Das Jahr, in dem ich lügen lernte

von Lauren Wolk 
4,0 Sterne bei46 Bewertungen
Das Jahr, in dem ich lügen lernte
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (37):
Lesemagie_Buchblogs avatar

Eine beeindruckende, junge Protagonistin erzählt von den Folgen, die Krieg und Lügen haben.

Kritisch (1):
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Ganz in Ordnung, konnte mich von der Handlung allerdings nicht ganz so fesseln.

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Inhaltsangabe zu "Das Jahr, in dem ich lügen lernte"

Fesselnd und ergreifend
Annabelle lebt in einem beschaulichen Dorf, in dem sich das Leben um Aussaat, Ernte und Tierzucht dreht. Doch alles ändert sich, als ein neues Mädchen in Annabelles Klasse kommt. Betty verbreitet Angst und Schrecken, und vor allem hat sie es auf Annabelle abgesehen. Sie schafft es sogar, das ganze Dorf gegen den kauzigen Außenseiter Toby aufzubringen. Doch Annabelle durchschaut Bettys Lügen und falsche Anschuldigungen. Als Betty plötzlich verschwindet und alle Finger auf Toby zeigen, nimmt Annabelle ihren ganzen Mut zusammen und versucht, seine Unschuld zu beweisen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423626927
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:21.12.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein empfehlenswertes Jugendbuch über Mobbing, Gewalt, Wahrheit, Lügen, Gerechtigkeit, Solidarität und das Ende einer idyllischen Kindheit.
    Verpackung und Inhalt

    Bis Betty Glengarry im Oktober 1943 in ihre Klasse kommt, ist die Schule für die elfjährige Ich-Erzählerin Annabelle ein friedlicher Ort und die Welt in Ordnung. Betty gilt als schwer erziehbar, weshalb ihre überforderte Mutter sie zu ihren Großeltern aufs Land geschickt hat. Annabelle dagegen kennt nur das harmonische Farmleben mit ihrer Großfamilie, in dem das Böse bisher keinen Platz hatte. Betty hat keineswegs die Absicht, ihre Chance auf einen Neuanfang zu nutzen, und Annabelle wird ihr erstes Opfers. Was vergleichsweise harmlos mit Bleistiftpiksen unter der Bank beginnt, wird schnell zu Erpressung und Annabelle, die um ihre jüngeren Brüder fürchtet, sieht zunächst keine andere Möglichkeit, als erstmals zu lügen. Es kommt noch schlimmer: Annabelles beste Freundin Ruth wird von einem geworfenen Stein schwer verletzt und einer ihrer Brüder kommt durch einen gespannten Draht zu Schaden, alles durch Bettys Bösartigkeit, wie Annabelle vermutet. Doch Betty, die so lieb aussehen und sich der vollen Unterstützung ihrer Großeltern sicher sein kann, beschuldigt stattdessen den Außenseiter und Sonderling Toby, der aus dem Nichts gekommen ist, in einer alten Räucherhütte haust und stets drei Gewehre über der Schulter trägt. Die Menschen im Dorf glauben jedenfalls eher einem Mädchen, das wie ein Unschuldslamm wirkt, als einem Mann mit dem wilden Aussehen eines Bösewichts und unklarer Vergangenheit. Annabelle jedoch ist fest von Tobys Unschuld überzeugt und setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen. 

    Das Jugendbuch „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ der US-Amerikanerin Lauren Wolk steht in diesem Jahr zurecht auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis in der Abteilung Jugendjury. Annabelle erzählt eindrucksvoll vom Ende ihrer Kindheitsidylle und wie das Böse und Brutale in ihre Welt kommt, schleichend seinen Anfang nimmt und sich über mehrere Etappen zur doppelten Tragödie steigert. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Eltern Annabelle auffangen und unterstützen, als sie sich ihnen geöffnet hat: „...doch meine Eltern waren ganz gelassen und schenkten mir von beiden Seiten Wärme...“. Zwischen ihnen fühlt sich Annabelle geborgen und „wie eine Riesin“ und fast kann sie es selbst nicht mehr verstehen, warum sie sich ihnen nicht von Anfang an anvertraut hat.

    Lauren Wolk hat nicht nur die Themen Mobbing, Wahrheit und Lüge, Solidarität und Freundschaft für die Altersgruppe ab etwa zwölf Jahren sehr gut aufbereitet, sondern schildert auch die Folgen von Vorverurteilung und Krieg. Hier setzt allerdings auch meine einzige Kritik an: In der zweiten Hälfte des Buches scheinen mir die Gedanken und Handlungsweisen Annabelles und vor allem das Verhalten der Erwachsenen ihr gegenüber nicht mehr recht zu einer Elfjährigen zu passen. Ich gebe allerdings zu, dass mich das als jugendliche Leserin wahrscheinlich nicht gestört hätte.

