Lauren Oliver Panic - Wer Angst hat, ist raus

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Inhaltsangabe zu „Panic - Wer Angst hat, ist raus“ von Lauren Oliver

Von Bestseller-Autorin Lauren Oliver ("Wenn du stirbst", "Delirium"): eine Geschichte so gefährlich wie Russisch Roulette! --- PANIC verändert alle(s). HEATHER hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist. DODGE war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen.

Panic war für mich ein spannender Roman, war aber an vielen Stellen, wie auch am Ende, viel zu vorhersehbar.

— Avalee
Avalee

Kurzweilig & tolle Charaktere!

— lizzie123
lizzie123

Spannung war vorhanden und auch die Idee fand ich interessant ... leider wurde einiges an Potenzial verschenkt und das Ende war merkwürdig.

— hallolisa
hallolisa

Ich hatte etwas anderes erwartet. Es gab leider auch einige Längen, zu wenig Spannung und es war zu vorhersehbar, an sich aber ganz OK.

— steinchen80
steinchen80

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  • Panic - Das Spiel für Unerschrockene

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Avalee

    Avalee

    19. July 2017 um 18:03

    Heather tritt aufgrund einer Kurzschlussreaktion dem Spiel Panic bei. Erst im Verlauf des verbotenen Spiels merkt sie, dass sie das Preisgeld, das dem Gewinner winkt, bitter nötig hat, um mit ihrer kleinen Schwester von ihrer verantwortungslosen Mutter fortzukommen. Dodge plant schon seit Jahren, an dem gefährlichen Wettkampf teilzunehmen. Während des Spiels verliert er jedoch seine „moralische“ Unterstützung, ist dadurch aber nicht weniger entschlossen, zu gewinnen – auch wenn es ihm um etwas ganz anderes als ums Geld geht. Heather ist eine sympathische Person und hat ihr Herz am rechten Fleck. Leider versinkt sie aber des Öfteren in Selbstmitleid, was ihr von ihrem besten Freund im Verlauf der Handlung sogar vorgeworfen wird. Dodge ist hingegen weniger sympathisch, auch wenn seine Motive verständlich erscheinen und sicherlich ebenfalls durch die Liebe zu begründen sind.Panic war für mich ein spannender Roman, war aber an vielen Stellen, wie auch am Ende, viel zu vorhersehbar. Außerdem ist der Schluss – mit dem Hintergrund der vorangegangenen Geschehnisse – für meinen Geschmack zu rosig ausgefallen. Es fehlte gewissermaßen der düstere Punkt. Darüber hinaus hätte ich mir gewünscht, dass das Spiel Panic mehr Aufgaben für die Teilnehmer zu bieten gehabt hätte. Trotz allem ist dieser Jugendroman (auch für die jüngere Jugend) lesenswert.

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  • leider etwas enttäuschend

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    theresa_st

    theresa_st

    06. June 2017 um 21:39

    Das Cover passt sehr gut zum Buch. Die Farbe finde ich ansprechend. Die Klippenszene - der Anfang vom Spiel - passt auch gut. Was mir gerade auffällt, da ist ja ein Mädchen im Hintergrund (lustig, dass mir das vorher noch nie aufgefallen ist^^). Der Schreibstil war flüssig und einfach. Das Buch ist chronologisch unterteilt mit dem aktuellen Datum der Handlung. Geschrieben wurde die Geschichte aus der Sicht der Erzählerin, die aber immer wieder zwischen der Sicht von Heather und Dodge wechselt - gekennzeichnet durch eine jeweilige Überschrift. Zu Beginn ist Heather ziemlich am Boden - wegen einem Jungen - und beschließt daraufhin bei Panic mitzuspielen. Das Geld könnte sie auf alle Fälle gut gebrauchen. Denn ihre Mutter ist nicht besonders oft mütterlich und dann gibt es da natürlich auch noch ihre kleine Schwester Lily. Dann gibt es da noch Dodge, der ganz andere Gründe hat am Spiel teilzunehmen. Seine Motive sind zu Beginn ziemlich düster. Er schafft es aber schließlich darüber hinwegzukommen und findet schließlich auch Freunde und kann Natalie nah sein. Bishop und Heather kennen sich schon ewig. Er ist ein wenig der Beschützertyp. Seine Macke mit den vielen Autos fand ich zimlich lustig. Die Geschichte selbst war irgendwie ein wenig anders, wie ich erwartet hätte. Habe kurz davor den Film "Nerve" geschaut, wo es auch (wieder etwas anders) darum geht seine Ängste zu überwinden. Der Film war echt toll und so bekam ich Lust dieses Buch endlich vom SuB zu befreien und so vielleicht etwas ähnliches nochmal in Buchform zu lesen. Die Aufgaben bei Panic waren ziemlich gleich am Anfang nicht mehr ganz ohne. Bald wurde es dann auch schon wirklich gefährlich. Dazwischen gab es aber irgendwie einiges an Längen. Zudem konnte ich die Liebe zwischen den verschiedenen Charakteren nicht wirklich nachempfinden. Das Ganze hat mir dann ein wenig den Spass verdorben. Zudem war das eine große Geheimnis eines Charakters für mich als Leser ziemlich offensichtlich und ich war dann ein wenig genervt von Heathers unwissender Art.   Fazit: Leider wurde ich etwas enttäuscht - daher gebe ich 3 von 5 Sternen ;)

