Lauren Oliver Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

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Inhaltsangabe zu „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ von Lauren Oliver

Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen, diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte.

Immer wieder der gleiche Tag... und im Endeffekt ändert sich gar nichts....

— luluplanchette

Schönes Buch zum zwischendurch hören, wenn man auf Jugendromane steht.

— NoName123456

Authentisch, tiefgründig, sehr lesenswert!

— lizzie123

Das letzte Drittel wurde besser, aber ich konnte einfach keine Bindung zur Geschichte aufbauen. Weder nachdenklich, noch emotional...

— Cara_Elea

Finde vor allem den Schluss sehr sehr toll. Wegen dem offenen Ende hasse und liebe ich das Buch gleichzeitig. Empfehle es weiter!

— _gioiab_

Ein sehr schöner Roman, der zum nachdenken anregt und eigentlich nie langweilig wird:)

— Kikibook

Wenn man über die ersten einhundert Seiten raus ist und keine Angst vor Murmeltier-Geschichten hat, ist es ein sehr schöner Roman!

— JunaFischer

Ich habe mich durchs ganze Buch gequält und war froh als ich es endlich geschafft hatte.

— AliceBuecherWunderland

Gute Idee, gutes Buch, nur teilweise zieht es sich ein bisschen

— HannahTizia

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen- tolle Idee, regt zum Nachdenken an!

— cassandrad

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    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Svenjas_BookChallenges

    21. September 2017 um 18:39

    Geschichte und Erzählstil:Im Sommer lief die Verfilmung von Lauren Olivers Bestseller Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ja im Kino und ehrlich gesagt war ich vom Film nicht wirklich überzeugt. Mir fehlte ein wenig Spannung und das Ende... das Ende! Aber ich wollte der Geschichte noch einmal eine Chance geben, weil sie von der Grundidee her wirklich genial ist und weil mich schon Lauren Olivers Amor-Trilogie überzeugt hat. Also griff ich zum Hörbuch und beschäftigte mich noch einmal eingehender mit Sams Geschichte.Prinzipiell ist Wenn du stirbst (ich kürze den Titel mal ab) eine Teenager-Version von "Und täglich grüßt das Murmeltier". Es geht um Samantha Kingston, ein beliebtes Mädchen, das zumindest glaubt, das perfekte Leben zu führen - bevor es bei einem Autounfall ums Leben kommt. Doch Sam stirbt nicht, sondern ist stattdessen in einer Art Zeitschleife gefangen. Immer wieder aufs Neue durchlebt sie den gleichen Tag - den 12. Februar, der so unspektakulär beginnt und so dramatisch endet. Und egal, was sie tut: Am nächsten Morgen erwacht sie wieder in ihrem Bett und es ist wieder der 12. Februar. Eine interessante und spannende Ausgangssituation, die sich gemächlich, aber durchgehend packend entwickelt.Denn an jedem 12. Februar nimmt Sam etwas anderes wahr. Richtet ihren Blick auf Mitschüler, die sie sonst ignoriert hat, auf winzige Begebenheiten und Zufälle, die ihr sonst niemals aufgefallen wären. Sie betrachtet ihr Leben plötzlich aus einem völlig anderen Blickwinkel und stellt fest, dass sie eigentlich gar nicht zufrieden ist. Nicht mit ihrer Art, wie sie andere Menschen behandelt, nicht mit ihrer Ausstrahlung und auch nicht mit ihrer nach außen hin ach so tollen Beziehung. Indem die Zeit für Sam still steht, erhält sie die Gelegenheit, die Dinge genauer zu betrachten und ihre Prioritäten anders zu setzen. Etwas, was wir alle eigentlich hin und wieder tun müssten. Hinter der Geschichte steckt eine tiefe Botschaft, die einem auf jeden Fall zu denken gibt.Und bald realisiert Sam, dass sie diese Chance nicht erhalten hat, um sich zu retten. Sie muss etwas ändern, sie muss ihr Leben ändern. Denn Lauren Oliver packt in ihren Roman Themen wie Mobbing und Ausgrenzung - Themen, die in unserer Gesellschaft eine große Rolle spielen. Und tatsächlich ist es das ein oder andere Mal ziemlich schmerzhaft, mit anzusehen, wie gleichgültig Sam die Menschen in ihrer Umgebung sind und mit welchem Hochmut sie durchs Leben geht. Sie ist weit davon entfernt, ein sympathisches, nettes Mädchen oder gar eine Heldin zu sein. Anfangs zumindest. Denn ihre Erlebnisse öffnen ihr die Augen und sie beginnt, sich zu ändern. Und diese Charakterentwicklung hat mir wirklich unheimlich gut gefallen. Und unweigerlich führt sie zu diesem Ende, das einem schlecht gefallen kann, aber das einfach nötig ist.Insgesamt hat mir der Roman tatsächlich besser gefallen als der Film. Er steckt voller Tiefe und Melancholie und vor allem steckt er voller Wahrheiten. Das einzige, was mich gestört hat (und das hat mich auch beim Film schon gestört), ist der erhobene Zeigefinger, den Oliver nicht immer ganz so geschickt verbergen kann. Man ahnt einfach recht früh, worauf sie hinaus will und auch wenn die Botschaft wirklich fantastisch und absolut richtig und wichtig ist, wirken gewisse Dinge einfach wie aus dem Lehrbuch. Ansonsten aber ist diese Geschichte wirklich einzigartig und in ihrer Originalität und ihrer Detailhaftigkeit großartig.Sprecher:Wenn du stirbst wird von Anna Thalbach gelesen, einer Synchron- und Hörbuchsprecherin, der ich wirklich unheimlich gerne zuhöre. Ihre Stimme hat etwas Kratziges, Geheimnisvolles - auf jeden Fall etwas Spezielles und sie versteht es einfach perfekt, jede einzelne Situation anders zu interpretieren. Die ideale Besetzung für Sam und ein großes Hörvergnügen.Mein Fazit:Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ist ein ruhiger, melancholischer und ernster Jugendroman mit einer faszinierenden Grundidee und einer starken Botschaft. Was würden wir ändern, wenn wir wüssten, dass wir morgen sterben müssen? Lauren Oliver zeigt, dass es im Leben nicht um Belanglosigkeiten geht, aber um all die kleinen Feinheiten und die Art und Weise, wie wir den Menschen täglich begegnen. Hier und da war mir der erhobene Zeigefinger ein wenig zu übermächtig und deutlich, aber insgesamt ist das ein großartiges und vor allem ein wichtiges Buch.

