Laurie Stevens

 3.3 Sterne bei 9 Bewertungen

Alle Bücher von Laurie Stevens

Todesschuld

Todesschuld

 (7)
Erschienen am 19.10.2015
Du sollst nicht begehren

Du sollst nicht begehren

 (2)
Erschienen am 20.03.2017

Neue Rezensionen zu Laurie Stevens

Neu
Igelas avatar

Rezension zu "Todesschuld" von Laurie Stevens

Solider Thriller!
Igelavor 3 Jahren

Detectiv Gabriel Mc Ray wurde nach einigen Wutausbrüchen vom Dienst suspendiert. Als ein ausgebranntes Auto mit einer Leiche aufgefunden wird, deutet erst alles auf einen "gewöhnlichen "Mord hin. Doch da wird ein Zettel mit dem Namen Mc Rays bei der Leiche entdeckt und Gabriel umgehend wieder in den Dienst zitiert. Zusammen mit der Gerichtsmedizinern Ming Li und Partner Dash nimmt Gabriel die Ermittlungen auf. Kurz darauf werden weitere Leichen in ausgebrannten Autos entdeckt und das Team jagt den Serientäter ,der nun unter dem Namen Malibu Canyon Killer bekannt ist. Gabriel entdeckt, dass er sich erst seiner Vergangenheit stellen muss, bevor er Ermittlungsergebnisse erzielt.

Das Thema Gerichtsmedizin hat in diesem Thriller einen hohen Stellenwert.Eindrücklich werden die Untersuchungen von Ming Li an den Opfern  beschrieben.
 Ebenfalls thematisiert werden psychologische Störungen.Da Gabriel darunter leidet und regelmässige Sitzungen beim Polizeipsychiater absitzen muss , erfährt der Leser im Buch mehr über Behandlungsansätze, wie zum Beispiel Hypnose für therapeutische Zwecke.
Die Figuren sind aus Distanz beschrieben, mir kam keine so wirklich nahe. Gabriel Mc Ray ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten, traumatisierte durch seine Vergangenheit versucht er mit Ming Li anzubändeln. Diese zaghaften Annäherungsversuche machen in ein Stück weit menschlich und weniger unnahbar.
Immer wieder taucht man als Leser ab in die Vergangenheit von Gabriel und nach und nach kann man immer besser verstehen, warum er so zynisch und raubeinig ist. 
Mit ein paar geschickten und schlüssigen Wendungen hat es die Autorin geschafft den Spannungsbogen immer mehr in die Höhe zu schrauben. Solider Thriller, der sehr gut unterhält!

Kommentare: 1
77
Teilen

Rezension zu "Todesschuld" von Laurie Stevens

Gelungenes Debüt
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren


Detective Gabriel McRay alt einmal als bester Ermittler des LAPD, doch dann steht er kurz vor der Kündigung, weil er sich nicht mehr im Griff zu haben scheint. Sein Psychiater Dr. Berkowitz vermutet, dass McRay aufgrund von verdrängten Erlebnissen an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leidet - doch vor allem macht dem Polizisten seine immer wieder aussetzende Erinnerungsfähigkeit zu schaffen. Doch dann ereignen sich einige brutale Morde in Santa Monica. Dabei ersticht er nicht nur sein Opfer und zündet anschließend ihre Autos an, sondern er hinterlässt an den Tatorten jedes Mal ein Schreiben, das seine Boshaftigkeit unter Beweis stellt. Doch noch entschiedener ist, dass alle Briefe an Detective McRay adressiert... So findet sich der beinahe gescheiterte McRay schon bald im Fokus des Geschehens.

Laurie Stevens hat mit "Todesschuld" ein handfestes Krimidebüt vorgelegt, der erfrischend konventionell daher kommt. Hier gibt es keine Perspektivwechsel, Einblicke in die Tätersicht oder exorbitanten Thrill durch außergewöhnlich viel Brutalität. Die Story folgt McRay, den wir nicht nur bei den Ermittlungen begleiten, sondern dessen Vergangenheit und die daraus resultierenden Probleme immer wieder gegenüber gestellt werden. Da der Täter ihn immer wieder direkt anschreibt und ihm zu verstehen gibt, dass die beiden eins seien, fragt sich McRay, ob er während seiner Blackouts womöglich zum Mörder geworden ist... Da bleibt es natürlich nicht lange aus, dass ihn auch andere verdächtigen - zum Glück hat er eine Pathologin, die an ihn glaubt, und seinen Therapeuten. 

Die Autorin schafft es, die Spannung konstant hoch zu halten und einige sehr geschickte Wendungen einzubauen. Dabei kommen einem die Figuren zugegebenermaßen nicht allzu nah, aber das stört mich bei einem Krimi, der mich lediglich spannend unterhalten soll, nicht unbedingt. Und "Todesschuld" hat mich richtig gut unterhalten, denn auch wenn es sich um keinen literarisch ausgefeilten, anspruchsvollen Krimi handelt, so hat nicht die Geschichte dennoch gepackt.

Im Grunde erfindet Laurie Stevens hier nicht den Psychothriller neu, aber ich mag die Art, wie sie erzählt. Hier geht es um eine Hauptfigur, die mit ihren eigenen Dämonen kämpfen und gleichzeitig eine Reihe von Morden aufklären muss. Dieses Gegenüberstellen und die Überraschungen, die das Geschehen beschleunigen, haben mir gut gefallen. Da ich bereits gesehen habe, dass es einen zweiten Fall um Gabriel McRay gibt, kann ich nur sagen, dass ich diesen auch gerne lesen möchte.

Kommentieren0
2
Teilen
buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Todesschuld" von Laurie Stevens

Wut im Bauch
buecherwurm1310vor 3 Jahren

Gabriel McRay hat eine Wut im Bauch, die immer öfter raus muss. Ihm droht der Rauswurf, dabei galt er einst als der beste Detective des Los Angeles Sheriff’s Department. Dass er auch Blackouts hat, verheimlicht er, auch wenn ihn das ängstigt. Dann geschehen brutale Morde in den Hügeln von Santa Monica. Erst ersticht der „Malibu-Canyon-Killer“ sein Opfer, sorgt dafür, dass die Wagen abbrennen und hinterlässt seltsame Nachrichten an Gabriel McRay. Daher wird McRay wieder ins Team geholt. Der Mörder schlägt weiter zu. Bald gerät auch McRay  unter Verdacht. Seltsamerweise scheint der Täter zu wissen, wann McRay seine Blackouts hat und nutzt genau diese Zeit für seine Taten.

Die Geschichte ist einerseits spannend, aber sie wirkt auch etwas konstruiert.

Die Charaktere sind gut dargestellt, auch wenn mir keiner richtig nah gekommen ist. McRay s Verhalten macht ihn natürlich nicht sonderlich sympathisch. Aber er bemüht sich, aus dieser Situation herauszukommen, indem er sich – wenn auch widerwillig - in Therapie begibt. Er kann froh sein, dass die Pathologin Ming zu ihm steht. Auch sein Therapeut bemerkt schnell, dass die Ausbrüche mit seiner Kindheit zu tun haben. Eine Hypnose soll Klarheit bringen.

Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen. McRay gilt als Verdächtiger und muss erst seine eigenen Baustellen aufarbeiten, bis er dem Täter näher kommt. Daher stellt sich erst recht spät heraus, wer der Mörder ist.

Ein spannender Krimi mit einem ungewöhnlichen Ermittler.

 

Kommentieren0
9
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 17 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks