Laurin Dahlem Imperia - Im Schatten des Drachen

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 1 Leser
  • 11 Rezensionen
(8)
(5)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Imperia - Im Schatten des Drachen“ von Laurin Dahlem

Der junge Landadlige Hao hat nur ein Ziel: der Kaisergarde beizutreten und dem Kaiserreich im Kampf gegen die rebellischen Yin beizustehen. Als sich sein Wunsch endlich erfüllt, ist sein Leben scheinbar perfekt. Doch bald schon kommen ihm erste Zweifel am unerbittlichen Regime des Kaisers, der alle Yin brutal auslöschen lässt. Bevor er sich versieht, wird Hao in ein Machtspiel aus Verrat, Intrige und Mord am Kaiserhof hineingezogen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Kyu-Sung, Bastardsohn des Kaisers, der Gefühle in Hao weckt, die er sich lange nicht eingestehen will.

High Fantasy meets asiatisches Kaiserreich

— Pergamentfalter

Von diesem Buch erwartete ich mir etwas ganz anderes, wurde allerdings sehr positiv durch seine Andersartigkeit überzeugt. Top Buch!

— dia78

Wunderarer High Fantasy Gay Romance Roman

— arryetty

Episch!!

— Sardonyx

Ein Fantasyroman mit asiatischem Setting. Idee, Handlungsstrang und Charaktere konnten mich auf ganzer Linie von sich überzeugen.

— Esme--

Alles in allem ein gutes Buch, das schön geschrieben ist und in das man "abtauchen" kann.

— Annneee

Trotz einiges Schwächen, ein tolles Lesevergnügen

— Koriko

Eine gelungene Mischung aus spannender High Fantasy und asiatischem Flair.

— SveaLundberg

Stöbern in Fantasy

Rosen & Knochen

Düstere Story, aber unheimlich gefühlvoll und spannend. Eine schöne Mischung :)

HelenaRebecca

Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Schon wieder ein spannendes und tolles Buch zuende. Wie die Zeit beim lesen doch verinnt. Das Buch war toll. Ich freue mich auf einen 3.Band

cecilyherondale9

Das Lied der Krähen

Das Buch hat mich fertig gemacht! Aber auf angenehme Art und Weise. Für mich war es ein absolutes Highlight!

Endora1981

Die Blutkönigin

Spannender Auftakt einer Trilogie mit gigantischer Spannung, die teilweise brutal und sehr blutig beschrieben wird.

LilithSnow

In Between. Die Legende der Krähen (Band 2)

Eine tolle Geschichte - spannend, abenteuerlich und mit einem Hauch Liebe

Meine_Magische_Buchwelt

Die Hexe von Maine

Leider kein Krimi mit fantastischen Elementen, sondern sehr oberflächliche Urban Fantasy, die mich leider nicht abholen konnte...

tinstamp

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Imperia - Im Schatten des Drachen"

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 11:46

    Der junge Landadlige Hao führt ein beschauliches Leben in einem kleinen Dorf. In seinen Träumen ist er ein Kaisergardist, ein Mitglied jener Truppe in den Diensten des Kaisers, die die Sicherheit des Landes vor den Yin, Beherrschern der Elemente, gewährleistet. Als er dem Kaisergardisten Kyu-Sung, dem Bastardsohn des Kaisers, begegnet, stellt das sein gesamtes Leben auf den Kopf. Nicht nur bekommt er plötzlich die Chance, tatsächlich der Kaisergarde beizutreten. Gleichzeitig weckt Kyu-Sung unerwartete Gefühle in Hao. Während er versucht, sich diesen Gefühlen zu widersetzen, keimen erste Zweifel an der Aufgabe der Kaisergardisten in ihm auf. Ist es wirklich richtig, alle Yin auszulöschen? High Fantasy meets asiatisches Kaiserreich! In seinem Roman entwirft Laurin Dahlem eine faszinierende, asiatisch angehauchte Welt namens Imperia, die mir immer wieder das Gefühl gab, im alten China oder Japan zu sein. Nur magischer als die Realität. Die Welt war in sich schlüssig und mit seinen Worten ließ der Autor wunderbare Bilder in meiner Fantasie entstehen. Die Charaktere von "Imperia" waren mir überwiegend sympathisch. Vor allem die beiden zum Teil nahezu gegensätzlichen Protagonisten Hao und Kyu-Sung sind mir schnell ans Herz gewachsen. Hao versucht, nach seinen Idealen zu leben und geht seinen Weg mit reinem Herzen und einem starken Sinn für Gerechtigkeit. Kyu-Sung auf der anderen Seite ist meist distanziert und stellt seine Loyalität dem Kaiser gegenüber über alles. Bis ihm unerwartete Gefühle dazwischenfunken. Neben diesen beiden Protagonisten gibt es eine ganze Reihe von Nebenfiguren, die, bis auf wenige Ausnahmen, in sich logisch handeln. Einige von ihnen geben zu Beginn den Anschein, bedeutsam für die Fortentwicklung der Geschichte zu sein. Im Laufe der Geschichte verschwinden sie jedoch mal spurlos, mal erscheinen sie nur noch am Rande. Schade! Die Handlung selbst startet mit viel Potenzial. Haos erste Schritte zum Kaisergardisten werden wunderbar detailliert erzählt. Immer wieder fließen dabei Haos Gedanken ein, die nachvollziehbar sind und der Handlung eine subjektive Note verleihen. Ab etwa der Hälfte des Buches fängt die Handlung allerdings an zu schwächeln. Zeitsprünge werden immer häufiger; die vergangene Zeit zwischen Abschnitten immer länger. Vor allem die bedeutsamen Kämpfe am Schluss und das Finale des Buches werden zu schnell abgehandelt. Statt detaillierter Handlung gibt es eher Überblicke über das Geschehene und diese auch nur sehr knapp zusammengefasst. Mir stellte sich dabei immer wieder die Frage, ob der Autor keine Lust mehr hatte oder nur eine begrenzte Zahl an Seiten hatte. Schade ist es allemal, denn damit wurde erneut viel Potenzial verschenkt. Auch der Sinneswandel einer der Figuren am Ende der Geschichte kam für mich zu plötzlich und war angesichts der vergangenen Handlung nicht wirklich nachvollziehbar. Fazit Faszinierende Welt, sympathische Charaktere, gute Ausgangspunkte für eine spannende Geschichte - schade, dass Laurin Dahlem dieses Potenzial vielfach vergeben hat.

