Lauren Oliver Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

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Inhaltsangabe zu „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ von Lauren Oliver

Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen, diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte.

Schönes Buch zum zwischendurch hören, wenn man auf Jugendromane steht.

— NoName123456
NoName123456

Authentisch, tiefgründig, sehr lesenswert!

— lizzie123
lizzie123

Das letzte Drittel wurde besser, aber ich konnte einfach keine Bindung zur Geschichte aufbauen. Weder nachdenklich, noch emotional...

— Cara_Elea
Cara_Elea

Finde vor allem den Schluss sehr sehr toll. Wegen dem offenen Ende hasse und liebe ich das Buch gleichzeitig. Empfehle es weiter!

— _gioiab_
_gioiab_

Ein sehr schöner Roman, der zum nachdenken anregt und eigentlich nie langweilig wird:)

— Kikibook
Kikibook

Wenn man über die ersten einhundert Seiten raus ist und keine Angst vor Murmeltier-Geschichten hat, ist es ein sehr schöner Roman!

— JunaFischer
JunaFischer

Ich habe mich durchs ganze Buch gequält und war froh als ich es endlich geschafft hatte.

— AliceBuecherWunderland
AliceBuecherWunderland

Gute Idee, gutes Buch, nur teilweise zieht es sich ein bisschen

— HannahTizia
HannahTizia

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen- tolle Idee, regt zum Nachdenken an!

— cassandrad
cassandrad

Mir hat das Buch gefallen. Sehr gute Geschichte, gut zum Nachdenken. Und sehr schön vorgelesen.

— len4ik21
len4ik21

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  • Ganz gutes Hörbuch

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    NoName123456

    NoName123456

    03. August 2017 um 01:04

    Es ist ein ganz gutes Hörbuch, wenn man auf Jugendromane steht. Die Autorin hat alles gut beschrieben und ich habe am Anfang echt gut mitgefiebert und konnte auch nicht aufhören es zu hören, weil echt gute Themen dort angesprochen werden. Und das finde ich echt gut.Die Charaktere werden mit ihren Tiefen und Höhen beschrieben, sodass man sie nach einiger Zeit mit Samantha zusammen kennen lernt. Allerdings - und ja ich wusste es schon vorher - fand ich es irgendwann langweilig, weil Samantha ja sieben mal den gleichen Tag erlebt. Ich habe irgendwann gar nicht mehr richtig zugehört, weil ich ja "eh schon wusste" was kommt. Da hat die Spannung dann wieder nachgelassen.Meiner Meinung nach ist dieser Roman ganz gut, ich bin froh, dass ich ihn gehört habe. Wäre ich allerdings ein paar Jahre jünger, dann würde ich diesem Hörbuch glatte 5 Sterne geben. Mir hat die Spannung in der Mitte und auch ein bisschen am Ende gefehlt.

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  • Und täglich grüßt die Zeitschleife ...

