Requiem

von Lauren Oliver 
3,9 Sterne bei727 Bewertungen
Requiem
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Positiv (509):
redamancyxs avatar

Meine Erwartungen hat es nicht ganz erfüllt, aber abgesehen vom Ende ein guter Abschluss der Trilogie.

Kritisch (52):

Was war denn das für ein Ende??

Alle 727 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Requiem"

*** Jetzt auch im Taschenbuch: der furiose Abschluss der Amor-Trilogie! *** Lena und Julian konnten entkommen. Sie sind wieder in der Wildnis bei den Rebellen. Alles könnte gut sein, aber etwas hat sich verändert zwischen den beiden. Denn da ist noch Alex, der wieder aufgetaucht ist. Lena spürt, dass sie eigentlich zu ihm gehört, doch er ist seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während sich der Kampf um Freiheit und Liebe weiter zuspitzt, muss Lena sich ihrer Vergangenheit stellen. --- Der dritte und letzte Band der spannenden Serie von Bestseller-Autorin Lauren Oliver ("Wenn du stirbst")

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551315236
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:18.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor einem Monat
    Kurzmeinung: Solides Ende einer super gestarteten Trilogie.
    Gutes Ende der Trilogie

    Letzter Band der Amor-Trilogie


    Alex ist wieder da. Doch es ist nicht der Alex, den Lena einst kennengelernt hat. Er ist kalt und abweisen. Lena ist in ihren Gefühlen zutiefst verwirrt. 
    Ihre damalige Freundin Hana jedoch führt ein ruhiges Leben vom Heilmittel geprägt. Doch der Kampf zwischen den beiden Parteien spitzt sich immer weiter zu.

    „Vielleicht wäre es besser, wenn wir nicht lieben würden. Wenn wir nichts verlieren könnten. Wenn unsere Herzen nicht zertrampelt und gebrochen würden; wenn wir sie nicht flicken und wieder flicken müssten, bis wir wie Frankensteins Monster sind – zusammengenäht und durch wer weiß was verbunden. Wenn wir einfach dahinschweben könnten wie Schneeflocken.“ (S. 399)

    Ich dachte mir gleich zu Anfang „Tja, dumm gelaufen Lena…“ Leider hat sie es ja im zweiten Band geschafft mir unheimlich unsympathisch zu werden und ich muss sagen, dass sie dem im letzten Band der Trilogie das auch irgendwie nicht nachgelassen hat. Im letzten Band schließt sich die Handlung zumindest direkt an das Ende des zweiten Bandes an. Alles andere hätte ich auch als nicht angemessen empfunden. Gerade nachdem Cliffhanger und das wiederauftauchen von Alex! 
    Lena ist leider mittlerweile nur noch verbittert und unsicher in ihren Gefühlen. Ich hätte mir etwas mehr von der alten Lena aus Band 1 gewünscht, wobei natürlich klar ist, dass sie so nicht wieder werden kann.
    Positiv fand ich, dass es auch Kapitel aus Hanas Sicht gab. So hat man sie dann doch nicht ganz aus den Augen verloren und ich empfand es auch als spannend zu lesen, welches Leben sie nun lebt.
    Trotzdem bleibt dieser ganze "Heilungsprozess" für mich irgendwie undurchschaubar. Wie das genau funktioniert, ob das alles wirklich einen Sinn macht und wirkt oder ob die Menschen sich das nur einbilden. Irgendwie hätte ich da gern mehr drüber erfahren. 
    Gegend Ende wird es dann unheimlich spannend und es folgt ein rasanter Showdown, der mich sehr an das Buch gefesselt hat.

    Fazit: Ich hätte mir im letzten Teil etwas mehr Ruhe gewünscht und ein zurückkommen zu den Wurzeln, sodass ich Lena auch wieder etwas mehr in mein Herz schließen kann. Dennoch aber spannend gestaltet und ein guter Abschluss zu einer tollen Trilogie. 

