und wessen Vater? Nicht mein Ding. Stellenweise plätscherte die Story so dahin ohne nennenswerte Höhepunkte, aber auch nicht fad genug, dass ich das Buch abbrechen wollte. Wer Willies Vater ist, hat man im Gegensatz zur Hauptperson relativ schnell raus und man liest sich so dem Ende entgegen, wobei Vi (die Mutter der Protagonistin) und Clarissa (die beste Freundin der Protagonistin) für mich wertvolle Lichtblicke in der Erzählung darstellten. Mit der Hauptperson Willie hingegen mochte ich mich gar nicht anfreunden. Zu launisch, zu extrem, zu ich-bezogen. Ich fand sie sehr unsympathisch. Vermutlich konnte sich daher keine rechte Begeisterung beim Lesen einstellen. Schön fand ich, dass Lauren Groff von Kapitel zu Kapitel den Erzähler wechselte und auch die Mitglieder anderer Generationen zu Wort kommen ließ. So konnte man sich ein umfassendes Bild vom historischen wie modernen Templeton machen. Auch die immer wiederkehrende Verbindung zu James Fenimore Cooper, auf die die Autorin schon im Vorwort aufmerksam gemacht hat, gefiel mir gut. Des Weiteren genoss ich die vielen eingeflochtenen Briefe und Abbildungen, sowie Übersichten über Willies momentanen Kenntnisstand ihrer Abstammung. Das hat das Ganze dann doch ein bisschen aufgelockert. Für Leute, die gerne Familiensagen lesen oder sich für Einblicke ins Amerika der Gründerväter interessieren, denen kann "Die Monster von Templeton" sicher Freude bereiten. Doch erwartet keine Gruselgeschichte, wie es auf dem Einband steht - der Schauer ist sehr dezent aufgetragen worden.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    walli007

    walli007

    24. December 2010 um 17:25

    Vatersuche Die Doktorandin Willie Upton kommt in ihren Heimatort Templeton zurück. Sie hatte eine Affäre mit ihrem Professor und dessen Frau hat die beiden erwischt. Natürlich ist Willie ausgesprochen schlecht drauf als sie bei ihrer Mutter Vi eintrifft. Ihre Verfassung wird nicht gerade besser als ihre Mutter ihr eröffnet, der Vater, den sie nie gekannt hat, sei gar nicht ihr Vater. Nein, es sei jemand, den sie kenne, Vi sei aber nicht geneigt, den Namen zu verraten, nur einen kleinen Tip wolle sie geben, auf irgendeine Weise habe alles mit der Geschichte des Ortes und der Familie zu tun. Neugierig geworden fängt Willie an in der Vergangenheit zu graben. Daraus entspinnt sich eine etwas wunderliche aber auch wunderschöne Geschichte. Willie wendet sich den einzelnen Familienmitgliedern zu, die alle seltsame und urige Geschichten zu erzählen haben. Immer wieder muss oder kann sie ihren Stammbaum umschreiben. Immer wieder hat sie auch mehr über sich selbst herausgefunden. Sie findet Aufzeichnungen, Briefe, Bilder. Auch alte und neue Freunde findet sie oder findet sie wieder. Mit viel Verstand und Gefühl entschlüsselt sie die Vergangenheit und macht sich bereit für die Zukunft. Eine Heilung auf eine ganz besondere Art, die Willie an sich selbst vollbringt. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Cerepra

    Cerepra

    03. August 2010 um 21:17

    Ein wundervolles und zauberhaft Werk!
    Dieses Buch liest man in einem Rutsch durch und man ist fast ein wenig traurig, wenn es sich dem Ende zuneigt.
    Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der einen von Anfang an packt und die Geschichte ist einfach nur fantastisch!

