Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden

von Laurent Gounelle 
3,8 Sterne bei37 Bewertungen
Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden
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Positiv (26):
A

Interessanter Blick auf Weltanschauungen und eine schöne Erkenntnis

Kritisch (5):
Engel1974s avatar

Roman der durch die Thesen des Autoren sehr schnell ins Abseits rückt und als Sachbuch wohl besser geeignet wäre

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Inhaltsangabe zu "Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden"

"Der Mensch hat in sich etwas Göttliches, mit dem er in Kontakt kommen kann", schreibt der begeisterte Philosoph, Psychologe und Bestseller-Autor Laurent Gounelle. Er nimmt uns in seinem neuen spirituellen Roman mit auf eine faszinierende Sinnsuche, die persönliche Entfaltung und wahres Glück ermöglicht.
Alles beginnt an dem Tag als Alice, eine junge und erfolgreiche Kommunikations-Beraterin, ihren Jugendfreund Jérémie in ihrer Heimatstadt Cluny wiedertrifft. Er ist Priester geworden und sehr frustriert, weil nur sehr wenige Menschen zum Gottesdienst in die Kirche kommen. Alice verspricht, ihm zu helfen – auf ihre Art.
Als Atheistin beginnt sie, sich in verschiedene Religionen und die Welt des Glaubens und der Spiritualität zu vertiefen. In einem spannenden Prozess der Selbsterkenntnis liest sie nicht nur die Bibel, sondern beschäftigt sich mit Daoismus, Hinduismus und Buddhismus und entdeckt dabei eine universelle Wahrheit, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändert …
Der Roman stand gleich nach Erscheinen auf Platz 1 der französischen Bestsellerliste. Seine tiefe Botschaft weist auf die universelle Wahrheit hinter allen Religionen.

„Sich vom Ego zu befreien, um seinen Schatz im Inneren zu finden: Das ist das Buch des literarischen Herbstes, auf das man gewartet hat. Eine überraschende und aufwühlende Lektüre, der es gelingen wird, unser Bewusstsein wachzurütteln.“
Femininbio

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426292785
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:O.W. Barth
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    BaraFlvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Weltreligionen, alte Liebe, neues leben
    Durch die Vergangenheit in die Zukunft

    Jeremie der Pfarrer und Alice, die erfahrene Kommunikationsberaterin sind Freunde aus Kindheitstagen.
    Bei einem Besuch bei ihrem Vater erfährt Alice, dass Jeremie mit seiner Tätigkeit hadert und sie entschließt sich ihm zu helfen.
    Jeremie nimmt die Unterstützung und die Anregungen von Alice an und setzt ihre Ideen auch um. Damit Alice ihm aber helfen kann muss sie sich mit der Bibel auseinander setzen. Auf Grund dessen forscht sie nicht nur in der Bibel, sondern beschäftigt sich auch mit den Daoismus, fernöstlichen Religionen und der Entstehung der Welt.
    Schlussendlich bekommt Jeremie die Kirche wieder voll, wird aber vom Bischof zwangsversetzt, da niemand Verständnis für seine neuen Methoden hat.

    Von mir gibt es diesmal nur drei Sterne.
    Der erste Teil des Buches hat mir sehr gut gefallen, er war flüssig zu lesen und die Handlungsstränge waren gut zu verfolgen, es ging um Jeremie und Alice, um Alice und ihren Mann und ihren Sohn, um Jermie und die Probleme in der Kirche und um Alice und ihre Arbeit.
    Der mittlere Teil hat sich für mich sehr schleppend angefühlt. Dabei wurde meiner Meinung nach zuviel auf die verschiedenen fernöstlichen Weisheiten eingegangen und die eigentliche Geschichte in den Hintergrund gerückt. Der dritte Teil war dann wiederum bedeutend besser.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die sich mit den Weltreligionen auseinandersetzen und eine leichte Lektüre dazu möchte. Als Urlaubsroman zum Beispiel würde ich es nicht weiterempfehlen.

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    AntjeDomenics avatar
    AntjeDomenicvor 10 Monaten
    Berührend und echt ...