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    -Tine-s avatar
    -Tine-vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte die Erwartungen aus dem zweiten Band nicht erfüllen, ist aber trotzdem ein solider Abschlussband.
    Die Spannung der Trilogie ist hier verloren gegangen

    Charaktere:
    Lena hat mittlerweile mit dem neuen Leben in der Wildnis zu kämpfen. Im ersten Band war sie noch geblendet von der Liebe, im zweiten entwickelte sie einen starken Charakter und nun hat sie Angst vor der Zukunft als „Invalide“. Sie erkennt, wie ihr weiteres Leben aussehen wird, wenn die Städte weiterhin gegen die Krankheit deliria vorgehen und wirft sich mehr denn je in die Arbeit der Widerständler.
    Alex ist abweisend geworden und oft in sich gekehrt. Er fügt sich dennoch gut in die Gesellschaft der „Invaliden“ ein und übernimmt auch einige Aufgaben.

    Julian macht sich in der Gruppe der „Invaliden“ sehr gut, angesichts dessen, dass er bis dahin vehement für die Ausrottung der Liebe gekämpft hat. Er ist immer für Lena da und agiert ihr gegenüber immer sehr liebevoll.

    Meine Meinung:
    In "delirium" wurde das Geschehen chronologisch von Lena erzählt. In "pandemonium" beschreibt Lena dann die Begebenheiten, die sie jetzt erlebt und solche, die sie in der Vergangenheit erlebt hat. Nun, im dritten Teil requiem befinden wir uns wieder ausschließlich in der Gegenwart, wobei Lena die Geschichte wieder mittels der Ich-Perspektive schildert, sowie deren Freundin Hana. Durch die Nennung des jeweiligen Namens der Mädchen wird deutlich, wer das vorliegende Kapitel erzählt. Somit erfährt man immer, was die „Invaliden“ in der Natur als nächstes planen und auch umsetzen und auch was sich bei den Bewohnern von Portland abspielt. Dass die Geschichte nun wie in den beiden vorherigen Bänden nicht nur von Lena beschrieben wurde, war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Schnell habe ich mich aber auf die Beschreibungen der zwei Mädchen gleichermaßen gefreut. Lauren Oliver hat hier im dritten Band eine tolle Verbindung zu Lenas Vergangenheit und somit zu Band 1 eingearbeitet.

    "Ich sehe zur Seite, zu den Hunderten und Aberhunderten Menschen, die aus ihren Häusern und aus ihren Leben an diesen staubigen, schmutzigen Ort getrieben wurden, nur weil sie die Macht wollten, selbst zu fühlen, zu denken, zu entscheiden. Sie konnten nicht wissen, dass selbst das eine Lüge war - dass wir uns in Wirklichkeit nie frei entscheiden, nicht ganz. Wir werden immer in die eine oder andere Richtung gedrängt und geschubst." Lena, S. 178

    Insgesamt fand ich den dritten Teil aber gar nicht mehr so spannend, wie den Anfang der Trilogie. In "pandemonium" trifft Lena auf ihre Mutter. Diese hat sich dabei jedoch maskiert, was Lena erst später durch einen Zufall herausfindet. Warum hat Lenas Mutter sich nicht zu erkennen gegeben? Dann hat sich das Ende unglaublich gesteigert, weil plötzlich der totgeglaubte Alex auftritt. Diesen Schachzug von Lauren Oliver fand ich richtig gut und hab mich sehr auf den dritten Band und das weitere Zusammentreffen von Alex und Lena gefreut. Alex ist in "requiem" jedoch sehr distanziert und behandelt Lena, als wäre sie nicht da. Dieses „Problem“ wurde am Ende nicht gut gelöst, da es sich irgendwie einfach in Luft aufgelöst hat. Auch das Auftauchen von Lenas Mutter gab zwar noch einige Konflikte, trotzdem war die Andeutung im zweiten Band auf etwas Spannendes eine zu hohe Erwartung. Schad e, dass Lauren Oliver daraus nicht mehr gemacht, bzw. es zu „dramatisch“ angekündigt hat. Das Geschehen und die Gefühle der Charaktere, insbesondere Lena, haben mich in "delirium" und "pandemonium" mehr gefesselt.
     
    Das Ende von "requiem" ist ganz anders, als man von vielen dystopischen Romanen gewöhnt ist. Es ist nicht ganz abgeschlossen, aber eben darum so gut, weil der Leser trotzdem weiß, wie es weitergehen könnte. Das Ende der Trilogie gibt Hoffnung, dass sich nun vieles ändern wird und mehr Menschen zufrieden leben können.

