Lauren St. John One Dollar Horse

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 7 Rezensionen
(7)
(7)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „One Dollar Horse“ von Lauren St. John

EIN MUSS FÜR ALLE PFERDE-FANS!§§Die 15-jährige Casey weiß, was es bedeutet, ganz unten zu sein: Als Halbwaise lebt sie mit ihrem Vater zusammen, dem niemand mehr traut dabei ist er der klügste Mensch der Welt. Denn er weiß, dass es nur eines gibt, was die Zukunft verändern kann: du darfst niemals aufhören, an deine Träume zu glauben. Deswegen träumt Casey noch immer davon, eine erfolgreiche Reiterin zu werden. Als sie Storm zum ersten Mal sieht, zögert sie nicht eine Sekunde, den abgemagerten, verängstigen Hengst vor dem Abdecker zu retten für den symbolischen Kaufwert von einem Dollar. Sie ahnt nicht, dass dieser Dollar ihre Zukunft bedeutet und ihr Glück.

Eine kurzweilige und liebenswerte Geschichte über das Reiten und die Kraft der Träume.

— leucoryx
leucoryx

Absoluter Pferdekitsch- Diese Geschichte existiert schon gefühlte 10.000 Mal auf unterschiedliche Arten. Trotzdem ganz in Ordnung.

— Liberace
Liberace

Schöne Geschichte über ein starkes Mädchen.

— Mese
Mese

Stöbern in Kinderbücher

Borst vom Forst

Atemberaubende, zauberhafte Zeichnungen kombiniert mit einer besonderen, poetischen Erzählweise - ein Herzensbuch! <3

Tini_S

Der weltbeste Detektiv

Tolles Buch für raffinierte 11-jährige, eine spannende Krimigeschichte á la Sherlock Holmes. Bücher machen glücklick.

ELSHA

Kalle Komet

Ideenreiche Weltraumgeschichte mit galaktisch tollen Illustrationen für alle, die noch nicht müde sind

Melli910

Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft

Anja Janotta versteht nicht nur Kinder und ihre Welten, sondern sie versteht auch, darüber zu schreiben. Buchtipp!

Ellaella

Der magische Faden

Spannend und gut erzählt mit lebensnahen, sympathischen Charaktere und schönen Botschaften.

lex-books

Die Unsinkbaren Drei - Die unglaublichen Abenteuer der besten Piraten der Welt

Lustige und abwechslungsreiche Piratengeschichten der anderen Art. Echte Antihelden zum Kichern, toll illustriert zum Vorlesen

danielamariaursula

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Mehr als nur ein pferdbuch

    One Dollar Horse
    Toirse

    Toirse

    03. September 2016 um 17:13

    Caseys großer Traum ist es einmal in Badminton, einem der größten Vielseitigkeitsturniere der Welt, zu gewinnen. Aber wie soll das möglich sein für eine 15-jährige aus einem Londoner Problemviertel? Doch dann trifft sie auf ein vollkommen verängstigtes, abgemagertes Pferd und kauft es dem Abdecker ab: Für einen Dollar. Und mit Storm Warning, wie sie das Pferd tauft, scheint ihr Traum möglich zu werden... Meine Meinung Den Plot gab es wohl schon hundertausende Male, ich habe auch schon mindestens 3 oder 4 Bücher mit ähnlicher Ausgangssituation gelesen. Glücklicherweise macht Lauren St. John einige Dinge richtig:  - Probleme sind hier nicht nur imaginär und sie lösen sich auch ganz sicher nicht von allein - Ein Pferd auszubilden ist harte Arbeit. Und geht nicht von jetzt auf gleich.  - Casey und Storm nehmen an Vielseitigkeitsturnieren teil, meistens geht es in solchen Büchern eher ums Rennreiten Etwas irritierend ist die Tatsache, dass hier auf nur 300 Seiten mehr als 2 Jahre abgehandelt werden. Man realisiert erst am Ende wie viel Zeit doch schon vergangen ist. Andererseits passt das sicher auch sehr gut zu dem wie Casey es erlebt. Und mehr Seiten wären einfach nicht drin gewesen, man kann nun mal nicht jedes Turnier und jede Trainingseinheit beschreiben. Casey ist sich sehr bewusst, wie viel Glück und Arbeit hinter einem Sieg steckt und auch mehr als bereit für Storm alles zu geben. Sie wird in dieser Zeit auch wirklich erwachsen und aus der simplen Frage "Wo bekomme ich ein Pferd her?" werden bald wesentlich komplexere Fragen. Auch Geld wird diskutiert und wie anders die Pferdesportwelt doch ist, grade im Vergleich zu Hackney, Caseys Wohnort. Was mir auch gut gefallen hat, ist das es nicht nur ein Pferdebuch ist. Es wird auch ganz sanft Gesellschaftskritik geübt. Etwa wenn es zu Beginn um Caseys Zukunft geht und klar wird, dass ohne Geld ihre Träume einfach unerfüllbar sind. Oder das niemand ihren Vater einstellen möchte, weil dieser eine Gefängnisstrafe abgesessen hat. Mal abgesehen von den vielen Seitenhieben gegen den Pferdesport. Fazit Kein Muss, aber ein sehr starkes Kann. Aus dem Pferdebuchalter bin ich auf jeden Fall schon länger raus und trotzdem konnte mich "One Dollar Horse" in seinen Bann ziehen. Es ist eben noch etwas mehr als nur ein Pferdebuch und noch dazu sehr realistisch geschrieben.

