Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

von Lauren Oliver 
4,0 Sterne bei96 Bewertungen
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
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Positiv (66):
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Und ewig grüßt das Murmeltier ...nach dem Tod

Kritisch (7):
L

Immer wieder der gleiche Tag... und im Endeffekt ändert sich gar nichts....

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Inhaltsangabe zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie"

Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen, diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867420716
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Silberfisch
Erscheinungsdatum:24.08.2010
Das aktuelle Buch ist am 12.05.2014 bei Berlin Verlag Taschenbuch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    0_Lavender_0s avatar
    0_Lavender_0vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Und ewig grüßt das Murmeltier ...nach dem Tod
    Time-loop mit Ziel

    Samantha Kingston stirbt und erwacht trotzdem wieder. Sie erlebt diesen Tag immer und immer wieder, bis sie erkennt, dass das ihre große Chance ist diesem Schicksal zu entkommen.
    Ein spannendes Jugendbuch, das sich auf eine unkomplizierte Weise mit dem Tod und den Entscheidungen, die man im Leben trifft , beschäftigt und zeigt, wie wichtig es ist, wertvolle Lebenszeit zu schaffen.

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine krasse Story mit einer grandiosen Message - dieses Buch hat es wirklich in sich.
    Krasse Story, grandiose Message


    Geschichte und Erzählstil:


    Im Sommer lief die Verfilmung von Lauren Olivers Bestseller Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ja im Kino und ehrlich gesagt war ich vom Film nicht wirklich überzeugt. Mir fehlte ein wenig Spannung und das Ende... das Ende! Aber ich wollte der Geschichte noch einmal eine Chance geben, weil sie von der Grundidee her wirklich genial ist und weil mich schon Lauren Olivers Amor-Trilogie überzeugt hat. Also griff ich zum Hörbuch und beschäftigte mich noch einmal eingehender mit Sams Geschichte.




    Prinzipiell ist Wenn du stirbst (ich kürze den Titel mal ab) eine Teenager-Version von "Und täglich grüßt das Murmeltier". Es geht um Samantha Kingston, ein beliebtes Mädchen, das zumindest glaubt, das perfekte Leben zu führen - bevor es bei einem Autounfall ums Leben kommt. Doch Sam stirbt nicht, sondern ist stattdessen in einer Art Zeitschleife gefangen. Immer wieder aufs Neue durchlebt sie den gleichen Tag - den 12. Februar, der so unspektakulär beginnt und so dramatisch endet. Und egal, was sie tut: Am nächsten Morgen erwacht sie wieder in ihrem Bett und es ist wieder der 12. Februar. Eine interessante und spannende Ausgangssituation, die sich gemächlich, aber durchgehend packend entwickelt.




    Denn an jedem 12. Februar nimmt Sam etwas anderes wahr. Richtet ihren Blick auf Mitschüler, die sie sonst ignoriert hat, auf winzige Begebenheiten und Zufälle, die ihr sonst niemals aufgefallen wären. Sie betrachtet ihr Leben plötzlich aus einem völlig anderen Blickwinkel und stellt fest, dass sie eigentlich gar nicht zufrieden ist. Nicht mit ihrer Art, wie sie andere Menschen behandelt, nicht mit ihrer Ausstrahlung und auch nicht mit ihrer nach außen hin ach so tollen Beziehung. Indem die Zeit für Sam still steht, erhält sie die Gelegenheit, die Dinge genauer zu betrachten und ihre Prioritäten anders zu setzen. Etwas, was wir alle eigentlich hin und wieder tun müssten. Hinter der Geschichte steckt eine tiefe Botschaft, die einem auf jeden Fall zu denken gibt.




