Die schwarze Zauberin

von Laurie Forest 
4,4 Sterne bei87 Bewertungen
Die schwarze Zauberin
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Positiv (76):
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Eine komplexe Story voller Magie.

Kritisch (3):
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Irgendwie hat mich das Buch leider enttäuscht, weil es für meinen Geschmack einfach viel zu wenig Handlung hatte. :/ Schade

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Inhaltsangabe zu "Die schwarze Zauberin"

Die 17-jährige Gardnerierin Elloren ist die Enkelin der schwarzen Zauberin, der letzten großen Hexe ihres Volkes. Obwohl sie ihr sehr ähnlich sieht, spürt sie keine magischen Kräfte in sich. Ein Traum wird wahr, als sie dennoch auf die berühmte magische Universität gehen und das Handwerk der Apothekerin erlernen darf. Doch dort lernen auch Elben, gestaltwandelnde Lykaner und geflügelte Icarale – die Erzfeinde der Gardnerier. Und als das Böse aufzieht, bleibt Elloren keine andere Wahl, als ausgerechnet denjenigen zu vertrauen, die sie für die schlimmsten Verräter gehalten hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959671699
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:05.03.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Eine komplexe Story voller Magie.
    Die schwarze Zauberin

    Elloren ist 17 Jahre alt und die Enkelin einer großen Hexe, die dabei starb, als sie ihrem Volk Reichtum und Frieden verschaffte. Sie war die letzte Hexe. Elloren sieht ihr ähnlich, besitzt aber keine Magie und wuchs abgeschieden auf dem Dorf mit ihren Brüdern bei ihrem Onkel auf. Ihre Tante nimmt sie mit in die Stadt, um sie nun in die Gesellschaft einzuführen, was ihrem Onkel gar nicht behagt. Doch Elloren freut sich, endlich das Apothekerhandwerk studieren zu dürfen. Doch sind unter den Schülern auch andere Völker. Und warum begegnen sie ihr alle mit so viel Hass?
    Langsam wird man in die Geschichte voller Magie hineingeführt und lernt all die magischen Gestalten, wie Elben, Celten, Drachen, Feas und wie sie alle heißen, kennen. Ebenso wie Elloren, denn mit ihr zusammen begegnen wir einem nach dem anderen. Etlichen Herausforderungen steht sie gegenüber, und es ist jederzeit spannend, ihr zu folgen. Elloren erzählt die Geschichte im Präsens, was richtig fesselnd ist. Es liest sich gut, ist eindeutig und bringt aktuelle Themen auf den Tisch. Fremde Kulturen. Und Elloren muss sich ihnen stellen, denn sie stößt auf Ablehnung. Ihre Gedanken und Emotionen werden wunderbar dargestellt. Man kann sich gut hineinversetzen, und sie macht auch eine großartige Entwicklung durch.

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    SabrinaSchs avatar
    SabrinaSchvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Charaktere sind gut gestaltet, aber auf ihnen liegt zu sehr der Fokus - darunter leidet die Spannung. Das Buch ist eher ein Einstieg.
    Gute Charaktergestaltung auf Kosten der Spannung

    Der Inhalt:
    Als Enkelin der letzten schwarzen Hexe liegen auf Elloren eine Menge Hoffnungen, dass sie in deren Fußstapfen treten wird. Gleichzeitig fürchten sich viele davor, wie sie erkennen muss, als ihr Onkel sie auf die Universität schickt. Viele Völker hassen nämlich Ellorens Großmutter für das, was sie getan hat.
    Völlig überfordert von der Ablehnung ihrer Mitstudenten, fällt es Elloren schwer, sich zurechtzufinden. Vor allem, da sie überhauupt keine magischen Fähigkeiten besitzt. Nur wieso wurde sie dann von Icaralen angegriffen, die in ihr die nächste schwarze Hexe sehen?
    Ist wirklich alles so, wie es scheint?

    Die Geschichte:
    High Fantasy ist ja nicht gerade mein Lieblingssubgenre der Fantasy. Weder im Erwachsenen- noch im Jugendbuchbereich. Tatsächlich ist das Buch auch ziemlich lang und es kommen immer wieder neue Aspekte hinzu. Und neue Figuren. Von diesen lebt die Geschichte auch, meiner Meinung nach. Denn im Grunde passiert noch nicht sehr viel. Es geht um Bindungen, ein wenig um die Ausbildung, recht viel um politische Hintergründe, aber ein wirkliches Vorwärtskommen fehlt.
    Schade, da so viel Potenzial da ist. Dieses wird vermutlich erst im nächsten Band der Reihe ausgeschöpft werden, auf den das Ende auf jeden Fall neugierig macht.

    Die Charaktere:
    Zu viele. Nicht für das High-Fantasy-Genre, aber für meinen Geschmack. Es kommen immer neue dazu, jeder braucht erst mal eine Geschichte und eine Entwicklung, worunter die gesamte Handlung leidet.
    Abgesehen davon sind die Charaktere jedoch vielfältig und auch lebendig gestaltet. Keine ist mir besonders negativ aufgefallen, keine allerdings auch besonders positiv. Nicht mal Elloren, obwohl aus ihrer Perspektive das Ganze geschildert wird.

    Der Schreibstil:
    Verwunderlich ist es, dass eine High-Fantasy-Geschichte aus der Perspektive einer Person erzählt wird. Vermutlich, um sich dem Jugendbuchgenre besser anzupassen. Allerdings dauert es so umso länger, bis man alle Figuren ausreichend kennenlernt. Darum ist das vielleicht nicht die beste Entscheidung gewesen.
    Ansonsten ist der Schreibstil gut zu lesen, nicht zu kurz, nicht zu ausufernd.

    Mein Fazit:
    Die Geschichte ist weder besonders positiv noch besonders negativ in meinem Gedächtnis haften geblieben. Insgesamt wirkt sie wie eine Einführung, wie eine Vorbereitung auf die großen Ereignisse, die noch folgen werden. Dafür finde ich das Buch etwas zu lang.
    Andererseits sind die Figuren und ihre Entwicklungen gut gestaltet, wovon es quasi lebt. Da das Ende zusätzlich neugierig macht und an einer sehr geschickten Stelle abbricht, vergebe ich einen zusätzlichen Bücherstapel.

    Sabrina S. Says: 4 von 5 Büchern

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle komplexe Welt, überzeugende Charaktere und eine interessante Geschichte - gefiel mir sehr!
    Komplexe Welt, tiefgründige Charaktere und eine interessante Geschichte

    "Die schwarze Zauberin" hat mich zu allererst durch das wunderschöne Cover auf sich aufmerksam gemacht - ich liebe es! Auch die Geschichte klang ganz nach meinem Geschmack, eine Welt mit verschiedenen Völkern, Magie und einer Bedrohung.. Es versprach eine spannende und interessante Geschichte zu werden, die ich definitiv in meinem Regal haben und lesen will.

    Als ich dann einige sehr positive Meinungen zum Buch gehört bzw gelesen habe, konnte ich nicht länger warten und habe direkt danach gegriffen, als ich die letzten Seiten im aktuellen Buch beendet hatte. In meiner Planung wäre es eigentlich erst später dran gekommen, aber ich war zu neugierig auf Ellorens Geschichte, die die Enkelin einer großen und berühmten Magierin ist, selbst aber keine Magie in sich trägt.

    Elloren ist eine tolle Hauptfigur, die ich schnell sehr sympathisch fand. Gemeinsam mit ihren Brüdern lebt sie sehr abgelegen und ländlich bei ihrem Onkel, obwohl sie aus einer wohlhabenden Familie kommt. Ihre Tante möchte die Siebzehnjährige unbedingt verwunden sehen, eine Heirat mit einem einflussreichen jungen Mann schwebt ihr vor, ihr Onkel möchte, dass sie an der berühmten Universität das Apothekerhandwerk lernt und sich erst später verwindet, was ihrer Tante ein Dorn im Auge ist. Dieser hat die Entscheidungsgewalt und so reist Elloren wenig später gemeinsam mit ihrer Tante zur Universität. Unterstützung gibt es von ihr nicht, ganz im Gegenteil, und so muss Elloren in der zugigsten und ungemütlichsten Unterkunft leben und noch dazu Dienst in der Küche ableisten, um ihre Studien zu finanzieren.
    Am Anfang ist Elloren noch recht naiv, sie hat nie viel von der Welt gesehen, da ihr Onkel sie von allem fern gehalten hat, doch durch das Zusammenleben/arbeiten/studieren mit den verschiedensten Völkern wie Icarale, Lykaner oder Elben, die zum Teil mit den Gardeniern verfeindet und dadurch besonders ihr, der Enkelin der schwarzen Hexe, nicht alle wohlgesonnen sind, kann sie sich nach und nach ein Bild von der Welt machen und macht eine tolle Entwicklung durch, die ich sehr gerne verfolgt habe und glaubwürdig fand. Sie ist ein sehr tiefgründiger Charakter, der von der Autorin sehr gut und realistisch gezeichnet wurde.
    Auch die vielen anderen Charaktere, nach dem Roman über Elloren halte ich mich an dieser Stelle ein wenig kürzer, sind unheimlich gut und tief dargestellt und wissen zu überzeugen.

    Nicht nur über die Charaktere könnte ich stundenlang schreiben, auch die Welt die Laurie Forest erschaffen hat finde ich sehr faszinierend - ich versuche, mich ein wenig kürzer zu halten. :)
    Es ist eine komplexe Welt vollgepackt mit Magie und verschiedenen Völkern, die ich unheimlich gerne erkundet habe und von der ich unheimlich gerne noch sehr viel mehr "gesehen" hätte.
    Politik spielt ebenfalls eine Rolle, dank der Schule habe ich dagegen eine gewisse Abneigung und kann nicht viel mit anfangen, doch in diesem Fall fand ich sie sehr interessant.

    Laurie Forests Schreibstil liest sich wunderbar flüssig und sehr angenehm. Auf rund 600 Seiten erzählt sie im Ich-Erzähler, was Elloren alles erlebt, wie sie neue Freunde und leider auch Feinde findet und sich immer mehr mit der Welt, in der sie lebt, beschäftigt. Ich muss gestehen, die 600 Seiten haben mich im ersten Moment ein wenig abgeschreckt, letztendlich habe ich aber überhaupt nicht gemerkt, dass das Buch so dick ist, und hätte am liebsten noch viel, viel mehr gelesen!

