Lauren Oliver Pandemonium

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Inhaltsangabe zu „Pandemonium“ von Lauren Oliver

HarperCollins (Quelle:'Flexibler Einband/05.02.2013')

Anfangs ein wenig zäh, dann wie Band 1 sehr spannend. Wundervoller Schreibstil. Und die Liebe fordert ein weiteres Opfer. Berührend. :)

— Lovely_Lila
Lovely_Lila

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  • Für Fans von den "Hunger Games"

    Pandemonium
    WildRose

    WildRose

    22. September 2016 um 15:42

    Ich begann "Pandemonium" ohne das Wissen, dass es sich hierbei um die Fortsetzung des ersten Teils einer Trilogie handelt. Wahrscheinlich hätte ich das Buch gar nicht gelesen, wenn mich Lauren Olivers Jugendbuch "Before I fall" vor ein paar Jahren nicht von der Autorin überzeugt hätte.Am Anfang fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hineinzukommen und ich ware ein paar Mal kurz davor, abzubrechen. Dies lag aber hauptsächlich daran, dass ich aufgrund des nicht gelesenen ersten Teils des Buches nicht so recht wusste, worum es in dem Buch eigentlich gehen sollte. Nach den ersten paar Dutzend Seiten war ich dann aber bereits irgendwie in die Geschichte "eingetaucht" und wollte sehr gerne wissen, wie es mit der Protagonistin Lena weitergehen wird. Die Idee des Buches fand ich ziemlich originell. Ja, ich finde, da hat sich Lauren Oliver wirklich ein spannendes Szenario ausgedacht. Von Umsetzung und Schreibstil her erinnerte mich das Buch teils stark an die "Hunger Games", doch es hatte dennoch seinen ganz eigenen Charme zu bieten. Brilliant fand ich den Schreibstil nicht, eher "typisch Jugendbuch". Das Buch liest sich flüssig und relativ temporeich, aber mich wirklich ganz und gar auf Lena einlassen - nein, das gelang mir leider nicht, dafür wurde mir zu wenig auf ihr Gefühlsleben eingegangen. Trotzdem wollte ich jedoch wissen, wie die Geschichte ausgeht! Den Plot an sich fand ich ganz gut, allerdings mit einigen deutlichen Schwächen. Viel zu oft - unrealistisch oft - hat die Protagonistin einfach nur Riesenglück und man fragt sich, ob diese ständigen "Rettung in letzter Sekunde"-Szenarien, in die sie gerät, nicht etwas übertrieben sind. Darüber konnte ich letztlich aber hinwegsehen. Obwohl spannend, machten diese unrealistischen Szenarien das Buch natürlich gleichzeitig weniger glaubwürdig. Für ein Jugendbuch empfand ich die Handlung jedoch als völlig in Ordnung.Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Dieser ist durchaus vielversprechend und erweckte in mir auch die Neugierde, wie es wohl im nächsten Buch Olivers weitergehen wird. Aber leider hatte ich den Cliffhanger bereits vorausgeahnt. Wirklich überraschend kam die plötzliche Plot-Wendung für mich also nicht.

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  • Hat mich ehrlich gesagt nicht begeistert

    Pandemonium
    herzmusikerin

    herzmusikerin

    27. July 2013 um 17:39

    Pandemonium habe ich mir schon letztes Jahr gekauft und wenig später auch angefangen es zu lesen.. Um ehrlich zu sein, habe ich das Buch nach ungefähr 100 Seiten abgebrochen. Jetzt habe ich dem Buch eine zweite Chance gegeben und das nur, weil ich kein anderes Buch da hatte, was ich nicht im Urlaub lesen wollte.  Nachdem Delirium mich sehr begeistert hat, wollte ich umbedingt die Fortsetzung lesen. In Pandemonium war zwar eine Handlung vorhanden, allerdings war diese ziemlich langweilig und das einzige Mal, als es spannend wurde, war es auf den letzten fünfzig Seiten. Ich habe mich regelrecht zwingen müssen, das Buch nicht abzubrechen und es zuende zu Lesen. 

