Lauren Kate Engelsnacht

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Inhaltsangabe zu „Engelsnacht“ von Lauren Kate

Es ist Lucindas erster Tag auf dem Internat, als sie ihn sieht: Daniel Grigori, den attraktivsten und faszinierendsten Jungen, den sie je gesehen hat. Sie spürt, dass sie ihm bereits begegnet ist. Doch Daniel behauptet, sie nicht zu kennen - er weicht ihr aus, weist sie zurück. Sobald Luce aber in Gefahr gerät, sobald die unheimlichen Schatten, die sie seit ihrer Kindheit sieht, sie wieder verfolgen, taucht er wie aus dem Nichts auf und rettet ihr das Leben. Als sie sich immer näher kommen, erfährt Luce das Geheimnis, das sie beide umgibt: Daniel ist ein gefallener Engel, dazu verdammt, ewig auf der Erde zu leben. Luce ist es vorherbestimmt, alle 17 Jahre wiedergeboren zu werden und sich jedes Mal aufs Neue unsterblich in Daniel zu verlieben - bis jetzt endete ihre Liebe immer fatal. Julia Nachtmann und Jacob Weigert machen diese fantastische Liebesgeschichte zu einem Feuerwerk der Emotionen. Das gleichnamige Buch ist bei cbt/cbj erschienen.

Ein interessantes Hörbuch, das teilweise einige Längen hat.

— Nelebooks
Nelebooks

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    Engelsnacht
    Nelebooks

    Nelebooks

    12. June 2017 um 11:43

    Teil 1Inhalt: "Es ist Lucindas erster Tag auf dem Internat, als sie ihn sieht: Daniel Grigori, den attraktivsten und faszinierendsten Jungen, den sie je gesehen hat. Sie spürt, dass sie ihm bereits begegnet ist. Doch Daniel behauptet, sie nicht zu kennen - er weicht ihr aus, weist sie zurück. Sobald Luce aber in Gefahr gerät, sobald die unheimlichen Schatten, die sie seit ihrer Kindheit sieht, sie wieder verfolgen, taucht er wie aus dem Nichts auf und rettet ihr das Leben. Als sie sich immer näher kommen, erfährt Luce das Geheimnis, das sie beide umgibt: Daniel ist ein gefallener Engel, dazu verdammt, ewig auf der Erde zu leben. Luce ist es vorherbestimmt, alle 17 Jahre wiedergeboren zu werden und sich jedes Mal aufs Neue unsterblich in Daniel zu verlieben - bis jetzt endete ihre Liebe immer fatal."Cover: Das Cover ist auffällig und abgestimmt. Es passt recht gut zum Genre, ist bedrohlich und recht duster. Die Abbildung des Mädchens passt zu dem Titelteil "Engel" und dieser dunkle bedrohliche Wald zum Titelteil "Nacht".Meinung: Zuerst möchte ich sagen, dass ich froh bin, dass ich die Inhaltsangaben immer nur beim Kauf lese und daher diese beim Lesen / Hören selbst nicht mehr im Hinterkopf habe. Daher wusste ich einige Dinge nicht, die in der Inhaltsangabe standen, was es interessanter gemacht hat, da ich auf dem gleichen Wissensstand war wie Lucinda.Lucinda ist mir recht sympathisch, auch wenn ich mich nicht mit ihr identifizieren konnte. Daher habe ich alles etwas distanziert aufgenommen. Es ist recht duster und von keiner fröhlichen Grundstimmung. Ein Lächeln hat es mir nicht auf die Lippen gezaubert, eher Traurigkeit, Mitgefühl etc. Zwischendurch hatte es einige Längen, aber das war nicht weiter schlimm. Die Grundidee fand ich gut und sehr interessant. Ob ich die anderen Teile auch noch lesen / hören werde, weiß ich noch nicht, denn wirklich Lust auf den nächsten Teil hat dieses Hörbuch mir nicht gemacht.Fazit: Ein interessantes Hörbuch, das teilweise einige Längen hat.(c) Nelebooks

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  • Wieder geboren, um wieder zu llieben.