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  • LovelyBooks Hörbuch-Challenge 2017

    Der Vorleser
    Ginevra

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2017 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 01.01. und 31.12.2017 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. Neu: Bis zu drei Hörspiele dürfen auch kürzer als drei Stunden sein! (sonst ist es zu schwierig, welche zu finden). 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind.  Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: Aglaya ban-aislingeach black_horse BellastellaBuchgeborene   Buecherwurm Cathy28 capcola ChattysBuecherblog ChrischiD Cornelia_Ruoff CorniHolmes danielamariaursula Foerdebuch Gelegenheitsleseratte Ginevra Gruenente HeyyHandsome Joolte Kleine1984 Kuhni77 lenisvea leniks Lesebiene27 Letanna loveYouknowMe Luiline LunaLuo Meiky MelE Michicorn MissWatson76 MissStrawberry monidaMrslaw MsChili Nelebooks Nele75 OnlyHope1990 parden Pucki60 robberta sChiLdKroEte Schluesselblume Schnapsprinzessin Seelensplitter Smilla507 Steffi_LeyererTalathiel Thaliomee walli007 Wedma zazzles

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  • Ein Buch, das mich nicht überzeugen konnte. Meh.

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Sleepintheuniverse

    Sleepintheuniverse

    03. May 2017 um 21:25

    Meine Meinung: Puh. Das Schreiben dieser Rezension hat sich als äußerst schwierig herausgestellt. Ich konnte einfach kaum etwas mit dem Buch anfangen. Hier seht ihr warum: Zunächst: Mir haben die Charaktere dieses Buches überhaupt nicht gefallen. Sie waren langweilig und oberflächlich. Auch wenn man im Laufe des Buches Hintergrundinformationen zu Heather und Dodge bekommt, konnte ich ihre Handlungen im Laufe des Buches kein Stück nachvollziehen. Sie blieben für mich einfach öde, egal wie viele Probleme und Sorgen sie hatten. Heather ist einfach nur nervig gewesen. Andauernd ist sie am nörgeln, darüber, dass sie nicht so hübsch ist wie die anderen Mädchen oder darüber, dass ihr Exfreund jetzt eine neue Freundin hat. Sie lebt mit ihrer Schwester und ihrer dauerhaft betrunkenen Mutter in einem alten Wohnwagen. Da Lily, ihre Schwester, allmählich älter wird, distanziert sie sich von Heather. Die Mutter der beiden interessiert sich nicht für sie. Ihr Leben ist nicht schön, das muss ich zugeben, doch wenn ich in ihrer Situation wäre, würde ich doch gerade deshalb nicht bei Panic mitmachen! Wer kümmert sich dann um Lily, wenn Heather bei einem LEBENSBEDROHLICHEN Spiel etwas passiert wäre? Die Mutter eher nicht. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Ihre besten Freunde Nat und Bishop waren mir dann schon eher sympathisch. Ein Buch mit den beiden als Protagonisten hätte mir dann schon besser gefallen. Obwohl Nat anscheinend unter Stimmungsschwankungen litt, fand ich ihren Traum, aus der Stadt hinauszukommen und Model zu werden realistischer als fast alles andere in diesem Buch. Die Stadt in der sie leben ist eine bewohnte Müllhalde, wer würde da nicht weg wollen? Bishop fand ich außerdem ziemlich cool. Er ist zwar anfangs noch unwichtig, wird aber noch wichtiger. Ich fand ihn als einzigen wirklich authentisch und sympathisch. Dodge, der zweite Protagonist des Buches, machte das ganze auch nicht besser. Er machte am Anfang des Buches eine drastische Entwicklung durch – vom seltsamen Einzelgänger in die Clique von Heather und ihren Freunden. Rein theoretisch wäre das ja möglich, man freundet sich an und findet (neue) Freunde. Bei ihm wurde dieser Schritt jedoch einfach übersprungen, habe ich das Gefühl. Er war auf einmal mit ihnen befreundet und jeder vertraute ihm. Das fand ich dann schon seltsam. Dodge hat wie Heather auch Probleme mit seiner Familie. Seine ältere Schwester kann seit einem Unfall ihre Beine nicht mehr bewegen und er will alles dafür tun, dass alles wieder wie vor dem Unfall wird. Dieser Unfall fand bei Panic statt, ein paar Jahre bevor das Buch spielt, und Dodge macht sozusagen aus Rache für seinen Schwester mit. Was ich verwirrend fand, waren die sonstigen, unwichtigen Nebenfiguren des Buches, die nur einmal kurz angekratzt wurden. Nach der Hälfte des Buches bin ich mit den Namen immer noch nicht durchgestiegen und erst zum Ende hin, wo es ja dann schon zu spät war, wusste ich wer gemeint war. Außerdem war im ganzen Buch kaum Spannung vorhanden. Bei einem Buch mit dem Namen „PANIC“ hätte ich nervenaufreibende Handlungen erwartet, wegen denen man sich nicht mehr vom Buch lösen kann und mit den Protagonisten mitfiebert. Leider herrschte hier Fehlanzeige. Selbst die Mutproben, die den Inhalt des Spiels darstellten waren nicht so spannend, wie man es vielleicht erwartet hätte. Was ich gut finde: Das Buch behandelt das Thema Familie und Freundschaft auf sehr intensive Weise. Auch wenn mich viel am Buch gestört hat, fand ich Heathers Loyalität zu ihrer Schwester toll und der Zusammenhalt der beiden begeisterte mich. Auch die Flüchtigkeit von oberflächlichen Freundschaften und in wie weit tiefe Freundschaften halten wurde thematisiert. Diese Punkte haben mich wohl auch das ganze Buch durchlesen lassen. Die Geschichte wurde aus zwei Perspektiven erzählt – aus der von Dodge und von Heather. Somit konnte man Einblicke in geheime Pläne von beiden Protagonisten, als auch in ihre Gefühle bekommen. Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich das Buch nur wegen Lauren Oliver, der Autorin, gelesen habe. Viele waren von ihrem Buch „Wenn du stirbst…“ sehr begeistert (Das Buch wurde ja verfilmt! Es gibt sogar schon einen deutschen Trailer!). Diesem Buch werde ich wohl noch eine Chance geben, weil mich das Thema sehr interessiert, andere Bücher von Lauren Oliver werde ich aber erstmal umgehen. Fazit: „Panic“ war ein Buch, für das ich viel zu hohe Erwartungen hatte, und das mich dann sehr enttäuscht hat. Ich fand die Auseinandersetzung mit den Themen Familie und Freundschaft sehr schön und auch die Erzählart aus verschiedenen Perspektiven war für mich ein Pluspunkt des Buches. Leider waren die Protagonisten oberflächlich, unrealistisch und langweilig. Es gab außerdem zu wenig Spannung im Buch. Aufgrund dieser Argumente vergebe ich 2 Sterne.

