Lauren Oliver Delirium

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Inhaltsangabe zu „Delirium“ von Lauren Oliver

Liebe ist tödlich. Nur wusste das früher keiner. Die Leute strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Liebe als Krankheit identifiziert worden und heilbar. Auch Lena steht ein kleiner Eingriff bevor. Danach wird sie normal sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Spannend bis zum Schluss! Ich will weiterhören!

— Larii-Mausi
Larii-Mausi

Wie schafft es dieses Buch nur immer wieder? 😭😭😭💔 Kein anderes Buch lässt mich so viel fühlen!

— Leseeule96
Leseeule96

OH man....das Hörbuch langweilt mich zu Tode- was sicherlich an der Sprecherin liegt, die für mich alles gleich intoniert....!

— Ayanea
Ayanea

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  • Wenn Liebe tötet – willst du dann je geheilt werden?

    Delirium
    Larii-Mausi

    Larii-Mausi

    02. May 2017 um 16:17

    Wenn Liebe tötet – willst du dann je geheilt werden? Zum Hörbuch: „Delirium [amor deliria nervosa]" ist der erste Teil der Amor-Trilogie und wurde von Lauren Oliver geschrieben. Das Hörbuch wurde von Annina Braunmüller (Synchronstimme von Bella bei Twillight) eingelesen. Es ist bei Silberfisch erschienen und zum Preis von 20 € zu erhalten. Die 90 Kapitel sind auf 6 CD’s verteilt. Inhalt: Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lena’s Welt ist Amor Deliria Nervosa als Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff, kurz vor ihrem 18. Geburtstag, bevor. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Doch dann lernt sie Alex kennen.... Ist das was sie für ihn empfindet wirklich schlecht? Und was ist damals wirklich mit ihrer Mutter geschehen? War sie wirklich verrückt vor Liebe?   Meine Meinung: Ich habe lange kein so gutes Hörbuch mehr gehört. Die Stimme von Annina Braunmüller finde ich sehr angenehm. Ich fand, dass sie Lena’s Gefühle sehr gut rüberbringen konnte. Ihr Erzählstil ist sehr lebendig und gefühlvoll. Die Story hat mir auch super gut gefallen. Liebe ist eine Krankheit und wer nicht geheilt wird, wird von der Deliria [amor deliria nervosa] getötet. Da die Geschichte in der Zukunft spielt, ist immer von den „dunklen Zeiten“, in denen sich die Leute immer neu verliebten, die Rede. Das fand ich persöhnlich sehr interessant. Die Charakter fand ich alle super! Den Hauptcharakter Lena mochte ich besonders gerne. Ich fand sie super sympathisch und konnte mit ihr mitfühlen. Im Hörbuch sind tolle Spannungselemente eingebaut und es endet an einer der spannendsten Stellen... Teil 2 liegt schon bereit! ;-)Fazit: Ein grandioser erster Teil der Amor-Trilogie. Ich bin gespannt wie es weiter geht!  5 von 5 Sternen!

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    • 4
  • Ein Leben ohne Liebe - eine erschreckende Vorstellung

    Delirium
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    29. November 2016 um 19:31