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    Ascari0

    Ascari0

    11. July 2017 um 10:12

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie - das ist der vollständige Titel dieses Buches und gleichzeitig der erste Satz :). Persönlich bin ich ja kein Fan dieser überlangen Titel, aber neugierig machte mich die Geschichte bereits zu dem Zeitpunkt, als der Film zu dem Buch ins Kino kam. Als ich das Buch bei uns in der Bücherei entdeckte, wollte ich mir eigentlich die Print-Ausgabe ausleihen, aber das gebundene Buch war dummerweise in einem eher beklagenswerten Zustand ... Daher wurde es dann doch das (gekürzte) Hörbuch. Zum Inhalt: Samantha Kingston gehört zur angesagten Clique auf ihrer High School. Zusammen mit ihren Freundinnen fiebert sie dem ersten Mal mit ihrem Freund entgegen. Der 12. Februar fängt dabei an wie jeder andere Tag auch, sie geht zur Schule, fragt sich, wie viele Rosen sie wohl am (vorgezogenen) Valentinstag bekommen wird, geht am Abend auf eine Party von Kent, einem Schulfreund. Auf der Fahr nach Hause passiert es: Sie stirbt bei einem Autounfall - nur um am Morgen desselben Tages wieder aufzuwachen und denselben Tag noch einmal zu durchleben ... Hat sie eine zweite Chance bekommen, ihr Leben zu retten? Meine Meinung: Anfangs dachte ich bei diesem Buch ja an eine Wiederholung des Stoffes aus "Und täglich grüßt das Murmeltier". Die Idee, den Helden oder die Heldin einen Tag immer wieder durchleben zu lassen, wurde ja schon öfter aufgegriffen. Das Prinzip ist sich jedenfalls relativ ähnlich: Der Protagonist lernt immer mehr über sein Umfeld, lernt seine Mitmenschen näher kennen und verändert sich dadurch. "Wenn du stirbst ..." bildet hier nicht unbedingt eine Ausnahme. Sam gehört zwar zur Clique der beliebten Mädels, kommt aber selbst alles andere als sympathisch rüber. Sie hält ihr gesamtes Umfeld eher auf Distanz (auch ihre Familie), ist streckenweise sehr unfreundlich zu ihren Mitmenschen und eine typische Mitläuferin, was die "Chefin" der Clique - Lindsay - betrifft. Da Sam die meiste Zeit mit ihren drei Freundinnen verbringt, konnte ich mich gerade am Anfang lange nicht entscheiden, wen ich schlimmer fand - Sam oder Lindsay. Einen großen Raum nimmt in der Geschichte das Thema Mobbing ein. Juliet, eine Mitschülerin, wird von den vieren regelmäßig verhöhnt und beschimpft, niemand traut sich, etwas zu sagen. Bei Kents Party am Abend eskaliert die Angelegenheit, als Juliet auftaucht und jedem der Mädchen "Miststück" an den Kopf wirft ... Im Verlauf der Geschichte versucht Sam, ihr Schicksal zu ändern und wird von Mal zu Mal verzweifelter, als sie feststellen muss, dass sie schon wieder am selben Tag aufwacht. Was tun? Mit diesem Hintergrund ist es bis zu einem gewissen Maß verständlich, dass sie eine Zeit lang eine "Mir ist alles egal"-Mentalität an den Tag legt, die sie einige befremdlichen Dinge tun lässt. Die Autorin lässt dabei allerdings nichts aus ... Dies war für mich ein Punkt, wo ich ernsthaft überlegt habe, abzubrechen, weil es schon ans Absurde grenzte, was Sam auf einmal alles tut. Trotzdem (oder Gott sei Dank?) habe ich aber weitergehört - und stellte wider Erwarten fest, dass es besser wurde. Ich konnte zwar nicht unbedingt nachempfinden, warum Sam doch noch ihr Gewissen entdeckte. Ich ertappte mich aber auf einmal dabei, mit ihr mitzufühlen, mit ihr mitzufiebern, ob es ihr nun gelingen würde, ihren Tod abzuwenden oder nicht. Manche Stellen ließen meine Augen sogar ein bisschen feucht werden ... Worauf es am Ende hinausläuft, ist bis zu einem gewissen Maß nicht gerade eine große Überraschung. Überrascht hat mich aber zumindest die Art und Weise, wie es geschieht. Ich verstehe durchaus, dass das Ende polarisiert, dass viele sich ein anderes Ende gewünscht haben. Aber ich fand es trotzdem zur Geschichte passend, auch wenn ich noch die eine oder andere Antwort auf einzelne Fragen gehabt hätte. Das Hörbuch ist - wie bereits erwähnt - gekürzt, mir sind allerdings beim Hören keine wirklich gröberen Schnitzer aufgefallen, die immer wieder durch Kürzungen entstehen. Anna Thalbach kenne ich bereits seit der Zeit, wo sie mit ihrer Mutter Katharina "Die Nebel von Avalon" gelesen hat. Sie erzählt die Geschichte professionell (wenn auch ein Fehler bei der Aussprache eines Fremdworts drin war) und es machte Spaß, ihr zuzuhören. Mein Fazit: "Wenn du stirbst ..." hat mir beim Hören ein gewaltiges Gefühlskarussell beschert. Wäre ich meinem Instinkt gefolgt, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen, so aber wurde ich aber doch noch mit einem Ende belohnt, dass die Geschichte für mich herausgerissen und zu etwas Besonderem gemacht hat. Einen zusätzlichen Stern gibt es für die gut gemachte Lesung der Sprecherin.

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  • Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie.

