Die Elternsprecherin

von Laurie Gelman 
3,8 Sterne bei44 Bewertungen
Die Elternsprecherin
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raveneyes avatar

Unterhaltsam und kurzweilige Lektüre

Krimifee86s avatar

Die Elternsprecherin ist durchaus unterhaltsam, aber natürlich auch zum Teil recht platt und überzogen.

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Inhaltsangabe zu "Die Elternsprecherin"

»Denken Sie bitte daran, dass das Buffet nussfrei sein muss, da mein Sohn hochallergisch ist.«
Natürlich, aber auf dem Elternabend sind ja keine Kinder dabei!?
»Ich bringe Becher mit.«
Prima, da sind Sie die vierte. Und was ist mit Getränken?

Als Elternsprecherin hat man es alles andere als leicht, das weiß Jennifer allzu gut. Deshalb ist sie auch nur widerwillig wieder im Amt. Aber dieses Jahr hat sie einen Plan: Allergiker-Mom, Spießer-Dad und alle anderen sollen sich mal locker machen. Mit ihren E-Mails gewinnt Jennifer auch einige neue Freunde, aber dann proben die Helikopter-Eltern den Aufstand …

»Gelman’s Debüt ist ein literarisches Stand-up-Programm, und Sie können gleich aufhören, sich zu wehren: Diese Frau wird das Lachen aus Ihnen herauskitzeln.« Kirkus Reviews

»Ein absoluter Lesespaß!«
Booklist

»Bringt Eltern mit einer gehörigen Portion Humor zum Lachen.«
ZDF heute.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956498329
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    raveneyes avatar
    raveneyevor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsam und kurzweilige Lektüre
    Alltagswahnsinn

    Jennifer Dixon fast es nicht. Sie hat sich doch wirklich dazu breitschlagen lassen Elternsprecherin zu werden – schon wieder. Aber sie wird die anderen Eltern schon zeigen wo es lang geht.


    Jennifer Dixon, die Ich-Erzählerin dieses Buches ist eine Frau, die schon viel erlebt hat in ihrem Leben und nun ihr drittes Kind, den Nachzügler Max, auch in der Schule hat und zeitgleich hat sie zum nunmehr achten Mal die Stelle der Elternsprecherin inne. Etwas was sie sich eigentlich nicht noch mal antun wollte, aber hier ist sie nun im Begriff sich mit der Klassenlehrerin und den vor allen den anderen Eltern auseinanderzusetzen. Und das macht sie auf ihre ganz eigene Art und Weise. Sie redet nämlich Tacheles. Ist direkt, gerne bissig und sarkastisch ob es den Anderen nun gefällt oder nicht.

    Und nebenbei heißt es noch den ganz normalen Familienwahnsinn mit allem war dazu gehört unter einen Hut zu bekommen.

    Als Charakter gefällt mir Jen sehr gut. Ich mag ihre Art und wie sie sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet und in Szene gesetzt, wobei jeder sein eigenes ganz gewisses Etwas hat. Manche mag man, andere nicht und wieder andere wirken vielleicht etwas seltsam, aber so ist es ja auch im wahren Leben.


    Auch den Schreibstil fand ich sehr ansprechend und flüssig zu lesen, so das ich das Buch teilweise nur schwer aus der Hand legen konnte. Für mich war es eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Lektüre, die nicht nur die Sonnenseiten des Familienlebens zeigt, sondern auch mal einen Blick auf die Schattenseiten wirft.

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    Nanu_Manuvor 16 Tagen
    Einfach witzig

    „Die Elternsprecherin“ gehört nicht zu der Art Buch, die ich häufig lese, aber ich hab mich bereits bei der Leseprobe vor Lachen gekugelt, so dass ich mich sehr gefreut habe, als ich es endlich lesen konnte. Aber eins nach dem anderen. Zum Buchcover: Das Cover gefällt mir gut! Besonders die Kombination Sandale mit Socken, sorgt für den ersten Lacher! Zum Inhalt: Jennifer Dixon ist eine taffe Mittvierzigerin, die sich von ihrer besten Freundin dazu überreden lässt, dass Amt der Elternsprecherin zu übernehmen! Bereits mit ihrer ersten Rundmail an die Eltern der Mitschüler ihres Sohnes, macht sie sich bei einigen unbeliebt. Im weiteren Verlauf des Romanes hat sie mit zickigen Eltern, einer etwas verrückten Lehrerin, einem alten Highschool-Schwarm und dem ganzen normalen Familienwahnsinn zu kämpfen! Und als ob das nicht genug wäre, trainiert sie auch noch für einen Schlammlauf! Meine Meinung: Laurie Gelman hat ein tolles und witziges Debüt hingelegt. Es ist leicht verständlich geschrieben und hat viele Lacher parat! Der Preis in Höhe von 9,99€ (8,99€ für das E-Book) sind absolut angemessen. Für Leute, die gerne Lachen und für die, die ernsthaft überlegen, das Amt des Elternsprechers zu übernehmen.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Die Elternsprecherin ist durchaus unterhaltsam, aber natürlich auch zum Teil recht platt und überzogen.
    Die Elternsprecherin von Laurie Gelman