    Engelsnacht
    N-i

    N-i

    Lucinda Price ist 17 und den ersten Tag auf dem Internat, als ihn sieht: Daniel Grigori, den unglaublich attraktiven, aber auch unglaublich distanzierten Jungen, von dem sie sich ist, dass sie ihn schon einmal gesehen hat. Doch Daniel behauptet, sie nicht zu kennen, er scheint sie sogar zu hassen und weicht ihr aus, wo immer er kann. Doch immer wenn Luce etwas schlimmes widerfährt, sobald die gefährlichen Schatten sie wieder umtanzen, die sie seit ihrer Kindheit umgeben, ist er zur Stelle. Mehrfach rettet er ihr Leben. Allmählich kommen die beiden sich näher, und da erst erfährt Luce, welches Geheimnis sie beide umgibt: Daniel ist ein gefallener Engel, dazu verdammt, für immer auf der Erde umherzuwandern. Luce aber ist dazu verdammt, alle 17 Jahre wiedergeboren zu werden, sich jedes Mal aufs Neue unsterblich in Daniel zu verlieben und den Tod zu finden, sobald sie und Daniel sich näherkommen. Zunächst muss ich sagen, dass mir die Bewertung dieses Hörbuches unglaublich schwer fällt, denn meine Erwartungen hatten ein ganz anderes Ziel als das Hörbuch mir tatsächlich bieten konnte. Erwartet man etwas neues, spannendes und unglaublich dramatisches, würde ich dieses Buch nicht empfehlen. Hört man zwischendurch jedoch gerne klassische Jungendbücher inklusive einem schönen "Fantasy-Touch", kann ich dieses Buch nur empfehlen. In der ersten Hälfte des Buches geht es eigentlich hauptsächlich um Luces Aufenthalt an ihrer neuen Schule, um das Finden neuer Freunde und Feinde. Das verlieben in einen Jungen der sie offensichtlich nicht ausstehen kann und das Kennenlernen eines weiteren Jungen, der einfach nicht die Finger von ihr lassen kann. Außerdem spielt Luces Vergangenheit eine große Rolle, die Schatten die immer wieder über ihr auftauchen und ihr das leben schwer machen. Alles in Allem eine Zusammenfassung einzelner Fakten um wahrscheinlich auf den eigentlichen Teil der Geschichte hinzuarbeiten. In der zweiten Hälfte des Buches zieht die Spannung dann doch noch an. Daniel rückt mehr in den Mittelpunkt des Geschehens und man erfährt viel über sein Schicksal. Luce findet Antworten auf viele Fragen und beide kommen sich näher. Allerdings ist die Entwicklung der Geschichte jetzt nicht wirklich überraschend, denn durch die Zusammenfassung des Buches erfährt man im Vorfeld doch so einiges, sodass wenig Spielraum für wirklich neues bleibt. Mit Luces Charakter konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Für mich blieb sie flach und unscheinbar. An dieser Stelle muss ich jedoch erwähnen, dass die Vorleserin/Sprecherin vielleicht Schuld daran ist, dass mein Urteil über Luce nicht unvoreingenommen dargestellt werden kann. Denn diese war äußerst schlecht. Ich bin im gesamten mit ihrer Stimme und Betonung nicht zurechtgekommen. An einigen Stellen des Buches hatte ich das Gefühl Luce wäre ein kleines Kind, da die Stimme so verzerrt und unecht rüber kam. Also möchte ich nicht zu hart urteilen, da ich mir vorstellen kann, das bei vielen, die den Roman gelesen haben, eine ganz andere Luce zum Vorschein kam, als es bei mir der Fall gewesen ist. Wie oben bereits erwähnt, möchte ich dieses Buch denen empfehlen, die gerne klassische Jugendbücher lesen. Mein Fall war es leider nicht. Ich habe aufgrund der tollen Idee eine bessere Umsetzung erwartet. Eine spannende Liebesgeschichte war es nicht wirklich und die Handlung war zum größten Teil vorhersehbar. Ich mein, sind wir mal ehrlich, wer den Klappentext liest, kennt den Verlauf der Geschichte und das Ende des Buches. Dennoch möchte ich dieses Hörbuch mit 2 Punkten bewerten, da ich Daniels Veränderung im Laufe der Geschichte wirklich interessant fand.

