Delirium - Amor Deliria Nervosa

von Lauren Oliver 
4,3 Sterne bei1,995 Bewertungen
Delirium - Amor Deliria Nervosa
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Positiv (1649):
M

Es war sehr gut das Ende war selbst mit Fortsetzung zu abrupt.

Kritisch (78):
SophieNdms avatar

Langweilig, vorhersehbar, klischeehaft

Alle 1,995 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Delirium - Amor Deliria Nervosa"

Früher, so heißt es, wurden Menschen verrückt vor Liebe. Heute ist "Amor deliria nervosa" zum Glück behandelbar. Jeder junge Erwachsene muss sich nur einem kleinen Eingriff unterziehen und schon ist er für immer von diesem unberechenbaren Leiden befreit. Der Gesellschaft geht es viel besser, die Menschen sind genügsam und friedfertig. Bald ist es auch für die 17-jährige Lena so weit, ihr Eingriff steht unmittelbar bevor. Doch da trifft sie Alex und eine ganz neue Welt tut sich auf. Plötzlich fragt sie sich, ob ein Leben ohne Liebe wirklich so erstrebenswert ist. Aber jedes Aufbegehren ist strengstens verboten und mit dem Liebeswahn Infizierte werden erbarmungslos verfolgt...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783833309922
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Berlin Verlag Taschenbuch
Erscheinungsdatum:10.11.2014

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Rezensionen und Bewertungen

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    Lesiavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Packender Auftakt der Amor-Trilogie – über einen totalitären Staat und die seltsame Krankheit „Liebe“
    Zwischen Romeo und Julia, Tribute von Panem und 1984 – zum Nachdenken, Mitfiebern und Genießen

    Wir befinden uns in den Vereinigten Staaten der Zukunft. Die Grenzen sind dicht, der Staat wird von einem totalitären Regime gelenkt. Aufseher achten strikt auf die Einhaltung der Gesetze, und davon gibt es viele, vor allem für die Ungeheilten – diejenigen, bei denen der Eingriff gegen die schlimme, tödliche Krankheit „Amor deliria nervosa“ (wir kennen sie als die Liebe…) noch nicht durchgeführt wurde. Das geht nämlich erst ab 18. Danach wird alles besser: Endlich kein Liebeskummer mehr, keine irrationalen Handlungen, kein Herzklopfen, kein Du-gehst-mir-nicht-mehr-aus-dem-Kopf. Kein Vermissen, kein Schmerz. Wie schön. Oder?

    Die Idee, dass die Liebe eine Krankheit sei, gegen die es ein Heilmittel gibt, hat mich sofort angesprochen. Wenn man das Ganze konsequent weiterdenkt, wie Lauren Oliver es getan hat, bleibt es nicht dabei, dass sie heilbar ist, sondern geht soweit, dass man verpflichtet ist, den Eingriff, der einem auch so manches Schöne im Leben wegnimmt, durchführen zu lassen. Und auch sonst darauf zu achten hat, dass die Krankheit sich nicht weiter ausbreitet… Geschlechtertrennung und Ausgangssperren sind da nur zwei mögliche Maßnahmen. Dass es sich um eine ausgewachsene Dystopie, die in einem totalitären Staat spielt, handelt, habe ich aus dem Klappentext nicht herausgelesen. Es ist aber großartig gemacht.

    Wie das in Büchern, die in ungewöhnlichen/neuen Settings spielen, eben so ist, versteht man erst nach und nach, welche Regeln und Gesetze es so alles gibt. Das ist aber wirklich gut gemacht. Das kurze erste Kapitel führt in leichtem Ton ein bisschen in die Hintergründe ein, bevor die eigentliche Geschichte so richtig losgeht.

    Toll finde ich die Zitate, die jedem Kapitel vorangestellt sind, die alle in die Geschichte gehören. Da gibt es zum Beispiel Zitate aus dem Buch Psst, was man als eine Mischung aus Bibel und Gesetzestext verstehen kann, oder Gedichte aus Zeiten der „Offensive“.

    Wie jede gute Dystopie, ist das Ganze irgendwie absurd und lädt zum Nachdenken ein. Was wäre, wenn… wenn es zum Beispiel tatsächlich ein Heilmittel gegen die Liebe gäbe. Würde ich es einsetzen wollen? Ist Schmerz, Trauer, Vermissen eigentlich etwas Gutes? Hat es nicht auch etwas Praktisches, den Partner aus Vernunftgründen auszusuchen und sich sicher zu sein, wirklich das ganze restliche Leben miteinander zu verbringen, ohne dass einer Gefühle für jemand anderen entwickeln kann?

    Neben dem Hintergrund, der mich persönlich schon fasziniert, gibt es natürlich auch noch eine Geschichte. Das Ganze bleibt nicht auf theoretischer Basis, wir lernen Lena kennen, die sympathische, fast achtzehnjährige Protagonisten. Dann gibt es noch ihre Familie – Gracie habe ich echt ins Herz geschlossen – und ihre beste Freundin Hana. Die Beziehung zwischen Lena und Hana wandelt sich im Lauf der Geschichte und ist spannend zu lesen. Und natürlich, man ahnt oder weiß es schon, gibt es da noch die Liebesgeschichte. Wer ist dieser Alex? Und können Lena und Alex trotz der Gesetze miteinander glücklich werden? Wollen sie das überhaupt?

    Die Geschichte wird rasant erzählt, Lena macht eine ziemlich schnelle, aber trotzdem nachvollziehbare Entwicklung durch und es wird nie langweilig.

    Das Ende ist leider wie ein typisches Ende eines ersten Bandes einer Reihe eher unbefriedigend und offen. Jetzt kann man auf keinen Fall aufhören. Aber das macht nichts, denn der erste Band war so gut geschrieben, dass ich auch ohne Cliffhanger möglichst bald den nächsten Band lesen wollen würde.

    Fazit: Gut geschriebene, spannende Dystopie für Jugendliche über Freundschaft, Liebe, Familie, Krankheit und Mut. Ich freue mich auf das nächste Buch der Amor-Trilogie!

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    -Tine-s avatar
    -Tine-vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das bedeutendste & wichtigste Gefühl d. Welt ist eine Krankheit.Spannende, teils vorhersehbare Geschichte über die Liebe,die nicht sein darf
    Das wichtigste Gefühl der Welt: eine Krankheit

    Charaktere:
    Lena ist 17 Jahre alt, hat die Schule beendet und wird in wenigen Monaten von amor deliria nervosa geheilt.
    Hana ist ebenfalls 17 Jahre alt und Lenas beste Freundin. Sie hat reiche und angesehene Eltern.
    Rachel ist Lenas größere Schwester, die schon länger geheilt und auch verheiratet ist.
    Carol ist Lenas und Rachels Tante, die die beiden aufgenommen hat, seitdem deren Eltern tot sind.
    Alex ist ca. 20 Jahre alt und bereits geheilt. Er studiert und jobbt nebenbei als Wachmann am Labor, in dem die 18-Jährigen von der Krankheit Liebe geheilt werden.

    Meine Meinung:
    Das Geschehen in "delirium" wird mittels der Ich-Perspektive aus Lenas Sicht erzählt. Somit erfährt man schrittweise mit ihr immer mehr Details über die Krankheit, die Heilung, die Gesetze der Regierung und später auch ihre Zweifel am System. Ihre Empfindungen, die sie nur bis zu dem Eingriff haben wird, werden ebenfalls sehr detailliert beschrieben.

    Der Schreibstil von Lauren Oliver ist toll. Anfangs musste ich in die Geschichte hineinfinden, aber mit jeder Seite bin ich immer öfter gerne in Lenas Welt eingetaucht. Besonders die Charaktere und deren Verhalten und Gefühle werden besonders genau beschrieben. Somit merkt man ab der Hälfte deutlich, wie sehr sich die jungen und ungeheilten Menschen von den Gesunden unterscheiden.

    Lena ist nicht die sympathischste Protagonistin, die es in einem Buch geben kann. Jedoch bin ich gut mit ihr klar gekommen und habe sie auch bald verstanden, wenn ich auch ihr Verlieben zu schnell empfand. Kaum hat Lena die „Symptome von amor deliria nervosa“ verspürt, hat sie sie auch schon akzeptiert. Hier hätte ich mir mehr Scheu und Angst vor der Krankheit gewünscht. Ebenfalls etwas unverständlich war für mich, dass Hana Lieder gehört hat, die verboten sind, Lena hingegen die brave 17-jährige ist und sich später ihre Rollen vertauscht haben.
     
    Der Klappentext deutet es an und dem Leser ist es von vornherein klar, dass die Protagonistin der dystopischen Welt, in der die Liebe eine Krankheit darstellt, sich trotzdem verlieben wird. Also ist vieles und besonders das Grundgeschehen des Buches schon vor der Lektüre vorhersehbar. Trotzdem ist wegen dem besonders angenehmen Schreibstil das Buch eine tolle Lektüre - und auch durch die vielen Details, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte. Lauren Oliver hat in dieser Welt nicht nur die Liebe zur Krankheit erklärt, sondern auch die Überwachung der Leute, die Heilung an sich und die einzelnen Menschen vielschichtig kreiert und ihnen besondere Details zugedacht, die die Geschichte interessant machen.
     
    Mit jeder Seite erhält die Dystopie ihren besonderen Schliff und kann somit am Ende einem großen Schock für den Leser bereithalten.

    "Alles wird gut. Worte, die in Wirklichkeit nichts bedeuten, nur Geräusche, die wir in die endlose Weite und Dunkelheit sprechen, verzweifelte kleine Versuche, uns im Fallen an etwas festzuklammern." - Lena, S. 326

    Fazit:
    "delirium" hat trotz der teilweise vorhersehbaren Handlung viele Details, die die Geschichte aufwerten. Auch wenn der Leser den Charakteren auf emotionaler Ebene nicht sehr nahe kommt, kann Lauren Oliver mit ihrem tollen Schreibstil und der detaillierten Beschreibung der Handlungen und Gefühle punkten.