    Zur Geschichte gibt es an dieser Stelle nicht ganz so viel Begeisterung, obwohl mir diese auch echt gut gefiel und sie mich sehr überzeugen konnte.
    Der Handlungsverlauf kommt ohne allzu viele spannende oder actionreiche Stellen aus und besticht eher durch die interessante Welt und die interessanten verschiedenen Figuren/Völker, die man gemeinsam mit Elloren kennenlernt. Ich war immer sehr neugierig, wie es weitergehen wird, hatte aber zu Beginn keine großen Probleme, das Buch auch Mal für ein paar Stunden zur Seite zu legen. Meine Neugier blieb zwar da und in diesen Pausen hatte ich auch immer im Hinterkopf, wie es wohl weitergehen wird, aber so richtig packen konnte es mich nicht.
    Erst die letzten 200-250 Seiten ließen mich absolut nicht mehr los und haben mich bis tief in die Nacht hinein lesen lassen, bis ich die Geschichte beendet habe. Am liebsten hätte ich direkt zur Fortsetzung gegriffen, doch diese erscheint auf Englisch wohl erst in einigen Monaten, bis sie auf Deutsch erhältlich sein wird, dauert es bestimmt noch. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird, und kann es kaum erwarten, den zweiten Band in den Händen zu halten!

    Fazit:
    "Die schwarze Zauberin" besticht vor allem durch eine komplexe Welt und tiefgründige Charaktere, die mich sehr begeistern konnten. Auch die Geschichte ist überzeugend, konnte mich aber erst zum Ende so richtig packen. Ich mochte das Buch sehr und bin richtig gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird!


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen. In dieser habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag verwendet und ich verzichte darauf, diese hier einzufügen.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas mehr Spannung und Höhepunkte hätte ich toll gefunden!
    Etwas mehr Spannung und Höhepunkte hätte ich toll gefunden!

    Klappentext

    „Die 17-jährige Gardenierin Elloren ist die Enkelin der schwarzen Zauberin, der letzten großen Hexe ihres Volkes. Obwohl sie ihr sehr ähnlich sieht, spürt sie keine magischen Kräfte in sich. Ein Traum wird wahr, als sie dennoch auf die berühmte magische Universität gehen und das Handwerk der Apothekerin erlernen darf. Doch dort lernen auch Elben, gestaltwandelnde Lykaner und geflügelte Icarale – die Erzfeinde der Gardenier. Und als das Böse aufzieht, bleibt Elloren keine andere Wahl, als ausgerechnet denjenigen zu vertrauen, die sie für die schlimmsten Verräter gehalten hat.“

     

    Gestaltung

    An dem Cover gefällt mir der Umriss des Vogels, der seine Flügel nach hinten schwingt, am besten. Das helle Lila mit den Lichtreflexen lässt das Tier erstrahlen, vor allem vor dem schwarzen Hintergrund. Ansonsten finde ich das Cover allerdings sehr nichtssagend und unauffällig, da der Vogel das einzige Besondere darstellt. Selbst der Schriftzug des Titels ist mit dünnen Buchstaben geschrieben, sodass dieser nicht besonders auffällt.

     

    Meine Meinung

    Bevor ich genaueres über den Inhalt von „Die schwarze Zauberin“ wusste, hatte ich schon von den aufbrandenden Diskussionen im englischsprachigen Raum über den Umgang der Autorin Laurie Forest mit Vorurteilen und der Zugehörigkeit zu verschiedenen Ethnien gehört. Da diese Themen sehr aktuell sind und da ich mir gerne ein eigenes Bild machen wollte, war ich natürlich sehr gespannt auf das Buch.

     

    Die Grundidee fand ich dabei sehr spannend, denn in diesem Fantasybuch geht es um die Gardenierin Elloren, die Nachfahrin der letzten großen Hexe…jedoch hat Elloren keine Magie in sich. Dennoch darf sie auf eine Universität für Magie gehen, welche jedoch auch von anderen Fantasywesen, welche mit den Gardeniern verfeindet sind, besucht wird. Zu diesen Aspekten kommt noch ein böser Gegner hinzu und schon sind viele spannende Konfliktpotenziale geschaffen, die ich sehr vielversprechend fand.

     

    Mit den Gruppierungen der Gardenier und all der vielfältigen anderen phantastischen Völker, hat die Autorin ein großes Maß an Vielfalt eingebracht, denn neben bekannten Fantasywesen trifft der Leser hier auch auf einige neue Ideen. Dabei streben die Gardenier eine alleinige Herrschaft an, wodurch es auf dem Campusgelände natürlich zu Spannungen zwischen den verschiedenen Völkern kommt. Hierdurch hat die Autorin Themen wie Vorurteile, Ausgrenzung, Diskriminierung und viele weitere geschickt in ihre Geschichte eingebunden. Diese Themen sind bei weitem alles andere als leichte Kost und ich fand, dass die Autorin ihre ganz eigene Geschichte mit ihnen aufgebaut und sie gut verarbeitet hat.

     

    Für mich war die Handlung etwas zu gradlinig, denn mir fehlten doch etwas die Spannungshöhepunkte. Der Leser erkundet zusammen mit Elloren die Universität und dabei entdeckt man gemeinsam mit ihr, was hinter den Gardeniern und ihrem Wohlstand steckt. Man erkundet Intrigen, Lügen, Machtspiele und vieles mehr. Dabei geht dies sehr langsam voran, was einerseits zwar realistisch ist, andererseits fehlte mir aber einfach der Paukenschlag. Selbst gen Ende des Buches gab es keinen wirklichen Herzschlag- oder Schreckensmoment, welcher mich komplett aus den Latschen gehauen hätte.

