Lauren Willig Der gestohlene Sommer

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Inhaltsangabe zu „Der gestohlene Sommer“ von Lauren Willig

Ein altes englisches Herrenhaus - voller Schicksale, voller Geheimnisse
Als Julia Conley erfährt, dass sie ein Haus in der Nähe von London geerbt hat, glaubt sie zunächst an einen Scherz. Schließlich war sie nicht mehr in England, seit ihre Mutter dort bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Julia will das Haus so schnell wie möglich verkaufen. Doch dann findet sie, verborgen hinter einer Schrankwand, ein 150 Jahre altes Gemälde. Gemeinsam mit dem attraktiven Antiquitätenhändler Nicholas kommt Julia einem alten Familiengeheimnis auf die Spur. Ihr wird klar, dass der spektakuläre Fund mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat. Und plötzlich kehrt ihre Erinnerung zurück …

Nach zähem Anfang besser geworden. Allerdings macht der aktuelle Erzählstrang mehr her als der damalige.

— Das_Blumen_Kind

Unverhoffte Erbschaft mit Folgen...

— dreamlady66

Ein Grund mehr Willig zu lieben. Gekonnt spielt sie mit 2 Zeitebenen & den Lebensfäden 2er Frauen. Und noch meine Präraffaeliten, Jubel!

— Cridilla

Eine schöne Geschichte über zwei ganz verschiedene Frauen

— fraeulein_lovingbooks

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  • Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

    Der gestohlene Sommer

    Ani

    22. August 2017 um 22:24

    Die New Yorkerin Julia Conley erhält die Nachricht, dass sie von ihrer Tante ein altes Haus in England geerbt hat. Sie hält es zunächst für einen Scherz, da sie zur englischen Verwandtschaft nach dem Unfalltod ihrer Mutter keinen Kontakt mehr hatte und sich auch nicht mehr an die dort verbrachte Kindheit erinnern kann. Da Julia momentan keinen Job hat, kann ihr Vater sie schließlich dazu überreden, nach England zu fliegen und sich das Haus anzusehen. Julia kommt mit dem festen Vorsatz dort an, das Haus auszuräumen und schnell zu verkaufen. Doch dann findet sie ein altes, gut verstecktes Gemälde im Schrank und beginnt Nachforschungen anzustellen. Der attraktive Nicholas bietet ihr dabei seine Hilfe an. Schon bald stellt Julia fest, dass dieses Gemälde einen engen Bezug zu ihrer Familie haben muss. Sie ahnt nicht, auf welches dunkle Geheimnis sie dabei stoßen wird.... Die Geschichte um das alte Familiengeheimnis wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Im aktuellen Handlungsstrang beobachtet man Julia dabei, wie sie sich langsam mit dem Haus vertraut macht und sich, durch das alte Gemälde, das sie im Schrank findet, auf die Suche nach Informationen zu dem Maler und dessen Verbindung zu ihrer Familie macht. Julia wirkt sehr sympathisch, man kann sich beim Lesen mühelos mit ihr identifizieren und nachvollziehen, warum sie beginnt die Nachforschungen anzustellen. Dieser Handlungsstrang wirkt durchgehend interessant. In der anderen Zeitebene blickt man in das Jahr 1840 zurück. Hier erfährt man, wie die junge Imogen ihrem Ehemann in das Haus folgt, das Julia später erben wird, und was sich damals zugetragen hat. Imogen ist ebenfalls eine sehr interessante Protagonistin und der Autorin gelingt es mühelos, die Vergangenheit zum Leben zu erwecken. Dennoch liest sich dieser Handlungsstrang etwas zäh und wirkt stellenweise sogar langatmig. Zum Ende hin überschlagen sich dort aber die Ereignisse, sodass man dann doch noch gespannt der Handlung folgt. Ich bin ein großer Fan von Romanen, in denen es um alte Familiengeheimnisse geht. Deshalb hat mir der Wechsel der Zeitebenen sehr gut gefallen. Allerdings konnte mich der aktuelle Strang deutlich mehr begeistern, als der, der sich in der Vergangenheit zuträgt. Denn dort zog sich die Handlung für meinen Geschmack zu sehr und plätscherte über weite Teile ziemlich gemächlich vor sich hin. Das Ende konnte mich dann in beiden Zeitebenen fesseln und sogar noch überraschen. Dennoch reicht es bei meiner persönlichen Bewertung leider nur zu drei Sternen, da es mir einfach zu lange gedauert hat, bis der Handlungsstrang in der Vergangenheit Fahrt aufgenommen hat.  

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  • Unverhoffte Erbschaft mit Folgen...

    Der gestohlene Sommer

    dreamlady66

    11. April 2017 um 20:42

    Der gestohlene SommerEin Roman von Lauren Willig mit 444 Seiten und 28 KapitelnFlüssiger Schreibstil, gut lesbare Schrift - ebenso ein hübsches, ansprechendes CoverZum Inhalt:Julia Conley, als arbeitslose Finanzanalytikerin, ist ungehalten, da ihr eine Jobsuche einfach nicht gelingt.Als sie dann eines Tages von der Erbschaft eines Hauses in der Nähe von London erfährt, freut sich sich und tritt ihr Erbe an. Es ist ein altes Herrenhaus voller Geheimnisse, die sie mehr und mehr faszinieren.Mit dem Antiquitätenhändler Nicholas und ihrer Cousine Natalie stöbern sie in dessen Vergangenheit.Hinter einer Schrankwand finden sie ein Gemälde, das 150 Jahre alt ist. Gemeinsam mit Nicholas kommt Julia einem Familiengeheimnis auf die Spur und plötzlich kehrt ihre Erinnerung zurück...Zwei Geschichten sind mit dem Anwesen Herne Hill verbunden.1839 heiratet die junge Imogen Hadley den älteren Witwer Arthur Grantham. Sie ist voller Hoffnung, glücklich zu werden. Aber Arthur verwehrt ihr den Zugang zu Wissen und kümmert sich wenig um sie. Außerdem wohnt auch die Schwester Jane seiner ersten Frau im Haus, die eifersüchtig ist. Mit Arthur's Tochter aus erster  Ehe, Evie, versteht sich Imogen gut. Dann taucht ein junger Künstler namens Garvin Thorne auf. Doch wie lange wird diese Liebe gutgehen?Fazit:Das Schicksal von Imogen kann einem leid tun, da die Geschichten von beiden Frauen im Wechsel erzählt werden.Mal ist alles Glück und Harmonie, dann wieder Trübsal und Finsternis angesagt.Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich, so dass man sie zu Ende lesen muss, um zu erfahren, wie Alles ausgeht.

