Delirium

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Inhaltsangabe zu „Delirium“ von Lauren Oliver

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Einfach nur richtig öde, langweilig und überspitzt.

— Rosenmaedchen
Rosenmaedchen

Klingt, als ob es aus "Ugly-Pretty-Special" und "Die Auswahl/Föucht/Ankunft" zusammen geschustert würde!

— schildkroete2306
schildkroete2306

sensibel, poetisch, spannend, bewegend... ein außergewöhliches Buch im Sci-Fi Genre !!!

— Anatola
Anatola

Sehr innovative Idee und Geschichte mit ein paar logischen Unstimmigkeiten

— SaSu13
SaSu13

Hatte seine Höhen und Tiefen. Auf Grund des Cliffhangers am Ende, werde ich wohl weiter lesen...

— Zyprim
Zyprim

Hat mir sehr gut gefallen!

— NutellaGZ
NutellaGZ

Eine kreative und brillante Idee,nur mäßig umgesetzt.Charaktere nur sehr schwach gezeichnet,verliert sich in zu vielen Details! Leider

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

zu viel Umschreibungen dadurch stellenweise langatmig,

— peggy
peggy

Cover außergewöhnlich - Geschichte außergewöhnlich - ich bereue es nicht es gelesen zu haben ;)

— Corra_ClaflinCruz
Corra_ClaflinCruz

Ein spannender, wunderschöner Liebesroman in dem man sich toll in die Lage der Person hineinversetzen kann.

— sissi2105
sissi2105

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  • Zum Schnarchen langweilig

    Delirium
    Rosenmaedchen

    Rosenmaedchen

    19. March 2017 um 13:36

    Ein Hype ging um die Welt, als „Delirium“ das Licht der Bücherregale erblicken durfte – ich war ja wirklich gespannt auf Umsetzung und Weltentwuf dieser außergewöhnlichen Idee, aber ich hatte nicht erwartet, dass die Autorin sich so wenig überlegt hat. Ich meine, der Weltentwurf ist klar: „Liebe ist eine tödliche Krankheit“; das haben Wissenschaftler nach einem Krieg festgestellt und ein Heilmittel entwickelt. Aber mehr gibt es auch nicht zu sagen. Offene Fragen gibt es genug, wie: Wer hat sich diese Prinzipien ausgedacht und wie lange ist das Ganze nun her? Wer regiert eigentlich den Staat? Aus welchem Grund hat sich das alles so entwickelt? Geklärt werden sie überhaupt nicht. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lena erzählt, doch vielleicht gerade dadurch ist die Story stinklangweilig und Lena einfach nur weinerlich und naiv. Ich kam nur sehr schwer in die Geschichte rein und so richtig spannend wurde es eigentlich nie. Alles ist sehr distanziert und arrangiert, zu langweilig und zu seicht. Auch nach ungefähr der Hälfte des Buches gefällt es mir einfach nicht besser. Lena kommt zwar so langsam in Schwierigkeiten, aber dennoch bin ich fast eingeschlafen bei den dutzenden Erzählungen ihrer Tagesabläufe. Natürlich geht es um ihre langsame Wandlung von einer braven und blinden Bürgerin bis hin zur absolut rebellischen Invalidin – aber das es so langsam geht, das hatte ich echt nicht erwartet. Irgendwann habe ich Passagen überflogen und mich nur noch durchgequält. Auch als Lena eine verbotene Beziehung zu Alex anfängt war ich eher gelangweilt und Gefühle konnten mich in dieser Grundstimmung auch nicht mehr erhaschen; Lena blieb mir einfach zu unsympathisch und zu blass. Das Ende – war ich froh, als es endlich erreicht war! - war dagegen viel zu überspitzt; warum sollte denn nur halb Portland die beiden verfolgen? So wichtig sind die nun auch nicht. Dennoch gab es irgendwie keine Höhepunkte, alles war sehr monoton. Also, dieses Buch beweist einfach mal wieder, dass man nicht jedem Hype folgen sollte. Ich kann nur einfach nicht verstehen, wieso Frau Oliver so viel Geld damit machen konnte...

