Laurent Bach Mord auf Französisch

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Inhaltsangabe zu „Mord auf Französisch“ von Laurent Bach

Sommer in Südfrankreich: Während sich das beschauliche Städtchen Anduze von seiner schönsten Seite präsentiert, muss Privatdetektiv Claude Bocquillon einen Fall lösen, der es in sich hat. Pascal Melot, mit dem ihn mehr als nur eine Freundschaft verband, ist auf grausame Weise ums Leben gekommen. Die Polizei will den Fall als Selbstmord zu den Akten legen, doch Claude gibt sich damit nicht zufrieden.

Humorvoll und spannend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Gelungener Gay Krimi mit tollen Charakteren

    Mord auf Französisch

    Koriko

    03. September 2014 um 12:35

    Story: Claude Bocquillon, erfolgloser, schwuler Privatdetektiv und wohnhaft in der verschlafenen, französischen Kleinstadt Anduze, ist am absoluten Tiefpunkt seiner Karriere angekommen. Statt Verbrecher zu jagen und interessante Fälle zu lösen, lebt er am Existenzminimum und darf nach einem entlaufenen Hund suchen. Als er währenddessen den Selbstmord seines Ex-Geliebten Pascal Melot miterlebt, der vor dem Zug auf den Gleisen liegt, ist Claude einer der wenigen, der mehr hinter dem schrecklichen Vorfall vermutet. Im Auftrag von Pascals Mutter beginnt er zu ermitteln und kommt damit nicht nur der Polizei in die Quere, zu denen unter anderem Claudes Intimfeind Inspektor Lambert gehört, er trifft auch auf Julien Torange, den mehr mit Pascal verbindet, als es den Anschein hat. Schnell hat Claude eine heiße Spur und im Laufe der Zeit wird immer deutlicher, dass Pascal seinem Leben nicht selbst ein Ende gesetzt hat, sondern in einige unschöne Geschäfte verwickelt war. Zu allem Überfluss beginnt er eine Affäre mit Julien, für den er bald mehr empfindet und der sich mit einigen Aktionen immer verdächtiger macht … Eigene Meinung: „Mord auf Französisch“ ist der erste Roman der Krimireihe um den homosexuellen Privatdetektiv Claude Bocquillon, dem 2014 das Buch „Die zehn Plagen“ folgte und zu der bereits ein dritter Band in Arbeit ist. Hinter Laurent Bach verbirgt sich die Autorin Brunhilde Willtraut, deren Gay Romance Roman „Bodyguard – Spezialauftrag Liebe“ beim Sieben Verlag herausgekommen ist. Auch unter ihrem richtigen Namen erscheinen (vorwiegend historische) Romane, so steht im Herbst 2014 u.a. „Des Teufels Schreiber“ beim Sieben Verlag auf dem Programm. Hier soll 201 ein weiterer Gay Romance unter dem Pseudonym Corinna Bach erscheinen. Inhaltlich bekommt der Leser einen schönen, gut durchdachten und sehr schön ausgearbeiteten Krimi vorgesetzt, der mit einigen schönen Wendungen aufwarten kann. Schon auf den ersten Seiten fesselt die Autorin mit einer interessanten Ausgangssituation und einem guten Spannungsaufbau. Man taucht vollkommen in die Welt des erfolglosen Privatdetektivs ein, lernt Anduze und die umliegenden Städte kennen und erlebt den Kriminalfall hautnah mit. Laurent Bach hat ein Händchen für Atmosphäre und Details, Logik und Spannung, so dass es schwer fällt „Mord