    Und bald realisiert Sam, dass sie diese Chance nicht erhalten hat, um sich zu retten. Sie muss etwas ändern, sie muss ihr Leben ändern. Denn Lauren Oliver packt in ihren Roman Themen wie Mobbing und Ausgrenzung - Themen, die in unserer Gesellschaft eine große Rolle spielen. Und tatsächlich ist es das ein oder andere Mal ziemlich schmerzhaft, mit anzusehen, wie gleichgültig Sam die Menschen in ihrer Umgebung sind und mit welchem Hochmut sie durchs Leben geht. Sie ist weit davon entfernt, ein sympathisches, nettes Mädchen oder gar eine Heldin zu sein. Anfangs zumindest. Denn ihre Erlebnisse öffnen ihr die Augen und sie beginnt, sich zu ändern. Und diese Charakterentwicklung hat mir wirklich unheimlich gut gefallen. Und unweigerlich führt sie zu diesem Ende, das einem schlecht gefallen kann, aber das einfach nötig ist.




    Insgesamt hat mir der Roman tatsächlich besser gefallen als der Film. Er steckt voller Tiefe und Melancholie und vor allem steckt er voller Wahrheiten. Das einzige, was mich gestört hat (und das hat mich auch beim Film schon gestört), ist der erhobene Zeigefinger, den Oliver nicht immer ganz so geschickt verbergen kann. Man ahnt einfach recht früh, worauf sie hinaus will und auch wenn die Botschaft wirklich fantastisch und absolut richtig und wichtig ist, wirken gewisse Dinge einfach wie aus dem Lehrbuch. Ansonsten aber ist diese Geschichte wirklich einzigartig und in ihrer Originalität und ihrer Detailhaftigkeit großartig.




    Sprecher:


    Wenn du stirbst wird von Anna Thalbach gelesen, einer Synchron- und Hörbuchsprecherin, der ich wirklich unheimlich gerne zuhöre. Ihre Stimme hat etwas Kratziges, Geheimnisvolles - auf jeden Fall etwas Spezielles und sie versteht es einfach perfekt, jede einzelne Situation anders zu interpretieren. Die ideale Besetzung für Sam und ein großes Hörvergnügen.


    Mein Fazit:




    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ist ein ruhiger, melancholischer und ernster Jugendroman mit einer faszinierenden Grundidee und einer starken Botschaft. Was würden wir ändern, wenn wir wüssten, dass wir morgen sterben müssen? Lauren Oliver zeigt, dass es im Leben nicht um Belanglosigkeiten geht, aber um all die kleinen Feinheiten und die Art und Weise, wie wir den Menschen täglich begegnen. Hier und da war mir der erhobene Zeigefinger ein wenig zu übermächtig und deutlich, aber insgesamt ist das ein großartiges und vor allem ein wichtiges Buch.

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    N
    NoName123456vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schönes Buch zum zwischendurch hören, wenn man auf Jugendromane steht.
    Ganz gutes Hörbuch

    Es ist ein ganz gutes Hörbuch, wenn man auf Jugendromane steht.

    Die Autorin hat alles gut beschrieben und ich habe am Anfang echt gut mitgefiebert und konnte auch nicht aufhören es zu hören, weil echt gute Themen dort angesprochen werden. Und das finde ich echt gut.
    Die Charaktere werden mit ihren Tiefen und Höhen beschrieben, sodass man sie nach einiger Zeit mit Samantha zusammen kennen lernt.
    Allerdings - und ja ich wusste es schon vorher - fand ich es irgendwann langweilig, weil Samantha ja sieben mal den gleichen Tag erlebt. Ich habe irgendwann gar nicht mehr richtig zugehört, weil ich ja "eh schon wusste" was kommt. Da hat die Spannung dann wieder nachgelassen.

    Meiner Meinung nach ist dieser Roman ganz gut, ich bin froh, dass ich ihn gehört habe. Wäre ich allerdings ein paar Jahre jünger, dann würde ich diesem Hörbuch glatte 5 Sterne geben. Mir hat die Spannung in der Mitte und auch ein bisschen am Ende gefehlt.

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    Ascari0s avatar
    Ascari0vor einem Jahr
    Und täglich grüßt die Zeitschleife ...