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    13. March 2013 um 14:13

    Lena hat es geschafft. Sie ist dem System entkommen, dass Liebe zum Verbrechen erklärt hat. Aber der Preis, den sie dafür zahlen musste ist hoch. Ihre große Liebe Alex bleibt zurück und ihn erwartet für seinen Verrat die Todesstrafe. Zwar darf man in der Wildnis fühlen und denken was man will, aber sie ist auch grausam. In ihr ist kein Platz für Schwäche. Das erfährt sie nur zu bald am eigenen Leib. Der Winter steht vor der Tür, Nahrungsmittel sind knapp in der Wildnis und das System hat seine Feinde außerhalb des Zaunes noch lange nicht vergessen. Außerdem gibt es da noch die Plünderer, die bereitwillig für ein bisschen Essen töten. So kommt es das die Gruppe, die Lena gerettet hat, starke Verluste hinnehmen muss und sich entschließt den verhassten Staat von innen heraus zu infiltrieren. Dabei wird sie auf Jonathan angesetzt, Sie soll ihn infizieren, aber schon bald, ist er derjenige der den Schmerz in Lena, über Alex’ Tod lindert. Toller zweiter Teil der Delirium Trilogie. Oft haben gerade die Mittelteile immer den Haken, etwas schwach daherzukommen. Schön zu sehen, das es diesmal nicht der Fall ist. Lena begeistert mich immer noch. Die tolle Verwandlung die sich in ihr in Delirium abgezeichnet hat, geht weiter. Mit jedem Tag in der Wildnis wird sie stärker, verliert dabei aber Ideale nie aus den Augen. Über Alex erfährt man nichts Neues. Dafür kommen jede Menge neue Figuren dazu, mit denen ich geliebt, gelitten und getrauert habe. Es geht auch rauer zur Sache in diesem Teil. Da sterben schon mal ein paar Plünderer oder Stadtbewohner. Außerdem zeigt die Autorin die Kehrseite, der klinischen Welt der Geheilten. Womit man eigentlich nie gerechnet hätte, es dann aber als logische Schlussfolgerung aus allem erkennt. Ich bin einfach nur begeistert und freue mich auf den dritten Teil, auch wenn es da anscheinend, wie in vielen anderen Storys seit Stephenie Meyers „Twilight“ zu einer Dreiecksbeziehung kommt. Aber egal ich mag einfach den Stil von Lauren Oliver. Bisher konnte ich keines ihrer Bücher aus der Hand legen, bevor die Geschichte nicht erzählt war.

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2012 um 15:32

    Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe. Ich habe mich soo sehr auf dieses Buch gefreut und als ich es dann endlich in den Händen hielt, hab ich mich so sehr gefreut und auch gleich angefangen. Und ich wurde nicht enttäuscht, die Geschichte war kein billiger Abklatsch des ersten Teils, sondern ein Buch mit viel Gefühl, Action und natürlich Liebe. Ich musste mich zwar an manchen Stellen durch ein paar echt schwer zu verstehende (es war ja auf Englisch ) Textstellen quälen, war aber nicht weiter schlimm, letztendlich hab ich doch so ziemlich alles verstanden. Zu den Personen: Ich muss sagen: WOW. Lena hat sich in eine echt tolle Hauptfigur verwandelt, sie ist unglaublich stark und mutig geworden. Das war ja eigentlich mehr im ersten Teil so, aber auch während des zweiten Bandes ist sie nochmals so gereift... ich kanns gar nicht beschreiben, es war für mich einfach nur überwältigend. Julian war ein interessanter Charakter, seine Verwandlung in den "rebellischen" Jungen war ähnlich der von Lena, aber irgendwie doch auch ganz anders. Ich fand ihn als die männliche Hauptfigur sogar besser als Alex, er war vom Charakter her für mich einfach interessanter zu erleben als Alex. Besonders gut gelungen fand ich an diesem Buch auch, dass es gleichzeitig in der Gegenwart spielt, da ist Lena in New York, und zu der Zeit als sie noch mit Raven (awwww, sie ist so toll! ) und den anderen im Wald lebt. Das Leben im Wald fand ich sehr gut beschrieben, aber New York war noch besser, denn ich hatte nicht erwartet, dass sie in eine neue Stadt kommt. Im ersten Teil liest man einfach nur, wie das Leben im Deliria - Freien - Amerika in Portland so läuft, aber in PANDEMONIUM merkt man schnell, dass in New York schon so einiges schief läuft und die Rebellion nicht aufzuhalten ist. Und das Ende war sowieso der Hammer. Da denkt man sich noch so, ach, wie schön, so unendlich schön, und dann kawumm!! , kommt wieder so ein mordsmäßiger Cliffhanger! Und was Lena alles über ihre Mutter herausgefindet, macht es auch nicht leichter, auf REQUIEM, den dritten Teil, zu warten. Eine absolut gelungene Fortsetzung von DELIRIUM, die die 5 Sterne wirklich verdient hat!