    Fazit:
    "requiem" ist ein guter Abschluss der dystopischen Trilogie, jedoch nicht mehr ganz so fesselnd, wie die vorherigen Bände. Einige Aspekte, die im zweiten Teil angedeutet wurden und neugierig auf den dritten Teil machte, lösten sich einfach auf. Das Ende war dennoch gut und gab den Charakteren sowie den Lesern Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

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    vormis avatar
    vormivor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Hatte ich mir ein wenig mehr erwartet, nach so einem tollen Beginn ist mir das Ende zu offen...
    Requiem

    Lena und Julian konnten entkommen. Sie sind wieder in der Wildnis bei den Rebellen. Alles könnte gut sein, aber etwas hat sich verändert zwischen den beiden. Denn da ist noch Alex, der wieder aufgetaucht ist. Lena spürt, dass sie eigentlich zu ihm gehört, doch er ist seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während sich der Kampf um Freiheit und Liebe weiter zuspitzt, muss Lena sich ihrer Vergangenheit stellen. --- Der dritte und letzte Band der spannenden Serie von Bestseller-Autorin Lauren Oliver 
    Inhaltsangabe auf amazon


    Dies ist der dritte und letzte Teil der Amor-Trilogie.
    Ein weiteres Buch von Lauren Oliver, die auch den Einzelband - Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie - geschrieben hat.
    Ich mag die Schreibweise von ihr sehr gerne und hatte mich schon sehr auf Teil 3 gefreut.
    Trotzdem hatte ich echt Schwierigkeiten, in das Buch reinzukommen.
    Danach hat es mir dann wieder gut gefallen.
    Die Geschichte ist aber auch zu spannend, wer lügt und warum...
    Nur das Ende war mir dann doch etwas zu offen, da hatte ich mir ein wenig mehr Auklärung erhofft.

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    K
    kleinebuecherweltvor 7 Monaten
    Gelungen

    Beim zweiten Lesen hat mir der dritte Teil sogar besser gefallen als beim ersten Lesen und insgesamt gesehen bietet "Requiem" einen wirklich guten Abschluss für die Trilogie. Ich finde es gut, dass der dritte Teil direkt an den zweiten Teil anschließt, der mit Alexs plötzlichem Auftauchen überrascht hat. Den Konflikt zwischen ihm, Lena und Julian finde ich gut dargestellt, auch wenn es anfangs schmerzte von Alexs so abweisenden Verhalten zu lesen. Jedoch ist er einfach verletzt, was man als Leser akzeptieren muss. Lena machte die größte Entwicklung im zweiten Teil durch und diese hat sich im dritten Teil verfestigt. Das Beschreiben des Lebens in der Wildnis finde ich im dritten Teil sogar etwas besser dargestellt als im zweiten Teil, was aber auch daran liegt, dass es hier mehr Details zu diesem gibt und auch einige Überraschungen.
    Die Kapitel aus Hanas Sicht haben mir jedoch am besten gefallen, weil man durch diese von den Auswirkungen der Aufstände in den Städten der Geheilten erfährt. Außerdem merkt man beim Lesen, dass sie eine starke Entwicklung durchmacht, was toll anzusehen ist. Da Lena in diesem Teil teilweise etwas zu verbittert erscheint, wirkt Hana durch ihre Entwicklung teilweise sogar etwas sympatischer.
    Auch wenn die Geschichte sich etwas zieht, kommt es am Ende zu einem spannenden Abschluss, der den Leser nicht mehr loslässt. Den Schluss finde ich wirklich gut gelungen. Ich weiß, dass sich viele über das offene Ende ärgern, jedoch könnte ich mir kein besseres vorstellen. Lauren Oliver lässt durch diesen den Leser nämlich seine eigenen Vorstellungen haben und die Hauptbotschaft ist durch den fulminanten Abschluss bestens beim Leser angekommen. 
    Fazit: Ein gelungener zweiter Teil mit einem spannenden und unerwarteten Ende.

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    L
    LenaSilbernaglvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Der letzte Teil einer dystopischen Reihe
    Das Finale


    Achtung! Hierbei handelt es sich um den dritten und letzten Teil der Amor-Trilogie, Spoiler zu den vorherigen Teilen können vorkommen.


    Das Cover:
    Es ist in ähnlichem Stil gestaltet, wie die Cover des ersten und des zweiten Teils. Der Titel "Requiem" ist in gleicher Weise gestaltet wie bei den vorherigen Teilen. Der einzige Unterschied ist, dass man das Gesicht der Protagonistin von vorne sieht und dabei nur die rechte Seite. Außerdem ist der Hintergrund dieses Mal golden.