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  • Ganz gutes Hörbuch

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    NoName123456

    03. August 2017 um 01:04

    Es ist ein ganz gutes Hörbuch, wenn man auf Jugendromane steht. Die Autorin hat alles gut beschrieben und ich habe am Anfang echt gut mitgefiebert und konnte auch nicht aufhören es zu hören, weil echt gute Themen dort angesprochen werden. Und das finde ich echt gut.Die Charaktere werden mit ihren Tiefen und Höhen beschrieben, sodass man sie nach einiger Zeit mit Samantha zusammen kennen lernt. Allerdings - und ja ich wusste es schon vorher - fand ich es irgendwann langweilig, weil Samantha ja sieben mal den gleichen Tag erlebt. Ich habe irgendwann gar nicht mehr richtig zugehört, weil ich ja "eh schon wusste" was kommt. Da hat die Spannung dann wieder nachgelassen.Meiner Meinung nach ist dieser Roman ganz gut, ich bin froh, dass ich ihn gehört habe. Wäre ich allerdings ein paar Jahre jünger, dann würde ich diesem Hörbuch glatte 5 Sterne geben. Mir hat die Spannung in der Mitte und auch ein bisschen am Ende gefehlt.

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  • Und täglich grüßt die Zeitschleife ...

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Ascari0

    11. July 2017 um 10:12

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie - das ist der vollständige Titel dieses Buches und gleichzeitig der erste Satz :). Persönlich bin ich ja kein Fan dieser überlangen Titel, aber neugierig machte mich die Geschichte bereits zu dem Zeitpunkt, als der Film zu dem Buch ins Kino kam. Als ich das Buch bei uns in der Bücherei entdeckte, wollte ich mir eigentlich die Print-Ausgabe ausleihen, aber das gebundene Buch war dummerweise in einem eher beklagenswerten Zustand ... Daher wurde es dann doch das (gekürzte) Hörbuch. Zum Inhalt: Samantha Kingston gehört zur angesagten Clique auf ihrer High School. Zusammen mit ihren Freundinnen fiebert sie dem ersten Mal mit ihrem Freund entgegen. Der 12. Februar fängt dabei an wie jeder andere Tag auch, sie geht zur Schule, fragt sich, wie viele Rosen sie wohl am (vorgezogenen) Valentinstag bekommen wird, geht am Abend auf eine Party von Kent, einem Schulfreund. Auf der Fahr nach Hause passiert es: Sie stirbt bei einem Autounfall - nur um am Morgen desselben Tages wieder aufzuwachen und denselben Tag noch einmal zu durchleben ... Hat sie eine zweite Chance bekommen, ihr Leben zu retten? Meine Meinung: Anfangs dachte ich bei diesem Buch ja an eine Wiederholung des Stoffes aus "Und täglich grüßt das Murmeltier". Die Idee, den Helden oder die Heldin einen Tag immer wieder durchleben zu lassen, wurde ja schon öfter aufgegriffen. Das Prinzip ist sich jedenfalls relativ ähnlich: Der Protagonist lernt immer mehr über sein Umfeld, lernt seine Mitmenschen näher kennen und verändert sich dadurch. "Wenn du stirbst ..." bildet hier nicht unbedingt eine Ausnahme. Sam gehört zwar zur Clique der beliebten