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    Bissfan

    Bissfan

    25. October 2012 um 10:50

    Die Rezension enthält Spoiler zum verherigen Band. rezensiert von Shiku ______________ Lena hat es geschafft und konnte entfliehen, jedoch hatte Alex nicht so viel Glück: Er musste zurückbleiben. Verängstigt hetzt Lena durch die Wälder und landet am Ende wirklich bei einer Gruppe „Invalider“, wie sie innerhalb der Mauern genannt werden. Hoffnungen, dass Alex überlebt hat, macht sie sich keine und nach einiger Zeit beginnt sie, sich an das Leben in Freiheit zu gewöhnen und selbst wirklich Teil davon zu werden. Dass sie alle nicht ewig so weitermachen können, ist nicht nur Lena klar. Der Widerstand wird immer deutlicher, mittlerweile musste selbst die Regierung die Existenz der „Invaliden“ anerkennen, obwohl jahrelang behauptet wurde, es gäbe sie nicht mehr. Auch Lena wird ihren Teil für eine bessere Welt leisten, doch irgendwann wird es immer schwieriger, zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden. Wer will sie sein? Wie fange ich nur bei „Pandemonium“ an? Würde ich „Delirium“ jetzt noch einmal lesen, fände ich den zweiten Teil sicherlich besser als den ersten, so viel sollte einleitend wohl erwähnt werden. Andererseits konnte mich „Pandemonium“ letzten Endes auch nicht wirklich von sich überzeugen und wäre sicherlich Grund genug gewesen, die Reihe nicht weiterzuverfolgen, wäre das Ende nicht. Aber mal der Reihe nach. Lena findet sich in einer vollkommen neuen Umgebung wieder und obwohl sie sich bereits vom System wegbewegt hat, gibt es einige Verhaltensweisen, die sie noch nicht so richtig abstellen kann. Das ist nur gut und richtig, doch anstatt sich in seitenlangen Beschreibungen über Lenas Wandlung zu verlieren, hat Lauren Oliver einen geschickteren Weg gewählt, um mit der Geschichte vorwärts zu kommen, aber auch Lenas Werdegang nicht vollkommen aus den Augen zu verlieren: Die Kapitel sind in solche im „now“ und jene im „then“ unterteilt. Es ist nicht schwer zu erkennen, welche Kapitel wovon handeln. Im „now“ lernen wir die neue Lena kennen, die sich von Alex verabschiedet hat und entschlossen ist, für eine bessere Welt zu kämpfen. Im „then“ wird uns gezeigt, wie sie zu dieser neuen Lena wurde, mit welchen Schwierigkeiten sie in der neuen Umgebung zu kämpfen hatte. Das ist vor allem am Anfang sehr spannend, allerdings lässt das mit der Zeit ein bisschen nach. Nichtsdestotrotz ist es eine interessante Konstellation, die ihre Wirkung definitiv nicht verfehlt. Dummerweise ist die Handlung bisweilen recht zäh. Gerade zwischendurch passiert nicht wirklich viel, außer dass eine weitere Liebesgeschichte eingeführt wird. An sich spricht da nichts dagegen, allerdings finde ich die Basis dafür ziemlich dünn. Damit meine ich nicht die Chemie zwischen den beiden – auch wenn das klassische Gerede von Liebe nach ein paar Tagen für extrem hochgezogene Augenbrauen meinerseits gesorgt hat –, sondern vielmehr die Grundlage, dass Lena annimmt, Alex sei tot. Ich persönlich wurde davon zu Beginn des Buches ziemlich überrumpelt, denn am Ende des ersten Bandes hatte ich eigentlich angenommen, dass er vorerst nur inhaftiert wird. Wenn selbst eine Frau jahrelang inhaftiert, bei der die Prozedur dreimal fehlschlug und die offiziell als tot galt, warum sollte man da einen jungen Mann töten, bei dem man a) noch einmal versuchen könnte, ihn zu heilen und der b) nützliche Informationen liefern könnte? Ich war wirklich überrascht und deswegen hatten auch spätere Entwicklungen einen sauren Beigeschmack. Aber wer bin ich schon, dass ich den Charakteren widerspreche, die die Welt besser kennen? Was die Charaktere angeht, fehlt vor allem Hanna, die kaum wirklich Ersatz findet, so wie es auch bei Alex der Fall ist. Herr Nummer zwei ist reichlich uninteressant und andere neue Charaktere kommen nicht so oft vor, dass sie wirklich kennengelernt werden können. Es ist eigentlich schade, denn einige von ihnen haben absolutes Potential. Die neue Lena ist auch nicht ganz ohne, aber ein Charakter reicht da nun wirklich nicht aus. Letztlich kann man wohl nichts dagegen sagen, dass Lauren Oliver einen klasse Schreibstil hat und sich das Buch so recht leicht und schnell lesen lässt, auch wenn es nicht unbedingt zu fesseln vermag. Am besten ist letztlich das Ende, das zwei interessante Faktoren einführt, die im kommenden Buch hoffentlich mehr Platz kriegen und weswegen ich wohl auch den dritten Teil lesen werde – neugierig machen sie mich genug! Schön geschrieben, wie es auch nicht anders zu erwarten war, ansonsten aber eher durchschnittlich und bis auf das Ende auch nicht wirklich überzeugend – es passiert für meinen Geschmack einfach nicht genug und manch neue Entwicklung baut doch auf sehr dünnem Boden auf. Neugierig hat es mich dann aber doch gemacht, weswegen ich wohl nicht um den dritten Band drumherum kommen werde.

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    Buchtastisch

    Buchtastisch

    12. August 2012 um 11:52

    Zwiegespalten... "This is the world we live in, a world of safety and happiness and order, a world without love." (S. 49) Der 2. Band "Pandemonium" der Delirium-Reihe setzt direkt dort an wo "Delirium" geendet hat: Lena ist alleine in der Wildnis und muß ohne Alex zurecht kommen. Diese Ereignisse sind die "Then"-Kapitel, die sich mit den "Now"-Kapiteln abwechseln, in denen Lena für den Widerstand aktiv ist. Die Delirium-Reihe ist und bleibt für mich sehr zwiegespalten: Einerseits mag ich die Bücher, andererseits überzeugen sie mich gleichzeitig auch nicht so recht und ich habe einige Kritikpunkte. So auch beim 2. Band. Aber der Reihe nach: "Pandemonium" ist erst mal anders als "Delirium". Während sich der erste Band langsam entwickelt und um Lenas Gefühlswelt gedreht hat, geht es im zweiten Band nicht primär um Gefühle sondern um Lenas Leben auf eigenen Beinen und die Gefahren, denen sie sich stellen muß. Lena verändert sich - teilweise positiv. Es ist gut zu sehen, dass sie nicht dauernd jammert sondern sich durchschlägt. Aber: Es ist schon verwunderlich, dass sie den Tod von Alex ohne weiteres Nachforschen so hin nimmt. Dass sie ihr altes Leben einfach so hinter sich lässt und z.B. auch nicht nach ihrer Mutter sucht (das hätte man nach dem 1. Band doch erwarten können). Insgesamt werde ich auch weiter nicht richtig mit Lena warm. Kann keine Verbindung zu ihr aufbauen. Das macht es natürlich schwer richtig in die Geschichte abzutauchen... Auch der neu eingeführte Charakter Julian konnte mich zu Beginn gar nicht überzeugen. Irgendwie bekam ich immer den Eindruck, dass die Rede von einem kleinen Jungen ist - und nicht von einem Jungen im gleichen Alter wie Lena. Zwar wurde er mir im Laufe des Buches sympathischer, aber dieses Bild vom Anfang blieb leider im Hinterkopf haften. Des weiteren waren mir manche Ereignisse zu vorhersehbar. Es entstand kein Sog, dass man Buch unbedingt weiterlesen will. Dieser Drang stellte sich hier bei mir so gar nicht ein. Leider. Insgesamt waren die Ereignisse auch nicht so wirklich interessant. Während Lena ihr Ding durchzieht, habe ich mich eher gefragt, was mit Alex in der Flucht-Nacht passiert ist und was nun mit Lenas Mutter ist. Deshalb wurde ich auch mit der Story nicht so wirklich warm. Die Rückblenden waren zwar sinnvoll, um zu sehen wie Lena sich entwickelt hat - aber es konnte mich nicht binden. "Pandemonium" endet wieder mal mit einem Cliffhanger (der auch recht vielversprechend ist). Das hat Lauren Oliver wirklich gut drauf - und so warte ich trotz zwiegespaltenem Gefühl bei diesem Band gespannt auf den Abschluß der Triologie "Requiem", der im Februar 2013 erscheinen soll. FAZIT: Es gibt wesentlich schlechtere Fortsetzungen - Pandemonium ist wirklich solide. Deshalb durchschnittliche 3 Sterne mit Tendenz nach oben von mir.

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    Dubhe

    Dubhe

    20. June 2012 um 15:01

    Lena hat es zwar über den Zaun geschafft, doch Alex hat sich selbst geopfert, damit Lena ein Leben in Freiheit führen kann. Doch nun beginnt der Ernst des Lebens erst, denn Lena muss nicht nur Alex Verlust verkraften, nein, denn nun muss sie lernen, sich in der Wildnis und in der Welt außerhalb ihre bisher vorherigen Lebens zu überleben lernen. Doch das ist nicht ganz so einfach und dann wäre da ja noch immer die Frage, was die Regierung nun mit Alex machen wird. Ob sie sich jemals wiedersehen werden? . Leider muss ich sagen. dass der erste Band besser ist, was eigentlich schade ist. Denn ich weiß, dass die Autorin besser und auch spannender schreiben kann, nur irgendwie sind generell die Dystopien besser, wenn sich die Protagonisten noch in der jeweiligen schrecklichen Gesellschaft befinden. Warum dem so ist, weiß ich nicht. Jedenfalls bin ich etwas enttäuscht. Lena verändert sich in diesem Band sehr, wahrscheinlich hat es auch damit zu tun, dass sie von nun an von Alex getrennt ist und selbst zurecht kommen muss, anders als bisher, wo andere für sie gesorgt haben. Wem jedenfalls der erste Band gefallen hat, dem wird auch dieser gefallen, allerdings müsst ihr mit kleinen Enttäuschungen rechnen.

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  • Leserunde zu "Pandemonium (Delirium)" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    nothanks

    nothanks

    Hier findet am 14.05.2012 die Leserunde der Gruppe "Englisch-Leserunden" zu "Pandemonium" von Lauren Oliver, der Fortsetzung von "Delirium", statt. Jeder der Lust und Zeit hat an der Leserunde teilzunehmen ist herzlich dazu eingeladen mitzulesen und mitzudiskutieren! Da es sich um eine Fortsetzung handelt, werde ich die Inhaltsangabe zu "Pandemonium" nicht posten, da diese Spoiler zu "Delirium" enthält. Hierum geht's in "Delirium", dem Vorgänger von "Pandemonium": "Before scientists found the cure, people thought love was a good thing. They didn’t understand that once love -- the deliria -- blooms in your blood, there is no escaping its hold. Things are different now. Scientists are able to eradicate love, and the government demands that all citizens receive the cure upon turning eighteen. Lena Holoway has always looked forward to the day when she’ll be cured. A life without love is a life without pain: safe, measured, predictable, and happy. But with ninety-five days left until her treatment, Lena does the unthinkable: She falls in love." Es wird ebenfalls die Kurzgeschichte "Hana", die zwischen "Delirium" und "Pandemonium" spielt, diskutiert. Die Kurzgeschichte bekommt ihren eigenen Abschnitt, wo diejenigen, die Interesse an dieser haben, über sie diskutieren können. Hier gelangt man zu der Leserunde zu "Delirium". Hier kommt man zur Gruppe "Englisch-Leserunden".

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    nasedo

    nasedo

    21. May 2012 um 11:28

    Puuuhhh...ganz anders als Delirium, aber doch eine tolle Fortsetzung...in diesem Band ändert sich Lauren Olivers Schreibstil, auch die Erzählweise, dennoch fühlt man mit Lena, denn plötzlich ist alles anders, in Rückblenden erfährt man über die Flucht, das rauhe Leben in der Wildnis und über die Verwandlung der schüchternen Lena zu einer Kämpferin des Aufstandes...doch wie konnte es soweit kommen und wem kann Lena wirklich trauen? Sehr spannend geht es weiter, das Ende ist reinste Folter, denn die Geschichte endet mit einem echten "cliffhanger"...WANN gibts Teil 3!!!???

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    sally1383

    sally1383

    18. May 2012 um 10:36

    Eine gute Fortsetzung mit einer erwachseneren Lena Kurzinhalt: Lena ist nun in der Wildnis. Sie kämpft sich durch zu einem Camp mit Invalids. Dort muss sie lernen, sich durchzukämpfen. Sie lernt Entbehrung und versucht ihre Vergangenheit nicht zu vergessen. In Gedanken ist Alex, den sie für tot hält, immer bei ihr und bringt sie durch die schwersten Zeiten. Sie lernt Raven kennen, eine Führerin in der kleinen Gruppe Invalids. Sie wird wie eine Schwester/Mutter für Lena. Als sie sich dem Widerstand in New York anschließen, wird Lena entführt zusammen mit Julien, dem Sohn des DFA-Führers. Von hier an soll sich Lenas Leben neu entwickeln. Es kommt zu überraschenden Entwicklungen nd Erkenntnissen. Nichts scheint so zu sein, wie es zuerst schien. Kritik: Wir folgen Lena in die Wildnis. Und mit diesem Band wechselt Lauren Oliver den Erzählstil. Das THEN spielt prinzipiell direkt nach der Flucht in einem Camp von Invalids. Hier lernt Lena Stärke, Kampf, Entbehrung und Verlust. Dann wechselt die Zeit ins NOW. Hier befinden wir uns in New York im Widerstand. Durch den neuen Erzählstil war das Buch zwar anfangs gewöhnungsbedürftig für mich, aber schnell wurde so extra Spannung aufgebaut. Zum Ende hat mich die NOW-Geschichte allerdings viel mehr interessiert, als das THEN. In dem Moment, nervte das THEN manchmal, weil man doch wissen wollte, wies im NOW weiter geht. Was ich etwas vermisst hab, sind die alten Figuren. Alex und Hana gibt es fast nur in Lenas Erinnerung. Wir lernen viele neue Figuren kennen. Es bleibt abzuwarten wie Lauren Oliver diesen vielen Carakteren im letzten Band gerecht wird. Denn nun will ich nicht nur wissen, was aus Hana und Akex, sondern auch was aus Raven und Tack und Hunter und Julien wird. Insgesamt fand ich diesen Band noch besser als Delirium. Zu sagen warum, würde zu viel verraten. Es bleibt nur zu sagen, es war ein Lesevergnügen. Sprachlich wieder leicht zu bewältigen auch für Schulenglisch. Auf jeden Fall auch etwas für die, die das erste Mal englische Bücher lesen. Fazit: Lauren Oliver schafft es den ersten Band noch zu toppen. Sie schafft es zumindest mich auch wieder zu überraschen, auch wenn manches vorhersehbar ist. Doch was vorhersehbar, wollte ich auch so. Somit wäre ich bei einem anderen Ausgang auch enttäuscht gewesen. Ich vermisste lediglich die alten Figuren Hana und Alex. Aber die kommen bestimmt im letzten Band. Eine absolute Leseempfehlung. Kurzweilig, spannend, romantisch, traurig. Alles in allem ein schönes Buch. Weiter so. Kann Requiem kaum erwarten.

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  • Rezension zu "Pandemonium (Delirium)" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    Gackelchen

    Gackelchen

    09. May 2012 um 16:22

    Mensch, jetzt ist das doch noch Spannend geworden. Dabei wollte ich schon gar nicht mehr weiterlesen weil mich Lena als Hauptfigur so vollkommen langweilt.
    Wer hatte noch das Gefühl dass Julian eigentlich ein 5 Jähriger ist? Ich kann mir den nicht als 18 Jährigen vorstellen...

  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    Shiku

    Shiku

    07. April 2012 um 21:19

    Die Rezension enthält Spoiler zum vorherigen Band und ohnehin ist es für die, die das Buch noch nicht kennen, erst einmal sicherer, nur das Fazit zu lesen. :) __________________________________________________ Lena hat es geschafft und konnte entfliehen, jedoch hatte Alex nicht so viel Glück: Er musste zurückbleiben. Verängstigt hetzt Lena durch die Wälder und landet am Ende wirklich bei einer Gruppe „Invalider“, wie sie innerhalb der Mauern genannt werden. Hoffnungen, dass Alex überlebt hat, macht sie sich keine und nach einiger Zeit beginnt sie, sich an das Leben in Freiheit zu gewöhnen und selbst wirklich Teil davon zu werden. Dass sie alle nicht ewig so weitermachen können, ist nicht nur Lena klar. Der Widerstand wird immer deutlicher, mittlerweile musste selbst die Regierung die Existenz der „Invaliden“ anerkennen, obwohl jahrelang behauptet wurde, es gäbe sie nicht mehr. Auch Lena wird ihren Teil für eine bessere Welt leisten, doch irgendwann wird es immer schwieriger, zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden. Wer will sie sein? Wie fange ich nur bei „Pandemonium“ an? Würde ich „Delirium“ jetzt noch einmal lesen, fände ich den zweiten Teil sicherlich besser als den ersten, so viel sollte einleitend wohl erwähnt werden. Andererseits konnte mich „Pandemonium“ letzten Endes auch nicht wirklich von sich überzeugen und wäre sicherlich Grund genug gewesen, die Reihe nicht weiterzuverfolgen, wäre das Ende nicht. Aber mal der Reihe nach. Lena findet sich in einer vollkommen neuen Umgebung wieder und obwohl sie sich bereits vom System wegbewegt hat, gibt es einige Verhaltensweisen, die sie noch nicht so richtig abstellen kann. Das ist nur gut und richtig, doch anstatt sich in seitenlangen Beschreibungen über Lenas Wandlung zu verlieren, hat Lauren Oliver einen geschickteren Weg gewählt, um mit der Geschichte vorwärts zu kommen, aber auch Lenas Werdegang nicht vollkommen aus den Augen zu verlieren: Die Kapitel sind in solche im „now“ und jene im „then“ unterteilt. Es ist nicht schwer zu erkennen, welche Kapitel wovon handeln. Im „now“ lernen wir die neue Lena kennen, die sich von Alex verabschiedet hat und entschlossen ist, für eine bessere Welt zu kämpfen. Im „then“ wird uns gezeigt, wie sie zu dieser neuen Lena wurde, mit welchen Schwierigkeiten sie in der neuen Umgebung zu kämpfen hatte. Das ist vor allem am Anfang sehr spannend, allerdings lässt das mit der Zeit ein bisschen nach. Nichtsdestotrotz ist es eine interessante Konstellation, die ihre Wirkung definitiv nicht verfehlt. Dummerweise ist die Handlung bisweilen recht zäh. Gerade zwischendurch passiert nicht wirklich viel, außer dass eine weitere Liebesgeschichte eingeführt wird. An sich spricht da nichts dagegen, allerdings finde ich die Basis dafür ziemlich dünn. Damit meine ich nicht die Chemie zwischen den beiden – auch wenn das klassische Gerede von Liebe nach ein paar Tagen für extrem hochgezogene Augenbrauen meinerseits gesorgt hat –, sondern vielmehr die Grundlage, dass Lena annimmt, Alex sei tot. Ich persönlich wurde davon zu Beginn des Buches ziemlich überrumpelt, denn am Ende des ersten Bandes hatte ich eigentlich angenommen, dass er vorerst nur inhaftiert wird. Wenn selbst eine Frau jahrelang inhaftiert, bei der die Prozedur dreimal fehlschlug und die offiziell als tot galt, warum sollte man da einen jungen Mann töten, bei dem man a) noch einmal versuchen könnte, ihn zu heilen und der b) nützliche Informationen liefern könnte? Ich war wirklich überrascht und deswegen hatten auch spätere Entwicklungen einen sauren Beigeschmack. Aber wer bin ich schon, dass ich den Charakteren widerspreche, die die Welt besser kennen? Was die Charaktere angeht, fehlt vor allem Hanna, die kaum wirklich Ersatz findet, so wie es auch bei Alex der Fall ist. Herr Nummer zwei ist reichlich uninteressant und andere neue Charaktere kommen nicht so oft vor, dass sie wirklich kennengelernt werden können. Es ist eigentlich schade, denn einige von ihnen haben absolutes Potential. Die neue Lena ist auch nicht ganz ohne, aber ein Charakter reicht da nun wirklich nicht aus. Letztlich kann man wohl nichts dagegen sagen, dass Lauren Oliver einen klasse Schreibstil hat und sich das Buch so recht leicht und schnell lesen lässt, auch wenn es nicht unbedingt zu fesseln vermag. Am besten ist letztlich das Ende, das zwei interessante Faktoren einführt, die im kommenden Buch hoffentlich mehr Platz kriegen und weswegen ich wohl auch den dritten Teil lesen werde – neugierig machen sie mich genug! Schön geschrieben, wie es auch nicht anders zu erwarten war, ansonsten aber eher durchschnittlich und bis auf das Ende auch nicht wirklich überzeugend – es passiert für meinen Geschmack einfach nicht genug und manch neue Entwicklung baut doch auf sehr dünnem Boden auf. Neugierig hat es mich dann aber doch gemacht, weswegen ich wohl nicht um den dritten Band drumherum kommen werde.