    Mehr
  • Schöne Fantasywelt mit ungewöhnlichem Setting

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Melanie_Vogltanz

    15. December 2016 um 19:40

    "Imperia" hat mich auf sehr positive Weise überrascht. Darin lernen wir den etwas schüchternen jungen Mann Hao kennen, der nur einen einzigen Wunsch hat: Er will, wie sein Vater vor ihm, Kaisergardist werden und das Reich gegen die bösen Yin verteidigen. Eines Tages bekommt er seine Chance, als er einen Feueryin aufhält, der sich auf dem Weg in sein Dorf befindet. Dabei wird er von dem geheimnisvollen, starken und natürlich extrem gutaussehenden, hochrangigen Kaisergardisten Kyu-Sung gerettet. Der Kaisergardist ist von den Fähigkeiten des jungen Mannes schwer beeindruckt und hält ihn an, sich für die Prüfung zum Kaisergardisten zu bewerben."Imperia: Im Schatten des Drachen" glänzt in vielerlei Aspekten. Da wäre zum einen der sichere und überaus angenehme Stil des Autors, den ich schon bei einem seiner früheren Büchern zu schätzen gelernt habe und mich dazu gebracht hat, mir auch dieses neuere Werk zu Gemüte zu führen.Dann hätten wir da noch die wunderschön ausgearbeitete Fantasywelt, die in einem asiatisch anmutenden Setting spielt (allerdings, soweit ich das als Laie beurteilen kann, nicht auf einer tatsächlich existierenden asiatischen Tradition fußt) und allein dadurch eine Abwechslung zu den zahlreichen europäisch angehauchten Fantasygeschichten darstellt. Grandios finde ich das Konzept der verschiedenen Wege - der Elementewege, die die Yin beschreiten, und des Schattenweges, den die Kaisergardisten wählen und mit dem sie Lebensgeister, soganannte "Nasgaths", heraufbeschwören können. Abgesehen davon, dass jeder Mensch (abgesehen von den Yin) einen eigenen Lebensgeist, einen Nasgath-Ankh, besitzt (man fühlt sich natürlich sofort an den "Geheimen Kompass" erinnert), können gut ausgebildete Kämpfer auch die Lebensgeister bereits gestorbener Ahnen beschwören und sie zum Kampf einsetzen. Ein extrem spannendes Konzept, das mir sehr gut gefallen hat.Zu guter letzt muss ich noch die unglaublich schöne Liebesgeschichte loben. Gegen Ende schrammt der Autor zwar schon etwas hart am Kitsch entlang, es sei ihm allerdings verziehen, denn die Romantik ist tatsächlich handlungstragend, und durch Vorausdeutungen und Anspielungen auf "Sagen" der Welt, mit der die Charaktere aufgewachsen sind, wird eine Erwartungshaltung kreiiert, eine Spannung, die zum Weiterlesen animiert und einen immer wieder mitfiebern und mitleiden lässt. Sehr schön gemacht!Einen Kritikpunkt muss ich allerdings anbringen: Während am Anfang die Geschichte etwas Zeit braucht, um richtig in Schwung zu kommen (was sich vor allem darin äußert, dass sich Gespräche im Kreis drehen, die Figuren immer wieder über dasselbe reden oder nachgrübeln), wird das Ende fast hastig abgefrühstückt. Ein-, zweimal hatte ich tatsächlich ein wenig den Eindruck, als hätte ich Lücken in der Handlung, die ich nur mit Mutmaßungen füllen konnte (z.B. die Szene nach Haos Aufenthalt im Bambushain vor dem Endkampf). Das fand ich etwas schade.Alles in allem will ich aber trotzdem die volle Punktezahl vergeben (vielleicht mit einem imaginären halben Stern Abzug) und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

    Mehr
  • Lebensgeister

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    dia78

    03. August 2016 um 01:04

    Das Buch "Imperia - Im Schatten des Drachen" wurde von Laurin Dahlem verfasst und wurde im Verlag in Farbe und Bunt im Jahr 2015 veröffentlicht.Hao und sein Ankh-Nasgath LiFei stoßen eines Tages bei Wasser holen auf ein Feueryin und seinen Verfolger, den Bastardsohn des Kaisers, den mächtigsten Kaisergardisten Kyu-Sung. Hao, welcher sein Dorf beschützen will, stellt sich dem Feueryin in den Weg, sodass ihn Kyu-Sung vernichten kann. Da das Dorf von Hao sehr weit von der Hauptstadt Chendong und dem Wolkenpalast entfernt liegt, bietet Hao, dem Gardisten an, bei sich zu Hause zu übernachten. Es stellt sich heraus, dass Hao keine Einladung zur jährlichen Kaisergardisten-Aufnahmeprüfung erhalten hat. Da sich irgendwie Kyu-Sung zu Hao hingezogen fühlt, lässt er ihm diese unverzüglich zustellen. Hao kämpft sich durch die Aufnahmeprüfung und durch die Wirren der Liebe, welche sich ihm entgegenstellen. Auch Kyu-Sung hat sich mit seinen Gefühlen auseinander zu setzen. Doch bald kommen sie an den Punkt, an dem sie einen mächtigen Agnaru Romi bekämpfen müssen und auch an den Punkt, wo Hao sich fragen muss auf welcher Seite er nun wirklich steht.Anfänglich hatte ich einige Probleme mit den Namen, da sie einfach nicht der üblichen Norm entsprachen. Aber nachdem ich mich an die Namen und Schauplätze gewöhnt hatte, flog ich förmlich durch das Buch. Der Autor schaffte es mit seiner wilden Andersartigkeit und auch der für mich zu Anfang nicht zu erkennenden Liebesgeschichte zwischen Mann und Mann voll und ganz in seinen Bann zu ziehen. Man wollte einfach wissen, wie es weitergeht, Auch gegen Ende schaffte es der Autor durch geschickte Zeitsprünge die Geschichte spannender und anders zu machen.Hao ist der Hauptprotagonist. Um ihn und seinen Weg zum Kaisergardisten geht es in diesem Buch. Zu Beginn war mir irgendwie noch nicht wirklich klar, dass es sich um einen Jungen handelt, aber spätestens nach seinen ersten Gedanken, ob die Liebe zu Kyu-Sung richtig sei und er sich keine Hoffnungen machen sollte, war auch mir klar, dass es sich um einen Jungen und um eine homosexuelle Beziehung handelt. Die Entwicklung der großen Liebe ist gut nachvollziehbar und beschrieben. Aber man kann die Zerrissenheit förmlich spüren. Auch als er beginnt die Entscheidungen mancher Gardisten zu hinterfragen, bildet sich ein neuer Gewissenskonflikt, welcher erst überwunden werden muss.Ein weiterer wichtiger Protagonist ist natürlich Kyu-Sung, der sich auch, dadurch, dass er ein Bastard des Kaisers ist immer wieder neu beweisen muss, und es nicht immer leicht hat am Kaiserhof. Manche Erziehungs- bzw. Unterdrückungsmethoden kamen mir ziemlich überzogen vor, aber auch das Leben des mächtigsten Kaisergardisten kann nicht immer nach Plan verlaufen. Doch, da er so lange immer gegen alle möglichen Gefahren, egal ob real oder unreal, kämpfte, kann man es richtig gut verstehen, dass er die wahre Liebe und seinen Platz in der Gesellschaft nicht erkennen kann.Der Schreibstil des Autors ist sehr gut. Die Wortwahl ist angemessen und auch die Kapitel- und Satzlängen sind sehr gut gewählt. Man findet sich in einem Abenteuer wieder, welches ich nicht mehr missen möchte.Jeder, welcher sich auch gerne einmal auf ein anderes Terrain begeben will, sollte unbedingt dieses Buch lesen, denn man findet darin alles, was ein gutes Buch ausmacht, Spannung, Liebe, Hass, Zwietracht, Eifersucht, Intrigen und Machtkämpfe.Unbedingt lesen!