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  • Der gestohlene Sommer

    Der gestohlene Sommer

    Maerchenfee

    28. November 2016 um 21:18

    Inhaltsangabe:Julia kann es gar nicht glauben, als sie erfährt, dass sie von ihrer Tante ein Haus in der Nähe von London geerbt haben soll. Julia war nicht mehr dort, seit ihre Mutter vor 25 Jahren nach einem Unfall ums Leben kam. Da sie jedoch gerade arbeitslos ist, geht sie der Sache auf den Grund und möchte gegebenenfalls das Haus schnellstens verkaufen.Doch bei der Besichtigung stößt sie auf ein 150 Jahre altes Gemälde, das hinter einer Schrankwand verborgen ist. Mit dem Antiquitätenhändler Nicholas möchte sie das Geheimnis um das Bild ergründen.Meine Meinung:Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.In der Gegenwart 2009 begeben wir uns mit Julia und Nicholas auf die Suche, um näheres über das Bild zu erfahren.In der Vergangenheit 1839 treffen wir auf Imogen, deren Vater schwer krank ist und bald darauf stirbt. Daher ist sie sehr erleichtert, als Arthur Grantham um ihre Hand anhält. Er ist zwar wesentlich älter und hat eine kleine Tochter, doch Imogen ist sich sicher, dass er der richtige ist und sie mit ihm glücklich wird. Doch leider wird sie schon bald ernüchtert, denn Grantham braucht sie nur als Vorzeigeobjekt und will ansonsten nichts von ihr wissen. Zudem wohnt auch noch die Schwester seiner verstorbenen Frau bei ihnen im Haus. Jane ist in Arthur verliebt und somit wenig erfreut, über Imogens Anwesenheit.Einzig und allein mit Evie, Arthurs Tochter erlebt sie glückliche Momente. Bis der Maler Gavin in ihr Leben tritt.....Die Geschichte der beiden Frauen wird im steten Wechsel erzählt und vor allem das Schicksal von Imogen hat mich sehr berührt.Lauren Willig hat einen sehr schönen, flüssigen und einfühlsamen Schreibstil der sämtliche Gefühle bei mir angesprochen hat.Mir haben beide Erzählstränge gut gefallen, ich fand es sehr interessant, wie Julia und Nicholas das Geheimnis durch Recherchen ergründet haben, weil sie ja außer dem Bild keine andere Informationsquelle haben.Parallel dazu haben wir Imogens und Gavins traurige Geschichte erfahren, so wie sie sich wirklich ereignet hat.Insgesamt ist die Geschichte eher ruhig gehalten, allerdings zum Schluß hin wird es immer spannender und man kann das Buch nicht mehr weg legen.Am Schluß wird die Geschichte zwar nicht ganz aufgeklärt, aber ich denke, den meisten dürfte klar sein, was passiert ist.Ein sehr berührendes Familiengeheimnis, dem ich 5 Sterne gebe und es sehr gerne weiterempfehlen möchte.