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  • Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    ACHTUNG! DIES IST EINE CHALLENGE UND KEINE VERLOSUNG ODER LESERUNDE! 
 ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN!  Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017 Ein neues Jahr bricht an und wir wollen es bunt und farbenfroh machen. Wie auch in den letzten Jahren, wird jeder Monat einer anderen Farbe gewidmet. Auch die Zusatzaufgaben kommen wieder zum Einsatz, jedoch in etwas anderer Form als bisher.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere  Farbe im Vordergrund. 
Lest dazu ein Buch, dessen Cover vorrangig in der vorgegebenen Farbe gehalten ist. Dabei gilt als Richtwert etwa 2/3 des Covers sollen in dieser Farbe sein. Die Farbbücher müssen im Monat der entsprechenden Farbe gelesen werden, sonst zählen sie nicht.    Es gibt noch  Zusatzaufgaben, die ihr in Kombination mit dem „Farbbuch“ lösen könnt. Diese Aufgaben sind (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anfang bekannt und können beliebig mit den Farben kombiniert werden. Jede Zusatzaufgabe darf nur einmal gelöst werden!  Es gibt 13 Zusatzaufgaben, von denen ihr (logischerweise) nur maximal 12 lösen könnt (jeden Monat ein Buch). Warum ich 13 Aufgaben stelle? Weil ihr so etwas mehr Entscheidungsfreiraum habt.  Die Zusatzaufgaben MÜSSEN in Kombination mit einem Farbbuch gelesen werden - Lest ihr ein Buch, das nur die Zusatzaufgabe erfüllt, zählt dies leider nicht.  Zusatzaufgaben dürfen nachträglich nicht getauscht werden! Einmal gelöst, ist die Aufgabe aus dem Spiel.  Es gelten für diese Challenge alle Bücher, die mehr als 100 Seiten haben (es gilt immer die von euch gelesene Ausgabe).  Punkte  Für jedes  Farbbuch, das im richtigen Monat gelesen wurde gibt es  1 Punkt.  Für jede  Zusatzaufgabe, die in Kombination mit einem Farbbuch gelesen wurde gibt es noch  +1 Punkt.  Somit kann man im Monat maximal 2 Punkte bekommen.  BEISPIEL April: Grün  Ich lese „Zeitenzauber - Die goldene Brücke“ von Eva Völler.  Damit bekomme ich 1 Punkt für die Farbe.  Zusätzlich erfüllt es das Kriterium „Von einer Frau geschrieben“. Dafür erhalte ich ebenfalls 1 Punkt.  Damit habe ich im April insgesamt 2 Punkte gesammelt.  FARBEN Januar : Bunt Februar : Weiß März :  Gelb April : Grün Mai: Metallic / Glitzer Juni : Blau Juli : Lila / Violett August : Rosa / Pink September : Rot Oktober : Orange November : Braun Dezember : Schwarz ZUSATZAUFGABEN 1 ) Ein Buch, das verfilmt wurde. 2) Ein Buch, das mehr als 550g wiegt. 3) Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. 4) Ein Buch, das in Afrika, Asien oder Südamerika spielt. 5) Ein Buch mit Feuer oder Wasser auf dem Cover oder im Titel.  6) Ein Buch, dessen Autor mindestens 3 weitere Bücher veröffentlicht hat.  7) Ein Buch mit einer Zahl im Titel. 8) Ein Buch eines Autors, von dem du noch nichts gelesen hast. 9) Ein Buch, das vor 1950 erstmalig erschienen ist. 10) Ein Buch, das einen Preis gewonnen hat (nennt den Preis). 11) Ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. 12) Ein Klassiker  13) Ein Buch, das der zweite Teil einer Reihe ist WIE MACHE ICH MIT?  Erstellt einen Sammelbeitrag im Unterforum „Sammelbeitrag“ (BITTE NICHT UNTER „Bewerbung“!)  Schickt mir den Link zum Sammelbeitrag bitte in einer Nachricht!  Lest fleißig eure Bücher und sammelt Punkte! Tragt diese anschließend in euren Sammelbeitrag ein. Ihr könnt jederzeit in diese Challenge einsteigen, könnt aber nur ab dem aktuellen Monat mitmachen.  Noch Fragen?  Dann stellt diese gerne bei „Fragen & Antworten“. Antworten zu bereits gestellten Fragen werde ich dort im ersten Beitrag sammeln.  Seid ihr euch unsicher, ob euer Buch die Farbvorgabe erfüllt? Dann schaut im entsprechenden Thema nach. Dort tummeln sich viele liebe, hilfsbereite Menschen, die euch gerne weiterhelfen.  In den Monatsthemen könnt ihr euch zudem auch gerne über die Zusatzaufgaben, etc. austauschen.  Alles klar?  Dann freue ich mich, dass ihr dabei seid und wünsche euch ein farbenfrohes Jahr 2017!  Teilnehmerliste:  Aramara ban-aislingeach BeEe26 BlueSunset  booksvillavintage _Buchliebhaberin_ Car_Pe ClaraOswald Code-between-lines EnysBooks Gutti93 janaka  Johanna_Jay  Joo117 josie28 JulesWhetherther Kady katha_strophe kleinechaotin Kodabaer Kuhni77 LadySamira091062 lesebiene27 LostHope2000 louella2209 LubaBo mareike91  Mirijane MissSnorkfraeulein Mrs_Nanny_Ogg Nelebooks  papaverorosso PMelittaM Ponybuchfee QueenSize  sansol ScheckTina SomeBody StefanieFreigericht stebec sursulapitschi Talathiel Vucha zhera

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  • tolle Dystopie!