     

    Fazit

    Die Kombination aus Fantasygeschichte mit vielen verschiedenen Völkern und dem Setting einer Universität gefiel mir sehr gut, sodass „Die schwarze Zauberin“ mich gut unterhalten hat. Die Grundidee des Buches empfand ich als sehr vielversprechend und durch die Kombination von wichtigen Themen wie Diskriminierung oder Vorurteilen mit einer Fantasywelt auch sehr ansprechend. Für mich war die Handlung etwas zu konstant mit zu wenigen Spannungshöhepunkten, da es kaum Momente gab, in denen mir das Herz stehen geblieben ist oder etwas Rasantes passiert ist. Dennoch bin ich gespannt, wie sich die Geschichte im zweiten Band entwickeln wird.

    Knappe 4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Die schwarze Zauberin

    2. The iron flower (erscheint voraussichtlich am 18.09.2018 auf Englisch)

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fae, Elben, Drachen, Gestaltwandler und viel Magie - spannende und vielschichtige Story, die mir gut gefallen hat.
    Magische und vielschichtige Fantasy

    Die 17-jährige Elloren aus Gardnerien ist die Enkelin der letzten Schwarzen Hexe, einer mächtigen Magia, welche ihrem Volk einst zur Macht verhalf und dabei ums Leben kam. Beide sehen sich verblüffend ähnlich, aber Elloren hat keine magischen Kräfte. Aufgewachsen bei ihrem Onkel auf dem Land, begleitet sie nun ihre Tante Vyvian in die Stadt, um dort in die Gesellschaft eingeführt zu werden und die Stabverwindung einzugehen, den magisch-heiligen Bund der Ehe. Am besten gleich mit Lukas Grey, dem attraktiven und mächtigen Magi. Zum Leidwesen ihrer Tante will sie aber erst ihr Studium der Apothekerkunde abschließen. Noch ahnt Elloren nicht, dass an der multikulturellen Universität von Verpax etliche Schwierigkeiten und Belastungsproben auf sie warten. Schon bald gerät ihr bisheriges Weltbild ins Wanken.

    "Die schwarze Zauberin" stammt aus der Feder von Laurie Forest. Ein gelungenes Fantasydebüt, das mir einige unterhaltsame Lesestunden bescherte.

    Die fantasievolle Welt des Planeten Aerda hat mich gleich in den Bann gezogen. Wir treffen hier z.B. auf Fae, Elben, Gestaltwandler, Drachen oder geflügelte Dämonen - eine bunte Mischung aus vielen Kulturen und magischen Völkern. Es geht um brandaktuelle Themen wie Vorurteile, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. In diesem Zusammenhang wird der Autorin oft eine bestimmte Tendenz vorgeworfen, was ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann.

    Das Ganze ist im Präsens geschrieben und liest sich angenehm flüssig, wobei zwischenzeitlich auch ein paar kleinere Längen auftreten. Laurie Forest punktet dabei mit einer komplexen Handlung und einer Vielzahl an interessanten und gut gezeichneten Charakteren. Wie zum Beispiel Ich-Erzählerin Elloren, die anfangs noch sehr naiv, schwach und weinerlich wirkt, bald aber die Dinge hinterfragt und sich zu einer mutigen und starken Heldin entwickelt. Oder Lykanerin Diana, deren unverblümte Art mich öfters zum Lachen brachte. Von den männlichen Parts hat mir Yvan am besten gefallen, ein geheimnisvoller Medizinstudent aus dem Volk der Celten mit intensiv grünen Augen, der Elloren zunächst sehr feindselig begegnet.

    Nach und nach erfahren wir mehr über die Geschichte von Gardnerien, über Unterdrückung, Krieg und eine alte Prophezeiung. Die Spannung steigt und die Ereignisse spitzen sich bald dramatisch zu. Der Romantikanteil hält sich aber noch in Grenzen, auch wenn sich hier gleich mehrere Paare finden. Bei Ellorens Liebesgeschichte hatte ich zwar die Richtung erahnt, die Entwicklung am Ende allerdings nicht. Hier war ich doch etwas überrascht. Zudem bleiben etliche Fragen offen, sodass ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung freue.

    Insgesamt kann ich daher "Die schwarze Zauberin" empfehlen. Magische Fantasy, für die ich sehr gute 4 Sterne vergebe.

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    himmelsschlosss avatar
    himmelsschlossvor 3 Monaten
    Ich habe mehr erwartet ...

    Die Bewertung fällt mir wirklich nicht leicht, denn ich habe gemischte Gefühle. Der Anfang war für mich eher zäh und langatmig, aber ab der Hälfte wurde es dann doch interessanter und spannender.

    Erzählt wird aus der Sicht von der Hauptfigur Elloren. Am Anfang konnte ich sie kaum leiden, aber später konnte sie ein paar Sympathiepunkte bei mir gewinnen, aber da war ich schon so genervt von ihrer Art, dass es das Rad nicht mehr drehen konnte.  Allgemein waren die Figuren im Buch nicht authentisch und lebendig, sie dümpelten in meinen Augen öfters rum und konnten für mich keine klaren Strukturen erkennen lassen.