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  • Der gestohlene Sommer

    Der gestohlene Sommer

    fraeulein_lovingbooks

    16. September 2016 um 15:39

    Inhalt Als Julia Conley erfährt, dass sie ein Haus in der Nähe von London geerbt hat, glaubt sie zunächst an einen Scherz. Schließlich war sie nicht mehr in England, seit ihre Mutter dort bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Julia will das Haus so schnell wie möglich verkaufen. Doch dann findet sie, verborgen hinter einer Schrankwand, ein 150 Jahre altes Gemälde. Gemeinsam mit dem attraktiven Antiquitätenhändler Nicholas kommt Julia einem alten Familiengeheimnis auf die Spur. Ihr wird klar, dass der spektakuläre Fund mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat. Und plötzlich kehrt ihre Erinnerung zurück …(Quelle: Klappentext)Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Julia hat während der Finanzkrise ihren Job verloren und gerät langsam in Geldnot – da kommt ein Erbe aus England sehr gelegen. Die junge New Yorkerin macht sich auf den Weg nach Europa, wo sie in ihrer Kindheit gelebt und ihre Mutter verloren hat.Nach und nach kehren Erinnerungen aus der Vergangenheit zurück und als sie ein Gemälde entdeckt, begibt sie sich mit Antiquitätenhändler Nick auf Spurensuche…und ruft damit auch den Neid der Cousine hervor, die eigentlich selbst mit dem Erbe gerechnet hat.Imogens Geschichte spielt von 1839 bis 1850 und handelt von ihrer Liebe zum älteren Kaufmann Arthur, den sie im jugendlichen Leichtsinn heiratet. Doch sehr schnell wird ihr klar, das es von seiner Seite keine Liebesheirat war. Der Grund scheint wohl Arthurs Tochter Evie gewesen zu sein – Imogen soll eine neue Mutterfigur für das Mädchen werden, sehr zum Missfallen der Schwester seiner ersten, verstorbenen Frau. Die hätte die Rolle selbst gerne übernommen und lässt es Imogen auch spüren.Als sie nach zehn Jahren Ehe den Maler Gavin Thorne kennenlernt, ist es keine Liebe auf den ersten Blick. Erst nach und nach finden die beiden Gefallen aneinander und beginnen eine Affäre…doch wie lange wird das gutgehen? Julia wirkte anfangs wie eine junge Frau, die sich gehen lässt. Sie hat keinen Plan von ihrer Zukunft und ruht sich auf ihrer Abfindung ab. In dem Erbe sieht sie anfangs nur eine Geldquelle, doch je tiefer sie in die Vergangenheit eindringt, wirkt ihr klar, wie sehr ihr das Haus am Herzen liegt. Ihre Verwandten scheinen aber nicht dasselbe Gefühl in ihr auszulösen…eher im Gegenteil. Als sie Nick näher kommt, ist sie bei der englischen Verwandtschaft unten durch. Ich war mir lange nicht sicher, was ich von ihr halten sollte. Zu Beginn war sie mir uninteressiert am Leben und an ihrer Zukunft, erst als sie mit Nick zusammenkommt, verändert sie sich. Sie besinnt sich an ihre Wurzeln und Dinge, die sie früher glücklich gemacht haben. Da fing ich an sie zu mögen.Mit Imogen wurde ich einfach nicht warm, vermutlich war sie mir überwiegend zu brav. Sie stellte eine typische junge Frau in dem Zeitabschnitt des 19. Jahrhunderts dar, vermutlich passen ihre Ansichten aber auch noch heute zu einigen Jugendlichen.In dem älteren Arthur sieht sie ihre große Liebe und hört nicht auf die Bedenken des Vaters, zum Glück wurde ihr das aber im Laufe der Ehe klar und sie wird schnell erwachsen. Mit ihrer Affäre wurde sie mir ein wenig sympathischer – da verhält sie sich zum ersten Mal wie eine leidenschaftliche und echte Frau. Das Ende ihrer Geschichte hat mir übrigens sehr gut gefallen, mit Abstand eines der besten Enden, dich ich bisher in diesen Geschichten gelesen habe.Insgesamt haben mir alle beteiligten Nebencharaktere gefallen, jeder einzelne hatte seine kleine Geschichte und eine Eigenart, die auffällt. Ich habe ja in diesem Jahr meine Liebe zu Büchern, die auf zwei Zeitebenen spielen entdeckt und auch „Der gestohlene Sommer“ hat mich nicht enttäuscht.Beide Geschichten konnten mich in sich überzeugen, doch ich hätte mir gewünscht, das es mehr Bindestellen gegeben hätte – leider gab es ja nur „das“ Bild im Schrank und ein paar andere Gemälde. Nach und nach tauchten zwar auch ein paar mehr Informationen auf, aber für mich war es einfach zu wenig.Beim Schreib- und Erzählstil ist meine Meinung sehr zwiegespalten, in der Gegenwart konnte mich beides überzeugen. Doch in der Vergangenheit haderte ich öfters mit dem Erzählstil – während einigen Kapiteln habe ich gelangweilt und die Langatmigkeit verflucht.Ohne diese beiden Kleinigkeiten wäre es ein fünf Sterne Buch geworden – ich werde die Autorin mit Sicherheit im Auge behalten. Klare Lese- und Kaufempfehlung.Schönstes Zitat gab leider keins  Sterne

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  • Familiengeheimnisse

    Der gestohlene Sommer

    Traumfeder

    08. July 2015 um 11:13

    Inhalt Die arbeitslose Finanzanalystin Julia Conley ist äußerst frustriert, da die Jobsuche einfach nicht funktioniert. Als sie dann Herne Hill in London erbt, macht sie sich auf den Weg dorthin um ihr Erbe anzutreten. Das alte Herrenhaus ist voller Geheimnisse und fasziniert sie immer mehr. Zusammen mit ihrer Cousine Natalie und dem Antiquitätenhändler Nicholas stöbert sie in der Vergangenheit des Anwesens und entdeckt ein verborgenes Bild. Ein Bild, dass von Ereignisse von vor 160 Jahren zeugt. 1839 heiratet Imogen Hadley den älteren Arthur Grantham und zieht, in der Hoffnung glücklich zu werden, mit ihm nach Herne Hill. Doch leider lässt das Glück auf sich warten und Imogen wird klar, dass ihre Hoffnungen und Wünsche in diesem trostlosen Heim zu vergehen drohen. Erst als der Künstler Gavin Thorne in ihr Leben tritt, scheint sich etwas zu ändern. Meine Meinung Lauren Willig erzählt eine Geschichte, die in zwei Zeitsträngen spielt, die durch das Anwesen Herne Hill aber miteinander verbunden sind. 1839 heiratet die junge Imogen Hadley den um einiges älteren Arthur Grantham und zieht mit ihm in sein Anwesen. Sie ist voller Hoffnungen mit Arthur glücklich zu werden, mit ihm intellektuell auf einer Ebene zu sein und weiterhin mit ihm zu lernen. Schon bald wird ihr neues Heim aber zu ihrem Gefängnis. Nicht nur, dass Arthur sie nur noch als Vorzeigefrau hält und sonst ignoriert und links liegen lässt, er verwehrt ihr auch den Zugang zu Wissen, nach dem sie sich so sehr sehnt. Da er auch die Schwester seiner ersten Frau im Haus leben lässt, die in ihn verliebt ist, muss Imogen auch unter ihr leiden, lässt sie doch keine Gelegenheit aus um gegen diese zu sticheln. Einzig Arthurs Tochter aus erster Ehe, Evie, bietet ihr ein Licht in ihrer Finsternis. Imogen quält sich von Tag zu Tag, verlernt das glücklich sein und funktioniert nur noch. Erst als Gavin Thorne, ein junger Künstler, in ihr Leben tritt, beginnt sich erneut ein Lächeln auf ihre Lippen zu stehlen. Doch ihr neues Glück steht auf sehr wackeligen Beinen und könnte jeden Moment einstürzen. 2009 erhält die arbeitslose Julia Conley einen Brief von einem Anwalt, ihre Tante hat ihr das Anwesen Herne Hill vererbt. Da Julia gerade eh keine anderen Pläne hat, fliegt sie nach England um ihr Erbe zu begutachten. Bereits am ersten Tag begegnet sie dort ihrer Cousine Natalie, die sie dabei unterstützen will das Haus nach Wertsachen zu durchsuchen. Dazu zieht sie den Antiquitätenhändler, der ein Freund ihres Bruders ist, Nicholas Dorrington, hinzu. Als Julia und Nick sich aber scheinbar immer besser zu verstehen scheinen, gefällt es Natalie gar nicht. Besonders, als sie nach dem Fund eines geheimnisvollen Bildes, viel Zeit miteinander verbringen, wird sie unangenehm. Zwei Frauen, unterschiedliche Zeiten, ein Haus. Auf unterschiedlichste Art und Weise versuchen die Frauen ihr Leben in den Griff zu bekommen und glücklich zu werden. Doch obwohl es zumeist vielversprechende Entwicklungen gibt, müssen sie jede Menge Hindernisse überwinden. Lauren Willig stellt die zwei Schicksale auf wunderbare Art dar. Sie gestaltet deren Werdegang mit den verschiedensten Schattierungen. Mal ist alles voller Glück und Sonnenschein, dann wieder voller Düsternis und Trübsal. Mit ihren Worten, gelingt es der Autorin zu bewegen. Zum Ende hin, als sich schließlich alles auflöst, wird es äußert emotional. Ich konnte meine Tränen jedenfalls nicht zurück halten. Die Handlung ist wahrlich angefüllt mit Emotionen. Eifersucht, Neid und Einsamkeit stechen dabei besonders heraus. Es fehlt aber auch nicht an Zärtlichkeit und durchaus Spannung. Durch viel Abwechslung und so einige Wendungen, bleibt die Geschichte fesselnd. Man möchte immer weiter lesen um zu erfahren, wie sich alles auflöst. Die Autorin versteht sich aber auch äußerst gut auf Beschreibungen. Die erwähnten Bilder, erscheinen real. Sie bringt viele Details hinein, dass man sie am Liebsten persönlich sehen würde. Obwohl zwischen den Frauen viele Jahre stehen, und man als Leser nicht gerade die Gepflogenheiten von 1839 und später kennt, ist man von beiden fasziniert. Man wünscht beiden das verdiente Glück und ärgert sich über die Stolpersteine dazwischen. Lauren Willig weiß wirklich zu begeistern. Fazit Zwei Frauen, getrennt durch 160 Jahre und doch verbunden durch ein Haus. Ein Gemälde, dass ein Geheimnis birgt und Liebe, die vor harte Herausforderungen gestellt wird. Vereint durch den wunderbaren Schreibstil der Autorin, lädt die Geschichte zum mitfiebern und genießen ein. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Der gestohlene Sommer" von Lauren Willig