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  • Unterhaltsames Buch mit kreativen Einfällen

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    LisaSonnenschein

    LisaSonnenschein

    19. April 2017 um 12:01

    Jedes Jahr in den großen Ferien können Schüler der Abschlussklasse an Heathers Schule an einem Spiel teilnehmen - "Panic" besteht aus einer Reihe tödlicher Mutproben, deren Gewinner eine stolze Geldsumme mit nach Hause nehmen kann. Heather hatte eigentlich nie vor, bei Panic mitzuspielen, aber als es um den Sprung von einer Klippe geht, der als Anmelderitus dient, sieht sie sich auf einmal selbst auf dem Felsen stehen...Das Buch ist unheimlich eingängig geschrieben und lässt sich prima "zwischendurch" weglesen - die Geschichte erinnert ein klein wenig an "Nerve", allerdings ist die Sicht der Dinge unter mehreren Personen aufgeteilt und nicht auf Heather konzentriert. Wir lernen die Motive unserer Protagonistin Heather, ihrer besten Freundin Natalie, und Dodge kennen - diese Motive machen auch den eigentlichen Reiz der Geschichte aus. Wofür bin ich bereit, mein Leben zu opfern? Was ist mir im Leben wichtig? Wo will ich hin?Keiner der Jugendlichen hat eine einfache Vergangenheit, alle hätten einen guten Grund, das Geld gewinnen zu müssen und diese dramatischen Beweggründe sind unheimlich berührend und emotional dargestellt, das hat eine sehr realitätsnahe Komponente in das Buch mit hineingebracht.Leider ging das auf Kosten der eigentlichen Prüfung - "Panic". Die spannenden (und wirklich kreativen) Aufgaben waren teilweise nicht so ausgeschmückt, wie sie es verdient hätten, und so blieb teilweise die Spannung aus. Auch einige Wendungen schienen mir vorhersehbar, das sorgte für Stellen im Buch, die ich mit neutraler Stimmung und ohne den "Ich muss sofort wissen, wie es weitergeht!"-Effekt gelesen habe.Das alles hat meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan - "Panic" ist ein unterhaltsames, teilweise emotionales Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe. Dafür waren ein lockerer Schreibstil, sympathische Charaktere (ohne das lästige Rumgejammer bei jeder Gelegenheit) und eine tolle Idee für die Handlung verantwortlich. Das perfekte Buch zum Abschalten im Osterurlaub :).

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  • Sehr ergreifendes Buch!

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Emmy29

    Emmy29

    15. February 2017 um 14:42

    Bei Panic ist zwar der Gewinn hoch, allerdings auch der Einsatz. Heather und Dodge machen trotzdem mit und müssen sich den verschiedenen Aufgaben stellen, die viel Mut erfordern. Ich habe das Spiel Panic etwas anders vorgestellt, als ich den Klappentext gelesen habe, aber ich fand es trotzdem gut. Bei Panic gibt es immer wieder neue Aufgaben, welche man erledigen muss, um weiter zu kommen. Wenn man diese nicht erledigte, war man raus und hatte nicht mehr die Chance auf das Preisgeld. Ich fand Heather sehr sympathisch, auch wenn sie manchmal schon etwas naiv war. Bei vielen Situationen vertraute sie anderen Personen sehr schnell und verzieh ihnen auch wieder. Allerdings bewundere ich sie bei manchen Situationen auch, weil sie so mutig ist. Ich fand auch gut, dass nicht nur das Spiel im Buch vorkam, sondern dass wir auch in dem Leben von Heather und Dodge hinein blicken können.  Fazit: Das Buch ist wirklich sehr spannend und lässt sich schnell lesen. Für Personen die die Bücher "die Auslese" super fanden ist das auf jeden Fall etwas :)

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  • Panic - Wer Angst hat, ist raus

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Esme--

    Esme--

    31. January 2017 um 19:51

    Inhalt: In dem kleinen Städtchen Carp gibt es nicht viel, was Freude bereitet. Die Einwohner sind arm, die finanzielle Situation der Familien nicht selten prekär . Viele Jugendliche wissen nicht, wie sie aus diesem Loch der Einsamkeit und Lieblosigkeit herauskommen können. Sie langweilen sich. Doch es gibt da dieses Spiel: Panic. Panic beginnt jedes Jahr am ersten Tag nach Schulabschluss und geht bis zum Ende des Sommers. Es beginnt mit dem Sprung von einer steilen Klippe in den Badesee. Danach folgen weitere Prüfungen, die nicht selten tödlich enden. Dieses Jahr möchte auch Heather dabei sein. Sie möchte ihrem Ex-Freund Matt etwas beweisen. Auch ihre beste Freundin Nat möchte den Wettgewinn für sich einstreichen, um ihrer Karriere als Model eine Zukunft zu geben und dann gibt es da noch Dodge, dessen Schwester seit einem Autounfall ihre Beine nicht mehr spürt. Er nimmt aus Rache teil … Wichtigste Charaktere: Heather fühlt sich – trotz enger Freunde – ungeliebt. Die Schwester wird langsam erwachsen und verhält sich distanziert, der Freund entscheidet sich für eine andere, die „einfach etwas an sich hat“ und die besten Freunde finden nach und nach einen Menschen, mit dem sie eine Beziehung planen. Nat, Heathers beste Freundin, möchte so gerne Model werden. Sie hat ein schlechtes Selbstbewusstsein, viele Ängste plagen sie. Doch trotz ihrer vielen Schwächen beweist sie jeden Tag von Neuem ihren Mut. Das kostet sie viel Kraft. Bishop ist Heathers engste Bezugsperson. Er ist ihr bester Freund und ihr Vertrauter. Er sorgt sich um Heather. Von Panic hält er nicht viel. Doch er möchte für seine Freundin da sein und ihr helfen soweit es nur geht. Bishop sorgt sich nicht groß darum, wie er auf andere Menschen wirken könnte. Er geht auch ungewaschen, mit Pyjamahose und Flip Flops vor die Tür. Dodges Schwester ist bei einem Autounfall verunglückt. Seitdem leidet sie unter Muskelschwund. Dodge liebt seine Schwester über alles. Sie ist die wichtigste Bezugsperson in seinem Leben. Die Mutter schläft mit diversen Liebhabern und kümmert sich kaum um die Familie. In seiner Vergangenheit ist Dodge oft verprügelt worden. Er war immer der Außenseiter. Bis er bei dem Spiel Panic auf Heather, Nat und Bishop trifft. Die Welt: Lauren Oliver siedelt ihre Geschichte in dem 12.000 Einwohner großem Städtchen Carp an. Carp liegt mitten im Nirgendwo. Die Bewohner leben in ärmlichen , unsicheren Verhältnissen Auf den Straßen liegt Dreck, die Wohnungen selbst sind oft vermüllt. Viele der Eltern kümmern sich um ihre Bedürfnisse, anstatt die ihrer Kinder wahrzunehmen. Hier gibt es das Spiel Panic, welches einmal im Jahr von zwei Schiedsrichtern geleitet wird. Es gibt keine offiziellen Regeln. Die ungeschriebenen Gesetze sind jedoch klar definiert: Die Schiedsrichter bleiben stets unbekannt. Keiner darf über das Spiel ein Wort nach außen verlieren. Der Wetteinsatz wird von den aktuellen Schülern geleistet. Ein Dollar pro Schultag von September bis Juni muss in den Topf gezahlt werden. Der Gewinner von Panic bekommt nach Abzug der Spesen und der Schiedsrichterentlohnung den Einsatz. Wer gegen die Regeln verstößt wird hart bestraft. Schreibstil: Lauren Oliver schafft für ihren Roman ein sehr passendes Setting.  Die Charaktere leben in einer Welt, die es nicht immer gut mit ihnen meint. Jeder hat hier sein Päckchen zu tragen. Viele leiden unter Einsamkeit. Schuld daran sind wohl die ärmlichen Verhältnisse, die Tatsache, dass jeder Zuneigung und Liebe sucht und dabei diejenigen vernachlässigt, die sich in der unmittelbaren Nähe befinden. Diese Lieblosigkeit, die Armut und auch die Tatsache, dass in Carp nie etwas neues passiert, sind wohl Gründe dafür, dass das Spiel Panic jedes Jahr wieder ins Leben gerufen wird. Panic ist gut durchorganisiert. Auch, wenn die Spiele gefährlich und illegal sind und auch wenn die Polizei schon oft auf den Plan gerufen wurde, so gibt es nie Zeugen. Das Spiel geht weiter, notfalls an einem anderen Ort und notfalls müssen ein paar Leute bestraft werden, damit sie sich an die Regeln erinnern. Der Sprung von der Klippe ist stets der Auftakt. Hier zeigt sich bereits wer auch für weitere Prüfungen Mut zeigen wird. Doch es folgen weitere. Ein Einbruch beim gefürchteten Einsiedler der Stadt, der bissige Hunde im Garten hält und das Gewehr zu nutzen weiß, sei hier als Beispiel genannt. Auch die Prüfung die darin besteht über ein Brett welches zwei Wassertürme miteinander verbindet, fünfzehn Meter über dem kalten Asphalt der Straße zu balancieren sorgt für Panik unter den Mitspielern. Die Stimmung ist also eher düster und furchteinflößend. Gerade zu Anfang misstraut man vielen der Charaktere, was die Identifikation des Lesers mit den Figuren erheblich erschwert . Doch Lauren Oliver findet auch hier ein Gleichgewicht. Spätestens nach einigen Seiten wird man als Leser Verständnis entwickeln. Man wird die Motivation der Helden verstehen und Vertrauen zu ihnen gewinnen. Man wird hoffen, dass sie den Absprung vom Spiel schaffen, bevor es zu spät ist. Doch schnell wird man auch erkennen, dass ein Ausweg aus der Situation unmöglich erscheint. Auch für Leser, die sich nach einer gefühlvollen Komponente sehnen, bietet die Geschichte einen kleinen Nebenplot. Jeder der Charaktere ist auf der Suche nach Liebe und Zuneigung. Ob die einzelnen Charaktere jedoch ihr Glück finden werden, das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Fazit: Lauren Olivers Welt ist düster und verhangen. Eine bildgewaltige und düstere Charakterstudie. Die äußere Welt wird zum Symbol für die innere Realität der Figuren. Das Spiel Panic sorgt mit seinen Prüfungen und den gut durchorganisierten Regeln für einen durchgehend fesselnden Plot. Anfangs schwankt der Leser zwischen Identifikation und Distanz zu den Figuren. Danach zittert und bangt man aber mit ihnen. Ein spannender Roman, mit einem gut durchdachten Plot, den ich durchweg empfehlen kann.

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  • Gelungenes Buch mit mehr Potenzial

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    buecherwuermchenxlara

    buecherwuermchenxlara

    19. January 2017 um 19:57

    „Und zum ersten Mal während des gesamten Spiel verspürte er sie: Panik, die sich in seiner Brust ausbreitete, ihm bis in die Kehle kroch.“ Die Story: Mittlerweile ist es für die meisten Schulabgänger eine Art Ritual den Sommer über an Panic teilzunehmen. Der Gewinn ist ein riesiger Batzen Geld – meist die einzige Chance aus der Kleinstadt rauszukommen. Die Teilnehmer werden mit ihren Ängsten konfrontiert um weiterzukommen. Doch dieses Jahr ist es anders. Die Motive sind Rache; die Aufgaben tödlich und die Spieler werden unerbittlich an ihre Grenzen getrieben. Panic artet aus. Doch die Spieler gehen weit um zu gewinnen; notfalls auch über Leichen. Anfangs ist Panic nur ein Spiel, doch die Beweggründe ändern sich und das Spiel auch. Man kämpft mit den Charakteren um den Gewinn und lernt dabei, wie weit Menschen wirklich für einen Sieg gehen würden. In diesem Sinn ist das Buch sehr glaubhaft geschrieben und wenn Fragen aufkommen, können sie plausibel beantwortet werden. Zudem gehört zu der eigentlichen Story um die Aufgaben auch noch Liebe, Freundschaft, Betrug und Verrat. Meist ist es sehr verworren, doch an einigen wichtigen Stellen, erkennt man die Auflösung schon viel zu schnell, was die Spannung nimmt. Spannend ist es allgemein auch nicht durchgehend, denn zwischen den Aufgaben, die teilweise etwas kurz geraten, passiert viel nicht allzu wichtiges, was die Story zwar breitflächig macht, aber auch verlangsamt. Die Charaktere: Die zwei Hauptprotagonisten sind Dogde und Heather. Über sie lernt man am meisten; man versteht sie, auch wenn der Funke von Charakter zu Leser nicht immer sofort überspringt. Obwohl jeder Spieler für sich kämpft, schließen sich Bündnisse oder neue Feindschaften; es ist interessant diese Entwicklung zu verfolgen. Aber nicht nur die Beziehungen der Charaktere verändern sich, sondern auch die Charaktere selbst. Immerhin werden sie an ihre Grenzen getrieben; ihren schlimmsten Ängsten ausgesetzt – eine Veränderung des Wesens ist hier passend. Lauren Oliver inszeniert diese Veränderung sehr gut – auch, wenn etwas in den Charakteren verändert wird, bemerkt man es manchmal erst später. Wer wächst oder an Panic zu Grunde geht, bleibt bis zum Schluss (meinstens) nicht vorhersehbar. Der Schreibstil: ‚Panic’ wird aus der unpersönlichen Sicht erzählt. Im Rahmen dieser Erzählweise stehen abwechselnd Heather oder Dodge; über wen man gerade etwas erfährt steht immer über den Kapiteln. Lauren Oliver hat diese Sicht passend gewählt, denn so werden sowohl Gefühle, als auch die Empfindungen der Nebencharakteren gleichzeitig deutlich. Man bemerkt mehr, als der jeweilige Charakter im Zentrum, ist ihnen manchmal sogar einen Schritt voraus und kann neue Vermutungen aufstellen. Fazit: ‚Panic’ ist ein Roman, der den Lesern begreiflich macht, wie weit Menschen gehen um das zu bekommen, was sie unbedingt wollen. Die Story ist mitreißend und interessant, teilweise erahnt man vieles aber schon lange im Vorfeld und sie würde auch nicht vollkommen ausgenutzt, denn die ‚Panik’, die bei dem Spiel aufkommen soll, tut es manchmal nicht. Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :) http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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  • Super spannend!

