Laurence Anthony , Graham Spence Der Elefantenflüsterer

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Inhaltsangabe zu „Der Elefantenflüsterer“ von Laurence Anthony

Der bewegende Bericht vom preisgekrönten Umweltschützer Lawrence Anthony über seine Elefantenherde in der Wildnis Südafrikas. In Lawrence Anthonys Naturschutzreservat hatten fast hundert Jahre keine Elefanten mehr gelebt. Eines Tages erfuhr er von einer heimatlosen und bedrohten Herde, die er bei sich aufnahm. Er entwickelte eine enge Beziehung zu den sanften Riesen, die sein Leben für immer veränderten.

Ich kann mich immer für Menschen begeistern, die Tiere aus tiefstem Herzen rückhaltlos lieben. L Anthony muss so ein Mensch gewesen sein.

— YaseminNoel

Unterhaltsame Tiergeschichten im afrikanischen Busch. Wer schon als Kind Tierdokus im Fernsehen geliebt hat, wird das Buch mögen :-)

— ToBie

Ein bewegendes Buch, dem ich viele Leser wünsche

— RobinBook

einfach bewegend, imposant und unglaublich nah!

— Floh

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  • Wer ein Gefühl für Tiere hat, wird dieses Buch mögen

    Der Elefantenflüsterer

    YaseminNoel

    14. October 2017 um 22:47

    Ich habe das Buch aus Recherche Gründen gelesen. Aber es hat mir die Ehrfurcht vor der Intelligenz der Elefanten und die Ehrfurcht vor dem Lebenswerk des Laurence Anthony gebracht.

  • Informativ und berührend - dieses Buch lässt keinen Tierfreund kalt

    Mein Patenkind heisst Jumbo

    Igelmanu66

    »Das Elefantenbaby scheint höchstens drei Wochen alt zu sein, aber wie viele Stunden voller Lebensangst hat es schon hinter sich? Seine Herde muss in Panik davongestürmt sein vor einer der bewaffneten Wilderer- Banden, die zu dieser Zeit in Kenia unter den Elefanten wüten wie die Berserker. In dem ganzen Durcheinander fiel das verschreckte Elefantenkind in einen tiefen Graben – unter der unbarmherzigen Sonne dem Tod bald näher als dem Leben.« Erwachsene Elefanten sind große und starke Tiere, denen eigentlich nur der Mensch gefährlich werden kann. Elefantenbabys hingegen sind hilflos und auf ihre Mutter angewiesen, die ihnen die einzige für ihr empfindliches Verdauungssystem geeignete Ernährung gibt, die sie regelmäßig einstaubt und eine Unterstellmöglichkeit bietet, um die zarte Haut vor dem Verbrennen durch die Sonne zu bewahren und die sie vor Raubtieren schützt. Ein Elefantenbaby, dessen Mutter getötet wurde, ist selber zum Tode verurteilt. Daphne Sheldrick ist in Kenia aufgewachsen und schon als Mädchen begann sie damit, Wildtier-Waisen zu versorgen. Sie zog zahlreiche Antilopen, Zebras, Dikdiks, Büffel und sogar Nashörner groß und entließ sie wieder in die Freiheit. Natürlich wollte sie auch Elefantenbabys retten – aber das gestaltete sich enorm schwierig. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte, wobei die kleinen Rüsselträger von Anfang bis Ende im Mittelpunkt stehen. Der Leser erfährt von den Schwierigkeiten, einem Elefantenbaby die Mutter zu ersetzen und den meist schwer traumatisierten Kleinen neuen Lebensmut zu geben. Und schließlich sollen die Elis nicht zu Zootieren werden, sondern frei und wild bleiben. Nicht leicht, aber es funktioniert. Der Verein „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“ unterstützt seit über 25 Jahren die Arbeit von Daphne Sheldrick und den Keepern, die sich um die kleinen Elis kümmern, bis sie mit etwa acht oder neun Jahren groß genug sind, um sich aus der Waisen-Familie zu verabschieden und sich einer wilden Herde anzuschließen. Die Arbeit wird ausschließlich über Spenden und Sponsoren finanziert, weshalb für die Baby-Elefanten nicht nur die Hilfe vor Ort zählt, sondern auch das Vorhandensein von Pateneltern. Das Buch schildert den Alltag der Keeper mit ihren vierbeinigen Schützlingen. Viele wundervolle Fotos lassen das Herz eines jeden Tierfreundes höherschlagen, die dazu gehörenden Berichte sind einfach schön und abwechselnd ergreifend, beeindruckend oder lustig. Die Berichte stellen aber nur einen Teil des Buchs dar, es gibt auch viele Sachinfos rund um die gesamte Thematik. Das Buch entstand bereits 1995, was für den Leser in drei Punkten wichtig ist. Erstens: Die kleinen vorgestellten Elis sind mittlerweile natürlich nicht mehr klein, wer die sehr informative Webseite des Vereins aufsucht, wird mit Berichten über die aktuell betreuten Babys versorgt. Zweitens und von sehr viel größerer Bedeutung: Im Buch konnte man noch nicht wissen, ob das Projekt langfristig erfolgreich sein wird. Diese Frage kann man mittlerweile getrost mit einem „Ja“ beantworten. Und drittens: Man hoffte damals, dass sich die bedrohliche Situation der Elefanten nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen von 1990 in der Zukunft verbessern würde. Leider ist das nicht eingetreten, die Zahl der noch in Afrika lebenden Elefanten sank allein von 2007 bis 2014 um rund 30 % und seitdem jährlich um etwa 8 %. Hauptursache ist nach wie vor die Wilderei. Diese Zahlen machen die Arbeit Daphnes und der Keeper umso wichtiger. Fazit: Informativ und berührend. Dieses Buch lässt keinen Tierfreund kalt. »Elefanten strahlen einen solchen Frieden aus, zeigen so ein soziales Verhalten, dass man sofort anfängt, über sich selbst nachzudenken.« P.S. Mein Patenkind heißt übrigens Tagwa.

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    • 12
  • Mystik, Freundschaft, Afrika

    Die Nacht der Delfine

    Tanja_Wenz

    Martine liebt ihre Giraffe Jemmy sehr. Nachts reitet sie heimlich auf ihm aus. Doch sie muss ihn eine Weile alleine lassen, da sie an einer Studienfahrt auf dem Meer teilnimmt. Während eines Sturmes kommt es zu einer Katastrophe und Martine findet sich mit einigen ihrer Klassenkameraden auf einer einsamen Insel wieder. Hier geht es, trotz einiger Antipahtien, um das gemeinsame Überleben.

    • 3
  • Auf dem Ozean des Schachs

    Schwimmen mit Elefanten

    Igelmanu66

    »Der dicke Mann besaß weder einen Meistertitel, der ihm von der Schachvereinigung verliehen worden war, noch nahm er an internationalen Turnieren teil. Er spielte einfach nur gerne Schach. Aber er hatte intuitiv die Bedeutung des Spiels erfasst. Für ihn ging es nie darum, den König des Gegners in die Enge zu treiben, sondern die Schönheit des Spiels zu genießen. Denn die Gabe, in einzelnen Schachzügen die Klangfarbe einer Violine zu erkennen oder das Spektrum des Regenbogens oder eine Philosophie, die kein noch so genialer Kopf mit Worten beschreiben kann, ist etwas anderes, als bloß eine Partie zu gewinnen.« Diese sehr poetische Geschichte schildert das Leben eines zu Beginn der Handlung 7 Jahre alten Jungen, der in armen Verhältnissen bei den Großeltern aufwächst. Der Junge ist ein einsames Kind, ein Außenseiter, der sich - hochsensibel und mit einer großen Phantasie ausgestattet - regelmäßig in eine Traumwelt zurückzieht, zu der auch eine imaginäre Freundin (»Niemand konnte so gut erklären wie sie.«) und ein zeitlebens gefangener Elefant gehören. In einem alten Eisenbahnwaggon lehrt ihn ein "dicker Mann" das Schachspielen und damit verbunden eine ganz besondere Lebensphilosophie - beides wird von nun an im Zentrum seines Lebens stehen und ihm den Namen "Der kleine Aljechin" (nach dem Schachweltmeister) einbringen. Puh, was für ein trauriges Buch! Leise und unaufgeregt erzählt die Autorin eine Geschichte, die mir manches Mal die Kehle zuschnürte. Was ich bewundert habe, war die wunderbare Sprache und die Art, das Leben als großes Schachspiel darzustellen und alle möglichen Geschehnisse wie Schachzüge zu beschreiben. Wie ein Schachspiel zur Lebensphilosophie werden kann, konnte ich mir zuvor nicht vorstellen, sollte man am besten selber lesen. Ich glaube aber, dass es für das Leseverständnis gut ist, wenn man zumindest die Grundbegriffe des Spiels kennt - es könnte doch an der ein oder anderen Stelle sonst vielleicht ein wenig zu abstrakt werden. Ohnehin ist es nicht einfach (jedenfalls empfand ich es so), sich in das geduldige Ertragen seines Schicksals, wie es der Junge lebt, einzufühlen. Ich hätte ihn gerne manches Mal geschüttelt und gerufen: "Steh auf! Du bist so ein intelligentes Kerlchen! Versuch doch, aus deinem Leben etwas zu machen!" Aber seine Psyche ist eine recht komplizierte. In den Grenzen, die ihm das Leben gesetzt hat, fühlt er sich gefangen. Andererseits gibt ihm dieses Gefangensein ein Gefühl der Sicherheit, da ihm in Ermangelung von Alternativen nichts anderes übrig bleibt, als sich in das hineinzufinden, was das Schicksal scheinbar für ihn vorgesehen hat. Und so traurig mir die Geschichte auch vorkommt, der Junge selbst (ja, er bleibt bis zum Ende namenlos) ist zufrieden, wenn er in den Ozean des Schachs eintauchen kann und bleibt sich und seinen Werten treu. Am Ende behält man ihn als guten Menschen in Erinnerung, während bei diversen Personen, die seinen Weg im Laufe seines Lebens kreuzten, ganz deutlich wird, wie sie seine Duldsamkeit ausnutzen und sich durch ihn bereichern. Fazit: Ganz klar ein besonderes Buch. Interessante Thematik, sehr poetisch aber auch tieftraurig. »Aber der Mann führte den Jungen auf den Ozean des Schachs hinaus, wo er ihn lehrte, nur sich selbst zu vertrauen und eigene Spuren zu hinterlassen, ohne dabei vor Abgründen und gefährlichen Strömungen zurückzuweichen.«