auf Französisch“ aus den Händen zu legen. Man rätselt automatisch mit, versucht mithilfe der neuen Informationen, die Claude während seinen Ermittlungen in die Hände fallen, das Puzzle aus eigener Kraft zu lösen und herauszufinden, was wirklich passiert ist. Claude Bocquillon ist hierbei ein ungemein sympathischer und liebenswerter Held, den man gerne die ein oder andere Schwäche verzeiht. Er ist sehr authentisch, gut nachvollziehbar und in sich logisch. Man lernt ihn im Laufe des Buches sehr gut kennen und er erinnert den Leser an die typischen französischen „Plattfüße“, die man aus alten Fernsehkrimis kennt. Auch die übrigen Figuren sind gelungen und passen hervorragend zu Claude. Seien es Julien, der das ein oder andere Geheimnis mit sich herumträgt, Claudes Freundin Amelié, die eine unersetzliche Hilfe ist, oder Inspektor Lambert und Leutnant Bertin, die die polizeilichen Ermittlungen führen – sie alles sind lebendig und sehr gut in Szene gesetzt. Sie alle haben ihre Ecken und Kanten, aber sie interagieren miteinander. Diese lebendigen Charaktere machen einen Großteil des Reizes des Romans aus. Wie schon bei „Bodyguard – Spezialauftrag Liebe“ macht es einfach Spaß die Figuren zu begleiten und ihre Abenteuer zu erleben. Sie sind einfach lebendig, wirken weder künstlich noch unrealistisch. Stilistisch bietet „Mord auf Französisch“ ebenfalls sehr solide und ausgereifte Kost. Laurent Bach hat einen sehr schönen, detailverliebten Schreibstil, der den südfranzösischen Sommer vor den Augen des Lesers lebendig werden lässt. Seien es die Beschreibungen der kleinen Ortschaften und der Landschaft, des allgemeinen Lebens oder Personen – man hat immer klare Bilder vor Augen und wandert öfters durch die Straßen von Anduze. Auch die Actionszenen und Dialoge sind gut umgesetzt und mitreißend geschrieben. Claude, Julien, Amelié und all die anderen Charaktere leben und lieben – sie sind keine bloßen Statisten oder Figuren, die ein Abenteuer erleben. Diese Lebendigkeit, die man auf jeder Seite spürt, überträgt sich auf den Leser – man liebt und leidet mit den Charakteren mit. Positiv sei an dieser Stelle auch erwähnt, dass Laurent Bach auf allzu detaillierte Erotikszenen  verzichtet. Sicherich landen Claude und Julien immer wieder miteinander im Bett, doch die Autorin hält sich nicht an ausufernden Sexszenen auf, sondern blendet diese mit wenigen erklärenden Sätzen aus. Fazit: „Mord auf Französisch“ ist ein gelungener Auftakt der Krimireihe um Claude Bocquillon. Dank der gut durchdachten Geschichte, der sympathischen, authentischen Figuren und des lebendigen Schreibstils fällt es schwer „Mord auf Französisch“ aus der Hand zu legen. Laurent Bach ist ein schöner Roman gelungen, der Fans schwuler Literatur und Krimiliebhaber begeistern dürfte. Auch solche, die homoerotischer Literatur nur wenig abgewinnen können, sollten einen Blick riskieren - „Mord auf Französisch“ bietet gelungene Unterhaltung, die Lust auf mehr macht. Zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Mord auf Französisch" von Laurent Bach