    Mehr
  • Vom armen Mädchen zur anerkannten Vielseitigkeitsreiterin

    One Dollar Horse
    leucoryx

    leucoryx

    15. July 2015 um 13:39

    Casey Blue träumt von der Teilnahme an dem größten Tuernier der Vielseitigkeitsreiterin, dem Badminton. Sie ist jedoch sehr arm und kann sich kein Pferd leisten. Sie hilft als Pferdepfelgerin in einer Reitschule aus. Eines Tages rettet sie ein Pferd vor dem Schlächter. Damit beginnt ihr Traum etwas näher zu rücken. Das Buch ist sehr gut geschrieben und kurzatmig. Zwei Jahre werden ihr auf circa 300 Seiten wiedergegeben. Casey Blue und die anderen Charaktere sind sehr liebenswürdig. Sie muss hart arbeiten, um ihre Ziele zu erreichen. Der Zusammenhalt ihrer Familie und ihrer Freunde geben ihre die nötige Stärke und Rückhalt. Das Buch ist ein Muss für jeden Fan von Pferderomanen. Die Geschichte ist nicht neu, aber liebenswürdig geschrieben ohne sich in Details zu verlieren. Überraschungen erlebt man keine, aber man wird gut unterhalten.

    Mehr
  • Ein Buch wie ein Hollywoodschinken

    One Dollar Horse
    fireez

    fireez

    04. December 2013 um 15:07

    Ach ja, lang ist es her, dass ich mein letztes Pferdebuch in den Händen hielt. Damals habe ich sie allesamt verschlungen und konnte gar nicht genug von Pferdegeschichten bekommen. Irgendwann ist man dann einfach aus dem Alter raus, in dem einen diese doch meist recht einfach gestrickten und in der Regel furchtbar kitschigen Geschichten noch begeistern können. Nach weit über einem Jahrzehnt habe ich es nun doch einmal wieder gewagt und mich von einem hübschen Cover locken lassen. "One Dollar Horse" klang zwar inhaltlich nach einem typischen Pferdebuch für kleine Mädchen, aber Cover und Titel machten mehr her als üblich und so überkam mich die Hoffnung, dass es vielleicht doch eher ein Young-Adult Buch ist. Um es kurz zu machen: Ich habe mich getäuscht (oder täuschen lassen). Hinter dem durchaus hübschen Cover verbirgt sich ein nahezu typischer Pferderoman, der zwar strauchelnd versucht, etwas erwachsener daher zu kommen, es aber einfach nicht schafft. Die Autorin versucht durch zahlreiche Hintergrundgeschichten, den handelnden Personen mehr Tiefe zu geben, was allerdings in den meisten Fällen deutlich zu konstruiert wirkt. Gleichzeitig wird ein Handlungsbogen von etwa zwei Jahren erzählt, mit zahlreichen Zeitsprüngen in beide Richtungen. Mal springt man um mehrere Monate nach vorne und verpasst so eigentlich die entstehende Bindung zwischen Casey und ihrem Pferd und ein andernmal wird dafür rückwirkend irgendetwas nacherzählt um bereits geschehene Dinge zu rechtfertigen. Der gesamte Zeitstrahl wirkt dadurch unnatürlich verkrümmt und man muss sich auch als Leser ganz schön verbiegen, um noch halbwegs mit den Figuren mitfühlen zu können. Allgemein ist das auch der Punkt, der mir am meisten aufgestoßen ist: Ich konnte mit den Charakteren einfach nicht mitfühlen. Man kann eigentlich nicht behaupten, dass sie schlecht gezeichnet sind. Jeder Figur wird eine Hintergrundgeschichte gegeben, jeder hat seine Gründe zum Handeln und doch erscheint es alles zu gewollt und unnatürlich - als hätte sich die Autorin gedacht: "Drama! Wir brauchen mehr Drama!". Ständig wechselnde Blickwinkel geben dem Ganzen dann den Rest. Statt einfach bei einer Figur zu bleiben, wechselt ständig der Erzählstil und der Blickwinkelund gerade gegen Ende erfährt man vieles nur aus dem Off, statt wirklich dabei zu sein. Alles in allem hatte ich am Ende des Buches das Gefühl, einen Film gesehen zu haben. Normalerweise würde ich das auf das Kopfkino zurückführen und mich darüber freuen. Hier aber ist