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    "Und Du wirst den verborgenen Schatz in dir finden"
    Laurent Gounelle


    Verlag: O. W. Barth
    Seitenzahl: 320
    ISBN: 978-3-426-29278-5
    Erstausgabe: 2. Oktober 2017Preis: 19,99 Euro




    Klappentext:
    "Der Mensch hat in sich etwas Göttliches, mit dem er in Kontakt kommen kann", schreibt der begeister
    te Philosoph, Psychologe und Bestseller-Autor Laurent Gounelle. Er nimmt uns in seinem neuen spirituellen Roman mit auf eine faszinierende Sinnsuche, die persönliche Entfaltung und wahres Glück ermöglicht.
    Alles beginnt an dem Tag als Alice, eine junge und erfolgreiche Kommunikations-Beraterin, ihren Jugendfreund Jérémie in ihrer Heimatstadt Cluny wiedertrifft. Er ist Priester geworden und sehr frustriert, weil nur sehr wenige Menschen zum Gottesdienst in die Kirche kommen. Alice verspricht, ihm zu helfen – auf ihre Art.
    Als Atheistin beginnt sie, sich in verschiedene Religionen und die Welt des Glaubens und der Spiritualität zu vertiefen. In einem spannenden Prozess der Selbsterkenntnis liest sie nicht nur die Bibel, sondern beschäftigt sich mit Daoismus, Hinduismus und Buddhismus und entdeckt dabei eine universelle Wahrheit, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändert …
    Der Roman stand gleich nach Erscheinen auf Platz 1 der französischen Bestsellerliste. Seine tiefe Botschaft weist auf die universelle Wahrheit hinter allen Religionen.


    Gestaltung des Buches:
    Die Farbe des Buches ist einfach auffallend und es sticht hervor. Auch die Gestaltung ansich ist total schön und die Farben sind das erste, was man sieht. Für mich auch ein bisschen "geheimnisvoll".


    Meine Meinung:
    Dieses Buch ist ein Buch, welches ich so noch nie gelesen habe und auch selbst wäre ich nie auf die Suche danach gegangen. Ein Sachbuch verpackt in einem Roman.
    Zudem hat es mir wirklich gut gefallen, ich hatte keine Ansprüche oder Vorstellungen. Ich bin völlig frei ans Lesen gegangen. Der Schreibstil ist außergewöhnlich.
    Viel Geschichte gut verpackt. Der Autor hat wirklich eine feine Ader für das Schreiben.

    Meine Bewertung:
    4 von 5*


    Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst. Ich habe kein Geld dafür erhalten


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    T
    Tariaswenvor einem Jahr
    Spirituell-religiöser Roman der lange nachwirkt

    Laurent Gounelle, einer der mitgelesenen Autoren Frankreichs, nimmt den Leser in diesem Roman auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und der universellen Wahrheit mit.
    Jérémie, Priester in einem kleinen Dorf und Freund aus Kindertagen von Alice, ist mit seinem Beruf unzufrieden und wird immer unglücklicher. Seine Gottesdienste werden schlecht besucht und beichten wollen die wenigsten seiner Gemeindemitglieder. Alice, selbst Atheistin, ist in der Stadt eine erfolgreiche Kommunikationsberaterin in einer großen Firma. Sie kehrt aber in ihr Heimatdorf zurück, als sie erfährt, wie schlecht es Jérémie geht. Sie verspricht ihm, die Zahl der Gottesdienstbesucher zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen. Dazu liest sie zunächst die Bibel, beschäftigt sich, mit dem Daoismus, Hinduismus und Buddhismus, spricht mit Wissenschaftlern und taucht dabei immer weiter in die Welt der Spiritualität ein. Ihr Leben und Handeln ändert sich im Lauf des Buches stark, als sie sich über die spirituelle Wahrheit immer klarer wird. Sie bemerkt, dass sie verschiedenen Religionen sich gar nicht so stark unterscheiden und im Kern sie gleichen Aussagen transportieren.
    Gounelle, der Soziologie und Philosophie studierte, schaffte es eine sehr religiös-spirituelle Abhandlung in einem Roman zu verpacken. Es gibt viele Stellen, in denen der Romancharakter des Buches etwas in den Hintergrund tritt und das Philosophische sehr genau beleuchtet wird. Wer also einen lockeren Roman sucht, ist hier nicht gut bedient. Wer jedoch einen Roman über Religion, Spiritualität und der Sinnsuche will, wird dieses Buch sehr zu schätzen wissen.