    Der Hanser Verlag hat dieses insgesamt sehr empfehlenswerte Jugendbuch mit einem vor allem farblich wunderschönen gestalteten Cover versehen. Als Besonderheit findet man die Bäume des Umschlags auf vielen Seiten im Inneren als Silhouetten wieder, was mir sehr gut gefallen hat.

    http://xn--mit-bchern-um-die-welt-wlc.de/lauren-wolk-das-jahr-in-dem-ich-luegen-lernte/

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    I
    Ivonne_Gerhardvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Soll man lügen ?
    Was sich alles so entwickeln kann,....

    Das Jahr in dem ich lügen lernte,... Das Buch hat uns sehr gut gefallen,.. Der Schluss war zwar Nunja,.. Etwas überraschend und doch wirklich schonungslos,... Aber man merkte bis zum Ende, wie sich eine Situation nach der anderen durch eine "Lüge" bzw. rege Phantasie aufbaut,.. Ein Netz spinnt so, wo man. iChat mehr so schnell raus kommt und am Ende spürt man doch die Konsequenz ,... Manche Teile waren sehr lang und umschweifend , aber es hat nicht geschadet,.. In der Mitte nimmt da Buch dann rasend an Tempo zu und auch die Geschichte wird komplexer.... Eine tolle Botschaft steckt in diesem Buch und soll sie näher bringen,.. Was es meiner Meinung nach auch tut ;-) Der Schluss ist wirklich krass ,.. Aber auch unerwartet , so bleibt es bis zum Schluss ein Highlight ;-)

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    Ripper_bookss avatar
    Ripper_booksvor 2 Jahren
    Das Jahr, in dem ich lügen lernte - Lauren Wolk

    Inhalt: Die 11 jährige Annabelle lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf. Jeder kennt jeden, jeder hilft jedem. Das einzig ungewöhnliche ist Toby. Etwas abgelegen liegt seine Hütte, sehr introvertiert und von seiner Art her einfach anders. Trotz alledem leben alle im Einklang. Bis eines Tages ein neues Mädchen, Betty, ins Dorf zieht. Sie geht in die gleiche Klasse wie Annabelle und dort fangen auch ihre Quälereien an. Betty lauert Annabelle auf, schlägt sie, erpresst sie und droht ihr. Als dann Annabelles beste Freundin Ruth schwer verletzt wird, steht für sie fest dass Betty an allem Schuld ist. Doch gewieft wie Betty ist schafft sie es dem Außenseiter Toby den schwarzen Peter zuzuschieben.
    Die Idylle ist vorbei. Eine rasante Suche nach Toby geht los, denn alle Zeichen stehen gegen ihn.


    Meinung: Die Autorin hat es geschafft mit ihren unterschiedlichen Charakteren leben in ihre Geschichte zu bringen.
    Annabelle wirkt sehr reif und erwachsen, zeigt aber deutlich noch kindliche Züge die sie naiv wirken lässt. Jedoch ist diese kindliche Naivität der Schlüssel zur Wahrheit.
    Auf der anderen Seite steht Betty. Als schwer erziehbares Mädchen wird sie aufs Land zu ihren Großeltern geschickt. Doch anstatt etwas dazu zu lernen gehen ihre Boshaftigkeiten weiter. Man spürt als Leser einfach nur Abneigung gegen dieses Mädchen auch in Situationen wo man eigentlich etwas Mitgefühl mit ihr haben könnte.
    Den Mittelpunkt stellt der Außenseiter Toby dar. Er ist zurück gezogen und mit seiner verqueren Art die perfekte Zielscheibe für Anschuldigungen. Jedoch wendet sich das Blatt. 
    Und wieder einmal lernt man, dass man alle Seiten anhören muss und keine voreiligen Schlüsse ziehen soll. Von außen scheint es oft anders als es in Wirklichkeit ist.