    Der gestohlene Sommer

    aba

    Die Vergangenheit ist ein fremdes Land Die New Yorkerin Julia erfährt, dass sie ein Haus in England geerbt hat, von dem sie nichts wusste. Das ist ja eigentlich eine ganz phantastische Sache! Aber was Julia nicht weiß: Zusammen mit diesem Haus erbt sie ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Wenn eine solche Geschichte das Richtige für euch ist, dann dürft ihr die Leserunde zu "Der gestohlene Sommer" von der US-amerikanischen Bestsellerautorin Lauren Willig nicht verpassen! Zum Inhalt Als die New Yorker Anwältin Julia Conley erfährt, dass sie ein Haus in der Nähe von London geerbt hat, glaubt sie zunächst an einen Scherz. Schließlich war sie nicht mehr in England, seit sie sechs Jahre alt war. Damals kam ihre Mutter bei einem tragischen Unfall ums Leben, alle Erinnerungen an ihre frühe Kindheit hat sie verdrängt. In Herne Hill angekommen, will Julia das Haus so schnell wie möglich verkaufen. Doch dann findet sie, verborgen hinter einer Schrankwand, ein präraffaelitisches Gemälde. Wer ist die porträtierte Frau? Und warum sieht sie so traurig aus? Gemeinsam mit dem attraktiven wortkargen Antiquitätenhändler Nicholas stellt Julia Nachforschungen an. Als sie einem 150 Jahre alten Geheimnis um eine verlorene Liebe auf die Spur kommen, wird Julia klar, dass der spektakuläre Fund mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat. Und plötzlich kommt ihre Erinnerung wieder… Leseprobe Zur Autorin Lauren Willig, geboren in New York, schreibt Liebesromane, seit sie sechs Jahre alt ist. Sie hat einen Abschluss in Englischer Geschichte und einen Doktor in Rechtswissenschaften. Nach einem Jahr in einer New Yorker Rechtsanwaltskanzlei entschied sie sich ganz für die Schriftstellerei. In den USA ist sie mit ihrer "Pink Carnation"-Liebesroman-Serie bekannt geworden. Zusammen mit dem Rowohlt Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Der gestohlene Sommer" unter allen, die wie Julia wissen möchten, was sich hinter dem Geheimnis verbirgt. Wenn ihr diesen Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, euch darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchtet, dann bewerbt euch*, indem ihr bis zum 25.03. auf folgende Frage antwortet: Ganz unerwartet bekommt Julia eine Nachricht: Sie erbt ein Haus. Wie würdet ihr an ihrer Stelle reagieren? Hat jemand von euch vielleicht schon einmal etwas Ähnliches erlebt - überraschend ein Haus oder Geld geerbt, vielleicht sogar im Lotto gewonnen? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten. Ich wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 654
  • "Verheiratet. Gefangen. Geflohen." - DER GESTOHLENE SOMMER von Lauren Willig

    Der gestohlene Sommer

    JaneP

    24. May 2015 um 23:48

    Julia Conley erbt das Herrenhaus einer Tante an die sie sich nicht einmal mehr erinnert. Widerwillig begibt sie sich nach London obwohl sie doch Vielflieger zu Hause in Amerika geblieben wäre um weiterhin ihre Wunden zu lecken. Allerdings wartet dort mehr als ein Haus was auf Vordermann gebracht werden will. "Und plötzlich kehrt eine Erinnerung zurück, die sie für immer verloren glaubte..." Der gestohlen Sommer ist der typische Roman über eine Familientragödie die systematisch abgearbeitet wurde. Es fehlte bis zur Hälfte der lang ersehnte Spannungsaufbau und als er endlich da war ging alles viel zu schnell. Dennoch war die Selbstfindung und die "Wiedergewinnung" längst verblasster Erinnerungen der Protagonistin gut zu lesen. Auch wurde etwas für die Allgemeinbildung getan =) Generell habe ich das Buch leider als sehr seicht empfunden, das Rad wurde zwar nicht neu erfunden, dennoch ist es eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich erachte es als schwierig den Leser in diesem Genre zu überraschen und einen Pageturner hervorzubringen. Auch wenn ich "der gestohlene Sommer" nicht nochmal lesen werden, wird er sich im Regal wegen seinem hübschen Cover sehr gut machen.

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  • Der gestohlene Sommer

    Der gestohlene Sommer

    Ikopiko

    23. May 2015 um 18:27

    Julia Conley ist überrascht. Sie erbt von einer Verwandten ein Haus in England. Bis dahin wusste sie nichts über die Erblasserin. Ihr Vater antwortet nur ausweichend auf ihre Fragen. Für ihn ist klar, dass Julia das Haus so schnell wie möglich verkauft und so ein gutes finanzielles Polster für ihre Zukunft hat. Julia teilt die Meinung ihres Vaters nicht. Sie ist neugierig auf die Verwandten ihrer verstorbenen Mutter und reist nach England, um das Entrümpeln und den Verkauf des Hauses persönlich vorzunehmen. Und tatsächlich trifft sie auf weitere Familienangehörige, eine Cousine und einen Cousin, sowie eine Tante. Doch so etwas wie Dazugehörigkeit empfindet sie nicht. Dann entdeckt sie ein altes Gemälde, versteckt in einem Schrank. Die Geschichte dieses Bildes interessiert sie, besonders da ihr dämmert, dass eine ihrer Vorfahren darauf verewigt ist. Bei ihrer Recherche wird sie vom Kunsthändler Nick unterstützt. Zu Nick fühlt sie sich nach und nach hingezogen. Aber erwidert er ihre Zuneigung, oder ist er lediglich hinter dem Gemälde her? Ein zweiter Erzählstrang beschäftigt sich mit Imogen, die einige Generationen vor Julia in diesem Haus gelebt hat. Imogen hat blind vor Liebe den ersten Mann geheiratet, der sich ernsthaft für sie interessiert hat. Und dies beginnt sie nach einiger Zeit zu bedauern. Ihr Mann interessiert sich mehr für seine Sammlungen, als für seine Frau und so langweilt sich Imogen unendlich. Kein Wunder, dass sie Zuneigung zu einem Maler verspürt, der sie porträtieren soll und ihr die Aufmerksamkeit schenkt, die sie bei ihrem Mann vermisst. Eine außereheliche Beziehung würde jedoch einen Skandal bedeuten … Lauren Willigs neuer Roman „Der gestohlene Sommer“ fällt durch sein romantisches Cover mit einer geöffneten Pforte gleich ins Auge. So stelle ich mir die Pforte vor, die zu dem geheimnisvollen Haus führt, das Julia geerbt und in dem Imogen so viele Jahre gelebt hat. Der Roman spielt in zwei Jahrhunderten. Es werden immer abwechselnd Julias und Imogens Geschichte erzählt. Die Erzählstränge sind klar durch entsprechende Überschriften abgegrenzt, sodass man nicht Gefahr läuft die Charaktere zu verwechseln. Beide Geschichten, die durch das Gemälde miteinander verbunden sind, haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Während die von Julia vorhersehbar war, endete Imogens Geschichte völlig unerwartet. Leider blieben am Ende viele Fragen offen. Ich hatte den Eindruck, der Roman wurde schnell zu Ende gebracht, gekürzt. Trotzdem hat mich dieses Buch viele Stunden bestens unterhalten und ich kann uneingeschränkt eine Leseempfehlung aussprechen. Bei einem weiteren Buch von Lauren Willig sage ich nicht nein.

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  • Ein schicksalhaftes Haus

    Der gestohlene Sommer

    steffchen3010

    04. May 2015 um 02:26

    „Julia konnte sich der Faszination des alten Hauses und seiner verstaubten Erinnerungen nicht entziehen: Topfhüte und zerfledderte Zeitungen, Knopfstiefel und Briefe mit Eingangsfloskeln wie aus einem Benimmbuch aus edwardianischer Zeit.“ Zitat, Seite 107 Ein uraltes Haus in Herne Hill. Der Ort, an dem die Schicksale zweier Frauen miteinander verwoben sind. Hier hat alles seinen Ursprung. – New York, 2009 – Julia Conley erbt ein uraltes Haus in der Nähe von London, in dem ihre verstorbene Mutter groß geworden ist. Im verstaubten Anwesen von Tante Regina stößt sie auf das Porträt einer jungen Frau mit verlorenem Blick und ein Gemälde aus den Anfängen der Präraffaelitischen Bruderschaft. Fortan wird sie mit Erinnerungsfetzen aus ihrer Kindheit konfrontiert, die ihr fremd sind. Sie ordnet sie Tagträumereien zu, doch als sie immer wiederkehren, kommt sie ins Grübeln. Sind es tief verwurzelte Momentaufnahmen aus ihrer Kindheit? „In Julia entstand der Verdacht, dass alles, womit sie selbst sich umgeben hatte, nicht mehr gewesen war, als Kulisse, die so lange überzeugend wirkte, bis man ihr einen Stoß versetzte und alles zusammenklappte.“ Zitat, Seite 38 – Herne Hill, 1849 –  Imogen ist jung und naiv, als sie sich trotz der Bedenken ihres kranken Vaters auf die Ehe mit dem weitaus älteren Kunstliebhaber Arthur Graham einlässt. Sie träumt von tiefer Liebe und unbändiger Leidenschaft. Doch der anfänglichen Euphorie weicht schon bald eine ernüchternde Realität. Einsame und ungeliebte Jahre beginnen für Imogen, in denen sie zum Besitz des mürrischen Kunsthändlers zählt. Erst als der junge Maler Gavin Thorne sie porträtiert, erfährt sie, was wahre Begierde und Leidenschaft ist und ein waghalsiges Unterfangen beginnt. „Es gab Momente, da hätte sie Arthur am liebsten angeschrien, ihn dafür beschimpft, dass er ihr das alles genommen hatte, dass er ihre Jugend gestohlen hatte und sich auch noch einbildete, er hätte sie gerettet und sie müsste ihm ewig dankbar sein – für all das, womit er sie so hochherzig beschenkte: die Goldketten, die sie erstickten, die verschwenderischen Kleider, die sie einengten, opulente Mahlzeiten, die ihr im Hals stecken blieben, für diese Überfülle, die ihr keine Luft zum Atmen ließ.” Zitat, Seite 119/120 „Das Klopfen der Bäume an den Fensterscheiben, das Rauschen des Windes und des Regens klangen sehr laut in der Stille, das in den graugelben Dämmerschein des trüben Regentages eingehüllte Zimmer schien wie von der Welt abgeschnitten. Imogen wurde sich plötzlich bewusst, dass sie ganz allein mit diesem Mann war, durch nichts als eine Staffelei von ihm getrennt.“ Zitat, Seite 178/179 Lauren Willig bedient sich in ihrem Roman “Der gestohlene Sommer” eines alten verstaubten Anwesens in Herne Hill als Schauplatz. Hier finden die Geschichten zweier Frauen, zwischen denen 160 Jahre liegen, zueinander. Es sind die Geschichten von Imogen und Julia. Willig verleiht ihren Protagonistinnen ähnliche Naturelle. Beide Frauen sind sowohl von Willensstärke als auch von kindlicher Zerbrechlichkeit erfüllt. Dramatische Ereignisse aus der Kindheit prägen sie und hinterlassen Spuren in ihrer Persönlichkeit. Ihre Unsicherheit ist auf jeder Seite präsent.  Diese spürbare Verletzlichkeit macht es dem Leser recht einfach, sich in die Lage beider Frauen hineinzuversetzen und sich ohne Probleme auf die Geschichte einzulassen. Durch abwechselnde Erzählstränge aus Vergangenheit und Gegenwart wird die Geschichte sehr lebendig gestaltet. Nach und nach setzen sich die Dinge wie Bausteine aneinander und offene Fragen werden beantwortet. Doch leider behält die Autorin nicht all die zahlreichen Fäden zusammen, die sie im Verlauf der Geschichte aufnimmt. Manche Fäden entgleiten ihr. Sie wird schusselig und hinterlässt dadurch ungelöste und fragwürdige Konstellationen, die wie Fragezeichen im Raum schweben. Leider wirkt der Roman dadurch etwas unausgewogen. Die Sprache der Autorin gefiel mir recht gut, da sie den jeweiligen Zeitepochen angepasst schien. Während die Passagen aus der Vergangenheit etwas altertümlicher zu lesen sind, präsentieren sich die Zeilen der Gegenwart sehr modern und zeitgemäß. Die Zeilen zwischen Imogen und Gavin sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen, weil sie von purer Emotion getränkt sind. Leidenschaft, Begierde und aufrichtige Liebe werden zum Mittelpunkt ihres Miteinanders. Die Gefühle füreinander wachsen sehr behutsam, bevor sie sich letztendlich zu ihrer vollen Blüte entfalten. „Gavin überkam plötzlich ein wildes Verlangen, seine Lippen auf das Grübchen an ihrem Hals zu pressen , auf jene Stelle, wo noch ihre Worte nachbebten. Er wollte seine Finger in die glänzende dunkle Fülle ihres Haares graben und es aus den Nadeln lösen, bis es ihm wie Seide über die Hände floss, wollte sie an sich ziehen und ihren Mund mit seinem bedecken, sie küssen, bis die Welt sich in betäubendem Wirbel um sie drehte und das Zwitschern der Vögel übertönt wurde vom ungestümem Schlag ihrer Herzen.“ Zitat, Seite 199 „Liebe. Sie sprachen nicht von Liebe; das war eine stillschweigende Vereinbarung. Es gab keine Zukunft für sie, und sie wussten es beide. Dies war geliehene Zeit, gestohlene Zeit, so sehr Phantasie wie das Kleid, das sie trug, wie die Requisiten, die sich in der Ecke stapelten, nichts davon geeignet, den Prüfungen der Zeit standzuhalten.“ Zitat, Seite 252 Lauren Willig hat einen atmosphärischen Roman geschaffen, der trotz kleiner Unstimmigkeiten zu fesseln vermag. Die Zeitreise nach Herne Hill lässt mich insgeheim davon träumen, ein verstaubtes Anwesen zu erben und auf die Spur seiner Geheimnisse zu kommen.

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  • „Die Vergangenheit ist ein fremdes Land“ (S. 21)

    Der gestohlene Sommer

    Talathiel

    01. May 2015 um 12:51

    Die New Yorkerin Julia Conley erbt ungeahnt ein Haus in der Nähe von London von ihrer verstorbenen Tante. Sie ahnt nicht, was sich dort für ein Schatz versteckt. Julia, die England im Alter von sechs Jahren verlassen hat, macht sich schließlich auf den Weg dorthin. Dort führt sie der Fund eines präraffaelitischen Gemäldes nicht nur in die Vergangenheit ihrer Urahnin Imogen, sondern sie erinnert sich auch an ihre eigene Kindheit… Lauren Willig hat einen sehr angenehmen Schreibstil. In ihrer Geschichte entführt sie uns nach Herne Hill in der Nähe von London. Die Handlung selbst findet auf zwei Ebenen statt. Zum einen erleben wir die Geschichte von Julia, die in der Gegenwart stattfindet, aber wir erleben auch die Vergangenheit durch Imogen. Stilistisch ist Willigs Werk top. Ich hatte jedes Mal das Gefühl, dass ich tatsächlich ins 19. Jahrhundert abtauche, wenn sich die Geschichte um Imogen drehte, aber auch wieder zurück in die Gegenwart zurückzukommen, wenn das Hauptaugenmerk der Geschichte wieder zurück zu Julia schwenkte. Die beiden Hauptcharaktere, Julia und Imogen, sind wunderbar gelungen. So lernen wir sie im Laufe des Romans immer mehr kennen, erfahren etwas über ihre Vergangenheit, ihre Ängste und über ihre Gefühle. Wir erfahren, wie sich Julia in Nick verliebt und wie sich die tragische Liebe zwischen Imogen und Gavin entwickelt. So detailreich die beiden Protagonisten auch sind, so wurde aber teilweise mit Details an den Nebenfiguren gespart. Abgesehen von den beiden Geliebten unserer Protagonistinnen, wirken die meisten Nebenfiguren recht blass. So erscheint Imogens Ehemann Arthur ziemlich farblos im Vergleich zu den anderen Figuren und er bleibt der große Unbekannte, was meiner Meinung nach aber auch einen Aspekt ihrer Ehe widerspiegelt. Für mich war der Ausgang der Geschichte allerdings keine Überraschung, denn für mich war es von Beginn des Buches klar, dass es auf dieses Ende hinauslaufen würde. Für mich war aber das „wie“ der Geschichte entscheidend. So fand ich es spannend zu erfahren, wie sich die Geschichte entwickelt. Trotz allem hat die Geschichte ein offenes Ende. Mich hat das aber weniger gestört. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Es gibt aber genügend Hinweise, womit ich diese Fragen für mich beantworten konnte. Ob meine Antworten nun stimmen oder nicht, es ist meiner Fantasie überlassen und eine Aufklärung hätte die Geschichte meiner Meinung nach nur unnötig in die Länge gezogen, vermutlich auch kaputtgemacht, wenn es dann doch nicht meiner Vorstellung entsprochen hätte. So jedoch war das Ende für mich aber passend. Im Großen und Ganzen ein gelungenes Werk, das mich fesseln konnte. Es weist sicher einige Schwächen auf, die mich aber nicht weiter störten. Wen also ein offenes Ende nicht stört und wer auch keine Probleme damit hat, den Ausgang der Geschichte zu erahnen, aber mehr an dem „wie“ interessiert ist, demjenigen kann ich diesen Roman nur empfehlen.

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  • Spannend, kurzweilig, gut.

    Der gestohlene Sommer

    DarkReader

    01. May 2015 um 00:17

    Dieses Buch spielt in zwei Zeitzonen, der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Autorin verknüpft geschickt die alte Geschichte von Imogen um Liebe, Betrug und Mord mit der Gegenwart in Gestalt der jungen Julia. Beide Heldinnen, sowohl die der Vergangenheit als auch die der Gegenwart sind sympathisch und ich konnte mit ihnen mitfiebern, leiden und lieben. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, die Autorin hält die Spannung und beschreibt Plätze, Orte und Geschehnisse so, dass ich als Leserin meinte, dabei gewesen zu sein. Als Zuschauerin mit Logenplatz. Wer lebendiges Kopfkino mag, ist bei diesem Buch richtig. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und ich habe die Bösen verflucht und mit den Guten mitgelitten, besonders bei Imogens Story aus der Vergangenheit. Es gibt Einblicke in ein vergangenes Jahrhundert mit all den Einschränkungen, unter denen die Frauen der damaligen Zeit zu leiden hatten. Wer große Gefühle mag, ist bei diesem Buch absolut richtig.

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  • Eine Geschichte, die im Laufe des Buches immer besser wird :)

    Der gestohlene Sommer

    Maerchentraum

    28. April 2015 um 00:13

    Cover: Das Cover gefällt mir ziemlich gut, besonders die Blumen, das fuchsiafarbene Cover und die Schriftfarbe. Ich finde aber, dass das Bild etwas zu stark bearbeitet ist. Man erkennt kaum, ob es ein Foto, oder gemalt ist. Da war die Bearbeitung doch zu stark. Ansonsten gefällt es mir aber gut. :) Inhalt: Ich muss sagen, dass ich das Buch auf den ersten ca. 200 Seiten sehr langatmig und eher langweilig fand. Die Einleitung in Imogens Geschichte in der Vergangenheit ging mir viel zu schnell, so dass Gefühle gar nicht richtig aufkommen konnten. Julia war mir anfangs eher unsympathisch. Insgesamt sind mir die Charaktere auch kaum bis gar nicht ans Herz gewachsen. Dazu hat es mir an Tiefe gefehlt. In der Geschichte selber, als auch in der Charakterentwicklung und die Beschreibung derer Gefühle. Mir hat irgendwie von allem etwas gefehlt. Was ich sehr schade fand. Das hat sich auch bis zum Schluss hingezogen. Für diesen ersten Teil würde ich auch eher 2 Sterne vergeben, da einfach keine Spannung aufkam und neben den bereits genannten Punkten, einfach nichts passiert ist, was die Geschichte großartig vorangebracht hätte. Im Endeffekt hätte man die ersten 200 Seiten auslassen können und könnte trotzdem sehr gut in die Geschichte finden. Die nächsten hundert Seiten wurden immer besser, auch wenn weiterhin viel belangloses erzähl wurde.Was mich auch etwas störte, dass die Orte im selben Abschnitt wiederholt werden, obwohl es keinen Wechsel des Orts, oder der Jahreszahl gibt. Man muss dann immer nachschauen, weil das sonst etwas verwirrend wird. Für diesen Abschnitt hätte ich 3 Punkte vergeben. Ab ca. Seite 300 wurde das Buch dann doch richtig, richtig gut. Es kam Spannung auf und die Geschichte fing an Spaß zu machen. Allerdings ging dann doch alles irgendwie ganz schnell. Leider gab es in Imogens Geschichte keine richtige Auflösung über die Ereignisse. Ich dachte allerdings, dass dafür auch die Zeitsprünge da wären. Leider war dem nicht so. Die Geschichte um Julia und Nick wurde gut abgeschlossen, ging mir aber auch etwas schnell und ich hatte auch nicht mehr so den Durchblick, wie lange diese Beziehung denn nun ging, da erst von 2 Monaten die Rede war, dann von 3 Wochen Funkstille und davor allerdings von paar Tagen gesprochen wurde. Aber das ist ja auch nicht so wichtig. Einige fanden, dass viele Sachen offen blieben, aber das finde ich nicht. Die Nebencharaktere wurden hinreichend abgeschlossen. Ich würde nur den Abschluss der Hauptcharaktere bemängeln, da es keine Auflösung gab. Das hat mich doch gestört, deswegen würde ich dem letzten Teil 4 Sterne geben. Fazit: Insgesamt finde ich, dass manche Stellen zu schnell gingen, andere zu langsam und es dem Buch an Tiefe gefehlt hat. Man hätte tiefer in die Gefühle der Protagonisten eingehen können, in die Geschichte selber. So kam bei mir leider keine "Verbindung" mit den Protagonisten auf. Imogens Geschichte wurde anfangs viel zu schnell erzählt, dann wurde die Geschichte ziemlich langatmig und zum Schluss dann aber doch wieder richtig gut, wenn dann nicht dieses offene Ende geblieben wäre. Das hat dem ganzen wieder einen Abbruch getan. Normalerweise gebe ich auch extrem selten Zwischenpunkte, aber anders hätte ich dieses Buch kaum beschreiben können. In Anbetracht dessen bin ich auf 3 Punkte gekommen. Wäre das Ende gut abgeschlossen worden, dann hätte es vielleicht mehr gegeben, aber so konnte ich über die großen Anfangsschwierigkeiten, die sich fast bis zur Mitte des Buches hinzogen, leider nicht hinwegsehen.