    Das Buch:
    Ich fand die ersten beiden Teile der Amor-Trilogie richtig gut. Die Idee war toll und auch die Umsetzung war super.
    Leider konnte die Autorin das Niveau im letzten Teil nicht aufrechthalten. Die ganze Zeit über dachte ich mir: Ihr ernst?!
    Die Kapitel sind wird komplett anders gestaltet. Hier wechseln sich die Kapitel in der Sicht von Lena und ihrer ehemals besten Freundin - aus Teil 1 - Hana ab.
    Ich fand es interessant die Kapitel aus Hanas Sicht zu lesen, da sie ja nach dem zweiten Teil geheilt wurde. So kommt in die Geschichte auch die Perspektive der Geheilten hinein.
    Sie scheint zwar zuerst als typische Geheilte zu agieren, doch mehr und mehr merkt man, dass sie nicht so emotionslos ist, wie sie eigentlich sein sollte.
    Lena ist immer noch in der Wildnis und muss sich mit einer Dreiecksbeziehung herumschlagen. Das gleicht einem Klischee im Genre der Dystopie. Das war so vorhersehbar.
    Zuerst dacht ich mir noch, dass Lena und Julian ein Paar bleiben. Trotzdem sind da immer noch die Gefühle zu Alex, die sie nicht abstreifen kann. Ich kann das durchaus verstehen. Trotzdem nervte es mich beim Lesen extrem.
    Das war einer der größten Kritikpunkte, die ich seit Anfang der Geschichte hatte.
    Ich hatte ja noch gehofft, dass einige - oder zumindest die meisten meiner offenen - Fragen endlich im Letzten Teil geklärt werden. Aber leider Fehlanzeige. Keine meiner offenen Fragen - die ich übrigens schon seit Teil 1 hatte - wurde zufriedenstellend beantwortet oder auch nur angesprochen.
    Den nächste negative große Kritikpunkt, den ich anbringen muss, ist das Ende. Es hat mich überhaupt nicht befriedigt. Es hat mir nichts gegeben. Das Ende bleibt unklar und ziemlich offen. Das nervt mich so sehr und lässt mich nicht mehr los.
    Ich finde den dritten Teil hätte man sich sparen können. Es hätte für mich mit dem zweiten Teil aufhören können - naja, man hätte beim zweiten Teil den Auftritt Alex' weglassen müssen. Aber das wäre ein befriedigendes Ende für mich gewesen.
    Die Revolution passiert größtenteils in diesem Teil, bleibt jedoch auch am Ende nicht abgeschlossen. 
    Ich habe beim Lesen ständig den Eindruck bekommen, die Autorin habe den dritten Teil erzwungen. Es wirkte auf mich eher so, als müsste sie einfach mehr Drama in den Text einbringen. Diesen Eindruck hatte ich übrigens schon seit dem Ende des zweiten Teils.
    Ich bin enttäuscht und frustriert von dem Ende dieser Dystopie, die so vielversprechend angefangen hat.   
    Alles in allem habe ich nach dem dritten Teil viele offene Fragen an den Text, die nicht beantwortet werden. 

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    Seitenglanzs avatar
    Seitenglanzvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Requiem ist ein ansprechendes und schönes Buch.
    Requiem ist ein ansprechendes und schönes Buch.

    „Requiem“ geschrieben von der Autorin Lauren Oliver ist der dritte und somit letzte Teil der Amor-Trilogie.

    Die Geschichte von Lena geht weiter … Und nach den ersten beiden Büchern dieser Trilogie ist es natürlich klar, dass ich auch den letzten Band lesen musste. *grins*

    Die Sprache und Wortwahl von der Autorin ist sehr passend für ein Jugendbuch. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, beim Lesen, ins Stolpern zu kommen. Ganz im Gegenteil, als Leser kann man sehr flüssig über die einzelnen Seiten fliegen. Lauren Oliver hat mit der Amor-Trilogie eine anschauliche und interessante Welt geschaffen. Nicht nur die Gefühle der einzelnen Protagonisten kommen schön zur Geltung, sondern auch die Liebe selbst, welche die Autorin, Ihren Protagonisten mit auf den Weg gegeben hat. Nebenbei finde ich es zudem noch sehr erfrischend, dass die Autorin auch im dritten Teil wieder zwischen zwei Erzählpersonen wechselt. In „Requiem“ wird die Geschichte aus den Sichten von Hana und Lena erzählt. Ich finde, solche Wechsel lassen ein Buch immer schön leicht wirken. Und wenn die Kapitellänge dann auch noch angenehm kurz ist, bin ich als Leser schon sehr glücklich. *freu*