    Jedoch hat sich das Buch etwas gezogen. Die ersten Kapitel haben so gar nichts mit dem Titel des Buches zutun. Auch find ich das Ende ein bisschen weit hergeholt.
    Ich hab das Buch gerne gelesen, es ist mal etwas anderes und wirklich sehr schön geschrieben. Jedoch hat es ein, zwei kleine Schwächen für mich

    Kommentare: 1
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    JosBuecherblogs avatar
    JosBuecherblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante Botschaft, einige Längen, Ende zu krass
    Kleine Lügen führen zu einer großen Konsequenz

    Auch dieses Buch habe ich von Lovelybooks gehalten. Ich mag gerne Geschichten mit einem interessanten, wahren historischen Hintergrund. Deswegen habe ich mich auch sehr über diese Geschichte gefreut, da sie während des Krieges spielt. 
    Den Schreibstil von Lauren Wolk fand ich eher so mittelmäßig. Der Anfang ist mir eher schwer gefallen und ich kam nicht so gut in das Buch rein. Doch im Laufe der Geschichte wurde es spannender und so der Lesefluss auch immer besser. Trotzdem gab es immer mal wieder ein paar Längen, die mich auch gestört haben. Die Personen wurden allerdings alle sehr interessant und realistisch beschrieben. Manche Personen waren sehr sympathisch, wie zum Beispiel Annabell. Sie zeigte deutlich Stärke und Hilfsbereitschaft und glaubte immer an das Gute in Menschen. Betty hingegen hat mich einfach aufgeregt. Sie suchte sich immer Opfer aus, die sie dann beschuldigte. Sie ging mir einfach auf die Nerven. Zwischen durch baute sich aber auch eine gewisse Spannung auf, da Betty immer wieder neue Aktionen startete und so kam ich nie zur Ruhe. 
    Das Ende fand ich allerdings ein bisschen zu krass. Klar ist alles ein bisschen übertrieben und so wird das Problem noch einmal deutlich gemacht, aber diese Auswirkungen waren mir dann doch ein bisschen zu viel. 
    Das Buch regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Es ist schockierend, finster und spannend. Es geht um Intrigen, Lügen und Hilfe in Notsituationen. Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut, doch ab und zu war es einfach zu langweilig und zu langgezogen.

    Kommentare: 1
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    Damariss avatar
    Damarisvor 2 Jahren
    Eine hochwertige Geschichte, die lange beschäftigt

    Lauren Wolk hat ihr Buch "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" in eine Zeit geschrieben, in der man noch besonders viel Wert auf Gemeinschaft und gesellschaftliche Werte legte. Zusammenhalt, Loyalität und Ehrlichkeit waren wichtige Grundvoraussetzungen, um das damalige Leben zu meistern. Die Diskrepanz, die entsteht, wenn diese Werte gestört werden, und das durch einen einzelnen Menschen, ist ein interessanter Punkt und zog mich sofort in die Geschichte. Hier zeigt sich mal wieder, dass ein Buch auch dann sehr gut sein kann, wenn man persönlich andere Erwartungen an das Ende hatte. Der hochwertige Stil des Buches ist die reine Lesefreude, man versinkt sofort darin, auf eine eindringliche und ruhig-spannungsgeladene Art.

    Die Geschichte spielt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, aber nicht um oder in Deutschland, sondern in den USA, in einer sehr ländlichen Gegend Pennsylvanias. Doch auch dort hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Viele Familien hatten im Ersten und Zweiten Weltkrieg Väter und Söhne verloren, das Leben war nicht sehr komfortabel und arbeitsreich dazu. Trotzdem wächst die 12-jährige Annabelle in ihrer Familie behütet auf. Sie hat Vertrauen zu ihren Eltern, die zu ihren Kindern sehr gut und gerecht sind.
    Die Vertrautheit ändert sich, als die ältere Betty beginnt Annebelle zu belästigen, zu erpressen und zu verletzen. Diese Begebenheiten unter Kindern sind schlimm, und ich las mit wachsendem Entsetzen und Entrüstung, die zu einer großen Wut im Bauch wurde. Annabelles Gefühle kommen ungeschönt beim Leser an. Sie schwankt lange zwischen Unverständnis und Mitmenschlichkeit. Erst als sie nicht mehr weiterweiß, vertraut sie sich ihren Eltern an. Aber jetzt muss sich die Sache doch klären lassen - dachte ich. Ich selbst fühlte mich hilflos, als Betty beginnt auch noch Toby, eine wunderlichen aber freundlichen Kriegsveteran, zu beschuldigen und zu verleumden.

    Menschen streben nach Gerechtigkeit. Wahrscheinlich ist das sogar eine Art Grundbedürfnis von mir. Und so war es mein sehnlichster Wunsch für Annabelle (und alle Betroffenen), dass Bettys Machenschaften aufgedeckt werden, vielleicht sogar, dass sie sie ändert, Einsicht zeigt oder, ich gebe es zu, gerecht bestraft wird. Doch es kommt anders. Obwohl dieses Anders sehr drastisch ist, stellte es mich nicht komplett zufrieden, entsprach nicht meinem Gerechtigkeitssinn. Leider sind Geschichten kein Wunschkonzert, genauso wenig wie das Leben selbst. Mir ist bis jetzt auch nicht ganz klar, was mir die Geschichte sagen möchte und was das Lügen schlussendlich für eine Rolle spielte. Unbestritten ist die Geschichte jedoch außergewöhnlich gut. Hier übe ich mich gerne in der Fähigkeit, sie einfach so stehenzulassen und das Ende nicht zu durch persönliche Wünsche zu werten.

    Das Fazit
    "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" ist ein hochwertiges Buch, dessen Geschichte mich sofort für sich vereinnahmte. Die eindringliche und ruhig-spannende Atmosphäre lassen nicht los, und die Charaktere sind hervorragend dargestellt. Während des Lesens erlebte ich eine große Bandbreite von Gefühlen, wollte eine Richtigstellung, eine guten Ausgang für Annabelle, ihre Familie und Freunde. Das Ende hat mich überrascht, für mich war es unerwartet und auch etwas verunsichernd. Die Kraft, mit der die Geschichte nachwirkt, ist enorm. Sie beschäftigt mich sehr. 4 von 5 Sternen gibt es von mir.

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    Samaires avatar
    Samairevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eindringlich mit Botschaft, ohne dabei aufdringlich zu sein.
    Eindringlich mit Botschaft, ohne dabei aufdringlich zu sein.

    Als Betty neu in die Klasse von Annabelle kommt, ändert sich für Annabelle alles. Betty scheint es auf Annabelle und ihre Brüder abgesehen zu haben und lässt keine Gelegenheit aus, sie zu tyrannisieren. Und je mehr Zeit vergeht, desto mehr eskaliert die Situation.

    Die Grundgeschichte in „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ist recht einfach, aber dafür nicht weniger eindringlich. Man erfährt aus nächster Nähe, wie Annabelle versucht mit der Situation umzugehen. Doch es sieht ganz danach aus, als würde alles nur mehr und mehr eskalieren.

    Die Figuren in Lauren Wolks Buch haben mir, bis auf wenige Ausnahmen (Tante Lilly und leider auch Betty) gut gefallen. Sie haben verschiedene Ebenen und sind dadurch für den Leser sehr greifbar. Das gilt vor allem für den Außenseiter Toby, dessen Geschichte und dessen Schicksal wirklich zu Tränen rühren. Auch Annabelle ist für ein Mädchen Ihrer Zeit sehr tough und stark, was mir sehr gut gefallen hat.

    Ich brauchte ein paar Seiten, bis ich den Stil des Buches angenommen hatte und mich richtig vertiefen konnte. Im Mittelteil nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen. Das Ende des Buches, was ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten werde, hat mich schließlich zunächst eiskalt erwischt. Dennoch bleibt am Ende eine gewisse Hoffnung für die Figuren, was mir besonders gefallen hat.

    Für mich war „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ein spannendes und auch lehrreiches Buch. Die Botschaft wird gut vermittelt, ohne jemals den Zeigefinger zu heben. Ob es für die Alterklasse das richtige Buch ist, hängt sicherlich vom jeweiligen Leser ab. Ich für meinen Teil kann das Buch aber nahezu uneingeschränkt empfehlen.

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schönes und eindrückliches Buch - absolut lesenswert
    Lügen und ihre Folgen