    Das Buch:

    Verurteilen Sie mich nicht. Ich wünschte, ich wäre die Sorte Mutter, die endlose Ideen für Autospiele und überdies auch noch die Energie hat, sie zu spielen. Aber das bin ich nicht. Ich habe stattdessen ein endloses Angebot an DVDs, die ich für jede Autofahrt, die länger als fünfundvierzig Minuten dauert, hervorzaubere, weil das Max´ Geduldsgrenze ist. [Seite 161]

    Jennifer ist die neue Elternsprecherin der Vorschulklasse. Das hat sie ihrer besten Freundin zu verdanken, die sie davon ... „überzeugt“ ... hat, dieses ehrenvolle Amt anzunehmen. Doch Jennifer hat bereits zwei ältere Kinder und entsprechend gut kennt sie andere Eltern und die Dynamik einer Vorschulklasse. Entsprechend humoristisch mit einer ordentlichen Portion Ironie und Sarkasmus geht sie ihr neues Amt an. Das kommt bei einem Teil der Eltern sehr gut an. Bei einem anderen Teil hingegen jedoch überhaupt nicht.

    Jennifer, ich schreibe nur, um mich zu vergewissern, dass diese Party in einer für Graydon sicheren Umgebung stattfindet. Wurde dort durchgewischt, um Nuss- und Staubpartikel zu entfernen? Oder soll ich ihn mit seiner Atemschutzmaske schicken? [Seite 261]

    Das Buch ist dabei natürlich sehr übertrieben dargestellt. Extreme Helikopter-Eltern, die komplett um ihre Kinder herumtanzen, Kinder mit den allermerkwürdigsten Namen („Nancy Fancy“) und dann natürlich auch die Eltern, die das komplette Gegenteil sind. Auch sie sind mehr als übertrieben, beispielsweise wenn Jennifer kleine Kinder an Halloween vorführt, weil sie das lustig findet. Ich hingegen fand das überhaupt nicht lustig, sondern eher gemein. Insofern muss ich leider sagen, dass mir Jennifer nicht immer so sympathisch war. Manchmal hat sie es einfach übertrieben. Dann waren ihre Aktionen nicht mehr lustig, sondern eher peinlich.

    Ich wähle diesen Moment, um mir ein Stück von dem Cookie abzubrechen und in den Mund zu werfen, stelle dann aber mit Grauen fest, dass er mit Rosinen ist und nicht mit Schokolade. Es gibt nicht vieles in meinem Leben, das enttäuschender ist, und wäre es gesellschaftlich akzeptiert, würde ich den Bissen wieder ausspucken. [Seite 329]

    Auch die Geschichte an sich wirkt eher konstruiert. Gut, irgendwie musste man ja auch ein Vorschuljahr füllen, also wird eine alte High School Liebe ausgegraben, die für ein bisschen Drama sorgt und eine Feindschaft zwischen Jennifer und anderen Eltern konstruiert. Naja. Ein wenig fehlte da für mich der Faden.

    Trotz aller Kritik muss ich aber sagen, dass ich mich beim Lesen durchaus amüsiert habe. Es hat Spaß gemacht zu verfolgen, wie sich die Geschichte entwickelt und was Jennifer sich Neues ausdenkt. Besonders gut gefallen hat mir dabei ihre E-Mail-Kommunikation mit den anderen Eltern. Herrlich amüsant, das waren echte Highlights.
    Ich vergebe vier Sterne für das Buch, jedoch mit dem Warnhinweis, dass man auf „Albernheiten“ stehen muss, um Gefallen an dem Buch zu finden.

    Kurzmeinung: Die Elternsprecherin ist durchaus unterhaltsam, aber natürlich auch zum Teil recht platt und überzogen.