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  • Rezension zu "Engelsnacht" von Lauren Kate

    Engelsnacht
    Angelcurse

    Angelcurse

    29. November 2012 um 13:10

    Powered by Bookaddicted.de / Paranormales Liebesdreieck ohne Höhen und Tiefen „Engelsnacht“ von Lauren Kate war ein Fehlkauf meinerseits, da ich eigentlich „Engel der Nacht“ von Becca Fitzpatrick haben wollte. Todesmutig ließ ich mich dennoch auf die Geschichte ein, wurde aber leider trotzdem enttäuscht. Eine Inhaltsangabe von „Engelsnacht“ erspare ich mir an dieser Stelle, liegt doch in dieser das größte Problem dieses Hörbuchs: Sie nimmt viel zu viel vorweg! Dadurch konnte mich „Engelsnacht“ nicht wirklich fesseln, hielt keinerlei Überraschungen, Höhen oder Tiefen bereit. Ein typisches Liebesdreieck mit paranormalen Wesen – hier Engeln – erwartet den Hörer, gemischt mit einer üblichen Internatsstory (blöder Unterricht, fiese und erträgliche Lehrer, Partys mit viel Alkohol etc.) Auch mit der Sprecherin dieses Hörbuchs, Julia Nachtmann, konnte ich leider nicht 100%ig warm werden. Einige Protagonisten werden von ihr so ähnlich gelesen, dass ich manchmal gar nicht genau wusste, wer eigentlich gerade spricht. Der Prolog und der Epilog hingegen werden von Jacob Weigert gelesen, was in meinen Ohren viel, viel besser klang. (Allerdings habe ich auch eine persönliche Vorliebe für Männerstimmen. Aber es wäre wohl seltsam, einen paranormalen Jugendroman mit einer HeldIN von einem Mann lesen zu lassen.) Die Liebesgeschichte zwischen Lucinda (Luce) und Daniel war für mich ebenso wenig überzeugend wie der gesamte Plot. Wie so oft in Jugendbüchern ist auch hier die Liebe der beiden grenzenlos, aber dafür gibt es keinerlei Begründung oder Erklärung. Sie ist völlig durchschnittlich, aber er liebt sie abgöttisch, was sie wiederum überhaupt nicht verstehen kann – und ich auch nicht. Das typische Schema eben. Ich frage mich gerade, ob ich das Hörbuch überhaupt zu Ende gehört hätte, wäre es nicht eine gekürzte Lesung gewesen. Empfehlen würde ich „Engelsnacht“ allen Engel-Fans, die am besten auch noch auf Internatsgeschichten stehen und sich nicht daran stören, wenn ein Hörbuch keine großen Überraschungen bereithält. Zwar ist „Engelsnacht“ der erste Teil einer Reihe, doch ich werde sie definitiv nicht weiterverfolgen. Für mich ein absolut durchschnittliches Hörbuch.

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  • Rezension zu "Engelsnacht" von Lauren Kate

    Engelsnacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2011 um 02:29

    Luce ist die neuste Schülerin einer Besserungsanstalt für schwer erziehbare Jugendliche der „Sword & Cross Schule“ und fühlt sich dort reichlich fehl am Platz. Glücklicherweise wird sie freundlich aufgenommen, zu Mindest von einigen. Doch der nach dessen Aufmerksamkeit es Luce am meisten verlangt, ihr Mitschüler Daniel, behandelt sie eher feindlich. Bald erfährt Luce jedoch den Grund für seine Ablehnung und dieses Wissen verändert ihr Leben für immer. Dieses Buch hatte irgendetwas an sich, dass mich dazu brachte beim Hören ständig mit den Gedanken abzuschweifen – und ich bezweifle dass es ausschließlich an der Sprecherin Julia Nachtmann lag. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren, nicht auf Luce und nicht auf die Handlung, und so brach ich das Hörbuch in der Mitte ab und ging zum Anfang zurück, um es noch einmal zu Hören und diesmal genauer. Gebracht hat es wenig, ich bin immer noch mehr als unter-wältigt von diesem Einleitungsroman, denn mehr scheint er nicht zu sein. Es passiert nicht viel, der Schwerpunkt liegt ganz klar darauf die Hauptfiguren Luce und Daniel kennen zu lernen und ihre ewige tragische Liebe als zentralen Handlungspunkt der Trilogie zu etablieren. Klingt ein bisschen öde – ist es auch. Wer ist eigentlich mal darauf gekommen, dass Engel sexy sind?! Ich jedenfalls nicht, schon Lucian von Isabel Abedi war für mich mehr Ärgernis als Hörbuch und Engelsnacht greift nun genau dieses Fantasy-Wesen auf, um es in ein romantisches Abenteuer zu schicken. Nenn mich altmodisch, aber was ist aus den guten alten Vampiren geworden – klassisch, blutrünstig und dabei sehr verführerisch – das hat schon zu Zeiten von Anne Rice für Leserströme gesorgt. Nun gut, die Jugendliche Leserin von heute ist dynamisch und möchte etwas das fliegt und einen Waschbrettbauch hat – Engel also. Dann rege ich mich eben über etwas anderes auf und zwar die Sprecherin. Julia Nachtmann ist nicht mein Fall, sie liest mit eine überkandidelten Stimme, die nur zu oft ins hysterisch kratzige über schwingt und somit jeder Figur etwas zutiefst unsympathisches verleiht. Ich bin sehr enttäuscht davon, was das mit meiner Sicht auf das Buch anstellt, denn Sprecher sind bei der Hörbuch-Version ein Teil davon und Julia Nachtmann vergrätzt mir Kapitel um Kapitel. Letztlich bin ich mit hohen Erwartungen an diesen Roman heran gegangen und diese zu erfüllen hat das Buch nicht geschafft. Ob es nun daran lag, dass die Handlung erst gegen Ende des Roman ein bisschen Feuer bekam und ansonsten eher vor sich hin dümpelte, oder daran dass mich die Engel im Buch nicht begeistern. Ich war einfach nicht hin und auch nicht weg und das hätte mich nicht gestört, wüsste ich nicht, durch fast 50 Jugendromane dieses Jahr, dass es auch anders geht. Eine Trilogie-Einleitung mit wenig Pfeffer und leider nicht die Jahrhundert-Liebesgeschichte, die der Klappentext verspricht. Auch das Hörbuch hat mich enttäuscht, da Sprecherin Julia Nachtmann keine angenehme Stimme hat, in einem Fort vor sich hin krächzt und dabei nur albern wirkt.

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  • Rezension zu "Engelsnacht" von Lauren Kate

    Engelsnacht
    SinjeB

    SinjeB

    26. June 2011 um 23:59

    Meine Meinung Lauren Kates "Engelsnacht" ist in vielerlei Hinsicht eine Premiere für mich. Dieses Buch zählt ganz klar zu denen, die ich als reinen Coverkauf einstufe. Das Bild bzw. die auf dem Cover abgebildete Dame habe ich schon in vielen Fotomontagen bei DeviantArt gesehen, weshalb mir dieser Jugendroman überhaupt erst aufgefallen war. Da wären wir also schon bei Premiere Nr. 1. Eigentlich, ja, eigentlich, lese ich keine Jugendliteratur mehr, aber dann kam mir sozusagen Premiere Nr. 2 dazwischen. Weil ich in der nächsten Zeit für das wahre Medium Buch, also das duftende Etwas aus geheimnisvoll knisterndem Papier keine Zeit haben werde (im Marktstand liest es sich nicht so gut, dafür sind aber Hörbücher eine willkommene Abwechslung beim Ein- und Auspacken usw.) belebte ich nach mehreren Monaten der Abstinenz mein audible-Abo neu. Premiere Nr. 3 ist die Tatsache, dass "Engelsnacht" mein allererster Engelsroman ist, obwohl noch ein paar andere auf meinem SuB liegen. Nachdem ich ursprünglich nur kurz in die Geschichte hineinhören wollte, war ich schließlich rasch mitten drin und das Buch vergleichsweise schnell zu Ende. Das Hörbuch ist gekürzt. Da ich aber die schriftliche Version nicht kenne, fehlt mir der Vergleich, und ich hatte beim Hören nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasste. Die fehlenden Auflösungen sind plottechnisch bedingt, denn die Geschichte wird in Torment fortgesetzt, wofür "Engelsnacht" unmissverständlich die Grundsteine legt. Und jetzt folgt Premiere Nr. 4, nämlich mein bisher wahrscheinlich längster Beitrag hier, dessen Langatmigkeit meiner Unsicherheit in Bezug auf das Medium Jugendbuch geschuldet ist. Vielleicht sollte ich da einmal tiefer in mich gehen ... Zunächst aber zum Inhalt: Die siebzehnjährige Lucinda Price hat es nicht leicht. Seit ihrer Kindheit wird sie von Schatten verfolgt, die nur sie sehen kann und die sie letztendlich in psychiatrische Hände und die Gewalt von Medikamenten brachten. Später erkannte sie, dass sie nur lügen musste, um der geschlossenen Anstalt zu entgehen und in Frieden eine normale Schule zu besuchen. Dort lernte sie einen Jungen, Trevor, kennen, doch bevor sich mehr entwickeln konnte, kam er bei einem Brand ums Leben, für den vermeintlich Lucinda, genannt Luce, verantwortlich war. Per Gerichtsbeschluss darf sie von nun an in einer Besserungsanstalt leben. Sword & Cross heißt ihr neues Zuhause, in dem sie ein Zelle mit vergittertem Fenster bewohnt, nebst kameraverwanzter Schule und angrenzendem, nicht sonderlich einladendem Friedhof. Bereits am ersten Tag muss sie allen Kontakt zur Außenwelt aufgeben. Ihr Handy, und damit die Verbindung zu ihrer besten Freundin, wird konfisziert. Zum Glück begegnet sie Ariane, die sie sofort mit Beschlag belegt, dass man meinen möchte, sie führte etwas im Schilde, und Penn, die als Einzige nichts ausgefressen hat, sondern nur an der Schule ist , weil ihr inzwischen verstorbener Vater der Schulgärtner war. Aber auch unangenehme Begegnungen muss sie bereits an diesem ersten Tag erleben und Peinlichkeiten bleiben ihr ebenfalls nicht erspart. Und da ist noch Daniel Grigori, der sich ihr gegenüber abweisend verhält und ihr sogar den Stinkefinger zeigt. Trotz aller Ablehnung und Distanz seinerseits rückt er in den Mittelpunkt Luces Interesse, und sie kann das Gefühl, sie kenne Daniel bereits, nicht abschütteln. So dauert es nicht lang, bis sich ein erster Unfall ereignet und Daniel ihr das Leben retten darf ... Daneben wird Luce außerdem von dem frechen, gut aussehenden Cam angegraben, dessen Absichten unergründlich scheinen. Sehr schade finde ich, dass der Klappentext dieses Engelsromans eigentlich schon alles verrät. Der schöne Prolog, im Hörbuch vorgetragen von Jacob Weigert, stellt eine Rückblende dar und gibt sich ausreichend geheimnisvoll. Er zeigt die Geschehnisse in der Vergangenheit aus männlicher Sicht und macht einfach Lust auf mehr, wenn man nur nicht diese