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  • Der gestohlene Sommer von Lauren Willig

    Der gestohlene Sommer

    Helli

    23. April 2015 um 18:34

    Der gestohlene Sommer von Lauren Willig Buch: Eine packende Geschichte um eine tragische Liebe und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Der grandiose neue Roman von Bestsellerautorin Lauren Willig, für alle Leserinnen von Kate Morton und Katherine Webb. Als die New Yorker Anwältin Julia Conley erfährt, dass sie ein Haus in der Nähe von London geerbt hat, glaubt sie zunächst an einen Scherz. Schließlich war sie nicht mehr in England, seit sie sechs Jahre alt war. Damals kam ihre Mutter bei einem tragischen Unfall ums Leben, alle Erinnerungen an ihre frühe Kindheit hat sie verdrängt. In Herne Hill angekommen, will Julia das Haus so schnell wie möglich verkaufen. Doch dann findet sie, verborgen hinter einer Schrankwand, ein präraffaelitisches Gemälde. Wer ist die porträtierte Frau? Und warum sieht sie so traurig aus? Gemeinsam mit dem attraktiven wortkargen Antiquitätenhändler Nicholas stellt Julia Nachforschungen an. Als sie einem 150 Jahre alten Geheimnis um eine verlorene Liebe auf die Spur kommen, wird Julia klar, dass der spektakuläre Fund mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat. Und plötzlich kommt ihre Erinnerung wieder. Autor: Lauren Willig, geboren im März 1977, studierte nach ihrem Schulabschluss unter anderem Politikwissenschaften in Yale und Harvard und begann anschließend, in einer Kanzlei in New York zu arbeiten. Dies gab sie jedoch schnell wieder auf, um sich voll und ganz dem Schreiben widmen zu können. Lauren Willig ist vor allem für ihre historischen Liebesromane bekannt, für die sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde (u. a. Booksellers Best Award for Long Historical Romance). Außerdem schreibt sie Liebesromane. Bekannt ist v.a. ihre Buchreihe "Pink Carnation". Meinung: Die Autorin, Lauren Willig, präsentiert ihren historischen Roman, Der gestohlene Sommer, zum Besten. Auch wenn manche Szenen sehr zäh sind, lässt es sich dennoch wunderbar lesen, was dem Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, der Vergangenheit und der Gegenwart. In der Vergangenheitsperspektive erfährt man über Julias Vorfahren. In der Gegenwartsperspektive was sie alles rausfindet, was es mit dem Bild Fund auf sich hat und dem Erbe. Im Großen und Ganzen eine tolle Geschichte, wenn diese langatmigen Stellen nicht wären. Fazit: Historischer Roman, gespickt mit Gegenwartszenen aber auch mit Liebe, Intrigen und Kunst.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Der gestohlene Sommer

    Der gestohlene Sommer

    Nalany

    21. April 2015 um 08:44

    Julia reist nach England um das von ihr geerbte Haus zu begutachten. Wenig begeistert ein muffiges altes Haus entrümpeln zu müssen, entdeckt sie dabei viele interessante Dinge, die sie nicht nur ihrer Familiengeschichte näher bringen, sondern auch der Erinnerung an die Vergangenheit auf die Sprünge helfen. Gleichzeitig lernt der Leser die junge Imogen Grantham kennen. Sie ist unglücklich in ihrem großen Haus und fühlt sich fehl am Platz an der Seite ihres Mannes Arthur. Eines Tages wir der Maler Gavin Thorne beauftragt ein Portrait von ihr zu malen. Der Roman von Lauren Willig beinhaltet für mich mehrere Höhen und Tiefen. Der Leser lernt zum einen die Gegenwart Julias (2009) und die Vergangenheit aus der Sicht Imogens (1849) kennen. Mir gefällt das Zusammenspiel beider Zeiten recht gut. Die Kapiteleinteilung ist gut gewählt. Man hatte immer einen Überblick in welcher Zeit man sich gerade befindet. Trotzdem gab es einige Stellen, die ein bisschen langatmig waren. Gerade zu Beginn konnte mich die Geschichte Imogens nicht ganz mitreißen. Am Ende nimmt der Roman auf jeden Fall Fahrt auf und fesselt den Leser, weil doch ein bisschen mehr passiert. Der Schreibstil ist angenehm klar und leicht verständlich. Es hat mich nicht gestört, dass am Ende ein paar Fragen offen bleiben, hier muss die Phantasie des Lesers zum Einsatz kommen.

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