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    Biests avatar
    Biestvor 18 Tagen
    Lustig, realistisch, einfach genial

    Aus dem geheimen Leben einer Elternsprecherin

    Inhalt:

    Mein Sohn reagiert HOCHGRADIG allergisch auf Erdnüsse, Milchprodukte, Weizen, Gräser, Weizengräser, Schokolade und Staub in der Luft. Bitte sorgen Sie dafür, dass keins dieser Dinge im Klassenraum auftaucht.
    Als Elternsprecherin hat man es alles andere als leicht, das weiß Jennifer allzu gut. Deshalb ist sie auch nur widerwillig wieder im Amt. Aber dieses Jahr hat sie einen Plan: Allergiker-Mom, Spießer-Dad und alle anderen sollen sich mal locker machen. Mit ihren E-Mails gewinnt Jennifer auch einige neue Freunde, aber dann proben die Helikopter-Eltern den Aufstand...

    Meine Meinung:

    Selten habe ich mich so köstlich amüsiert. Dabei ist die ganze Story nicht mal so abwegig, wie manch einer vielleicht glauben mag. Sie wirkt wie mitten aus dem wahren Leben gegriffen.
    Als Dreifachmutter weiß ich, dass es immer schwieriger wird, ein Kind normal einzuschulen. Es fängt im Kindergarten bereits an, geht mit der Vorschule weiter und endet nicht selten im Chaos.
    Dies spiegelt sich auch sehr schön in diesem Buch wieder. Von aufgebrachten Eltern, über rüpelhafte Kinder bis hin zu ratlosen Vatern.

    Sehr originell fand ich die E-Mails, die Jen immer mal wieder an die anderen Eltern schickt. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Sie triefen vor Sarkasmus und Ironie. Einfach genial. Ich finde ja immer das E-Mails und Nachrichten so ein Buch auflockern, aber hier wäre es gar nicht nötig gewesen. Ich bin nur so durchs Buch geflogen. Einmal angefangen kann man es kaum noch aus der Hand legen. Die Lachmuskeln werden hier ordentlich trainiert.

    Neben dem Amt der Elternsprecherin ist Jen aber auch noch dreifache Mutter, hat einen Ehemann, Freunde und Familie. Dies alles immer unter einen Hut zu bringen und alle gerecht zu werden ist nicht einfach. Aber sie macht das Beste daraus. In sie kann man sich super hineinversetzten. Toll fand ich auch, dass sie ihre Gedanken mit den Lesern teilt.

    Die Charaktere waren alle sehr menschlich und realistisch gezeichnet. Nicht zu übertrieben und sehr glaubwürdig. Sehr gut haben mir die Helikopter-Eltern gefallen. Über sie zu lesen ist einfacher, als sie hautnah zu ertragen.
    Die Story hat mir gut gefallen, war realistisch und nicht überzogen. Ein kleiner Einblick in den Alltag einer Eltersprecherin und Mutter.

    Der Schreibstil war super, modern und ließ sich flott lesen. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es passt zum Thema und zieht ganz sicher einige Blicke auf sich.

    Fazit:

    Ein tolles modernes Buch, was nur so vor Humor strotzt. Ich habe mich köstlich amüsiert, auf jeder Seite. Eine ganz klare Leseempfehlung!

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    S
    Spreelingvor 23 Tagen
    Wittig

    Da Jen schon zwei erwachsene Töchter hat, weiß sie wie es in der Schule läuft. Sie will auf keinen Fall Elternsprecher werden. Leider ist ihre beste Freundin anderer Meinung und schon ist Jen verpflichtet. Sie will die Eltern aber etwas locker machen bei der Ausübung ihrer Eltenspflichten und schreibt witzige, ironische Mails mit den Hinweisen für die Kinder. Leider verstehen nicht alle den Witz dahinter. Sie macht sich über das Jahr Feinde und Freunde. Kann die Eltern motivieren Mal etwas anderes als nur Pappbecher mitzubringen und löst noch ein Geheimnis um eine abwesende Mutter. 

    Wir erleben Jen als Mutter und Hausfrau, die ihre verrückten Jahre hinter sich hat. So ist auch zu erklären, warum sie sich mit einem Vater heiße Mails schreibt. Wir lernen aber auch ihre Vorurteile kennen und die der anderen Eltern. Wie plötzlich durch Probleme und Krisen der Mensch hinter der Fassade hervorkommt. 