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    N
    Nela77vor einem Jahr
    Nicht eindeutig

    Atheistin und Unternehmensberaterin trifft auf einen erfolglosen Priester und übernimmt das Marketing für die Kirche. So könnte man das Buch auch zusammenfassen. Dass dieses Aufeinandertreffen an den Beiden, die sich schon aus Kindertagen kennen, nicht ohne Spuren vorübergeht ist klar. Die Kirche bekommt ein völlig neues, moderneres Gesicht, Alice macht sich im Gegenzug Gedanken über das Leben und erlebt eine unbekannte Spiritualität. 

    Gounelle möchte uns mit diesem Buch die Spiritualität näherbringen, die in unserem Leben oft fehlt. So erklärt er es in einem kurzen Film zum Buch. Von diesem Standpunkt aus hätte er auch ein Sachbuch schreiben können, wobei das vermutlich weniger Leser gefunden hätte. Der Roman greift sehr komplexe Themen auf, es werden verschiedene Lehren untersucht bzw. es wird auf sie eingegangen, wobei keine Lösung in dem Sinn geboten wird. Vielmehr regt das Buch dazu an, selbst über das Thema nachzudenken, einen eigenen Weg zu finden. Dass die Kombination von Roman und sachlichen Inhalten gelingen kann, hat das Kinder-/Jugendbuch „Sofies Welt“ gezeigt. Ganz so gelungen ist es für mich bei Gounelles Buch nicht. Totzdem liefert es viel Stoff zum Nachdenken, ist lesenswert und es lohnt sich, dem Buch eine Chance zu geben. 

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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Roman der durch die Thesen des Autoren sehr schnell ins Abseits rückt und als Sachbuch wohl besser geeignet wäre
    Erwartungen nicht erfüllt

    In seinem Roman „Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden“ nimmt der Bestsellerautor Laurent Gonnelle seine Leser mit auf eine „Sinnsuchen und die Suche nach der persönlichen Entfaltung“.

    Um was geht es?

    Jeré ist Priester und mit seinem Amt unzufrieden, immer weniger Menschen kommen zum Gottesdienst und bleiben auch sonst der Kirche fern. Als er dann Alice, seine Jugendfreundin trifft klag er ihr sein Leid. Die erfolgreiche Kommunikationsberaterin verspricht ihm zu helfen. Dabei begibt sie sich auf die Suche nach der universellen Wahrheit und beginnt in die Welt der Spiritualität einzutauchen. Liest die Bibel, beschäftigt sich mit Daoismus, Hinduismus und Buddhismus...

    Meinung:

    Cover:

    Das Cover ist sehr ansprechend und schön gestaltet, lässt aber eher ein Sachbuch, als einen Roman vermuten.

    Erwartungen:

    Der Autor hat hier versucht ein religiöses und schwieriges Thema in einen Roman zu verpacken. Bei einem Roman allerdings erwartet man ein flüssiges Lesen, man erwartet Charaktere, die begeistern und in die man sich hineinversetzten kann. Was man allerdings nicht erwartet ist mit philosophischen Abhandlungen, wie es hier der Fall ist „bombardiert“ zu werden.

    Handlung, Inhalt, Protagonisten:

    Der Autor versucht in seinem Roman u.a. die Frage zu klären was passiert, wenn Religion auf Marketing trifft und geht der Frage nach der universellen Wahrheit nach. Dazu bedient er sich sehr vieler philosophischer, aber auch religiöser Ansätze. All dies lässt den eigentlichen Roman schnell in den Hintergrund rücken und ihn uninteressant werden. Die beiden Protagonisten rücken so sehr ins Abseits, das es hier besser gewesen wäre, der Autor hätte seine Ausführungen in einem Sachbuch, statt in einem Roman verpackt.