verräterische Kurzbeschreibung gelesen hätte ... Die Geschichte, die in der Gegenwart spielt und die Erlebnisse der Protagonistin Luce in dritter Person verfolgt, wird von Julia Nachtmann gelesen, die ihr Sache gut macht. Ihr gelingt es, den verschiedenen Charakteren von gleichgültig bis aufmüpfig eigenes Leben einzuhauchen und den Vortrag somit nicht eintönig zu gestalten. Da ich im Vorfeld kaum etwas zu diesem Buch gelesen habe, muss ich allerdings sagen, dass ich zunächst Schwierigkeiten hatte, mir die Schreibweisen der Namen vorzustellen. Die musste ich nämlich nachträglich noch einmal nachschauen. Ich führe mir recht selten Hörbücher zu Gemüte und zumeist verfolge ich eher Serien, sodass ich, was die Sprecher anbelangt, einerseits verwöhnt, andererseits aber auch einseitig belastet bin. Gerade deshalb empfand ich es als Wohltat, einmal andere, für mich neue Sprecher zu hören. Also zurück zur Geschichte. Ich bin einen Tag danach noch immer zwiegespalten. Sehr mochte ich beispielsweise die Beschreibungen der Umgebung des Internats, die sich als vielfältiger entpuppte, als auf den ersten Blick angenommen. Die Schatten und die bedrohliche Atmosphäre gegen Ende des Romans haben mich sehr angesprochen, während die Engel doch einigermaßen klischeehaft und teilweise auch etwas kitschig waren. Allerdings störte mich das nicht, weil es der Autorin in meinen Augen durchaus gelungen ist, ein fantasievolles Ganzes zu erschaffen. Massiv gestört hat mich aber Luces Geschmachte. Während sie sich einerseits den Kopf zerbricht, woher sie Daniel kennt, sodass man auf eine tiefergehende Hinterfragung der Gefühle hofft, verfällt sie immer wieder in pubertäres Gegaffe. Nun gut, vielleicht war ich schon immer zu gesetzt und auf die "wesentlichen Dinge" konzentriert, um davon angesprochen zu werden, aber immerhin ist hier von einer jahrtausendealten "großen Liebe" die Rede und selbst für die müsste es doch einen Grund geben. Theoretisch. Diese Anziehung spiegelt sich in unzähligen Wiederholungen wieder, beispielsweise in der unerklärlichen Wärme, die Luce durchströmt, sobald Daniel sie berührt, oder in der Beschreibung seiner Haut oder Haare. Die Romantik, die einige Szenen mit ihrem Ambiente und der zarten Annäherung der beiden Protagonisten bieten, vermisse ich leider sehr oft in Luces Gefühlen, die mir größtenteils auf äußerliche Schwärmereien reduziert scheinen. Während sie zu Beginn unter dem Verlust Trevors, den sie ja nie wirklich hatte kennenlernen dürfen, sichtbar leidet und, obwohl sie natürlich nicht Schuld an dessen Tod hat, von leisen Schuldgefühlen geplagt wird, findet sie für meine Begriffe viel zu schnell und exklusiv Gefallen an Daniel. Ihre halbherzige Zuneigung zu Cam, dessen Geschenke sie immer ebenso halbherzig zurückzugeben versucht, wirkt auf mich erzwungen, genauso wie die Dreiecksgeschichte Luce, Daniel, Cam. Ebenfalls störend empfand ich die Häufung von "sagte er", "fragte er" oder "sagte er flüsternd" in den Dialogen und die häufig distanzierte Betrachtung des Geschehens, wie "eine Hand näherte sich" oder "irgendwo ertönte" irgendwas. Eine aktivere Einbeziehung der Protagonistin, also dass sie aktiv sieht, hört und fühlt, habe ich etwas vermisst. Merkwürdig kam mir außerdem vor, dass Luce und ihre Freundin Penn überall herumschnüffeln konnten. Bereits zu Beginn wurden alle Schüler auf die gut sichtbaren Kameras aufmerksam gemacht, sodass es mir rätselhaft erscheint, dass die beiden Mädchen nicht bemerkt wurden, als sie mehr über Daniel herausfinden wollten. Wenn die Schule schon mit Kameras gespickt ist, müsste es die Bibliothek ja auch sein, sodass man von außen hätte bemerken müssen, dass sich dort noch Personen aufhalten. Allerdings hätte dann Daniel nicht hereinfliegen können. Ebenso wird in der ach so strengen Besserungsanstalt eine Party nach der anderen geschmissen, ohne dass es von Aufsichtspersonen bemerkt, geschweige denn geahndet wird. (Ich habe meine Internatszeit, und das war ein stinknormales Internat, sehr anders in Erinnerung, und