  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Maggi

    Maggi

    10. June 2010 um 10:02

    "Die Monster von Templeton" berichtet von einer Stadt, einer ganz persönlichen Suche eines Mädchens nach ihrem Vater und von der Vergangenheit ihrer in der Stadt berühmten und verehrten Familie. Willie kehrt nach langer Abwesenheit nach einem harten Schicksalsschlag nach Haus zurück aufs Anwesen ihrer Familie in die Stadt, die ihr Vorfahre Marmaduke Temple einst mit eigenen Händen geplant und gebaut hat. Von ihrer Mutter erfährt sie, dass ihr Vater, den sie nie kennen gelernt hat auch auf diesen großen Vorfahren zurück geht. Und am selben Tag von Willies Rückkehr wird außerdem ein geheimnisvolles Monster, von dessen Existenz die Bewohner der Stadt irgendwie insgeheim immer wussten, Tod an der Oberfläche des Sees geborgen. Was zuerst skurril klingt (das Monster) oder langweilig (Recherche in der eigenen Familiengeschichte) ist von Anfang an spannend und sehr packend erzählt. Die gut ausgearbeiteten Charaktere mit ihren authentischen Eigenschaften und wenig romanhaft-verklärten Macken sind einfach nur sympatisch und glaubhaft und amüsant, so dass man als Leser Teil dieser Verrückten Familie wird. Die Suche in der Vergangenheit ist sehr spannend und fördert so manches unerwartetes Geheimnis an den Tag, was eigentlich dazu bestimmt war, verborgen zu bleiben, denn oft werfen diese Dinge einen ganz anderen, neuen, weniger idealisierten Blick auf das schöne Städtchen und seine bekannten Bewohner der Vergangenheit. Und immer wieder wird der Bezug zu Flimmy, dem Monster aus dem See geschlagen, welches über die Jahrhunderte Teil der Stadt war. Am Ende schließt sich der Kreis, zu einer runden, perfekten Geschichte. Packend von Anfang bis Ende, hervorragend geschrieben und konstruiert hat dieses Buch meiner Meinung nach das Zeug, ein Klassiker der modernen amerikanischen Literatur zu werden, da es viel über die Inbesitznahme des Kontinents und den Stolz der Siedler auf ihr neues Land aussagt und darüber, wie sich dieses Gefühl teilweise bis heute etablieren konnte. Bitte mehr von Lauren Groff!!!

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Ailis

    Ailis

    19. March 2010 um 15:20

    Ich weiß gar nicht so recht, wo und wie ich anfangen soll - dieses Buch ist einfach wundervoll! Und dabei ist nicht nur die Geschichte, die Lauren Groff erzählt wundervoll, nein, auch bei der Gestaltung dieses Romans stimmt einfach alles! Ein schön gestalteter Einband, in rot/schwarz/weiß gehalten, der, zusammen mit der Schrift, etwas Edles hat und Geheimnisse verspricht, die es sich zu erlesen gilt. Jedes Kapitel wird von einem kleinen Ornament angeführt, in dem man ein Element aus dem Cover wiedererkennt und zu meiner großen Freude hat dieser liebevoll gestaltete Roman auch noch ein Lesebändchen. Also, der erste Eindruck könnte kaum besser sein. Nun zur Geschichte: Wilhelmine "Willie" Sunshine Upton ist schwanger - von ihrem verheirateten Professor. Nachdem die geprellte Ehefrau hinter das Techtelmechtel ihres untreuen Gatten gekommen ist und ihrer Rivalin in aller Öffentlichkeit eine Ohrfeige verpasst hat, macht Willie sich verwirrt auf den Weg nach Templeton, ihrer Heimatstadt, zu ihrer Mutter Vivienne. Ihre Zukunft versinkt in tiefem Nebel und ihr wird klar, dass auch ihre Vergangenheit ungewiss ist. Um sich abzulenken von der Entscheidung, die sie treffen muss, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater, dessen Identität sie nicht kennt. Ihre Mutter gibt ihr nur einen einzigen Anhaltspunkt: Willies Vater stammt aus Templeton und hatte der damals siebzehnjährigen Vivienne erzählt, er und sie hätten womoglich einen gemeinsamen Ahnen. Also wühlt Willie sich durch Briefe, Tagebucheinträge und Zeitungsartikel und findet dabei letzlich mehr, als sie zu suchen dachte... Was im ersten Moment nur nach einer Familiengeschichte klingt, ist so viel mehr als das. Allein schon der erste Satz des Buches macht deutlich, dass in diesem Roman mehr Magie auf den Leser wartet als die Magie des Lebens: "An dem Tag, als ich, knietief in der Schande, nach Templeton zurückkehrte, tauchte im Flimmerspiegelsee der über fünfzehn Meter lange Kadaver eines Ungeheuers auf." Der Tod dieses Ungeheuers taucht die Stadt in eine tiefe, unerklärliche Trauer - es galt als Legende und jetzt, wo es nicht mehr da ist, fühlen die Bewohner sich leer und traurig. Während ihrer Forschungen erfährt Willie einiges über Templeton, dessen Gründer einer ihrer Uhrahnen war. Das Magische, das Unerklärliche und die Geister der Toten gehörten schon immer zu Templeton und ihren Bewohnern, wenn auch nur im Verborgenen und unausgesprochen. Auch Willie kennt einen solchen Geist, er lebt in ihrem Zimmer und hat ihr schon immer im Leben die Richtung gewiesen. Nach und nach erfahren wir die Geschichte der Familie Temple, durch die Berichte der Ich-Erzählerin, aber auch in einzelnen Fragmenten, die die Ahnen selbst zu Wort kommen lassen. Dadurch gewinnt der Roman an Tiefe, denn aus den verschiedenen Perspektiven entsteht ein vilefarbiges Bild der Vergangenheit. "Die Monster von Templeton" ist ein Familienroman, ein historischer Roman und ein Schauermärchen in einem - einfach wunderbar! Als ich am Ende des Buches angelangt war, ging es mir wie Stephen King, der folgendes über "Die Monster von Templeton" sagte: "Ich war traurig, als das Ende des Romans in Sicht kam - einen größeren Erfolg kann man nicht erzielen."

