Pandemonium

von Lauren Oliver 
4,2 Sterne bei1,101 Bewertungen
Pandemonium
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Positiv (912):
redamancyxs avatar

Meiner Meinung nach das beste Buch aus der Amor-Triologie. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen!

Kritisch (39):
Lornasbuecherwelts avatar

Leider konnte mich der zweite Teil nicht überzeugen.

Alle 1,101 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Pandemonium"

Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551313683
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:26.09.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Definitiv schlechter als der erst Teil. Ich war enttäuscht von der Handlungsentwicklung, aber da kann ja das Buch nichts für...
    Deutlich schwächer als Band 1

    Teil 2 einer Trilogie


    Lena hat sich verändert, nach der über die Grenze, ohne Alex, schlägt sich Lena durch die Wildnis...

    Der zweite Band dieser Trilogie war für mich deutlich schwächer. Der erste Band endet mit einem absoluten Clifhanger, sodass sofortiges weiterlesen ein absolutes "Muss" war. Jedoch geht es mit dem zweiten Band ganz anders weiter, als ich erwartet hätte.
    Lena hat ihre große Liebe Alex eigentlich aufgegeben, weil sie davon ausgeht, dass er tot ist. Das hat mich irgendwie total rasend und wütend gemacht. Insgesamt mochte ich auch einfach die Entwicklung der Geschichte nicht. Wahrscheinlich bin ich zu romantisch veranlagt. Es hat mich wirklich absolut gestört, was in diesem Buch passiert und auch sauer gemacht (Ich habe einfach voll den krassen Hass auf Lena entwickelt^^) Also eigentlich schon wieder gut, weil ich voller Emotionen war und das soll ein Buch ja aus einem herauskitzeln. 
    Trotzdem hat sich Lena zu stark verändert und man erkennt sie kaum noch wieder. Das hat mir nicht gefallen!

    Die Geschichte wurde in zwei Zeitebenen erzählt, aufgeteilt in "damals" und "jetzt". Ich war froh, dass es nicht mit einem riesigen Zeitsprung weitergeht und wir uns nur in der Wildnis befinden. Das hätte mich sehr gestört.

    Das Ende wurde dann für mein Empfinden auch wieder sehr gut gemacht und macht auf jeden Fall sehr sehr neugierig, wie es mit dem letzten Band weitergeht! Bis ich das erfahren hatte gammelte der Folgeband dann aber doch einige Monate auf meinem SuB.

    Fazit: Es ist schon gut geschrieben, aber die Handlung hat mir meine Meinung zu dem Buch einfach absolut verhagelt. Ich glaube, man kann meine Rezi da nicht wirklich als objektive Meinung heranziehen.

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    -Tine-s avatar
    -Tine-vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Besser als Teil 1! Der spannende Schreibstil & tolle Plot, hilft dem Leser über die wenigen Schwächen hinweg.
    Spannende Fortsetzung über eine Welt ohne Liebe

    Charaktere:
    Lena wird in diesem Buch ein Stückchen erwachsen. In Band 1 hatte sie noch ein behütetes Leben, auch wenn sie bei ihrer Tante aufwachsen musste. Hier ist sie nun alleine für ihr Leben verantwortlich und wird auch mit dem Überleben konfrontiert. Außerdem ist sie gebrochen, da sie um Alex trauert, fängt sich jedoch nach einer Phase der Trauer wieder.
    Raven ist ca. 20 Jahre alt und lebt in der Wildnis. Sie ist sehr hart und distanziert, da sie früher viel erlebt hat und dies am liebsten in ihrem Innersten verschließen möchte. Im Laufe des Buches erfährt man, was sie als Kind erlebt hat und kann ein Stück weit nachvollziehen, warum sie nie an die Vergangenheit denkt.

    Julian ist der Sohn von dem Leiter des VDFA, der Vereinigung für ein Deliria-freies Amerika, deren Mitglieder sich stark für ihr Ziel einsetzen.

    Meine Meinung:
    Zu Beginn des Buches befindet sich die Ich-Erzählerin Lena im „jetzt“. Das nächste Kapitel befasst sich mit „damals“, als Lena aus der Stadt geflüchtet und ohne Alex hinter dem Zaun gelandet ist. Hier schließt die Geschichte direkt nach dem Ende von „delirium“ an. Daraufhin werden im Wechsel Kapitel im „jetzt“, die ca. ein halbes Jahr nach der Flucht spielen, und im „damals“ erzählt. Anfangs hat mich der Wechsel irritiert und ich habe mich gefragt, ob das einen besonderen Grund hat. Einen solchen konnte ich nicht finden, aber ich denke, dass Lauren Oliver die Geschichte spannender gestalten wollte und dem Leser die neuen Protagonisten in zwei unterschiedlichen Umgebungen und Rollen vorstellen wollte. Die Erzählung in chronologischer Reihenfolge hätte ich jedoch auch nicht langweilig empfunden.

    Nachdem Lena über den Zaun geklettert ist, rennt sie stundenlang in der Wildnis umher. Nachdem sie erschöpft zusammengebrochen ist, wird sie von Raven gefunden. Diese nimmt sie mit zu ihrer Gruppe von Invaliden, wo Lena eine neue Heimat findet. Nach ungefähr einem halben Jahr („jetzt“) schließt sie sich der Widerstandsbewegung an und landet so mit den beiden Invaliden Raven und Track in New York.
     
    Lauren Olivers Schreibstil überzeugt auch hier wieder. Ich finde es sehr gut, wie Lenas Trauer um Alex beschrieben wird. Der Leser spürt hautnah, wie elend sie sich fühlt. Die Trauer zieht sie runter und zeitweise lebt sie einfach von einem Tag auf den anderen. Sie vermisst Alex, ihre große Liebe so sehr, dass sie sich von den anderen zurückzieht. Als Raven sie jedoch für wichtige Arbeiten in der Gemeinschaft der Invaliden einteilt und Lena wieder das gute Gefühl des Laufens für sich entdeckt, rafft sie sich auf und glaubt an eine Zukunft in der Wildnis. Auch der Kampf ums Überleben der Invaliden wird sehr gut dargestellt. Ich konnte ihre harte Arbeit und ihre Verzweiflung nachvollziehen. Die Invaliden können nur von dem Leben, was sie in der Wildnis finden und jagen können. Richtige Häuser oder eine Heizung haben sie jedoch nicht. Ich fand es sehr interessant, wo und wie die Invaliden wohnen.
     
    „pandemonium“ hat mir ein bisschen besser gefallen, als „delirium“, weil es nicht so offensichtlich war, was passieren wird. Auch das Geheimnis um Lenas Mutter wurde etwas klarer, jedoch nicht ganz aufgedeckt. Trotzdem haben mich auch einige Dinge gestört, wie z. B. die Art der Beziehung die Lena zu Julian hat. Das finde ich leider nicht ganz realistisch.
     
    Das Ende hält eine überraschende Szene bereit, die Lust auf Band 3 „requiem“ macht.

    Fazit:
    „pandemonium“ ist etwas besser als sein schon guter Vorgänger „delirium“. Lauren Oliver kann auch hier wieder mit ihren Ideen und ihrer Darstellung des Geschehens punkten. Lena wurde anfangs mit ihrer Trauer um Alex realistisch dargestellt, später leider nicht mehr ganz so sehr
    4,5 Sterne

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    K
    kleinebuecherweltvor 8 Monaten
    Eine überraschende Fortsetzung