es eher so, dass viele Dinge einfach nur angerissen wurden, dann kam direkt der Szenenwechsel und teilweise meine ich sogar Kameraschwenks zwischen den Zeilen gelesen zu haben. Fehlte eigentlich nur, dass statt der Kapitelüberschriften "CUT" stehen würde. Als Film würde sich die Story vielleicht auch gut machen, aber Film und Buch sind nunmal zwei verschiedene Medien und während mir ein Film in dieser Erzählart und mit diesem Tempo vielleicht gut gefallen hätte, fehlte mir im Buch die schriftliche Umsetzung von Emotionen und Details, die man hier halt nicht direkt sehen kann.

    Mehr
  • One Dollar Horse

    One Dollar Horse
    Leseglueck

    Leseglueck

    02. December 2013 um 08:57

    Erster Satz: Casey blickte zwischen den Ohren ihres Pferdes hindurch auf das Hindernis - wie ein Scharfschütze, der sein Visier ins Ziel nimmt. Cover: Das Cover ist schlicht gehalten und passt dadurch natürlich super zu dem abgebildeten Pferd. Das Pferd auf dem Cover soll sicherlich Storm Warning darstellen und lässt sicherlich jedes Pferdeliebhaberherz höher schlagen. Zu einem richtigen Eyecatcher macht dieses Buch aber der pinke Buchschnitt. Das sieht wirklich super aus. Meinung: One Dollar Horse hat mich durch das Cover und den Klappentext neugierig gemacht. Auch wenn ich sicherlich aus dem Alter raus bin solche Pferdebücher zu lesen, hat dieses Buch mein Interesse geweckt. One Dollar Horse ist der erste Band einer Reihe von Lauren St. John. Dieses Buch ist auch das Erste das ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und jugendlich, genau richtig für die Zielgruppe. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Casey Blue ist die Hauptprotagonistin in dieser Geschichte. Sie ist 17 und lebt alleine mit ihrem Vater in einem ziemlich heruntergekommenen Wohnblock. Ihre Mutter lebt nicht mehr und ihr Vater saß vor einiger Zeit im Gefängnis. Sie hilft in einem naheliegenden Reiterhof aus und träumt davon einmal am größten Turnier für Vielseitigkeitsreiten teilzunehmen. Doch da sie in ärmlichen Verhältnissen lebt, scheint dieser Traum unerreichbar bis sie durch einen Zufall ein Pferd vor dem Abdecker rettet in dem sie dieses für 1 Dollar kauft. Storm Warning ist der Name von Caseys neuem Pferd und diesem macht es alle Ehre. Storm ist wild und kaum zu bändigen. Doch mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen gelingt es Casey sein Vertrauen zu gewinnen. Auch wenn sich das alles als nach zu vielen glücklichen Zufällen anhört die Casey da hat, finde ich ist die Geschichte gelungen. Storm ist ein ganz besonderes Pferd das man einfach von Anfang an in sein Herz schließen muss. Es erstaunt mich einfach immer wieder dass Tiere einem Menschen so eine bedingungslose Liebe entgegenbringen können, obwohl sie durch die Hände dieser schon so schlecht behandelt wurden. Casey hat richtig biss. Sie lässt sich durch nichts unterkriegen und kämpft für ihre Träume obwohl ihr Ziel aussichtslos scheint. Natürlich hat sie dabei Hilfe von ihrem Vater und guten Freunden. Doch es gibt auch einige Personen in dieser Geschichte, die ihr immer wieder versuchen Steine in den Weg zu legen. Außerdem lernt sie natürlich im Laufe der Geschichte einen süßen Jungen kennen. Das Buch hat alles was ein guter Jugendroman braucht und es hat Spaß gemacht Casey und Storm auf ihrem Weg zu begleiten. Fazit: One Dollar Horse ist ein Muss für alle Pferdefans zwischen zwölf und sechzehn, aber auch alle über diesen Alter hinaus, die gerne Jugendromane lesen, werden auf ihre Kosten kommen. Ich kann One Dollar Horse auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe deshalb 4 von 5 Sterne.

