Lauren Wolk Das Jahr, in dem ich lügen lernte

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Inhaltsangabe zu „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ von Lauren Wolk

Erst ist es ein Stock, der Annabelle trifft, dann die Hand, die sich um den Hals eines Vogels schließt, und schließlich der gespannte Draht, der für James lebensbedrohlich wird. Das ist Betty, das neue Mädchen in Annabelles Klasse, die letztendlich das ganze Dorf gegen den kauzigen Außenseiter Toby aufbringt. Doch Annabelle durchschaut ihre Lügen und falschen Anschuldigungen. Und sie kennt Toby, der ihr schon oft zur Seite gestanden hat. Als Betty plötzlich verschwindet und alle Finger auf Toby zeigen, nimmt Annabelle ihren ganzen Mut zusammen und versucht, seine Unschuld zu beweisen. Ein schonungslos und zugleich wunderschön erzählter Roman über die Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit.

Soll man lügen ?

— Ivonne_Gerhard

Interessante Botschaft, einige Längen, Ende zu krass

— JosBuecherblog

Eindringlich mit Botschaft, ohne dabei aufdringlich zu sein.

— Samaire

Ein schönes und eindrückliches Buch - absolut lesenswert

— EvelynM

tolles Buch, absolut lesenswert!

— Ann-Mary

Ein spanndender Roman über die Gerechtigkeit, dem ein paar Seiten mehr aber definitiv nicht geschadet hätten.

— RaccoonBooks

Berührend und Emotional. Spannend und Actionreich.

— zeilengefluester

Ein richtig schönes Buch

— Christine2000

EInfach nur wow, man muss es selber lesen, um es zu verstehen.

— Melli274

Eine interessante Story, die in einer vergangenen Zeit spielt, die Thematik jedoch immer noch hochaktuell ist ...

— Leseratte2007

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  • Was sich alles so entwickeln kann,....

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Ivonne_Gerhard

    06. May 2017 um 16:24

    Das Jahr in dem ich lügen lernte,... Das Buch hat uns sehr gut gefallen,.. Der Schluss war zwar Nunja,.. Etwas überraschend und doch wirklich schonungslos,... Aber man merkte bis zum Ende, wie sich eine Situation nach der anderen durch eine "Lüge" bzw. rege Phantasie aufbaut,.. Ein Netz spinnt so, wo man. iChat mehr so schnell raus kommt und am Ende spürt man doch die Konsequenz ,... Manche Teile waren sehr lang und umschweifend , aber es hat nicht geschadet,.. In der Mitte nimmt da Buch dann rasend an Tempo zu und auch die Geschichte wird komplexer.... Eine tolle Botschaft steckt in diesem Buch und soll sie näher bringen,.. Was es meiner Meinung nach auch tut ;-) Der Schluss ist wirklich krass ,.. Aber auch unerwartet , so bleibt es bis zum Schluss ein Highlight ;-)

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  • Das Jahr, in dem ich lügen lernte - Lauren Wolk

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Ripper_books

    12. April 2017 um 09:36

    Inhalt: Die 11 jährige Annabelle lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf. Jeder kennt jeden, jeder hilft jedem. Das einzig ungewöhnliche ist Toby. Etwas abgelegen liegt seine Hütte, sehr introvertiert und von seiner Art her einfach anders. Trotz alledem leben alle im Einklang. Bis eines Tages ein neues Mädchen, Betty, ins Dorf zieht. Sie geht in die gleiche Klasse wie Annabelle und dort fangen auch ihre Quälereien an. Betty lauert Annabelle auf, schlägt sie, erpresst sie und droht ihr. Als dann Annabelles beste Freundin Ruth schwer verletzt wird, steht für sie fest dass Betty an allem Schuld ist. Doch gewieft wie Betty ist schafft sie es dem Außenseiter Toby den schwarzen Peter zuzuschieben.Die Idylle ist vorbei. Eine rasante Suche nach Toby geht los, denn alle Zeichen stehen gegen ihn.Meinung: Die Autorin hat es geschafft mit ihren unterschiedlichen Charakteren leben in ihre Geschichte zu bringen.Annabelle wirkt sehr reif und erwachsen, zeigt aber deutlich noch kindliche Züge die sie naiv wirken lässt. Jedoch ist diese kindliche Naivität der Schlüssel zur Wahrheit.Auf der anderen Seite steht Betty. Als schwer erziehbares Mädchen wird sie aufs Land zu ihren Großeltern geschickt. Doch anstatt etwas dazu zu lernen gehen ihre Boshaftigkeiten weiter. Man spürt als Leser einfach nur Abneigung gegen dieses Mädchen auch in Situationen wo man eigentlich etwas Mitgefühl mit ihr haben könnte.Den Mittelpunkt stellt der Außenseiter Toby dar. Er ist zurück gezogen und mit seiner verqueren Art die perfekte Zielscheibe für Anschuldigungen. Jedoch wendet sich das Blatt. Und wieder einmal lernt man, dass man alle Seiten anhören muss und keine voreiligen Schlüsse ziehen soll. Von außen scheint es oft anders als es in Wirklichkeit ist.Jedoch hat sich das Buch etwas gezogen. Die ersten Kapitel haben so gar nichts mit dem Titel des Buches zutun. Auch find ich das Ende ein bisschen weit hergeholt.Ich hab das Buch gerne gelesen, es ist mal etwas anderes und wirklich sehr schön geschrieben. Jedoch hat es ein, zwei kleine Schwächen für mich

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  • Kleine Lügen führen zu einer großen Konsequenz

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    JosBuecherblog

    07. April 2017 um 21:50

    Auch dieses Buch habe ich von Lovelybooks gehalten. Ich mag gerne Geschichten mit einem interessanten, wahren historischen Hintergrund. Deswegen habe ich mich auch sehr über diese Geschichte gefreut, da sie während des Krieges spielt. Den Schreibstil von Lauren Wolk fand ich eher so mittelmäßig. Der Anfang ist mir eher schwer gefallen und ich kam nicht so gut in das Buch rein. Doch im Laufe der Geschichte wurde es spannender und so der Lesefluss auch immer besser. Trotzdem gab es immer mal wieder ein paar Längen, die mich auch gestört haben. Die Personen wurden allerdings alle sehr interessant und realistisch beschrieben. Manche Personen waren sehr sympathisch, wie zum Beispiel Annabell. Sie zeigte deutlich Stärke und Hilfsbereitschaft und glaubte immer an das Gute in Menschen. Betty hingegen hat mich einfach aufgeregt. Sie suchte sich immer Opfer aus, die sie dann beschuldigte. Sie ging mir einfach auf die Nerven. Zwischen durch baute sich aber auch eine gewisse Spannung auf, da Betty immer wieder neue Aktionen startete und so kam ich nie zur Ruhe. Das Ende fand ich allerdings ein bisschen zu krass. Klar ist alles ein bisschen übertrieben und so wird das Problem noch einmal deutlich gemacht, aber diese Auswirkungen waren mir dann doch ein bisschen zu viel. Das Buch regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Es ist schockierend, finster und spannend. Es geht um Intrigen, Lügen und Hilfe in Notsituationen. Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut, doch ab und zu war es einfach zu langweilig und zu langgezogen.

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  • Eine hochwertige Geschichte, die lange beschäftigt

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Damaris

    28. March 2017 um 17:19

    Lauren Wolk hat ihr Buch "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" in eine Zeit geschrieben, in der man noch besonders viel Wert auf Gemeinschaft und gesellschaftliche Werte legte. Zusammenhalt, Loyalität und Ehrlichkeit waren wichtige Grundvoraussetzungen, um das damalige Leben zu meistern. Die Diskrepanz, die entsteht, wenn diese Werte gestört werden, und das durch einen einzelnen Menschen, ist ein interessanter Punkt und zog mich sofort in die Geschichte. Hier zeigt sich mal wieder, dass ein Buch auch dann sehr gut sein kann, wenn man persönlich andere Erwartungen an das Ende hatte. Der hochwertige Stil des Buches ist die reine Lesefreude, man versinkt sofort darin, auf eine eindringliche und ruhig-spannungsgeladene Art.Die Geschichte spielt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, aber nicht um oder in Deutschland, sondern in den USA, in einer sehr ländlichen Gegend Pennsylvanias. Doch auch dort hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Viele Familien hatten im Ersten und Zweiten Weltkrieg Väter und Söhne verloren, das Leben war nicht sehr komfortabel und arbeitsreich dazu. Trotzdem wächst die 12-jährige Annabelle in ihrer Familie behütet auf. Sie hat Vertrauen zu ihren Eltern, die zu ihren Kindern sehr gut und gerecht sind.Die Vertrautheit ändert sich, als die ältere Betty beginnt Annebelle zu belästigen, zu erpressen und zu verletzen. Diese Begebenheiten unter Kindern sind schlimm, und ich las mit wachsendem Entsetzen und Entrüstung, die zu einer großen Wut im Bauch wurde. Annabelles Gefühle kommen ungeschönt beim Leser an. Sie schwankt lange zwischen Unverständnis und Mitmenschlichkeit. Erst als sie nicht mehr weiterweiß, vertraut sie sich ihren Eltern an. Aber jetzt muss sich die Sache doch klären lassen - dachte ich. Ich selbst fühlte mich hilflos, als Betty beginnt auch noch Toby, eine wunderlichen aber freundlichen Kriegsveteran, zu beschuldigen und zu verleumden.Menschen streben nach Gerechtigkeit. Wahrscheinlich ist das sogar eine Art Grundbedürfnis von mir. Und so war es mein sehnlichster Wunsch für Annabelle (und alle Betroffenen), dass Bettys Machenschaften aufgedeckt werden, vielleicht sogar, dass sie sie ändert, Einsicht zeigt oder, ich gebe es zu, gerecht bestraft wird. Doch es kommt anders. Obwohl dieses Anders sehr drastisch ist, stellte es mich nicht komplett zufrieden, entsprach nicht meinem Gerechtigkeitssinn. Leider sind Geschichten kein Wunschkonzert, genauso wenig wie das Leben selbst. Mir ist bis jetzt auch nicht ganz klar, was mir die Geschichte sagen möchte und was das Lügen schlussendlich für eine Rolle spielte. Unbestritten ist die Geschichte jedoch außergewöhnlich gut. Hier übe ich mich gerne in der Fähigkeit, sie einfach so stehenzulassen und das Ende nicht zu durch persönliche Wünsche zu werten.Das Fazit"Das Jahr, in dem ich lügen lernte" ist ein hochwertiges Buch, dessen Geschichte mich sofort für sich vereinnahmte. Die eindringliche und ruhig-spannende Atmosphäre lassen nicht los, und die Charaktere sind hervorragend dargestellt. Während des Lesens erlebte ich eine große Bandbreite von Gefühlen, wollte eine Richtigstellung, eine guten Ausgang für Annabelle, ihre Familie und Freunde. Das Ende hat mich überrascht, für mich war es unerwartet und auch etwas verunsichernd. Die Kraft, mit der die Geschichte nachwirkt, ist enorm. Sie beschäftigt mich sehr. 4 von 5 Sternen gibt es von mir.