    Der zweite Teil wird etwas anders erzählt als der erste Teil. Es gibt immer abwechselnd Kapitel aus der jetzigen Zeit, die Lenas Leben in der Stadt beschreiben und der vergangenen Zeit, die sich mit Lenas Zeit kurz nach ihrer Flucht beschäftigen. Das finde ich sehr spannend, da dadurch die Geschichte sich schnell weiterentwickelt ohne an einer Stelle festzusetzen. Im Bezug auf die jetzige Zeit erwartet den Leser eine Überraschung, da man nicht das typische Kriegerische darin findet, das man sonst aus Fortsetzungen von Dystopien kennt. Als Leser empfindet man dadurch alles als noch spannender und ist genauso wie auch beim ersten Teil an das Buch gefesselt und möchte nur wissen wie es weitergeht. Vor allem die Gefühle stehen hier nach wie vor im Fokus.Diese werden genauso gut wie im ersten Teil beschrieben und ich finde es toll, wie wir Lena hier von einer neuen stärkeren Seite kennenlernen. Sie ist eine Entwicklung durchlaufen und hat sich durch das mit Alex nicht brechen lassen. Das ist toll mitanzusehen und zudem mehr als nachvollziehbar.Mit Julian gibt es eine neue wichtige Person in der Trilogie und man kann nicht anders als ihn mit der Zeit ins Herz zu schließen. Zwar ist von Anfang an klar, dass er sich in Lena verlieben wird, aber die Entwicklung dieser Gefühle finde ich plausibel dargestellt und es gibt einige süße Momente. Zudem ist Julian als Charakter einfach interessant, weil er so viel durchgemacht hat. Natürlich ist aber auch nicht zu leugnen, dass er ganz anders als Alex ist und als Leser weiß man selbst nicht wen man eigentlich mehr mag.Genauso wie der erste Teil endet auch der Zweite mit einer Art Cliffhanger, so, dass man sofort den dritten und letzten Teil der Reihe lesen möchte
    Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die den Leser mehr als überrascht und mit einer starken Hauptperson punktet.

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    L
    LenaSilbernaglvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Der zweite Teil der Amor-Trilogie verspricht spannend zu werden.
    Endlich frei

    Achtung! Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Amor-Trilogie! Spoiler zum ersten Teil können also vorkommen.

    Titel: Pandemonium
    Autor: Lauren Oliver
    Seitenanzahl: 350

    Das Cover:
    Es ist im gleichen Stil gehalten wie das Cover des ersten Teils. Die Farbe ist diese Mal jedoch blau und soll wahrscheinlich die Protagonistin zeigen.