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    _gioiab_

    _gioiab_

    08. January 2016 um 20:21

    Samantha ist einer der beliebtesten Mädchen an ihrer High School. Sie ist mit ihrem Schwarm - Rob - zusammen und ihr Leben ist einfach perfekt. Aber ist sie auch glücklich damit? Wie an jedem Freitag ist Sam mit ihren drei besten Freundinnen - Lindsay, Ally und Elody - bei der angesagtesten Party des Abends. Doch es ist ihr letzter Tag, denn auf dem Rückweg nach Hause gerät Lindsays Wagen ausser Kontrolle.  Samantha durchlebt ihren Todestag immer wieder und findet so ihr altes Ich, dass so lange Zeit unter dem vielen Make-up versteckt war war, wieder. Kann sie es schaffen aus diesem Kreislauf auszubrechen? Ich finde das Buch sehr gut. Da aber der Anfang nicht sehr spannend war, bekommt das Buch 'nur' vier Punkte. Trotzdem würde ich die Geschichte weiterempfehlen, da mich der Schluss fast umgebracht hat.

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  • Wen würdest du retten? Dich oder jemand anderen...

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    Mika_Schulze

    Mika_Schulze

    19. June 2015 um 00:24

    Inhalt: Sieben Mal darf Samantha Kingston den letzten Tag ihres Lebens verbringen. Sieben Mal hat sie die Chance, ihn erneut zu erleben und ihre Taten zu überdenken. Aber was ist wichtig im Leben? Worauf kommt es an, was möchte sie tun, an diesem letzten Tag, der lang ist wie eine Woche? Lauren Olivers Spannungsbogen ist bis zum Ende straff aufgezogen. Zeit, zwischen den Kapiteln nachzudenken, blieb mir keine, wollte ich doch wissen, wie es weitergeht. Wir beginnen mit einer Zicke, die zu der beliebtesten Clique der Schule gehört und hören mit einem Menschen auf, den man kaum noch wiedererkennt. Sie wächst mit ihren Erlebnissen, erkennt, handelt und ist zu Opfern bereit. Auch ihre Frustration immer wieder am selben Morgen aufzuwachen und zu bemerken, dass sich nichts verändert hat und der gleiche Tag von neuem beginnt, konnte ich fast spüren. Ihre Entwicklung zieht sich als roter Faden durch das Buch und ihre Erkentnisse lehren uns, das Leben zu genießen. Jeder einzelne Tag zählt, man weiß nie, ob man noch eine zweite Chance bekommt. Ich konnte mich sehr gut in Samantha hinein versetzen und habe bis zum Schluss gehofft, dass sie es schafft. Meine Empfehlung: Kaufen, lesen und ins Herz schließen.

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  • Wenn du stirbst, zieht dann wirklich dein ganzes Leben vorbei?

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    JunaFischer

    JunaFischer

    04. October 2014 um 09:37

    Ich mag Murmeltier-Bücher. Jeder überlegt wohl hin und wieder mal, wie der Tag (die Woche, der Monat, das Jahr, das restliche Leben...) ausgegangen wäre, wenn man diese oder jene Entscheidung nicht oder anders getroffen hätte. Wenn man etwas Bestimmtes nicht gesagt oder getan oder an manchen Tagen einfach ganz Zuhause geblieben wäre. Samantha scheint jemand zu sein, der sich vor ihrem Ableben darüber keine Gedanken gemacht hat. Sie lebt in den Tag hinein, hat mit ihrer Clique um Lindsey, Elody und Ally eine richtige Mädchengang, die es liebt, andere zu schikanieren – obwohl deutlich wird, dass eigentlich Lindsey diejenige ist, die auf anderen herumtrampelt und die anderen lediglich „wegsehen“ (was nicht weniger schlimm ist). Samantha hat dieses Leben, das sie so gut kennt, nicht in Frage gestellt – warum auch, bisher ist sie damit ja immer durchgekommen. Das ändert sich, als sie stirbt. Zunächst ist sie verwirrt, hält alles für einen schlechten Traum. Dann ist sie ängstlich, weil sie nicht weiß, warum all das passiert. Und schließlich erreicht sie das Stadium der Wut, in dem ihr einfach alles egal ist und sie macht, worauf sie Lust hat – bis die Einsicht kommt. Ich muss gestehen, dass die ersten Seiten ziemlich langatmig waren, weil es tatsächlich immer dasselbe war. Samantha hatte noch nicht das Verlangen, irgendetwas in ihrem Leben zu ändern, also lebt sie weiter, wie bisher. Erst als sie merkt, dass ihr Tag immer wieder von vorn losgeht und es egal ist, was sie tut, kommt Spannung in die Sache, weil man erst dann merkt, welche Seiten Samantha so hat. Da ist die Rebellin, aber auch die fürsorgliche große Schwester, die sich um Izzy kümmert. Je weiter das Buch voranschreitet, desto mehr leidet man mit Sam, weil einem als Leser scheinbar schon eher als ihr klar wird, was sie eigentlich machen muss, um aus dem Teufelskreis auszubrechen. Das Schlimme ist, das man ja schon seit dem Prolog weiß, wie das Buch ausgeht, Samantha aber bis zum Schluss hofft, dass sich noch irgendetwas ändert. Dementsprechend hat mich das Leser doch noch mit aller Wucht getroffen, weil ich irgendwann auch gehofft habe, dass Samantha auf die ein oder andere Weise doch noch da raus kommt. „Wenn du stirbst“ ist ein Buch mit leichten Anfangsschwierigkeiten, bei dem sich dranbleiben aber definitiv lohnt. Es ist keine Sommerlektüre, aber ein Buch für kalte Tage, an dem man sich mit Kakao und Decke auf das Sofa verkrümelt.

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  • Langweilig

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    AliceBuecherWunderland

    AliceBuecherWunderland

    29. August 2014 um 00:43

    Ich war vom Titel und auch von der Beschreibung sehr angetan und wurde leider sehr stark enttäuscht. Ich dachte man erlebt den kompletten letzten tag von Samantha. Man bekommt erzählt wie sie starb und wie sie in den letzten Sekunden ihres Lebens empfand. Ich hätte auch damit gerechnet das man mitbekommt wie die anderen mit ihren Tod klar kommen oder sowas, doch was man stattdessen zu lesen bekommt ist ein absoluter Reinfall! *ACHTUNG SPOILER* In den ersten 100 Seiten ist Samantha zwei mal gestorben und ich habe mich in diesen 100 Seiten nur gequält, wollte aber nicht aufhören, schließlich hätte es ja noch besser werden können. Leider war dem nicht so. Man erlebt sieben mal ein und den selben Tag. Auch wenn er nicht immer gleich abläuft so wiederholen sich einige Sätze mehr als einmal und dies führt dazu das man sich schnell langweilt. Es hat einen sehr an den Film ''Und täglich grüßt das Murmeltier'' erinnert. Nicht nur ich sondern auch eine Klassenkameradin waren sehr enttäuscht von diesem Buch. Sie fand das Ende am besten vom ganzen Buch. Ich kann das leider nicht sagen. Ich musste mich vom Anfang bis zum Ende des Buches einfach nur quälen und war froh das ich es endlich hinter mich habe. Ich kann das Buch nicht empfehlen. Ich hab etwas anderes erwartet und war echt sehr eintäuscht. Das Buch ist für mich ein FLOP. Man hat noch nicht mal gesagt bekommen wieso sie nun diesen Tag sieben mal erlebt hat und das machte es nur noch unverständlicher. Ich bin echt sehr enttäuscht gewesen. :-/

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • eigentlich eine wirklich interessante Geschichte, aber das Ende war mir einfach zu offen

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    Letanna

    Letanna

    24. January 2014 um 17:35

    Samantha Kingston ahnt noch nicht nicht, dass der 12. Februar etwas Besonders wird, und das nicht , weil Valentinstag ist und sie das erste Mal mit ihrem Freund Rob schlafen wird. Samantha stirbt am 12. Februar nach einer Party bei ihrem Schulfreund Kent bei einem Autounfall, nur dass sie diesen einen Tag ständig wiederholt und Sam immer wieder denselben  Tag erlebt. Sie versucht irgendwie aus dieser Schleife zu entfliehen und jeder Tag wird völlig anders als der vorangegangene. Das Hörbuch lässt mich mit stark gemischten Gefühlen zurück. Die Geschichte fängt recht typisch für ein Jugendbuch an. Eine Clique von angesagten Mädchen, die auch gerne mal über andere Schüler und Schülerinnen lästern. Es geht um typische Themen wie Jungs, das erste Mal und wer mit wem. Aber spätestens nach dem Unfall und Sams Tod ändert sich die Handlung dann sehr. Sam versucht jedes Mal alles anders oder besser zu machen und verändert ständig den Lauf der Dinge. Da wurde es richtig spannend und ich musste einfach wissen wie es weiter geht mit Sam. Die Geschichte hat mich wirklich nachdenklich gemacht und ich habe dem Ende entgegen gefiebert. Leider fand ich das Ende sehr enttäuschend. Es werden überhaupt keine Fragen beantwortet, ganz im Gegenteil, man wird mit vielen Fragen zurück gelassen. Das hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen.

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2012 um 16:20

    Sam kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch am nächsten Tag wacht sie wieder in ihrem Zimmer auf. Sie merkt bald, dass sie den Tag des Unfalls immer wieder aufs Neue durchleben muss und versucht nun verzweifelt einen Ausweg aus dieser Endlosschleife zu finden. Ich finde die Idee der ständigen Wiederholung von Sams letztem Tag sehr gelungen. Und Lauren Oliver erzählt diesen Tag auch nicht immer gleich. Nach und nach lässt sie Sam die Ereignisse beeinflussen und macht dieses Buch damit fast so spannend wie einen Kriminalroman. Ich kann die Hauptfigur nicht ausstehen. Ich selbst war nie Mittläuferin und kann wenig verstehen, wie man gemein zu jemandem sein kann, der einem nichts getan hat. Doch genau das ist Sam und bis zum Ende gibt es auf ihrer Seite auch nur eine minimale Einsicht, dass sie sich falsch verhalten hat. Das ist zwar realistisch, aber nicht gerade aufmunternd. Die Geschichte spielt in einer amerikanischen Kleinstadt, in einer amerikanischen High School. Für Leser ist das mehr oder minder Code für nirgendwo, bzw. der Schauplatz ist nicht weiter wichtig. Lauren Oliver schreibt getreu ihrer Hauptfigur. Allerdings fällt sie nicht der Versuchung zum Opfer allzu viel Jugendsprache einzubauen. Das macht das Buch angenehm zu lesen und gibt der Erzählerin noch ein Quäntchen mehr Authentizität. Ich finde die Idee des Romans ganz wunderbar, doch die Hauptfigur, die Oliver sich ausgesucht hat, kann ich nur schwer ertragen.

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    Casimia

    Casimia

    23. June 2011 um 18:32

    Meine Meinung: Sie kennt sicherlich jeder: Diese Mädchen, um die sich an der Schule alles dreht, die beliebt sind, die immer die tollsten, neusten Sachen tragen, Trends setzen, um die sich alle scharen und deren Freundin jeder sein möchte. Und dabei sind diese Mädchen meistens gar nicht wirklich nett und toll. Warum sie so beliebt sind ist oft ein Rätsel. Zu dieser Art Mädchen gehört Sam, die Hauptperson in der Geschichte. Sie ist oberflächlich und eine Mitläuferin, denn Lindsey hat in dieser Clique das Sagen und wenn sie jemanden nicht mag wird nicht lange gefragt warum, dann wird einfach mitgemacht. Als Sam stirbt ist man nicht wirklich traurig. Man ist betroffen, aber mehr auch nicht. Doch dann erlebt sie diesen letzten Tag in ihrem Leben wieder und wieder und jeder Tag verläuft anders. Der Leser und auch sie selbst, lernen die "echte" Sam von Tag zu Tag besser kennen und auch die Fassade von Lindsey beginnt zu bröckeln. Zu Beginn dachte ich: Oh nein, das wird doch jetzt nicht eine von diesen "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Geschichten! Aber das wurde es und trotzdem habe ich mich nicht gelangweilt und wollte immer noch einen Tag mit Sam erleben. Jeder Tag war einzigartig, jeder Tag wurde besser und das nur, weil Sam sich ihrer Handlungen bewusst wurde und mehr darüber nachdachte was sie tut. Diese Geschichte macht deutlich wie wichtig es ist was man jeden Tag sagt oder macht. Jedes Wort, jede Handlung ist wie ein Stein, den man in einen Teich wirft. Sie schlagen Wellen und beeinflussen nicht nur unser Leben, sondern auch das von anderen Menschen. Davon sollte man sich ruhig eine Scheibe abschneiden. Unachtsamkeit kann Folgen haben. Fazit: Die Geschichte ist nicht nur zum Nachdenken, sondern auch anrührend, zart, einfühlsam. Als es dem Ende entgegen ging, saß ich gerade in meinem Auto und wollte eigentlich schnell einkaufen gehen, aber ein paar Tränchen haben sich doch in meine Augen geschlichen und somit legte ich eine kleine "Zwangspause" auf dem Parkplatz ein. Und ich bin wirklich kein Mensch der schnell weint, sei es bei Büchern oder Filmen. Das soll also schon etwas heißen! Ich habe bis zum Ende mitgefiebert, obwohl der Buchtitel eigentlich keinen Spielraum für Spekulationen lässt. Dieses Buch ging unter die Haut! Wer sich nicht vor nachdenklichen Geschichten scheut, sollte dieses Buch unbedingt lesen (oder hören, so wie ich). Die Sprecherin Anna Thalbach, Tochter der Schauspielerin Katharina Thalbach, hat dem Text Leben eingehaucht und den Charakteren viele Facetten verliehen, sodass das Zuhören nicht langweilig wurde. Ich hätte ihr noch viel länger lauschen mögen.

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. March 2011 um 18:34

    Samantha Kingston ist 16 Jahre alt, hübsch, beliebt, eben alles, was einem in diesem Alter wichtig ist. Sie gehört zu der Elite ihrer High-School, wird zu allen Partys eingeladen und ist angesehen. Nach einer dieser angesagten Partys stirbt sie bei einem Autounfall. Doch damit fängt erst alles an. Samantha erlebt den Tag ihres Todes insgesamt siebenmal, ab dem zweiten Tag dann mit dem Wissen, dass sie sterben wird. Sie versucht jeden Tag von neuem Dinge anders, besser zu machen und lernt viel über sich selbst und die Dinge die im Leben wirklich wichtig sind. Das Thema finde ich sehr gut, doch die Geschichte in die es verpackt wurde entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen. Da habe ich eindeutig zu viel erwartet. Die Story war mir ein wenig zu klischeehaft. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr nachdenklich gemacht, denn die Situationen in diesem Buch kann jeder auch auf sein eigenes Leben projizieren. Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, und die Sprecherin, Anna Thalbach, war mir bei manchen Passagen zu quirlig. Ich wurde dann teilweise richtig nervös. Insgesamt ist dieses Buch für Jugendliche (für die es ja auch geschrieben wurde) sehr zu empfehlen. Das Thema in einer etwas "erwachseneren" Geschichte hätte mir persönlich wohl mehr zugesagt.

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    JuliaO

    JuliaO

    11. January 2011 um 12:47

    In Kurz:
    Mir hat es wirklich super gefallen! Mir persönlich ist zwar das Ende etwas zu "offen" aber andererseits hätte sie sicher kein Ende finden können das allen taugt ;) Eine spannende Geschichte, die einen einfach in ihren Bann zieht.

    Ich kann es uneingeschränkt empfehlen!!!

  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    Ivy

    Ivy

    17. December 2010 um 18:12

    Sam Kingston ist gerade 16, als sie bei einem Autounfall stirbt. Aber dabei bleibt es nicht. Immer wieder ist Sam gezwungen ihren Todestag noch einmal durchzuspielen. Nach und nach merkt sie dabei, dass ihre Welt als eine der Königinnen ihrer Highschool doch nicht so perfekt war, wie sie stets glaubte. Zusammen mit ihr lernt man viel über den eigenen Platz im Leben und was Entscheidungen wirklich bewirken können. „Wenn du stirbst, zieht dien ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ ist einer der prägnantesten Buchtitel, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Das und das wunderschöne Cover von Carlsen machen sofort neugierig auf den Roman. In diesem Fall habe ich das Hörbuch gehört, das von Anna Thalbach gesprochen wurde, die Sam eine markante, aber wandelbare Stimme verleiht. Samantha Kingston scheint wirklich alles zu haben. Sie ist hübsch, gehört zu den beliebtesten Mädchen an der Schule und ist natürlich auch mit dem beliebtesten Typen zusammen. Alles in ihrem Leben scheint perfekt. Bis Sam eines morgens – am Valentinstag – aufsteht und der Schultag schon mit einem Test beginnt, bei dem sie nicht eine einzige Antwort weiß. Aber natürlich schreibt sie ab, auch wenn das bedeuten sollte, dass ihre Mittäterin dafür bestraft wird. Genau so lernt man Sam kennen. Sie ist oberflächlich, eingebildet und schert sich kaum um die Leute, die in der Hierarchie unter ihr stehen. Ebenso verhält es sich mit ihren „Freundinnen“, allen voran der großmäuligen Lindsay, die anderen das Leben gerne zur Hölle macht. Sam scheint nur von selbstverliebten Menschen umgeben zu sein, die ihren Status auf dem Rücken anderer stützen. Einzige Ausnahme ist ihr Freund aus Kindertagen Kent, den sie jedoch seit Jahren meidet. Bis sie auf seine Party geht und von dieser nie mehr nach Hause zurückkehren wird, da sie bei einem Autounfall stirbt. Mit diesem Tag beginnt das Buch. Man folgt der unsympathischen Sam und ihrer ebenso unliebsamen Clique durch den Tag und auf die Party. Man ist geschockt, wenn sie stirbt, aber irgendwie tut es einem nicht Leid um sie. Von da an erlebt Sam diesen Tag noch einige Male und jedes Mal fragt sie sich, was sie tun kann, um ihr Schicksal zu verändern. Gebannt verfolgt man als Leser, wie sie Tag um Tag andere Entscheidungen trifft und ist verblüfft wie kleine Sachen, zu einem großen Ergebnis führen können. Nach und nach erfährt man mehr über die Hintergründe der verschiedenen Charaktere, am meisten jedoch über Sam, aus dessen Sicht das Buch erzählt wird. Lauren Oliver hat ein Buch geschrieben, das einen nicht so schnell wieder loslässt. Das ist insbesondere eine große Leistung, weil sie für mich gerade zu Anfang keine Charaktere gezeichnet hat, die auch nur im Geringsten nett sind. Einziger Hoffnungsträger ist Kent, der aber zu Anfang nicht die allzu größte Rolle spielt. Doch was ist geschehen, damit Sam zu dieser Sam wurde, Lindsay so schikanierend oder so mancher Außenseiter in seine Rolle gedrängt wurde? Zusammen mit Sam geht man dem auf den Grund und genau wie sie, lernt man, dass der erste Eindruck eines Menschen nicht immer der wichtigste ist. Aber was macht man, wenn man das weiß? Sam findet ihre eigene Antwort darauf, die auf der einen Seite dazu führt stolz auf sie zu sein und gleichzeitig um sie zu trauern. Es fällt mir schwer eine Rezension zu schreiben, weil es so viel in dem Buch gibt, was erwähnenswert ist. Sams Veränderung von dem eingebildeten Mädchen zu einem, das ihr Schicksal annimmt und zeitgleich versucht anderen zu helfen, ist sehr komplex und berührend. Als ich zu Ende gehört hatte, wusste ich nicht so ganz, was ich von dem Buch halten sollte. Jetzt mit einigen Tagen Abstand, entdecke ich immer mehr, das hängengeblieben ist und über das es sich nachzudenken lohnt. Leider ist ein Hörbuch ja gekürzt und ich glaube gerade in diesem Fall, werde ich noch einmal zum Buch greifen, allein schon um einige Passagen in Ruhe lesen zu können. „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ ist eines der eindringlichsten und berührendsten Bücher, die ich in diesem Jahr gehört habe. Allen, die sich nicht davor scheuen, eine nachdenklich stimmende Geschichte – die nur als bittersüß bezeichnet werden kann – zu lesen, ist es wärmstens empfohlen. - Meine Rezensionen und Anderes könnt ihr auch auf meinen Buchblog finden: http://our-storytime.blogspot.com

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  • Frage zu "Erebos" von Ursula Poznanski

    Erebos
    Safir

    Safir

    Hallo, ich habe neulich damit angefangen, "Erebos" als Hörbuch zu hören, nachdem ich die Rezensionen hier las. Von der Geschichte und dem Sprecher bin ich begeistert. Gern würde ich weitere Hörbücher mal testen, jedoch finde ich keins, das daran kommt. Auch möchte ich keine Reihe hören, sondern Abgeschlossenes. Splitterherz wollte ich erst nehmen, aber ich zweifel. Arkadien wäre auch eine Idee, aber da kommt noch eins, oder? Hat jemand eine Idee?