    Geschichte und Erzählstil:Delirium ist der Auftakt zu Lauren Olivers Amor-Trilogie - eine dystopische Jugendbuch-Reihe, hinter der eine interessante und außergewöhnliche Idee steckt. Ein bisschen hat sie mich beim Hören an Scott Westerfelds Ugly-Reihe erinnert, denn auch in Delirium geht es darum, dass die Menschen bis zu einem bestimmten Punkt in ihrem Leben (hier der 18. Geburtstag) unperfekt sind, denn erst dann werden sie durch einen Eingriff von der Amor Deliria Nervosa, der Liebe, geheilt. In dieser Zukunftsvision ist Liebe das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann. Wer an ihr festhält und sich nicht heilen lassen will, ist ein Verbrecher. Und mit diesem grausamen Konzept im Hintergrund lernt man als Leser die 17-jährige Lena kennen.Lena kommt aus (gesellschaftlich gesehen) schwierigen Verhältnissen, denn ihre Mutter erkrankte an der Deliria und wurde von der Krankheit in den Selbstmord getrieben, während ihr Vater als Sympathisant galt - jemand, der sich mit den Menschen, die sich nicht heilen lassen wollen, gut stellt. Deswegen wuchs Lena bei ihrer Tante auf und fiebert nun dem Tag entgegen, ab dem sie endlich ein selbstbestimmtes Leben führen kann - ihrem 18. Geburtstag, an dem sie durch eine Operation endgültig von der Liebe geheilt werden soll. Anfangs kann man das nicht so recht glauben: Ein 17-jähriges Mädchen, dass Angst vor der Liebe hat, weil es sie für eine tödliche Krankheit hält, und es kaum erwarten kann, einen Partner zugewiesen zu bekommen und ein Leben ohne jegliche Gefühle zu führen. Doch das ist eben das, was Lena kennt, was ihr von Geburt an eingetrichtert wurde. Und dieser Gedanke hat mich doch ziemlich mitgenommen.Zu Beginn ist Lena ein braves Mädchen, das an das Konzept der Regierung glaubt und manchmal regelrecht Angst vor ihrer rebellischen Freundin hat, die verbotene Musik hört und auf illegale Partys geht. Doch das ändert sich, als Lena Alex kennenlernt - einen Jungen, mit einem unglaublichen Geheimnis. Die beiden verlieben sich ineinander (wie sollte es anders sein) und bald schon gerät Lenas Entschluss, sich der Operation zu unterziehen, ins Wanken. Erst denkt sie noch, Alex hätte sie mit der Deliria infiziert, doch bald schon erfährt sie, was wahre Liebe ist und ist sich gar nicht mehr so sicher, ob es sich dabei wirklich um eine Krankheit handelt. Wir gehen also an Lenas Seite auf eine Entdeckungsreise durch ihre Gefühlswelt und das ist ziemlich mitreißend und spannend - mitzuverfolgen, wie sie die Fesseln der Gesellschaft allmählich abwirft und rebelliert. Doch natürlich kann es nicht ewig so weitergehen, schließlich ist Lena verpflichtet, den Eingriff vornehmen und sich heilen zu lassen. So wird es gegen Ende ziemlich spannend - Lena und Alex müssen gegen die Regierung ankämpfen und wissen, dass sie nur fliehen können, um gemeinsam zu überleben. Und so will man gegen Ende das Hörbuch gar nicht unterbrechen, weil Lenas und Alex' Kampf so nervenzerfetzend ist.Eine gefühlsleere Gesellschaft, keine Liebe, keine wahre Freundschaft - nur Funktionieren. Das steckt hinter Lauren Olivers dystopischer Zukunftsvision und diese Vorstellung ist stellenweise erschreckender und grauenvoller als eine diktatorische Herrschaft, wie man sie aus anderen Dystopien kennt. Auch in Delirium wird den Menschen das Recht auf Selbstbestimmung genommen, aber für mein Empfinden auf noch viel perfidere Weise. Die Menschen werden auch hier unterdrückt, aber sie merken es nicht, denn sie glauben, dass es für sie das Beste ist, wenn sie ohne Liebe leben. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es in den Folgebänden diesbezüglich weitergeht - ob sich herausstellt, dass die Regierung die Menschen belügt und ihnen die Fähigkeit zu lieben nur nimmt, um sie kontrollieren zu können. Oder ist die Liebe am Ende doch eine Krankheit? Eines ist mir nämlich bis zum Ende nicht ganz klar gewesen: Weshalb die Menschen die Liebe als Krankheit ansehen und was die Regierung davon hat, sie zu unterbinden und die Menschen zu "heilen". Mir fehlte hier (ähnlich wie in Flawed) das Hintergrundwissen, das Bisschen, das die Dystopie noch authentischer gemacht hätte. Ich hoffe, dass die Fortsetzungen Licht ins Dunkel bringen.Die Liebesgeschichte zwischen Lena und Alex war im Prinzip nicht wirklich originell, hat einen aber doch berührt. Und vor dem Hintergrund, den Lauren Oliver kreiert, ist sie auch besonders tragisch und packend. Ich kann euch verraten, dass Delirium mit einem fiesen Cliffhanger endet und man einfach unbedingt gleich den zweiten Tel hören bzw. lesen will. Zum Glück habe ich den schon da und so werde ich hoffentlich bald erfahren, wie es mit Lena und Alex weitergeht :)Sprecher:Delirium wird von Annina Braunmiller-Jest gelesen, der deutschen Synchronstimme von Kristen Stewart. Ihre Stimme ist jedenfalls ausdrucksstärker als Stewarts Mimik (verzeiht den Seitenhieb) und ich höre ihr sehr gerne zu. Sie passt zu der jugendlichen Heldin Lena - man kann sie sich richtig gut vorstellen. Auch Gefühle und Dialoge bringt Annina Braunmiller-Jest sehr gut rüber, es macht großen Spaß, ihr zu lauschen.Mein Fazit:In Delirium erschafft Lauren Oliver eine dystopische Welt, in der die Liebe und überhaupt jegliche Gefühle ausradiert werden und die Menschen nur noch funktionieren und so leben, wie die Regierung es will. Ein erschreckendes und fesselndes Szenario. Die Geschichte von der jungen Rebellin, die sich schließlich gegen das Konzept zur Wehr setzt und für ihre Liebe kämpft, ist nicht neu, aber durchaus spannend. Deswegen freue ich mich schon auf den zweiten Teil - wird es Lena und Alex gelingen, ein gemeinsames Leben zu führen?

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  • Delirium / Lauren Oliver

    Delirium
    Lenny

    Lenny

    01. May 2015 um 14:37

    Die Liebe ist eine Krankheit, und alle bekommen ein Gegenmittel dagegen. Dann bekommen Sie einen Partner zugewiesen und leben so glücklich nach den Regeln. Auch Lena freut sich darauf von der Deliria geheilt zu werden, bis sie eines Tages auf Alex trifft, der ihr Dinge zeigt, die Lena nicht glauben kann......... Ein spannender Einstieg in die "Amor" Trilogie. Der Schreibstil ist mal etwas ganz besonderes, ich möchte mal einen Satz aus dem Buch wiedergeben: Die Zeit schwindet so schnell, wie Feuer Papier verbrennt. Es wird hier ganz viel mit den Wörtern gespielt, das ist einfach großartig. Ich genieße diese Beschreibungen, denn das ganze Hörbuch ist gespickt davon. Gelesen von Annina Braunmiller das hat mir auch gut gefallen.

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  • Delirium

    Delirium
    vormi

    vormi

    24. February 2014 um 01:13

    Wow! Ich hatte das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen und war total begeistert! Und da ich "Pandemonium", den 2. Teil dieser Trilogie, demnächst auch als Hörbuch hören möchte, habe ich mir Delirium nochmal angehört. Damit ich wieder gut in die Geschichte reinkomme. Wahnsinn, genau wie das Buch mich damals beeindruckt hat, hat es mir auch das Hörbuch echt angetan.   Mit ihrer kraftvollen Erzählweise schlägt Lauren Oliver den Leser, oder in diesem Fall den Hörer, voll in seinen Bann. Man sieht die Stadt und den Elektrozaun drum herum geradezu vor sich. Man kann sich die Angst vor der Krankheit, Deliium nervosa, auch bekannt als "Liebe", sehr gut vorstellen. Mit den bekannten Symptomen, wie bei einer schweren Grippe. Man kann verstehen, warum sich Lena auf ihren Eingriff freut, in dem ihr ein Teil ihres Gehirns weggeschnitten wird, um sie vor der schlimmsten Krankheit von allen zu heilen. Man versteht, was ständige Beeinflussung im Kopf eines jungen Mädchens anrichten kann. Wenn es jeden Tag alle sagen, die Familie, die Schule, die Regierung, dann muß es doch stimmen, oder...   Jetzt freue ich mich gleich noch ein wenig mehr auf den nächsten Teil dieser spannenden Story. Und ob und wie es mit Alex und Lena weiter geht. Und ich hoffe auf die Beantwortung vieler offener Fragen. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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  • Altes Konzept ohne neue Ansätze

    Delirium
    AnnikaDick

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 14:59

    Liebe als Krankheit ist ein wirklich interessantes Konzept. Dass es gegen diese "Krankheit" ein Heilmittel gibt, das jedem mit 18 verabreicht werden soll auch. Auch wenn ich mich direkt an den Film Equilibrium erinnert fühlte - was erst einmal gar nichts schlechtes ist, im Gegenteil, ich LIEBE diesen Film. Leider blieb Delirium hinter meinen Erwartungen zurück. Die Geschichte und die Figuren waren okay, aber wirklich mit ihnen mitfiebern konnte ich nicht. Wie auch, wenn Lena, während sie durch einen gerade erfahrenen Hundebiss im Bein aus einer Razzia flieht und verfolgt wird, darüber nachdenkt, wie toll Alex aussieht? Ich meine, ich würde mir da ja andere Gedanken machen, selbst wenn das Adrenalin in diesem Moment den Schmerz dämpft, wäre mein erster Gedanke "Scheiße, ich muss hier weg" und nicht "Hey, der Typ ist süß". Auch kamen mir (ich muss zugeben, im Vergleich zu Equilibrium) Fragen, die ich nicht gut gelöst fand: Wenn Liebe eine Krankheit ist, die geheilt wird, wie weit geht diese Heilung? Lena und Hana wissen, dass sie nach dem Angriff keine Freunde mehr sein werden. Wenn die Gefühle der Menschen also so weit beinflusst werden (über die Beziehung zu Mutter und Kind wird von Pflichtgefühl gesprochen), weshalb werden dann Dinge wie Musik beibehalten? Weshalb gibt es weiterhin Kunst und Literatur? Das sind schließlich Ausdrucksarten von Gefühlen, von Liebe. Wäre es nicht wesentlich sinnvoller, diese zu verbieten? Die Erwachsenen dürften kein Interesse mehr an ihnen haben und weshalb sollte man die Kinder und Jugendlichen der Gefahr übermäßiger Empfindungen aussetzen, wenn man sie einfach abschaffen könnte? Mir war das ganze leider zu wenig durchdacht. Zusammen mit der nur mittelmäßigen Handlung und Figuren und Lenas teilweise merkwürdigen Gedankengängen (wie oben schon beschrieben, eine Stelle gab es auch, in der sie Alex mit einem Hund vergleicht, der freudig an ihre Seite eilt ... ja, find ich superromantisch ...) war das Buch leider nicht wirklich mein Fall. Es war nicht so schlecht, dass ich es abbrechen musste und ich konnte es mir von Anfang bis Ende nebenher anhören, aber die Fortsetzung hierzu wird bei mir nicht landen.

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  • Rezension zu "Delirium" von Lauren Oliver

    Delirium
    JuliaO

    JuliaO

    08. February 2012 um 19:49

    Die Lesung war in Ordnung Nun ja - für mich hat es sich ein Bißchen gelesen wie eine Mischung aus "Cassia und Ky" und "Die Rebellion der Maddie Freeman". Es war schon eine ganz nette Geschichte, da das Thema aber halt mal einfach nicht neu ist, hätte ich mir mehr von der Handlung erwartet. Immerhin hat es mal ein Ende mit dem Mann nicht rechnet - und es kommt auch mal mehr Schwung auf, als beispielsweise in "Die Auswahl". Kann man schon lesen, wenn man was ähnliches sucht, wenn man aber was neues will, lohnt es sich finde ich nicht.

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  • Rezension zu "Delirium" von Lauren Oliver

    Delirium
    Letanna

    Letanna

    27. January 2012 um 19:05

    Lena steht kurz vor ihrem Eingriff, der Eingriff, der verhindert soll, dass sie sich verliebt. Denn in Lenas Welt hat das Konsortium vor 64 Jahren einen Gegenmittel gegen Amor Deliria Nervosa = der Liebe entwickelt und jeder wird gegen diese "Krankheit" behandelt. Lena freut sich regelrecht auf diesen Eingriff bis ihr Leben sich völlig verändert als sie sich tatsächlich in jemanden verliebt. Dies ist mal wieder der 1. Teil einer neuen Young-Adult-Trilogie mit dem Thema Dystopie. Ok, der Markt wird ja zurzeit regelrecht überschwemmt mit diesem Thema und mit Trilogien. Was macht dieses Buch jetzt zu etwas Besonderem und deshalb lesenswert? Eine Geschichte zu erfinden, in der die Liebe als Krankheit bezeichnet wird ist sehr interessant und der Autorin auf jeden Fall gelungen. Anfangs lebt Lena ein völlig normales Leben, zumindest für sie ein normales Leben bis sie Alex kennen lernt und sich dann tatsächlich verliebt und das ganze System in Frage stellt. Die Geschichte ist sehr spannend und teilweise sehr schockierend geschrieben, aber es gibt auch sehr viele romantische und ruhige Momente zwischen Lena und Alex. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von Lena erzählt, sie ist die tragende Figur in diesem Buch. Sie macht eine erstaunliche Charakterentwicklung durch. Am Ende ist sie eine völlig andere Person als am Anfang der Geschichte. Dieser Teil endet übrigens mit einem wirklich fiesen Cliffhanger und lässt mich sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten, die im Februar 2012 erst einmal im Original erscheinen wird. Der 3. Teil ist für Februar 2013 angekündigt.

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  • Rezension zu "Delirium" von Lauren Oliver

    Delirium
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2012 um 16:07

    Beschreibung bei Audible: Wenn Liebe tötet - willst du dann je geheilt werden?Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie wollten sich verlieben. Heute, in Lenas Welt, ist Liebe als Krankheit identifiziert worden und heilbar. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag soll auch sie dem Eingriff, der die Heilung bringt, unterzogen werden. Danach wird sie normal sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. Meine Meinung: Jeder von uns weiß wie kompliziert die Liebe sein kann. Wunderbar aber auch schmerzhaft. Lena jedoch sieht die Liebe als eine Krankheit an. Eine Infektion, die nur Ärger bringt und vernichtet werden muss. Dafür wartet sie sehnsüchtig auf ihren „Eingriff“ – eine Maßnahme, die verhindern soll, dass man die Liebe spürt. Allerdings muss sie feststellen, dass anscheinend alles was sie über die Liebe, die in ihrer Welt nur „Deliria“ genannte wird, eine große Lüge zu sein scheint. Als sie sich in Alex verliebt, gerät ihr Leben völlig aus den Fugen. Dieser Auftakt zu Lauren Olivers Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Die Sprecherin Annina Braunmüller versteht es, Lena und ihre Situation perfekt darzustellen und zu betonen. Die Geschichte ist sehr interessant und spannend und das Gefühlschaos wird sehr gut beschrieben. Ich konnte Lenas Gefühle recht leicht nachempfinden und habe oft mit ihr mitgefiebert. Die Protagonisten Lenau und Alex werden sehr glaubwürdig und interessant dargestellt. Beide waren mir sympathisch, wobei man Lena eine gewisse Zickigkeit verzeihen sollte. Allein die Beschreibung der ersten Liebe, die zarten Bande die sie knüpft, fand ich sehr sensibel und glaubwürdig dargestellt. Die Geheilten kamen mir kalt und gleichgültig vor und letztendlich waren sie es ja auch. Zeitweise wurde es richtig spannend, vor allem ab dem Teil, an dem Lena hinter so manches Geheimnis kommt. Mit 07 Stunden und 22 Minuten hatte das Hörbuch auch genau die richtige Länge und kam mir weder gekürzt noch langatmig vor. Fazit: Dieser erste Teil der Trilogie hat mich schnell in seinen Bann ziehen können. Annina Braunmüller erzählt diese Geschichte mit sehr viel Feingefühl und Sensibilität in der Betonung. Delirium ist nicht nur eine fantastische und teilweise grausame Geschichte, sie besitzt auch sehr viel Tiefgang und regt zum Nachdenken an. Natürlich ist das Ende so gestaltet, dass man dem nächsten Teil voller Ungeduld entgegen fiebert. Ich bin gespannt, wie es mit dieser Geschichte weitergeht. © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Delirium" von Lauren Oliver

    Delirium
    Quantaqa

    Quantaqa

    20. November 2011 um 19:35

    Eine spannende und erschreckende Geschichte mit einem melancholischen Grundton, der jedoch mit Emotionen und Hoffnungen durchsetzt ist. "Delirium" packt den Hörer sofort und beschäftigt auch nach dem Ende noch. Annina Braunmiller legt dabei eine souveräne Leistung vor und versteht es, die vorherrschende Atmosphäre einzufangen.

  • Rezension zu "Delirium" von Lauren Oliver

    Delirium
    Belladonna

    Belladonna

    18. November 2011 um 08:46

    Was wäre, wenn die Liebe eine tödliche Krankheit ist? Lena lebt in einer Welt voller Angst, denn jeder fürchtet sich vor der Krankheit die Liebe genannt wird. Menschen sterben sogar an der Liebe. Schon bald steht Lena jedoch ein kleiner Eingriff bevor der sie von dieser Krankheit heilen wird so das sich Lena nie verlieben wird. Als Lena Alex kennen lernt entwickelt sie Gefühle die einfach nicht schlecht sein können. Der Glaube an die Krankheit verblasst immer mehr und Alex wird zu Lenas Lebensmittelpunkt. Da Lenas Eingriff jedoch bald erfolgen soll hat sie keine andere Wahl als mit Alex die Flucht zu planen... Meine Meinung Der Buchmarkt wird in letzter Zeit immer mehr von Dystopien überschwemmt, so ist auch Lauren Olivers Roman >>Delirium<< in dieser Sparte einzuordnen. Die Hörbuchfassung des Silberfisch Verlags (Hörbuch Hamburg) wurde von Annina Braunmiller (Synchronstimme von Bella aus Twilight) umgesetzt. Ich habe nun schon einige Hörbücher in denen Annina Braunmiller liest gehört und finde die Sprecherwahl für >>Delirium<< perfekt.. Mit viel Gefühl lässt sie Lena und die Welt um sie herum zum Leben erwachen. Das Thema des Buches ist super interessant und eindeutig etwas neues und frisches. Man betritt eine Welt in der die Liebe als tödliche Krankheit gilt und alles dagegen getan wird davon infiziert zu werden. Die Menscheit lebt im Glauben das Beste zu tun doch es gibt viele Schattenseiten, denn einige Leute verlieben sich immer noch und begehren gegen die Regierung auf. Im Laufe des Hörbuchs entwickelt sich eine komplexe Welt. Im Mittelpunkt steht Lenas Entwicklung, ihr Glaube an die Krankheit ist zu Beginn ausgereift und sie wünscht sich nichts mehr als endlich den Eingriff der sie heilen wird zu überstehen. Doch als sie Dank Alex einen Blick hinter die Fassade der Regierung wirft steht ihre Welt Kopf. Ich möchte euch nicht zuviel verraten aber eines sei gesagt: >>Delirium<< ist eine fesselnde Dystopie voller Spannung, ungeahnter Wendungen, gekrönt von einem dramatischen Ende. Die Neugier auf den Folgeband wird durch das Ende auf jeden Fall schon entfacht und ich hoffe das er nicht lange auf sich warten lässt. Fazit Eine besonders fesselnde und mitreisende Dystopie um das Thema Liebe, die dank Annina Braunmillers gefühlvoller Umsetzung zu einem ganz besonderen Hörerlebnis wird.

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