Mädels, kommt aber selbst alles andere als sympathisch rüber. Sie hält ihr gesamtes Umfeld eher auf Distanz (auch ihre Familie), ist streckenweise sehr unfreundlich zu ihren Mitmenschen und eine typische Mitläuferin, was die "Chefin" der Clique - Lindsay - betrifft. Da Sam die meiste Zeit mit ihren drei Freundinnen verbringt, konnte ich mich gerade am Anfang lange nicht entscheiden, wen ich schlimmer fand - Sam oder Lindsay. Einen großen Raum nimmt in der Geschichte das Thema Mobbing ein. Juliet, eine Mitschülerin, wird von den vieren regelmäßig verhöhnt und beschimpft, niemand traut sich, etwas zu sagen. Bei Kents Party am Abend eskaliert die Angelegenheit, als Juliet auftaucht und jedem der Mädchen "Miststück" an den Kopf wirft ... Im Verlauf der Geschichte versucht Sam, ihr Schicksal zu ändern und wird von Mal zu Mal verzweifelter, als sie feststellen muss, dass sie schon wieder am selben Tag aufwacht. Was tun? Mit diesem Hintergrund ist es bis zu einem gewissen Maß verständlich, dass sie eine Zeit lang eine "Mir ist alles egal"-Mentalität an den Tag legt, die sie einige befremdlichen Dinge tun lässt. Die Autorin lässt dabei allerdings nichts aus ... Dies war für mich ein Punkt, wo ich ernsthaft überlegt habe, abzubrechen, weil es schon ans Absurde grenzte, was Sam auf einmal alles tut. Trotzdem (oder Gott sei Dank?) habe ich aber weitergehört - und stellte wider Erwarten fest, dass es besser wurde. Ich konnte zwar nicht unbedingt nachempfinden, warum Sam doch noch ihr Gewissen entdeckte. Ich ertappte mich aber auf einmal dabei, mit ihr mitzufühlen, mit ihr mitzufiebern, ob es ihr nun gelingen würde, ihren Tod abzuwenden oder nicht. Manche Stellen ließen meine Augen sogar ein bisschen feucht werden ... Worauf es am Ende hinausläuft, ist bis zu einem gewissen Maß nicht gerade eine große Überraschung. Überrascht hat mich aber zumindest die Art und Weise, wie es geschieht. Ich verstehe durchaus, dass das Ende polarisiert, dass viele sich ein anderes Ende gewünscht haben. Aber ich fand es trotzdem zur Geschichte passend, auch wenn ich noch die eine oder andere Antwort auf einzelne Fragen gehabt hätte. Das Hörbuch ist - wie bereits erwähnt - gekürzt, mir sind allerdings beim Hören keine wirklich gröberen Schnitzer aufgefallen, die immer wieder durch Kürzungen entstehen. Anna Thalbach kenne ich bereits seit der Zeit, wo sie mit ihrer Mutter Katharina "Die Nebel von Avalon" gelesen hat. Sie erzählt die Geschichte professionell (wenn auch ein Fehler bei der Aussprache eines Fremdworts drin war) und es machte Spaß, ihr zuzuhören. Mein Fazit: "Wenn du stirbst ..." hat mir beim Hören ein gewaltiges Gefühlskarussell beschert. Wäre ich meinem Instinkt gefolgt, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen, so aber wurde ich aber doch noch mit einem Ende belohnt, dass die Geschichte für mich herausgerissen und zu etwas Besonderem gemacht hat. Einen zusätzlichen Stern gibt es für die gut gemachte Lesung der Sprecherin.

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  • Rezension zu : Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    buecherversessene

    22. June 2017 um 17:26

    Buch : Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie Autorin : Lauren OliverPreis : 8,99€Verlag : CarlsenSeiten : 448Klappentext : Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir war es nicht so.Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre?Was würdest du tun? Wen würdest du küssen?Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben. Stattdessen ist es ihr letzter...Meinung :Ich finde das Buch sehr fesselnd und spannend, da es immer wieder unerwartete Wendungen gab. Ich persönliche wusste bis zum Ende nicht wie dieser Roman ausgeht und war dann leicht enttäuscht, dass er nicht so ausging, wie ich erhofft hatte. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass die Unterteilungen in den Kapiteln, teilweise sehr lang waren (es ist jedoch für jeden anders!). Dank des tollen Schreibstil von Lauren Oliver konnte ich mir alle Figuren und Räumlichkeiten bzw. Orte gut vorstellen. Außerdem konnte ich in das Buch sehr gut eintauchen und diesen 12. Februar immer wieder mit erleben. Für mich persönlich hat Lauren Oliver beschrieben, wie es sich anfühlt zu sterben, obwohl man noch nicht gestorben ist. Fazit : Ich empfehle dieses wunderschöne Buch jedem, der auf die letzte Reise eines jungen Mädchens mitgenommen werden möchte, um mit ihr ihren letzten Tag so lange zu erleben, bis ihr Todestag für sie "perfekt" ist. 

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  • Eine Mischung aus „Täglich grüßt“, Mobbing und Tod.

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    BookTini

    05. June 2017 um 20:19

    Eine Mischung aus „Täglich grüßt“, Mobbing und Tod. Hört sich dramatisch an? Ja, kann man wohl so sagen. Sam Kingston gehört zu den Beliebten. Man sollte meinen, alles in ihrem Leben läuft perfekt. Doch als sie am Abend einer Party bei einem Autounfall verunglückt, scheint im Rückblick doch nicht alles perfekt. Wie nach einem schlechten Albtraum erwacht sie in ihrem eigenen Bett. Der selbe Tag beginnt von vorne als wäre nichts geschehen. Wieder und wieder. Irgendwann wird ihr bewusst, dass sie in einer Art Zeitschleife feststeckt. Wie sie dieser entkommen kann und was sie alles in ihrem Leben ändern möchte, müsst ihr selbst nachlesen. Meine persönliche Meinung: Vorher solltet Ihr drei Dinge wissen: erstens sitze ich gerade hier und heule noch wie ein Schlusshund, weil ich das Hörbuch gerade erst beendet habe. 2.: Ich habe „Wenn du stirbst, ...“ mittlerweile schon zum 6. oder 7. Mal gelesen. 3.: es ist mein absolutes Lieblingsbuch und war auch damals der Auslöser überhaupt zu Contemporary-Büchern zu greifen. Deswegen wird diese Rezi auch nicht ganz so objektiv, was mir ein wenig leidtut … obwohl, eigentlich nicht! Anders als in so vielen typischen Jugendbüchern, lesen wir die Story nicht aus der Sicht eines verunsicherten Mobbingopfers, sonder aus dem POV eines sehr beliebten Mädchens. Das finde/fand ich schon mal sehr interessant. Als wir dann im weiteren Verlauf auch noch Mobbing als eher größeres Thema dazu bekommen ist es umso spannender das aus der Sicht der Person zu lesen, welche mit ihrer Clique zum größten Teil zu der Situation beigetragen hat. Auch wie sich die Protagonistin in der Geschichte wandelt ist der absolute Wahnsinn. Sie selbst merkt dann erst, wie kleine Dinge immer wieder Handlungen beeinflussen und diese umlenken. Sam ist eine ganz besondere Person und auch wegen dem perfekten Schreibstil von Lauren Oliver muss man einfach Seite für Zeile für Satz für Wort mit ihr mitfühlen. Die Versuche und die Entscheidungen die sie trifft, um der Schleife zu entkommen, sind alle sehr gut nachzuempfinden und machen keinen Tag langweilig, weil sich dadurch immer wieder neue Handlungsstränge ergeben. Das Hörbuch: Eines der besten die ich je hören durfte. Gerade weil ich dieses Buch so liebe, war ich anfangs sehr skeptisch, da ich nicht wusste, ob ein gekürztes Hörbuch dazu funktionieren würde. Jetzt kann ich euch sagen: Ja! Zu 100%. Soweit ich weiß, wurden keine wichtigen Stellen übersprungen oder die Handlung irgendwie dadurch beeinflusst. Manchmal (aber wirklich) nur manchmal, waren im normalen Buch Stellen drin, die sich für manche ziehen könnten. Das wurde mit dem Hörbuch umgangen. Auch die erfahrene Sprecherin Anna Thalbach hat mit ihrer Performance das Hörbuch zu einem sehr emotionalen Erlebnis gemacht. Durch ihre manchmal brüchige Stimme konnte man gewisse Stellen im Buch sehr sehr gut nachempfinden. Das Cover: Ich liebe alle deutschen Cover zu diesem Buch. Egal ob das der gebunden bzw. Taschenbuchausgabe oder das der neuen Filmausgabe. Das Hörbuch zum Film ist in sehr „mädchenhaften“ Farben gestalte, was ich denke, sehr gut zur Protagonistin passt, jedoch das Filmcover der englischen Ausgabe den Inhalt besser widerspiegelt. Buchempfehlung? Für wen? Sollte sich im Moment noch jemand in einem „Tote Mädchen lügen nicht“-Hangover befinden und sich für mehr Bücher mit ähnlicher Thematik interessieren, macht mit „Wenn du stirbst, ..“ definitiv nichts falsch. Auch Liebhaber von Jugendbüchern werden darin eine sehr ansprechende Lektüre finden. Ich hoffe auch mehr „beliebte“ Kids greifen durch Zufall zu diesem Buch um zu sehen, wie man nicht mit Menschen umgehen sollte. Ebenso denke ich wird sich die Story gut für Neueinsteiger in das Genre eignen.

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  • Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie.

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    _gioiab_

    08. January 2016 um 20:21

    Samantha ist einer der beliebtesten Mädchen an ihrer High School. Sie ist mit ihrem Schwarm - Rob - zusammen und ihr Leben ist einfach perfekt. Aber ist sie auch glücklich damit? Wie an jedem Freitag ist Sam mit ihren drei besten Freundinnen - Lindsay, Ally und Elody - bei der angesagtesten Party des Abends. Doch es ist ihr letzter Tag, denn auf dem Rückweg nach Hause gerät Lindsays Wagen ausser Kontrolle.  Samantha durchlebt ihren Todestag immer wieder und findet so ihr altes Ich, dass so lange Zeit unter dem vielen Make-up versteckt war war, wieder. Kann sie es schaffen aus diesem Kreislauf auszubrechen? Ich finde das Buch sehr gut. Da aber der Anfang nicht sehr spannend war, bekommt das Buch 'nur' vier Punkte. Trotzdem würde ich die Geschichte weiterempfehlen, da mich der Schluss fast umgebracht hat.

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  • Wen würdest du retten? Dich oder jemand anderen...

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Mika_Schulze

    19. June 2015 um 00:24

    Inhalt: Sieben Mal darf Samantha Kingston den letzten Tag ihres Lebens verbringen. Sieben Mal hat sie die Chance, ihn erneut zu erleben und ihre Taten zu überdenken. Aber was ist wichtig im Leben? Worauf kommt es an, was möchte sie tun, an diesem letzten Tag, der lang ist wie eine Woche? Lauren Olivers Spannungsbogen ist bis zum Ende straff aufgezogen. Zeit, zwischen den Kapiteln nachzudenken, blieb mir keine, wollte ich doch wissen, wie es weitergeht. Wir beginnen mit einer Zicke, die zu der beliebtesten Clique der Schule gehört und hören mit einem Menschen auf, den man kaum noch wiedererkennt. Sie wächst mit ihren Erlebnissen, erkennt, handelt und ist zu Opfern bereit. Auch ihre Frustration immer wieder am selben Morgen aufzuwachen und zu bemerken, dass sich nichts verändert hat und der gleiche Tag von neuem beginnt, konnte ich fast spüren. Ihre Entwicklung zieht sich als roter Faden durch das Buch und ihre Erkentnisse lehren uns, das Leben zu genießen. Jeder einzelne Tag zählt, man weiß nie, ob man noch eine zweite Chance bekommt. Ich konnte mich sehr gut in Samantha hinein versetzen und habe bis zum Schluss gehofft, dass sie es schafft. Meine Empfehlung: Kaufen, lesen und ins Herz schließen.

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  • Wenn du stirbst, zieht dann wirklich dein ganzes Leben vorbei?

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    JunaFischer

    04. October 2014 um 09:37

    Ich mag Murmeltier-Bücher. Jeder überlegt wohl hin und wieder mal, wie der Tag (die Woche, der Monat, das Jahr, das restliche Leben...) ausgegangen wäre, wenn man diese oder jene Entscheidung nicht oder anders getroffen hätte. Wenn man etwas Bestimmtes nicht gesagt oder getan oder an manchen Tagen einfach ganz Zuhause geblieben wäre. Samantha scheint jemand zu sein, der sich vor ihrem Ableben darüber keine Gedanken gemacht hat. Sie lebt in den Tag hinein, hat mit ihrer Clique um Lindsey, Elody und Ally eine richtige Mädchengang, die es liebt, andere zu schikanieren – obwohl deutlich wird, dass eigentlich Lindsey diejenige ist, die auf anderen herumtrampelt und die anderen lediglich „wegsehen“ (was nicht weniger schlimm ist). Samantha hat dieses Leben, das sie so gut kennt, nicht in Frage gestellt – warum auch, bisher ist sie damit ja immer durchgekommen. Das ändert sich, als sie stirbt. Zunächst ist sie verwirrt, hält alles für einen schlechten Traum. Dann ist sie ängstlich, weil sie nicht weiß, warum all das passiert. Und schließlich erreicht sie das Stadium der Wut, in dem ihr einfach alles egal ist und sie macht, worauf sie Lust hat – bis die Einsicht kommt. Ich muss gestehen, dass die ersten Seiten ziemlich langatmig waren, weil es tatsächlich immer dasselbe war. Samantha hatte noch nicht das Verlangen, irgendetwas in ihrem Leben zu ändern, also lebt sie weiter, wie bisher. Erst als sie merkt, dass ihr Tag immer wieder von vorn losgeht und es egal ist, was sie tut, kommt Spannung in die Sache, weil man erst dann merkt, welche Seiten Samantha so hat. Da ist die Rebellin, aber auch die fürsorgliche große Schwester, die sich um Izzy kümmert. Je weiter das Buch voranschreitet, desto mehr leidet man mit Sam, weil einem als Leser scheinbar schon eher als ihr klar wird, was sie eigentlich machen muss, um aus dem Teufelskreis auszubrechen. Das Schlimme ist, das man ja schon seit dem Prolog weiß, wie das Buch ausgeht, Samantha aber bis zum Schluss hofft, dass sich noch irgendetwas ändert. Dementsprechend hat mich das Leser doch noch mit aller Wucht getroffen, weil ich irgendwann auch gehofft habe, dass Samantha auf die ein oder andere Weise doch noch da raus kommt. „Wenn du stirbst“ ist ein Buch mit leichten Anfangsschwierigkeiten, bei dem sich dranbleiben aber definitiv lohnt. Es ist keine Sommerlektüre, aber ein Buch für kalte Tage, an dem man sich mit Kakao und Decke auf das Sofa verkrümelt.

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  • Langweilig

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    AliceBuecherWunderland

    29. August 2014 um 00:43

    Ich war vom Titel und auch von der Beschreibung sehr angetan und wurde leider sehr stark enttäuscht. Ich dachte man erlebt den kompletten letzten tag von Samantha. Man bekommt erzählt wie sie starb und wie sie in den letzten Sekunden ihres Lebens empfand. Ich hätte auch damit gerechnet das man mitbekommt wie die anderen mit ihren Tod klar kommen oder sowas, doch was man stattdessen zu lesen bekommt ist ein absoluter Reinfall! *ACHTUNG SPOILER* In den ersten 100 Seiten ist Samantha zwei mal gestorben und ich habe mich in diesen 100 Seiten nur gequält, wollte aber nicht aufhören, schließlich hätte es ja noch besser werden können. Leider war dem nicht so. Man erlebt sieben mal ein und den selben Tag. Auch wenn er nicht immer gleich abläuft so wiederholen sich einige Sätze mehr als einmal und dies führt dazu das man sich schnell langweilt. Es hat einen sehr an den Film ''Und täglich grüßt das Murmeltier'' erinnert. Nicht nur ich sondern auch eine Klassenkameradin waren sehr enttäuscht von diesem Buch. Sie fand das Ende am besten vom ganzen Buch. Ich kann das leider nicht sagen. Ich musste mich vom Anfang bis zum Ende des Buches einfach nur quälen und war froh das ich es endlich hinter mich habe. Ich kann das Buch nicht empfehlen. Ich hab etwas anderes erwartet und war echt sehr eintäuscht. Das Buch ist für mich ein FLOP. Man hat noch nicht mal gesagt bekommen wieso sie nun diesen Tag sieben mal erlebt hat und das machte es nur noch unverständlicher. Ich bin echt sehr enttäuscht gewesen. :-/

