Laurie Halse Anderson Speak

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Inhaltsangabe zu „Speak“ von Laurie Halse Anderson

From her first moment at Merryweather High, Melinda Sordino knows she's an outcast. She busted an end-of-summer party by calling the cops - a major infraction in high-school society - so her old friends won't talk to her, and people she doesn't know glare at her. No one knows why she called the police, and she can't get out the words to explain. So she retreats into her head, where the lies and hypocrisies of high school stand in stark relief to her own silence. But it's not so comfortable in her head, either - there's something banging around in there that she doesn't want to think about. But, try as she might, it just won't go away...

Ganz ehrlich? Ich hatte keine Lust mehr fertig zu lesen. Hab aber in der Schule den Film gesehen. Erschreckende Geschichte!

— Stopfi
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    Speak
    paevalill

    paevalill

    08. August 2017 um 21:33

    Der Titel "Speak" hat einen unmittelbaren Aufforderungscharakter, nämlich auszusprechen, anzuklagen und sich mitzuteilen.Dass es nicht immer so einfach ist, zeigt "Speak" von Laurie Halse Anderson.Während einer Party ruft Teenagerin Melinda die Polizei. Statt sich der vorgefallenen Situation direkt zu stellen, zieht sie den Ärger der anwesenden Partygäste auf sich und verschwindet.Nach den Sommerferien hat es Melinda alles andere als leicht. Ihre Mitschüler ignorieren und verspotten sie, Melinda schafft es kaum mehr, sich überhaupt mitzuteilen. Erst nach und nach und mit Hilfe ihres Kunstlehrers und eines Mitschülers kann Melinda Stück für Stück Stärke finden, sich selbst eine Stimme zu verleihen und das Vorgefallene zu benennen.Obwohl das Thema, der Vorfall, sicherlich im Zentrum der Geschichte steht und dazu noch viel Aufklärungsbedarf besteht, wie man dem im Buch enthaltenen Interview mit der Autorin entnehmen kann, beinhaltet es insbesondere auch das Plädoyer, Menschen Zeit zu lassen, ihre Stimme zu finden.Es gibt genügend Situationen, die eine Person dermaßen in allen Funktionen erschüttern können, dass einem schlicht die Sprache dazu fehlt, es sich und anderen gegenüber einzugestehen und sich entsprechend mitzuteilen.Auch wenn die eigentliche Kern-Botschaft "Speak", zu sprechen, kaum wichtiger sein könnte, so sollte man Menschen, von denen man womöglich gar nicht weiß, dass ihnen etwas sehr Schlimmes zugestoßen ist, nicht wegstoßen, sondern ihnen Zeit lassen und Möglichkeiten geben, ihre Stimme wiederzuerlangen und sich zum richtigen Zeitpunkt mitzuteilen.Das Buch ist aus der Sicht von Melinda geschrieben, die erst zum Ende hin endlich ihre Stimme findet und sich ihrem Umfeld mitteilen kann. Vom Vorfall selbst erfährt der Leser ebenfalls erst sehr spät im Buch. Zum Einen wirkt das wie ein gewolltes Mittel, die Spannung entsprechend aufzubauen. Zum Anderen passt es bestens zur Tatsache, dass auch Melinda die Erinnerungen an den Vorfall zu verdrängen versucht und sich ihnen erst dann stellen kann, wenn sie sich stark genug dazu fühlt.Abgesehen von der Wichtigkeit der behandelten Themen unterhält die Geschichte sehr. Melindas lässig-sarkastischen Bemerkungen und Gedankengänge passen herrlich zum grausamen Schulalltag, dem sich jeder Jugendliche stellen muss. Mit einigen Charakteren sympathisierte ich sehr schnell, z.B. David, den Melinda aufgrund seiner Stärke und seinem unbändigen Willen seine Meinung zu verkündigen, sehr bewunderte. Andere besitzen genügend Ecken und Kanten, um alles andere als platt zu wirken.Das Symbol, der Baum, den Melinda als Kunstprojekt verwirklichen soll, passt wie die Faust aufs Auge hinsichtlich Melindas schwierigen Lebenssituation.Für mich ein gelungenes Buch mit vorwiegend Stärken, aber auch kleineren Schwächen.