    Der Schreibstil an sich gefiel mir ganz gut. Er ist einfach gehalten und flüssig, aber die Spannung war nicht oft gegeben, gerade am Anfang war es eher ruhig, langatmig und tut mir leid das ich das nun sagen muss: Langweilig. Vielleicht habe ich mir einfach etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt, aber mich konnte es nicht packen und fesseln. Ich fand jedoch das die Autorin wunderbar die Wesen beschreiben konnte, ich hatte da wirklich klare Bilder vor Augen und das gefiel mir unheimlich gut.  Ein weiterer  positiver Punkt der mich begeistern konnte war, dass die Autorin versucht ernste Themen wie z.B. Vorurteile mit einzubeziehen. Das hat der ganzen Geschichte etwas Sinn verliehen.

    Mein Fazit

    Ein Buch was vielleicht für “zwischendurch” ganz in Ordnung ist, aber auf Grund der Länge wirklich anstrengend ist. Mir fehlte hier vor allem die Spannung und die liebenswerte Hauptfigur mit der ich mitfühlen und leiden kann. Die Grundidee war gut, die Umsetzung allerdings nicht ausreichend!

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    raveneyes avatar
    raveneyevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mitgerissen.
    Die Völker Aerdas

    Elloren und ihre Brüder sind fernab allen Trubels bei ihrem Onkel aufgewachsen. Als sich endlich ihr Traum erfüllt und sie zur Universität darf, versteht sie nicht warum ihr viele mit so viel Hass begegnen. Nur weil sie ihrer Großmutter ähnlich sieht? Und warum drängt ihre Tante sie so vehement in eine Ehe, obwohl sie dies gar nicht will?


    Das Cover hat mich vom ersten Moment an angesprochen. Dieser schlichte schwarze Hintergrund und davor dieser weißschillernde Vogel. Schlicht und doch sehr aussagekräftig, ich mag dieses Cover sehr.


    Die Welt Aerda mit all ihren Völkern und Geschichten lernen wir durch die Ich-Erzählerin Elloren kennen, deren Weltbild nach dem Eintritt in die Universität auf den Kopf gestellt wird und sie nicht mehr weiß was sie glauben soll, was wahr ist. Und die verstehen will warum manche ihr nur mit Ablehnung begegnen.

    Ellorens innerer Kampf wird sehr gut dargestellt und ich wurde von ihren Emotionen teilweise so mitgerissen, dass ich den ein oder anderen Charaktere des Buches gerne geschnappt und geschüttelt oder gedrückt hätte. Einige mag man, andere kann man nicht leiden und wieder andere will man möglicherweise von einer Klippe schubsen. Die Charakterzeichnungen sind sehr gelungen.


    Auch lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so und reißen einen mit, geradewegs hinein in eine Geschichte voller Magie, Drachen, Celten, Icaralen, Fea, Werwölfen, Phocas, Elben und noch einigen anderen. In eine Welt in der der Eine dem Anderen nicht traut und Vorurteile und Hass allgegenwärtig sind. Eine Welt in der die Männer das Sagen haben und religiöser Fanatismus von Reinblütigkeit wie Unkraut alles zu überwuchern versucht.


    Das Buch war viel zu schnell vorbei und ich hoffe das es eine Fortsetzung gibt, denn diese Geschichte scheint noch nicht zu Ende zu sein. Ein großartiger Fantasyroman, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

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    KleineNeNis avatar
    KleineNeNivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Worldbuilding, aber leider unsympatische Charaktere und eine Geschichte ohne roten Faden!
    Leider musste ich das Buch abbrechen

    Vorab möchte ich sagen, dass ich das Buch auf Seite 420/590 abgebrochen habe, ich es aber dennoch rezensieren werde, da ich es vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe. Das Ende wurde mir erzählt.

    Bereits in der Vorschau des Verlages hat mich das Cover unglaublich angesprochen. Es ist schlicht, aber dennoch magisch und als ich den Titel sah war es um mich geschehen. Ich war total im Fantasyfieber und habe mich sehr auf den Erscheinungstermin gefreut. Der Klappentext hat mir sofort zugesagt und ich habe mich auf eine spannende Geschichte mit Elloren und den anderen Fantasywesen gefreut.

    Der Schreibstil von Laurie Forest ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist nicht einfach zu lesen und dadurch das die Schrift sehr klein war hatte ich zu Anfang doch Schwierigkeiten reinzukommen. Die Geschichte wird aus der Sicht von unserer Protagonistin Elloren Gardner in der Ich-Perspektive erzählt. 

    Elloren kommt aus einem kleinen Dorf sehr außerhalb von allem und lebt dort mit ihrem Onkel. Ihre beiden Brüder gehen bereits auf die Universität, welche Elloren auch gern besuchen würde um dort das Handwerk der Apothekerin zu lernen. Ihre Eltern sind beim Kampf zwischen den Völkern gestorben, daher ist ihr Onkel ihre Bezugsperson. Als eines Tages ihre Tante in ihr Dorf kommt um Elloren abzuholen, damit diese bei ihr wohnt und die Uni besuchen kann, beginnt für Elloren der schlimmsten Alptraum. Klingt doch eigentlich ganz spannend oder? Das habe ich auch gedacht, wurde aber leider enttäuscht.

    Von da an ist alles anders für mich im Wald.