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie - das ist der vollständige Titel dieses Buches und gleichzeitig der erste Satz :). Persönlich bin ich ja kein Fan dieser überlangen Titel, aber neugierig machte mich die Geschichte bereits zu dem Zeitpunkt, als der Film zu dem Buch ins Kino kam.

    Als ich das Buch bei uns in der Bücherei entdeckte, wollte ich mir eigentlich die Print-Ausgabe ausleihen, aber das gebundene Buch war dummerweise in einem eher beklagenswerten Zustand ... Daher wurde es dann doch das (gekürzte) Hörbuch.

    Zum Inhalt:


    Samantha Kingston gehört zur angesagten Clique auf ihrer High School. Zusammen mit ihren Freundinnen fiebert sie dem ersten Mal mit ihrem Freund entgegen. Der 12. Februar fängt dabei an wie jeder andere Tag auch, sie geht zur Schule, fragt sich, wie viele Rosen sie wohl am (vorgezogenen) Valentinstag bekommen wird, geht am Abend auf eine Party von Kent, einem Schulfreund. Auf der Fahr nach Hause passiert es: Sie stirbt bei einem Autounfall - nur um am Morgen desselben Tages wieder aufzuwachen und denselben Tag noch einmal zu durchleben ... Hat sie eine zweite Chance bekommen, ihr Leben zu retten?

    Meine Meinung:


    Anfangs dachte ich bei diesem Buch ja an eine Wiederholung des Stoffes aus "Und täglich grüßt das Murmeltier". Die Idee, den Helden oder die Heldin einen Tag immer wieder durchleben zu lassen, wurde ja schon öfter aufgegriffen. Das Prinzip ist sich jedenfalls relativ ähnlich: Der Protagonist lernt immer mehr über sein Umfeld, lernt seine Mitmenschen näher kennen und verändert sich dadurch.

    "Wenn du stirbst ..." bildet hier nicht unbedingt eine Ausnahme. Sam gehört zwar zur Clique der beliebten Mädels, kommt aber selbst alles andere als sympathisch rüber. Sie hält ihr gesamtes Umfeld eher auf Distanz (auch ihre Familie), ist streckenweise sehr unfreundlich zu ihren Mitmenschen und eine typische Mitläuferin, was die "Chefin" der Clique - Lindsay - betrifft. Da Sam die meiste Zeit mit ihren drei Freundinnen verbringt, konnte ich mich gerade am Anfang lange nicht entscheiden, wen ich schlimmer fand - Sam oder Lindsay.

    Einen großen Raum nimmt in der Geschichte das Thema Mobbing ein. Juliet, eine Mitschülerin, wird von den vieren regelmäßig verhöhnt und beschimpft, niemand traut sich, etwas zu sagen. Bei Kents Party am Abend eskaliert die Angelegenheit, als Juliet auftaucht und jedem der Mädchen "Miststück" an den Kopf wirft ...

    Im Verlauf der Geschichte versucht Sam, ihr Schicksal zu ändern und wird von Mal zu Mal verzweifelter, als sie feststellen muss, dass sie schon wieder am selben Tag aufwacht. Was tun? Mit diesem Hintergrund ist es bis zu einem gewissen Maß verständlich, dass sie eine Zeit lang eine "Mir ist alles egal"-Mentalität an den Tag legt, die sie einige befremdlichen Dinge tun lässt. Die Autorin lässt dabei allerdings nichts aus ... Dies war für mich ein Punkt, wo ich ernsthaft überlegt habe, abzubrechen, weil es schon ans Absurde grenzte, was Sam auf einmal alles tut.

    Trotzdem (oder Gott sei Dank?) habe ich aber weitergehört - und stellte wider Erwarten fest, dass es besser wurde. Ich konnte zwar nicht unbedingt nachempfinden, warum Sam doch noch ihr Gewissen entdeckte. Ich ertappte mich aber auf einmal dabei, mit ihr mitzufühlen, mit ihr mitzufiebern, ob es ihr nun gelingen würde, ihren Tod abzuwenden oder nicht. Manche Stellen ließen meine Augen sogar ein bisschen feucht werden ...

    Worauf es am Ende hinausläuft, ist bis zu einem gewissen Maß nicht gerade eine große Überraschung. Überrascht hat mich aber zumindest die Art und Weise, wie es geschieht. Ich verstehe durchaus, dass das Ende polarisiert, dass viele sich ein anderes Ende gewünscht haben. Aber ich fand es trotzdem zur Geschichte passend, auch wenn ich noch die eine oder andere Antwort auf einzelne Fragen gehabt hätte.

    Das Hörbuch ist - wie bereits erwähnt - gekürzt, mir sind allerdings beim Hören keine wirklich gröberen Schnitzer aufgefallen, die immer wieder durch Kürzungen entstehen. Anna Thalbach kenne ich bereits seit der Zeit, wo sie mit ihrer Mutter Katharina "Die Nebel von Avalon" gelesen hat. Sie erzählt die Geschichte professionell (wenn auch ein Fehler bei der Aussprache eines Fremdworts drin war) und es machte Spaß, ihr zuzuhören.

    Mein Fazit:


    "Wenn du stirbst ..." hat mir beim Hören ein gewaltiges Gefühlskarussell beschert. Wäre ich meinem Instinkt gefolgt, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen, so aber wurde ich aber doch noch mit einem Ende belohnt, dass die Geschichte für mich herausgerissen und zu etwas Besonderem gemacht hat. Einen zusätzlichen Stern gibt es für die gut gemachte Lesung der Sprecherin.

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    buecherversessenes avatar
    buecherversessenevor einem Jahr
    Kurzmeinung: wunderschöne Geschichte über ein junges Mädchen, das ihren Todestag immer wieder auf verschiedene Arten erlebt.
    Rezension zu : Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Buch : Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie 
    Autorin : Lauren Oliver
    Preis : 8,99€
    Verlag : Carlsen
    Seiten : 448


    Klappentext : 
    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir war es nicht so.

    Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre?
    Was würdest du tun? Wen würdest du küssen?
    Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
    Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben. Stattdessen ist es ihr letzter...


    Meinung :
    Ich finde das Buch sehr fesselnd und spannend, da es immer wieder unerwartete Wendungen gab. Ich persönliche wusste bis zum Ende nicht wie dieser Roman ausgeht und war dann leicht enttäuscht, dass er nicht so ausging, wie ich erhofft hatte. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass die Unterteilungen in den Kapiteln, teilweise sehr lang waren (es ist jedoch für jeden anders!). Dank des tollen Schreibstil von Lauren Oliver konnte ich mir alle Figuren und Räumlichkeiten bzw. Orte gut vorstellen. Außerdem konnte ich in das Buch sehr gut eintauchen und diesen 12. Februar immer wieder mit erleben. Für mich persönlich hat Lauren Oliver beschrieben, wie es sich anfühlt zu sterben, obwohl man noch nicht gestorben ist. 


    Fazit : 
    Ich empfehle dieses wunderschöne Buch jedem, der auf die letzte Reise eines jungen Mädchens mitgenommen werden möchte, um mit ihr ihren letzten Tag so lange zu erleben, bis ihr Todestag für sie "perfekt" ist. 

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    BookTinis avatar
    BookTinivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Mischung aus „Täglich grüßt“, Mobbing und Tod.
    Eine Mischung aus „Täglich grüßt“, Mobbing und Tod.



    Eine Mischung aus „Täglich grüßt“, Mobbing und Tod.
    Hört sich dramatisch an? Ja, kann man wohl so sagen. Sam Kingston gehört zu den Beliebten. Man sollte meinen, alles in ihrem Leben läuft perfekt. Doch als sie am Abend einer Party bei einem Autounfall verunglückt, scheint im Rückblick doch nicht alles perfekt. Wie nach einem schlechten Albtraum erwacht sie in ihrem eigenen Bett. Der selbe Tag beginnt von vorne als wäre nichts geschehen. Wieder und wieder. Irgendwann wird ihr bewusst, dass sie in einer Art Zeitschleife feststeckt. Wie sie dieser entkommen kann und was sie alles in ihrem Leben ändern möchte, müsst ihr selbst nachlesen.


    Meine persönliche Meinung:
    Vorher solltet Ihr drei Dinge wissen: erstens sitze ich gerade hier und heule noch wie ein Schlusshund, weil ich das Hörbuch gerade erst beendet habe. 2.: Ich habe „Wenn du stirbst, ...“ mittlerweile schon zum 6. oder 7. Mal gelesen. 3.: es ist mein absolutes Lieblingsbuch und war auch damals der Auslöser überhaupt zu Contemporary-Büchern zu greifen. Deswegen wird diese Rezi auch nicht ganz so objektiv, was mir ein wenig leidtut … obwohl, eigentlich nicht!
    Anders als in so vielen typischen Jugendbüchern, lesen wir die Story nicht aus der Sicht eines verunsicherten Mobbingopfers, sonder aus dem POV eines sehr beliebten Mädchens. Das finde/fand ich schon mal sehr interessant. Als wir dann im weiteren Verlauf auch noch Mobbing als eher größeres Thema dazu bekommen ist es umso spannender das aus der Sicht der Person zu lesen, welche mit ihrer Clique zum größten Teil zu der Situation beigetragen hat. Auch wie sich die Protagonistin in der Geschichte wandelt ist der absolute Wahnsinn. Sie selbst merkt dann erst, wie kleine Dinge immer wieder Handlungen beeinflussen und diese umlenken. Sam ist eine ganz besondere Person und auch wegen dem perfekten Schreibstil von Lauren Oliver muss man einfach Seite für Zeile für Satz für Wort mit ihr mitfühlen. Die Versuche und die Entscheidungen die sie trifft, um der Schleife zu entkommen, sind alle sehr gut nachzuempfinden und machen keinen Tag langweilig, weil sich dadurch immer wieder neue Handlungsstränge ergeben.


    Das Hörbuch:
    Eines der besten die ich je hören durfte. Gerade weil ich dieses Buch so liebe, war ich anfangs sehr skeptisch, da ich nicht wusste, ob ein gekürztes Hörbuch dazu funktionieren würde. Jetzt kann ich euch sagen: Ja! Zu 100%. Soweit ich weiß, wurden keine wichtigen Stellen übersprungen oder die Handlung irgendwie dadurch beeinflusst. Manchmal (aber wirklich) nur manchmal, waren im normalen Buch Stellen drin, die sich für manche ziehen könnten. Das wurde mit dem Hörbuch umgangen. Auch die erfahrene Sprecherin Anna Thalbach hat mit ihrer Performance das Hörbuch zu einem sehr emotionalen Erlebnis gemacht. Durch ihre manchmal brüchige Stimme konnte man gewisse Stellen im Buch sehr sehr gut nachempfinden.


    Das Cover:
    Ich liebe alle deutschen Cover zu diesem Buch. Egal ob das der gebunden bzw. Taschenbuchausgabe oder das der neuen Filmausgabe. Das Hörbuch zum Film ist in sehr „mädchenhaften“ Farben gestalte, was ich denke, sehr gut zur Protagonistin passt, jedoch das Filmcover der englischen Ausgabe den Inhalt besser widerspiegelt.


    Buchempfehlung? Für wen?
    Sollte sich im Moment noch jemand in einem „Tote Mädchen lügen nicht“-Hangover befinden und sich für mehr Bücher mit ähnlicher Thematik interessieren, macht mit „Wenn du stirbst, ..“ definitiv nichts falsch. Auch Liebhaber von Jugendbüchern werden darin eine sehr ansprechende Lektüre finden. Ich hoffe auch mehr „beliebte“ Kids greifen durch Zufall zu diesem Buch um zu sehen, wie man nicht mit Menschen umgehen sollte. Ebenso denke ich wird sich die Story gut für Neueinsteiger in das Genre eignen.

