Laurence C. Smith Die Welt im Jahr 2050

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Inhaltsangabe zu „Die Welt im Jahr 2050“ von Laurence C. Smith

Eine faszinierende Zukunftsvision Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus? Wo werden wir leben? Was bleibt von der natürlichen Umwelt? Welche Städte werden lebenswert sein, welche werden wachsen? Welche Länder gewinnen, welche Länder verlieren? Was hinterlassen wir unseren Kindern? Auf der Basis neuester Forschungen und Modellrechnungen verschiedener Disziplinen entwirft der Geowissenschaftler Laurence C. Smith das nach derzeitigen Erkenntnissen schlüssigste und überzeugendste Bild der Welt im Jahr 2050. Er kombiniert die wichtigsten Faktoren wie das Wachstum der Bevölkerung, den Umgang mit Ressourcen, die Auswirkungen des Klimawandels und die Globalisierung der Wirtschaft. Ein Ergebnis des Szenarios: Der Norden wird enorme Kräfte entwickeln. Ein fesselnder Blick in die Zukunft der globalen Gesellschaft.

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  • Relativ unkritische und subjektive Zukunfsvision

    Die Welt im Jahr 2050
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2013 um 10:04

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Ich finde Bücher, die sich mit der Entwicklung unserer Welt, mit faszinierenden, wissenschaftlich fundierten Zukunftsprognosen beschäftigen, ja schon aus Prinzip wahnsinnig spannend, wie z.B. auch "Die nächste GENeration", auch wenn sich das Buch einem ganz anderen Themenschwerpunkt widmet. Allerdings war ich doch etwas enttäuscht von Laurence C. Smiths "Die Welt im Jahr 2050: Die Zukunft unserer Zivilisation". Der Untertitel "Die Zukunft unserer Zivilisation" ist bei diesem Buch definitiv schon einmal irreführend. Da trifft es der Originaluntertitel "Four Forces Shaping Nothern Civilisation's Future" (dt. etwa "Vier Kräfte, die die Zukunft unserer nördlichen Zivilisation formen") deutlich besser. Denn für Autor Laurence C. Smith scheint südlich des 45. nördlichen Breitenkreises schlicht und ergreifend nichts zu existierend - da ihnen eh das Wasser ausgehen wird, sind sie zukunftstechnisch offenbar irrelevant. Das finde ich schon schade, denn gerade im Hinblick auf klimatische oder auch wirtschaftliche Trends und Entwicklungen würde ich mir eine globale Betrachtung wünschen. Die gibt es hier aber leider nicht, stattdessen liegt der Fokus sehr stark (und starr) auf den USA, die - so zumindest mein Eindruck - von Autor doch ein wenig über den Rest der Welt gestellt werden und, wenn auch nicht unbeschadet, definitiv aus allem als Sieger hervorgehen werden. Auf mich wirkte das gesamte Konstrukt des Buchs daher sehr viel subjektiver und oftmals (gerade im Hinblick auf Ölförderung und Klimawandel) auch deutlich unkritischer als es für meinen Geschmack bei einem solchen "Sachbuch" sein sollte. Dazu kommt die Tatsache, dass es zwar offensichtlich ist, dass Smith etwas von wissenschaftlicher Recherche versteht und auch durchaus in der Lage ist seine Quellen zu analysieren, jedoch bei der Interpretation seiner Ergebnisse nicht nur im Hinblick auf die Position der USA recht engstirnig an die Sache herangeht, sondern es auch nicht schafft, zwischen den verschiedenen in diesem Buch angesprochenen Forschungsbereichen eine Brücke zu schlagen und sie in Relation miteinander zu setzen, zu erläutern, wie sie untereinander verknüpft sind und welche Folgen die Entwicklungen in einem Bereich für einen anderen Bereich haben könnten. So bleibt es bei diversen, irgendwie lose im Raum schwebenden Interpretationsansätzen. So bietet "Die Welt im Jahr 2050: Die Zukunft unserer Zivilisation" von Laurence C. Smith zwar eine ganze Reihe sehr interessanter Forschungsansätze, die Deutungen des Autors sind meiner Meinung nach allerdings sehr kritisch zu betrachten, da sie vieles doch nur recht einseitig beleuchten. Trotzdem, alles in allem ist dieses Buch eins, das zum Nachdenken anregt und einem in Hinblick auf das eine oder andere Thema vielleicht auch die Augen öffnet.

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