    Im Jahr 1943 lebt die 11jährige Annabelle auf der elterlichen Farm im Norden Amerikas. Die Farm wird von 3 Generationen in dieser schweren Zeit bewohnt und bewirtschaftet. Annabelle ist ein aufgewecktes Mädchen mit zwei jüngeren Brüdern und geht in die Schule. Durch den Krieg sind alle Menschen eingeschränkt und so verwundert es nicht, dass alle Altersstufen in einer einzigen Klasse von einer Lehrerin unterrichtet werden und sich mindestens zwei Schüler ein Pult teilen müssen. Eine extreme Wende nimmt Annabelles Leben, als die neue, schwererziehbare Mitschülerin Betty in die Schule kommt. Betty ist sich für keine Gemeinheit zu schade und bedroht Annabelle, dass sie ihr „irgendetwas“ mitbringen soll. Andernfalls würde sie Annabelle oder deren Brüder schlagen. Als sich Annabelle widersetzt macht Betty auf unglaubliche, erschreckende Weise ihre Drohung war. Einzig der Fremde Toby, ein sehr schweigsamer und zurückgezogen lebender Kriegsveteran steht Annabelle einmal bei, als Betty ihr droht. Toby wird von den Bewohnern als Außenseiter behandelt und als es schließlich zu einem Steinwurf auf den deutschen Mr Anselm kommt, beschuldigt Betty ihn der Tat. So entwickeln die Geschichte und das Schweigen von Annabelle, die sich ihren Eltern erst spät anvertraut, eine erschreckende Dynamik. Die Ereignisse überschlagen sich zum Ende hin und dann ist nichts mehr so wie es war.
    Eine unglaublich schöne, aber auch traurige Geschichte über ein ungewöhnliches und kluges 11jähriges Mädchen: Annabelle schafft es, die Erwachsenen für sich und ihre Ideen zu gewinnen. Sie ist bereit, für ihre Überzeugungen zu kämpfen und lügt dafür ihre geliebte Familie an. Sie stellt sich gegen die böse Betty, von der sie das lügen lernt. Anders als Betty lügt sie, um andere zu beschützen. Annabelle widersetzt sich den damaligen, üblichen Vorurteilen gegenüber Fremden oder Menschen, die anders sind, weil sie Schreckliches im Krieg erlebt haben. Das Buch ist sehr spannend und selbst als Erwachsene konnte ich mich dem Bann der Geschichte nicht entziehen und habe mit Annabelle und Toby mitgefühlt. Bis auf Tante Lily ist mir die ganze Familie McBride im Laufe des Lesens ans Herz gewachsen. Das Cover in seinen zarten Blau- und Gelbtönen, dem Schemen eines Mädchens und den Bäumen an der Seite ist schön gestaltet und hat mich sofort angesprochen. Zudem ist der anfängliche Text des Buches über das Cover geschrieben und die Bäume setzen sich am Anfang eines jeden Kapitels fort. Ob Annabells Handlungen und Gedanken immer realistisch sind, mag man bezweifeln. Doch die Geschichte ist ein gelungenes Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn ein unschuldig scheinender Mensch seine Umwelt terrorisiert, Lügen verbreitet und Mitmenschen absichtlich verletzt. Es zeigt sich immer wieder, dass jede Lüge ein Ereignis nach sich zieht und die Folgen verheerend sein können. Die Autorin beschreibt Annabelles Not, aber auch ihre Stärke bildlich und so habe ich als Leserin mitgefühlt und mitgelitten.
    Mir hat die Geschichte um Annabelle, Toby, Betty und deren einfaches Leben während des zweiten Weltkrieges sehr gut gefallen. Die Autorin erhebt nicht mahnend den Zeigefinder, sondern erzählt – vor allem zum Schluss hin – ganz spannend, wie sich das Leben von Annabelle ändert, als Betty in ihre Klasse kommt. Betty ist so ganz anders als Annabelle und hat ihre Freude daran, andere – in diesem Fall Annabelle – zu terrorisieren. Annabelle dagegen versucht, ihre Familie zu schützen und offenbart sich relativ spät ihrer Mutter. Es ist schön, dass ihre Eltern zu ihr stehen, auch wenn es letztlich nicht viel nützt, denn Bettys Großeltern glauben ihrer Enkelin mehr. Außerdem werden Vorurteile gegenüber Fremden und insbesondere Deutschen thematisiert, was einen sehr realistischen Bezug zum aktuellen Weltgeschehen hat. Ein wirklich schönes und gelungenes Jugendbuch, das liebevoll illustriert wurde und voller Emotionen steckt.

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    Ann-Marys avatar
    Ann-Maryvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: tolles Buch, absolut lesenswert!
    Ein schockierendes Buch über die Macht der Lügen

    Annabelle ist 12 und lebt gemeinsam mit ihren Geschwistern, den Eltern, ihrer Tante und den Großeltern auf einer Farm in den USA. Für Annabelle könnte das Leben nicht schöner sein, sie geht gern zur Schule, hilft den Eltern und Großeltern wo sie nur kann und hat einen Freund in dem Kriegsveteran „Toby“ gefunden, der sich vor einigen Jahren in den Wäldern rund um die Farm niedergelassen hat. Als eines Tages die „schwererziehbare“ Betty als neue Schülerin in der Schule erscheint ändert sich Annabelles Leben schlagartig, denn Betty hat es vom ersten Tag an auf sie abgesehen und lässt keine Gelegenheit verstreichen Annabelle mit ihren Gemeinheiten den Alltag zu erschweren. Annabell beschließt stark zu sein, die Schikanen auszuhalten und sich nichts anmerken zu lassen, doch dann passieren plötzlich schreckliche Dinge die Annabelle dazu zwingen zu handeln.