    Delirium
    Jennis-Lesewelt

    Jennis-Lesewelt

    10. February 2017 um 10:50

    Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, dennoch stand dieses Buch bei mir über zwei Jahre ungelesen im Regal, ehe ich angefangen habe zu lesen. Und ich bereue es, dass ich so lange mit dem lesen gewartet habe!   Die Idee dieser Dystopie gefällt mir unheimlich gut. Lena lebt in einer Welt, in der die Liebe als Krankheit angesehen wird, weswegen jeder Mensch mit der Vollendung des 18. Lebensjahres einem Eingriff unterzogen wird, die dafür sorgt, dass man keine Liebe mehr empfinden kann. Zudem wird jedem Menschen ein Partner zugeordnet. Bereits nach ein paar Seiten hat mich die Geschichte gefesselt. Die Idee ist originell und mal etwas komplett neues und ich konnte das Buch irgendwann einfach nicht mehr zur Seite legen. Die Geschichte zieht sich nur ganz minimal in der Mitte. Die Protagonistin Lena war mir sympatisch und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Sie durchlebt eine starke Entwicklung, denn anfangs glaubt sie noch an das System und freut sich sogar auf ihren Eingriff- bis sie Alex kennen lernt. Von dort an beginnt sie immer mehr, daran zu zweifeln, ob die Liebe wirklich so eine schlimme Krankheit ist, wie behauptet wird. Lenas Entwicklung und Veränderung zu beobachten war wirklich spannend. Auch Lenas beste Freundin Hana mochte ich gerne. Gegen Ende wurde es unheimlich spannend und das Buch endet mit einem wahnsinnigen Cliffhanger, der mich persönlich ziemlich schockiert hat und mir die Tränen in die Augen getrieben hat. In dem Moment war ich froh, dass ich Band 2 schon zu Hause hatte und gleich weiter lesen konnte.   "Delirium" ist ein starker Reihenauftakt, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für mich ist es eine großartige Dystopie mit einer originellen Idee und einer starken Protagonistin, die eine starke Entwicklung durch macht. Bis auf einige winzige Makel war es für mich eines der besten Bücher seit langem. Kleiner Tipp von mir: Band 2 sollte im Idealfall schon bereit liegen, denn das Ende des ersten Bandes ist wirklich unerträglich.

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  • Liebe, Spannung, Mitreißend

    Delirium
    sissi2105

    sissi2105

    10. January 2017 um 14:52

    Dieses Buch sollte meiner Meinung nach jeder einmal gelesen haben. Einfach zu verstehen und man will gar nicht mehr aufhören zu lesen.

  • Liebe als Krankheit

    Delirium
    Stups

    Stups

    06. January 2017 um 17:19

    Ich fand das Thema sehr interessant, die Liebe als eine bösartige Krankheit als Ausgangssituation zu nehmen.Allerdings war mir nicht alles verständlich und komplett schlüssig, wie es häufig bei Fantasy-Erzählungen ist. Einerseits sind sie in der Lage die "Krankheit" zu operieren, also eine Gehirn-OP, andererseits haben sie Stromversorgungsprobleme, Benzinknappheit und eine Ausgangssperre. Die Menschen werden mittels eines Zauns "eingesperrt".Magdlenas Mutter konnte nicht geheilt werden und beginn Selbstmord, sie musste als Waise bei ihrer Tante aufwachsen und ihr Name war schon mit Negativem behaftet. Deshalb wünschte sie sich nichts mehr, als endlich geheilt zu werden. Wie es aber oft so im Leben ist, kommt etwas dazwischen. Sie begegnet der Liebe und durchlebt alle Anzeichen, vor welche die Regierung immer warnte.Leider braucht ich bis zum letzten Viertel um richtig in die Geschichte einzutauchen und war öfter kurz davor abzubrechen. Der Schluss hatte es dann allerdings in sich und ich werde bestimmt auch Band zwei lesen.Wer also über etwas Durchhaltevermögen verfügt und immer wissen möchte, wie eine Geschichte endet, der wird in diesem Buch viel über "Amor Deliria Nervosa" lernen.

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  • Delirium

    Delirium
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    06. January 2017 um 17:19

    Zum Inhalt: Liebe ist gefährlich. Liebe ist tödlich. Deswegen werden alle Menschen mit ihrem 18. Lebensjahr einem Eingriff unterzogen, der ihnen dieses Gefühl nimmt. Es gibt keine Liebe, es gibt keinen Hass. Es gibt einfach keine Empfindungen mehr. Lena wartet sehnsüchtig auf den Eingriff. Sie hat gute Gründe dafür, schließlich war bei ihrer Mutter der Eingriff erfolglos und sie ist letztendlich an ihrer Liebe und ihrem Kummer darüber gestorben. Doch einige Wochen vor dem Eingriff lernt Lena Alex kennen und je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr schließt sie ihn in ihr Herz. Doch der Zeitpunkt des Eingriffs rückt immer näher…. Meine Meinung: Endlich wieder ein Buch, das mich schon nach den ersten paar Seiten so sehr in seinen Bann gezogen hat, dass ich es überhaupt nicht zur Seite legen konnte. Und dann gleich beim ersten Buch des Jahres. Lena fühlt sich zu zerrissen zwischen dem, was sie fühlt und dem, was ihr seit der Kindheit eingebläut wurde: das Gefühle gefährlich sind, sie auszumerzen sind. Und sie fragt sich, wie etwas, das sich so wunderschön anfühlt, falsch sein kann. Und im Lauf der Geschichte entwickelt sie – das Mädchen, dass das System niemals in Frage gestellt hat - einen ungeheuren Mut, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu kämpfen. Ich habe beim Lesen so oft den Kopf schütteln müssen über das arrogante Verhalten, dass eine Gruppe Menschen sich anmaßt, so über die Empfindungen anderer Menschen zu entscheiden. Der Verlust der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, hat mich beim Lesen wirklich aufgeregt, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen. Die Vorstellung, keine Liebe empfinden zu können, ist so unfassbar grausam. Sicherlich mag es einem verlockend vorkommen, keine traurigen Gefühle zu empfinden, aber das Eine kann es niemals ohne das Andere geben. Die beiden Seiten gehören nun mal untrennbar zusammen. Und ist es nicht auch nur die Liebe, die das Leben überhaupt lebenswert macht? „Delirium“ ist der erste Band der Trilogie. Die Folgebände heißten „Pandemonium“ und „Requiem“. Das Buch wird auf jeden Fall eines meiner Highlights 2017 werden. Das weiß ich jetzt schon. Absolute Leseempfehlung. Ich bin so froh, dass ich Band 2 hier liegen habe und werde mir auf jeden Fall noch Band 3 zulegen müssen. Meine Rezension findet Ihr auch wie immer auf www.buchspinat.wordpress.com

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  • Spannend und mitreißend bis zur letzten Seite

    Delirium
    MaryKate

    MaryKate

    06. December 2016 um 22:20

    Inhalt: Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.Es geht um die Liebe die eine Krankheit ist und ausgeschaltet  werden muss. Lena steht kurz vor ihrer Heilung damit sie endgültig geheilt ist. Dann wird sie ein Leben lang ohne sich jemals verliebt zu haben. Sie geht  nach ihrem Schulabschluss aufs College und wird danach einem Partner zugeteilt. Sie wird also nie wissen wie es ist verliebt zu sein. Allein die Vorstellung ist schon echt beängstigend wenn man das Gefühl des Verliebtseins nie fühlen oder erlebt haben müsste.  Alles ändert sich als sie Alex kennenlernt und sie verliebt sich in ihn.  Sie versucht den Schein zu wahren damit ihre Tante und ihr Onkel davon nichts mitbekommen. Alex zeigt ihr wie schön es ist zu tun was immer man möchte. Sie schleicht sie nachts heimlich aus dem Haus. Sie erlebt mit Alex ihren schönsten Sommer ihres Lebens und er erzählt ihr mehr über die Wildnis, in der die sogenannten Invaliden leben, die, die mit der Krankheit infiziert sind. Lena steht kurz vor ihre Evaluierung, und muss ich bald entscheiden auch welcher Seite des Zauns sie stehen wird.  Das Buch hat mich echt überrascht,da ich bisher nur wenige Jugendbücher in dieser Art gelesen habe Obwohl es einige parallen zu anderen Büchern gibt die ich schon gelesen habe. Es packt einen sofort  nach den ersten Seiten, der Schreibstil ist rechtflüssig und man kommt gut voran. Lena entwickelt sich gut im Laufe des Buches und sie ist ein Charakter mit dem man sich gut indentifizieren kann. Es gut um die Liebe und das Verliebtsein, beides eines der schönsten Gefühle überhaupt. Erst durch  Alex erkennt sie wie schön die Freiheit ist das zu fühlen was für ganz natürlich und wunderschön ist. Ich bin schon gespannt wie es weitergeht und ob sie bis zum letzten für die Freiheit und die Liebe kämpfen wird.

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  • Amor Deliria Nervosa...