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • eigentlich eine wirklich interessante Geschichte, aber das Ende war mir einfach zu offen

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Letanna

    24. January 2014 um 17:35

    Samantha Kingston ahnt noch nicht nicht, dass der 12. Februar etwas Besonders wird, und das nicht , weil Valentinstag ist und sie das erste Mal mit ihrem Freund Rob schlafen wird. Samantha stirbt am 12. Februar nach einer Party bei ihrem Schulfreund Kent bei einem Autounfall, nur dass sie diesen einen Tag ständig wiederholt und Sam immer wieder denselben  Tag erlebt. Sie versucht irgendwie aus dieser Schleife zu entfliehen und jeder Tag wird völlig anders als der vorangegangene. Das Hörbuch lässt mich mit stark gemischten Gefühlen zurück. Die Geschichte fängt recht typisch für ein Jugendbuch an. Eine Clique von angesagten Mädchen, die auch gerne mal über andere Schüler und Schülerinnen lästern. Es geht um typische Themen wie Jungs, das erste Mal und wer mit wem. Aber spätestens nach dem Unfall und Sams Tod ändert sich die Handlung dann sehr. Sam versucht jedes Mal alles anders oder besser zu machen und verändert ständig den Lauf der Dinge. Da wurde es richtig spannend und ich musste einfach wissen wie es weiter geht mit Sam. Die Geschichte hat mich wirklich nachdenklich gemacht und ich habe dem Ende entgegen gefiebert. Leider fand ich das Ende sehr enttäuschend. Es werden überhaupt keine Fragen beantwortet, ganz im Gegenteil, man wird mit vielen Fragen zurück gelassen. Das hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen.

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2012 um 16:20

    Sam kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch am nächsten Tag wacht sie wieder in ihrem Zimmer auf. Sie merkt bald, dass sie den Tag des Unfalls immer wieder aufs Neue durchleben muss und versucht nun verzweifelt einen Ausweg aus dieser Endlosschleife zu finden. Ich finde die Idee der ständigen Wiederholung von Sams letztem Tag sehr gelungen. Und Lauren Oliver erzählt diesen Tag auch nicht immer gleich. Nach und nach lässt sie Sam die Ereignisse beeinflussen und macht dieses Buch damit fast so spannend wie einen Kriminalroman. Ich kann die Hauptfigur nicht ausstehen. Ich selbst war nie Mittläuferin und kann wenig verstehen, wie man gemein zu jemandem sein kann, der einem nichts getan hat. Doch genau das ist Sam und bis zum Ende gibt es auf ihrer Seite auch nur eine minimale Einsicht, dass sie sich falsch verhalten hat. Das ist zwar realistisch, aber nicht gerade aufmunternd. Die Geschichte spielt in einer amerikanischen Kleinstadt, in einer amerikanischen High School. Für Leser ist das mehr oder minder Code für nirgendwo, bzw. der Schauplatz ist nicht weiter wichtig. Lauren Oliver schreibt getreu ihrer Hauptfigur. Allerdings fällt sie nicht der Versuchung zum Opfer allzu viel Jugendsprache einzubauen. Das macht das Buch angenehm zu lesen und gibt der Erzählerin noch ein Quäntchen mehr Authentizität. Ich finde die Idee des Romans ganz wunderbar, doch die Hauptfigur, die Oliver sich ausgesucht hat, kann ich nur schwer ertragen.

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Casimia

    23. June 2011 um 18:32

    Meine Meinung: Sie kennt sicherlich jeder: Diese Mädchen, um die sich an der Schule alles dreht, die beliebt sind, die immer die tollsten, neusten Sachen tragen, Trends setzen, um die sich alle scharen und deren Freundin jeder sein möchte. Und dabei sind diese Mädchen meistens gar nicht wirklich nett und toll. Warum sie so beliebt sind ist oft ein Rätsel. Zu dieser Art Mädchen gehört Sam, die Hauptperson in der Geschichte. Sie ist oberflächlich und eine Mitläuferin, denn Lindsey hat in dieser Clique das Sagen und wenn sie jemanden nicht mag wird nicht lange gefragt warum, dann wird einfach mitgemacht. Als Sam stirbt ist man nicht wirklich traurig. Man ist betroffen, aber mehr auch nicht. Doch dann erlebt sie diesen letzten Tag in ihrem Leben wieder und wieder und jeder Tag verläuft anders. Der Leser und auch sie selbst, lernen die "echte" Sam von Tag zu Tag besser kennen und auch die Fassade von Lindsey beginnt zu bröckeln. Zu Beginn dachte ich: Oh nein, das wird doch jetzt nicht eine von diesen "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Geschichten! Aber das wurde es und trotzdem habe ich mich nicht gelangweilt und wollte immer noch einen Tag mit Sam erleben. Jeder Tag war einzigartig, jeder Tag wurde besser und das nur, weil Sam sich ihrer Handlungen bewusst wurde und mehr darüber nachdachte was sie tut. Diese Geschichte macht deutlich wie wichtig es ist was man jeden Tag sagt oder macht. Jedes Wort, jede Handlung ist wie ein Stein, den man in einen Teich wirft. Sie schlagen Wellen und beeinflussen nicht nur unser Leben, sondern auch das von anderen Menschen. Davon sollte man sich ruhig eine Scheibe abschneiden. Unachtsamkeit kann Folgen haben. Fazit: Die Geschichte ist nicht nur zum Nachdenken, sondern auch anrührend, zart, einfühlsam. Als es dem Ende entgegen ging, saß ich gerade in meinem Auto und wollte eigentlich schnell einkaufen gehen, aber ein paar Tränchen haben sich doch in meine Augen geschlichen und somit legte ich eine kleine "Zwangspause" auf dem Parkplatz ein. Und ich bin wirklich kein Mensch der schnell weint, sei es bei Büchern oder Filmen. Das soll also schon etwas heißen! Ich habe bis zum Ende mitgefiebert, obwohl der Buchtitel eigentlich keinen Spielraum für Spekulationen lässt. Dieses Buch ging unter die Haut! Wer sich nicht vor nachdenklichen Geschichten scheut, sollte dieses Buch unbedingt lesen (oder hören, so wie ich). Die Sprecherin Anna Thalbach, Tochter der Schauspielerin Katharina Thalbach, hat dem Text Leben eingehaucht und den Charakteren viele Facetten verliehen, sodass das Zuhören nicht langweilig wurde. Ich hätte ihr noch viel länger lauschen mögen.

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. March 2011 um 18:34

    Samantha Kingston ist 16 Jahre alt, hübsch, beliebt, eben alles, was einem in diesem Alter wichtig ist. Sie gehört zu der Elite ihrer High-School, wird zu allen Partys eingeladen und ist angesehen. Nach einer dieser angesagten Partys stirbt sie bei einem Autounfall. Doch damit fängt erst alles an. Samantha erlebt den Tag ihres Todes insgesamt siebenmal, ab dem zweiten Tag dann mit dem Wissen, dass sie sterben wird. Sie versucht jeden Tag von neuem Dinge anders, besser zu machen und lernt viel über sich selbst und die Dinge die im Leben wirklich wichtig sind. Das Thema finde ich sehr gut, doch die Geschichte in die es verpackt wurde entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen. Da habe ich eindeutig zu viel erwartet. Die Story war mir ein wenig zu klischeehaft. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr nachdenklich gemacht, denn die Situationen in diesem Buch kann jeder auch auf sein eigenes Leben projizieren. Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, und die Sprecherin, Anna Thalbach, war mir bei manchen Passagen zu quirlig. Ich wurde dann teilweise richtig nervös. Insgesamt ist dieses Buch für Jugendliche (für die es ja auch geschrieben wurde) sehr zu empfehlen. Das Thema in einer etwas "erwachseneren" Geschichte hätte mir persönlich wohl mehr zugesagt.

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    JuliaO

    11. January 2011 um 12:47

    In Kurz:
    Mir hat es wirklich super gefallen! Mir persönlich ist zwar das Ende etwas zu "offen" aber andererseits hätte sie sicher kein Ende finden können das allen taugt ;) Eine spannende Geschichte, die einen einfach in ihren Bann zieht.

    Ich kann es uneingeschränkt empfehlen!!!

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