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  • Sprich

    Speak
    LineLine

    LineLine

    14. July 2013 um 12:15

    Der Schreibstil ist wie erwartet sehr jugendlich. Es wird öfter Umgangssprache benutzt, die ich nachschlagen musste. Durch die Fußnoten, in denen die meisten neuen Wörter stehen, ist das Buch leicht verständlich.Die Geschichte an sich war nicht wirklich spannend, da man bis kurz vor Ende nur Melinda durch ihren Alltag begleitet. Außerdem wird im Klappentext des Buches schon alles verraten. Die Geschichte hat mir aber trotzdem ganz gut gefallen, da ich Melinda sehr sympathisch fand.Bis auf das Ende ist die Geschichte sehr glaubhaft und könnte jedem von uns passieren.Es ist schade, dass man am Ende nicht erfahren hat, was es mit David und Melinda auf sich hat.Ich konnte mich gut in Melinda hineinversetzen, da ich mir vorstellen kann, wie es sich anfühlt, von allen Freunden verlassen zu werden.

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  • Rezension zu "Speak" von Laurie Halse Anderson

    Speak
    van_Weyden

    van_Weyden

    19. December 2011 um 05:13

    fast wie der film, aber war nicht ganz so begeistert. war mir ein bisschen zu einfach geschrieben. allerdings ist das nur meine oberflächliche meinung zum schreibstil. das thema selbst war unglaublich ehrlich und wahr und... wie viele Leute fragen sich heute schon, warum jemand nicht spricht? Meistens läufts doch eher auf diese Art ab: Ach, das Mädchen ist uncool, das mag ich nicht, die sagt ja nie was. Vielleicht sollte man wirklich mal etwas nachdenken. Über die möglichen Gründe.

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  • Rezension zu "Speak" von Laurie Halse Anderson

    Speak
    Silberschweif

    Silberschweif

    21. September 2011 um 19:07

    Inhalt: Melinda Sordino war ein ganz normales Mädchen mit Freunden, Familie und Träumen. Aber seit der Party ist alles anders. Die hat sie platzen lassen, indem sie die Polizei gerufen hat. Doch warum, dass ist ihr Geheimnis: einer der älteren Schüler hat sie vergewaltigt und seitdem spricht sie kaum noch ein Wort. Aus dem Traum von der High School wird ein Alptraum, denn Melindas Freunde wenden sich von ihr ab, ihre beste Freundin Rachel hasst sie und keiner redet freiwillig mit ihr. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres ist sie der meistgehasste Außenseiter der Schule. Auch in ihrer Familie geht alles den Bach herunter, denn ihre Eltern streiten sich immer öfter und halten sie wahrscheinlich für eine Enttäuschung in allen Kategorien. Mit Melindas Noten geht es auch Berg ab, denn sie kann sich nicht aufraffen, etwas für die Schule zu tun. Nur ihr Kunstlehrer Mr. Freeman scheint sie zu verstehen und hilft ihr, sich durch ihr Kunstprojekt selbst wieder zu finden. --- Meinung: „Speak“ beschäftigt sich mit den Problemen, die im Teenagerleben auf einen zukommen können: die Familie lebt sich auseinander, angebliche Freunde entpuppen sich als Heuchler und zwischen all den Problemen erscheinen einem schlechte Noten noch als kleinstes Übel. Doch was die Thematik erst so wahnsinnig ernst macht, ist der sexuelle Missbrauch Melinda’s. Aus der Ich-Perspektive schildert Melinda ab ihrem ersten High School-Schultag, wie es ihr ergeht. Ganz alltägliche Dinge wie Pausen oder das Essen in der Cafeteria werden für Melinda zu einer einzigen Tortour. Was als eine High School-Geschichte unter vielen anmutet, ist in Wahrheit eine todernste Geschichte, die trotz allem jugendgerecht erzählt ist. Melinda erscheint trotz allem als starker Charakter. Sie leidet zwar sehr unter ihren Problemen und redet kaum noch mit anderen, ertränkt sich aber nicht im Selbstmitleid. Man erfährt durch sie sehr realistisch, welche Gefühle und Gedanken einen umtreiben, nachdem eine so schreckliche Tat an einem verübt wurde. Und trotzdem ist die Geschichte deshalb nicht deprimierend, da Melinda all das mit einer gewissen ironischen und humorvollen Art schildert, die einem trotz allem sogar manchmal ein Schmunzeln abgewinnt. Daneben werden aber auch Themen wie Gruppenzwang oder Zugehörogkeit thematisiert, denn an Melinda’s High School geht nicht darüber, zu einem der „Clans“ zu gehören, von denen es vom Streber über den „leidenenden Schauspieler“ bis zu den spießigen Wohltäterinnen wohl alles gibt. Und trotzdem ist es beinahe unmöglich, sich ihnen nachträglich anzuschließen, was an Melinda’s Mitschülerin Heather klar wird. Auch innerhalb der Familie werden derlei Probleme angesprochen, denn Melinda öffnet sich ihren Eltern nicht, die ihrerseits zwar versuchen, auf sie einzugehen, dies aber definitiv mit den falschen Mitteln tun. Die Nebencharaktere bleiben allerdings eher schwach, da der Fokus (auch durch die Ich-Perspektive) eindeutig und vordergründig auf Melinda liegt. Man lernt so zwar einiges über die Nebencharaktere, aber wirklich Tiefgang bekommen nur wenige von ihnen. Selbst Mr. Freeman, der Melinda schlussendlich hilft, gegen ihre Probleme anzukämpfen, blieb mir etwas zu flach, obwohl er doch eine Schlüsselrolle innehatte und somit das hoffnungsvolle Ende herbeigeführt hat, auf das man von Anfang an für Melinda hofft. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, vor allem die ironische Seite ihrer Erzählweise macht die Geschichte trotz allem Ernst lesenswert. Die Ausgabe des Buches aus der Cornelsen Senior English Library kann ich außerdem allen weniger Englischkundigen nur empfehlen, denn sie beinhaltet viele Anmerkungen mit Vokabularhilfen, die ich für meinen Teil zwar nicht brauchte, die aber für andere sicherlich sehr hilfreich sind, um die Geschichte zu verstehen. Für Einsteiger im englisch lesen ist das Buch also sicherlich nicht schlecht. --- Fazit: Eine ernste Geschichte über sexuellen Missbrauch und seine Folgen für junge Mädchen, die aber mit der ironischen Art der Protagonistin nicht depressiv macht, sondern einem den Ernst einer solchen Lage vor Augen führt und dabei sogar einen positiven Ausgang bietet, der Hoffnung macht.