    Delirium
    Leseratte2007

    Leseratte2007

    19. November 2016 um 20:21

    Darum geht es (Klappentext):Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.Meine Meinung:Das Cover hat mich aufmerksam auf dieses Buch gemacht und ich musste es einfach mitnehmen. Gesagt, getan und schon habe ich meine Nase in das Buch hineingesteckt und war total überrascht wie gut das Buch ist.Die Welt in der Lena und Alex leben ist ganz anders als unsere. Wir wollen uns verlieben und in dieser Welt ist dies eine "Krankheit", die behoben werden muss. Sehr spannende Idee und Lena ist am Anfang sehr folgsam, macht genau das was ihr gesagt wird und hält ihre Freundin einfach nur für verrückt. Doch als sie Alex kennenlernt ist alles anders. Sie überlegt und denkt über ihr Leben nach und diese Entwicklung, die sie durchmacht, finde ich sehr schön beschrieben und faszinierend. Das Setting war wunderschön, aber zugleich einengend. Man darf sich nur in bestimmten Bereichen aufhalten und kann sich somit nicht wirklich frei entfalten, was diese Dystopie in ihren Elementen noch mehr unterstützt.Insgesamt war das Buch sehr gut gemacht. Die Charaktere waren einfühlsam, amüsant und gut ausgearbeitet und sie versprühten einen ganz besonderen Charme. Auch das Setting konnte überzeugen und die Autorin hat einen Einzigartigen Schreibstil. Einfach nur empfehlenswert...

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  • Halloween-Lesemarathon mit LovelyBooks vom 28.10. - 01.11.2016

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Schaurig-schöne Lesestunden mit dem Halloween-Lesemarathon bei LovelyBooks! Unser letzter gemeinsamer Lesemarathon ist schon eine ganze Weile her, deswegen wird es nun höchste Zeit, sich einmal wieder ein paar Tage am Stück explizit Zeit zum Lesen zu nehmen. Und die kommenden Feiertage eignen sich dafür doch perfekt, findet ihr nicht auch? Wenn draußen Herbststürme das Laub von den Bäumen fegen und die Straßen sich in ein buntes Blättermeer verwandeln, können wir es uns drinnen mit einem guten Buch gemütlich machen. Oder vielleicht sogar mit zwei guten Büchern. Oder drei! ;) Und alle, die gern Halloween feiern, finden sicherlich auch bei allen den vielen "Süßes, sonst gibts Saures!"-Rufen Zeit, sich mit einem guten Buch in eine gruselige Stimmung zu versetzen!Deswegen: Macht euch bereit für 5 schaurig-schöne Lesetage mit dem Halloween-Lesemarathon bei LovelyBooks! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 28.10. bis 01.11.2016 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 5 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 5 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon gehen wir wieder gemeinsam für den Lesemarathon in die Startlöcher. Wir freuen uns auf viele aufregende, romantische, fantastische, magische, lustige – und am allerwichtigsten – wunderschöne Lesestunden mit euch!P.S.: Sagt auch gern bei unserer Facebook Veranstaltung zu und ladet eure Freunde ein! Je mehr mitlesen, desto besser wird es! https://www.facebook.com/events/1099059300211150/

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    • 2132
  • Delirium

    Delirium
    Katzyja

    Katzyja

    14. September 2016 um 09:17

    Meine Zusammenfassung Amerika in einem anderen Zeitalter...Hier gilt die Liebe als tödliche Krankheit, deshalb haben Wissenschaftler eine Imunisierung erfunden! Wenn man das 18 Lebensjahr erreicht hat, wird man gegen Amor deliria nervosa geheilt.Lena ist 17 und wird in wenigen Tagen 18 Jahre alt. Sie freut sich schon ihr ganzes Leben auf diesen Eingriff, alles scheint so spannend, denn sobald der Eingriff erfolgt ist, lernt sie ihren Partner kennen der für sie ausgewählt wurde. Da Liebe jetzt geheilt ist, bekommt jeder einen Partner zugeteilt, der nach Charakter, Hobbies und sozialem Status zu einem passt.Doch dann kommt alles anders! Lena lernt Alex kennen, er öffnet ihr eine ganz neue Welt und plötzlich muss Lena hinter das System schauen. Bewertung Liebe spielt ja in vielen Jugendbüchern eine große Rolle, doch in diesem hier ist es ein bisschen anders, denn hier gilt die Liebe als tödliche Krankheit!"Die gefährlichsten Krankheiten sind die, die einem das Gefühl geben gesund zu sein"Und so ist das mit Amor deliria nervosa! Die Liebe gibt ein Hochgefühl und gleichzeitig kann sie dich todunglücklich machen, sie muss ausgerottet werden! Auch Lena ist der Auffassung, schließlich ist ihre Mutter ja durch die Liebe in den Tod gestürzt.Eine unglaublich gute Story wie ich finde. Sowas gab es noch nicht. Hier wird wieder deutlich gemacht, das man dem System alles glaubt wenn sie es nur schön verpacken und einem eigentlich keine Wahl lassen. Die Protagonistin Lena ist sehr gut gelungen. Anfangs steht sie noch zu 100% hinter der Bekämpfung der Deliria, sie streitet sich sogar mit ihrer besten Freundin, und das nur weil die Freundin einfach nur neugierig ist! Als dann Alex in Lenas Leben tritt, bringt der ihr denken ziemlich heftig durcheinander! Und bald schon spürt Lena die Tücken der Deliria.Alex ist ein typischer Rebell, der versucht das System zu bekämpfen und anderen die Augen zu öffnen."Wie eine Sommerfrucht mit Hilfe des ganzen Arsenals der Modernen Landwirtschaft vor Schädlingsbefall, Quetschungen und Fäulnis geschützt wird, so müssen wir auch das Herz schützen."Und das macht das Heilmittel, es lässt die Menschen stumpf werden, Gefühle und Ängste, sowie Sorgen Ausblenden. Ich würde sagen das das Heilmittel gefühllose Zombies hervorbringt!Es werden zu jedem Kapitelbeginn Ausschnitte aus der "Verfassung" des States und die Geschichte der Deliria gezeigt, sodass man wirklich das Gefühl hat mitten drin zu sein. Das gefiel mir sehr gut!Der Schreibstil ist stellenweise echt anspruchsvoll und lebhaft, was das lesen zu einem großen Genuss macht.Es passiert so viel und es wird nie langweilig, einige Dinge werden öfter wieder aufgerollt und unvorhersehbare Wendungen eingeflochten.Fazit: Für mich ein gelungener Auftakt Band. Die Geschichte ist gut ausgearbeitet und liest sich flüssig. Das Thema ist ein Dauerbrenner, weshalb man sich das Buch jederzeit zur Hand nehmen kann und nicht aus der Mode kommt.