    Unsere Protagonistin Elloren Gardner habe ich einfach nur als anstregendes kleines Mädchen empfunden. Sie war total festgefahren,rassistisch und alles war einfach voller Hass. Ich dachte das führt irgendwann zu irgendwas, aber dem war leider nicht so. Manchmal tat sie mir auch leid, weil sie so schikaniert wird und zu dingen gezwungen/ reingedrängt wurde, die sie gar nicht wollte. Allerdings hat sie daraus keine Kraft gezogen, sondern sich eher davon unterbuttern und verunsichern lassen. Wie bereits gesagt, war sie auch total festgefahren und feindselig gegenüber allen, die keine Gardnerier waren. Man könnte meinen, da sie aus so einem kleinen Dorf kommt war sie einfach unwissend, aber ihre Brüder z.B. waren total das Gegenteil und sehr aufgeschlossen. Alles was nicht der Norm entsprach war erstmal schlecht für Elloren und das hat einem beim Lesen schon sehr runtergezogen. Spannung blieb bei so viel Negativem auch aus. Man hat sich irgendwann gar nicht mehr gefreut, etwas neues über die Welt zu erfahren.

    Dabei war das Worldbuilding wirklich großartig! Es gibt verschiedene Völker und diese haben wunderbare eigene Geschichten, allerdings war die Welt auch ein wenig grausam. Gardnerier wie Elloren sind die "reinen" Menschen, die Urkinder, die Schöpfer von allem und stellen sich auf ein hohes Podest. Das Volk soll rein bleiben heißt es und man dürfe sich nicht mit anderen Menschen/ Wesen aus anderen Völkern paaren, da man sonst unrein sei... in welchem Jahr sind wir denn bitte? Das hat mich total aufgeregt! Zudem geht es um Homophobie, Zwangsheirat, Unterdrückung von Frauen und Rassismus. Frauen sollen in dieser Welt Männer heiraten die sich nicht kennen, damit deren Ansehen in der Gesellschaft gut ist, andere Völker sind unrein und niemand ist gut genug für die Gardnerier. Die tollen Urkinder! Es wird den Frauen erzählt, dass Sex keinen Spaß macht, man es aber für den Mann tun müsse und Mutter zu werden dafür toll sei. Einfach ohne Worte! Und dann wurde es auch noch politisch und ab da war ich dann ganz raus.

    Das Kratzen geht weiter und weiter, bis tief in die Nacht , und ich spüre, wie ich falle, falle, falle, bis alles in Dunkelheit versinkt.

    Was mir gut gefallen hat, waren die verschiedenen Wesen und das sie alle so anders waren. Auch Elloren konnte sich irgendwann ein - wirklich nur - klein wenig mehr öffnen, aber nur weil sie es musste. Spannung blieb meiner Meinung nach total auf der Strecke und ich der rote Faden hat mir persönlich gefehlt. Irgendwas unterdrückt Ellorens Kraft und der Leser weiß seit Kapitel 1, dass sie die schwarze Hexe ist. Aber angeblich hat sie ja keine magischen Fähigkeiten.. Ach das war einfach so nervig und daher habe ich für mich entschlossen das Buch nicht zu beenden und mir das Ende erzählen zu lassen.

    So wie es mir erzählt wurde blieb ein Plot ebenfalls aus. Unerwartete Wendungen sind meiner Meinung nach ebenfalls ausgeblieben. Ich verstehe den Sinn hinter der Geschichte einfach nicht, dabei wollte ich das Buch einfach nur lieben und hatte mich so darauf gefreut.

    Fazit

    Ich hatte mich auf eine tolles Jugendbuch gefreut, welches in einer High-Fantasy Welt spielt, aber von der Geschichte bin ich leider enttäuscht worden. Der Schreibstil war anstregend. Ich weiß wirklich nicht, wem ich das Buch empfehlen würde. Ich möchte das Buch nicht schlecht machen, mir hat es allerdings überhaupt nicht gefallen und mit den Themen Homophobie, Zwangsheirat, Unterdrückung von Frauen und Rassismus tue ich mich schwer, da ich dafür kein Verständnis habe. Ich habe wirklich 1 1/2 Monate an den 420 Seiten gesessen und das sagt schon einiges aus. Ich werde diese Reihe leider nicht weiterlesen.

    Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

    Eure Neni ♥

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    Lales avatar
    Lalevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut authentische Protagonistin in einer atemberaubenden Welt, die immer wieder mit neuen Herausforderungen zu kämpfen hat - packend bis
    Eine atemraubende Welt


    Die schwarze Zauberin

    von Laurie Forest




    Informationen zum Buch:


    Titel: Die schwarze Zauberin
    Originaltitel: The Black WitchAutor: Laurie Forest
    Übersetzer: Freya Gehrke Verlag: HarperCollins
    Einband: Gebunden
    Preis: 18,00 € 
    Taschenbuch: 592 Seiten 
    Erscheinungsdatum: 5. März 2018
    ISBN-13:  978-3959671699


    Inhalt:

    Die 17-jährige Elloren wuchs mit ihren Brüdern und ihrem Onkel in einem kleinen, abgeschiedenen Dorf auf. Von dem wohlhabenden Leben, welches das Volk ihrer Großmutter verdankte, bekommt sie nicht viel mit.

    Erst als sie ihrem lang ersehnten Traum, das Erlernen des Apotherkerhandwerks an der Universität, nachgehen kann - erfährt Elloren, wie präsent die Auswirkungen des damaligen Krieges noch sind. An der gemischten Schule trifft Elloren nicht nur auf ihresgleichen, sondern sieht sich dem Hass anderer Völker ausgesetzt, die sie am liebsten tot sehen würden.
    Doch nicht nur die Feindschaft der anderen Schüler machen ihr zu schaffen, außerdem wird sie alsbald vor eine viel herausfordernde Aufgabe gestellt...