    Der Roman dreht sich um Jen und die Schule. Durch eingestreute Mails hatte ich beim Lesen viel Spaß! Als Elternteil kann ich viele Situationen nachvollziehen und bestätigen. 
    Die Eltern wurden gut beschrieben, es gibt die Besorgten, die Helikopter, die Unbekümmerten und alle treffen im Klassenraum aufeinander. 
    Die Geschichte war gut aufgebaut und wirkte lebendig und nie konstruiert. 
    Ich hatte viel Spaß beim lesen!

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    M
    Mieze11vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Erfrischend, witzig
    Erfrischend, witzig

    Jennifer Dixon die neue Elternsprecherin in der Vorschulklasse ihres Sohnes ist ein *alter* Hase. Sie hat bereits zwei Töchter im jung adult Alter und weiß wie es läuft. 
    Mit sehr humorvollen und zugleich auch makaberen Emails versucht sie die Eltern zur Mitarbeit im Klassenalltag zu bewegen, was nicht bei allen gut ankommt.
    Dadurch gerät so einiges Durcheinander, wenn auch gleich sie neue Freunde findet.
    Wäre da nicht auch noch ihr Jugendschwarm der plötzlich als Papa einer Schülerin in ihrer Klasse auftaucht.....und was hat es mit einer bestimmten Mutter auf sich??
    Rätsel, Familie, Freunde und auch die Freizeit kommen in diesem Buch nicht zu kurz. Und das auf wirklich lustige und humorvolle Art und Weise.
    Ein leichter, wenn auch kurzweiliger Roman, der einen zum Lachen und Schmunzeln bringt aber auch einiges im Alltag einer 3fach Mama und Elternsprecherin wieder spiegelt.
    Sehr zu empfehlen wer gerne mal wieder lustige Lesestunden verbringen möchte.

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    Maraliss avatar
    Maralisvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Teilweise ganz witzig
    Teilweise ganz witzig

    Inhalt: Denken Sie bitte daran, dass das Buffet nussfrei sein muss, da mein Sohn hochallergisch ist.«
    Natürlich, aber auf dem Elternabend sind ja keine Kinder dabei!?
    »Ich bringe Becher mit.«
    Prima, da sind Sie die vierte. Und was ist mit Getränken?
    Als Elternsprecherin hat man es alles andere als leicht, das weiß Jennifer allzu gut. Deshalb ist sie auch nur widerwillig wieder im Amt. Aber dieses Jahr hat sie einen Plan: Allergiker-Mom, Spießer-Dad und alle anderen sollen sich mal locker machen. Mit ihren E-Mails gewinnt Jennifer auch einige neue Freunde, aber dann proben die Helikopter-Eltern den Aufstand … Quelle: Klappentext

    Die Elternsprecherin von Laurie Gelman ist ein recht nettes Buch um ein wenig zu entspannen.
    Die Autorin schreibt flüssig und hat einen guten Schreibstil.
    Teilweise ist es ganz witzig und auch ironisch, an manchen Stellen kann man auch herzhaft lachen. Man kann bestimmt auch ganz gut damit mal entspannen. Jedenfalls nachdenken muss man nicht.
    Leider ist es aber auch nicht mehr, daher nur drei Sterne.


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    Lales avatar
    Lalevor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine originelle Idee, dessen Umsetzung mich nicht überzeugen konnte.
    Kritischer Humor

    Inhalt:

    Das Leben als Elternsprecherin ist nicht einfach. Nur widerwillig hat Jennifer deshalb den Posten, auf Wunsch ihrer Freundin, angenommen. 
    Doch dieses Jahr will sie alles anders machen und da gehören langweilige E-Mails, Aufopferung und unbegrenztes Verständnis sicher nicht dazu. Die Eltern sollen sich alle mal locker machen! 
    Doch das geht nicht lange gut, denn schon muss Jennifer gegen den Aufstand der Helikopter-Eltern ankämpfen...



    Meine Meinung:

    Eine originelle Idee, dessen Umsetzung mich nicht überzeugen konnte. 