    Mord auf Französisch

    brunhilde_witthaut

    Der Sommer ist vorbei, der Urlaub vorüber. Doch in meinem Krimi könnt ihr die französische Sonne noch einmal spüren.  Für alle Liebhaber von Gay Krimis: Mein charmanter Privatdetektiv Claude Bocquillon muss den Mord an seinem Ex-Freund aufklären. Er gerät mit einem alten Bekannte aneinander, der als Polizist die Ermittlungen leitet, und muss zudem mit seinem Verdacht, den er gegen seinen Lover entwickelt, kämpfen. Ein heiterer Krimi aus Frankreichs Sonnen-Ecke. Ich lade euch zu einer Leserunde ein. Unter den Teilnehmern werden 3 Bücher verlost.  P.S. Ende Oktober wird der zweite Band um meinen Helden als e-book im Bruno Gmünder Verlag erscheinen. Vielleicht der richtige Einstieg, so eine Leserunde zu Band eins.

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  • Ein spannender und actionreicher Gay - Krimi

    Mord auf Französisch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2013 um 20:12

    Inhalt:  Claude Bocquillon ist Privatermittler. Leider ein brotloser Job, deshalb kellnert er nebenher. Auch in der Liebe läuft es nicht ganz rund. Das Leben als Schwuler ist in einer Kleinstadt alles andere als einfach. Als sein ehemaliger Freund und Geliebter Pascal Melot von einem Zug überrollt wird und die Polizei den Tod als Selbstmord deklariert, ermittelt er auf eigene Faust, denn an einen Selbstmord glaubt er nicht. Bei seinen Recherchen stößt er auf Julien, in den er sich Hals über Kopf verliebt. Doch bald zeigt sich, dass hinter Pascals Tod viel mehr steckt und kurz darauf ist nicht nur Claudes Leben in Gefahr, sondern auch seine neue Liebe… Meinung:  Schlägt man das Buch auf und wirft einen ersten Blick auf den Prolog, dann kommt man nicht mehr los. Schon die ersten Zeilen lassen Gänsehaut entstehen und einen ersten Blick auf den, noch lebenden, Toten und den Mörder zu, der den Wunsch weckt so schnell wie möglich die Geheimnisse zu lüften, die diese Geschichte in sich birgt. Claude ist ein unheimlich sympatischer Ermittler, der zusammen mit seinem – teilweise sehr “sarkastischen” – Kater in einer kleinen Stadt lebt und der keinen Hehl aus seiner sexuellen Orientierung macht. Gewürzt wird die Geschichte durch die beiden Polizisten Bertine und Frederic, die ihre Abneigung gegen Schwule offen zur Schau tragen und die immer einen Schritt hinter Claude bleiben. Außerdem gibt es ganz viele Nebencharaktere, die massenhaft Geheimnisse bergen und die es einem wirklich nicht leicht machen den Schuldigen aus dieser Masse herauszusieben. Sehr schön fand ich die Bilder, die die Autorin von der Landschaft gezeichnet hat. Eine malerische Idylle, die in starkem Kontrast zu den kriminellen Machenschaften einiger der Charaktere steht. Aber der Krimi bietet nicht nur einiges für das innere Auge, sondern auch rasante Wendungen, spannende und actionreiche Ermittlungen sowie feurige Leidenschaft. Absolute Leseempfehlung für diesen Gay – Krimi mit dem sympatischen Ermittler Claude – beim zweiten Fall bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei. Fazit:  Ein actionreicher Krimi vor einer traumhaften Kulisse und mit einem sehr sympatischen Ermittler. http://theworldofbigeyes.wordpress.com

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  • Ein spannender erster Fall

    Mord auf Französisch

    melanie_reichert

    07. September 2013 um 20:07

    “Mord auf Französisch” ist Claude Bonquillons erster Kriminalfall im beschaulichen Anduze, Südfrankreich. Der Privatdetektiv Claude hat mir überaus gut gefallen. Er war sympathisch, authentisch und dabei auch noch humorvoll. Wie ich nun erst im Nachgang herausgefunden habe, handelt es sich beim Verlag Bruno Gemünder um einen Verlag der überwiegend Gay-Romane veröffentlicht. So ist auch der Protagonist homosexuell und muss sich deswegen, neben seinen Ermittlungen,  mit allerlei Liebeschaos herumschlagen. Dabei sind seine Gedankengänge klar herausgearbeitet und nachvollziehbar. Die Geschichte wird uns aus der Er-Perspektive erzählt. Da die Perspektive immer wieder zwischen dem Protagonisten und der örtlichen Polizei wechselt, trägt diese dazu bei, dass die Spannung noch weiter steigt.  Die Wechsel erfolgen in relativ schneller Abfolge, sodass nicht nur die Akteure, sondern auch die Lokalitäten sich immer wieder ablösen. Mich hat der Roman von der ersten Seite an gefesselt und deshalb habe ich  ihn in einem Rutsch zu Ende gelesen. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und gerade das Ende hat es dann noch mal in sich. Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn ich noch mehr Fälle des smarten Detektiven lesen dürfte. Auch die anderen Charaktere bzw. Nebencharaktere konnten mich überzeugen, weil sie individuell sind und doch den typischen “Krimitypen” entsprechen. So haben wir den guten und den bösen Bullen, den Liebhaber, die eifersüchtige Ehefrau, den beschützenden Bruder usw. Jeder spielt seine Rolle und doch sind ihre Motive und Absichten bis zum Ende (teilweise) nicht zu durchschauen. Ich persönlich lese sehr gerne Gay-Romane und kann diesen jedem empfehlen, der auf eine winzige Prise Erotik und spannende Emittlungen steht. 4,5 Sterne

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  • Sommer in Südfrankreich

    Mord auf Französisch

    JoJansen

    05. August 2013 um 17:26

    Sommer in Südfrankreich - ein Traum, in den ich während der vergangenen kalten Wintertage nur zu gern flüchtete. Laurent Bach beschreibt in seinem Buch auch Anduze und die Umgebung des kleinen Städtchens. Der Bambuspark "La Bambouseraie" taucht dort ebenso auf, wie die kleine Eisenbahn, die eine wichtige, aber unrühmliche Rolle in diesem Krimi spielt.  Das Buch trägt den Untertitel Bocquillons Erster Kriminalfall. Claude Bocquillon ist Privatdetektiv und er ist genauso schwul, wie das erste Mordopfer dieser Geschichte. Der Autor beschreibt die sich aus diesem "etwas anders sein" ergebenden Ängste, die Reaktionen in Claudes Umfeld, einerseits wunderbar einfühlsam und andererseits herrlich komisch, ohne ins Billige abzugleiten.  Der Kriminalfall wird spannend beschrieben, es gibt gleich mehrere Verdächtige sowie Motive unterschiedlichster Art. Und immer wieder darf der Leser den Sommer Südfrankreichs atmen ... Ich freue mich auf den zweiten und dritten und hoffentlich viele weitere Kriminalfälle, die Claude noch aufklären wird. 

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  • Der etwas andere Krimi

    Mord auf Französisch

    loewe

    13. May 2013 um 20:32

    Hm,  ein Krimi der “anderen” Art… Ein Selbstmord steht am Anfang dieses Krimis, aber handelt es sich wirklich um einen Selbstmord? Eigentlich lief in Pascal Merlot s Leben doch alles gut. Eigentlich Homosexuell hat er doch seine Liebe zu Frauen entdeckt und wollte Sandrine heiraten. Aber stimmt diese Vita so überhaupt? Claude Bocquillons, selber homosexuell und ein ehemaliger Freund des Selbstmörders glaubt nicht daran. Nun beginnt ein wahres Katz und Maus Spiel welches im Laufe der Geschichte zur Gefahr für Claude und seine Freunde wird. Der Schreibstil ist leichtgängig und ich finde die Protagonisten recht gut beschrieben. Stärken und Schwächen der einzelnen Hauptfiguren wurden ausreichend und stimmig dargestellt. Der Sommer in Südfrankreich springt beim Lesen über, man hat den Lavendelduft in der Nase  Claude kann und will seine Homosexualität nicht zum Thema in dem kleinen Städtchen machen, er hat Bedenken, dass  sein Privatdetektiv sein dann ein Ende hätte und er ohne Aufträge nur noch als Kellner arbeiten könnte. Ich gebe zu, dass ich mich bei einigen Szenen doch etwas schwer getan habe, klar bei den meisten Krimis gibt es nebenbei eine mehr oder weniger ausgebaute Lovestory. Gut und die eine oder andere Sexszene findet sich auch immer wieder, aber für mich war es doch am Anfang etwas befremdlich von Zärtlichkeiten zwischen Männern zu lesen. Darüber wird doch eher selten geschrieben. Doch wenn es, wie in diesem Roman geschehen, so ästhetisch daher kommt, spielt es sich für den Leser als ganz natürlich ein. Besonders für “Krimivielleser” zu empfehlen, da dieser Krimi doch mal ganz “anders” unterhält  Ich vergebe gute 4 Sterne