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    sleepingbeauty

    sleepingbeauty

    12. March 2012 um 00:56

    Inhalt ................ . Delirium hat mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger geendet, Pandemonium macht hier glücklicherweise nahtlos weiter. Die Geschichte ist diesmal in zwei Erzählstränge aufgeteilt in Now and Then. Einmal geht es um Lenas Leben in der Wildnis, wie sie sich ohne ihren Alex durchschlagen und Hindernisse überwinden muss. Der andere Strang ist zeitlich versetzt, hier wird Lena bereits für den Widerstand aktiv. . Mein Eindruck ..................................... . Schon bald merkt man wie anders Pandemonium gestrickt ist. Es ist diesmal keine langsame, gefühlvolle Entwicklung. Nein, Lena steht von Beginn an auf eigenen Beinen, muss sich einer Reihe von Gefahren stellen und legt endlich eine vernünftige Portion Selbstbewusstsein an den Tag. Allerdings könnte der ein oder andere Leser enttäuscht darüber sein, wie sehr die Gefühlswelt, im Vergleich, in den Hintergrund geraten ist. Ich sage hier deutlich im Vergleich. Lena macht sich immer noch viele Gedanken über ihr Leben, ihre Zukunft und natürlich über Alex. . Ich finde es gut wie Lena aktiv wird, ihr Schicksal in die Hand nimmt und sich durchsetzt (Muss sie aber auch sonst würde sie in der Wildnis untergehen). Die Autorin spricht selbst ab und an von einer alten und einer neuen Lena. . Kommen wir zu dem was mir nicht gefallen hat: Nahezu alle der Wendung waren für mich viel zu leicht vorherzusehen. Diese "Wusst ichs doch" Momente sind zum Ende auch immer mehr geworden, für mich macht es die Sache leider nur halb so spannend. Ich wage zu behaupten, dass es über diese Wendungen auch noch viel "Aufschrei" geben wird. . Mein Hauptproblem mit dieser Reihe ist und bleibt einfach der Hauptcharakter Lena. Ich weiß nicht weshalb, aber ich kann keinen Draht zu ihr finden. Im ersten Band war sie mir zu ruhig und naiv, aber der Sprung zur toughen Lena konnte sie mir leider auch nicht näher bringen. Sie wird nie die Person sein, die wirklich sagt was sie denkt und zu 100% hinter sich selbst stehen wird. Vielleicht ist es hart formuliert, aber mir kommt sie auch im zweiten Band noch vor wie ein Mäuschen dem man Waffen in die Hand drückt. Natürlich benutzt sie diese nur, weil sie muss und absolut keine andere Wahl hat. Sie würde eigentlich lieber im Schaukelstuhl sitzen und häkeln (ihr wisst was ich meine, denke ich^^). . Immerhin konnte mich Pandemonium besser unterhalten als der Auftakt der Reihe (waren für mich glatte 3 Sterne). Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben den Leser auch in der Fortsetzung bei Stange zu halten. (Da habe ich in letzter Zeit deutlich schlimmeres gelesen zu-die-Flucht-schiel). . Fazit ............. . In Pandemonium geht es deutlich flotter und actionreicher zu, doch eine "Kick-Ass" Heldin wird Lena nie werden. Ich muss ehrlich sagen, hätte es die Kindle Version nicht so günstig gegeben, hätte ich die Reihe so schnell nicht fortgesetzt. Immerhin, für mich war es eine erfreuliche Fortsetzung. Aber Achtung: Es endet wieder mit einem Cliffhanger (suprise, suprise), er ist aber zumindest "milder" als bei Delirium. 3,4 von 5 Sterne