    Fazit:

    Cover: schlichtes aber sehr hübsches Cover

    Schreibstil: toller, flüssig und leicht zu lesender Schreibstil, mich konnte er absolut überzeugen

    Inhalt:

    Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich trotz des angenehmen Schreibstils schon einige Seiten brauchte um mich in dieser Geschichte zurecht zu finden. Während mir der Sonderling Toby mit seinem ruhigen Verhalten und seine kleine Freundin Annabelle mit ihrem freundlichen und aufgewecktem Wesen vom ersten Moment an direkt sympathisch waren konnte ich dies von Betty leider nicht behaupten. Die Autorin hat mit Betty als Protagonistin ein wirkliches „Biest“ geschaffen, das sich wohl kein Mensch jemals als Feind wünschen würde. Von Seite zu Seite war ich schockierter von den Taten und dem Verhalten dieses durch und durch bösen Mädchens und stellte mir immer wieder die Frage: warum macht sie das alles? Warum macht sie sich und anderen Menschen das Leben nur so zur Hölle? Während ich zu Anfang noch nicht wirklich gefesselt war von dieser Geschichte änderte sich dies jedoch im Verlauf des Buches. Obwohl mir relativ schnell klar war in welche Richtung sich das Ganze entwickeln würde musste ich unbedingt weiterlesen, immer wieder hoffte ich inständig dass ich vielleicht doch falsch liegen und sich doch noch alles zum Guten wenden würde…

    Mich lies dieses Buch schockiert, traurig und vor allem nachdenklich zurück, denn diese Geschichte zeigt wirklich schonungslos wie Lügen das Leben eines Menschen verändern oder gar zerstören können, in meinen Augen ein absolut lesenswertes Buch für das ich 4 von 5 Sternen vergebe!

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    R
    RaccoonBooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spanndender Roman über die Gerechtigkeit, dem ein paar Seiten mehr aber definitiv nicht geschadet hätten.
    Rezension: Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Meine Meinung:
    "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" von Lauren Wolk hatte bei mir leider nicht den besten Start. Obwohl das Buch aus Annabelles Sicht in einem leichten, flüssigen Erzählstil geschrieben ist, braucht es einige Seiten, bis wirklich Spannung aufkommt. Zu Anfang wurde sehr viel Zeit mit der Beschreibung alltäglicher Dinge verbracht, die zwar im weiteren Verlauf wichtig für das Verständnis sind, aber mich nicht wirklich packen konnten. Spätestens nach ca. 40 Seiten des Romans ändert sich dies aber definitiv und ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Annabelle ist eine tolle Protagonistin. Für ein elfjähriges Mädchen ist sie sehr reif und clever und ich konnte mich unglaublich gut in sie hineinversetzen. Toby fand ich als Charakter unglaublich interessant. Lange Zeit über wurde ich nicht ganz schlau aus ihm und er hat immer wieder neue Fragen aufgeworfen, die im Laufe der Geschichte allerdings fast alle beantwortet wurden.

    Leider muss ich aber auch dazu sagen, dass die anderen Charaktere eher blass blieben. Unter anderem auch Betty und das fand ich wirklich schade. Betty war durchgehend unglaublich fies und hat einfach furchtbare Dinge getan. Als Leser konnte man gar nicht anders als sie zu hassen, dennoch hätte ich gerne mehr über sie erfahren. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Mädchen völlig grundlos zu einer solch furchtbaren Person wird und mich hätte ihre Hintergrundgeschichte wirklich interessiert, leider wird uns dies aber nicht geboten.

    Das Ende des Buchs fand ich wirklich enttäuschend. Meiner Meinung nach hat die Geschichte ein wenig überstürzt und zu heftig geendet. Ich fand das Ende einfach nur übertrieben und man hätte hierfür definitiv eine bessere Lösung finden können.

    Generell hätte ich mir ein paar Seiten mehr für diesen Roman gewünscht. So wurde alles relativ schnell abgehandelt und das Potenzial der Charaktere leider nicht vollkommen ausgeschöpft.

    Fazit:
    Ein spannender Roman über die Gerechtigkeit, dem ein paar Seiten mehr nicht geschadet hätten. So wurde leider viel Potenzial verschenkt.