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    Miiis avatar
    Miiivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein recht interessantes Thema, aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugen können
    Nicht überzeugend

    Wie oft hat man sich selber schon gesagt, dass Liebe eine Krankheit ist? Bei jedem Liebeskummer, bei jeder unerwiderten Liebe, bei jedem enttäuschten Moment kam einem die Liebe wie ein kleiner fieser Virus vor, der sich durch das Herz frisst.

    Für Lena ist das nicht bloß eine Vorstellung. In der Welt, in der sie lebt, ist Liebe - auch amor deliria nervosa - eine Krankheit und am 18. Geburtstag werden alle von ihr geheilt.

    So überzeugt Lena von diesem Eingriff ist, so sehr gerät ihre Welt ins Wanken, als sie auf Alex trifft, der sie dazu bringt, all das, was sie von klein auf gelernt hat, infrage zu stellen?

     

    Die Idee mit der dieses Buch einhergeht, ist toll. Auf den Gedanken, Liebe nicht nur als metaphorische sondern richtige Krankheit zu sehen, muss man erstmal kommen.

    Aber das war auch so gesehen das einzige, was mir wirklich an dem Buch gefallen hat.

    Ich fand, dass es sich sehr gezogen hat mit Ausnahme der entscheidenden Szenen, die man viel zu kurz und ohne Informationen gelassen hat. Man wurde abrupt von einer in die nächste Situation geworfen aber wenns dann um Beschreibungen und Gefühle ging, hat sich das Buch gezogen ohne Ende.

     

    Lena war mir unsympathisch. Ich find sie zickig, stur und störrisch. Im Grunde genommen einfach naiv und blind. Alex war okay, aber meiner Meinung nach auch ein bisschen zu unfehlbar dargestellt. Ich fand es einfach anstrengend, das Buch zu lesen. Mir hat ein roter Faden gefehlt.

     

    Noch weiß ich nicht, ob ich mir die weiteren Teile anschauen werde. Im Moment sieht es eher weniger danach aus. Schade, die Idee war wirklich gut.

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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe die Welt von Delirium und die Protagonisten. Toll, toll, toll!
    Ich habe es geliebt!

    Was ist die Welt, was ist das Leben noch wert, wenn wir Angst vor der Liebe haben?! Wenn wir nicht wissen, wie Liebe uns erfüllen und uns besser machen kann?! Und doch ... waren wir vielleicht selbst in der Situation zu denken, dass die Liebe uns krank macht, uns zerstört und wir uns Heilung wünschen. Herzlich Willkommen in Lenas Welt. Amor Deliria Nervosa ist heutzutage zum Glück behandelbar, nur ein Eingriff ist nötig und dieser Eingriff steht für Lena kurz bevor.

    "Er ist meine Welt und meine Welt ist er und ohne ihn gibt es keine Welt." (S. 311)

    Was für eine unglaublich tolle Geschichte! Ich habe sie vor einiger Zeit gelesen und dann nochmal und nochmal! Es war so ziemlich meine erste Dystopie und ich habe die Idee und die Umsetzung geliebt! Die Story rund um Lena hat mich einfach völlig gefangen genommen. Es entsprach nichts, was ich bisher gelesen hatte und auch jetzt ein paar Jahre später kann ich noch sagen, dass ich immer noch nichts in derart gelesen habe. Wer Liebe mag, wer Liebesgeschichten mag und auch Dramatik, der wird dieses Buch lieben. Dieses Buch mit ganz vielen tollen zarten Stellen! Also, ich kann da gar nicht sehr viel mehr zu sagen. Der Schluss zwingt einen quasi zum weiterlesen! Ein absolute gelungener Cliffhanger!

    Fazit: Eine fesselnde Dystopie, von der ich mich sehr gern mit Amor Deliria Nervosa anstecken lassen habe.


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    frigg_leseeckes avatar
    frigg_leseeckevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Welt in der Liebe eine Krankheit ist und von der Regierung ausgerottet werden will durch ein Heilmittel.
    Amor Deliria Nervosa - Die schlimmste aller Krankheiten

    Inhalt:


    "Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals.
Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.“




    Zusammenfassung:


    Ich stand lange Zeit vor dem Regal und habe mir überlegt, ob ich mir dieses Buch kaufen soll. Schlussendlich habe ich es getan und ich bereue es keineswegs.
Der Inhalt des Buches ist vielversprechend und spannend.
Die Geschichte spielt in den USA der Zukunft. Forscher haben ein Heilmittel gegen Amor deliria nervosa (Liebe) gefunden und es gibt nur noch zwei Arten von Menschen; Potenziell Gefährdete und Geheilte ab 18.
Die Krankheit Liebe wird mit einem operativen Eingriff ab dem 18. Lebensjahr im Gehirn durchgeführt.
Lena, die Protagonistin des Buches, zählt erwartungsvoll die Tage bis zu diesem Eingriff, denn auch ihr ist von Klein auf eingebläut worden, dass die Liebe eine schreckliche Krankheit ist und deren Verlauf tödlich endet, sowie bei ihrer Mutter.
Alle Geschlechter sind bis zu diesem Eingriff getrennt und für sie ist ein Treffen mit einem Jungen vor dem Eingriff falsch und gefährlich.