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    _gioiab_s avatar
    _gioiab_vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Finde vor allem den Schluss sehr sehr toll. Wegen dem offenen Ende hasse und liebe ich das Buch gleichzeitig. Empfehle es weiter!
    Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie.

    Samantha ist einer der beliebtesten Mädchen an ihrer High School. Sie ist mit ihrem Schwarm - Rob - zusammen und ihr Leben ist einfach perfekt. Aber ist sie auch glücklich damit?
    Wie an jedem Freitag ist Sam mit ihren drei besten Freundinnen - Lindsay, Ally und Elody - bei der angesagtesten Party des Abends. Doch es ist ihr letzter Tag, denn auf dem Rückweg nach Hause gerät Lindsays Wagen ausser Kontrolle. 
    Samantha durchlebt ihren Todestag immer wieder und findet so ihr altes Ich, dass so lange Zeit unter dem vielen Make-up versteckt war war, wieder. Kann sie es schaffen aus diesem Kreislauf auszubrechen?

    Ich finde das Buch sehr gut. Da aber der Anfang nicht sehr spannend war, bekommt das Buch 'nur' vier Punkte. Trotzdem würde ich die Geschichte weiterempfehlen, da mich der Schluss fast umgebracht hat.

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    Mika_Schulzes avatar
    Mika_Schulzevor 3 Jahren
    Wen würdest du retten? Dich oder jemand anderen...

    Inhalt:
    Sieben Mal darf Samantha Kingston den letzten Tag ihres Lebens verbringen. Sieben Mal hat sie die Chance, ihn erneut zu erleben und ihre Taten zu überdenken. Aber was ist wichtig im Leben? Worauf kommt es an, was möchte sie tun, an diesem letzten Tag, der lang ist wie eine Woche?


    Lauren Olivers Spannungsbogen ist bis zum Ende straff aufgezogen. Zeit, zwischen den Kapiteln nachzudenken, blieb mir keine, wollte ich doch wissen, wie es weitergeht. Wir beginnen mit einer Zicke, die zu der beliebtesten Clique der Schule gehört und hören mit einem Menschen auf, den man kaum noch wiedererkennt. Sie wächst mit ihren Erlebnissen, erkennt, handelt und ist zu Opfern bereit. Auch ihre Frustration immer wieder am selben Morgen aufzuwachen und zu bemerken, dass sich nichts verändert hat und der gleiche Tag von neuem beginnt, konnte ich fast spüren. Ihre Entwicklung zieht sich als roter Faden durch das Buch und ihre Erkentnisse lehren uns, das Leben zu genießen.
    Jeder einzelne Tag zählt, man weiß nie, ob man noch eine zweite Chance bekommt.

    Ich konnte mich sehr gut in Samantha hinein versetzen und habe bis zum Schluss gehofft, dass sie es schafft.

    Meine Empfehlung: Kaufen, lesen und ins Herz schließen.

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    JunaFischers avatar
    JunaFischervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wenn man über die ersten einhundert Seiten raus ist und keine Angst vor Murmeltier-Geschichten hat, ist es ein sehr schöner Roman!
    Wenn du stirbst, zieht dann wirklich dein ganzes Leben vorbei?

    Ich mag Murmeltier-Bücher. Jeder überlegt wohl hin und wieder mal, wie der Tag (die Woche, der Monat, das Jahr, das restliche Leben...) ausgegangen wäre, wenn man diese oder jene Entscheidung nicht oder anders getroffen hätte. Wenn man etwas Bestimmtes nicht gesagt oder getan oder an manchen Tagen einfach ganz Zuhause geblieben wäre.

    Samantha scheint jemand zu sein, der sich vor ihrem Ableben darüber keine Gedanken gemacht hat. Sie lebt in den Tag hinein, hat mit ihrer Clique um Lindsey, Elody und Ally eine richtige Mädchengang, die es liebt, andere zu schikanieren – obwohl deutlich wird, dass eigentlich Lindsey diejenige ist, die auf anderen herumtrampelt und die anderen lediglich „wegsehen“ (was nicht weniger schlimm ist). Samantha hat dieses Leben, das sie so gut kennt, nicht in Frage gestellt – warum auch, bisher ist sie damit ja immer durchgekommen.