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    zeilengefluesters avatar
    zeilengefluestervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Berührend und Emotional. Spannend und Actionreich.
    Freundschaft und Gerechtigkeit gegen die Lüge

    Ein Buch über Freundschaft und Gerechtigkeit. Was der Zusammenhalt einer Familie bedeutet, Wertschätzung und Vertrauen - Und was Lügen alles anrichten kann.

    Inhalt:

    Das Buch „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ spielt in der Zeit Herbst 1943. Annabelle und ihre Familie leben in einem kleinen Dorf in Pennsylvania. Das Leben dort ist einfach, aber es fehlt ihnen an nichts.

    Aber für Annabelle ändert sich alles, als die schwererziehbare Betty auf den Nachbarhof der Großeltern zieht. Und Betty hat es sofort auf Annabelle abgesehen, fängt sie ab als sie auf dem Weg zur Schule ist. Betty bedroht sie und schlägt sie sogar. Man merkt schnell, dass Sie kein Nein akzeptieren wird.

    Auch ist da noch der Einsiedler Toby, der plötzlich auftaucht. Ein ehemaliger Kriegssoldat. Er spricht nicht viel, sieht aber alles. Und er ist der erste der Betty sofort durchschaut und wird Zeuge von mehreren schlimmen Vergehen. Annabelle und ihre Mutter unterstützen ihn wo sie nur können, mit Essen und Kleidung. Und schnell entsteht eine Freundschaft zwischen Annabelle und Toby.

    Aber plötzlich ist Toby ein Hauptverdächtiger und wird von der Polizei gesucht. Annabelle versucht alles um ihm zu helfen. Sie versteckt ihn, gibt ihm neue Kleidung und schneidet ihm die Haare. Ein ganz neues Aussehen. Ein ganz neuer Toby.

    Wird die Gerechtigkeit siegen oder gewinnt die Lüge?!

    Meine Meinung:

    Als ich das Buch bei Lovelybooks gewonnen habe, habe ich mich riesig gefreut und war so gespannt das Buch zu lesen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, das Buch war einfach unglaublich bewegend und emotional, aber auch spannend und „Actionreich.“

    Die Geschichte hat mich so mitgenommen und auch jetzt noch denke ich darüber nach, wie alles anders hätte sein können, wenn Betty nicht die ganze Zeit gelogen hätte. Warum sollte man ihr auch nicht glauben, sie ist doch nur ein Kind. Das dachten Sie alle zumindest, wenn sie da so unschuldig stand und dir in die Augen gesehen hat und Toby die Schuld gab. Nur Toby wusste die Wahrheit. Aber er war nun mal der Einsiedler, alle hielten ihn für seltsam, wenn er da so in sich gekehrt und mit seinen drei Gewehren auf der Schulter, die Straße entlang ging. Warum sollte man ihm glauben. Schnell wendeten sich alle gegen ihn, nur Annabelle nicht. Das nenne ich wahre Freundschaft.

    Annabelle war mir von Anfang an sympathisch, mit Ihren jungen Jahren scheint es, als würde sie schon viel verstehen. Auch wenn es Probleme gab, bewahrt sie einen kühlen Kopf. Und dass sie die gesamte Zeit hinter Toby steht, zeigt nur was sie für ein Menschenbild hat, sie sieht immer das positive. Toby war und bleibt undurchschaubar, man wusste nie was er als nächstes vorhat. Aber als er Annabelle von seinen Kriegszeiten erzählt hat, war ich echt gerührt und mitgenommen. Er hat so viel durchgemacht. Nur wusste keiner was er wirklich für das Land getan hat. Mit Betty konnte ich nicht warm werden, sie war immer so hinterhältig und gemein. Aber ich glaube das die Autorin genau das wollte, eine Protagonistin die jegliches Böse in sich trägt. Ich habe bis jetzt nicht verstanden warum Betty so abscheulich war, vor allem zu Annabelle und zu Toby. Ich meine was sie imstande war zu tun um am Ende was zu haben, Aufmerksamkeit oder Freunde?! – nichts hat sie damit erreicht, außer anderen zu schaden. Der einzige der sie wirklich leiden konnte, war Andy und ich glaube nur, weil sie sich so ähnlich waren.

    Der Schreibstil gefiel mir gut, es war klar und flüssig geschrieben, sodass man alles gut verstanden hat. So hat es einfach Spaß gemacht weiter zu lesen. Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen, vor allem in Annabelle und Toby.