    Nachdem sie jedoch Alex kennen gelernt hat, sieht sie auch deutlich die Probleme der Gesellschaft und wie instabil das ganze System ist. Lena vergleicht es mit einer Sandburg, die durch ein paar Wellen zerstört wird.
Eine, der vielen schönen Metaphern, die Lauren Oliver in diesem Buch verwendet.
Lena fängt durch Alex an nachzudenken und entdeckt immer mehr Lügen hinter dem System, wie zum Beispiel die Tatsache, dass es doch Invalide gibt und Sympathisanten und Leute, die in der Wildnis leben oder direkt in der Stadt.
Alles ist nur Schein, wie sie im Laufe der Handlung erfährt und nicht so, wie es in den vielen Lehrbüchern steht.
Immer weiter gerät sie in eine Zwickmühle.
Soll sie verantwortungsbewusst handeln, wie es die Regierung verlangt oder auf ihr Herz hören?
Der Tag ihrer OP rückt immer näher und ihr Einweisungstermin ist schon vorbei, den sie sehr gut überstanden hatte.
Ihr wurde auch ein Partner zugeteilt und vorgestellt, mit dem sie nach ihrem Abschluss verheiratet sein wird.
Lena merkt selbst die Veränderungen bei sich und dass die Tatsache sie vor einiger Zeit glücklich gemacht hätte, dann aber durch Alex abschreckt.
Lauren Oliver hat einen wunderbaren und bildreichen Schreibstil, den sie wunderbar einsetzt und genau an den richtigen Stellen.
Das Buch, was sie dem Leser vorsetzt ist wahrlich provokant und keine leichte Kost. Dennoch ist das Thema sehr interessant, wie die Gesellschaft ohne Liebe aussehen würde.
Vieles hat mich ehrlich gesagt an die DDR und auch an die Nazi-Zeit erinnert.
Die Menschen sind eingeschlossen, die Regierung überwacht das Internet mit den Seiten, die Musik, die Bücher und Kontrolliert den Lebensablauf und führt Razzien in Häusern durch.
Das Wort Lyrik oder Märchen kennt Lena zum Beispiel gar nicht und sie weiß auch nicht, was es ist.
Selbst die Versprechen, dass alles nach dem Eingriff besser werden würde, ist nur ein Schein.
Die Regierung verspricht, dass es durch die OP weniger Gewalt gibt und es einfacher werden würde zu Kindern eine verantwortungsbewusste und einfache Beziehung aufzubauen. Wenige Mütter würden ihre Kinder noch tot schlagen, sie ersticken oder ertränken.
In diesem Buch wird im Laufe der Handlung immer deutlicher die reine Willkür deutlich, die es bei dem Staat gibt.
Auf einer Seite wird beschrieben, wie eine Razzia mitten im Winter durchgeführt wurde und die Kontrolle der Ausweise mit Absicht länger gedauert hat, währen die Familie nur in Hausschuhen und Abendwäsche im Schnee stand.
Genauso wird gezeigt, wie egal den Menschen das Leben geworden ist.
Sympathisanten oder Ausständler werden in die Grüfte geworfen, die sowohl Gefängnis als auch Psychiatrie sind. An vielen Stellen wird dieser Ort beschrieben und wie die Menschen dort nur vor sich hinvegetieren bis sie sterben.
Nach einer Razzia findet Lena zum Beispiel auch einen Hund, dem ein Wachmann den Schädel eingeschlagen hat, weil er knurrte und bellte.
Die Besitzer hatten ihn auf der Straße liegen lassen wie Abfall, während er noch am Leben war und vor Schmerzen starb.
Lauren Oliver hat mit diesem Buch eine wunderbare und provokante Welt zugleich geschaffen, in der ich niemals leben wollen würde und wo ich oft genug dachte: „Ich würde es dort keine zehn Minuten aushalten“, „Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es wäre mit meinem Freund zusammen zu sein und Sex zu haben, ohne jegliche Gefühle füreinander“, „Wie war wohl die Zeit des Übergangs? Wie fand der Wechsel statt? Wie war der Generationenunterschied? Wie empfand es die ältere Generation, die keinen Eingriff hatte und dann die neue erlebte, die einen hatte?“

    All diese Gedanken kamen mir während des Lesens. Leider habe ich auch viele noch keine Antwort gefunden, denn manches erfährt man nur am Rande der Geschichte.
Dennoch ist es gleichzeitig eine Interessante Überlegung, bei dem des Leser seine Fantasie spielen lassen kann.