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  • Humorvoll und spannend

    Mord auf Französisch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. May 2013 um 12:32

    Der Privatdetektiv Claude Bocquillons ist homosexuell und hat bei der Polizei einen Gegenspieler, der dies nicht toleriert und den ehemaligen Kollegen drangsaliert, wo er nur kann. Genau diese Szenen beschreibt Laurent Bach gekonnt und mehrere Male musste ich aufgrund der Situationskomik lachen. Wer gut geschriebene, humorvolle und spannende Krimis ohne viel Blutvergießen und Brutalität, dafür mit einer feinen Liebesgeschichte mag, dem kann ich "Mord auf Französisch" sehr empfehlen. Ich hoffe auf weitere Fälle. Fazit: Humorvoll und spannend. Claude Bocquillon hat eindeutig Charme.

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  • Rezension zu "Mord auf Französisch" von Laurent Bach

    Mord auf Französisch

    Riannah

    13. October 2012 um 22:03

    Anduze, Südfrankreich - hier lebt der schwule Privatdetektiv Claude Bocquillon mit seinem Kater Virenque. Als Detektiv nicht wirklich gefragt, arbeitet er in einer Brasserie um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Doch dann liegt ein Toter auf den Gleisen - Pascal Melot, mit dem Claude vor mehr als zwei Jahren eine Beziehung hatte. Selbstmord, da ist sich die Polizei sicher. Pascals Mutter will das nicht akzeptieren und auch Claude mag daran nicht glauben. So beginnt er mit den Ermittlungen, die ihn schon bald in große Schwierigkeiten bringen. Mord auf Französisch ist meiner Meinung nach ein ganz besonderer Krimi - das liegt vor allem an dem sympatischen Protagonisten Claude, der nicht offen zu seinem Schwulsein stehen kann, da es in seinem Umfeld viele Vorurteile Schwulen gegenüber gibt. Traurig, aber leider sehr realistisch. Auch die anderen Figuren werden gut eingeführt und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Der Fall an sich ist schlüssig und bis zum Ende spannend. Es gibt auch einige Liebesszenen, die einfach ins Buch passen und gut beschrieben sind. Sie stehen nicht im Vordergrund der Geschichte, sind aber schon auch ganz besonders. Außerdem finde ich die Beschreibung der Umgebung sehr gelungen, man kann förmlich die Hitze spüren und sieht die Orte vor sich. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und ich hoffe sehr, dass Claude bald einen weiteren Fall lösen wird!

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  • Rezension zu "Mord auf Französisch" von Laurent Bach