    Mehr
    • 2
  • Spannende Fantasy mit asiatischem Setting

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    arryetty

    19. June 2016 um 22:30

    High Fantasy mit schwulen Figuren findet man genauso selten wie Fantasy mit asiatisch inspiriertem Setting. Ich liebe beides, also musste ich Imperia - Im Schatten des Drachen natürlich lesen, zumal ich den Autor kenne und schon einiges von ihm gelesen habe. Imperia spielt in einer Welt, die mich an die von mir geliebten chinesischen Historienfilme erinnert haben, mit Elementen der asiatischen Sagenwelt. Und es erzählt eine ebenso epische und dramatische Geschichte über zwei Männer, die in einen Krieg verwickelt werden, bei dem es schwer ist, die Guten von den Bösen zu unterscheiden. Von Anfang an hat mich die hohe Qualität des Textes beeindruckt, in meinen Augen hat sich der Autor sehr gesteigert. Die Hauptfigur Hao ist ein junger Mann, der unbedingt in die Kaisergarde eintreten möchte, wie sein Vater. Dies ist sein größter Traum, dafür lebt er, dafür kämpft er. Warum er seinen Vater lange nicht gesehen hat und warum er keine Einladung zur Prüfung der Kaisergardenanwärter erhalten hat, hinterfragt er kaum. Als er zufällig seinem Idol, dem Bastardsohn und Kaisergardisten Kyu-Sung begegnet, ist er sofort fasziniert von ihm. Etwas verbindet beide gleich miteinander, etwas, was eigentlich gar nicht sein dürfte. In dieser Welt hat jeder Mensch einen Lebensgeist, ein Wesen, das für andere unsichtbar ist, ein Freund, der einen immer begleitet. Aber die Geister, die hier Ankh-Nasgath genannt werden, können auch kämpfen. Haos Geist ist ein lustiger kleiner Drache, Kyu-Sungs ein bedrohlicher Kampfgeist. Und beide können sie den Ankh-Nasgath des anderen sehen, etwas, was sonst nie möglich ist. So führt sie das Schicksal zusammen und sie entwickeln Gefühle füreinander. Doch das ist nur ein Teil der Handlung. Man ahnt früh, dass im Kaiserreich nicht alles zum Besten steht, dass Hao etwas sehr naiv ist in seinem Glauben an die Garde. Denn bald erfährt man, dass die Garde das Reich unterdrückt und viele Menschen sich gegen sie organisieren. Vor allem die Yin, die von der Garde gejagt werden. Ihre Form der Magie erachten sie als gefährlich. Vor langer Zeit waren sie die Herrscher des Landes. Und Hao muss sich entscheiden, auf welcher Seite er kämpfen will. Imperia ist ein Buch die Einsicht, dass jeder Kampf zwei Seiten hat und über Macht. Über die Macht des Einzelnen, über die Macht der Elite und die Macht des Volkes. Aber es ist auch ein Buch über die Macht der Liebe. Ich hatte lange mit einem anderen Ende gerechnet und möchte hier nicht zu viel verraten. Es bleibt das ganze Buch über spannend, da es immer wieder neue Wendungen gibt. Anfangs hatte ich ein wenig Probleme mit den Figuren warm zu werden. Hao hätte ich öfter gerne mal wachgerüttelt. Er bleibt sehr lange sehr naiv, während Kyu-Sung nicht von seinem starren Glauben abweicht und er mir nicht unbedingt sympathisch war. Aber ihr Verhalten ergibt für beide einen Sinn, sie werden dadurch bestimmt, wie sie aufgewachsen sind und wegen der detailliert gezeichneten fantastischen Welt habe ich das Buch dennoch sehr gerne gelesen. Imperia ist ein spannendes Fantasybuch nicht nur für Gay Romance Fans. Da bleibt mir nur zu sagen: bitte mehr davon.

    Mehr
  • Zwei toughe Krieger, asiatische Stimmung und eine gewaltige Menge Magie machen dieses Buch super!