    Das Ende hat noch einmal alles aus dem Buch rausgeholt, so schockierend, damit hätte ich nie gerechnet. 2 Tode. Einfach unglaublich, das fand ich so traurig. Ich kann es nicht fassen. Ich bin sprachlos. Nach allem was sie versucht haben, Das schockt mich wirklich. Ich habe so gehofft das sich noch einmal alles zum Guten wendet, aber es sollte wohl nicht so ein. Das wirklich einzig Positive an der ganzen Sache ist, das Annabelle und ihre Familie stärker zusammen gewachsen ist. Zumindest hat sich das Verhältnis zu ihren Brüdern verbessert.

    Ein absolut fesselndes Buch bis zum Ende. Dieses Buch war eine Bereicherung und ich werde einiges daraus mitnehmen. Ich kann es absolut weiterempfehlen.

    Bewertung: 4/5

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hanser_Verlags avatar
    Liebe LovelyBooks-Community, 
    habt ihr schon mal euren ganzen Mut aufbringen müssen, um euch gegen eine Ungerechtigkeit zu wehren oder etwas zu schützen, dass euch wirklich am Herzen liegt? In Lauren Wolks Jugendbuch „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ muss Annabelle genau das tun: ihren ganzen Mut zusammennehmen, in der Hoffnung das Richtige zu tun.

    Inhalt:

    Erst ist es ein Stock, der Annabelle trifft, dann die Hand, die sich um den Hals eines Vogels schließt, und schließlich der gespannte Draht, der für James lebensbedrohlich wird. Das ist Betty, das neue Mädchen in Annabelles Klasse, die letztendlich das ganze Dorf gegen den kauzigen Außenseiter Toby aufbringt. Doch Annabelle durchschaut ihre Lügen und falschen Anschuldigungen. Und sie kennt Toby, der ihr schon oft zur Seite gestanden hat. Als Betty plötzlich verschwindet und alle Finger auf Toby zeigen, sammelt Annabelle ihren ganzen Mut und versucht, seine Unschuld zu beweisen. Ein schonungslos und zugleich wunderschön erzählter Roman über die Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit.

    >>> Hier geht es zur Leseprobe

    Über die Autorin:

    Lauren Wolk ist Schriftstellerin, Dichterin und bildende Künstlerin. Sie studierte an der Brown University Literatur, arbeitete u. a. als Redakteurin, Feuilletonistin und Lehrerin und ist derzeit stellvertretende Leiterin des Cultural Center of Cape Cod. Auf der Halbinsel ist sie mit ihrer Familie auch zu Hause. Das Jahr, in dem ich lügen lernte (2017) ist ihr Debüt.

    Wir haben 25 Leseexemplare von "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" zu vergeben! Was du dafür tun musst? Bewirb dich einfach bis zum 23. Februar mit dem blauen „Jetzt bewerben“-Button und beantworte uns folgende Frage:

    Was war der mutigste Moment in deinem Leben?

    Wir sind gespannt auf deine Antwort und freuen uns auf eine gemeinsame Leserunde!
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    Liebe LovelyBook s-Community,

    habt ihr schon mal euren ganzen Mut aufbringen müssen, um euch gegen eine Ungerechtigkeit zu wehren oder etwas zu schützen, dass euch wirklich am Herzen liegt? In Lauren Wolks Jugendbuch „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ muss Annabelle genau das tun: ihren ganzen Mut zusammennehmen, in der Hoffnung das Richtige zu tun.

    Inhalt:

    Erst ist es ein Stock, der Annabelle trifft, dann die Hand, die sich um den Hals eines Vogels schließt, und schließlich der gespannte Draht, der für James lebensbedrohlich wird. Das ist Betty, das neue Mädchen in Annabelles Klasse, die letztendlich das ganze Dorf gegen den kauzigen Außenseiter Toby aufbringt. Doch Annabelle durchschaut ihre Lügen und falschen Anschuldigungen. Und sie kennt Toby, der ihr schon oft zur Seite gestanden hat. Als Betty plötzlich verschwindet und alle Finger auf Toby zeigen, sammelt Annabelle ihren ganzen Mut und versucht, seine Unschuld zu beweisen. Ein schonungslos und zugleich wunderschön erzählter Roman über die Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit.


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    Über die Autorin:
    Lauren Wolk ist Schriftstellerin, Dichterin und bildende Künstlerin. Sie studierte an der Brown University Literatur, arbeitete u. a. als Redakteurin, Feuilletonistin und Lehrerin und ist derzeit stellvertretende Leiterin des Cultural Center of Cape Cod. Auf der Halbinsel ist sie mit ihrer Familie auch zu Hause. Das Jahr, in dem ich lügen lernte (2017) ist ihr Debüt.

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