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    • 15
  • Warum soll Maggie sterben?

    Maggie Yellow Cloud- Mord auf Pine Ridge: Eine Lakota-Ärztin in Gefahr

    mabuerele

    "...In unserer Mythologie ist der Adler ein heiliges Tier...Ich wünsche dir seinen Stolz, über allen schlechten Dingen im Leben zu stehen, seine Kraft, alle Schwierigkeiten zu überwinden, seine Stärke, niemals müde zu sein, um zu kämpfen und die Weisheit, immer das Richtige für die Zukunft zu tun..." Henry Yellow Cloud, ein junger Lakota, ist mit dem Auto unterwegs. Als ihn ein fremder Wagen verfolgt, hat er keine Chance zu entkommen. Beim Verlassen seines Autos wird er erschossen. Er hinterlässt zwei Waisenkinder. Im Krankenhaus von Pine Ridge liegt Kath Yellow Cloud. Sie wurde von ihrem Mann zusammengeschlagen. Mit dem Alkohol will er den Tod des Sohnes vergessen. Maggie Yellow Cloud, Kaths Schwiegertochter und Henrys Schwägerin, arbeitet als Ärztin im Krankenhaus. Ihr fällt auf, dass immer wieder Medikamente und Verbandsmaterial fehlen. Henry war am Tage seines Todes mit Maggies Auto unterwegs. War er zur falschen Zeit am falschen Ort? Die Autorin hat einen fesselnden Ethno-Roman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Im Mittelpunkt steht Maggie. Die junge Frau lebt in zwei Welten. Einerseits hat sie durch ihr Medizinstudium die amerikanische Lebensweise kennengelernt, andererseits möchte sie weiterhin das Erbe ihres Volkes bewahren. Als Praktikant arbeitet ein junger Assistenzarzt mit ihr. Eine Praktikantenstelle im Reservat kann für amerikanische Mediziner das Sprungbrett für eine Karriere sein. Ihre Zeit im Reservat ist begrenzt. Simon aber möchte nicht nur seine Zeit absitzen, er möchte sich mit seinem Können einbringen. Dazu muss er das Vertrauen der Lakota erringen. Der Schriftstil des Buches ist abwechslungsreich. Rasante Kampfszenen sorgen für den hohen Spannungsbogen. Die ermittelnden Polizisten wirken eher gelangweilt, sodass die Lakota eigene Ermittlungen anstellen. Doch das ist nur eine Seite des Buches. Detailgenau beschreibt die Autorin das heutige Leben der Lakota. Die neue, ihnen aufgezwungene Lebensweise, führt versteckt zu Zivilisationskrankheiten. Laut Vertrag hat die Regierung für eine kostenlose Krankenversicherung zu sorgen. Das kann man so oder so handhaben. Um jedes wirksame Medikament, um fortschrittliche Gerätetechnik muss gekämpft werden. Indianer sind immer noch amerikaner zweiter oder sogar dritter Klasse. Der Zusammenhalt in der Reservat dagegen wirkt berührend. Ray und Sharon, Henrys Kinder, werden liebevoll im Familienverband aufgenommen. Immer wieder gibt es Hinweise auf die Riten und Traditionen der Lakota. Eine bildhafte Sprache und aussagekräftige Metapher werden dafür genutzt. Obiges Zitat ist ein Beispiel dafür. Viel Wert legt die Autorin auf die Emotionen der Protagonisten. Rays und Sharons Trauer ist genauso mit den Händen zu greifen wie Roberts Angst um seine Frau Maggie. Dem Buch vorangestellt ist eine Widmung in Form eines Gedichtes. Dann gibt die Autorin kurze Informationen zur Ernährungslage und zur medizinischen Versorgung. Das Cover passt zur Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. In einer spannenden Handlung habe ich viel über das Leben der Lakota gelernt.