    Das Thema dieses Buches ist weiterhin das Verbot der Liebe! Die Liebe wird in Lenas Welt als etwas Krankhaftes angesehen. Doch die Rebellen, bei welchen Lena mit Julian nach ihrer Flucht wieder untertauchen kann, tun alles, um dem ganzen endlich ein Ende zu bereiten. Alle bereiten sich auf den großen Kampf um Freiheit und Liebe vor. Doch Lena hat gerade ganz andere Probleme. Sie hat sich auf Julian eingelassen und plötzlich steht Alex wieder vor ihr. Ein Grund zur Freude? Nein, Alex ist kalt und abweisend. Allerdings stürzt die ganze Situation Lena in ein absolutes Gefühlschaos. Wie wird sie diesem her? Wie wird sie sich entscheiden? Und wie wird der Kampf gegen das Böse enden? Die Geschichte bleibt spannend, doch war ich vom Ende sehr enttäuscht. Mir war es zu lahm. Ja, irgendwie hatte ich bei der tollen Geschichte deutlich mehr erwartet.

    Der Schreibstil von Lauren Oliver ist sehr angenehm zu lesen. Klar, es handelt sich hier um ein Jugendbuch, dadurch sind die Texte eh nicht so hochanspruchsvoll, doch ich finde auch, ein Jugendbuch muss ansprechend und gut formuliert sein. Man muss einfach seine Freude als Leser beim Lesen haben! Und das hat man mit der Amor-Trilogie von Ihr auf jeden Fall.

    Die Protagonistin:
    Lena ist ein junges Mädchen, welches eigentlich nur von einer freien und liebenden Welt träumt. Die ganzen Regeln und Machenschaften ihres Dorfes sind ihr zu wieder. Jeder lebt dort in Gleichgültigkeit und Zurückweisung … alle sind wie Marionetten. Auch wenn sie Angst hat, so nimmt sie doch jeden Mut zusammen und sucht ihr eigenes Glück!

    Fazit:
    Requiem ist ein ansprechendes und schönes Buch. Ich gebe heute nur vier Sterne, da ich wirklich vom Ende eher enttäuscht war. Doch ansonsten kann ich jedem diese tolle Jugendbuch-Trilogie nur ans Herz legen. Lauren Oliver versteht Ihr Handwerk.

    Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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    ErleseneBuechers avatar
    ErleseneBuechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich hatte große Erwartungen, die sich leider nicht erfüllt haben.
    Grüfte, Braut & Schuldgefühle

    So, da ist diese Reihe auch endlich beendet. Ich hatte große Erwartungen, die sich leider nicht erfüllt haben. Optisch ein echtes Highlight, alle Cover der Reihe sind super schön. Die Idee – wie ich schon so oft sagte – ist top, aber die Umsetzung eher träge.

    Wie schon im letzten Band finde ich Lenas Leben in der Wildnis nicht besonders mitreissend. Es wird ständig von A nach B gereist, neue Verbündete kommen dazu, dann wieder ein wenig gekämpft und natürlich folgt ein Gefühlschaos dem nächsten (sie sind ja auch nicht geheilt). Soll sie nun Alex oder Julian toll finden… Naja, vielleicht bin ich schon zu alt, aber wirklich fesseln konnte mich das nicht.

    Allerdings sind die Kapitel immer abwechselnd aus verschiedenen Sichten geschrieben und dieses Mal kam in jedem zweiten Kapitel Hana, Lenas frühere beste Freundin, zu Wort. Das fand ich schon spannender. Sie ist geheilt und soll den neuen, radikalen Bürgermeister heiraten. Aber irgendwie kann Hana sich nicht so ganz in ihrem neuen Leben einfinden. Immer wieder kommen Gedanken (und etwa doch Gefühle?) von früher hoch. Das war sehr interessant und spannend.

    Am Ende findet der Leser noch eine Kurzgeschichte aus der Sicht von Alex. Da habe ich mich am Ende gefragt, was habe ich da gerade gelesen und wozu.