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  • Rezension zu "The Monsters of Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    08. March 2010 um 22:13

    Eine Nachfahrin von James Fennimore Cooper wollte die Familiengeschichte festhalten. Angefanngen bei dem alten Cooper, Gründer von Coopertown über seine vielen Nachfahren, deren Geschichten untrennbar mit der kleinen amerikanischen Stadt verknüpft sind. Doch weil die Figuren sich immer wieder ins Phantastische verselbstständigten, wurde aus Coopertown "Templeton" und aus Mr. Cooper "Marmaduke Temple". Dennoch finden sich historische Versatzstücke aus der Gründerzeit der USA. Eingefasst in einen Stilmix von Stimmen der Vorfahren Lauren Groffs (oder war es Willie Upton?) *** Ist es eine Fabel? Ist es ein Historienroman? Ein Briefroman? Ein Detektivroman? Alles und noch einiges mehr. Willie gräbt sich auf der Suche nach ihrem echten Vater in die Familiengeschichte ein und entdeckt eine Dynastie, die ihre Spuren am Glimmersee hinterlassen hat seit einst Marmaduke - beobachtet von Chingatchkok und Lederstrumpf - auf dem Hügel vor dem See von der Vision der blühenden Stadt heimgesucht wurde. *** Großes Kino sprachlich einnehmend erzählt.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2010 um 14:26

    Ich bin noch immer ganz hin und weg von diesem Buch. Im Prinzip habe ich es verschlugen und aufgesaugt. Allerdings muss ich sagen, dass aufgrund der zahlreichen Familienmitglieder ab und zu Verwirrung aufkommt. Doch dafür gibt es ja dann an manchen Stellen des Buches eine kleine Zusammenfassung in Form des Stammbaumes, sodass diese Irrungen nie lange anhalten. Wer auf radikale Zeitsprünge und sehr individuelle Kapitel steht, die sich dann im Laufe des Lesens zusammenknüpfen, dem ist dieses Buch zu empfehlen. Ich für meinen Teil würde nicht ausschließen dieses Buch in ein Paar Jahren nochmal zu lesen, einfach weil die Geschichte mal etwas ganz besonderes war.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Belladonna