    Das Buch:
    Der Titel „Pandemonium“ ist ebenso gestaltet wie bei ersten Teil. Der Titel spielt auf ein Buch aus dem Epos „Paradise Lost“ von John Milton an. Sehr geschickt gemacht, denn es geht in diesem Buch um Satan und die Apokalypse. So könnte man es auch bei Oliver sehen. Denn für Lena sind alle, denen sie vor ihrer Flucht vertraut hat, bösartig. Das System, die Aufseher und die Razzien – die eigentlich für die „Sicherheit“ der Leute gelten – das alles stellt sich für Lena als falsch heraus. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie irgendwo anders. Nicht mehr in den vertrauten Grenzen und sie steht zum ersten Mal nicht mehr unter Beobachtung.                                                                                Lenas Flucht in die Wildnis ist gekennzeichnet durch Verlust und Kampf. Sie muss sich erst wieder dazu durchringen, Lebenswillen zu fassen. Sie glaubt, Alex für immer verloren zu haben und es scheint auch so.             Der zweite Teil der Amor-Trilogie ist nicht mehr in Kapitel unterteilt wie der erste, sondern in jetzt und damals. Die beiden Sichtweisen wechseln sich gegenseitig ab und es hat bei mir eine Weile gedauert, bis ich da reingekommen bin. Es fiel mir schwer, von der „Zukunft“ in die Vergangenheit zurück zu denken. Natürlich verstehe ich, warum die Autorin das so gemacht hat. Sie baut somit mehr Spannung auf und kann auch geschickt Cliffhanger einbauen. Diese machen es besonders spannend und regen zum Weiterlesen an. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und einfach nur weiter lesen.                    Die Abschnitte, die mit damals überschrieben sind, spielen größtenteils in der Wildnis. Hier begegnet man einer gewaltigen Naturkulisse. Die Atmosphäre ist einerseits himmlisch und vor allem beruhigend, aber andererseits auch erschreckend. Denn der Winter ist hart und unnachgiebig und es gibt fast nichts in der Natur, das noch erhalten geblieben ist. Zum ersten Mal wird der Leser auch mit den Widerstandskämpfern konfrontiert.                                                          Als Lena flieht, muss sie sich zuerst wieder ins Leben zurückkämpfen. Sie begegnet einer treuen Gefährtin: Raven. Außerdem schließt sie Freundschaften mit den „Invaliden“ und erlebt ein Leben, das sich von ihrem vorherigen komplett unterscheidet. Im Lager heißen alle nach den Fähigkeiten oder Eigenarten, die sie haben. Auch das ist für Lena zuerst ungewohnt. Besonders die Nähe von Männern und Frauen macht ihr Anfangs Angst.                                                                                      Zum ersten Mal in ihrem Leben kann sich Lena wirklich frei fühlen. Doch die Erzählungen von der Wildnis sind unterbrochen von den jetzt-Passagen, in denen Lena wieder in einer Stadt lebt – New York. Sie tritt der Widerstandsbewegung bei.                                                               Raven erscheint anfangs als stur und unnachgiebig. Für mich ist sie besonders in den damals-Abschnitten eher unsympathisch, aber auch undefinierbar. Bis zu einer gewissen Stelle, als der gesamte Stützpunkt aufbrechen und umziehen muss. Raven zwingt Lena zum Arbeiten. Ich verstehe, warum sie das tut. Trotzdem bleibt sie undefinierbar, da sie nie Emotionen zu empfinden scheint. Ihr gegenüber steht Tack, der das genaue Gegenteil von Raven ist. Er ist lustig und ausgelassen. Die beiden streiten sich oft. Was in witzigen, humorvollen Dialogen ausgetragen wird.                                                                                       In den jetzt-Abschnitten ist Lena quasi eine Spionin. Sie arbeitet als Doppelagentin – gibt sich als Geheilte aus. Die ganze Zeit wird von Erinnerungen an Alex überschattet, die sie jedoch zu unterdrücken versucht. Sie will nicht an ihn denken, immerhin ist er tot.                    Auch an ihre Mutter denkt sie nicht mehr so intensiv wie im ersten Teil. Sie weiß, dass sie noch lebt und gibt sich damit zufrieden, dass sie irgendwo in Freiheit ist. Trotzdem verschwindet sie nicht aus Lenas Gedanken.                                                                                        Irgendwann lernt Lena Julian kennen. Dieser verkörpert zuerst alles, wogegen Lena und die Widerstandskämpfer angehen. Er ist ein hoch angesehener Vertreter einer Vereinigung gegen die Deliria – gegen die Liebe wegen der Lena ursprünglich erst geflüchtet ist. Hinter ihm steht immer sein Vater, der mir durch und durch unsympathisch ist. Julian hingegen ist eine Spiegelung von Lenas früherem Leben. Er glaubt an die Ideale der Politiker und er glaubt daran, dass Liebe eine Krankheit ist, weil man es ihm gesagt hat. Sein Vater fordert für ihn den Eingriff, obwohl er dabei sicher sterben wird – denn er litt an einem Gehirntumor. Lena soll Julian bei einer Verkündigung beschatten und ihm folgen, als plötzlich die „Schmarotzer“ auftauchen und die beiden entführen. Dieser Abschnitt ist besonders spannend und wunderbar beschrieben. Lenas Ängste und ihre Nervosität. Auch die Gespräche zwischen den beiden sind lebhaft ausgestaltet.                                                                             Bis zur letzten Seite bleibt die Geschichte spannend. Und es gibt sogar einige Anmerkungen zu der Zeit vor dem Heilmittel. Die offenen Fragen, die mich seit dem ersten Teil begleiten, werden auch hier noch nicht geklärt. Ich muss immer noch wissen, wie es dazu kam, Liebe als Krankheit anzuerkennen und das Heilmittel einzuführen.                    Zum  Schluss hin kommt eine Wendung in die Geschichte, die ich schon ein kleines bisschen erwartet hatte. Trotzdem frage ich mich noch: warum? Ich bin gespannt, wie dies im dritten und letzten Teil der Reihe aufgeklärt werden wird.                                                                              

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    Seitenglanzs avatar
    Seitenglanzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Pandemonium ist eine gelungene Fortsetzung zum ersten Teil der Amor-Trilogie!
    Pandemonium ist eine gelungene Fortsetzung.

    „Pandemonium“ geschrieben von der Autorin Lauren Oliver ist der zweite Teil der Amor-Trilogie.

    Nachdem der erste Teil der Amor-Trilogie so mega ahhhh geendet hat, musste ich einfach sofort beim zweiten Teil weiter lesen. Ich hasse so böse Cliffhanger total. *grummel* Natürlich halten diese die Spannung aufrecht, aber … ahhh ne, da bin ich froh, dass der zweite Band bereits auf meinem SuB gewartet hat.

    Die Sprache und Wortwahl von der Autorin ist sehr passend für ein Jugendbuch. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, beim Lesen, ins Stolpern zu kommen. Ganz im Gegenteil, als Leser kann man sehr flüssig über die einzelnen Seiten fliegen. Lauren Oliver hat mit der Amor-Trilogie eine anschauliche und interessante Welt geschaffen. Nicht nur die Gefühle der einzelnen Protagonisten kommen schön zur Geltung, sondern auch die Liebe selbst, welche die Autorin, Ihren Protagonisten mit auf den Weg gegeben hat. Nebenbei finde ich es zudem noch sehr erfrischend, dass die Autorin im zweiten Teil mal nicht zwischen den erzählenden Personen, sondern dem „Jetzt“ und „Damals“ wechselt. Ich finde, solche Wechsel lassen ein Buch immer schön leicht wirken. Und wenn die Kapitellänge dann auch noch angenehm kurz ist, bin ich als Leser schon sehr glücklich. *freu*

    Das Thema dieses Buches ist weiterhin das Verbot der Liebe! Die Liebe wird in Lenas Welt als etwas Krankhaftes angesehen. Doch das schüchterne und angepasste Mädchen von damals gibt es jetzt nicht mehr! Für Lena beginnt nun ein neues Leben jenseits dieses hohen Zauns. Die Wildnis und die damit verbundene Widerstandsorganisation ist für Lena zu einer neuen Heimat. Doch nachdem sie Alex am Zaun so schmerzlich verloren hat, gibt es für Lena nur ein Ziel. Sie muss ihren Freund finden! Denn ihr Herz verzehrt sich nach ihm und die Sorge, dass ihm nun was Schlimmes wiederfährt zu groß. Kann Lena Alex retten? Und meint die Widerstandsorganisation es gut mit ihr? Es bleibt spannend!

    Der Schreibstil von Lauren Oliver ist sehr angenehm zu lesen. Klar, es handelt sich hier um ein Jugendbuch, dadurch sind die Texte eh nicht so hochanspruchsvoll, doch ich finde auch, ein Jugendbuch muss ansprechend und gut formuliert sein. Man muss einfach seine Freude als Leser beim Lesen haben! Und das hat man mit der Amor-Trilogie von Ihr auf jeden Fall.

    Die Protagonistin:
    Lena ist ein junges Mädchen, welches eigentlich nur von einer freien und liebenden Welt träumt. Die ganzen Regeln und Machenschaften ihres Dorfes sind ihr zu wieder. Jeder lebt dort in Gleichgültigkeit und Zurückweisung … alle sind wie Marionetten. Auch wenn sie Angst hat, so nimmt sie doch jeden Mut zusammen und sucht ihr eigenes Glück!

    Fazit:
    Pandemonium ist eine gelungene Fortsetzung zum ersten Teil der Amor-Trilogie! Die Jugendgeschichte um Lena und ihr Abenteuer geht spannend und mit tollen neuen Wendungen weiter. Klare Kaufempfehlung!

    Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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    Jennis-Lesewelts avatar
    Jennis-Leseweltvor 2 Jahren
    um einiges schwächer als Band 1

    Nachdem Band 1 mit einem heftigen Cliffhanger geendet hat und ich es wahnsinnig spannend fand, musste ich mir anschließend sofort Band 2 greifen und weiter lesen.

     Ich fand es sehr schwierig, mich in die Geschichte hineinzufinden. Es gibt in diesem Teil zwei Handlungsstränge, die abwechselnd verlaufen. Diese sind durch die Kapitelüberschriften "Damals" und "Jetzt" gekennzeichnet. "Damals" spielt direkt nach der Flucht von Lena in die Wildnis, "Jetzt" spielt einige Zeit danach, dort schließt sich Lena der Widerstandsbewegung an.