    Vielleicht gebe ich der Reihe in ein paar Jahren irgendwann noch eine Chance. Es gibt bestimmt schlechtere, aber auch so viele bessere.

    Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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    Sweetybeanies avatar
    Sweetybeanievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender Abschluss dieser großartigen Trilogie!
    Requiem

    Zum Inhalt:

    Alex lebt. Doch er ist nicht mehr der Alex, den Lena damals an der Grenze zurücklassen musste. Dieser Alex ist still, abweisend, voller Kälte.  Und Lena fühlt sich hin- und hergerissen. Denn da ist auch noch Julian, den sie mitgenommen hat in die Wildnis. Und Julian liebt sie. Doch was ist mit Alex und ihren Gefühlen für ihn? Lena ist verwirrt und unsicher. Was soll sie tun? Für wen sich entscheiden? Wen liebt sie wirklich? Doch bevor sie eine Entscheidung treffen kann, eskalieren die Ereignisse in der Wildnis. Alle Zeichen stehen auf Krieg und ihnen bleibt kaum Zeit, einen Plan zu entwerfen….

    Meine Meinung:

    Der dritte und finale Band der Amor-Trilogie ist ein richtiger Pageturner, den ich überhaupt nicht aus der Hand legen konnte. Die Geschichte spielt dieses Mal abwechselnd aus der Sicht von Lena in der Wildnis, wo sich die Bedingungen für die „Invaliden“ unablässig verschlechtern und aus Hanas Sicht in Portland, wo sich die Ereignisse regelrecht überschlagen. Hana, die ja im zweiten Band kaum erwähnt wurde, spielt diesmal eine zentrale Rolle. Wir begleiten sie während der Hochzeitsvorbereitungen und erfahren so, wie sich die Situation in Portland zuspitzt.

    Lena erfährt am eigenen Leib, warum die Liebe ausgemerzt wurde, zumindest bekommt sie ein Gefühl dafür, welches Leid sie verursachen kann. Sie ist hin- und hergerissen zwischen Alex und Julian. Das spürt man sehr beim Lesen. Die Art, wie sie damit umgeht, ist vielleicht nicht die Beste, aber ich denke, sie lebt unter extremen Bedingungen, sie hat sich noch niemals in so einer Situation befunden, dass sie verwirrt und unsicher ist, ist doch verständlich. Und jeder von uns erinnert sich doch mit Sicherheit daran, welche Schmerzen Liebeskummer verursacht und dass es eben nicht immer nur „schwarz“ oder „weiß“ gibt.

    Ich mag Euch eigentlich zum Ende der Geschichte nichts verraten, und doch ist es für meinen Gesamteindruck wichtig. Ich möchte ungerne spoilern, wer also vom Ende nichts wissen will, sollte jetzt GENAU HIER aufhören weiterzulesen….

    Zuerst war ich vom Ende ein wenig enttäuscht, doch andererseits habe ich nun die Möglichkeit, mir mein eigenes Ende auszudenken, die Geschichte weiterzuspinnen, so wie ich es möchte. Und natürlich wäre es sehr unrealistisch, wenn die Welt plötzlich wieder in Ordnung wäre … denn so einfach ist es natürlich nicht.

    Und doch hätte ich mir ein Happy-End in Form eines Epilogs gewünscht – einfach, weil ich auf glückliche Enden stehe – egal wie unrealistisch sie sein mögen. Also mal ehrlich … Realismus habe ich im Leben schon genug… in Geschichten muss das nicht sein.

    Aber schlussendlich passt das Ende der Geschichte wunderbar zum Buch dazu und ich kann Euch diese faszinierende und dystopische Trilogie nur ans Herz legen.

    Ein Leben ohne Liebe, das wäre mein persönlicher Alptraum, denn ist es nicht das, um was es letztendlich im Leben geht?

    Mein FAZIT: Lest sie! Unbedingt!


    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.wordpress.com

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    JuliaSchus avatar
    JuliaSchuvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fand es langweilig und unnötig. Die Reihe hat ihren Fokus verloren. Das Ende ging gart nicht! Schade...
    Enttäuschend, dabei hatte es so viel Potenzial...


    Als ich das Buch „Delirium“ begann, war ich mir sicher, dass Lauren Oliver die Schöpferin einer neuen und fantastischen Buchreihe ist. Der erste Teil der Amor-Reihe war innovativ und interessant, liebevoll und spannend. „Pandemonium“ veränderte die Szenerie und verlagerte die Handlung. Allerdings blieb es spannend. Man konnte auf einen furiosen Abschluss hoffen. Doch „Requiem“ kann diesen Abschluss leider nicht bieten. Was mit einer schönen, aber verbotenen Liebe begann, endet in einer Revolution. Soweit ok. Aber eine Revolution ohne Auflösung. Eine nervige Protagonistin, zwei Kerle, von denen keiner genau weiß, was er will und eine Gesellschaft, die gespalten ist. Für mich war „Requiem“ eine Enttäuschung.

    Klappentext
    Lena und Julian konnten entkommen. Sie sind wieder in der Wildnis bei den Rebellen. Alles könnte gut sein, aber etwas hat sich verändert zwischen den beiden. Denn da ist noch Alex, der wieder aufgetaucht ist. Lena spürt, dass sie eigentlich zu ihm gehört, doch er ist seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während sich der Kampf um Freiheit und Liebe weiter zuspitzt, muss Lena sich ihrer Vergangenheit stellen

    Meinung
    Schon bei „Pandemonium“ hatte ich so meine Probleme. Aber ich mochte Julian und auch die kämpferische Entwicklung der Geschichte. Am Ende von Teil zwei taucht Alex wieder auf, doch er verhält sich einfach nicht mehr wie Alex. Mir hat dieser Kerl in Band zwei ganz furchtbar gefehlt und es war klar, dass es auf einen Showdown zwischen Alex und Julian hinausläuft. Oder? Die Antwort ist Nein. Denn Alex räumt schnell das Feld. Aber Lena kann es nicht akzeptieren, dass sie trotzdem einen tollen Kerl hat. Und damit wäre ich bei einem entscheidenden Punkt: Lena hat mir als Protagonistin überhaupt nicht mehr gefallen. Sie ist gemein und launisch. Sie tut stark, ist aber eigentlich nur egoistisch, außer es geht um Grace. Sie hat mich genervt. Natürlich ist die Situation, mit der sie fertig werden muss furchtbar, aber ihre Art damit umzugehen, missfiel mir. Außerdem hatte ich das Gefühl, als wenn im gesamten Buch nicht sonderlich viel passiert. Die Rebellen bereiten einen Angriff vor, ziehen ihn durch und dann ist das Buch auch vorbei. Klar, es gibt noch so Kleinigkeiten, aber im Grunde war es das. Traurig.
    Das Einzige, was ich interessant und gut fand, waren die Kapitel aus Hanas Sicht. Auch hier muss ich kritisieren, dass Hana in den Bänden zuvor nicht annähernd so eine große Rolle gespielt hat und plötzlich fast die Hälfte des Buches erzählt, aber das ist ok. Es ist ein nützliches Mittel von der Autorin, um dem Leser zu zeigen, was innerhalb der Mauern abgeht. Und Hana hat eine interessante Stellung in der Gesellschaft. Ihre Denkweise hat mir gefallen. Schade finde ich allerdings, dass man am Ende nicht weiß was mit ihr passiert. Nein, ich korrigiere mich. Man weiß eigentlich von niemandem, was am Ende passiert. Denn das Ende, das Lauren Oliver gewählt hat, hinterlässt nichts als offene Fragen. Ich fand dieses Ende ehrlich gesagt ziemlich feige. Immer habe ich darauf gewartet, für wen Lena sich am Ende entscheiden würde und geraten. Aber hey…Raten macht ja auch Spaß. 
    Der Stil von Oliver ist gut. Das Thema ist eigentlich auch echt toll und der Titel „Requiem“ also „Messe für die Verstorbenen“ ist total passend und irgendwie poetisch. Aber ich finde, dass dieser Band völlig unnötig war. Die Beziehungen unter den Figuren entwickeln sich kaum. Die neuen Figuren sind nicht sonderlich wichtig. Und jeder, der das Buch liest, um endlich Antworten auf offene Fragen zu bekommen, wird enttäuscht sein. Ich war es zumindest.

    Fazit
    Voller Freude begann ich „Requiem“ und voller Enttäuschung legte ich es aus der Hand. Es geht nicht mehr um Alex und Lena, was okay ist, weil ein wichtigeres Thema in den Fokus gerückt ist. Aber selbst dieser Fokus ist nicht zielführend umgesetzt und hinterlässt am Ende mehr offene Fragen als alles andere. Mein einziger Lichtblick waren die Kapitel aus Hanas Sicht. Ich habe mich durch das Buch gequält und vergebe deshalb lediglich zwei Sterne.