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Sardonyx

    Hao kann sein Glück nicht fassen: nachdem er so viele Jahre gekämpft hat, gehört er zu den vielen jungen Männern und Frauen, die der Kaisergarde beitreten wollen, um Imperia vor den Rebellen, den Yin, zu schützen. Diese Yin stehen im Bunde mit den Elementen wie Wasser, Wind oder Feuer und gehören damit zu den mächtigsten Feinden des Kaisers und seiner Familie. In entlegenen Provinzen, zwischen den Klageschreien der einfachen Leute, bekämpfen sich die Kaisergardisten und die Yin - aber wieso? Hao fühlt mit ganzer Seele den Kaisergardisten verbunden, besonders wegen dem unnahbaren Kaisergardisten Kyu-Sung. Besonders für diesen Bastardsohn des Kaisers wachsen in ihm mehr Gefühle, als er sich offen eingestehen will. Doch als Intrigen Hao zu vernichten drohen, kann Hao nur noch ans Überleben denken in dem ewigen Streit zwischen Gardisten und Yin ...Ich habe schon lange festgestellt, dass mir Fantasy-Bücher mit asiatischem Setting fast schon etwas mehr gefallen als ,,europäische" High Fantasy. Besonders nach der ,,Eona"-Dilogie von Allison Goodman habe ich immer wieder nach ähnlichen Büchern gesucht, mit starken Protagonisten und Drachen, gefangen zwischen kaisierlichem Prunk und bitterbösen Intrigen, zwischendurch auch ein wenig Romantik ... Ich war mir also gleich irgendwie sicher, dass ,,Imperia - Im Schatten des Drachen" von Laurin Dahlem etwas für mich sein wird.Hao, Landadeliger und zukünftiger Gardist, habe ich richtig liebgewonnen wegen seinem rechtschaffenen Wesen, obwohl er manchmal tapsig und unsicher wie ein Welpe wird. Er schafft es nie, ganz seine Gefühle hinterm Berg zu halten und wo keine Gerechtigkeit ist, will er sie erschaffen. Gäbe es wohl nicht Haos dreisten, scharfzüngigen Lebensgeist LiFei, wäre Hao viel ärmer dran. Die Autorin hat ihre Welt ziemlich komplex gestaltet, Ankh-Nasgath sind persönliche Lebensgeister eines jeden Menschen und durch sogenannte Siegel können die Gardisten die Nasgath ihrer Ahnen beschwören - eine ziemlich gute Idee, die mir bisher nicht begegnet ist.Und zu Kyu-Sung ... Ich mag ihn, aber warum ähneln sich im Genre Gay Fantasy die zwei typischen Rollen so arg? Der erste ist eher wie ein scheues, unerfahrenes Landei, dem jede Beziehung durch den Lappen geht. Er ist eher einsam, bis - jetzt bitte einen lauten GONG - der mysteriöse, kaltherzige Traumtyp auftaucht. Niemand hat ihn natürlich noch nie um den kleinen Finger gewickelt, anders geht es doch gar nicht.Verblüffend finde ich, wie die Autorin es schafft, die Luft beim ersten Treffen von Hao und Kyu-Sung knistern zu lassen. Wie geht das nur?! Sie sehen sich nur, Kyu-Sung stützt nur kurz den verwundeten Hao, dennoch liegt dann etwas Unübersehbares zwischen ihnen. Ich fand es trotzdem ziemlich realistisch, wie Hao am Anfang in Kyu-Sung nur einen Helden sieht und sich zunehmend in ihn verliebt.Die Handlung verfolgt bis zur ersten Häfte des Buches hauptsächlich einen Hauptstrang - Haos Einführung in die Welt der Kaisergardisten. Dann kommen die Yin ins Spiel und der ziemlich rasante, aber kaum loslassende Showdown. Ich liebe es, wie Dahlem alles genau beschreibt. Ich habe die Gassen der Hauptstadt gerochen und den zahlreichen, detailliert beschriebenen Kämpfe wie auf einer HD-Kinoleinwand zugesehen. Die Beschreibungen sind ausführlich, ohne zäh zu werden und die schlauen Gespräche waren immer flüssig zu lesen.Schneeflocken ziehen über den Himmel, weiß wie Drachenschuppen und blass wie alte Erinnerungen. Ich ziehe mein Rezensentenschwert, löse 5 Siegel und fälle in weitschwingendem Bogen 5 brennende Sterne. Ich hoffe inzwischen mit aller Kraft, dass es noch eine Fortsetzung geben könnte.

    Mehr
    • 3

    Floh

    04. June 2016 um 08:38
  • Spannende High Fantasy mit asiatischem Flair

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    JuliaFraenkle

    03. June 2016 um 16:46

    „Imperia – Im Schatten des Drachen“ erzählt nicht nur den Höhepunkt des erbitterten Kampfes der Kaisergarde gegen die verfeindeten Yin, sondern auch die (Liebes-)Geschichte von Hao und Kyu-Sung, die neben äußeren Umständen auch gegen ihre inneren Dämonen und die Zerrissenheit ihrer Familien ankämpfen müssen. Zwischen den beiden Männern besteht von der ersten Begegnung an eine Verbindung, die weit über körperliches Begehren hinausgeht. Aus für sie unerklärlichen Gründen sind sie in der Lage, den Ankh-Nasgath (Lebensgeist) des jeweils anderen zu sehen. Das jedoch dürfte ohne eine Beschwörungsformel nicht möglich sein und sie ahnen, dass aus ihrer Beziehung nichts Gutes erwachsen kann. Insbesondere Kyu-Sung – seines Zeichens nicht nur angesehener Gardist, sondern auch Bastardsohn des Kaisers – kämpft gegen seine Gefühle für Hao an, denn es gibt jemanden innerhalb der Garde, der Hao für seine Liebe nach dem Leben trachten könnte.Hao ist sich seiner Gefühle für Kyu-Sung recht schnell im Klaren, doch als er auf einer Mission der Kaisergarde in die Hände der verfeindeten Yin gerät, regen sich Zweifel in ihm, ob das brutale Vorgehen des Regimes gegen die vermeintlichen Feinde rechtens ist. Trotz der Liebe zu Kyu-Sung zieht Hao es in Betracht, sich den Rebellen anzuschließen – und schlussendlich stehen er und sein Geliebter sich an den Fronten der finalen Schlacht um Imperia gegenüber.Was auf den ersten Blick nach einer Liebesgeschichte voller Verwirrungen klingt, ist weit mehr: Eine Chronik zweier verfeindeter Lager, die durch gegenseitiges Misstrauen und Verrat in einem Teufelskreis aus Brutalität gefangen sind. An der Seite Haos wird es zur Aufgabe des Leser, zu entschlüsseln, wer die Sympathie auf seiner Seite trägt: das Regime des Kaisers oder die rebellischen Yin.Dabei zeichnet Laurin Dahlem sowohl die Mitglieder der Kaisergarde als auch die Rebellen mit viel Liebe zum Detail. Man merkt dem Roman an, dass sich der Autor tiefgehend mit den Themenkomplexen rund um asiatische Kultur, deren Kampfkunst und mit den Naturgeistern beschäftigt hat. Dem Leser begegnet in „Imperia“ eine High-Fantasy-Welt voll asiatischem Flair. Durch seine bildreiche aber angenehm schnörkellose Sprache zieht Dahlem den Leser mit hinein in diese Welt, in der Geister wie die Ankh-Nasgath ganz selbstverständlich zum Alltag gehören. Haos Lebensgeist LiFei, ein kleiner Drache, entwickelt sich zum heimlichen Held der Geschichte, da er nicht selten die Gefühlswirrungen seines Herrn durch schneidende Kommentare auf den Punkt bringt. Auch die Protagonisten und Nebenfiguren besitzen Tiefe und erscheinen jeder auf seine Art authentisch.Schlussendlich ist „Imperia – Im Schatten des Drachen“ ein Roman, der in Hinblick auf Spannungsaufbau, Charakterzeichnung und Weltenbau überzeugt. Durch unvorhersehbare Wendungen und sympathische Charaktere lädt „Imperia“ bis zur letzten Seite zum Mitfiebern ein. Einen besonderen Leckerbissen findet der Leser in der Verschmelzung von epischer Fantasy und asiatischer Kultur, die dem Roman ein ganz eigenes Flair verleiht. Daher vergebe ich fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung – nicht nur für Fans von Mann/Mann-Pairings, sondern für alle Leser, die gerne in gut durchdachte, spannende Romane abtauchen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Imperia - Im Schatten des Drachen" von Laurin Dahlem