    Das ändert sich, als sie stirbt. Zunächst ist sie verwirrt, hält alles für einen schlechten Traum. Dann ist sie ängstlich, weil sie nicht weiß, warum all das passiert. Und schließlich erreicht sie das Stadium der Wut, in dem ihr einfach alles egal ist und sie macht, worauf sie Lust hat – bis die Einsicht kommt.
    Ich muss gestehen, dass die ersten Seiten ziemlich langatmig waren, weil es tatsächlich immer dasselbe war. Samantha hatte noch nicht das Verlangen, irgendetwas in ihrem Leben zu ändern, also lebt sie weiter, wie bisher. Erst als sie merkt, dass ihr Tag immer wieder von vorn losgeht und es egal ist, was sie tut, kommt Spannung in die Sache, weil man erst dann merkt, welche Seiten Samantha so hat. Da ist die Rebellin, aber auch die fürsorgliche große Schwester, die sich um Izzy kümmert.


    Je weiter das Buch voranschreitet, desto mehr leidet man mit Sam, weil einem als Leser scheinbar schon eher als ihr klar wird, was sie eigentlich machen muss, um aus dem Teufelskreis auszubrechen. Das Schlimme ist, das man ja schon seit dem Prolog weiß, wie das Buch ausgeht, Samantha aber bis zum Schluss hofft, dass sich noch irgendetwas ändert. Dementsprechend hat mich das Leser doch noch mit aller Wucht getroffen, weil ich irgendwann auch gehofft habe, dass Samantha auf die ein oder andere Weise doch noch da raus kommt.


    „Wenn du stirbst“ ist ein Buch mit leichten Anfangsschwierigkeiten, bei dem sich dranbleiben aber definitiv lohnt. Es ist keine Sommerlektüre, aber ein Buch für kalte Tage, an dem man sich mit Kakao und Decke auf das Sofa verkrümelt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe mich durchs ganze Buch gequält und war froh als ich es endlich geschafft hatte.
    Langweilig

    Ich war vom Titel und auch von der Beschreibung sehr angetan und wurde leider sehr stark enttäuscht. Ich dachte man erlebt den kompletten letzten tag von Samantha. Man bekommt erzählt wie sie starb und wie sie in den letzten Sekunden ihres Lebens empfand. Ich hätte auch damit gerechnet das man mitbekommt wie die anderen mit ihren Tod klar kommen oder sowas, doch was man stattdessen zu lesen bekommt ist ein absoluter Reinfall! *ACHTUNG SPOILER* In den ersten 100 Seiten ist Samantha zwei mal gestorben und ich habe mich in diesen 100 Seiten nur gequält, wollte aber nicht aufhören, schließlich hätte es ja noch besser werden können. Leider war dem nicht so. Man erlebt sieben mal ein und den selben Tag. Auch wenn er nicht immer gleich abläuft so wiederholen sich einige Sätze mehr als einmal und dies führt dazu das man sich schnell langweilt. Es hat einen sehr an den Film ''Und täglich grüßt das Murmeltier'' erinnert. Nicht nur ich sondern auch eine Klassenkameradin waren sehr enttäuscht von diesem Buch. Sie fand das Ende am besten vom ganzen Buch. Ich kann das leider nicht sagen. Ich musste mich vom Anfang bis zum Ende des Buches einfach nur quälen und war froh das ich es endlich hinter mich habe. Ich kann das Buch nicht empfehlen. Ich hab etwas anderes erwartet und war echt sehr eintäuscht. Das Buch ist für mich ein FLOP. Man hat noch nicht mal gesagt bekommen wieso sie nun diesen Tag sieben mal erlebt hat und das machte es nur noch unverständlicher. Ich bin echt sehr enttäuscht gewesen. :-/

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