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  • Eindringlich mit Botschaft, ohne dabei aufdringlich zu sein.

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Samaire

    25. March 2017 um 19:21

    Als Betty neu in die Klasse von Annabelle kommt, ändert sich für Annabelle alles. Betty scheint es auf Annabelle und ihre Brüder abgesehen zu haben und lässt keine Gelegenheit aus, sie zu tyrannisieren. Und je mehr Zeit vergeht, desto mehr eskaliert die Situation. Die Grundgeschichte in „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ist recht einfach, aber dafür nicht weniger eindringlich. Man erfährt aus nächster Nähe, wie Annabelle versucht mit der Situation umzugehen. Doch es sieht ganz danach aus, als würde alles nur mehr und mehr eskalieren. Die Figuren in Lauren Wolks Buch haben mir, bis auf wenige Ausnahmen (Tante Lilly und leider auch Betty) gut gefallen. Sie haben verschiedene Ebenen und sind dadurch für den Leser sehr greifbar. Das gilt vor allem für den Außenseiter Toby, dessen Geschichte und dessen Schicksal wirklich zu Tränen rühren. Auch Annabelle ist für ein Mädchen Ihrer Zeit sehr tough und stark, was mir sehr gut gefallen hat. Ich brauchte ein paar Seiten, bis ich den Stil des Buches angenommen hatte und mich richtig vertiefen konnte. Im Mittelteil nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen. Das Ende des Buches, was ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten werde, hat mich schließlich zunächst eiskalt erwischt. Dennoch bleibt am Ende eine gewisse Hoffnung für die Figuren, was mir besonders gefallen hat. Für mich war „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ein spannendes und auch lehrreiches Buch. Die Botschaft wird gut vermittelt, ohne jemals den Zeigefinger zu heben. Ob es für die Alterklasse das richtige Buch ist, hängt sicherlich vom jeweiligen Leser ab. Ich für meinen Teil kann das Buch aber nahezu uneingeschränkt empfehlen.

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  • Leserunde zu "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" von Lauren Wolk

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Hanser_Verlag

    Liebe LovelyBooks-Community,  habt ihr schon mal euren ganzen Mut aufbringen müssen, um euch gegen eine Ungerechtigkeit zu wehren oder etwas zu schützen, dass euch wirklich am Herzen liegt? In Lauren Wolks Jugendbuch „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ muss Annabelle genau das tun: ihren ganzen Mut zusammennehmen, in der Hoffnung das Richtige zu tun. Inhalt: Erst ist es ein Stock, der Annabelle trifft, dann die Hand, die sich um den Hals eines Vogels schließt, und schließlich der gespannte Draht, der für James lebensbedrohlich wird. Das ist Betty, das neue Mädchen in Annabelles Klasse, die letztendlich das ganze Dorf gegen den kauzigen Außenseiter Toby aufbringt. Doch Annabelle durchschaut ihre Lügen und falschen Anschuldigungen. Und sie kennt Toby, der ihr schon oft zur Seite gestanden hat. Als Betty plötzlich verschwindet und alle Finger auf Toby zeigen, sammelt Annabelle ihren ganzen Mut und versucht, seine Unschuld zu beweisen. Ein schonungslos und zugleich wunderschön erzählter Roman über die Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit. >>> Hier geht es zur Leseprobe Über die Autorin: Lauren Wolk ist Schriftstellerin, Dichterin und bildende Künstlerin. Sie studierte an der Brown University Literatur, arbeitete u. a. als Redakteurin, Feuilletonistin und Lehrerin und ist derzeit stellvertretende Leiterin des Cultural Center of Cape Cod. Auf der Halbinsel ist sie mit ihrer Familie auch zu Hause. Das Jahr, in dem ich lügen lernte (2017) ist ihr Debüt. Wir haben 25 Leseexemplare von "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" zu vergeben! Was du dafür tun musst? Bewirb dich einfach bis zum 23. Februar mit dem blauen „Jetzt bewerben“-Button und beantworte uns folgende Frage: Was war der mutigste Moment in deinem Leben? Wir sind gespannt auf deine Antwort und freuen uns auf eine gemeinsame Leserunde!