auch wir waren 13-/14-jährig, fern der Heimat, ganz bestimmt keine Engel.) Dass Daniel Luce nicht alle Geheimnisse preisgeben kann, nachdem sie bereits selbst an deren Oberfläche gekratzt und Daniel als Engel enttarnt hat, war jedoch nachvollziehbar, denn jede Information kann für Luce den Tod bedeuten. Jede Wiederbegegnung der beiden Liebenden ist auf ihre Weise einzigartig, so auch diese in der Neuzeit, aber dennoch kann Daniel nie Gewissheit haben, dass ihm Luce nicht beim nächsten Kuss, bei der nächsten Offenbarung usw. wieder entgleitet. Natürlich wird im Laufe der Geschehnisse deutlich, dass es sich um eine Fortsetzungsgeschichte handelt, sodass bewusst an tiefgehenden Informationen gespart wird. So erfahren wir nicht die kleinsten Details von Lauren Kates Engelmythologie und auch nicht die eigentlichen Wurzeln der Liebe zwischen Daniel und Luce. In diesem Zusammenhang mochte ich den Charakter des Daniel, der sich bewusst auf Distanz hält, aber nicht in Dauergejammer nach dem Motto "Wir dürfen uns nicht lieben" verfällt. Obwohl ich ihm eine gewisse Genervtheit zugestanden hätte, wenn man bedenkt, dass er Luce über unzählige Jahre nie entkommen kann, so sehr er auch seine eigene Liebe abschütteln oder verleugnen will, sondern ihr eben alle 17 Jahre wiederbegegnet und sie sich immer wieder in ihn verliebt, empfand ich ihn als angenehm gesetzt und ruhig. Selbst ein Engel dürfte ja einmal irgendwann die Nase voll haben, dass seine Liebe immer unerfüllt bleibt, aber Daniel fügt sich seinem Schicksal, sodass man es ihm gönnt, dass er zumindest in "Engelsnacht" Luce ein wenig länger als üblich behalten darf. Wer weiß, was noch kommt ... hoffentlich aber ein bisschen mehr als die dramatisch verpackte, aber dann doch langweilige Engelsschlacht. Überrascht hat mich die Autorin mit der Tatsache, dass es neben Daniel und einer Protagonistin, bei der ich von Anfang an sicher war, dass sie zu ihm gehört, noch mehr Engel in Sword & Cross gab. Ihren Umgang mit der erfrischend bodenständigen, menschlichen Penn kann ich ihr allerdings kaum verzeihen. Aber wie gesagt, wer weiß, was noch kommt. Insgesamt und auch rückblickend gesehen, ist "Engelsnacht" ein Jugendbuch, das ich im empfohlenen Alter von 12 bis 15 Jahren vermutlich nicht gelesen hätte. Trotz des Genres Fantasy wünsche ich mir immer einen Hauch Realität (ja, ich wiederhole mich). Ich vermisse das Leben, das es neben dem Schwarm ja auch noch gibt, und habe mich oft gefragt, ob Luce denn keine anderen Probleme als Daniels goldene Haut hat. Charaktere, die mit Übergewicht zu kämpfen haben und unter Akne leiden oder wegen Bergen von Hausaufgaben oder Problemen mit dem Busfahrplan einfach nicht täglich zu Dates rennen können, dann aber trotzdem in den Armen des gewandelten Schul-Beaus landen, sagen mir trotz des Klischees mitunter mehr zu als von Mysteriösem verfolgte Protagonisten, die ansonsten vielleicht nur mit Mathe und der Entscheidung zwischen zwei Jungs zu kämpfen haben. Wenngleich mir das fantastische Ambiente, das die Autorin zweifelsohne gut erschaffen hat, gefiel, bleibt bei mir doch ein Gefühl zurück, dass "Engelsnacht" ein recht oberflächliches Buch ist. Oberflächlich in zweideutigem Sinne, nämlich, da es nur an der Oberfläche der Geschichte kratzt, daneben aber auch die Thematik des Aufenthalts in einer Besserungsanstalt nach einem dramatischen Ereignis durch eine kitschige Liebesgeschichte in den Hintergrund rücken lässt und das reale Leben der Protagonistin verharmlost. Das aber wollen wird doch lesen. oder? Liebesgeschichten. Gleichzeitig habe ich auch den Eindruck, dass ich selbst mit meinen zarten 34 Jahren und dem in den letzten Jahren selbst errichteten Abstand zu Jugendliteratur nicht wirklich in der Lage bin, "Engelsnacht" schlüssig zu bewerten. Da ich hier aber Punkte vergeben muss, rangiert "Engelsnacht" in dieser angenehm und mitreißend vorgetragenen, wenn auch gekürzten Hörbuchfassung bei 3 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Engelsnacht" von Lauren Kate