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    • 5
  • der elefantenflüsterer

    Der Elefantenflüsterer

    RobinBook

    03. September 2015 um 13:07

    Das bewegende Buch von Lawrence Anthony "Der Elefantenflüsterer" lehnt natürlich beim deutschen Titel ein wenig an den berühmten, mit Robert Redford verfilmten "Pferdeflüsterer" an, aber das sei ihm verziehen, denn es ist wirklich das Einzige, was man m. E. an ihm aussetzen könnte. In diesem Buch erfahren wir von den nahezu unglaublichen, aber belegten Ereignissen in einem Reservat im Süden Afrikas, wie in der tollen Rezension von "floh" bereits ausführlichst geschildert worden ist.  Lawrence Anthony verstarb vor einigen Jahren und als hätte jemand dies wilden Elefanten, zu welchen er früher eine gewisse Beziehung entwickelt, sie aber dann wieder ausgewildert und seit  weit über einem Jahr keinerlei kontakt mehr hatte, berichtet, kamen mehrere wilde Elefantenherden von weither zu seiner Lodge gewandert und verweilten dort einige Zeit, ehe sie wieder in ihre jetzige Heimat zurückkehrten.

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  • Unter sengender Sonne, mit Gefühl und Faszination!

    Der Elefantenflüsterer

    Floh

    An aller erster Stelle möchte ein großes Lob direkt vorweg äußern: Dieser Aussteigerroman hat mich von der ersten bis zur lezten Seite gefangen genommen. Diese Autobiografie zeigt die Natur in seiner ganzen Gewalt, und was man daraus lernen kann..., dass man in seinem Leben immer die schönen und positiven Aspekte aus das ziehen soll, was einem wiederfahren oder passiert ist. Nur so hat der Autor und Umweltschützer Lawrence Anthony  in "Der Elefantenflüsterer" diesen offenen, warmherzigen und klaren Blick auf all die bezaubernden und atemberaubenden Dinge bewahrt und kann diese hier ungefiltert wiedergeben, trotz all dem, was ihm körperlich und mental im Leben in der Wildnis Südafrikas wiederfahren ist... Ich habe selten eine Rezension zu einer Biografie oder Lebensgeschichte verfasst, auch hier fällt es mir nicht leicht, diesem Werk mit Worten in einer Rezension gerecht und bürdig zu werden. Dieses Buch hat mich einfach gefesselt, überwältigt und fasziniert. Ich muss zugeben, dass es mir auch nicht leicht fällt, dass Niedergeschriebene und das Verfassen des Erlebten einer Autorin / Protagonistin und Betroffenen zu bewerten oder zu besternen. Klapptext: "Der bewegende Bericht vom preisgekrönten Umweltschützer Lawrence Anthony über seine Elefantenherde in der Wildnis Südafrikas. In Lawrence Anthonys Naturschutzreservat hatten fast hundert Jahre keine Elefanten mehr gelebt. Eines Tages erfuhr er von einer heimatlosen und bedrohten Herde, die er bei sich aufnahm. Er entwickelte eine enge Beziehung zu den sanften Riesen, die sein Leben für immer veränderten." Zum Inhalt: Lawrence Anthony berichtet hier in "Der Elefantenflüsterer" von seinem Lebensabschnitt in Südafrika, seinem Reservat, welches von einer wilden Elefantenherde besiedelt wurde. L. Anthony berichtet von einer gewagten, aber unheimlich wertvollen Arbeit mit den Tieren, dessen Schutz, Verständnis und Respekt. Er gibt tiefgehende Einblicke in das Leben in der Natur, der Wildnis und dessen Lauf. Ein einzigartiges Naturspektakel mit allen Facetten. Schönen, aber auch lebensgefährlichen Momenten. Verlust und Leid, Kampf und Herzblut. Dieses Buch bietet einen Blick über den Tellerand hinaus inmitten des Herz dieser gigantischen Dickhäuter. Lawrence Anthony berichtet hier sehr mitreißend, all diese Erlebnisse in "seiner" Wildnis, die Natur, die Jahreszeiten, die Tiere, die Freiheit, diese wunderbaren Augenblicke aus Stille und Glanz. Dennoch macht er dem Leser körperlich spürbar, was es heißt, bei Hitze, ohne Schatten, all dem Staub und Weitland zu leben und zu überleben. Ehrlich und sehr loyal berichtet er zunehmends auch von den schwierigen Seiten seiner Arbeit und seiner Pflicht. Meinung: Ich bin sehr bewegt und auch gerührt. Ich bewundere den Mut und auch die Stärke des Autors, auch seine Klarheit und die großen Gefühle, auch zu dem Land und den Tieren.Ich möchte loben, dass er all seine Erlebnisse und Eindrücke schildert. Er gibt viel preis, und man liest hier Lawrence Anthonys Ehrlichkeit und Verbundenheit. Autor Lawrence Anthony stürzt sich in ihrer autobiografischen Darstellung eines Abenteurerromans aber nicht auf die überwiegend mahnende oder belehrende Ebene, sondern er will Zugang schaffen, den Lesern die Augen öffnen und sich mitteilen. Er weckt ein Lebensgefühl aus Fernweh, Nähe und Bewunderung. Er zieht alle Register und lässt den verzauberten, erstaunten und faszinierten Leser an all den unbeschreiblichen Aktivitäten in der Natur teilhaben. Anthony zeigt die Arbeit mit den Tieren, die Naturgewalten, die Stille der Natur, das unbekümmerte Leben der Elefanten, das Gesetz der Natur aus Fressen und gefressen werden, aus Stille und tiefster Entspannung.... Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie mich dieses Kopfkino beglückt hat. Einfach nur schön und unbeschreiblich. Wir haben die Möglichkeit aus Anthonys Erfahrungen und Berichten Botschaften zu erkennen und Rückschlüsse zu ziehen. Hervorgehoben wird all das Engagement mit tollen Farbbildern, die einfach nur schön anzuschauen sind. Die Autoren: "Der Umweltschützer Lawrence Anthony ist Gründer der Earth Organization. Für seine Arbeit wurde er mit dem Earth-Day-Award der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Er lebt im südafrikanischen Zululand. Graham Spence ist Journalist. Er lebt in England." Das Cover: Das Cover ist einfach toll und stimmt auf den ebenso faszinierenden Inhalt dieses Buches ein. Das Buch ist hochwertig verarbeitet, das Schriftbild sehr angenehm und liegt wunderbar in der Hand. Ein gelungenes und rundes Motiv zum gelungenen Gesamtkonzept Buch. Fazit: Anthony und Spence haben in ihrer gemeinsammen Arbeit mit diesem Buchprojekt einen wichtigen Beitrag geleistet, indem sie diese Biografie veröffentlichen und zeigen, dass das höchste Gut der Menscheit die Natur ist. Wer Natur liebt, und diesen Fokus gerne im Vordergrund stehen sieht, der MUSS diesen Roman einfach lesen!

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    • 10

    Sabine17

    17. September 2014 um 20:34
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