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Butterblume89

    Butterblume89

    18. September 2016 um 11:13
  • Hast du Angst?

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    dia78

    dia78

    31. August 2016 um 17:38

    2014 erschien das Buch "Panic - Wer Angst hat ist raus"  in der englischen Originalausführung unter dem Namen "Panic" im HarperCollins Children's Books Verlag. Ebenso erschien 2014 das Buch in deutschsprachiger Ausführung das Buch von Lauren Oliver im Carlsen Verlag.Im Ort Carp gibt es seit Jahren ein Spiel, welches keiner mehr so genau weiß, wie und wann es begann. Die Schüler der jeweiligen Abschlussklasse spielen über den Sommer das Spiel Panic. Man bekommt verschiedene Aufgaben gestellt, entweder leichte oder schwere und muss sie  ohne seine Angst zu zeigen bewältigen. Die letzten Teilnehmer treffen im Duell aufeinander und der Sieger erhält das Preisgeld. Dieses Jahr treten auch wieder einige Schüler an und sind mehr oder weniger erfolgreich. Vor alles Heather und Dodge setzen alles daran zu gewinnen, auch wenn ihr Streben jeweils unterschiedlicher nicht sein könnte. Aber eines ist sicher, das Spiel ändert das Leben eines jeden der mitspielt.Der Autorin ist es gelungen einen sehr spannenden und zum Nachdenken anregendes Jugendbuch zu schreiben. Denn nicht immer ist es das schlauste, sich der großen Menge einfach anzuschließen, denn so kann es sein, dass man neue Probleme immer wieder neu geliefert bekommt.Heather, ein Mädchen, welches eigentlich gar nicht teilnehmen wollte, aber am Tag des Beginns von ihrem Freund verlassen wird und so stürzt sie sich einfach vor Liebeskummer in diese Aufgaben. Um sich zu beweisen, dass sie mehr drauf hat, als nur mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in einer Wohnwagensiedlung zu leben. Sie macht von allen Beteiligten den größten Sprung, da sie von der unsicheren und selbstlosen Person, sich zu einer Person wandelt, die für sich und andere einsteht und mit jeder Aufgabe sicherer und selbstbewusster wird.Dodge, ein Junge, welcher aus einem sehr gefährlichen, eigentlich ja selbstmörderischen Grund mitmacht ist das genaue Gegenteil von Heather. Er strotzt eigentlich vor Selbstbewusstsein, außer er trifft auf Natalie. Dodge möchte den Unfall seiner Schwester rächen, die nach diesem an den Rollstuhl gefesselt ist. Doch wie gesagt, auch das Spiel läuft ab und zu nicht so, wie er es sich wünscht.Die Geschichte ist spannend und mit reißerisch geschrieben. Durch die lockere Wortwahl und die vielen Dialoge fliegt man förmlich durch das Buch. Es nimmt einem die Geschichte gefangen und erst mit den letzten Seiten lässt es einem wieder los.Jeder, welche spannende Jugendbücher gerne liest, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Sie können damit einfach nichts falsch machen. 

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  • Gemischte Gefühle

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Ywikiwi

    Ywikiwi

    31. August 2016 um 11:37

    PANIC verändert alle(s). HEATHER hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist. DODGE war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen. Meine Meinung: Es hätte so gut werden können! Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, dachte ich nur: WOW! Das ist doch mal genau ein Buch nach meinem Geschmack. Ich liebe alles, was irgendwie in die Richtung „Reality Game“ geht und auch hier klang die Handlung einfach nach jeder Menge Spannung und Überraschung. Doch leider habe ich mich da etwas getäuscht. Einerseits ist es zwar wirklich ein sehr fesselndes und unterhaltsames Buch, andererseits ist es leider viiiiel zu vorhersehbar. Ich war nicht eine Sekunde lang überrascht und das ist - gerade eben bei so einer Thematik - einfach SCHADE! Dabei bietet die Handlung so viel Potenzial! Und es wird auch wirklich versucht Plot-Twists einzubringen, nur leider waren diese einem eben von vorneherein klar. Jeder, der nur ansatzweise mal ein Jugendbuch, mit solch einer Thematik gelesen hat, wird wissen worauf dieses und jenes hinausläuft. Das bin ich so gar nicht gewohnt von der Autorin. Auch die Charaktere blieben allesamt etwas farblos. Aber das hat mir gar nicht so viel ausgemacht. Man kann ihre Beweggründe doch größtenteils verstehen. Und Heather hat mir als Hauptcharakter eigentlich auch sehr gut gefallen, ich habe mit ihr gelitten und gehofft. Dodge dagegen war etwas merkwürdig. :D Einen Pluspunkt gibt es (wie eigentlich immer bei mir) für: Perspektivenwechsel! ♥ Ein bisschen Liebe wurde natürlich auch gestreut, aber ohne aufdringlich zu wirken. Der Fokus lag halt bei etwas anderem. Das war okay. An sich hat mir dieses Buch also gut gefallen. Die Aufgaben, die die Teilnehmer bestreiten müssen, sind teilweise schon ziemlich krass und es war spannend ihre Erfolge oder auch Misserfolge mitzuerleben. Fazit: Für Fans der Autorin sicherlich eine gute Option, für mich nicht unbedingt ein „Must-Have“. Es hat schon Spaß gemacht zu lesen, aber wirklich umgehauen hat es mich nicht. Wie sagt man so schön? Ein nettes/leichtes Buch für zwischendurch. ;) ► 3 Sterne