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Laurin

    Herzlich Willkommen zur Leserunde zu meinem Buch "Imperia - Im Schatten des Drachen"! Es handelt sich dabei um einen Fantasyroman in einem asiatisch-mittelalterlichen Setting, erschienen im Verlag in Farbe und Bunt. Hier ist der Klappentext: Der junge Landadlige Hao hat nur ein Ziel: der Kaisergarde beizutreten und dem Kaiserreich im Kampf gegen die rebellischen Yin beizustehen. Als sich sein Wunsch endlich erfüllt, ist sein Leben scheinbar perfekt. Doch bald schon kommen ihm erste Zweifel am unerbittlichen Regime des Kaisers, der alle Yin brutal auslöschen lässt. Bevor er sich versieht, wird Hao in ein Machtspiel aus Verrat, Intrige und Mord am Kaiserhof hineingezogen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Kyu-Sung, Bastardsohn des Kaisers, der Gefühle in Hao weckt, die er sich lange nicht eingestehen will. Interesse geweckt? Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch eine gemütliche Leserunde abzuhalten! Wer mitmachen möchte, darf sich gerne melden. Der Verlag stellt freundlicherweise 10 E-Book-Exemplare zur Verfügung. Wer das Buch schon hat, darf sich trotzdem gerne anschließen, ich freue mich über jeden, der mitmacht!

    Mehr
    • 97
  • Dieser Roman konnte mich voll von sich überzeugen

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Esme--

    27. April 2016 um 17:22

    Inhalt: Hao träumt zeit seines Lebens davon ein Mitglied der kaiserlichen Garde zu werden. Eines Tages taucht kein geringerer als der Bastardsohn des Kaisers und ranghohes Mitglied der Kaisergarde Kyu-Sung im Dorf des jungen Mannes auf. Er bittet um Unterkunft für sich und seine Mannen. Hao ist überwältigt. Ein Traum wird wahr, als Kyu-Sung sein Lob an Hao richtet und ihm anbietet seinen Traum mit einer Einladung zur Aufnahmeprüfung in die Kaisergarde wahr werden zu lassen. Bald schon müssen die Männer erkennen, dass sie mehr füreinander empfinden als freundschaftliche Zuneigung. Am Hof jedoch gibt es eine Menge Neider. Hao ist jung und unerfahren. Kyu-Sung hat das harte Leben bereits kennengelernt. Sein Ruf und sein Rang stehen mit dieser Bindung auf dem Spiel. Hat diese Liebe eine Chance? Wichtigste Charaktere: Hao träumt schon seit Ewigkeiten davon ein Mitglied der Kaisergarde zu werden. Sein größtes Vorbild ist der erfahrende Gardist Kyu-Sung. Hao ist noch dabei seinen Weg im Leben zu finden. Dabei hilft ihm sein Lebensgeist, der kleine Drache LiFei. Kyu-Sung ist einer der ranghöchsten Gardisten der Kaisergarde. Er wirkt auf Außenstehende stets beherrscht und unnahbar. Kyu-Sung ist der Bastard des Kaisers. Hao und ihn trennen Welten und doch empfinden sie Gefühle füreinander. LiFei ist ein kniehoher Drache. Als Haos Ankh-Nasgath (Lebensgeister) steht er dem jungen Mann als Begleiter stets zur Seite. LiFei sagt was er denkt und mutet daher manchmal etwas vorlaut an. Ähnlich wie Hao denkt er manchmal erst nachdem er gesprochen hat, darüber nach, was seine Worte bewirken. Welt: Laurin Dahlem bringt mit "Imperia – Im Schatten des Drachen" einen Roman mit neuen und sehr interessanten Ideen in das Genre Fantasy ein. So gibt es Lebensgeister, die ihren Menschen begleiten. So ein Lebensgeist kann zum Beispiel ein kleiner vorlauter Drachen, aber auch ein düsterer gesichtsloser Kuttenträger sein. Fakt ist, dass diese Geister nicht nur als Berater, sondern auch als Beschützer fingieren und mit ihrem Herrn durch ein magisches Band verbunden sind. Leidet oder stirbt der Geist, so tut es auch sein Mensch. Zusätzlich zu seinem Lebensgeist kann der Talentierte mit Hilfe durch Erfahrung gewonnenen Siegel auf seinem Arm weitere Geister beschwören, die ihm wertvolle Unterstützung im Kampf bieten. Wird einer dieser Nasgath getötet, so verschwindet das Siegel, der Mensch jedoch verliert nicht sein Leben, sondern „nur“ einen wertvollen Begleiter. Die Welt Imperia umgibt darüber hinaus ein asiatischer Flair. Die Landschaft und viele kleine Ideen erinnern sehr an diesen Kontinent. So gibt es heiße Quellen in den Bergen und einen Wolkenpalast, in dem der Kaiser und seine Familie lebt. Gardisten erhalten nach erfolgreich bestandener Prüfung einen Namenszusatz. Dieser kündet von dem Wesen seines Trägers. So gibt es Zusätze wie Sung, was soviel bedeutet wie Ehrgeiz oder aufrechtes Streben oder Xae für Stärke. In Laurin Dahlems Welt gibt es Yin. Diese Wesen verkörpern die verschiedenen Elemente, mit denen sie Magie wirken. Durch jahrelange Fehden ist zwischen den Anhängern des Kaisers und den Yin ein Zwiespalt entstanden, der sich vermutlich nur noch durch einen sich anbahnenden Krieg lösen lassen wird. Schreibstil: Neben sehr interessanten und neuen fantastischen Ideen in einem asiatischen Weltenentwurf, bietet der Autor seinen Lesern auch eine gleichgeschlechtliche Liebesgeschichte. Geneidet wird diese Bindung durch einen ranghohen und gefährlichen Offizier. Auch die Stellung Kyu-Sungs als Elitegardist und königlicher Bastard erlaubt eine Beziehung mit einem jungen Gardisten nicht. Die Befürchtung, dass der Roman alleine an dieser Liebesgeschichte hängt, bewahrheitet sich hier nicht. Die Geschichte lebt durch bildhafte Beschreibungen und einen sehr soliden und interessanten Handlungsstrang. So gibt es eine rebellische Organisation, die von den Yin – Elementarmagiern – unterstützt wird.  Hao selbst ist ein sehr offener Mensch. Er hinterfragt die Situationen sobald er auf Missstände stößt. Diese Charaktereigenschaft macht den Protagonisten nicht nur sympathisch, sondern eröffnet allerhand Möglichkeiten für einen spannenden Verlauf der Geschichte. Hao erhält nach bestandener Prüfung einen Namenszusatz, der ihm missfällt. Yon bedeutet Weg. Hao kann damit nichts anfangen. Doch eine befreundete Gardistin beruhigt ihn: Du hast noch viel vor dir. Du bist längst noch nicht angekommen.  Der Leser wandert mit dem unerfahrenen jungen Mann durch einen wichtigen Abschnitt in seinem Leben. Er beobachtet Hao dabei, wie er vor Scham errötet und wie sein vorlauter Drache ihn immer wieder in peinliche Situationen reitet. Hao ist alles andere als selbstbewusst und dennoch schafft er es, mit seinem großen Herzen Freunde zu finden und die Prüfungen des Lebens mit ihrer Hilfe zu bestehen. Fazit: Imperia – Im Schatten des Drachen ist ein High-Fantasy Roman, angesiedelt in einem asiatischen Setting. Die Geschichte besticht mit originellen Ideen, liebevoll gezeichneten Figuren und einer interessanten und spannenden Handlung. Auf eine fesselnde Liebesgeschichte und einen Protagonisten, der durch sein teilweise naives und jugendhaftes Auftreten auffällt, muss der geneigte Leser hier nicht verzichten.  Dieser Roman konnte mich voll von sich überzeugen. Ich hatte Bilder vor Augen, habe mit Hao gefühlt und gehofft. Nicht immer war ich mit seinem Handeln einverstanden.  Diese Geschichte hat mich in eine andere Welt geschickt und mir ein paar wundervolle Lesestunden bereitet. Empfehlung an Fantasyfreunde, die sich nach einer neuen Idee in diesem Genre sehnen. Buchzitate: Sein Finger hinterließ eine leuchtende Spur. Das Siegelbild flog davon und bildete einen Beschwörungsring, aus dem eine kniehohe Fee mit zwei schlanken Klingen emporstieg. Es war erstaunlich, wie sehr ein Mensch die Liebe fürchtete, wenn er sie nie erlebt hatte. Fantastische Welten waren darin des Nachts aus den Worten der alten Frau entwachsen, hatten sich in den Schatten des flackernden Kerzenscheins versteckt und ihn in seine Träume begleitet.