    Was mich am meisten gestört hat, ist die klischeehafte Herangehensweise des Autoren und des es für ihn kein Links und Rechts, sondern nur eine Wahrheit gibt. Sympathisch lässt es ihn bei mir als Leser so nicht werden.

    Fazit: der Autor wartet hier mit jeder Menge philosophischer und religiöser Aspekte auf, die in einem Sachbuch besser aufgehoben wären

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    Jennifer081991s avatar
    Jennifer081991vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Religöse Botschaften in französischem Flair - konnte mich leider nicht restlos überzeugen
    Der verborgene Schatz in dir

    Marketing und Glauben

    Für die PR-Agentin Alice läuft alles prächtig. Sie ist in ihrem Beruf erfolgreich, nur privat harpert es ein wenig. Ihr Jugendfreund dagegen fühlt sich mit seiner Berufung zum Priester längst nicht so zufrieden. In Erinnerung an ihre jugendlichen Gefühle macht Alice aus ihm ihr neues Projekt: Kann sie ihn soweit vermarkten, dass sich seine Kirche füllt? Und was macht es mir ihr, sich so intensiv mit Religion auseinanderzusetzen?

    Alice selbst glaubt nicht an Religion und ebensowenig an den Sinn von Religion. Sie steht allem, was religiös ist, ablehnend gegenüber und scherzt meist eher abfällig über die Worte Jesu, über Kirchentraditionen oder die Gläubigen. Um ihren Freund besser verstehen zu können, beschäftigt sie sich jedoch intensiv mit der Bibel und weiteren religiösen Schriften. Je tiefer sie in die religiösen Lehren einsteigt, desto stärker erkennt sie die tieferliegenden Wahrheiten.


    Der verborgene Schatz in dir

    Was mich an diesem Buch am meisten interessierte, als ich die Leseprobe las, war die Verknüpfung zwischen Marketing und Religion. Alice, die Marketingexpertin, versucht anfangs nicht Religion zu verstehen, sondern sie nur aufgepeppt den Gläubigen zu „verkaufen“. Dabei geht sie äußerst ungeschickt vor, da sie immer wieder durch ihr Unwissen über beispielsweise kirchliche Traditionen auffällt. Zudem ist sie anfangs sehr arrogant und überheblich. Das machte sie mir sehr unsympathisch.

    Der interessante Dreh setzt eigentlich erst ein, als sie beginnt ihr eigenes Leben und Handeln mit den religiösen Lehren zu vergleichen und sich auf Experimente einlässt. Allerdings konnte mich das Buch zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr fesseln. Mich ermüdete das hin und her in Alice‘ Innenleben einfach zu sehr. Ihre Belustigung über die Religion, ebenso wie ihr Unwissen und ihre Falschauslegung der Worte. Alice ist als Figur einfach nicht einheitlich gemacht, einerseits sehr von sich selbst überzeugt, versucht sie sich auf die christliche Lehre einzulassen, wobei ihr Hochmut jedoch immer wieder durchscheint. Das machte mir ihre plötzliche Entwicklung einfach zu unglaubwürdig. Am schönsten fand ich das französische Flair, dass der Roman wunderbar vermittelt. Die Beschreibungen der Städte ebenso wie der Menschen und des Lebensgefühls sind einfach sehr schön gemacht – ohne das ich konkret benennen könnte, wie sich der französische Stil von anderen unterscheidet. Dennoch merkt man auch in der deutschen Übersetzung dieses gewisse Etwas.



    Was mir dagegen zunehmend unangenehm war, waren die Vergleiche zwischen der Bibel und weiteren religiösen Schriften. Ich bin selbst katholisch und kannte viele der zitierten Bibelstellen. Auch die geschichtlichen Hintergründe, die von Alice ‚entdeckt‘ werden, waren mir in Teilen bekannt. Dennoch fand ich es merkwürdig, wie der Roman dadurch quasi ‚kippte‘: Ging es vorher noch um Alice‘ persönliche Entwicklung, fühlte ich mich auf einmal ein wenig in ein Dan Brown’sches Verschwörungsszenario versetzt, ohne das der Spannungsverlauf diese Entwicklung gut gespiegelt hätte. Die Vergleiche der christlichen Lehre und dem Daoismus, die ermüdend oft wiederholt wurden, taten dann ihr übriges, dass mein Interesse immer stärker abnahm. Zudem irritierten mich auch die Perspektivbrüche, in denen einerseits aus Alice Perspektive erzählt wird, sie jedoch gleichzeitig die Gefühle ihres Gegenübers kennt.