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  • Beklemmende Charaktere, gefährliches Spiel - wenig Spannung

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    SinjeB

    SinjeB

    19. August 2016 um 11:16

    Heather wollte eigentlich gar nicht mitmachen bei dem verbotenen Spiel, das jeden Sommer die Schulabgänger in Atem hält. Aber sie erträgt es nicht mehr, ihre Mutter Tag für Tag zugedröhnt zu sehen und mitzuerleben, wie sie selbst und ihre jüngere Schwester vor die Hunde gehen. Das Spiel sieht sie als Chance, zu entkommen. Der Gewinn, der wartet, ist hoch. Aber auch der Einsatz. Das weiß Dodge nur zu gut. Denn seine Schwester verunglückte in der Endrunde und sitzt seitdem im Rollstuhl. Und genau bis in die Endrunde will Dodge es schaffen, um sich zu rächen. Nur stellen die jungen Leute im Laufe des Spiels fest, dass sie eigentlich keine Einzelkämpfer sein wollen, sondern irgendwie im selben Boot sitzen. "Panic" ist das erste Buch, das ich von Lauren Oliver gelesen habe. Mitgerissen hat es mich nicht, weder mit seiner Handlung noch mit frischer Sprache. Die beklemmenden Hintergründe der Charaktere machen die Geschichte zu schwer verdaulicher Kost, auch die abwechselnden Sichtweisen von Heather und Dodge sorgen da nicht für wesentliche Auflockerung. Spannung wollte bei mir trotz der gefährlichen Aufgaben, denen sich die Spielteilnehmer stellen müssen, nicht aufkommen, und im Handlungsverlauf habe ich mehr und mehr das Interesse an den Figuren und ihren neugeordneten Beziehungen verloren. Vielleicht erwischte mich das Buch auch nur auf dem falschen Fuß, aber von einer Leseempfehlung nehme ich Abstand.

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  • Weder bombastisch noch schlecht...

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Buchharmonien

    Buchharmonien

    15. August 2016 um 12:27

    REZENSION Ein weiterer Jugendroman von Lauren Oliver, die bereits "Wenn du stirbst" und "Delirium" schrieb. Ich bin begeistert davon, wie sie Gefühle und vor allem Angst beschreibt. Niemand in diesem Buch empfindet das Gleiche, wenn er in Panik gerät. Auch die Situationen sind manchmal aus keiner bestimmten Sicht gezeigt, sondern ziemlich unpersönlich und geben allgemeine Informationen wider, die man sonst komplizierter hätte einbauen müssen. Das ist eine gute Lösung, um nicht noch häufiger zwischen Dodge und Heather hin und her wechseln zu müssen, doch gerade mit diesen Szenen habe ich mich beim lesen dann schwer getan.   Die Figuren sind mir nicht alle sympathisch, aber das ist wohl in keinem Buch der Fall. Natlie ist mir ein bisschen zu ängstlich gezeigt worden, allerdings hat auch sie ihre Stärken und ist zwar nicht meine Lieblingsfigur geworden, aber ich würde sie jetzt nicht von einer Klippe stoßen. Dass Dodge ganz am Schluss seine Rachegedanken doch noch vergisst und sich auf seine Liebe und seine Freunde konzentriert, ist toll, denn er hat so süße Eigenschaften, die manchmal in seinem Zorn untergehen. Außerdem hat er Angst vor etwas so banalem wie einer Spinne, was ihn in meinen Augen irgendwie natürlicher werden lässt.  Heathers Entscheidung bei den Spielen mitzumischen ist meines Erachtens auf Matts Mist gewachsen, auch wenn sie später einen triftigen Grund bekommt, mitzumachen. In vielen Situationen hat sie zwar Angst, aber sie überwindet sie immer. Das ist eine sehr schöne Eigenschaft, finde ich. Bishop ist für mich irgendwie ein bisschen wie ein großer Bruder. Er neckt Heather, bringt sie zum Lachen und will sie beschützen. Ich verstehe zwar nicht, warum er mit einem anderen Mädchen zusammen ist, aber in Heather verliebt ist, doch er ist mir ziemlich sympathisch. Er lügt, aber nur gezwungenermaßen und dass er es zugibt, für seine Fehler grade steht (vor allem wie er das macht), ist ja so süß.  Insgesamt fand ich das Buch weder bombastisch noch schlecht. Aber es erzählt eine spannende Geschichte über Angst, Freundschaft, Liebe und Mut. J.Jasmin

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  • Positiv überrascht!