    Die Richtung, in die die Geschichte geht, hat mir nicht so gut gefallen. Das Buch war für mich komplett anders als der erste Band. Lena schließt sich einer Widerstandsbewegung an, die gegen das System kämpft, der Rest der Handlung beschäftigt sich mit dem Leben in der Wildnis. Mich konnte es erst im letzten Drittel fesseln.

    Im ersten Band war mir Lena noch so sympatisch, hier habe ich sie jedoch oft nicht verstanden. Als sie in der Wildnis ankommt, weigert sie sich mitzuhelfen, obwohl sie wieder und wieder von den anderen darum gebeten wird und ihre Trauer um Alex kam bei mir auch nicht wirklich an.

    Die Entwicklung zwischen Lena und dem neuen Charakter Julian fand ich sehr interessant. Allerdings wirkte Julian anfangs für mich nicht wie ein Gleichaltriger von Lena, sondern eher wie ein kleiner Junge.

    Die Handlung zog sich für mich sehr, gegen Ende wurde es dann allerdings nochmal spannend. Die Geschichte endet wieder mit einem Cliffhanger, allerdings nicht ganz so schlimm wie es in Band 1 der Fall war.

    Insgesamt hat mich der zweite Band der Amor-Trilogie ein wenig enttäuscht. Band 1 war für mich herausragend gut, Band 2 kann für mich da nicht mithalten. Es geht in eine Richtung, die ich mir nicht gewünscht hätte und die Protagonistin wurde mir immer unsympatischer. Erst gegen Ende hat mich das Buch wirklich mitgerissen. Ich fand es insgesamt ok, aber im Vergleich zum wirklich guten ersten Band enttäuschend.

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    Sweetybeanies avatar
    Sweetybeanievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Fortsetzung, ich freue mich jetzt schon auf Band 3
    Pandemonium

    Zum Inhalt:

    Lena ist die Flucht gelungen – verletzt, aber sie lebt. Alex hat es nicht geschafft. Lena hofft, dass er noch lebt. Ein Leben ohne Alex ist für sie nicht vorstellbar. In der Wildnis wird sie von einer Gruppe Invaliden aufgenommen und gesund gepflegt. Und dann - als sie wieder einsatzfähig ist – wird sie vom Widerstand aufgenommen und nach New York eingeschleust, …..

    Meine Meinung:

    Nachdem mich Band 1 schon so unheimlich gefesselt hat, habe ich den zweiten Band direkt im Anschluss begonnen. Ich musste nach dem Cliffhanger unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.

    Band zwei spielt in zwei verschiedenen Zeit: einmal in der Zeit kurz nach Lenas Flucht, der Aufnahme und das Einleben in der Rebellengruppe und dann in der Zeit ein Weilchen später: Lena ist von den Rebellen in New York eingeschleust worden und soll Julian, den Sohn eines der führendsten Politiker beschatten.

    Lena versucht währenddessen, ihre große und einzige Liebe Alex aus ihren Gedanken und Gefühlen zu verbannen, um irgendwie überleben zu können. Aber dennoch ist da immer die Hoffnung spürbar, dass er doch noch lebt. Sonst hätte sich alles andere doch einfach nicht gelohnt. Trotzdem wirkt sie kühl, zurückhaltend und unnahbar, sie hat ihr Herz für alles andere verschlossen, um überleben zu können.

    Und doch fühlt sie sich im Lauf der Geschichte zu Julian hingezogen. Doch Julian ist der Feind oder ist er auch ein Opfer? Sei es aufgrund der extremen Erlebnisse oder aus Einsamkeit – zwischen den beiden entwickelt sich – zunächst von beiden ungewollt – eine Bindung, die immer fester wird.

    Ich fand es beim Lesen zuerst ein wenig befremdlich, wie vermeintlich leicht Lena sich zu Julian hingezogen gefühlt hat. Doch man darf nicht vergessen: Lena und auch Julian wurde immer wieder gesagt, wie gefährlich Liebe ist, die extremen lebensgefährlichen Erfahrungen und auch das junge Alter kommen noch dazu.