    Engelsnacht
    Letanna

    Letanna

    25. March 2011 um 16:31

    Nach einem Zwischenfall, bei dem ihr Freund Trevor gestorben ist, muss Lucinda in eine Jugendbesserungsanstalt. Dort begegnen ihr noch andere Jugendliche u. a. der geheimnisvolle Daniel Grigori und der undurchsichtige Cam. Cam bemüht sich sehr um sie, aber Daniel zeigt ihr die kalte Schulter, obwohl sie sich sehr zu ihm hingezogen fühlt. Dann rettet Daniel ihr zweimal das Leben und Lucinda merkt, dass mehr hinter Daniels Verhalten steckt. Meiner Meinung nach gibt die Inhaltsangabe schon viel zu viel von der Story preis. Man merkt hier ganz klar, dass dies der erste Teil einer Serie ist, die Autorin lässt einem am Ende mit sehr vielen Fragen zurück, was ich persönlich sehr unbefriedigend fand. Der Charakter Daniel wirkt ein wenig blass, man erfährt leider nicht viel von ihm. Warum liebt er Lucinda? Was sind seine Beweggründe. Das geht mir bei fast allen anderen Charakteren so, deshalb bin ich etwas enttäuscht. Die Story fng recht vielversprechend an, ich hätte mir am Ende einfach mehr antworten erhofft.

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  • Rezension zu "Engelsnacht" von Lauren Kate

    Engelsnacht
    Sanicha

    Sanicha

    20. October 2010 um 15:51

    Meine Rezension: Das Hörbuch „Engelsnacht“ von der Autorin Lauren Kate, gesprochen von Julia Nachtmann und Jacob Weigert, ist eine wunderschöne Geschichte zwischen zwei Liebenden, deren Liebe eigentlich nicht bestehen darf oder kann. Der Hauptteil der Geschichte wird von Frau Julia Nachtmann erzählt. Hier erlebt man alles was rund um die Protagonistin Lucianda passiert. Nur am Anfang und am Ende des Hörbuches erzählt Herr Jacob Weigert die Geschehnisse, aus Sicht eines jungen Mannes. Es gefällt mir sehr gut, wie die Sprecher es schaffen die Stimmung, die der jeweilige Charakter gerade verspürt, dem Hörer rüber zu bringen. Dadurch kann man sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren und sich einfach fallen lassen. Es war für mich ein komplett anderes Gefühl, als wenn ich selbst lese. Aber genau das hat mir richtig Spaß bereitet an dem Hörbuch. Die Protagonistin Lucinda kommt auf ein Internat, indem sie dem geheimnisvollen Daniel begegnet. Sie fühlt sich gleich von Anfang an zu ihm hingezogen, weiß aber nicht wieso es so ist, besonders da er sich ihr gegenüber so distanziert verhält. Außerdem ist da noch der gutaussehende Cam. Dieser macht keinen Hehl daraus, das er Luce anziehend findet und wirbt regelrecht um sie. Die Spannung hat sich vom Anfang der Geschichte langsam aufgebaut. Besonders nachdem man mitbekommen hat, das es wohl einige dunkle Geheimnisse gibt, die entdeckt werden möchten. Nach und nach wird dann auch das Geheimnis rund um Daniel gelüftet und man erfährt, was die beiden miteinander verbindet. Das Ende der Geschichte ist offen gehalten und nicht alle Geheimnisse sind gelüftet worden. Es bleibt also noch viel Spielraum für einen zweiten Teil. Daher gefällt mir das Ende besonders gut und die Spannung ist auch nochmal so richtig angestiegen. Fazit: Eine sehr spannende und interessante Geschichte zwischen zwei Liebenden, die nicht von einander getrennt werden können und immer wieder zusammen finden. Ein wunderschönes Hörerlebnis und jedem zu empfehlen, der sich einfach mal fallen lassen möchte um so die Geschichte genießen zu können. Ich kann es nur weiter empfehlen, da es aufjedenfall ein ganz anderes Erlebnis ist, als wenn man selber liest. Hat mir sehr gut gefallen.

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