    Mehr
  • Imperia - Im Schatten des Drachen

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Mine_B

    18. April 2016 um 15:12

    Mit „Imperia- Im Schatten des Drachen“ hat der Autor Laurin Dahlem ein fantastisches Buch mit asiatischem Hintergrund erschaffen, welches bisher als Einzelband erschienen ist.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext) Der junge Landadlige Hao hat nur ein Ziel: der Kaisergarde beizutreten und dem Kaiserreich im Kampf gegen die rebellischen Yin beizustehen. Als sich sein Wunsch endlich erfüllt, ist sein Leben scheinbar perfekt. Doch bald schon kommen ihm erste Zweifel am unerbittlichen Regime des Kaisers, der alle Yin brutal auslöschen lässt. Bevor er sich versieht, wird Hao in ein Machtspiel aus Verrat, Intrige und Mord am Kaiserhof hineingezogen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Kyu-Sung, Bastardsohn des Kaisers, der Gefühle in Hao weckt, die er sich lange nicht eingestehen will.   Das Werk von Laurin Dahlem „Imperia – Im Schatten des Drachen“ kann man sowohl in das Fantasy- Genre zuordnen, aber auch in das Genre der Gay- Romance. Hierbei schafft es Dahlem gekonnt, die beiden Genres miteinander zu vermengen, ohne dass hierbei eins dieser beiden die Oberhand gewinnt. „ Imperia“ ist eine gelungene Mischung aus Spannung und Gefühl, welche auf mich sehr ausgewogen gewirkt hat. Die romantischen und homosexuellen Szenen wirkten auf mich sehr ausgewogen und teilweise auch sinnlich, ohne dass dies überzogen gewirkt hat. Auch wurden nicht unnötige Sex- Szenen eingebaut, es hat stimmig gewirkt. Die Geschichte zwischen Hao und Kyu spielt vor einem wunderbaren asiatischen Setting. .Die asiatische Atmosphäre ist quasi greifbar und harmoniert mit der Geschichte. Der Schreibstil von Laurin Dahlem ist sehr angenehm und leicht. Es werden Bilder gemalt und wunderbare Szenen lebendig geschildert. Man bekommt recht schnell ein Gefühl für die Situation und auch die Charaktere. Der Einstieg in die Geschichte ist rasant. Man wird als Leser mitten in das Geschehen hineingeworfen. Das hat mir persönlich gut gefallen – man lernt recht schnell, mit der derzeitigen Situation umzugehen. „Imperia – Im Schatten des Drachen“ ist fesselnd und spannend geschrieben. Wobei diese Spannung auf vielschichtige Weise aufgebaut wird. Einerseits lernt man zusammen die Kaisergardisten und ihr Leben kennen, andererseits wird der Konflikt zwischen den Yin und der Garde beschrieben. Innerhalb des Buches werden einige interessante Kämpfe beschrieben. Hierbei werden diese gekonnt in die Geschichte mit eingeflochten, ohne dabei allzu detailliert auf diese einzugehen. Auch die Kämpfe zwischen den Kaisergardisten und den Yins werden gekonnt in die Handlung integriert. Die Yin haben sich quasi mit den Naturgeistern verbunden und können anhand der Elemente Kräfte freisetzen. Die Kaisergardisten haben sich mit den Totengeistern verbunden. Hierzu benutzen sie Nasgath, um ihre Kräfte zu entfesseln. Die Ankh- Nasgath sind so etwas wie die Seelengeister und so gut wie jeder (bis auf die Yin) besitzen einen Seelengeist. Die Idee mit den Nasgath und auch den Yin hat mir sehr gefallen. Auch ihre Umsetzung gefällt mir sehr gut, wobei ich mir teilweise ein paar Erklärungen mehr dazu gewünscht hätte. Aber das ist eigentlich Kritik auf hohem Niveau. Besonders LiFei, der Ankh- Nasgath des Protagonisten Hao hat mir sehr gefallen. Er hat immer einen tollen Spruch auf Lager und lockert oftmals die Situation auf oder bringt einen anderen Sichtwinkel in die derzeitige Lage ein. Hao ist ein noch recht junger Mann, der am Anfang gerne eine Ausbildung als Kaisergardist aufnehmen möchte und schließlich auch zur Aufnahmeprüfung eingeladen wird. Dieser Protagonist entwickelt sich im Verlauf der Geschichte weiter, dennoch ist er mir teilweise etwas zu naiv und seine kindlichen Schwärmereien in Bezug auf Kyu waren mir manchmal auch etwas zu viel. Sein Ankh- Nasgath schafft es oftmals, einen lustigen Spruch in Bezug auf dessen Liebelei zu bringen und lockert dies etwas auf. Manchmal hätte ich Hao am liebsten einfach nur geschüttelt, weil er doch manchmal zu naiv war. Kyu ist der kaiserliche Bastard und hat eine recht hohe Stellung bei der Kaisergarde. Diese hat er sich durch viel Disziplin und Aufopferung erkämpft. Er ist sehr loyal der Kaisergarde gegenüber. Ein doch starker Gegensatz zu dem Charakter von Hao. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Liebelei zwischen Hao und Kyu einige Brücken überwinden muss und wer weiß, ob sie dem Kampf der Garde gegen die Yin überstehen kann? Das Ende ist recht überraschend. Mir persönlich ging dies etwas zu schnell. Im ganzen Buch wurde auf diese Auseinandersetzung hingearbeitet und dann gerät dieses Geschehen auf einmal in den Hintergrund?  Dafür wird die Beziehung zwischen Hao und Kyu in den Vordergrund gerückt und die Schwierigkeiten der beiden gelangt in den Fokus. Das fand ich etwas schade. Zu gerne hätte ich gewusst, wie es mit dem Reich Imperia weitergeht. Welche Konsequenzen all dies hatte. Auch die Entwicklung von Maru ging mir zu rasant und dadurch wirkte sie auf mich auch unglaubwürdig. Ich werde nicht allzu detailliert darauf eingehen, da dies ein zu großer Spoiler wäre. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass alles schnell abgearbeitet werden musste und der Leser wird dadurch über vieles im Unklaren gelassen. Im Verlauf des Buches wurde viel Wert auf diverse Details gelegt und am Ende ging mir alles zu schnell. Schade.   Alles in allem ist „Imperia – Im Schatten des Drachen“ ein interessantes asiatisches fantastisches Werk mit einer guten Portion an Gay- Romance. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben.

