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Fanny2011

vor 1 Jahr

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Dieses Buch habe ich für eine Leserunde gelesen, auch wenn ich ziemlich spät dran war. Vor einer Weile hatte ich das erste Kapitel gelesen, das ich absolut scheußlich fand und hatte das Buch zunächst  wieder beiseite gelegt. Der Schreibstil ist schon ziemlich derb und wie Jonas sich im erste Kapitel selbst beschreibt, hat mich ziemlich abgestoßen. 

Doch nun konnte ich mich endlich dazu durchringen, weiterzulesen und habe die Geschichte in einem Stück ausgelesen. 


Das Buch hat mich stellenweise stark an Shades of Grey erinnert - zumindest immer dann, wenn Jonas mal wieder sinnlos mit Geld um sich geworfen hat, um Sarah alles zu kaufen, was sie nur im entferntesten brauchen kann. 

Die Sexszenen waren ganz gut zu lesen und es wurde nur zum Ende hin ein bisschen viel. 


Was mich gestört hat, war, dass beide Charaktere ziemlich sprunghaft waren. Im einen Moment sagt Sarah noch, dass sie Jonas nicht sehen will, dann überhäuft er sie mit Geschenken und plötzlich will sie ihn unbedingt sehen und verliert kein Wort mehr über eine vorangegangene Auseinandersetzung. 

Auch Jonas dreht sich in der kurzen Zeit, während der der Roman spielt, um 180 Grad. Schon nach seiner ersten Nacht mit Sarah wird er regelrecht kitschig und bittet sie gleich bei ihm einzuziehen (was ich sowas von übertrieben fand). 


Was ich gut fand, ist, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird. Man erfährt also ständig alles über die Gefühlswelt der Protagonisten und kann so viele Dinge besser nachvollziehen. Wenn es Jonas´ Sicht nicht gegeben hätte, hätte ich ihm seine Wandlung wahrscheinlich nie abgekauft. Ich muss sagen, als Charakter war er Sarah gegenüber schon echt süß. Aber das ging einfach alles so schnell. 


Gegen Ende gibt es dann noch einen Plottwist, mit dem ich so jetzt nicht gerechnet hätte, der mich aber auch nicht mitgerissen hat. Für mich wirkte das mehr so, als hätte die Autorin einfach einen Konflikt gebraucht, weil die Liebesgeschichte schon viel zu kitschig und problemlos verläuft. 


Fazit:


Insgesamt hatte ich schon ziemlich viele Kritikpunkte, wie mir jetzt auffällt, und es ist auch sicherlich keine besonders anspruchsvolle oder bahnbrechende Literatur. Die Idee, wie die beiden sich kennenlernen, ist vielleicht neu, aber das war's dann auch mit Originalität. Nichtsdestotrotz konnte die Geschichte eine ziemlich Sogwirkung entwickeln und meine Probleme mit der Geschichte habe ich beim Lesen einfach ausgeblendet. Ich würde das Buch allen empfehlen, die über solche kleineren Schwächen hinwegsehen können und sich einfach in eine nette Geschichte für zwischendurch fallen lassen wollen. 


Autor: Lauren Rowe
Buch: The Club – Flirt
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