Lauren Willig Der gestohlene Sommer

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Inhaltsangabe zu „Der gestohlene Sommer“ von Lauren Willig

Als die New Yorker Anwältin Julia Conley erfährt, dass sie ein Haus in der Nähe von London geerbt hat, glaubt sie zunächst an einen Scherz. Schließlich war sie seit ihrem sechsten Lebensjahr nicht mehr in England. Alle Erinnerungen an ihre Kindheit hat sie verdrängt. In Herne Hill angekommen will Julia das Haus so schnell wie möglich verkaufen. Doch dann findet sie, verborgen hinter einer Schrankwand, ein altes Gemälde. Wer ist die porträtierte Frau? Und warum sieht sie so traurig aus? Gemeinsam mit dem wortkargen Antiquitätenhändler Nicholas kommt Julia einem 150 Jahre alten Geheimnis auf die Spur. Und ihr wird klar, dass der spektakuläre Fund mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat …

Fängt sehr harmlos und leise an, kriecht dann aber heftig untelr die Haut.

— MissStrawberry

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  • Das Geheimnis des Gemäldes

    Der gestohlene Sommer

    MissStrawberry

    03. November 2016 um 18:49

    Bei der New Yorkerin Julia Conley läuft es gerade nicht so gut, als sie erfährt, dass sie ein Haus in der Nähe Londons geerbt hat. So begibt sie sich also auf die Reise über den Ozean und in eine Vergangenheit, die mehr für sie bereit hält, als sie je geahnt hätte. Der Fund eines versteckten Gemäldes führt sie auf die Spur eines lange gehüteten Geheimnisses …Zunächst plänkelt die Story so ein wenig dahin und weckt nur mäßiges Interesse. Doch so nach und nach wird man – wie die Protagonistin Julia – doch immer tiefer in die Geschichte hineingezogen. Man möchte die Rätsel der Vergangenheit gern mit Julia lösen und verstehen, wie alles zusammenhängt. Dabei gerät man automatisch in den Sog der Geschichte und wird dennoch am Ende eiskalt erwischt. Ich jedenfalls hatte Gänsehaut und ein Schauer nach dem anderen kroch über meinen Rücken. Lauren Wilig hat die Zeit um 1850 wunderbar lebendig werden lassen und Ulrike Hübschmann gelang es wieder einmal, die Geschichte lebendig werden zu lassen. Mit genau dem richtigen Maß gibt sie jeder Figur eine passende Stimme und Aussprache, ohne je zu übertreiben. Das hört man gerne und genießt es.Die Autorin verleiht ihren Protagonisten sehr individuelle Charaktere, die niemals überspannt sind, auch wenn sie oft sehr besonders sind. Gerade die Überheblichkeit der Männer dieser Zeit Frauen gegenüber wird sehr schön herausgestellt, ohne kitschig zu werden oder plump. Auch wenn die Lesung gekürzt ist, hat man nicht das Gefühl, es fehle etwas. Die Geschichte ist rund und stimmig und alles passt. Die 482 Minuten gehen sehr flott vorbei und dabei ist der Stil sehr dicht. Dennoch kann ich „nur“ vier Sterne geben, da die Autorin meiner Meinung nach einfach nicht an Kate Morton heranreicht, deren Bücher in gleicher Weise aufgebaut sind und in der Vergangenheit und der Gegenwart gleichermaßen spielen. Wie bei ihr so zeigt auch Lauren Willig, wie sehr die Vergangenheit in der Gegenwart ihre Auswirkungen hat, doch berührt mich Kate Morton mehr und weiß auch besser zu fesseln.Dennoch habe ich dieses Hörbuch sehr genossen und werde es mit Sicherheit ein weiteres Mal anhören.

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  • Was geschah in Herne Hill?

    Der gestohlene Sommer

    ChrischiD

    14. June 2015 um 19:47

    Widerwillig reist Julia nach Herne Hill, in die Nähe von London, um das Haus in Augenschein zu nehmen, dass sie geerbt hat. Vielleicht aber hilft ihr der Abstand nach New York auch ein wenig, um sich über ihre Zukunft Gedanken zu machen, so hofft sie. Noch ahnt sie nicht, dass das Haus Geheimnisse bewahrt, die lange Zeit unter Verschluss gehalten wurden. Nach und nach begibt sich Julia auf eine Reise in die Vergangenheit und fördert Dinge zu Tage, die ihr eigenes Leben ins Wanken bringen... Dass es ein Geheimnis in Julias Vergangenheit beziehungsweise in der ihrer Familie zu ergründen gibt, weiß man von Beginn an. Doch worum es sich handelt und welches Ausmaß diese Entdeckung haben wird, kann man sich noch nicht einmal ansatzweise vorstellen. Während Julia mit den Hinweisen arbeiten muss, die sie im Haus findet, welche sie wiederum in Archive oder Bibliotheken führen, wird der Leser von einer anderen Richtung angewiesen. Man erhält daher immer abwechselnd Einblick in die Gegenwart und Julias Nachforschungen und in das Leben in Herne Hill rund um 1850, denn dort verbirgt sich das Geheimnis, das so gut gehütet wurde, dass scheinbar nicht einmal direkt nachfolgende Generationen davon Kenntnis hatten. Die Perspektivwechsel lassen nach und nach ein immer klareres Bild entstehen von dem man manches bereits im Vorfeld erahnte, anderes jedoch als vollkommen überraschend empfindet. Interessant ist es zu erleben wie Julia mit ihren Möglichkeiten ebenfalls der Wahrheit immer näher kommt, wenn es sich häufig auch um Spekulationen handelt, da es keine konkreten Aufzeichnungen gibt, die ihre Annahmen belegen würden. Doch spürt sie oft mehr, dass es sich bei ihren Vorstellungen um die wahrhaftigen Begebenheiten handelt. Ulrike Hübschmann entführt den Hörer regelrecht in eine andere Zeit. Auch wenn sich einiges aus der Erzählung in der Gegenwart abspielt, so hat man doch das Gefühl in die Vergangenheit einzutauchen. Mag es an dem zu ergründenden Geheimnis liegen, oder einfach an dem Haus, dass vermutlich noch immer altertümlich anmutet, zumindest in der Vorstellung. Gekonnt setzt die Sprecherin die Gegebenheiten und die Atmosphäre um, so dass sich die Spannung merklich auf den Hörer übertragen. Steht wieder einmal ein Perspektivwechsel an endet der vorangegangene Abschnitt mit einem Cliffhanger, von dem man sich nichts mehr erhofft, als dass er bald aufgelöst werden wird. So lauscht man Stunde um Stunde, um ein gut gehütetes Familiengeheimnis aufzudecken, dass einiges verändern wird. Eine großartige Geschichte, gekonnt in Szene gesetzt, die man nicht verpassen sollte. „Der gestohlene Sommer“ bietet neben Unterhaltung und Spannung zugleich Momente des Verharrens und Nachdenkens, die vielleicht sogar mehr als ein Geheimnis zu Tage fördern.

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