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  • "Delirium" von Lauren Oliver

    Delirium
    Clary_Booknerd

    Clary_Booknerd

    01. September 2016 um 21:39

    Das Thema des Buches hat sich am Anfang so Interessant angehört aber mir hat das Buch überhaupt nicht zugesagt. Nachdem ich es jetzt schon so oft angefangen habe und nie über die Hälfte gekommen bin werde ich es nun bleiben lassen denn so hat es keinen Sinn.Ich finde die Idee wie gesagt echt super aber die Umsetzung gefällt mir leider gar nicht das Buch ist an den Stellen wo es spannend sein soll einfach nur Langweilig. Auch mit der Protagonistin bin ich nicht wirklich warm geworden und sie ging mir mit allem auf die Nerven.Mein Fazit: Gute Idee aber schlechte Umsetzung. Ich würde es keinem weiter Empfehlen und deswegen auch nur 2 Sterne

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  • Reread - Tolle Dystopie-Idee mit spannender Entwicklung der Protagonistin

    Delirium
    Miia

    Miia

    24. August 2016 um 21:22

    Achtung! Teil 1 einer Reihe! Inhalt:  Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. Meine Meinung:  Ich habe das Buch vor meiner LB-Zeit schon einmal gelesen und damals noch nicht rezensiert, aber mit einer 5-Sterne Bewertung bewertet. Heute möchte ich diese Bewertung auf vier Sterne runterschrauben und dies auch erklären. In dieser Geschichte wird die Liebe von der Gesellschaft als Krankheit angesehen und wird ab dem 18. Lebensjahr geheilt. Lena steht kurz davor und war immer der festen Überzeugung, dass die Heilung der richtige Weg für sie ist. Doch dann lernt sie Alex und eine ganz andere Art des Lebens kennen. Ich wusste noch das Ende des Buches, aber ich wusste nicht mehr genau, wie es dazu gekommen war. Mir war auch nicht mehr klar, was für ein Charakter Lena ist und wie genau sie Alex kennen gelernt hat. Dies wurde jetzt nochmal aufgefrischt und obwohl ich das Ende kannte, war das Buch immer noch extrem spannend. Die Idee fand ich damals schon super und finde sie auch immer noch absolut gut, weil es einfach mal was sehr Neues ist. Außerdem ist die Idee ja gar nicht mal so abwegig, weil das erste Verliebt sein und vorallem die erste Trennung sich ja häufig mal wie eine Krankheit anfühlen. Aber ich hatte die Geschichte dennoch weniger langatmig in Erinnerung. Man muss schon sagen, dass der Mittelteil sich sehr zieht, weil einfach sehr wenig passiert und man schon ahnt, worauf das Ganze hinausläuft. Ich muss aber die tolle Charakterentwicklung von Lena hervorheben. Viele bemängeln, dass sie gerade zu Beginn unglaublich naiv ist. Ich finde gerade das und vorallem ihre Wandlung, die nur sehr langsam vonstatten geht, sehr gelungen. Denn Lena wurde nun mal ihr Leben lang einer Gehirnwäsche unterzogen. Sie denkt halt wirklich, dass die Liebe eine Krankheit ist. Nach und nach lässt sie aber zu darüber nachzudenken, in Frage zu stellen und zu zweifeln. Ihr Zwiespalt und ihre sehr langsame Wandlung finde ich daher absolut authentisch und gelungen.  Fazit: In dieser Dystopie wird die Liebe zur Krankheit und alle Menschen werden ab 18 von dieser Krankheit geheilt. Lena lernt aber vorher Alex kennen und verliebt sich natürlich. Da ich das Buch schon einmal gelesen hatte, kannte ich das Ende. Dennoch war es immer noch fesselnd. Mir ist aber aufgefallen, dass der Mittelteil doch recht zäh ist. Dennoch ist die Idee der Geschichte und die Charakterentwicklung von Lena extrem gelungen. Ich lande wegen der kleinen Schwächen im Mittelteil bei 4 Sternen!

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  • Delirium

    Delirium
    hauntedcupcake

    hauntedcupcake

    21. August 2016 um 13:35

    Inhalt Vor Ewigkeiten schon, haben die Menschen begriffen, dass Liebe eine schlimme Krankheit ist, eine Krankheit, die den Menschen verdirbt und ihnen übel mitspielt. So haben sie ein Heilmittel entwickelt, um die Menschheit vor Amor deliria nervosa zu retten. Lena, ein junges Mädchen aus Portland, steht kurz vor der Heilung. Sie freut sich darauf, zumal ihre Mutter eine "Infizierte" war, und sie seither deswegen unter der nicht besonders zuvorkommenden Behandlung ihrer Mitmenschen leidet. Doch dann lernt sie Alex kennen, der ihr Herz zum Klopfen bringt, und sie muss langsam einsehen, dass Amor deliria nervosa nicht das ist, was die Regierung sie glauben lässt... Meine Meinung Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen. Recht schnell ist mir die wunderschöne Sprache in dem Buch aufgefallen. Die Autorin schreibt sehr poetisch und bildhaft, was mir gut gefallen hat. Die Welt,, die sie geschaffen hat, ist eine beängstigende: die Regierung beobachtet alles und jeden, und die Menschen machen das ohne zu murren mit. Sie werden zu gefühllosen Hüllen, nachdem sie durch den Eingriff geheilt werden. Und obschon mich der Schreibstil und diese Welt wirklich überzeugt haben, konnte es "Delirium" selber nicht... Schon bald war ich gelangweilt von dem Buch, denn es passiert einfach nichts spannendes. Der Leser begleitet Lena in den Tagen vor ihrem Eingriff. Diese bestehen aus langweiligen Lappalien, Teenagerproblemen, Schulferien im Laden ihres Onkels, und nachdem sie Alex kennengelernt hat auch aus abendlichen verbotenen Ausflügen. Spannung kommt da kaum auf. Und wenn doch, zerstört die Autorin sie recht schnell wieder. Denn obschon der Schreibstil wunderbar ist, ist er gleichzeitig sehr träge und so schweift sie immer und immer wieder ab und lenkt vom Wesentlichen ab. "Delirium" habe ich zudem als äusserst vorhersehbar empfunden. Denn, wenn mal etwas passiert, konnte ich das schon früh erahnen und überraschen konnte mich wirklich nichts, aber auch gar nichts. Das fand ich sehr schade, denn hier hätten definitiv ein paar Überraschungen eingebaut werden können. Die "Liebe" zwischen Lena und Alex fand ich unglaubwürdig. Zu schnell, zu heftig, so, wie es im echten Leben niemals passieren würde. Da das Buch eigentlich von der Liebe handelt, bin ich besonders von der Liebesgeschichte darin sehr enttäuscht. Erst in den letzten paar Kapiteln ist wirklich Spannung aufgekommen und der Cliffhanger ist, wenn auch wieder vorhersehbar, doch motivierend, weiter zu lesen. Setting "Delirium" spielt in Portland, USA, in einer dystopischen Zukunft. Das Setting hat mich wie schon erwähnt wirklich überzeugen können. Portland war toll beschrieben, die einzelnen Schauplätze ebenso. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat ist sehr beängstigend, beunruhigend und beklemmend. Die Regierung überwacht ausnahmslos alles, hat die Menschen total unter seiner Kontrolle. Überwacht werden unter anderem auch die Musik und Literatur, alles ist vorgegeben. Religion existiert zwar noch, aber in einer anderen Version, denn neben Gott, wird auch die Wissenschaft sozusagen angebetet. Kurz nach der obligatorischen Schulzeit kommt der "Eingriff", der die Menschen von der schweren Krankheit Liebe heilt. Davor gibt es eine Evaluation, in der geprüft wird, in welchem Sektor jemand arbeiten wird und welchen Partner man zugeteilt bekommt. So wird nach dem Eingriff jeder Mensch ein geregeltes, glückliches Leben führen können. Charaktere Lena, die Hauptprotagonistin, ist Waise und wächst bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf. Ihre Mutter hat sich das Leben genommen, da der Eingriff bei ihr auch nach dem dritten Mal keine Wirkung zeigte, und ihr Vater ist früh verstorben. So hat Lena keinen leichten Stand im Leben, da Angehörige von Infizierten, Sympathisanten etc. beinahe geächtet werden. Als Protagonistin habe ich Lena als ziemlich mühsam empfunden. Sie ist nicht nur ausserordentlich naiv, sondern auch unglaublich ambivalent. Sie kann sich einfach nicht entscheiden, was sie ist, wer sie ist und was sie will. Was wohl ihre "Wandlung" von der braven Bürgerin zur Rebellin betonen sollte, hat mich einfach nur genervt. Alex, der männliche Hauptprotagonist, soll wohl so eine Art Romeo darstellen. Er hat natürlich ein Geheimnis, das Lena (natürlich) erst nach einer Weile aufdeckt. Ausserdem hat er Lena wohl schon eine Weile beobachtet, was ich ziemlich creepy finde, Lena aber gar nicht stört. Tiefe hat die Autorin ihren Charakteren nicht geben können, so bleiben alles etwas oberflächlich. Die einzige Person, die mich wirklich interessiert hat, ist Grace, Lena's kleine Cousine, doch von der wird wohl nichts mehr kommen. Fazit Eine erschreckende Zukunftsvision, die eigentlich sehr interessant wäre. Doch "Delirium" hat sich so in die Länge gezogen, ist vorhersehbar und mit flachen und teils nervigen Protagonisten ausgestattet, dass es mich definitiv nicht überzeugen konnte. Erst in der Zielgeraden ist Spannung aufgekommen und trotz des Cliffhangers weiss ich noch nicht, ob ich die Reihe fortsetzen werde.