    Lena bleibt auch im zweiten Teil die unheimliche starke und mutige Persönlichkeit, die wir im ersten Teil kennenlernen durften. Und auch die vielen anderen bisher unbekannten Charaktere, die in Band Zwei eine große Rolle spielen, bringen die Handlung gut voran. Die Stärke von Raven und Tack, die ihr Leben für ihre „Familie“ riskieren, um endlich ein besseres Leben haben zu können, beeindruckt.

    Mein Fazit: ein starker und temporeicher zweiter Teil, der einen nicht los lässt. Ich konnte auch diesen Teil nicht aus der Hand legen. Das Ende (natürlich wieder ein Cliffhanger) macht natürlich süchtig auf Band drei, den ich mir im Lauf der kommenden Woche definitiv kaufen werde. Ich muss unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht.

    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.wordpress.com

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    Katzyjas avatar
    Katzyjavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Fortsetzung
    Pandemonium

    Meine Zusammenfassung

    Nachdem Lena mit Alex aus der Stadt geflohen ist, wurde Alex geschnappt. Lena weiß nicht ob er lebt oder nicht. Sie hat es geschafft sich in den Wald zu flüchten und als sie aufwacht ist sie bei "Invaliden" aufgenommen worden. Nun ist sie einer von Ihnen und kämpft ums Überleben.Lena lernt nun eine harte Welt kennen in der man nicht mal das Hungergefühl als selbstverständlich nehmen sollte. Viele Menschen in ihrer Umgebung werden krank und überstehen den Weg durch die Wildnis nicht. Und auch Lena muss kämpfen - im Hinterkopf immer noch die Hoffnung das Alex doch noch am Leben ist!Doch viel Zeit zum nachdenken hat sie nicht, den ihr erster richtiger Auftrag wartet. Bei einer Öffentlichen Versammlung der VDFA soll Lena den Sohn der Vorsitzenden beschatten und wird so unerwartet mit ihm entführt!

    Bewertung

    In diesem zweiten Band der Amor Trilogie geht es vordergründig um Lena. Alex ist gefangen genommen worden oder Tod. Lena schließt sich den Freiheitskämpfern an und wächst so über sich hinaus. Hier wird klar das Liebe und Hass nah beieinander liegen. Was mir auch sehr gut gefallen hat war, das Freundschaft im Vordergrund liegt. Trotz schwieriger Umstände und pausenloser Verzweiflung halten sie irgendwie alle zusammen.Die Geschichte ist dieses mal in zwei sparten aufgeteilt, einmal in "damals" und in "jetzt". Anfangs hat mich das wiedermal verwirrt, weil ich bei so was immer schwer Durcheinander komme, aber es war gut zu lesen und nicht allzu verwirrend.Dieses mal steckt Lena wirklich mittendrin und bekommt einen Auftrag, bei dem sie den Sohn des Vorsitzenden beschatten soll und so mit ihm gefangen genommen wird. Viel Spannung und düstere Orte sind zu erlesen. Gewalt ist leider auch ein großes Thema, aber was soll man erwarten wenn einem die Freiheit zu denken genommen werden soll?!Gelungener zweiter Band und wiedermal mit einem Ende das einem vor die Klippe stellt!Was mir etwas gefehlt hat war am Kapitelanfang ein Auszug aus dem Buch "pssst" so wie es im ersten Band war, das hat mir sehr gut gefallen und ich hätte es gerne wieder so gehabt.

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    Miias avatar
    Miiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Lena hat in diesem Band einfach zu viel Glück. Man merkt, dass es sich hier um einen Mittelband handelt. Das Ende ist vorhersehbar.
    Lena - der Glückspilz

    Achtung! 2. Teil einer Reihe!


    Inhalt: 

    Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.