    Fazit: Der Titel ist sehr gut gewählt und wer religiöse Botschaften mag, wird sicher seine Freude an diesem Roman haben. Ansonsten mochte ich den Grundgedanken der Geschichte, fühlte mich aber leider nicht ganz abgeholt. Dennoch ein interessanter Roman für zwischendurch, der nebenbei auch noch ein wenig nachdenklich stimmt.

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    anna-lee21vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessanter Blick auf Weltanschauungen und eine schöne Erkenntnis
    Neue Sichtweisen

    Atheistin Alice vertieft sich in verschiedene Religionen und die Welt der Spiritualität und des Glaubens, um ihrem Jugendfreund Jérémy zu helfen, der Priester ist und frustriert, da sein Gottesdienst nicht gut besucht ist. Philosoph und Psychologe Laurent Gounelle nimmt den Leser mit zu einer Sinnsuche auf dem Weg zu persönlicher Entfaltung und Glück. Am Ende steht eine bewegende und tiefe Botschaft, die als „universelle Wahrheit“ hinter allem liegt.

    Spiritualität hat manchmal einen etwas verschrobenen Beigeschmack, als ob sie nicht von dieser Welt sei. So war auch ich zunächst etwas skeptisch, als ich den Klappentext des Buches las. Beim Lesen hat mich Gounelle dann sehr schnell und immer mehr gefangen genommen in seine Welt. Locker und leicht geschrieben, mit vielen Aha-Erlebnissen und Denkanstößen habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen.

    Einen kleinen Minuspunkt verleihe ich der Rahmenhandlung. Das eigentliche Thema des Buches, die Sinnsuche und die Erkenntnisse, nehmen einen großen Teil ein, wirken aber wie ein Bruch in der eigentlichen Handlung. Am Ende hat man das Gefühl, der Autor versucht gezwungenermaßen wieder zur Handlung zurückzukehren, nachdem er sein eigentliches Ansinnen abgehakt hat, um die Geschichte wieder aufzugreifen und zu einem Ende zu bringen.

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    Thalavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht ganz einfach zu lesen aufgrund der vielen Bibelzitate und Aufschlüsselung dieser, aber ein ziemlich interessantes Thema!
    Interessante Annäherung an das Christentum

    Dies ist eins der Bücher, die ich aufgrund des langen Titels in einer Buchhandlung wohl eher nicht in die Hand genommen hätte. Was mich dann aber doch dazu bewegt hat, das Buch zu lesen, war der interessante Klappentext. 
    Mit der Protagonistin Alice, der dynamischen Pariser Karrierefrau, habe ich mich schnell angefreundet. Sie will ihren alten Jugendfreund Jeremie, der als Priester arbeitet, helfen, seine Kirche voll zu bekommen. Doch wie betreibt man als Atheistin Werbung für die Kirche? Alice beschließt, die Bibel zu lesen und sucht nach Zusammenhängen zu anderen Weltreligionen. Dabei konsultiert sie unterschiedliche Experten. Da ich selbst keinen Bezug zur Kirche habe, finde ich Alices Herangehensweise sehr interessant. 
    Das Buch war teilweise nicht ganz einfach zu lesen, da man sich sehr konzentrieren musste, um die einzelnen Weltanschauungen zu verstehen. Es ist kein Buch, dass man einfach zur Berieselung nach einem schweren Arbeitstag lesen kann. 
    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, daher gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung! 