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Flaming_Arrow06

    Flaming_Arrow06

    01. August 2016 um 13:12

    „Panic – Wer Angst hat, ist raus“ ist das zweite Buch, das ich von Lauren Oliver gelesen habe. Das erste war „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“. Während mich letzteres nicht wirklich überzeugen konnte, begeisterte mich „Panic“ bereits von den ersten Seiten an. Obwohl ich sehr skeptisch an dieses Buch heran ging, konnte mich augenblicklich der fesselnde Schreibstil von Panic begeistern. Trotzdem brauchte ich etwas, bis ich in die Geschichte selbst hinein fand. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Zum einen aus Heathers und zum anderen aus Dodges. Beide haben es nicht sonderlich leicht in ihrem Leben. Während Heather mit einer Alkohol- und Drogensüchtigen Mutter zu kämpfen hat, kümmert sich Dodge gemeinsam mit seiner alleinerziehenden Mutter, um seine Schwester, die zwei Jahre zuvor bei einem Unfall schwer verletzt wurde und seither im Rollstuhl sitzt. Beide Charaktere machen aus unterschiedlichen Gründen bei dem geheimnisvollen Spiel „Panic“ mit, welches jeden Sommer stattfindet. Der Gewinner erhält dieses Mal 67.000 Dollar. Doch wer glaubt Panic sei ein harmloses Spiel, der wird bald eines besseren belehrt – Panic ist nichts für Feiglinge und Angsthasen, und in jeder Runde scheiden Spieler aus. Sowohl Heathers als auch Dodges Sichtweise sind sehr interessant und man erhält einen guten Eindruck von den beiden Charakteren, ihrem Leben, ihren Wünschen und ihrer Antriebskraft im Leben. Der Autorin gelingt es, hier ein Band zwischen dem Leser und den Charakteren zu knüpfen, durch das man als Leser mit den beiden Charakteren mitfühlt und vor allem während des Spiels, um sie bangt und mit ihnen mitfiebert. Die Geschichte verwebt sich sehr geschickt ineinander und es bleiben keine Fragen offen. Mit jeder umgeblätterten Seite wurde ich neugierig darauf, wie es weiter geht, was die Punkterichter von „Panic“ als nächstes für die Kandidaten geplant haben und wie weit die Kandidaten bereit sind zu gehen. Sind sie bereit für einen Sieg ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Ich mochte dieses Buch wirklich gerne, vor allem, weil es ein gutes Tempo vorgibt und einem als Leser nie langweilig wird - man hat nie das Gefühl, jetzt ist die Puste raus. Aufmerksamen Lesern werden hier natürlich nicht die Hinweise auf einen der Punkterichter entgehen, trotzdem stört es nicht. Bis zum Schluss hält die Spannung an und überrascht am Ende vielleicht manch einen Leser mit der einen oder anderen Wendung, die man so nicht vermutet hätte. Alles in allem muss ich sagen, dass mir Panic wirklich einige tolle Lesestunden beschert hat. Wer von diesem Buch abgeschreckt wird, weil ihm Lauren Olivers Buch „Wenn du stirbst, zieht die Welt an dir vorbei, sagen sie“ nicht gefallen hat, dem kann ich hier getrost eine Empfehlung aussprechen. Dieses Buch ist ganz anders.

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  • Nichts im Vergleich zu anderen Büchern der Autorin.

    Panic - Wer Angst hat, ist raus
    Miia

    Miia

    07. July 2016 um 15:12

    Inhalt:  PANIC verändert alle(s). HEATHER hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist. DODGE war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen. Meine Meinung:  Von der Autorin habe ich bereits "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" und auch "Delirium" schon gelesen, aber zweiteres noch nicht rezensiert. Daher habe ich von der Autorin eigentlich viel erwartet, weil sie total gut Charaktere zum Leben erwecken kann und es immer schafft, dass diese sehr einzigartig wirken. In diesem Buch schafft sie das leider nicht, denn mir war kaum ein Charakter wirklich sympathisch und die Beweggründe der Charaktere sind für mich auch nicht rational oder realistisch. Alle nehmen an diesem bescheuerten Spiel teil und bringen sich in Lebensgefahr - nur für ein bisschen Geld. Teilweise dachte ich echt "Alter Schwede, geht doch einfach mal arbeiten, ihr habt eh nix zu tun" :D Es wirkte halt echt einfach so als wären alle Jugendlichen in dieser Geschichte 1. nicht besonders helle und 2. hätten nicht genug zu tun in ihrem Leben. Eine grundlegende Spannung konnte die Autorin auch nicht wirklich erschaffen, weil die Geschichte sehr vorhersehbar war und einige Szenen auch sehr unrealistisch (Wie wahrscheinlich ist es denn, dass jemand im Garten einfach mal so 2 Tiger halten kann?). Ich vergebe dennoch 2 Sterne, weil die Idee eigentlich nicht schlecht ist, aber die Umsetzung halt nicht gelungen ist. Ich finde auch, dass die einzelnen Spiele zu wenig individuell waren. Alle Spiele sprechen zwar das Thema "Angst" an, aber ich hätte mir gewünscht, dass eher persönliche Ängste thematisiert werden und weniger grundlegende Ängste, die dann noch auf sehr stupide Art und Weise in den Spielen verarbeitet wurden. Ich würde daher sagen, dass man von diesem Buch eher Abstand nimmt und sich lieber die anderen Bücher der Autorin zu Gemüte führt :) Sie hat definitiv schon bessere Bücher geschrieben.Wenn jemand aber ein anderes Buch dieser Art lese möchte, dem empfehle ich "RUN" von Mara Lang. Dort müssen Jugendliche auch Aufgaben erledigen, aber im Buch von Mara Lang ist das Ganze etwas besser gelöst als hier. Fazit: Definitiv keine Glanzleistung der Autorin. Ich finde man sollte von diesem Buch Abstand nehmen und eher ein anderes Buch der Autorin lesen. Die Idee war nicht schlecht, die Umsetzung aber nicht sonderlich gelungen. Die Geschichte war vorhersehbar und unrealistisch. Persönliche Ängste wurden meiner Meinung nach zu wenig thematisiert, obwohl es in "Panic" eben genau um diese Ängste gehen sollte. 2 Sterne!

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