    Mehr
  • Gay-Romance mit ungewöhnlichem Ende

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Lizzy_Curse

    Der Kaisergarde beizutreten ist das große Ziel des jungen Landadligen Hao. Als er den Bastardsohn des Kaisers Kyu-Sung kennen lernt, verstärkt sich dieser Wunsch exponentiell. Doch schon bald keimen Zweifel in dem jungen Krieger auf. Sind die Ziele der Garde wirklich so ehrenhaft? Sind die Yin, gegen die die Kaisergarde mit aller Härte vorgeht, wirklich so schlimm? Dabei sind seine stürmischen Gefühle für Kyu-Sung nicht gerade hilfreich. Um es erst mal vorweg zu nehmen. Ich mochte das Buch. Es hat mir viele amüsante Lesestunden beschert und jeder, der sich auch nur ein bisschen für asiatische Phantastik und Gay-Romance interessiert, macht mit diesem Buch ganz sicher nichts falsch. Aber nun zur genaueren Analyse: Der actiongeladene Anfang des Buches trug zu einem raschen, problemlosen Einstieg in die Geschichte bei. Schnell kristallisieren sich die beiden Protagonisten heraus, die uns über das Buch hinweg begleiten und deren Schicksale uns fesseln werden. Ich mochte es, dass Hao und Kyu sich gleich zu Beginn „vorgestellt“ haben. So waren mir beide Protagonisten auch alsbald sympathisch und ich konnte mit ihnen fiebern und mitleiden. Als besonderes Schmankerl empfand ich die Ankh Nasgath, Geister die entweder beschworen werden oder bestimmte, die den Protas eben immer zur Seite stehen. Insbesondere Haos Geist sorgte für einige Lacher meinerseits und lockerte die ansonsten recht ernste Geschichte ein wenig auf. Der Spannungsbogen wurde gut aufrecht gehalten. Ich empfand eigentlich immer eine gewisse Grundspannung, mal mehr und mal weniger. Die Kämpfe sind anschaulich und spannend dargestellt worden. Manchmal kam ich nicht umhin regelrecht mitzufiebern und Leib und Leben der Kämpfenden zu bangen. Auch den Konflikt, den Hao mit sich selbst immer wieder austrägt, trug zur Spannung bei. Ich fragte mich des Öfteren, wie seine Entscheidungen ausfallen und wie diese den Verlauf der Geschichte beeinflussen würden. Auch die Beziehung zu Kyu hatte seine Gipfel und Täler. So manches Mal musste ich unfreiwillig Grinsen, wenn Hao sich mal wieder in Schwärmereien für den kaiserlichen Bastard erging. Zum Glück nahm das keine Überhand, sondern hielt sich im Rahmen, obgleich ich anmerken muss, dass Hao so manches Mal ein wenig naiv erschien und dass das ein oder andere Wort zur rechten Zeit wohl einige Missverständnisse aus der Welt geschafft hätte. Es gibt einige prickelnde Szenen in der Geschichte, die man durchaus genießen kann. Ich war jedoch froh, dass die Protagonisten eben nicht das halbe Buch im Bett verbracht haben, sondern dass der Fokus eher auf der Handlung lag. Einige Autoren retten sich zu gern in ausgewalzte Liebesszenen, und verlieren dabei den roten Faden. Das war in diesem Buch nicht der Fall. Auch das Ende hält eine überraschende Wendung bereit. Kritisieren muss ich leider, dass Hao das ein oder andere Mal etwas naiv erschien und das insbesondere zwei drei Ereignisse am Ende für mich zu plötzlich kamen und am ansonsten stabilen Grundgerüst der Geschichte gewackelt haben. Nichts desto trotz hat das Grundgerüst gehalten. Wer nach einer spannenden Fantasygeschichte im Asia-Style sucht und Gay-Romance nicht scheut, liegt mit diesem Buch goldrichtig.