    Jennifer war absolut nicht begeistert, als ihre beste Freundin, die in der Grundschule ihres Sohnes arbeitet, sie bat den Posten der Elternsprecherin zu übernehmen. Als Mutter von drei Kindern, zwei davon schon auf dem College und der jüngste gerade eingeschult, hat sie nicht das Bedürfnis, sich mit den jüngeren Eltern auszutauschen. 
    Doch als es schließlich soweit ist, beschließt Jennifer die Sache anders anzugehen. All die übervorsichtigen, spießigen und besserwisserischen Eltern sollen sich mal locker machen! Der erste Schritt sind aufmüpfige und freche Mails. Aber davon sind die Eltern überhaupt nicht begeistert und wollen, dass jemand anderes das Amt der Elternsprecherin übernimmt. Doch leicht gibt Jennifer nicht auf...

    Die Protagonistin Jennifer hat ein klares Teil, als sie das Amt der Elternsprecherin übernimmt. Mit Humor und Provokation, versucht sie die Eltern eines besseren zu belehren, was an sich erstmal eine originelle Idee ist. Allerdings gefällt mir ihre Art davon nicht, dass sie mit ihrem - manchmal schon schwarzen Humor - öfters übers Ziel hinaus schießt und teilweise auch oberflächlich handelt. 

    Ihre Person an sich, empfinde ich als zwiespaltig. Einerseits wirkt sie an vielen Stellen etwas oberflächlich und auch hochmütig, andererseits wurde sie auch als eine Person mit Schwächen und Fehlern dargestellt, was Charaktere auf mich umso realistischer wirken lässt. Ihre große Schwäche ist ihre Jugendliebe Don, dieses Verhältnis empfand ich während des Lesens als sehr unpassend. 

    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, die Kapitel sind durch die E-Mails der Eltern untereinander aufgelockert, was mir gut gefallen hat, sodass man als Leser sich eine genauere Vorstellung von dem Elternaustausch bekam. 

    Insgesamt finde ich die Idee der Autorin, eine Geschichte um dieses Amt zu schreiben, nicht schlecht, jedoch hat mir die Umsetzung nicht gefallen. Das lag vor allem an der Hauptperson Jennifer, mit der ich nicht so richtig warm geworden bin und deren Art von Humor und Provokation für mich oftmals zu weit ging. 


    Fazit:
    Eine mal etwas andere Geschichte über das Elternsein, die aber such alltägliche Aspekte miteinbeziehen. Ich persönlich empfand den Humor oftmals als zu unpassend und auch die Darstellung einiger Sachen etwas unrealistisch.
    Wer schwarzen Humor mag, für den könnte es etwas sein, ansonsten denke ich, dass man für dieses Buch nicht zu "empfindlich" sein sollte. 

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor einem Monat
    erfrischend

    Ich kann der Autorin nur meinen vollsten Respekt aussprechen, dass sie selbst das Amt als Elternsprecherin für fünf Jahre durchgezogen hat. Wie sie auch selbst ganz treffend beschreibt, kann man es nie allen recht machen und darf sich auch nicht erwarten, Lob zu ernten, sondern wird immer zuerst Anlaufstelle für kritische Rückmeldungen und unpassende Kommentare sein. Ich habe einige Situationen auch aus meinem Alltag in Schulen sehr gut wiedererkennen können und musste teilweise wirklich herzhaft lachen, andere Situationen waren bewusst überzogen dargestellt und nicht ganz so ernst zu nehmen. Die Art, wie Jennifer Dixon an die Sache herangeht, finde ich sehr erfrischend und ist mal eine neue Idee, habe ich bisher auf diese Weise auch noch nie erlebt.


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    S
    striesenervor einem Monat
    Ein Jahr als Elternsprecherin in der Vorschule

    Jennifer Dixon hat das Ehrenamt als Elternsprecherin der Vorschulklasse übernommen, in die ihr Sohn Max geht. Dieses Vorschuljahr liefert eine Vielzahl an Erlebnissen mit den Eltern der Mitschülerinnen und Mitschüler von Max, der Lehrerin Miss Ward und einer alten Highschoolflamme von Jennifer. Daneben gibt es auch aus dem turbulenten Privatleben der Elternsprecherin viel zu berichten.

    Der Roman von Laurie Gelman ist ein lustiger und leichter Lesespaß. Die Erlebnisse von Jennifer, in der Ich-Form und in lockerem Schreibstil erzählt, sind jederzeit kurzweilig und machen das Buch zu einer idealen Sommerlektüre. Beim Lesen musste ich immer wieder schmunzeln. Insbesondere Jennifers Mails an die anderen Eltern sind wirklich lustig.  Das Buch ist ein echter "Feelgood"- Roman , bei dem ich mich sehr über eine Fortsetzung freuen würde. 
           

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