    Mord auf Französisch

    kleeblatt2012

    09. October 2012 um 21:10

    Claude Bocquillon ist Privatdetektiv. Doch hält er sich mehr schlecht als recht über Wasser und muss nebenbei noch als Kellner arbeiten. Als eines Tages Pascal Melot auf grausame Weise umgebracht wird, fängt er an zu ermitteln. Denn zu Pascal verband ihn mehr als nur Freundschaft. Die Polizei geht von Selbstmord aus, doch Claude kann dies nicht glauben. Als dann noch Julien auftaucht, auch ein ehemaliger Liebhaber von Pascal, ist Claude verwirrt. Er findet Julien sehr sexy, doch hat er Zweifel, ob Julien es ehrlich meint. Erstmal herzlichen Dank an den Autor, der mir das Buch als Rezensionsexemplar überlassen hat. Ich wurde nicht enttäuscht. Der vorliegende Kriminalfall strotzt nur vor Emotionen und die kochen manchmal ganz schön über. Claude ist jung, temperamentvoll und ein absolut liebenswerter Kerl. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch. Seine offene und ehrliche Art öffnet ihm Tor und Tür, lassen ihn aber auch gleichzeitig in Fettnäpfchen treten. Eigentlich bin ich ja kein Frankreich-Fan, der Autor schafft es aber, mir dieses Land doch schmackhaft zu machen. Gerade dieses Fleckchen um Anduze muss sehr reizvoll sein. Die Geschichte lässt sich einfach so weg lesen. Zu keiner Zeit kommt Langeweile auf und man fiebert mit Claude mit, ob er es schafft, den Fall zu lösen. Auch die anderen Charaktere im Buch sind scharf gezeichnet und man muss sie einfach mögen (wenn es nicht gerade die „Bösen“ sind). Vor allem der ruppige Inspector Frederic Lambert, den ich zu Anfang mal so gar nicht leiden konnte, hat es mir letztendlich angetan. Ich hoffe, dass er im zweiten Teil wieder eine Rolle spielen wird und sich vielleicht besinnt und sein Glück bei den Hörnern packt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte mich auch in alles sehr gut hineinversetzen. Das Kopfkino hatte mächtig was zu tun. Die erotischen Szenen waren kurz gehalten, manchmal nur angedeutet, aber geschmackvoll umschrieben. Sie stehen eindeutig nicht im Vordergrund. Einziges Manko: Manchmal war die Geschichte nicht sehr gut ausgearbeitet, an manchen Stellen fehlte ein wenig mehr Erklärung. Fazit: Ein spannender Kriminalroman um einen jungen Privatdetektiv.

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  • Rezension zu "Mord auf Französisch" von Laurent Bach

    Mord auf Französisch

    FallenAngel11

    11. September 2012 um 12:27

    Mord in einem kleinem Städchen Claude Boqcquillon wohnt in dem kleinen Städtchen Anduze und führt ein Ermittlungsbüro, was mehr schlecht als gut läuft. Nebenbei kellnert er in einem kleinen Cafe. Claude ist ein gut aussehender Junger Mann bei dem die Frauen aber keine Chance haben, denn Claude ist Homosexuell. Er hält dies aber soweit Geheim, da seine Familie in dem Dorf alteingesessen ist und einen gewissen Ruf hat. Nur sein engster Bekanntenkreis weiß Bescheid. Ein kleiner Junge ist der erste Kunde seit 2 Monaten und bittet Claude darum seinen Hund zu finden, der an der Bahnstation St. Jean du Gard verloren gegangen ist. Claude nimmt den Auftrag an, denn schließlich könnte dieser kleine Junge auch mal später als Erwachsener ein neuer zufriedener Kunde sein. Claude begibt sich zum Bahnhof und fängt mit seiner Suche an. In der Hoffnung auf der Fahrtstrecke einen besseren Überblick zu haben, begibt er sich zum Lokführer nach vorne. Nach einer Biegung sieht Claude eine Leblose Person auf den Schienen liegen. Der Lokführer bremst sofort aber der Bremsweg ist so lang das sie leider die leblose Person überfahren wird und dann erst zum stehen kommen. Claude erkennt den Toten und Identifiziert ihn als Pascal Melot, einen alten Freund. Die letzten 2 Jahre haben sich die beiden nur noch sporadisch gesehen und von weiten mal zugenickt, wenn sie sich getroffen haben. Alles sieht irgendwie nach Selbstmord aus aber Claude wird misstrauisch. Wieso lag Pascal so ruhig auf den Schienen? Hat er sich vorher betrunken oder hat ihn jemand ruhig gestellt und auf die Schienen gelegt? Pascal hatte sich vor kurzen doch erst mit der Unternehmerstochter Sandrine verlobt und ist Teilhaber in der Keramikfabrik geworden. Er sucht die Gegend ab und findet ganz in der Nähe des Unglücksortes einen Picknickplatz mit einer leeren Flasche Wein und Essenresten. Während Claude da so sitzt und überlegt stupst ihn eine Hundenase an. Den Hund des Jungen hatte er auf alle Fälle gefunden wenn auch unverhofft. Die Gendarmerie findet in der Wohnung des Toten einen getippten Abschiedbrief in dem er seine Homosexualität gesteht und Sandrine nicht zumuten kann ihn zu heiraten. Für den Gendarm Bertin steht es fest das es Selbstmord war und so wird es auch in den Nachrichten veröffentlich. Claude selber ist stutzig. Was hat Pascal zu dem Angeblichen Selbstmord getrieben? Am nächsten Tag bekommt Claude Besuch von Madame Melot, die Mutter von Pascal. Auch sie glaubt nicht daran das Pascal Selbstmord begangen hat weil er Schwul ist. Claude weiß ganz sicher das Pascal bisexuell veranlagt war. Er hatte mal eine längere Beziehung zu Pascal. Madame Melot beauftragt Pascal in diesem Fall zu ermitteln und den wahren Mörder zu finden. Claude fängt an zu ermitteln und gerät dem Inspektor Frederic Lambert in die Quere. Die beiden kennen sich leider aus der Polizeischule, die Claude abgebrochen hat weil er wegen seiner Homosexualität gemobbt wurde. Zum Ärger von Lambert, ermittelt Claude weiter. Er lernt den Bankier Julien kennen und zwischen den beiden funkt es sofort. Die Ermittlungen führen Claude in immer mehr Widersprüchen und neuen Erkenntnissen. Wo liegt denn aber genau die Verbindung zu Pascals Tod? Oder hat seine neue Liebe Julien da vielleicht auch die Finger mit drin? Was hat es mit dem neuen Grundstück zu tun? Ein Projekt zur Firmenerweiterung mit dem Pascal betraut worden war. Claude bringt einiges ans Licht und fährt damit einigen Leuten ziemlich an den Karren und damit bringt Claude nicht nur sich selber in tödliche Gefahr sondern auch seine Freunde...... Meine Meinung: Mord auf Französisch von Laurent Bach, ist für mich ein Krimi erster Güte. Der Autor versteht es den Leser bis zum Schluss selber mit rätseln zu lassen. Die Wechsel der Szenen und Personen sind klar und für den Leser gut übersichtlich. Schön sind auch die Beschreibung des Ortes Anduze und der Umgebung, die aber nicht zu langatmig sind und gut reinpassen. Am Ende setze ich ein paar Links rein damit der zukünftige Leser die Gegend und vor allem diese tolle Dampflok auch bildlich vor Augen hat. Ich konnte mir die Umgebung beim lesen gut vorstellen. Claude gefällt mir als Person ausgesprochen gut, und muss sagen ich hätte ihn gerne als besten Freund. Er ist trotz seiner Homosexualität auch ein Mensch wie jeder andere mit Sehnsüchten und Träumen nach einer sicheren und stabilen Beziehung. Der Krimi ist aber nicht ganz ernst. Für kleine Lacher sorgt der Kater Virenque von Claude und der sein eigenes Gedankegut mit einbringt. Die Art wie Claude auch mit den Männern umgeht die mit seiner Homosexualität Probleme haben ist köstlich. Claude zieht sich bei Verhören der Polizei selber durch den Kakao und gibt Affären an die er gar nicht hatte. Auch ein Kollege von Claude muss dran glauben und wird mal Spaßeshalber in den Schritt gekniffen. An Sex mangelt es in diesem Buch auch nicht. Ich hoffe ich habe euch neugierig gemacht. Der Autor ist recht unbekannt, hat mich aber überzeugt und ich würde mich freuen wenn es einen weiteren Krimi mit Claude als Ermittler geben würde. So nun noch die Links: http://www.bahnbilder.de/bild/Frankreich~Dampfloks~Sonstige/599209/nach-40-minutiger-fahrt-aus-anduze-erreicht.html http://de.wikipedia.org/wiki/Anduze http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Cevennen

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