           

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    LeseratteAnna1986vor einem Jahr
    verborgener Schatz

    Das Buch ist aufgrund der viele Bibelzitate und philosophischen Diskussionen keine leichte Kost und lässt sich nur schwer nebenbei lesen. Pater Jeremie zweifelt an seiner Rolle als Pfarrer, da so wenig Gläubige in seine Kirche kommen. Als seine beruflich erfolgreiche Jugendfreundin Alice dies erfährt, beschließt sie, ihm zu helfen. Sie vertieft sich zunächst in die Bibel und hilft Jeremie mehr Gläubige zur Beichte zu locken. Danach vertieft sie sich in weiteren Religionen...
    Dieses Buch bietet neben der literarischen Unterhaltung auch einen Wissensgewinn und spirituelle Momente. Auf jeden Fall ist es für jeden zu empfehlen!

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    Janine2610s avatar
    Janine2610vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vom Buchtitel bin ich kein großer Fan, aber der Inhalt ist großartig!!
    Die wahre Bedeutung von Jesus' Worten

    Der Klappentext:

    DIE ENTDECKUNG DER UNIVERSELLEN WEISHEIT HINTER ALLEN RELIGIONEN

    Alice arbeitet erfolgreich als Unternehmensberaterin, vor allem im Bereich Kommunikation. An den Wochenenden besucht sie mit ihrer Familie öfter ihren Vater in Cluny und trifft dort eines Tages auf Jérémie, ihren langjährigen Jugendfreund, der inzwischen Priester des kleinen Städtchens geworden ist. Jérémie ist unglücklich darüber, dass nur so wenige Menschen in seine Kirche kommen. Da er Alice in einer schwierigen Zeit unterstützt hat, bietet sie an, ihm jetzt mit ihren Marketingstrategien zu helfen.
    Als Atheistin beginnt Alice in der Bibel zu lesen und beschäftigt sich auch mit anderen Religionen. Sie überredet Jérémie zu einem Seminar für Persönlichkeitsentwicklung, weil sie findet, dass er dringend an seiner Ausstrahlung und seinem Auftreten arbeiten muss.
    Durch ihre innovativen Ideen entstehen nicht nur lange Schlangen vor dem Beichtstuhl, Alice lässt auch mehr und mehr den Kern eines spirituellen Lebens in der Kirche wieder lebendig werden. Ihre eigene Erkenntnissuche führt sie tief hinein in das Mysterium des Lebens und zu einer universellen Weisheit, die jeder Mensch in sich entdecken kann.

    Meine Meinung:

    Zugegeben, der etwas mystisch wirkende Buchtitel ruft bei manchen Lesern vielleicht Unverständnis hervor, aber vor allem ist er in erster Linie eines: auffällig!  In mir hat er jedenfalls gleich Neugier geweckt.

    Wie man aus der Buchbeschreibung bereits weiß, geht es hier um Alice, die ihrem Jugendfreund Jérémie unbedingt unter die Arme greifen möchte, denn der ist Priester und mit sich selbst höchst unzufrieden. Und genau da liegt auch das Problem: ein unglücklicher und unzufriedener Geistlicher wird nicht gerade erfolgreich sein, was das Messeabhalten und die Neugewinnung von gläubigen Messteilnehmern betrifft. Und hier kommt Alice ins Spiel ...

    ~ »Ich gehöre keiner Kirche an, Alice, ich gehöre zu Gott. Nur das Ego bringt uns dazu, dass wir uns Katholiken, Buddhisten oder Moslems nennen. Das Ego strebt nach Zugehörigkeit zu einem Lager, damit es sich von den anderen unterscheiden und Gräben schaffen kann. Jedes ernsthafte spirituelle Streben hat dagegen zum Ziel, sich von Zugehörigkeiten und den Identifikationen des Ego zu lösen und sich mit den anderen zu vereinen, mit dem Universum, mit Gott.« ~
    (S. 281)