    Mehr
  • Auch für Nicht-Pferde-Fans ein Highlight

    One Dollar Horse
    fairy-book

    fairy-book

    09. October 2013 um 14:49

    Die junge Casey Blue wächst in einem der ärmeren Stadtteile Londons auf. Ihr alleinerziehender Vater liebt sie über alles, schafft es aber nach seinem Gefängnisaufenthalt nicht einen neuen Job zu finden. Als die Beiden die Möglichkeit haben, ein Pferd vor dem Abdecker zu retten, kaufen sie es diesem für 1 amerikanischen Dollar (den sie gefunden haben) ab. Niemand glaub daran das aus diesem geschundenen Gaul wieder ein Rassepferd werden kann. Doch Casey setzt alles daran Storm Warning, wie sie in nennt, wieder fit zu bekommen. Mit der Hilfe von Mrs.Smith schafft sie es langsam, ihrem Ziel näher zu kommen: Dem Badminton Pferdeturnier! Natürlich kommen zu Storm Warnings Problemen auch noch einige dazu, die die Konkurrenz verursachen. Dank  guten Freunden gibt Casey nicht auf und setzt alles daran Storm Warning glücklich zu machen. Auch wenn sie dafür ihr eigenes Ziel aufgeben muß. ************************ Meine Meinung: Obwohl ich selbst nie eins dieser pferdebegeisterten Mädchen war, schau ich mir doch immer wieder gerne Filme oder Serien an, in denen Pferde vorkommen. Als ich nun "One Dollar Horse" entdeckte dachte ich: ok, das könnte mein erster Pferde-Roman werden!  Ich hatte Glück und durfte dieses Buch schon bald in Empfang nehmen. Im Vorfeld dachte ich, einmal lesen und dann verschenken. Aber als ich es dann in den Händen hielt wußte ich das dieses optische Highlight einen festen Platz in meinem Bücherregal bekommt!  Denn: Der komplette Buchschnitt ist pink!!! Ja ich gebe zu, ich bin ein typisches Mädchen und steh auf alles was rosa oder pink ist ;-) "One Dollar Horse" ist der 1.Teil einer Triologie von Lauren St.John. Allerdings ist die Geschichte in sich abgeschlossen, und es gibt keinen bösen Cliffhanger zum Ende ;-) Der 2.Teil soll 2014 erscheinen. Die Story an sich hat man schon oft gesehen oder gelesen: Junges Mädchen rettet altes Pferd, das dann wieder, dank viel Liebe und Aufmerksamkeit, seine volle Stärke zurück gewinnt. Trotz dem bekannten, war ich neugierig, und bin nun froh dieses bisher wenig bekannte Buch lesen und hier vorstellen zu dürfen! Auch wenn man (wie ich) keinerlei Kentnisse hat, liest man hier auf leicht verständliche Art einiges über das Dressurreiten, den Rennsport, und den Umgang mit Pferden im Allgemeinen. Casey Blue ist alles was man sich bei diesem Buch für eine jugendliche Protagonistin wünscht: Mutig und kämpferisch. Sie hat das Herz an der richtigen Stelle, und steckt mitten zwischen Jugendlich- und Erwachsensein. Ganz besoders ans Herz gewachsen ist mir auch Mrs.Smith, die Casey bei ihren Anstrengungen mit Geduld und dem nötigen Know-how unterstützt wo sie nur kann. Besonders gefallen an ihr hat mir eins: Sie glaubt genau wie ich an ein Karma, das für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt! Dank des Könnens der Autorin muß man die Haupt-Protagonisten dieses Romans einfach gern haben.   Fazit: Eine rundherum tolle Geschichte für jung und alt. Und auch für Nicht-Pferde-Begeisterte" wie mich absolut lesenswert! Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil und möchte baldmöglichst wissen wie es mit der Karriere des ganzen Teams (und natürlich der beginnenden Liebesgeschichte zwischen Casey und Perter;-) weitergeht!

    Mehr
  • Casey Blue und Storm Warning- oder auch: Die Geschichte einer wundervollen Freundschaft

    One Dollar Horse
    Fina

    Fina

    09. October 2013 um 13:34

    Kurzbeschreibung: Casey Blue lebt in einem der schäbigsten Wohnblocks von London. Sie hilft als Pferdepflegerin in einer kleinen Reitschule aus. Aber sie hat einen Traum: das weltgrößte Turnier im Vielseitigkeitsreiten zu gewinnen. Und dann geschieht das Unglaubliche: Sie findet "ihr" Pferd und kämpft sich über aufregende sportliche und private Hindernisse zu ihrem Ziel vor. Ein atemberaubender Roman, der das Zeug zu einem Pferdebuch-Klassiker hat.Als Casey ein fast verhungertes, halbwildes edles Pferd rettet, verspricht das Unwahrscheinliche wahr zu werden. Und Casey wird alles dazu tun! Aber sie hat nicht damit gerechnet, welche Folgen die Straftat ihres (geliebten) Vaters für sie haben kann. Und auch nicht damit, dem dunklen, schmelzenden Blick eines Jungen zu begegnen. Sie muss sich doch auf ihre Karriere konzentrieren! (Quelle: Amazon.de) Cover: Dieses schlichte Cover drückt einfach alles aus, was man wissen muss. Es geht um Pferde, die Freiheit beim Reiten und die Liebe zu den Tieren. Das schöne Pferd auf dem Cover passt haargenau zu Storm Warning und der in Gold schimmernde Titel mit dem pinken Schriftzug des Autorennamens gibt dem Buch das gewisse Etwas. Schlicht, aber trotzdem wirkungsvoll hat mich dieser, mir bislang unbekannte Verlag, von der Gestaltung her überzeugt! Schreibstil: Vielleicht schreibt die Autorin nicht im schönsten, außergewöhnlichsten oder peppigsten Stil, aber sie tut es mir Herz und das spürt man in jeder Zeile, auf jeder Seite. Sofort habe ich mich zwischen den Buchdeckeln auf dem Reiterhof sehr wohlgefühlt und wurde zurückversetzt in die Sommer auf dem Ponyhof, wo abends gegrillt wurde und Ponys und Reiter auf lange Ausritte durch den Wald gingen. Diese Stimmung kommt in dem Buch, wenn auch getrübt durch Caseys Probleme, sehr gut zur Geltung und man verbringt durchaus gerne ein paar Lesestunden in den Wortbauten von Lauren St. John. Eigene Meinung: Thema/ Inhalt: Casey lebt für die Pferde. Es gibt nichts Schöneres als über Hindernisse zu galoppieren und den Wind in den Haaren zu spüren. Ihr größter Traum ist es, in einigen Jahren mit einem eigenen Pferd am größten Turnier der Welt teilzunehmen: Den Badminton Horse Trials. Hohe Ziele- doch dann scheint Casey ihrem Traum ein Stück näher zu kommen, als sie ein klappriges, misshandeltes Pferd vor dem Abdecker rettet. Hat Casey mit Storm Warning, zu dem sie eine immer tiefere Liebe hegt, eine Chance, das Unmögliche wahr werden zu lassen? Idee/ Umsetzung: Ich las die Kurzbeschreibung von "One Dollar Horse" und verspürte den Drang, mal wieder etwas ganz anderes zu lesen. Ein Mädchenbuch mit Pferden, wie es früher viele mit 11/12 Jahren verschlangen. Man erwartet bei diesem Cover und der Beschreibung 100% Pferdebegeisterung und genau das gibt einem das Buch auch. Es ist rührend zu erfahren, wie schwer es Casey in ihren jungen Jahren schon hatte und wie sie sich mit ihrem Vater mit dem letzten Penny durchzukämpfen versucht. Neben dem ganzen Reitgedanken hat das Buch nämlich noch einiges mehr zu bieten: Familie, Liebe, Freundschaft, aber auch Krankheit, Kriminalität und Neid. So bekommt das Buch den nötigen Pepp und hat mehr Hintergrund und Tiefe als viele Bücher für Jüngere. Deshalb ist es auch sehr gut für etwas ältere Leser geeignet und begeistert mit spannender Atmosphäre und liebevoll geschilderten Momenten zwischen Reiter und Pferd. Charaktere: Casey schließt man mit ihrer anfänglich eher schüchternen Art sehr schnell ins Herz und ich habe sie sehr für ihre Stärke und ihren Mut bewundert. Da das Buch eine zeitliche Spannweite von mehreren Jahren umfasst, kann man Casey ganz wunderbar beim Heranreifen und Aufwachsen beobachten und merkt, wie sie mit jedem Schritt in die Zukunft selbstbewusster wird. Als Protagonistin fand ich sie mehr als angenehm, sie ist wie eine Freundin geworden und durch die gut geschilderten Gefühle und Gedanken ist man immer hautnah dabei, wenn sie wieder eine ihrer verrückten Ideen mit ihrem Sturkopf durchzusetzen versucht. Andere Figuren in Caseys Welt mochte ich auch sehr. Mrs. Smith ist eine ganz wundervolle Frau, ohne die Casey ganz bestimmt nicht das erreicht hätte, was sie sich mit der Zeit erarbeitet. Bei der ein oder anderen Figur hätte ich es mir besser vorgestellt, wenn sie aus dem Klischee, das ihnen anhaftete, ausgebrochen wären, aber es muss ja immer Gut und Böse geben, so auch hier... Ende: Ob die sonst so mädchentypische Geschichte um Casey und Storm Warning auch ein ebenso typisches Ende hat? Das müsst ihr natürlich selbst nachlesen. Allerdings ist das Ende relativ abgeschlossen, obwohl weitere Bände folgen sollen. Wer also Casey weiterhin bei ihrer Karrierelaufbahn im Reitsport verfolgen möchte, kann dies dank hoffentlich flinker Übersetzer bald tun. Fazit: Mal wieder in altbekannte Reiterhofgeschichten eintauchen und spannende Abenteuer erleben. Wer auf der Suche nach einem solchen Pferdebuch ist, sollte an "One Dollar Horse" nicht vorbeigehen. Selbst wenn man nicht oder nicht mehr pferdeverrückt ist, so kann einem Caseys Geschichte wirklich den Boden unter den Hufen wegreißen. Mit einer modernen Note und wenigen Schwachstellen bietet sich einem hier ein absolut sattelfestes Lesevergnügen, das man auf jeden Fall mal genauer unter die Lupe nehmen sollte!

    Mehr
  • Pferdeschmöker mit Herz

    One Dollar Horse
    splitterherz

    splitterherz

    04. October 2013 um 00:10

    "Also nannten sie ihn Storm Warning, und kaum hatte sie seinen Namen ausgesprochen, entfaltete er schon seine Wirkung. Es war, als sei das Schicksal, von dem Mrs Smith gesprochen hatte, wie ein Unwetter über den Stall hereingebrochen und würde sie zusammen mit dem frisch getauften Pferd heftig herumwirbeln. Die Vergangenheit war nicht mehr. Vor ihnen lag die Zukunft - unbekannt und ungewiss." [”One Dollar Horse” // Lauren St. John // S. 61] Erster Satz: Casey blickte zwischen den Ohren ihres Pferdes hindurch auf das Hindernis - wie ein Scharfschütze, der sein Ziel ins Visier nimmt. Inhalt: Die fünfzehnjährige Casey Blue träumt davon eines Tages eine berühmte Vielseitigkeitsreiterin zu sein, die beim internationalen Wettbewerb Badminton teilnimmt, doch mit ihrer sozialen Stellung in einem der ärmsten Viertel Londons kämpft sie mit diesem Traum gegen Windmühlen. In ihrer Freizeit arbeitet sie als Aushilfe auf der Hope Lane Ranch, doch die hiesigen Pferde haben alle nicht das, was sie sucht. Als sie schließlich eines Abends mit ihrem Vater einen silbergrauen Hengst vorm Schlachter rettet und das magere und misshandelte Tier unter Anstrengung wieder aufpäppelt, scheint ihr Traum in greifbare Nähe zu rücken. Schon bald jedoch muss Casey feststellen, dass nicht nur die Springhindernisse hoch sind, sondern auch ihr ständig Stolpersteine in den Weg gelegt werden... Schreibstil: "One Dollar Horse" ist wohl das, was man gemeinhin als Schmöker bezeichnen würde, was einerseits an der gemütlich-familiären Atmosphäre, andererseits an den ziemlich direkten moralischen Botschaften liegen dürfte. Es ist eines dieser Bücher, die besonders warmherzig und liebevoll geschrieben sind und in diesem Fall auch ziemlich "feierlich". Vergleichbare Schreibweisen bietet wohl vor allen Dingen Nicholas Sparks, da es einfach sehr direkt und ohne Umschweife und im geringen Maße auch kitschig beschrieben ist. Das kann durchaus unterhaltsam sein, man muss eben nur Lust darauf haben und sich darauf einlassen können. So betrachtet bietet "One Dollar Horse" ein einfaches und jugendliches Leseerlebnis, betrachtet man allerdings die teilweise sehr mangelhafte Übersetzung sieht das schon ganz anders aus. Man merkt dem Schreibstil stellenweise leider oft an, dass er ein wenig unachtsam übersetzt wurde: Syntaxfehler und ungeschickt übersetzte Sprichworte sind da oft zu finden. Sehr schade, denn das hat der Geschichte oft den Lesefluss genommen. Meine Meinung: "Ein Pferdebuch? Das ist doch nur was für junge Mädchen!", könnten böse Zungen jetzt vermuten, aber: Falsch gedacht! Natürlich, weiblich und Pferdefan sollte man schon sein, wenn man es mit "One Dollar Horse" versuchen möchte, aber von "jung" hat nie jemand gesprochen, obwohl ich zugegebenermaßen schon etwas skeptisch war, ob mir das Buch um die fünfzehnjährige (und gegen Ende siebzehnjährige) Casey gefallen würde. Meine Skepsis hat sich - wie so oft - als unbegründet erwiesen, denn auch wenn man dem Buch durchaus anmerkt, dass es für eine jüngere und weibliche Zielgruppe geschrieben wurde, so ändert das nichts an der Tatsache, dass man es auch mit einundzwanzig noch lesen und lieben kann. "One Dollar Horse" hat genau das, was "Der Pferdeflüsterer" (Ich kenne nur den Film) auch hatte: Charme, Wärme und diese unverkennbare Hoffnung. Und natürlich Pferde - wer hätte das gedacht? Wer Pferde nicht mag, sollte von diesem Buch definitiv die Finger lassen, denn die spielen hier die Hauptrolle, auch wenn ebenfalls zwischenmenschliche und moralische Werte relevant sind. Von Tunierregeln über Dressurtraining bis hin zur absoluten Pferdeliebe gibt es hier alles und teilweise auch sehr detailliert (nur nicht so detailliert, dass es zäh wäre!). Mir hat dieser kleine Ausflug in die Pferdewelt gut gefallen, auch wenn ich selber nicht (mehr) reite und auch prinzipiell eher wenig mit Pferden zu tun habe, denn er hat das bezweckt, was ich mir erhoffte: Unterhaltung. Das Buch liest sich wie ein spannender Pferdefilm mit genau der richtigen Dosis an Drama, Tränen und Glück. Der Spannungsbogen zieht sich unterschwellig und konstant durch die gesamte Geschichte und hält den Leser durchweg bei der Stange, denn auch wenn der Plot nicht unbedingt nervenzerreißend anmutet (und es auch nicht ist), will man doch immer wissen, wie es weitergeht. "Man darf nie vergessen, dass solche Pferde nur die Noten eines Musikstücks ausmachen, das, was man hört, das ganze Trara. Pferde wie Storm Warning hingegen sind die Pausen zwischen den Tönen, die stillen Momente, die die Musik zu dem machen, was sie wirklich auszeichnet. Dasselbe gilt für ihre Reiter." [S. 108] Hinzu kommen durchweg sympathische Protagonisten, die zwar stellenweise gerne die Klischees bedienen, insgesamt aber einfach wissen, wie sie das Herz des Lesers wärmen können. Allen voran ist Protagonstin Casey Blue wohl die, die man am meisten ins Herz schließt, denn ihre unerschütterliche Art und ihre Liebe zu ihrem Pferd machen sie besonders liebenswert. Auch Entwicklungen kann man finden, auch wenn diese stellenweise ein wenig aufgesetzt wirken, was mich aber überraschenderweise kaum gestört hat. Es hat einfach zum Buch gepasst, dass man im Grunde doch immer wusste, wie es ausgehen wird und wie und warum sich der Charakter weiterentwickelt. So wird sich auch diversen moralischen Fragen und Thematiken auseinandergesetzt, die insgesamt zwar sehr indiskret sind und dem Leser quasi vor die Füße geworfen werden, aber zu der Geschichte passt diese Art - zumal "One Dollar Horse" ja auch ein Jugendbuch ist. Neben Hufgetrappel und strammen Gallopp, findet sich auch eine kleine, aber feine Liebesgeschichte, die eher nebenbei abläuft und ihren Höhepunkt sicherlich in den weiteren beiden Bänden finden wird. Hier sind es einfach die Details, die das Buch zu einem absoluten Comfort-Read machen: kleine Running Gags, liebevoll eingearbeitete Macken und Eigenschaften, die die Figuren lebendig machen. Ob eine Trilogie hier sonderlich sinnvoll ist, weiß ich nicht, denn im Grunde ist das Buch in sich abgeschlossen - auch wenn kleine Fragen bleiben: Was ist mit Mrs Smith? Wird Casey sich in der Vielseitigkeitsreiterei weiterhin behaupten können? Ansonsten könnte man das Buch aber auch als Einzelband lesen, doch da mir die Geschichte sehr gut gefallen hat - sieht man von kleinen Fehlern ab - bin ich schon sehr gespannt, wie die Geschichte um Casey, Mrs Smith, Peter und Storm weitergehen wird. Fazit: Das Sprichwort "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" lebt "One Dollar Horse" aus, denn diese gemütliche Geschichte ist eine Homage an den Reitsport, die Pferde und das Leben mit all seinen Hindernissen. Jeder weibliche Pferdenarr wird sicherlich seinen Spaß an diesem Buch haben und in dem Schmöker versinken, der so viel Wärme und Charme auszustrahlen weiß. Mit sympathischen Figuren, allerhand vierbeiniger Freunde und einigen liebevollen Details ist "One Dollar Horse" alles, was man sich von einem schönen Pferdebuch für Jugendliche erhoffen könnte. Ein etwas sehr feierlicher Schreibstil, der leider übersetzungstechnisch etwas schwächelt, dämpft das Leserlebnis zwar ab und an, konnte mich aber letztendlich auch nicht davon abhalten, mich in der Geschichte zu verlieren. Eine Leseempfehlung für Pferdefans (oder die, die es mal waren) und Freunden von warmherzigen Schmökern - auf die Hufen, fertig los!

    Mehr