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    • 399

    lex-books

    22. March 2017 um 10:26
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    Ann-Mary schreibt Ein wirklich spannendes Buch, das ich mit Sicherheit so schnell nicht vergessen werde!

    Ja, geht mir auch so. War schon lange nicht mehr so wütend auf eine Buchfigur. Betty!!! Und auch ich hatte mir soooo sehr ein gutes Ende gewünscht.

  • Lügen und ihre Folgen

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    EvelynM

    21. March 2017 um 22:24

    Im Jahr 1943 lebt die 11jährige Annabelle auf der elterlichen Farm im Norden Amerikas. Die Farm wird von 3 Generationen in dieser schweren Zeit bewohnt und bewirtschaftet. Annabelle ist ein aufgewecktes Mädchen mit zwei jüngeren Brüdern und geht in die Schule. Durch den Krieg sind alle Menschen eingeschränkt und so verwundert es nicht, dass alle Altersstufen in einer einzigen Klasse von einer Lehrerin unterrichtet werden und sich mindestens zwei Schüler ein Pult teilen müssen. Eine extreme Wende nimmt Annabelles Leben, als die neue, schwererziehbare Mitschülerin Betty in die Schule kommt. Betty ist sich für keine Gemeinheit zu schade und bedroht Annabelle, dass sie ihr „irgendetwas“ mitbringen soll. Andernfalls würde sie Annabelle oder deren Brüder schlagen. Als sich Annabelle widersetzt macht Betty auf unglaubliche, erschreckende Weise ihre Drohung war. Einzig der Fremde Toby, ein sehr schweigsamer und zurückgezogen lebender Kriegsveteran steht Annabelle einmal bei, als Betty ihr droht. Toby wird von den Bewohnern als Außenseiter behandelt und als es schließlich zu einem Steinwurf auf den deutschen Mr Anselm kommt, beschuldigt Betty ihn der Tat. So entwickeln die Geschichte und das Schweigen von Annabelle, die sich ihren Eltern erst spät anvertraut, eine erschreckende Dynamik. Die Ereignisse überschlagen sich zum Ende hin und dann ist nichts mehr so wie es war.Eine unglaublich schöne, aber auch traurige Geschichte über ein ungewöhnliches und kluges 11jähriges Mädchen: Annabelle schafft es, die Erwachsenen für sich und ihre Ideen zu gewinnen. Sie ist bereit, für ihre Überzeugungen zu kämpfen und lügt dafür ihre geliebte Familie an. Sie stellt sich gegen die böse Betty, von der sie das lügen lernt. Anders als Betty lügt sie, um andere zu beschützen. Annabelle widersetzt sich den damaligen, üblichen Vorurteilen gegenüber Fremden oder Menschen, die anders sind, weil sie Schreckliches im Krieg erlebt haben. Das Buch ist sehr spannend und selbst als Erwachsene konnte ich mich dem Bann der Geschichte nicht entziehen und habe mit Annabelle und Toby mitgefühlt. Bis auf Tante Lily ist mir die ganze Familie McBride im Laufe des Lesens ans Herz gewachsen. Das Cover in seinen zarten Blau- und Gelbtönen, dem Schemen eines Mädchens und den Bäumen an der Seite ist schön gestaltet und hat mich sofort angesprochen. Zudem ist der anfängliche Text des Buches über das Cover geschrieben und die Bäume setzen sich am Anfang eines jeden Kapitels fort. Ob Annabells Handlungen und Gedanken immer realistisch sind, mag man bezweifeln. Doch die Geschichte ist ein gelungenes Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn ein unschuldig scheinender Mensch seine Umwelt terrorisiert, Lügen verbreitet und Mitmenschen absichtlich verletzt. Es zeigt sich immer wieder, dass jede Lüge ein Ereignis nach sich zieht und die Folgen verheerend sein können. Die Autorin beschreibt Annabelles Not, aber auch ihre Stärke bildlich und so habe ich als Leserin mitgefühlt und mitgelitten.Mir hat die Geschichte um Annabelle, Toby, Betty und deren einfaches Leben während des zweiten Weltkrieges sehr gut gefallen. Die Autorin erhebt nicht mahnend den Zeigefinder, sondern erzählt – vor allem zum Schluss hin – ganz spannend, wie sich das Leben von Annabelle ändert, als Betty in ihre Klasse kommt. Betty ist so ganz anders als Annabelle und hat ihre Freude daran, andere – in diesem Fall Annabelle – zu terrorisieren. Annabelle dagegen versucht, ihre Familie zu schützen und offenbart sich relativ spät ihrer Mutter. Es ist schön, dass ihre Eltern zu ihr stehen, auch wenn es letztlich nicht viel nützt, denn Bettys Großeltern glauben ihrer Enkelin mehr. Außerdem werden Vorurteile gegenüber Fremden und insbesondere Deutschen thematisiert, was einen sehr realistischen Bezug zum aktuellen Weltgeschehen hat. Ein wirklich schönes und gelungenes Jugendbuch, das liebevoll illustriert wurde und voller Emotionen steckt.