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  • Rezension zu "Pandemonium" von Lauren Oliver

    Pandemonium
    capkirki

    capkirki

    09. March 2012 um 15:54

    Was für ein Ende! Und jetzt schon wieder so lange warten. Kurz und knapp, “Pandemonium” ist ein würdiger Nachfolger für “Delirium”. (Falls ihr Delirium noch nicht gelesen habt, diese Rezi könnte Hinweise und Spoiler enthalten, dann lieber nochmal wiederkommen, wenn ihr “Delirium” gelesen habt :) ) Das Buch ist aufgeteilt in “Now” und “Then”. “Then” startet dort, wo “Delirium” geendet hat: Lena kurz nach ihrer Flucht mit Alex, wie sie sich durch die Wildnis schlägt, fast stirbt, von einer Gruppe “Invalids” gefunden und in ihrem Camp gesund gepflegt wird. In diesem Camp findet Lena ihr neues zu Hause und neue Freunde, Raven, Blue, Tuck, Hunter ….und doch kann sie Alex nicht vergessen. Das Leben in der Wildnis ist nicht einfach, ständig droht Gefahr und der Winter kommt, die Gruppe muss weiterziehen, doch der Nachschub kommt nicht wie geplant und plötzlich muss die “neue Lena” wieder um ihr Leben kämpfen. “Now” spielt ca. ein halbes Jahr später, in New York. Lena hat sich der “Resistance” angeschlossen und lebt jetzt unter den Geheilten, den “Zombies”, wie sie sie nennen. Sie nimmt an den DFA (Deliria-Free America) Meetings teil, denn für den Widerstand soll sie Julian Fineman im Auge behalten, er ist der Sohn des Anführers, schwer krank und trotzdem bereit, sich “heilen” zu lassen, auch wenn das sein Todesurteil sein könnte. Während einer groß angelegten Rally kommt es plötzlich zu einem Überfall einer anderen Widerstandsgruppe und Julian und Lena stecken plötzlich zusammen ganz tief in Schwierigkeiten…. Lauren Oliver ist auch hier wieder ein Buch gelungen, das den Leser emotional gefangen nimmt. Diesmal geht es nicht nur um die Liebe, sondern auch um Trauer, Verlust, Wut, Hass und die Art, damit umzugehen. Lena hat sich von der braven, schüchternen Schülerin zu einer wirklichen Kämpferin entwickelt, die für sich und ihre Überzeugungen einsteht. Sie hat auch kein Problem damit, sich im Notfall gegen die eigenen Freunde zu stellen, wenn sie der Meinung ist, dass diese den falschen Weg eingeschlagen haben. Dies hier ist ihre Geschichte und sie macht sie zu ihrer Geschichte. Mit der Gruppe der “Invalids” und mit Julian werden einige interessante neue Charaktere eingeführt. Gerade Julien entwickelt sich zum perfekten Gegenpart für Lena. Sie können sich nicht ausstehen und müssen doch zusammenarbeiten, um zu überleben. Und beide merken, dass nur Vorurteile sie zu Feinden gemacht haben. Auch wenn ich mich – wie Lena – in Alex verliebt habe, mochte ich Julien. Er ist das Symbol dieser kranken Gesellschaft, eine Puppe, mit der sie spielen und der langsam, dank Lena, aus einer ganz anderen Art von Delirium erwacht. Und das Ende… das Ende…. unfassbar! Wäre ich alleine gewesen, hätte ich nach dem letzten Satz wohl laut geschrien, es ist einfach…. aahhh…. lest selbst! Klitzekleiner Kritikpunkt: ab und zu hat sich die Handlung etwas gezogen. Es hätte schneller gehen können – dafür könnte ich einen halben Punkt abziehen, aber das Ende packt diesen halben Punkt locker wieder drauf und damit sind es 5 glänzende Sternchen. Lieblingszitate: “In approved places, every story serves a purpose. But forbidden books are so much more. Some of them are webs; you can feel your way along their threads, but just barely, into strange and dark corners. Some of them are balloons bobbing up through the sky: totally self-contained, and unreachable, but beautiful to watch. And some of them- the best ones- are doors.” „I read once about a kind of fungus that grows in trees. The fungus begins to encroach on the systems that carry water and nutrients up from the roots to the branches. It disables them one by one – it crowds them out. Soon, the fungus – and only the fungus – is carrying the water, and the chemicals, and everything else the tree needs to survive. At the same time it is decaying the tree slowly from within, truning it minute by minute to rot. That is what hatred is. It will feed you and at the same time turn you to rot. It is hard and deep and angular, a system of blockades. It is everything and total. Hatred is a high tower. In the Wilds, I start to build, and to climb.”

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