    Mir persönlich haben die ersten Seiten noch nicht so gut gefallen, aber das lag nicht an den Protagonisten, denn Alice war mir ganz und gar nicht unsympathisch - im Gegenteil: sie wirkte auf mich von Anfang an wie eine äußerst reflektierte, liebevolle und offene Person. Ganz schnell habe ich sie und Jérémie liebgewonnen. Es gab auf den ersten Seiten ein paar beobachtete Situationen, in denen "Weisheiten" ausgedrückt wurden und die für mich einfach nicht so gut verpackt bzw. zu gut gemeint waren. Denn wer geht denn durch die Welt und hat andauernd Gedanken wie beispielsweise die von Jérémie: »Auch bei Wolff, dem ausgezeichneten Optiker, drängten sich zahlreiche Kunden, zweifelsohne auf der Suche nach einer besseren Sicht. Aber würden sie danach auch in ihrem Leben klarer sehen?« - Derartiges kam auf den ersten Seiten regelmäßig vor und fand ich vorerst irgendwie noch belächelnswert.

    Im weiteren Verlauf beschäftigt sich Alice durch ihren Wunsch, Jérémie helfen zu wollen, sehr intensiv mit der Bibel und den Lehren Jesu. Und da fand ich ihr enormes Engagement als Atheistin ziemlich bemerkenswert. Ihre Offenheit in der Hinsicht ist alles andere als gewöhnlich. Denn Religion und der persönliche Glaube ist bei vielen Menschen in der Regel ein brisantes Thema, das die Meinungen spaltet. Man muss es Alice wirklich hoch anrechnen, dass sie mit so viel, fast schon naiver, Geduld an ihr Projekt herangeht.
    Was macht sie also? - Beispielsweise vergleicht sie die Worte Jesu mit denen von Laotse (der allerdings ungefähr 600 vor Christus gelebt hat) und anderen bedeutenden Philosophen und Lehrmeistern und stellt gravierende Ähnlichkeiten fest. Diese Entdeckungen lassen Alice nur noch neugieriger werden und sie vermutet deswegen, ganz zurecht, dass es so etwas wie eine universelle Wahrheit geben muss. Und dieser möchte sie weiterhin nachgehen.

    ~ Ego nennt man die Vorstellung, die man von sich selbst hat, dieses mentale Gebilde um einen Begriff, den man von sich selbst hat. Eine falsche Identität, die in gewisser Weise unsere wahre Natur verdeckt. Das Ego ist wie ein Teil von uns, das die Oberhand übernimmt, sich an unserer Stelle ausdrückt, für uns sieht und hört, und vor allen Dingen in uns immer mehr Raum für sich beansprucht. ~
    (S. 154/155)

    Was dann passiert, fand ich hochinteressant und irgendwie wunderschön zu lesen. Alice hat sich in dieser Geschichte wirklich zu einer Lieblingsprotagonistin für mich gemausert. Ihr Verhalten und ihr Mut sollte vorbildhaft sein, für jeden von uns. Sie bringt sich nämlich zum Beispiel ganz bewusst in schwierige und unangenehme Situationen, die in ihr große Scham hervorrufen. Zuerst klingt das eigentlich absolut irrsinnig, aber was sie dadurch erfahren und verstanden hat, hat sie wachsen lassen und genau deshalb war es die Überwindung ihrer Angst und Scham wert.

    Alice wird also zur leidenschaftlichen Übersetzerin der Bibel und sie tut es auf eine so leicht verständliche Weise, das fand ich sehr angenehm. Für sehr rational denkende Menschen wirken ihre Übersetzungen vielleicht verwirrend oder unverständlich, aber für all jene, die den Zugang zur eigenen Intuition noch finden, dürften ihre Erklärungen und Entdeckungen zu verstehen sein.

    Ich fand Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden wirklich lesenswert. Dieser Roman spricht nämlich ganz stark die spirituelle Seite eines Menschen an und bietet ganz viele gedankenanregende Zeilen. Auch das Ego, das in der Geschichte häufig thematisiert wird und das bekanntlich oft die Hosen an hat, sieht man nach dieser Lektüre mit anderen Augen, da man erfährt, wie man daran arbeiten kann. Für mich also eine durch und durch wertvolle Geschichte, die irgendwie auch eine Ratgeber-Funktion hat und deshalb das persönliche Wachstum vorantreiben kann. Absolute Empfehlung!

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