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  • Ein schockierendes Buch über die Macht der Lügen

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Ann-Mary

    19. March 2017 um 13:50

    Annabelle ist 12 und lebt gemeinsam mit ihren Geschwistern, den Eltern, ihrer Tante und den Großeltern auf einer Farm in den USA. Für Annabelle könnte das Leben nicht schöner sein, sie geht gern zur Schule, hilft den Eltern und Großeltern wo sie nur kann und hat einen Freund in dem Kriegsveteran „Toby“ gefunden, der sich vor einigen Jahren in den Wäldern rund um die Farm niedergelassen hat. Als eines Tages die „schwererziehbare“ Betty als neue Schülerin in der Schule erscheint ändert sich Annabelles Leben schlagartig, denn Betty hat es vom ersten Tag an auf sie abgesehen und lässt keine Gelegenheit verstreichen Annabelle mit ihren Gemeinheiten den Alltag zu erschweren. Annabell beschließt stark zu sein, die Schikanen auszuhalten und sich nichts anmerken zu lassen, doch dann passieren plötzlich schreckliche Dinge die Annabelle dazu zwingen zu handeln. Fazit: Cover: schlichtes aber sehr hübsches Cover Schreibstil: toller, flüssig und leicht zu lesender Schreibstil, mich konnte er absolut überzeugen Inhalt: Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich trotz des angenehmen Schreibstils schon einige Seiten brauchte um mich in dieser Geschichte zurecht zu finden. Während mir der Sonderling Toby mit seinem ruhigen Verhalten und seine kleine Freundin Annabelle mit ihrem freundlichen und aufgewecktem Wesen vom ersten Moment an direkt sympathisch waren konnte ich dies von Betty leider nicht behaupten. Die Autorin hat mit Betty als Protagonistin ein wirkliches „Biest“ geschaffen, das sich wohl kein Mensch jemals als Feind wünschen würde. Von Seite zu Seite war ich schockierter von den Taten und dem Verhalten dieses durch und durch bösen Mädchens und stellte mir immer wieder die Frage: warum macht sie das alles? Warum macht sie sich und anderen Menschen das Leben nur so zur Hölle? Während ich zu Anfang noch nicht wirklich gefesselt war von dieser Geschichte änderte sich dies jedoch im Verlauf des Buches. Obwohl mir relativ schnell klar war in welche Richtung sich das Ganze entwickeln würde musste ich unbedingt weiterlesen, immer wieder hoffte ich inständig dass ich vielleicht doch falsch liegen und sich doch noch alles zum Guten wenden würde… Mich lies dieses Buch schockiert, traurig und vor allem nachdenklich zurück, denn diese Geschichte zeigt wirklich schonungslos wie Lügen das Leben eines Menschen verändern oder gar zerstören können, in meinen Augen ein absolut lesenswertes Buch für das ich 4 von 5 Sternen vergebe!

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  • Rezension: Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    RaccoonBooks

    18. March 2017 um 12:45

    Meine Meinung:"Das Jahr, in dem ich lügen lernte" von Lauren Wolk hatte bei mir leider nicht den besten Start. Obwohl das Buch aus Annabelles Sicht in einem leichten, flüssigen Erzählstil geschrieben ist, braucht es einige Seiten, bis wirklich Spannung aufkommt. Zu Anfang wurde sehr viel Zeit mit der Beschreibung alltäglicher Dinge verbracht, die zwar im weiteren Verlauf wichtig für das Verständnis sind, aber mich nicht wirklich packen konnten. Spätestens nach ca. 40 Seiten des Romans ändert sich dies aber definitiv und ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Annabelle ist eine tolle Protagonistin. Für ein elfjähriges Mädchen ist sie sehr reif und clever und ich konnte mich unglaublich gut in sie hineinversetzen. Toby fand ich als Charakter unglaublich interessant. Lange Zeit über wurde ich nicht ganz schlau aus ihm und er hat immer wieder neue Fragen aufgeworfen, die im Laufe der Geschichte allerdings fast alle beantwortet wurden.Leider muss ich aber auch dazu sagen, dass die anderen Charaktere eher blass blieben. Unter anderem auch Betty und das fand ich wirklich schade. Betty war durchgehend unglaublich fies und hat einfach furchtbare Dinge getan. Als Leser konnte man gar nicht anders als sie zu hassen, dennoch hätte ich gerne mehr über sie erfahren. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Mädchen völlig grundlos zu einer solch furchtbaren Person wird und mich hätte ihre Hintergrundgeschichte wirklich interessiert, leider wird uns dies aber nicht geboten.Das Ende des Buchs fand ich wirklich enttäuschend. Meiner Meinung nach hat die Geschichte ein wenig überstürzt und zu heftig geendet. Ich fand das Ende einfach nur übertrieben und man hätte hierfür definitiv eine bessere Lösung finden können.Generell hätte ich mir ein paar Seiten mehr für diesen Roman gewünscht. So wurde alles relativ schnell abgehandelt und das Potenzial der Charaktere leider nicht vollkommen ausgeschöpft.Fazit:Ein spannender Roman über die Gerechtigkeit, dem ein paar Seiten mehr nicht geschadet hätten. So wurde leider viel Potenzial verschenkt.

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  • Freundschaft und Gerechtigkeit gegen die Lüge

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    zeilengefluester

    17. March 2017 um 13:04

    Ein Buch über Freundschaft und Gerechtigkeit. Was der Zusammenhalt einer Familie bedeutet, Wertschätzung und Vertrauen - Und was Lügen alles anrichten kann. Inhalt: Das Buch „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ spielt in der Zeit Herbst 1943. Annabelle und ihre Familie leben in einem kleinen Dorf in Pennsylvania. Das Leben dort ist einfach, aber es fehlt ihnen an nichts. Aber für Annabelle ändert sich alles, als die schwererziehbare Betty auf den Nachbarhof der Großeltern zieht. Und Betty hat es sofort auf Annabelle abgesehen, fängt sie ab als sie auf dem Weg zur Schule ist. Betty bedroht sie und schlägt sie sogar. Man merkt schnell, dass Sie kein Nein akzeptieren wird. Auch ist da noch der Einsiedler Toby, der plötzlich auftaucht. Ein ehemaliger Kriegssoldat. Er spricht nicht viel, sieht aber alles. Und er ist der erste der Betty sofort durchschaut und wird Zeuge von mehreren schlimmen Vergehen. Annabelle und ihre Mutter unterstützen ihn wo sie nur können, mit Essen und Kleidung. Und schnell entsteht eine Freundschaft zwischen Annabelle und Toby. Aber plötzlich ist Toby ein Hauptverdächtiger und wird von der Polizei gesucht. Annabelle versucht alles um ihm zu helfen. Sie versteckt ihn, gibt ihm neue Kleidung und schneidet ihm die Haare. Ein ganz neues Aussehen. Ein ganz neuer Toby. Wird die Gerechtigkeit siegen oder gewinnt die Lüge?! Meine Meinung: Als ich das Buch bei Lovelybooks gewonnen habe, habe ich mich riesig gefreut und war so gespannt das Buch zu lesen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, das Buch war einfach unglaublich bewegend und emotional, aber auch spannend und „Actionreich.“ Die Geschichte hat mich so mitgenommen und auch jetzt noch denke ich darüber nach, wie alles anders hätte sein können, wenn Betty nicht die ganze Zeit gelogen hätte. Warum sollte man ihr auch nicht glauben, sie ist doch nur ein Kind. Das dachten Sie alle zumindest, wenn sie da so unschuldig stand und dir in die Augen gesehen hat und Toby die Schuld gab. Nur Toby wusste die Wahrheit. Aber er war nun mal der Einsiedler, alle hielten ihn für seltsam, wenn er da so in sich gekehrt und mit seinen drei Gewehren auf der Schulter, die Straße entlang ging. Warum sollte man ihm glauben. Schnell wendeten sich alle gegen ihn, nur Annabelle nicht. Das nenne ich wahre Freundschaft. Annabelle war mir von Anfang an sympathisch, mit Ihren jungen Jahren scheint es, als würde sie schon viel verstehen. Auch wenn es Probleme gab, bewahrt sie einen kühlen Kopf. Und dass sie die gesamte Zeit hinter Toby steht, zeigt nur was sie für ein Menschenbild hat, sie sieht immer das positive. Toby war und bleibt undurchschaubar, man wusste nie was er als nächstes vorhat. Aber als er Annabelle von seinen Kriegszeiten erzählt hat, war ich echt gerührt und mitgenommen. Er hat so viel durchgemacht. Nur wusste keiner was er wirklich für das Land getan hat. Mit Betty konnte ich nicht warm werden, sie war immer so hinterhältig und gemein. Aber ich glaube das die Autorin genau das wollte, eine Protagonistin die jegliches Böse in sich trägt. Ich habe bis jetzt nicht verstanden warum Betty so abscheulich war, vor allem zu Annabelle und zu Toby. Ich meine was sie imstande war zu tun um am Ende was zu haben, Aufmerksamkeit oder Freunde?! – nichts hat sie damit erreicht, außer anderen zu schaden. Der einzige der sie wirklich leiden konnte, war Andy und ich glaube nur, weil sie sich so ähnlich waren. Der Schreibstil gefiel mir gut, es war klar und flüssig geschrieben, sodass man alles gut verstanden hat. So hat es einfach Spaß gemacht weiter zu lesen. Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen, vor allem in Annabelle und Toby. Das Ende hat noch einmal alles aus dem Buch rausgeholt, so schockierend, damit hätte ich nie gerechnet. 2 Tode. Einfach unglaublich, das fand ich so traurig. Ich kann es nicht fassen. Ich bin sprachlos. Nach allem was sie versucht haben, Das schockt mich wirklich. Ich habe so gehofft das sich noch einmal alles zum Guten wendet, aber es sollte wohl nicht so ein. Das wirklich einzig Positive an der ganzen Sache ist, das Annabelle und ihre Familie stärker zusammen gewachsen ist. Zumindest hat sich das Verhältnis zu ihren Brüdern verbessert. Ein absolut fesselndes Buch bis zum Ende. Dieses Buch war eine Bereicherung und ich werde einiges daraus mitnehmen. Ich kann es absolut weiterempfehlen. Bewertung: 4/5

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  • Sehr empfehlenswert

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Petra1984

    14. March 2017 um 10:13

    Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass mir das Buch sehr sehr gut gefallen hat. Es war von Anfang an immer spannend. Die ienzelnen Personen wurden sehr gut beschrieben und man konnte richtig mit Annabelle mitfühlen. Sie wollte gar nicht lügen, aber sie hat den Mut aufgebracht es doch zu tun, um Toby zuhelfen. Andererseits hat Betty mit ihren Lügen wiederum alles zerstört. das Buch regt doch zum Nachdenken an und ich finde es sehr empfehlenswert.

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  • Ein wunderbares Buch über Freundschaft und erwachsen werden

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Christine2000

    13. March 2017 um 22:11

    Mir hat schon lange kein Buch mehr so gut gefallen. Der prägnante Schreibstil von Lauren Wolk lässt an Klassiker denken. Es gibt nicht viel Unnötiges. Landschaftsbeschreibungen, kleine Beobachtungen und vor allem die Handlung erzeugen Stimmung und Spannung, ohne Pathos und Sentimentalitäten. Die Aura von Toleranz und Liebenswürdigkeit, die aus dem Umgang der Familie miteinander entsteht, reicht auch für Fremde wie den Außenseiter Toby. Annabelle, deren zwölftes Lebensjahr von einigen sehr harten Erlebnissen geprägt wird, lernt, zu lügen. Aber nicht im negativen Sinn. Sie setzt sich ein, für ihre Wahrheit und für Freundschaft. Wie sagte doch der kleine Prinz? Man sieht nur mit dem Herzen gut. Annabelle könnte seine Schwester sein. Ein zeitloses Buch, das mich sehr berührt hat.

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    • 2
  • Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Melli274

    11. March 2017 um 17:52

    Inhalt: Annabeles Zuhause ist ein beschauliches Dorf... Doch diese Idylle nimmt ein jähes Ende, als eines Morgens eine neue Mitschülerin das Klassenzimmer betritt. Ihr Name ist Betty und sie bereitet Annabelle die Hölle auf Erden - terrorisiert und bedroht sie...Meinung: Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich im ersten Moment gedacht, es handelt sich um ein Jugendbuch und es geht um Zickerei und Machtspielchen unter Jugendlichen. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Das waren keine kleine Machtspielchen, sondern es geht um Leben und Tod.Der Name Betty hört sich ja richtig süß an, aber dieses Mädchen bringt ein ganzes Dorf durcheinander und man muss um sein Leben fürchten.Der Schreibstil ist ebenfalls sehr packend und das Herz hat mir die ganze Zeit bis zum Hals geschlagen. Dieses Jugendbuch entpuppte sich als Thriller und man kommt von einem Überraschungsmoment zum nächsten.Annabelle hat mich wirkich umgehauen, ein so junges Mädchen, die so tapfer ist und bereit ist für ihre Freunde zu sterben. Man fiebert mit ihr und ihrer Familie mit und hofft, dass am Ende alles gut wird.Ich kann dieses Buch nicht nur Jugendlichen, auch Erwachsenen wirklich empfehlen. Es geht um Freundschaft, Ehrlichkeit im richtigen Moment und füreinander da sein und gegenseitiges Vertrauen.Ich bin wirklich begeistert.

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  • Die Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit...

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Leseratte2007

    10. March 2017 um 14:17

    Darum geht es (Klappentext):Erst ist es ein Stock, der Annabelle trifft, dann die Hand, die sich um den Hals eines Vogels schließt, und schließlich der gespannte Draht, der für James lebensbedrohlich wird. Das ist Betty, das neue Mädchen in Annabelles Klasse, die letztendlich das ganze Dorf gegen den kauzigen Außenseiter Toby aufbringt. Doch Annabelle durchschaut ihre Lügen und falschen Anschuldigungen. Und sie kennt Toby, der ihr schon oft zur Seite gestanden hat. Als Betty plötzlich verschwindet und alle Finger auf Toby zeigen, nimmt Annabelle ihren ganzen Mut zusammen und versucht, seine Unschuld zu beweisen. Ein schonungslos und zugleich wunderschön erzählter Roman über die Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit.Meine Meinung:Als ich mich für das Buch beworben habe, bin ich nicht davon ausgegangen, dass es in der Zeit vom 2. Weltkrieg spielt, aber es war nicht so schlimm und meine Erwartungen wurden übertroffen.Annabelle, Toby, Betty und die Anderen waren interessante facettenreiche Protagonisten und Antagonisten. Sie haben mich als Leser die meiste Zeit in Atem gehalten, obwohl es schon ein paar wenige Stellen gab, die sich doch wie Kaugummi gezogen haben.Die Handlung an sich fand ich ganz okay, obwohl ich mir doch (spoiler!) ein Happy End gewünscht hätte. Auch steht im Klappentext, dass dieser Roman "schonungslos und zugleich wunderschön" von der "Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit" erzählt, wobei letzendlich die Gerechtigkeit nicht gewonnen hat und es zu der schlimmst möglichen Wendung gekommen ist. Am Ende weiß zwar jeder Bescheid, aber helfen tut es Toby nicht mehr.Die Atmosphäre und das Setting waren sehr einprägsam und interessant gestaltet und so kann ich insgesamt sagen, dass ich das gerne gelesen habe, obwohl mir das Ende nicht so zu sagt...

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  • Rezension zu "Das Jahr, in dem ich Lügen lernte" von Lauren Wolk

    Das Jahr, in dem ich lügen lernte

    Tensiar

    09. March 2017 um 23:00

    Annabelle ist elf Jahre alt und erlebt das, was wohl der ein oder andere aus der Schule kennt – sie wird terrorisiert, von Betty, einem Mädchen, das neu in der Schule ist und als „schwer erziehbar“ gilt. Es dauert allerdings nicht lange und die Ereignisse überschlagen sich. Betty versucht nicht nur Annabelle zu erpressen, sondern gleichzeitig auch Toby, den seltsamen Landstreicher, als Sündenbock darzustellen. Einzig Annabelle glaubt an dessen Unschuld und setzt alles daran ihm zu helfen. Ich konnte das Buch recht schnell lesen, was allerdings weniger an dem packenden Inhalt, sondern viel mehr an dem schönen Schreibstil lag. Ansonsten muss ich gestehen, dass ich mit den Charakteren und den Ereignissen überhaupt nicht warm wurde. Zu Beginn hatten mir die Charaktere wirklich gut gefallen. Wir haben die Protagonistin Annabelle, die zu Beginn noch ziemlich verschüchtert und naiv ist, dafür aber eine umso größere Entwicklung im Verlauf des Romans macht. Ihr gegenüber steht Betty, die als gnadenloser Rüpel natürlich unsympathisch ist. Dennoch hatte ich gehofft, dass ihr Charakter mehr beleuchtet würde. Ich hätte gerne die Hintergründe für ihr Verhalten erfahren. Toby, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Zu Anfang fand ich ihn unheimlich interessant, weil er undurchsichtig war und der Geschichte eine gewisse Spannung verlieh. Später konnte ich seine Handlungen nicht nachvollziehen und fand sein Verhalten gegenüber Annabelle ein wenig fragwürdig. Insgesamt fand ich den Verlauf der Geschichte teilweise vorhersehbar und gegen Ende ein wenig erzwungen. Es wirkte, als wolle man der Geschichte bewusst Tiefe verleihen. Zum Ende hin hatte ich den Eindruck von einer Doppelmoral, die mir nicht ganz so gut gefiel. Schön war allerdings, dass ein interessantes Setting gewählt wurde, das allerdings meiner Meinung nach mehr Gewicht hätte bekommen können. So konnte man zwar einen Einblick auf die damaligen Verhältnisse bekommen, allerdings waren auch diese eher oberflächlich. Mein Fazit: Das Jahr, in dem ich Lügen lernte kann man durchaus lesen, allerdings konnte es mich nicht wirklich überzeugen.  

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