    Mehr
    • 2
  • Ende zu abrupt, ansonsten tolles Buch

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Koriko

    14. April 2016 um 12:41

    Story: Seit seiner Kindheit ist es Haos größter Wunsch Mitglied der ehrwürdigen Kaisergarde zu werden und seine Kräfte dafür einzusetzen, Imperias Herrscher vor aufrührerischen Yin (Menschen, die über die Elemente herrschen) zu schützen. Seine Sehnsucht wird stärker, als er Kyu-Sung, Bastardsohn des Kaisers, eines Tages beim Kampf gegen einen Asche-Yin unterstützt und diesen näher kennenlernt. Mit Kyu-Sungs Unterstützung gelingt es Hao endlich zu den Prüfungen zugelassen und letztendlich in die Kaisergarde aufgenommen zu werden. Die Wünsche des jungen Mannes scheinen sich endlich zu erfüllen, insbesondere da seine Sehnsucht nach Kyu-Sung von diesem geteilt wird. Doch schon bald muss sich Hao einer Gruppe Rebellen stellen und die Ansichten und Not der Menschen wecken in ihm Gedanken, die sich für einen Gardisten nicht ziemen. Dennoch beginnt er sich über das System der Kaisers und der Yin Gedanken zu machen – mit fatalen Folgen … Eigene Meinung: Mit Laurin Dahlems „Imperia – Im Schatten des Drachen“ legt der In Farbe und Bunt Verlag erstmals einen queeren Fantasyroman vor, der in dem fiktiven, asiatisch angehauchten Reich Imperia spielt. Der 370-seitige Roman liegt als eBook und Taschenbuch vor und markiert das Verlagsdebüt von Laurin Dahlem, die bisher im Selfpublishing aktiv war. Inhaltlich wartet der Autor mit einer sehr schönen, spannenden Fantasywelt auf, die den Leser binnen weniger Seiten in den Bann zieht. Das asiatische Setting ist durchweg gelungen, ebenso die Figuren, die man schnell ins Herz schließt. Auch die Geschichte verspricht eine Menge Spannung, Action und Gefühl, denn Laurin Dahlem bietet einen guten Mix aus Abenteuern, Geheimnissen und Romantik, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Man fiebert Haos Prüfungen zum Kaisergardisten mit, amüsiert sich über dessen Gespräche mit seinem Lebensgeist LiFei und verfolgt neugierig, wie sich zwischen dem jungen Mann und Kyu-Sung eine zaghafte Liebe anbahnt. Allerdings kann Laurin Dahlem die Spannungskurve nicht bis zum Ende halten, was daran liegt, dass gerade in den letzten Kapiteln zu viel zusammengefasst wird und man nicht mehr Teil der Geschichte ist. So ausführlich der Anfang und die Prüfungen zu Beginn des Romans sind, so überstürzt und hektisch wird das große Finale zu Papier gebracht. Man wünscht sich, dass sich der Autor mit den letzten großen Kämpfen mehr Zeit gelassen oder sogar einen Cliffhanger mit Verweis auf einen zweiten Band eingebaut hätte, als die Geschichte auf derart unpassende Weise zu beenden. So vergibt er eine Menge Chancen, denn überstürzte, zusammenfassende Erzählweise und das Ende passen nicht zum restlichen Roman. Auch fallen immer mehr Logiklücken ins Auge, ebenso verhalten sich einige Charaktere unglaubwürdig, was das Lesevergnügen zum Ende hin erheblich trübt. Die Charaktere sind bis auf wenige Ausnahmen in sich logisch und wachsen einem schnell ans Herz. Hao ist ein selbstbewusster, stolzer, junger Mann, der das Herz am rechten Fleck hat und dem Ungerechtigkeit ein Gräuel ist – weswegen er letztendlich einsehen muss, dass der Kaiser und seine Gesetze nicht immer Imperias Wohl im Blick haben. Kyu-Sung ist im Gegenzug dazu loyal bis zum Äußersten – für ihn steht das Wort des Kaisers über allem. Als Bastard hat er einen schweren Stand, den er mit unermüdlichem Ehrgeiz, Ausdauer und Kampfkraft wettmacht. Die übrigen Figuren haben mal längere, mal kürzere Auftritte – hin und wieder werden Kapitel aus ihrer Sicht erzählt. Einige Nebencharaktere scheinen zu Beginn wichtig für die Handlung zu sein, verschwinden jedoch manchmal sang- und klanglos, was schade ist. Hier reizt Laurin Dahlem das Potenzial nicht vollständig aus, da man wesentlich mehr Komplexität und Tiefe hätte gewinnen können, wenn man einigen Personen eine größere Rolle beigemessen hätte. Dafür mausern sich die Lebensgeister zu kleinen Helden – allen voran LiFei, der nie um eine Antwort verlegen ist und Hao mehr als einmal verbal in den Senkel setzt. Stilistisch gibt es wenig zu bemängeln – Laurin Dahlem hat einen mitreißenden, fesselnden Stil, der dafür sorgt, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Der Einstieg in die asiatische Welt Imperias fällt dementsprechend leicht – man kann sich sowohl die Bewohner, als auch das Land und die Hintergründe sehr gut vorstellen, was an den stimmigen Beschreibungen und den solide geschriebenen Kampfszenen liegt. Auch die erotischen Sequenzen sind sehr schön umgesetzt, wirkten weder gestelzt noch zu lang. Laurin Dahlem legt ein in sich gelungenes, wortgewaltiges Werk vor. Fazit: „Imperia“ ist ein gelungener Asian Fantasy-Roman, der durch sympathische Charaktere und einen tollen Stil besticht. Leider trübt das abrupte, gehetzte Ende, die Logiklücken und das verschenkte Potenzial das Lesevergnügen ein wenig, denn Laurin Dahlem hätte aus der Geschichte etwas Längeres oder Mehrteiliges machen sollen, um den Figuren und ihrer Welt gerecht zu werden – schade! „Imperia – Im Schatten des Drachen“ beginnt stark und mitreißend, lässt jedoch genauso stark nach, was den Leser fast ein wenig verärgert zurücklässt. Dennoch lohnt sich das Lesen, denn Laurin Dahlem erschafft nichtsdestotrotz eine faszinierende Welt, die Lust auf mehr macht.

    Mehr
  • Imperia - Im Schatten des Drachen

    Imperia - Im Schatten des Drachen

    Annneee

    23. March 2016 um 12:03

    Ich durfte dieses Buch im Test lesen und habe mich total darüber gefreut. Der Einstieg in das Buch war sehr angenehm, man konnte sofort drauf loslesen und war gleich voll in der Geschichte drin. Auch sonst fand ich die Schreibweise der Autorin sehr angenehm und war gefesselt - ich lege immer viel Wert darauf, dass Bücher gut geschrieben sind. Das ist mir fast wichtiger als die Story an sich. Die Story fand ich an sich echt gut und interessant, weil es auch einfach mal etwas anderes war, gegen Ende hin wurde es meiner Meinung nach aber etwas zu "übertrieben". Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vorausnehmen für diejenigen, die es noch lesen möchten, doch fand ich einige Wendungen etwas "utopisch" - ich bin mir bewusst, dass wir hier von einer Fantasy-Geschichte sprechen, die nichts mit der Realität zu tun hat, doch fand ich die Liebes-Geschichten am Ende etwas übertrieben und unwahrscheinlich, aber das ist natürlich eine persönliche Empfindung. Meine persönliche Lieblingsfigur im Buch ist LiFei. Er ist einfach wunderbar und ich hätte auch sehr gerne noch mehr von ihm gehört. Schade fand ich, dass am Ende des Buches vieles offen geblieben ist und das Ende etwas "abrupt" kam, zuvor zog es sich dagegen etwas hin, was aber nicht negativ aufgefallen ist beim Lesen, sondern eher am Ende die Kürze. Ich könnte mir einen Anschluss der Geschichte in einem neuen Buch gut vorstellen, da ja wirklich einiges offen geblieben ist und genug weiterer Stoff da ist für ein neues Buch: Was geschieht mit Imperia, wer kommt an die Macht? Was ist mit Hao und Kyu, werden sie glücklich und wo landen sie am Ende? Kommt Maru womöglich im Rachezug? Was ist mit dem Kaiser? Ich freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit hatte das Buch lesen zu dürfen und würde es auch gerne weiterempfehlen!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks