Lauren Weisberger Die Rache trägt Prada: Der Teufel kehrt zurück

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Inhaltsangabe zu „Die Rache trägt Prada: Der Teufel kehrt zurück“ von Lauren Weisberger

Acht Jahre sind vergangen, seit Andrea Sachs dem glamourösen Modemagazin Runway und vor allem dessen teuflischer Chefin Miranda Priestly den Rücken kehrte. Inzwischen ist Andy Herausgeberin von The Plunge, dem derzeit angesagtesten Brautmagazin. Alles könnte so schön sein, doch die Welt der Hochglanzmagazine ist klein, und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis Andy wieder die schrecklich vertraute Stimme ihrer Ex-Chefin im Ohr hat...

Es ist eben ein Frauenroman - und ich hätte mir eine sinnvollere, passendere Fortsetzung gewünscht. Insgesamt ganz gut!

— R_Marie
R_Marie
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    Die Rache trägt Prada: Der Teufel kehrt zurück
    R_Marie

    R_Marie

    20. October 2016 um 12:37

    Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, nur den Film gesehen, der mir echt gut gefallen hat. Andy war eine einigermaßen sympathische junge Frau, die versucht, sich der Modewelt anzupassen. Er war einfach witzig und erfrischend. In „Die Rache trägt Prada“ ist aus Andy eine Frau Mitte dreißig geworden, der die Anpassung an die Modewelt bereits gelungen ist. Es tauchen viele bekannte Gesichter auf, die sich zwar kaum verändert haben, den Figuren aus Teil 1 aber dennoch nicht gerecht werden. Natürlich sind Andys Lebensumstände andere: sie ist verheiratet (nein, leider nicht mit Alex), leitet ein Hochzeitsmagazin (braucht man sowas?) und ist mit Emily befreundet. Obwohl noch etwas von der alten Andy übrig ist, weiß diese, wie man sich zu kleiden und zu verhalten hat und ist relativ angepasst, und damit ist der Charme für mich ein bisschen verloren gegangen. Noch dazu ist das Buch echt kitschig geschrieben, ein richtiger Frauenroman. Das Wort „Göttergatte“ wird mehr als nur einmal verwendet, und auch ansonsten ist vieles viel zu perfekt. Damit meine ich nicht Andys Leben, das ist ganz und gar nicht optimal, aber vieles läuft mir zu glatt und ist zu schön. Was genau passiert, wusste ich nicht, und man kann es auch schlecht zusammenfassen. Die Geschichte zeigt etwas mehr als ein Jahr aus Andys Leben, aber man hätte meiner Meinung nach auch zwei Jahre früher oder später ansetzen können, weil (wie man in Rückblicken erfährt) ständig viel geschieht. Irgendwie kam mir das, was passiert ist, etwas unnötig und nutzlos vor, aber dazu werde ich nicht mehr verraten. Einen richtigen Spannungsbogen gibt es nicht. Es gab ein paar Plottwists, wovon ich einen echt gut fand, aber eigentlich wird nur so dahinerzählt und durch viele Zeitsprünge Erzählenswertes häufig ausgelassen. Worauf sich der Titel bezieht, Mirandas Rache, die kam etwas kurz. Sie taucht zwar auf und spielt keine allzu kleine Rolle, aber sie hat keinen Grund, sich an Andy und Emily zu rächen, einfach, weil sie sich dafür nicht genug für die beiden interessiert. Sie hat sich seit „Der Teufel trägt Prada“ kaum gebessert und ist nur minimal freundlicher zu ihnen, weil sie ihr Magazin gerne kaufen würde.  Fazit: es war zwar interessant, von den bekannten und beliebten Figuren zu hören, aber sie waren irgendwie nur müde Abklatsche von denen in Teil 1. Wenigstens weiß ich jetzt, was aus Andy geworden ist - oder auch nicht. Denn weil nichts im Leben gleich bleibt, könnte die Autorin gleich mit Teil 3 beginnen, der fünf Jahre später spielt. Übrigens liest Marie Bierstedt das Hörbuch, die Anne Hathaway synchronisiert - das ist richtig cool! :D

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