    Meine Meinung: 

    Die Inhaltsangabe des zweiten Bandes erweckt meiner Meinung nach falsche Vorstellungen. Für mich hörte es sich so an als würde Lena in IHRE Stadt zurückkehren und sich dort auf die Suche nach Alex machen. Das passiert aber gar nicht, denn eigentlich ist sich Lena sicher, dass Alex tot ist. Was wir eigentlich bekommen ist eine wechselnde Sicht - Jetzt und Damals. Damals beschreibt die Zeit als Lena knapp in der Wildnis überlebt und lernt dort zu leben und mit ihrem Verlust klar zu kommen. Im Jetzt ist sie bereits eine Widerstandskämpferin und handelt unter einer geheimen Identität, um die Pläne der Deliria-Befürworter zu verhindern. Ich denke man muss sich hier einfach bewusst sein, dass es in diesem Band viel mehr ums Kämpfen geht. Dadurch wird einem die Welt und die Gesellschaft aber auch nochmal klarer, was mir sehr gut gefällt.

    Diese Wechsel zwischen "Jetzt" und "Damals" finde ich sehr gut gelungen, weil man wieder mal die Entwicklung von Lena miterlebt. Das war im ersten Band schon gut gemacht und wird auch hier weiter konsequent verfolgt. Dennoch ist dieser Band lange nicht so gut wie der erste. Zwar sind die Geschehnisse nicht so zäh, sondern viel actionreicher, dafür wirds aber unglaubwürdiger. Das liegt einfach daran, dass Lena immer wieder in Gefahr gerät. Bestimmt 4-5 Mal steht sie kurz vor dem Tod und schwupps passiert irgendwas, was sie gerade so rettet. 1-2 Mal hätte ich das okay gefunden. Aber hier passiert es so oft, dass es einfach unglaubwürdig wird. Kein Mensch, nicht mal Lena, hat so viel Glück. 

    Und es gibt auch ein paar mehr Dinge, die ich einfach schade finde. So passieren zwei Sachen, die sehr überraschend beim Leser ankommen sollen. Diese Sachen sind aber sehr vorhersehbar. Das sind einfach solche "Geheimnisse", die in vielen Dystopien vorkommen und die auch in vielen Dystopien so zu einer Überraschung führen sollen. Wenn man also häufig in dem Genre unterwegs ist, überrascht es nicht mehr. Schade fand ich auch, dass wir von Hana gar nichts mehr mitbekommen. Sie ist jetzt wahrscheinlich geheilt. Irgendwie hätte ich mir dennoch einen kleinen Handlungsstrang aus ihrer Sicht gewünscht. 

    Ich freue mich jetzt auf den dritten Band, aber war nicht ganz überzeugt vom Zweiten. Man merkt halt bei Trilogien häufig, dass der zweite Band dazu dient eine Brücke zwischen 1 und 3 zu schaffen. Das sollte man sich manchmal sparen.


    Fazit:

    Man merkt hier, dass der zweite Band als Brücke zwischen dem ersten und dem letzten dienen soll. Die Aufteilung in "Jetzt" und "Damals" ist zwar sehr gelungen, aber es passieren zu viele glückliche Zufälle, wodurch einiges doch sehr unglaubwürdig wirkt. Ich lande hier nur bei 3 Sternen, weil dieser Band wirklich etwas schlechter als der erste war. Ich hoffe, dass der letzte nochmal alles raus reißt :)

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    kidcat283s avatar
    kidcat283vor 2 Jahren
    Zuviel Politik

    Lena, einst eine vorbildliche Person in Sachen "der Eingriff muss sein, er ist wichtig" usw. ist mit Hilfe von Alex über den Zaun geklettert. Alex hat es nicht geschafft. Er hat ihr aber signalisiert, dass sie laufen soll, und sie tut es. Völlig erschöpft wird sie schließlich gefunden und gesund gepflegt. Nun ist sie in der Wildnis und wird ein ganz anderer Mensch. Sie schließt sich dem Widerstand an und führt verschiedene Aufträge durch. Doch Alex ist immernoch in ihrem Kopf und sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass er noch lebt und sie ihn findet.

    Meine Meinung:

    Im Gegensatz zu Band 1 hat mir Band 2 nicht so gut gefallen, da ich es etwas zu kampflastig fand. Es war anfangs sehr interessant das Leben in der Wildnis kennenzulernen, denn es war völlig anders wie in der Stadt. Irgendwie hat mir der Charakter Julian auch nicht so zugesagt.
    Die Fortsetzung der Geschichte war auch mir zuviel Politik usw. und ich hoffe, dass Band 3 besser wird.

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