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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    K
    kleinebuecherweltvor 8 Monaten
    Eine einmalige Idee

    "Delirium" habe ich vor fünf Jahren zum ersten Mal gelesen und seit dem ist die Geschichte ein Teil von mir und hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Das liegt daran, dass ich die Idee einfach nur genial und faszinierend finde. Während dem Lesen des Buchs stellt man sich nämlich tatsächlich die Frage, ob man die Liebe vielleicht nicht wirklich als Krankheit sehen kann.Lauren Olivers Schreibstil ist angenehm zu lesen und sie schafft es Lenas Innenleben gut darzustellen, so, dass man sich schnell ein Bild von ihr machen kann. Ich finde es vor allem gut, dass Lena als so normal und durchschnittlich beschrieben wird, da sich dadurch jeder in sie hineinversetzen kann. Hätte man stattdessen ihre beste Freundin Hana als Hauptperson genommen, wäre es aufgrund ihres großen Selbstbewusstseins sicher anders gewesen. Das erlaubt Lauren Oliver auch, Lena eine starke Entwicklung durchlaufen zu lassen. Man findet sich sofort zurecht in der Geschichte und sie wird bis auf die letzten Seiten ohne viel Hektik erzählt. Stattdessen erhält der Leser Zeit Lenas Leben mitzuverfolgen, genauso wie die Veränderung ihrer Einstellung zur Liebe. Das ist wichtig, da ein so sensibles Thema, das in dem Roman auch philosophisch aufgearbeitet wird, viel Raum braucht um richtig aufgearbeitet zu werden.Trotzdem bleibt das Buch spannend, da es immer wieder zu rasanten Momenten kommt und man gleichzeitig wissen möchte, was am Ende passiert und ob Alex und Lena noch eine Chance erhalten.Das Finale ist packend und schockierend. Beim ersten Lesen lösten die letzten Sätze Tränen in meinen Augen aus, aber mehr möchte ich auch nicht dazu sagen, da man es einfach selbst gelesen haben muss. Auf jeden Fall möchte man danach sofort Teil Zwei lesen.
    Fazit: Eine faszinierende und spannende Geschichte, welche auf einer tollen Idee basiert.

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    L
    LenaSilbernaglvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Einstieg in die Welt einer Dystopie, die anders mit der Liebe umgeht als andere Dystopien.
    Liebe als Krankheit

    Achtung! Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der Amor-Trilogie!

    Das Cover:

    Es ist rot gehalten und soll wahrscheinlich die Protagonistin Lena zeigen. Man sieht viel Schrift im Bild. Der Titel ist klein geschrieben und sehr schwunghaft gestaltet.

    Das Buch:

    Dieses Buch liegt schon seit einer Weile auf meinem SuB und ich habe es ausgewählt, da ich Dystopien eigentlich liebe. Außerdem hat mich die Grundidee der Geschichte fasziniert. Ich habe mich darauf gefreut, über eine Protagonistin namens Lena zu lesen. Ich lese meinen Namen nicht oft in Büchern oder Texten. Leider ist es immer noch ein umstrittener Name – alle Lenas, die „nur“ Lena heißen, dieser Welt werden mich verstehen. Als ich dann las, dass die Protagonistin nicht wirklich Lena heißt, sondern Magdalena war ich enttäuscht.                                                                                                         Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht leicht. Es war für mich zäh zu lesen und ich konnte mich nicht in die Figur hineinversetzen. Nach einigen Seiten kam ich jedoch in die Geschichte rein und konnte nun flüssig weiterlesen. Obwohl ich sagen muss, dass einige Stellen für mich schneller vergingen als andere                                                                       In dieser Dystopie geht es um die Liebe. Die Liebe als tödliche Krankheit, die mit bestimmten Symptomen verhaftet ist. Ich finde, dies ist ein wunderbarer Ansatz für eine Dystopie. Ich habe zuvor schon viele Arten von Dystopien gelesen. Einige mit Glaskuppel, andere mit bestimmten Auswahlverfahren und grausamen Methoden. Doch dies ist ein völlig anderer Ansatz, der auch gut nachvollziehbar ist. Die Liebe als Krankheit ist ein durchaus sinnvolles Konzept. Wer von uns war noch nie verliebt? Wer von uns hatte noch nie Liebeskummer und glaubte, sterben zu müssen? Trotzdem ist diese Dystopie anders als die anderen, die ich zuvor gelesen habe.       Man merkt nicht sofort, dass es sich um eine Dystopie handelt. Häuser sind nicht eingefallen, die Natur ist noch normal und intakt und über dem ganzen ist auch keine massive Glaskuppel. Das einzige, was zu Anfangs schon klar ist, ist dass Liebe als Krankheit gilt. Das allein macht für mich noch keine Dystopie aus es könnte sich auch um eine andere Realität handelt, um Fantasy oder eine Sci-Fi-Roman. Außerdem gibt es Autos, Handsys und Computer. Alles Dinge, die es bei anderen Dystopien nicht mehr gibt. Man könnte noch vermerken, dass diese zwar selten sind, aber es gibt sie. Das ist vor allem bei Dystopien aus dem 20. Und 21. Jahrhundert nicht so.                              In die Protagonistin konnte ich mich letztendlich erst auf den letzten Seiten hineinversetzen. Sie hat am Anfang eine Einstellung, die ich gar nicht verstehen – beziehungsweise nachempfinden – kann. Trotzdem ist es logisch und sinnvoll wie sie denkt. Als Leser wird man in ihr Denken gut integriert, da die Geschichte auch in der Ich-Perspektive geschrieben ist.                                                                           Was ich problematisch finde, ist jedoch die Leseransprache der Protagonistin. Oft spricht sie den Leser an, ohne ihn/sie direkt anzusprechen.                                                                                              Für mich sticht besonders heraus, dass vor jedem Kapitel ein kleiner Absatz steht. Dieser ist konsequent in anderer Schrift gehalten. Er verrät dem Leser sowohl etwas über die Gesellschaft, in der Lena lebt, als auch über die Bücher, die im Text erwähnt werden. Dabei findet man immer einen Quellennachweis und man könnte es somit als Lexikoneintrag betrachten. Durch den Quellennachweis wird der Auszug umso realistischer – es erscheint bald so, als ob es die genannten Bücher wirklich gäbe. Im Absatz kommen auch verbotene Seiten als Quellennachweise vor, die zeigen sollen, wie konservativ die Gesellschaft ist.                                                                                      Am Anfang wie am Ende steht bei mir die Frage, wie es zu der Ansicht kam, die Liebe als Krankheit anzusehen. Auch das „Heilmittel“ eröffnet mir viele Fragen, die im ersten Teil dieser Trilogie noch nicht gelöst werden. Dies ist jedoch kein negativer Kritikpunkt, sondern ein positiver. Es macht die weiteren Teile besonders spannend. Ich möchte weiterlesen und ich möchte erfahren, wie meine Fragen aufgelöst werden. Außerdem bin ich gespannt, was in den weiteren Teilen noch kommen kann.                     Über den zweiten Protagonisten dieses Werks – Alex – kann ich nicht viel sagen. Er erscheint als Retter, als Prinz mit dem weißen Pferd.      Am meisten Überlegungen stellte ich während des Lesens über Lenas Mutter an. Sie erscheint im ersten Teil nur in den Erinnerungen Lenas, nicht als eigenständige Person. Zum Schluss, aber auch am Anfang stellen sich mir Fragen, die nur von dieser Figur persönlich erklärt und offengelegt werden können. Auch nach dem Lesen dieses Textes stelle ich mir noch Fragen, die wahrscheinlich erst in den nächsten beiden Teilen geklärt werden.                                                      Zum Ende hin, baut sich eine enorme Spannung auf, die auf die Protagonisten einschlägt wie eine Welle. Alles bricht über Lena und Alex zusammen. Ich hatte das Gefühl, dass alles auf einmal passiere. Die Szenen, die es zum Schluss hin gibt, werden sehr gut und spannend geschildert. Diese Szenen sind besonders ausgiebig geschildert und lassen nicht das Gefühl aufkommen, als passiere alles nur in einem Augenblick. Oft sind solche Szenen zu schnell vorbei und werden unzulässig beschrieben – dies ist hier nicht der Fall.  


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    Seitenglanzs avatar
    Seitenglanzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wow. Ein echt tolles erstes Buch der Amor-Trilogie! Jetzt möchte ich dank des miesen Cliffhanger unbedingt weiterlesen.
    Ein echt tolles erstes Buch der Amor-Trilogie!

    „Delirium“ geschrieben von der Autorin Lauren Oliver ist der erste Teil der Amor-Trilogie.

    Dieses tolle und spannende Buch habe ich von meiner Freundin geschenkt bekommen. Kennt ihr das, habt ihr auch diese eine Freundin, welche euch mit den besten und tollsten Buchgeschenken überrascht? Also egal, welches Buch sie mir mitbringt, bisher war es immer ein Erfolg. *love* Danke Maus!

    Die Sprache und Wortwahl von der Autorin ist sehr passend für ein Jugendbuch. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, beim Lesen, ins Stolpern zu kommen. Ganz im Gegenteil, als Leser kann man sehr flüssig über die einzelnen Seiten fliegen. Lauren Oliver hat mit der Amor-Trilogie eine anschauliche und interessante Welt geschaffen. Nicht nur die Gefühle der einzelnen Protagonisten kommen schön zur Geltung, sondern auch die Liebe selbst, welche die Autorin, Ihren Protagonisten mit auf den Weg gegeben hat. Nebenbei ist die Kapitellänge noch angenehm kurz und die Kapitelüberschriften sind mit Liebe zum Detail ausgearbeitet. Jedes Kapitel beginnt mit einem schönen und passenden Spruch.

    Das Thema dieses Buches ist mal was anderes. Bisher kenne ich keine Geschichte, welche die Liebe als tödlich darstellt und das fand ich als Thema wirklich sehr spannend und interessant. Warum ist das so, wie gehen die Menschen damit um und wie sieht eine Welt ohne Liebe aus? Ja, das sind nur einige Fragen, welche mir anfangs durch den Kopf gingen. Amor deliria nervosa heißt die schlimme Krankheit! Und jeder jugendliche Bürger wird mit der Vollendung seines achtzehnten Lebensjahres vor dieser Krankheit per Impfung geschützt. Danach wird jeder von dieser abscheulichen Krankheit der Liebe geheilt sein. Doch Lena lernt vorher Alex kennen und kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, wie dieses unglaublich angenehme Gefühl, welches sie in Anwesenheit von Alex verspürt, schlecht sein soll. Findet Lena einen Ausweg, um dieser Impfung und einer Immunisierung zu entkommen? Oder liegt ihr wahres Glück doch in einem Leben ohne Liebe?

    Der Schreibstil von Lauren Oliver ist sehr angenehm zu lesen. Klar, es handelt sich hier um ein Jugendbuch, dadurch sind die Texte eh nicht so hochanspruchsvoll, doch ich finde auch, ein Jugendbuch muss ansprechend und gut formuliert sein. Man muss einfach seine Freude als Leser beim Lesen haben! Und das hat man mit der Amor-Trilogie von Ihr auf jeden Fall.

    Die Protagonistin:
    Lena ist ein junges Mädchen, welches eigentlich nur von einer freien und liebenden Welt träumt. Die ganzen Regeln und Machenschaften ihres Dorfes sind ihr zu wieder. Jeder lebt dort in Gleichgültigkeit und Zurückweisung … alle sind wie Marionetten. Auch wenn sie Angst hat, so nimmt sie doch jeden Mut zusammen und sucht ihr eigenes Glück!

    Fazit:
    Wow. Ein echt tolles erstes Buch der Amor-Trilogie! Jetzt möchte ich dank des miesen Cliffhanger unbedingt weiterlesen. *lach* Manche Autoren wissen gar nicht, was Sie Ihren Lesern mit solch spannenden Enden antun. Herzstillstand! Kollaps! Ahhhh …

    Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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    R
    readingwith1Dvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Inhalt:Lena lebt in einer Welt in der die Liebe als Krankheit angesehen wird.
    Unglaublich gut

    Lauren Oliver haut einem mit Delirium  im wahrsten Sinne des Wortes um. Die Spannung steigt von Seite zu Seite. Das Mitfühlen mit Lena ist vorprogammiert. Nach dem ich das Buch beendet hatte musste ich direkt den nächsten Teil greifen. 
    Die Geschichte hat mich unglaublich zum Nachdenken angeregt. Ich kann es nur an jeden weiterempfehlen.

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    Ellaa_s avatar
    Ellaa_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute originelle Idee, aber mangelhafte Umsetzung. Für mich persönlich an manchen Stellen sehr schleppend.
    Gutes Buch, mit origineller Idee, jedoch...

    Inhaltsangabe:
    Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

    Meinung:
    Ein Buch welches mich von der Story her sehr überzeugen konnte. 
    Cover: Das Cover finde ich auch passend und hübsch. Mal etwas anderes. Und fande sich überraschenderweise auch im Text wieder. Hatte dadurch Bedeutung. 


    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr Gut gefallen, es war wunderbar und flüssig zu lesen, was ich sehr angenehm fande.

    Kapitel: Die Kapitel fangen mit einer passenden Überschrift an. Sie harmonierten sehr gut zum gesamten Thema des Buches. Es stockt nicht, obwohl es teilweise sehr große Einleitungstexte sind. Großes Lob. Viele sind auch in Gedichtform verfasst. :) 
    Leider fande ich es an manchen Stellen ziemlich schleppend. Es zog sich und zog sich.. aber zum Glück haben es einige Stellen wieder rausgehauen! :) ehrlicher Weise gebe ich dem Buch 3,5 ☆, da es schon einen bestimmten Zeitraum lang störte. 
    Besonders der Schluss war sehr Gut gemacht- mega spannend und hält nochmal 2000 Sachen offen. Ich muss mir deshalb einfach den 2. Teil trotz der schleppenden Stellen besorgen. Ich möchte unbedingt wissen wie es mit allen weitergeht, besonders da es Hoffnung in Richtung Lenas Mutter gibt! 
    Idee: Die Grundidee ist für mich sehr originell gewesen. Kein Abklatsch von irgendwas, was ich sehr erfrischend fande. Die Liebe ist hier Hauptthema und streng verboten- wir bekommen viele Eindrücke zum Leben von nicht infizierten Leuten und infizierten (Die abgeschottet Leben). Für mich war es teilweise sehr erschütternd. 
    Liebende Menschen werden als wahnsinnig abgestempelt. Und meine persönliche Meinung war: "Haben sie nicht irgendwo recht"? 
    Trotz der fiktiven Welt gelang es mir sehr Gut mich in die Situation hineinzudenken. 
    Aber auch spielt Freundschaft und Verbundenheit eine Rolle. 

    Charaktere: Die Protagonistin macht einen sehr großen Sprung zum Ende hin, erst dem System unterworfen, zu ängstlich um sich dem zu widersetzen. Dann zum Ende hin- mutig, entschlossen und gegen das System. Und schließlich auch der Liebe ,,verfallen''. Ich mochte unsere Protagonostin Lena sehr gerne- sie ist völlig normal und menschlich. Vor allem Ist sie neugierig. Im großen und ganzen betrachtet ist sie teilweise nicht so mutig, jedoch macht sie trotz alldem alles mit aus Leidenschaft und Überzeugungen. 