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    • 2
  • Super Geschichte, krass und unglaublich

    Delirium
    kidcat283

    kidcat283

    20. August 2016 um 22:38

    In ferner Zukunft wird die Liebe als tödliche Krankheit bezeichnet. Wenn wir verliebt sind, denken wir anders, machen Sachen, die man so nie machen würde, riskiert sein Leben, lügt, macht verbotene Sachen, der Verstand setzt manchmal aus. Um das zu verhindern, wird jeder Mensch  an seinem 18. Geburtstag "geheilt" in dem er sich eine Operation unterziehen muss. In dieser OP wird einfach im Gehirn der Nerv für die Liebe entfernt, so dass die Menschen nichts mehr fühlen. Denn Liebe gefährdet die Welt, es gibt Kriege und sonstige schlimme Dinge. Lena wird bald 18 und ist in diesem System aufgewachsen. Für die ist es ganz normal, dass man keinen Spaß haben darf, um 21 Uhr im Haus sein muss wegen der Ausgangssperre und die OP, die ihr bevorsteht rückt immer näher. Ihre Freundin Hana schlägt da irgendwie aus der Reihe und durch ihre riskanten Angelegenheiten lernt Lena Alex kennen. Mehr möchte ich nicht verraten .... Meine Meinung: Von dieser Reihe habe ich schon sehr viel Gutes gehört und da ich auch im Besitz dieses Werkes bin, habe ich einfach mal angefangen zu lesen. Der Anfang war schon höchst interessant. Da ich schon einige Dystopien gelesen habe, bin ich immer extrem gespannt auf Neue, denn das sind alles Zukunftsversionen. Wer von uns weiß schon was 150 Jahre nach unserer Zeit passiert? Dass die Liebe jemals als Krankheit gilt ist eine interessante Theorie und die Symptome noch nicht mal so abwegig. Doch ich hoffe, dass dies was in diesem Roman passiert nie mit der Menschheit geschehen wird. Wir brauchen die Liebe, Gefühle wie Glück oder das Kribbeln im Bauch wenn man sich verliebt hat. Ich möchte nicht dieses Scheißegal Gefühl haben, denn das ist doch kein Leben. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Da es der Anfang einer Trilogie ist und man erst wieder in die Geschichte hineinfinden muss, war es manchmal etwas langweilig. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt wo man nicht mehr aufhören kann zu lesen und einfach nur wissen möchte wie es weiter geht.  Trotz der anfänglich langwierigen Stellen sieht meine Bewertung folgendermaßen aus

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  • Rezension: Delirium

    Delirium
    Dreamcatcher13

    Dreamcatcher13

    17. July 2016 um 10:56

    Ich hatte irgendwie mehr erwartet; denn falls ihr so denkt, wie ich es tat - das hier ist nicht ansatzweise wie TvP oder die Bestimmung. Klar es steht schon überall auf dem Buch, dass es nur um diese Krankheit Liebe geht, aber ich hätte einfach gedacht, dass wir hier schon etwas mehr erfahren, als die ersten Erkenntnisse über Liebe von unserer kleinen, naiven Lena. Der Schreibstil war eigentlich schon okay, aber manchmal wurde eben eine halbe Seite lang über due Liebe philosophiert und tja... Naja, trotzdem war das Buch in Ordnung, es gab schon ein paar spannende Szenen. Und vielleicht beginnt die ganze Geschichte ja erst jetzt richtig loszugehen. Alles in allem also echt gut, wenn man keine zu hohen Erwartungen hat

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