    Meine Meinung:

    Absolut authentische Protagonistin in einer atemberaubenden Welt, die immer wieder mit neuen Herausforderungen zu kämpfen hat - packend bis zum Schluss!

    Elloren ist 17 Jahre alt und die Enkelin einer berühmten Hexe mit großen Fähigkeiten. Damals half sie, gemeinsam mit Elloren's Eltern, das Reich der Gardenier vor deren Unterdrückern zu befreien und dem Volk zu Reichtum und Frieden zu führen.
    Statt in dem Reichtum ihrer Familie aufzuwachsen, wuchs Elloren mit ihren Brüdern und ihrem Onkel in dem abgelegenen Dorf Halfix, weit weg von allem, auf.
    Als plötzlich ihre Tante auftaucht und sie in die Gesellschaft einführen will, ist der Onkel nicht begeistert. Erst als die Erwachsenen sich darauf geeinigt haben, Elloren auf die Universität zu schicken, damit sie dort das Apothekerhandwerk erlernt, lässt der Onkel sie gehen.
    Doch die Tante verfolgt ganz andere Ziele. Sie will Elloren an einen jungen Mann aus einer mächtigen Familie versprechen, um ihre Ziele zu erreichen. Lukas ist zwar sehr attraktiv und auch irgendwie witzig, doch Elloren kennt ihn doch überhaupt nicht! 
    Nicht nur mit der geforderten Heirat hat sie zu kämpfen, an der Universität angekommen muss sie lernen, welche harte Bürde ihr Erbe ihr aufgetragen hat und sieht sich plötzlich von Feinden umzingelt...

    Dadurch, dass die Handlung ausschließlich aus der Sicht der Protagonistin Elloren erzählt wird, lernt man - genau wie sie - die Welt der Gardenier und die der anderen Völker kennen. Die Erzählweise gefällt mir sehr gut, da die Geschichte verständlich, überraschend vielseitig und spannend erzählt wurde. Elloren wurde immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, sodass das Lesen niemals langweilig wurde.

    Elloren ist mir als Charakter sehr symphatisch, da sie nicht dieses typische "gut-oder-böse" verkörpert, sondern authentisch beweist, dass ein Mensch nie nur das Eine ist, sondern immer beide Charakterzüge in sich trägt. Dazu hat auch die anschauliche Darstellung ihrer Gedanken und Gefühle beigetragen, wodurch ich mich als Leser gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen konnte.

    Generell finde ich die Grundidee sehr originell. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob diese fiktive Welt mich so "umhauen" kann wie Hogwarts, Mittelerde und Co., aber ich muss zugeben, das Buch hat mich beeindruckt! Selten war ich so gefangen in einer Welt und ihrer Geschichte, wie hier. Außerdem werden viele wichtige Themen angesprochen, die dieses Buch für mich zu einem runden Abschluss machen.


    Fazit:
    Ich bin hin und weg von dem Buch und will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Elloren und ihre Welt werde ich so schnell sicher nicht vergessen!
    Geeignet für Leser ab schätzungsweise 14 Jahren, ich kann es nur empfehlen!


    💜💜💜💜💜
    (5 Sterne)

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    Inocs avatar
    Inocvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Großartige Fantasywelt, wahnsinnig schön und spannend geschrieben
    Eine wundervolle ganz neue Fantasywelt mit tollen Protagonisten

    Der Debüt-Fantasyroman von Laurie Forest ist am 5. März 2018 bei Harper Collins erschienen. Das Hardcoverbuch zählt ganze 592 Seiten, ist aber auch als E-Book erhältlich. Da es ein Jugendbuch ist, gibt es eine Altersempfehlung ab 12 Jahren. Jedoch kann ich das Buch auch jedem Fantasyliebhaber/ jeder Fantasyliebhaberin empfehlen.
    „Die schwarze Zauberin“ ist der Beginn einer Reihe, wobei noch nicht bekannt ist, wann der zweite Band erscheint und wie viele Bände es zu dieser Reihe geben wird. Der zweite Originalband „The Iron Flower“ erscheint im September 2018.
    Das Cover der deutschen Ausgabe kommt sehr schlicht daher. Die Farben sind einfach in schwarz-weiß gehalten, wodurch sich ein Kontrast zwischen dem Vogel und dem Hintergrund ergibt. Was der Vogel für eine Bedeutung hat, erschließt sich zum Teil beim Lesen.

    Inhalt des Buches:
    Wir befinden uns auf der Aerda, in Gardnerien. Hier lebt in einem abgeschiedenen Bergdorf die siebzehnjährige Elloren Gardner, deren Vorfahre dieses Land gründete. Elloren wuchs in einfachen Verhältnissen sehr behütet bei ihrem Onkel auf. Ihre Eltern starben während eines Krieges als Elloren noch sehr klein war. Elloren ist zudem die Enkelin der letzten Schwarzen Hexe und gleicht dieser rein äußerlich bis aufs Haar. Elloren selber scheint keine magischen Kräfte zu besitzen, dafür hat sie ein besonderes Gespür für Holzarten, Pflanzen und Kräuter. Sie arbeitet heimlich in der Geigenbauwerkstatt ihres Onkels und kann selber wundervoll Violine spielen. Ihr Traum ist es, so wie ihre Mutter eine Apothekerin zu werden.
    In Gardnerien herrschen strenge gesellschaftliche und religiöse Sitten, um möglichst die besten Zauberer zu „verwinden“ (verheiraten), die verschiedenen Rassen und Ethnien nicht zu vermischen, um möglichst das eigene Land zu stärken und die anderen zurückzudrängen.
    Auf der Aerda gibt es verschiedene Völker wie die Gardnerier, die Lykaner (Gestaltwandler), die Elben, Fae, die geflügelten Dämonen, Icarale genannt, die Vu Trin Zauberinnen, die kampfbegabten Amazakaran sowie die Celten.
    Elloren kennt die Geschichte ihres Landes und hat aufgrund dessen vieles über die anderen Ethnien gehört. Als sie wie ihre zwei älteren Brüder auf die Universität von Verpax gehen darf, um ihren Traumberuf zu lernen, lernt sie diese verschiedenen Wesen kennen.
    Gerade die Anfangszeit ist für Elloren eine harte Prüfung, da sie von den Gardneriern verehrt und von fast allen anderen wegen ihrer Ähnlichkeit zu ihrer Großmutter gefürchtet und gehasst wird. Ellorens Tante Vyvian möchte sie gerne mit dem hochangesehenen und weithin bewunderten Magier der Stufe 5, Lukas Grey, verwinden. Elloren fühlt sich zu diesem auch sehr hingezogen. Jedoch hat sie ihrem Onkel versprochen sich erst nach ihrem Uniabschluss zu binden. Und dann gibt es noch Yvan Guriel. Yvan hasst alle Gardnerier, allen voran Elloren Gardner, deren Großmutter für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist.
    Die politische Situation in Gardnerien und Verpax ist gerade im Umbruch. Gerade radikale Magier möchte die anderen Völker vertreiben oder ganz ausmerzen. Zudem heizt eine Prophezeiung die Situation zusätzlich auf, die besagt, dass es bald eine neu schwarze Hexe geben wird, die mächtiger als Ellorens Großmutter sein soll und alle besiegen kann. Ist diese Elloren? Wie wird die neue schwarze Hexe sich entscheiden? Für den dunklen, zerstörerischen Weg? Für einen friedlichen? Gibt es diesen völkerverbindenden Weg überhaupt?
    All dies werden wir erst im nächsten Band erfahren und ich werde diesen Tag herbeisehnen.

    Meine Meinung:
    Diese wundervoll erdachte Fantasygeschichte liest sich schnell, macht süchtig und ist im Nu durchgelesen. Die Aerda mit ihren verschiedenen Völkern, magischen Fähigkeiten eröffnet sich einem nach und nach und lässt einen träumen von diesen wundervollen Orten und Wesen.
    Die Charaktere sind sehr gründlich ausgeleuchtet, sehr fein beschrieben, so dass alle Personen vorstellbar und ihre Handlungen gänzlich nachvollziehbar sind.
    Die Wandlung, die innerhalb des Buches mit Elloren von statten geht ist grandios, wie aus einer hinterwäldlerischen, naiven Jugendlichen eine kämpferische, hinterfragende, politische Akteurin wird, die nicht mehr blind glaubt, sondern selbst entscheidet, mit wem sie befreundet sein möchte und was sie tolerieren kann und was nicht.
    Dabei verknüpft oder verwebt Laurie Forest gesellschaftliche sowie politische zum Teil sehr aktuelle Themen wie Toleranz, Gleichberechtigung von Mann und Frau, gleichgeschlechtliche Liebe, Religionsfreiheit, Rassismus, Diskriminierung, Sklaverei und Auslöschung ganzer Völker. Und die alles entscheidende Frage: Ist es möglich friedlich miteinander zu leben und alle in ihrer Verschiedenheit zu akzeptieren und tolerieren?
    Ich bin sehr begeistert von der Grundidee, dem Schreibstil, den tollen Protagonisten und vergebe eine klare ***** Leseempfehlung.

    Zitat:
    „Mit verengten Augen starre ich hinaus und mache die ungewohnten Gestalten mehrerer großer weißer Vögel aus, die aus der Wildnis heranfliegen. Mit ihren riesigen, weit ausgebreiteten Schwingen sehen sie anders aus als jeder Vogel, den ich bisher gesehen habe. Ihr Gefieder ist so hell, dass es beinahe von innen heraus zu leuchten scheint.
    Während ich ihren Flug verfolge, überkommt mich ein seltsames Gefühl dunkler Vorahnung, als würde die Erde sich unter meinen Füßen verschieben.“

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    Wenn dein eigenes Volk dein Feind wird

     

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

     

    "Die schwarze Zauberin " von Laurie Forest


    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 18.02.2018 für eines von 30 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


    Über den Inhalt:

    Die 17-jährige Gardenierin Elloren ist die Enkelin der schwarzen Zauberin, der letzten großen Hexe ihres Volkes. Obwohl sie ihr sehr ähnlich sieht, spürt sie keine magischen Kräfte in sich. Ein Traum wird wahr, als sie dennoch auf die berühmte magische Universität gehen und das Handwerk der Apothekerin erlernen darf. Doch dort lernen auch Elben, gestaltwandelnde Lykaner und geflügelte Icarale – die Erzfeinde der Gardenier. Und als das Böse aufzieht, bleibt Elloren keine andere Wahl, als ausgerechnet denjenigen zu vertrauen, die sie für die schlimmsten Verräter gehalten hat.

     

    Du möchtest "Die schwarze Zauberin " von Laurie Forest lesen?


    Dann bewirb dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

    Jessica_Dianas avatar
    Letzter Beitrag von  Jessica_Dianavor 5 Monaten
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