    Belladonna

    28. December 2009 um 11:42

    In ihrem Erstlingswerk "Die Monster von Templeton" entführt uns die Autorin Lauren Groff in eine sagenumwobene Welt. Die Geschichte spielt sich, wie der Titel schon verrät, im Städtchen Templeton ab. Die junge Willie Uptonn kehrt in einer Krisenzeit zurück in ihrem Heimatort Templeton, um bei ihrer Mutter Vivienne Schutz und Geborgenheit zu suchen. Jedoch findet Willie nicht nur Geborgenheit bei Vivienne sondern gerät in ihren Ahnennachforschungen, wobei sie hofft endlich auf ihren Vater zu treffen in einen wilden Strudel, der Vergangenheit und Gegenwart in sich verschwimmen lässt. Lauren Groff zeichnet mit ihrem schönen Schreibstil eine farbenprächtige wie auch pompöse Umgebung mit dem Städtchen Templeton was mit der Zeit immer mehr zu einem Städtchen des Massentourismus wird aber nie seine Wurzeln vergisst. Der mystische Flimmerspiegelsee birgt ein Monster in sich das die Bürger in Aufruhr versetzt als dieses tot geborgen wird. Auch unsere symphatische Protagonistin Willie ist zu diesem Zeitpunkt am Flimmerspiegelsee. Zu Anfang weiß man nicht so Recht was für eine Verbindung Flummy, das Monster vom Flimmerspiegelsee, mit der Familiengeschichte von Willie hat. Bei ihren Nachforschungsarbeiten und Recherchen stößt Willie auf weitere Puzzleteile die nach und nach ein ganzes Bild zu ergeben scheinen. Besonders gut hat mir dabei gefallen wie man immer mal wieder im Buch auf eine "Ahnentafel" stößt die immer mehr Verzweigungen annimmt, und es dem Leser leichter macht den Überblich zu behalten. Die gruslig schöne Geschichte von Lauren Groff zieht mich nicht nur durch die spannende Familienbande in Bann, sondern auch durch die Charaktere die durch ihre Vielseitigkeit überzeugen. So bekommen wir es nicht nur mit dem ehrgeizigen Mädchen Willie und ihrer Hippie-Mutter Vivienne zu tun, sondern auch mit alten Schulkameraden von Willie und mit schon lange vergangenen Persönlichkeiten die das Gesellschaftsbild von Templeton geprägt haben. Mein Fazit: °°°°°°°°°°°°° Lauren Groffs Debütroman "Die Monster von Tempelton" zieht einen mit seiner vielseitigkeit und seinem Fantasiereichtum in den Bann! Die Geschichte um die Sagen Templetons ist eine spannungsreiche Story die junge sowie ältere Leser begeistern dürfte.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    Phil Decker

    Phil Decker

    16. December 2009 um 11:23

    Bin über eine SWR3-Epfehlung auf dieses Buch gestoßen und es hat mich von Anfang an mitgezogen. Vielleicht, weil es ein Mix aus vielem ist. Zum Träumen, zum Schaudern, zum Nachdenken, ...! Daß jemand mit 30 Jahren so ein Buch schreiben kann, ist einfach erstaunlich. Ein kleiner Tip: Wer Gargoyle von Davidson mag, wird dieses Buch lieben. Einziges Manko: Man muß es durchlesen, um den Überblick über die Ahnen nicht zu verlieren.

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  • Rezension zu "Die Monster von Templeton" von Lauren Groff

    The Monsters of Templeton
    *Arienette*

    *Arienette*

    06. December 2009 um 09:11

    In diesem Roman wird die Geschichte von Templeton erzählt - es ist wohl Cooperstown/New York gemeint - aber es vermischen sich hier Mystisches/Fantastisches und Wirklichkeit miteinander. Der Roman umspannt zwei Jahrhunderte: In der Gegenwart ist es Willie, die herausfinden möchte, wer ihr Vater ist und dabei in der Vergangenheit nachforscht. Ihre Mutter hat ihr nie erzählt, wer ihr Vater ist -ihr eher erzählt, dass 3 Väter in Frage kommen aus ihrer Hippie-Kommunen-Zeit. Willie stöbert nun in Briefen und Tagebüchern, geht in die Bibliothek und sucht das Gespräch. Es entsteht dabei ein liebenswertes Bild von Templeton und ihren Bewohnern. Skurrile Gegebenheiten und liebenswerte Charaktere findet man ebenfalls im Roman. Der Roman wechselt dabei sowohl die Zeitebenen, als auch die Erzählperspektiven - ebenso wechselt auch die Erzählform:Z.B. mal in Briefform, mal in Tagebuchform. Der Roman ist zum einen ein historischer Roman, gleichzeitig aber auch eine Schauergeschichte -denkt man an das Monster, dass im See lebt - und eine Familiensaga, auf jeden Fall intelligente Unterhaltung. Im Buch sind zahlreiche Fotos und Stammbäume zu entdecken. Das Cover gefällt mir sehr gut.

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