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    Miias avatar
    Miiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ziemlich langatmig, leider wird Lena immer anstrengender. Kann leider lange nicht mehr mit der Qualität von Band 1 mithalten. Schade!
    Ein mittelmäßiger Abschluss

    Achtung! 3. und letzter Teil einer Reihe!


    Inhalt: 

    Lena und Julian konnten entkommen. Sie sind wieder in der Wildnis bei den Rebellen. Alles könnte gut sein, aber etwas hat sich verändert zwischen den beiden. Denn da ist noch Alex, der wieder aufgetaucht ist. Lena spürt, dass sie eigentlich zu ihm gehört, doch er ist seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während sich der Kampf um Freiheit und Liebe weiter zuspitzt, muss Lena sich ihrer Vergangenheit stellen.


    Meine Meinung: 

    In diesem Band erleben wir also den Abschluss der Trilogie. Lena steht zwischen zwei Stühlen. In Band 1 hat sie ihre erste große Liebe kennen gelernt und verloren - an den Tod, wie sie dachte. Im zweiten Band lernt sie Julian kennen und fängt an ihn zu lieben, doch dann taucht Alex wieder auf. Das Zusammentreffen erleben wir dann erst so richtig in diesem Band hier und ich muss einfach sagen, dass das nicht sehr zufrieden stellend ist. Alex ist einem durch Band 1 einfach ans Herz gewachsen und man wünscht sich hier die große romantische Zusammenführung der beiden. Stattdessen bekommen wir viel verletzten Stolz, Eifersucht und Julian. Julian ist aber gar nicht so wirklich sympathisch und kommt halt nicht so gut weg wie Alex. Dieses zwiegespaltene Liebesgefühl von Lena kann man daher wenig nachvollziehen und sie wird als Protagonistin dadurch auch ziemlich anstrengend. Das führt dazu, dass sich das Buch stellenweise extrem in die Länge zieht. Mich hat es daher leider lange nicht mehr so umgehauen wie Band 1, weil einfach die Qualität viel schlechter wird. 

    Was wir aber hier bekommen, und das hatte ich mir schon in Band 2 gewünscht und finde ich großartig, ist die Sicht von Hana. Ich finde einfach gut gemacht, dass Lena eher der Glückspilz ist, was Liebe angeht, weil sie ja zumindest 2 Jungen kennen und lieben lernt. Hana dagegen ist eigentlich der Pechvogel, weil sie immer nur die negativen Seiten der Liebe erfährt. Das ist aber extrem gut gemacht, weil die Liebe dadurch nicht so sehr glorifiziert wird.

    Das Ende finde ich gar nicht so schlimm, wie viele sagen. Viele Rezensionen bemängeln das Ende extrem. Warum? Keine Ahnung, bisher habe ich keine Rezi gelesen, in der das wirklich begründet wurde. Daher kann ich das auch nicht wirklich nachvollziehen. Ja, das Ende ist etwas offen, aber meiner Meinung nach nicht zu offen und vorallem nicht zu HappyEnd-mäßig. Ich fand es so perfekt und die Schlussworte über das "Mauern einreißen" waren wirklich gelungen und fassen meiner Meinung nach die Quintessenz des Buches zusammen. 


    Fazit:

    Insgesamt leider von der Qualität her schlechter als Band 1. Lenas Zwiespältigkeit nervt und ist wenig nachvollziehbarer. Es ist kein perfekter Abschluss der Trilogie und generell habe ich mir irgendwie was anderes gewünscht, aber es ist okay - daher lande ich bei mittelmäßigen 3 Sternen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    venwar_newrolys avatar

    REQUIEM von Lauren Oliver könnt ihr bei uns gewinnen. 
    Macht doch mit, die Gewinnchancen sind relativ hoch :) Lasst euch den Abschluss der Amor-Trilogie nicht entgehen. Ich weiß, dass das Buch bei manchen auf der Wuli steht, also versucht einfach euer Glück :)

    http://zeilengold.blogspot.de/2014/02/requiem-von-lauren-oliver-das.html
    Tatzes avatar
    Letzter Beitrag von  Tatzevor 5 Jahren
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