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  • Rezension zu "Speak" von Laurie Halse Anderson

    Speak
    vielleserin

    vielleserin

    25. January 2009 um 16:29

    Speak von Laurie Halse Anderson ist ein sehr gutes Jugendbuch! Die Geschichte ist aus der Sicht des High School Freshmans Melinda erzählt. Sarkastisch erzählt sie, was es heißt in die High School zu gehen. Ich denke, es ist eines der wenigen Bücher, dass das Gefühl in der High School (auf einem normalen deutschen Gymnasium, sind die Grundkonstellationen nicht wirklich anders...) mit all den Ungerechtigkeiten und Gruppenverhalten der Schüler gut wiedergibt. Zur Story: Melinda ging am Ende der Junior High (also der achten Klasse) mit Ihren Freundinnen auf ihre erste Party. Damals war sie beliebt und Teil ihrer Mädchenclique und freute sich auf die Zeit in der High School. Während der Party lockt sie ein älterer Schüler nach draußen und vergewaltigt sie. Schockiert und verstört kehrt Melinda zurück ins Haus, nachdem er weggefahren war, und ruft vom Haus aus die Polizei an. Sie bringt aber keinen Ton heraus und die Polizei fährt daraufhin vor und verhaftet einige der Partygäste, die ja als Minderjährige getrunken haben. Nach dem Sommer in dem Melinda sich von ihren Freundinnen völlig zurückgezogen hatte und niemandem von der Vergewaltigung erzählt hatte, muss sie in der neuen Schule ganz alleine anfangen. Alle wissen, dass sie die Polizei gerufen hatte, was für viel Ärger gesorgt hatte. Sie wird fertig gemacht und gemieden. Melinda freundet sich mit der nervigen Heather an, einfach weil diese komplett neu in die Stadt gezogen ist. Heather ist furchtbar oberflächlich und auch ein wenig hinterhältig und Melinda zieht sich immer mehr in sich zurück. Melindas alte beste Freundin will nichts mehr mit ihr zu tun haben und zu allem übel fängt diese an Melindas Vergewaltiger zu daten, der Melinda in unbeobachteten Momenten immer noch belästigt. Speak hat mich sehr beeindruckt und ich konnte es sehr schnell und gerne lesen. Melindas Stimme ist sehr authentisch. Es gibt außerdem eine Verfilmung mit Kristen Stewart (spielt gerade in Twilight die Bella) von 2004. Diese Verfilmung ist ziemlich gelungen und es gibt nur wenige Veränderungen zum Buch.

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