    Mein Fazit: Ich bin neugierig wie es im zweiten Band weitergeht! Jedoch ist das Buch keine unbedingte Kaufempfehlung 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    dieDoreens avatar
    Auf meinem Blog läuft bis Weihnachten das große Märchenraten und es gibt 2 tolle Bücher zu gewinnen, aber auch falsche Antworten haben die Chance auf ein Exemplar von Delirium. Also traut euch. 
    http://bucheckle.blogspot.de/p/gewinnspiel-bis-zum.html
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    Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. "

    Ich möchte heute mein Exemplar als Wanderbuch anbieten

    Es gelten natürlich die üblichen Wanderbuch Regeln:

    - Jeder geht mit dem Buch um als wäre das Eigene
    - Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde
    -Jeder hat 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen, bevor er es weiter schickt
    -Geht das Buch verloren, Teilen sich Versender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.
    - Ihr kümmert euch selbst um die Weitergabe der Adressen!!!!

    Ich stelle es wieder für maximal 10, Leser zur Verfügung, wer interesse hat, einfach als Beitrag einschreiben und ich trage euch dann ein =)

    1. Queenelyza - fertig
    2. Lilasan - fertig
    3. Cellissima - fertig
    4. FireflyOnAMapleTree - fertig
    5. piubella - fertig
    6. RayneReason - fertig
    7. IsaLi22 - fertig
    8. SharonBaker - fertig
    9..Fruehlingsgewitter  -fertig
    10. Deli - fertig
    11.Jessi2011 -fertig

    12. Cuchilla_Pitimini - fertig
    13. Bücherwurm - fertig
    14. Tinkerbellchen - fertig
    15.  -------------------
    16. Vroenchen - ist hier
    17. Pennelo
    18. ____________
    19. Themistokeles
    20. kiwikind
    . Zurück zu mir

    Viel Spaß
    Zum Thema
    Daniliesings avatar
    Am 26. Oktober ist es endlich soweit: mit "Delirium" erscheint im Carlsen Verlag ein neues Buch der fantastischen Jugendbuchautorin Lauren Oliver. Wie in ihrem ersten Buch "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" kombiniert sie wieder ein ernsthaftes Thema mit einer mitreißenden und ganz außergewöhnlichen Geschichte, in deren Mittelpunkt das Thema 'Liebe' steht: "Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll." Liebe soll eine Krankheit sein? In dieser Zukunftsvision in Romanform schon. Und jeder muss sich einem kleinen Eingriff unterziehen, bevor es zu spät ist. Denn die Amor Deliria Nervosa hat eine zerstörerische Wirkung. All jene, die einmal davon befallen sind, können ihr nur schwer wieder entkommen und erfahren großes Leid. Wirklich eine faszinierende Geschichte, die sich Lauren Oliver hier erdacht hat. Zu all diesen neuen Ideen kommen noch eine ordentliche Portion Spannung und ein Spritzer Romantik. Obwohl das Thema 'Liebe' ganz klar im Vordergrund steht, wird es niemals übertrieben. Vielmehr wird die Situation dargestellt, wie es ist, wenn man nicht lieben darf und das besonders eindringlich. Zum Einstimmen auf diese Vision könnt ihr schon mal direkt in die Leseprobe reinlesen: http://tdb.carlsen.de/carl2_resources/uploads/readSamples/LP-9783551582324.pdf ***************************************************************************************************** "Delirium" ist wirklich ein wunderbares Buch, und es lässt sich zudem wunderbar darüber diskutieren! Deshalb suchen wir insgesamt 30 Testleser, die Lust haben sich hier in der Leserunde über das Buch auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben. Wenn ihr dabei sein möchtet, beendet bis einschließlich 09.Oktober unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" diesen Satz: "Liebe ist schön, weil ..." Wir sind gespannt, was die Liebe für euch ganz besonders schön macht! ***************************************************************************************************** PS: Lauren Oliver wird am 16. Oktober auch hier zu Gast im LovelyBooks Gartenhaus (München) sein und ihr könnt euch die Lesung entweder per Livestream im Internet oder auch direkt hier vor Ort ansehen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit der Autorin Fragen zu stellen. Wer vorbeikommen möchte, sollte sich einfach kurz bei mir melden. Online könnt ihr die Lesung hier verfolgen: http://www.lovelybooks.de/lesung/lauren-oliver/ ******************************* Die Gewinner sind: Friesenwoelfin, mecedora, Anin, RottenHeart, killerprincess, FlawlessPoison, LadyMacbeth, Monstertier, SonnenBlume, Dimitra92, Gemma, Livy, Angelheart76, SarahCatherine, Hanna86, Gwendolyn, lug_san, Zoeybird, Leyna, Juena, Ellethiel, Hikari, dreamer, Sheela, Dornenkuss, ♥ ~ Dornroeschen ~ ♥, Kendra, Summer-green, Sunny Rose, XaidaSahanya
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