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  • Rezension zu "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
    leseratte...

    leseratte...

    11. November 2010 um 18:06

    Samantha Kingston ist das, was fast alle Mädchen an ihrer Schule sein wollen: Hübsch, beliebt, hat drei Freundinnen und den perfekten Freund. Doch zu ihren Mitschülern ist sie alles andere als freundlich, ganz im Gegenteil. Ihre drei Freundinnen und Sam sind die angesagtesten Mädchen der Schule und behandeln die anderen auch so. Doch am 12. Februar ändert sich alles. Eigentlich sollte es ein toller Tag werden, erst Valentinstag und dann die Party bei Kent, doch dann kam alles anders. Sam und ihre Freundinnen haben einen Autounfall, bei dem sie stirbt, doch am „nächsten“ Morgen wacht sie auf und stellt fest, dass wieder der 12. Februar ist… Lauren Oliver beschreibt in ihren Roman „Wenn du stirbst, zieht dein Leben ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ eine typische Highschool in den USA, wie man sie aus Film und Fernsehen kennt. Doch diesmal ist die Protagonistin selbst eines der It-Girls. Dadurch lernt der Leser/Hörer eine ganz neue Perspektive kennen. Anfangs ist Sam zickig, ziemlich unfreundlich und trägt die Nase weit oben, alles in allem so, wie man sie sich vorstellt und sehr unsympathisch. Doch als sie stirbt ändert sich alles, auch sie selbst. Wenn der heutige Tag, der letzte ist, an dem man lebt, sieht man vieles anders. Das erfährt Sam auf schmerzliche Weise. Auf einmal ist alles anders. Was hat man als letztes zu den Menschen gesagt die man liebt? Und was hat es zu bedeuten, das Samantha diesen einen Tag wieder und wieder erlebt? Während dieser Tage verändert sich Sam und ihre Sicht auf die Welt sehr. Es ist spannend zu erleben, wie viele Möglichkeiten in einem einzigen Tag stecken, denn jeden Tag erlebt Sam anders. Oft fragt man sich während des Hörens, was wohl passiert wäre, wenn man selbst in der einen oder anderen Situation andres gehandelt hätte. Oder wie der heutige Tag verlaufen wäre, wenn man ihm mit anderen Erwartungen begegnet wäre… Es verstecken sich schon einige philosophische Fragen, hinter der so einfach beginnenden Geschichte. „Wenn du stirbst, zieht dein Leben ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ ist eine Geschichte, die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Man merkt während des Hörens, wie sehr man doch selbst sein Leben verändern kann in dem man etwas tut, oder nicht tut. Anna Thalbach gibt der Geschichte eine ganz tolle, persönliche Stimme. Ihre etwas gewollt kratzige Aussprache spiegelt Samanthas Wesen sehr gut wieder. Es macht Spaß ihr zuzuhören, wie sie die ganze Geschichte spricht, denn sie haucht den einzelnen Charakteren Leben ein. Jedem gibt sie seine ganz eigene Seele, was bei so vielen Mädchen wirklich nicht einfach ist. Außerdem schafft sie es auch Kent und Rob überzeugend zu sprechen, ohne dass es klingt als verstelle sie ihre Stimme. Ihre flüssige und angenehme Art zu Lesen verbunden mit dem schönen Schreibstils der Autorin, mach das Hörbuch „Wenn du stirbst, zieht dein Leben ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ zu einem immer schönen, oft lustigen, teilweise sehr traurigen und manchmal schockierenden Hörerlebnis. Ich kann das Hörbuch sehr weiterempfehlen, denn es regt zum Nachdenken über das eigenen Leben und Handeln an, verbunden mit einer spannenden Geschichte.

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