Nach der Apokalypse

von Laurent Queyssi und Juzhen
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Nach der Apokalypse
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... eine altbekannte Geschichte, die mit einigen frischen Ideen deutlich aufgepeppt wurde.

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Inhaltsangabe zu "Nach der Apokalypse"

Fast hundert Jahre nach der nahezu vollständigen Auslöschung der Menschheit hausen die wenigen Verbliebenen in den Ruinen der einstigen Städte wie Höhlenbewohner und fristen ein Dasein auf Neanderthalerniveau, ständig bedroht von urzeitlichen Ungetümen und feindseligen Horden. Auch Gialas Sippe wird von solchen räuberischen Nomaden überfallen, sie selber verschleppt. Doch gelingt es ihr, einen Moment der Verwirrung während eines Echsenangriffs auszunutzen und zu entkommen – nur um festzustellen, dass sie allein auf weiter Flur hilflos und verloren ist. Ihre Rettung wird sein, sich einer bunt zusammengewürftelten Gruppe von Mutanten anzuschließen, und über diese erfährt sie eher zufällig auch die Ursache der Katastrophe, die die Apokalypse einst ausgelöst hat. Ein imposantes Endzeitszenario mit beeindruckend klaustrophobischen Stadtlandschaften. Und der tröstlichen Botschaft, dass es immer noch eine Hoffnung auf Zukunft gibt, solange ein Funken Menschlichkeit überlebt hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783962190279
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Splitter-Verlag
Erscheinungsdatum:20.03.2018

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    Elmar Hubers avatar
    Elmar Hubervor einem Monat
    Kurzmeinung: ... eine altbekannte Geschichte, die mit einigen frischen Ideen deutlich aufgepeppt wurde.
    Nach der Apokalypse

    STORY
    Fast 100 Jahre nach der Apokalypse haben sich die Nachkommen der Überlebenden - ähnlich Steinzeitmenschen - in einzelnen kleinen Stämmen zusammen getan. Eines Nachts wird der Stamm von Giala von brutalen Sklavenhändlern überfallen, die die Männer töten und die Frauen mitnehmen. Lediglich die Kinder können noch in den Trümmern eines Gebäudes in Sicherheit gebracht werden, sind dort aber einer tödlichen Gefahr ausgesetzt. Der Angriff einer riesenhaften Echse ermöglicht Giala die Flucht, doch hat sie keine Ahnung, wie sie zu den Kindern zurück kommen soll. Auf ihrem Weg trifft sie auf eine Gruppe Mutanten, die ihr helfen wollen, den Ort wieder zu finden. Doch dazu benötigen sie die Hilfe des Hexers, der im höchsten Turm der Stadt wohnt.

     

    MEINUNG
    Unter dem SF-Gewand bietet NACH DER APOKALYPSE eine nahezu klassische Fantasy-Geschichte mit allen Genre-Elementen, die man erwartet. Giala ist auf einer Queste, um ihren Stamm zu retten und gerät an einen bunten Haufen Mitstreiter mit verschiedenen Fähigkeiten. Gemeinsam müssen sie sich auf ihrem Weg noch einiger „Monster“ erwehren.

    Das mittelalterliche Setting wurde mit der Verlegung in eine postapokalyptische Ära gegen die Endzeit-Ruinen einer Großstadt getauscht, was der Story schon mal optisch einigen Pfiff verleiht. In der Kleidung, den Frisuren und den Waffen der Figuren finden sich allerdings immer noch eindeutige Fantasy-Elemente.

    Die Story beginnt dramatisch und blutig, doch schleicht sich, nachdem Giala einigermaßen sicher ist, ein liebenswert-skurriler Humor in die Story, der vorwiegend daraus resultiert, dass Autor Laurent Queyssi die Erwartungshaltung des Lesers immer wieder auf launige Art zu „enttäuschen“ weiß. Queyssi ist sich also bewusst, dass er hier eine bekannte Geschichte erzählt und frischt diese auf, indem er mit den Klischees spielt damit ein ums andere Mal in neue Bahnen lenkt.

    Doch nicht nur das. Nach dem Happy End hat Autor Queyssi noch eine Überraschung auf Lager, denn es gibt noch eine Vorgeschichte zur Apokalypse, in der einige der Protagonisten eine nicht unwesentliche Rolle spielen und die der Story noch eine zusätzlichem sehr viel größere Ebene verleiht.

    Die Zeichnungen von Juzhen sorgen im Zusammenspiel mit der plastischen Kolorierung für eine positiv eigenwillige Optik, die schon auf dem Cover erkennbar ist. In der Mimik und Gestik der Figuren sind einige Manga-Anleihen erkennbar.

     

    FAZIT
    Insgesamt bietet NACH DER APOKALYPSE also eine altbekannte Geschichte, die mit einigen frischen Ideen deutlich aufgepeppt wurde.

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